All posts in Buchreihen

Mein Lotta-Leben – ein Adventskalender

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Anika besucht die 4. Klasse Volksschule

Brombeersterns Aufstieg – Warrior Cats

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Das Buch (Brombeersterns Aufstieg) von Erin Hunter handelt von:

Feuerstern, der Anführer des Donner Clans, ist im Kampf gegen den dunklen Wald gestorben und Brombeerkralle, sein 2. Anführer, wird zu Brombeerstern, dem Anführer. Doch nicht lange hält der Frieden an. Denn es kommt eine Überschwemmung die das Donnerclanlager überschwemmt und die Katzen müssen in einen Tunnel als Notlager ziehen.

Ich mag an dem Buch das so viele Gefühle beschrieben werden.

Ich mag an dem Buch nicht, dass die Katzen, die schon in der ersten Staffel vorgekommen sind, fast alle sterben.

Meine Lieblingsfigur in diesem Buch ist Brombeerstern, weil er versucht, es allen recht zu machen.

Die Figur, die ich nicht mag, ist Victor, ein Hauskätzchen, das dem Schatten Clan schadet.

Ich finde das Buch Brombeersterns Aufstieg sehr gut und mag es besonders, weil sehr viele Gefühle vorkommen und Kämpfe.

Ich kann es Leuten empfehlen, die die 4. Staffel schon gelesen haben, aber auch, wenn man die 4. Staffel noch nicht gelesen hat, ist das Buch einfach wunderbar. Ich kann es jedem empfehlen!

Julian, 13 Jahre

ES WEIHNACHTET SEHR 3-Minuten-Leserätsel für Erstleser

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AMANI- Verräterin des Throns

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Autorin: Alwyn Hamilton

Originaltitel: Traitor to the throne

Seitenanzahl: 544

Altersempfehlung: 14 Jahre

ACHTUNG: DIE FOLGENDE REZENSION ENTHÄLT SPOILER ZUM ERSTEN BAND

Kurz zum Inhalt: Amani gehört nun zu der aufstrebenden Rebellenbewegung von Prinz Ahmed. Doch nach einer unglücklichen Fügung des Schicksals wird sie vom Sultan höchstpersönlich gefangengenommen und es scheint keinen Weg zu geben, sie wieder zu befreien. Bestrebt ihren Freunden trotzdem irgendwie zu helfen, nimmt sie das Risiko auf sich und hält als Spionin Augen und Ohren offen, um die Geheimnisse des Feindes an die Rebellen weiterzutragen. Doch nie hätte Amani gedacht, dass sie bei ihren Auskundschaftungen Dinge erfährt, die ihre Meinung zu bereits beschlossenen Freunden und auch Feinden ins Wanken bringen…

Meine Meinung: Bevor ich überhaupt beginne ins Detail zu gehen, kann ich schon sagen, dass der zweite Band um Längen besser ist als der erste, den ich zwar auch gemocht habe, der aber doch an so manchen Stellen seine Fehler hat. Diese Fehler werden in der Fortsetzung nicht gemacht, doch dazu gleich mehr.

Auch im zweiten Band ist Frau Hamiltons Schreibstill atmosphärisch und fließend mit unterhaltenden manchmal witzigen, manchmal elektrisierenden Dialogen und bildhaften Szenenbeschreibungen. Mein größter Kritikpunkt am ersten Band ist ja gewesen, dass das Buch einfach zu kurz ist und viele Szenen in ihrem fehlenden Detailreichtum darunter leiden müssen. Doch so nicht hier, denn die Autorin hat sichtlich mehr Arbeit in die Ausarbeitung gesteckt. Die Darstellungen und Beschreibungen der Handlung und der Szenerie sind genauso lang und detailreich wie es sein muss: nicht zu lang, aber auch nicht (wie im Vorgänger) zu knapp, sodass man flott und gerne durchliest.

Ebenso bei den Charakteren hat sich einiges getan: Während diese im ersten Band, außer der Protagonistin, doch ein wenig eintönig und undurchsichtig sind, lernt man sie in „Verräterin des Throns“ besser kennen, was sie für den Leser greifbarer macht. Dadurch kann man jegliche bestehenden Beziehungen unter den Figuren endlich besser nachvollziehen und sie kommen einem nicht mehr so plastisch und aufgesetzt vor. Und nicht nur das: Es kommen einige neue Charaktere dazu und manche von ihnen haben sogar eine überaus interessante Tiefe inne.
Speziell der Sultan ist, meiner Meinung nach, besonders gelungen: er ist nicht einfach „böse“; man lernt ihn als Menschen kennen, in all seinen interessanten Facetten, Zielen und Ängsten, was ihn zu einem glaubwürdigen und höchst faszinierenden Antagonisten macht.
Und zusätzlich zu Amani gibt es nun auch Sam, der ein wenig Humor und Witz in die Erzählung bringt.

Manchmal, muss man aber sagen, sind es dann doch etwas zu viele Charaktere auf einmal, wodurch man den Überblick in manchen Szenen ein wenig verliert, doch das ist nicht allzu gravierend.

Denn die Spannung macht das alles wieder wett. Obwohl der Plot im Mittelteil etwas an Fahrtwind einbüßt, ist dieser Jugendroman ansonsten vollbepackt mit Wendung über Wendung über Wendung. Nichts und niemand ist wie er oder sie scheint; ständig wird der Leser überrascht und ist wie gefesselt von der schlauen und oft auch hinterlistigen Art und Weise wie diese Geschichte erzählt wird. Immer wieder schnappt man nach Luft und kann gar nicht schnell genug weiterlesen, während der nächste Plot-Twist auch schon auf einen wartet. Selbst der wie schon erwähnte etwas ruhigere Mittelteil, ist, obwohl er nicht unbedingt actionbeladen ist, trotzdem nicht langweilig und ein notwendiger Schritt in Richtung Ende.

Und dieses Ende ist schlicht Spannung pur und in seiner Emotionalität einer der besten Handlungsstränge dieser Erzählung; man fliegt praktisch durch den letzten Akt.
Auch die Romanze zwischen Jin und Amani ist schön, herzerwärmend und reizvoll, und genauso reizvoll ist auch die Rebellenbewegung, und das obwohl schon genug Jugendromane in diese Richtung existieren.
Ganz besonders gut gefallen hat mir aber die Einbindung der vielen Mythen und Legenden, die das Leseerlebnis nochmal magischer und einzigartiger machen. Die mystische Atmosphäre, die dadurch aufgebaut wird, ist sogar ein wenig vergleichbar mit „Tausendundeine Nacht“.

Fazit: Eine ganz wunderbare Fortsetzung, die ihren Vorgänger ohne Weiteres übertreffen kann, mit ihrem orientalischen Charme und der omnipräsenten Spannung, die sich um keinen Schockmoment zu schade ist. Ich kann kaum abwarten bis auch der dritte und letzte Band erscheint: sehr, sehr empfehlenswert und auf jeden Fall mehr als lesenswert!

Selin, 16 Jahre alt

Molli Minipony – Kleiner Sprung für große Wunder

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Emilia besucht die vierte Klasse Volksschule

Paul. Plötzlich Vampir! Ein Schultag mit Biss

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Paul. Plötzlich Vampir! Ein Schultag mit Biss

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AMANI – Rebellin des Sandes

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Autorin: Alwyn Hamilton

Seitenanzahl: 352

Originaltitel: Rebel of the Sands

Altersempfehlung: 14 Jahre

Kurz zum Inhalt: Amanis größter Traum ist es Dustwalk zu verlassen und ein neues Leben in Izman anzufangen und endlich frei und unabhängig zu sein. Unerwartet bietet sich ihr die perfekte Möglichkeit, als der mysteriöse Jin in ihrer Stadt auftaucht: Gemeinsam flüchten sie in Richtung Hauptstadt, doch Amani muss bald feststellen, dass sie ihr Ziel nicht so schnell erreichen wird, wie erhofft: Immer wieder geraten die beiden Jugendlichen in Gefahr, doch das ist nicht die einzige Hürde, die es gilt, bewältigt zu werden. Denn nicht nur von mystischen Wüstenwesen und dem Gefolge des Sultans muss das junge Mädchen auf der Hut sein; auch allesverändernde Geheimnisse sind ihr dicht auf der Spur …

Meine Meinung: Mit einem sehr geschickten und atmosphärischen Schreibstil schafft es Alwyn Hamilton von Beginn an, die Erzählung mit einem gewissen Flair zu versehen: Es ist eine interessante, einzigartige Mischung aus Wildem Western und dem Orient, mit Pistolen-Duellen in der einen und Wüstenabenteurern in der nächsten Sekunde. Es ist einmal etwas ganz anderes, durchaus gekonnt gelöst und somit bestimmt auch einer der großen Stärken dieses Romans.
Kurz gesagt, eine wirklich erfrischende und aufregende Abwechslung.

Und aufregend ist dieses Buch allemal: Immer wieder passiert etwas, kaum ist der eine Handlungsstrang abgeschlossen, stürzt auch schon der nächste herbei und lässt keine Langeweile oder Durchhänger zu.
Doch recht oft ist es dann doch etwas überstürzt: Es geschehen so viele Dinge auf einmal, dass es oft eine Schwierigkeit darstellt, die Szene mitzuverfolgen, den Durchblick zu behalten und so ist man immer wieder ein wenig irritiert, weil man sich nicht ganz sicher ist, was genau nun passiert ist. Es wäre also von Vorteil gewesen, wenn man so manche Szenen feiner und detailreicher ausgearbeitet hätte. Die zusätzliche Länge hätte der Erzählung ohne Zweifel gutgetan.

Auch die Liebesgeschichte zwischen Jin und Amani hat ihre Stärken und Schwächen: Es herrscht in vielen Szenen eine ganz elektrisierende Chemie zwischen den beiden Charakteren. Mit schlagfertigen Dialogen und Neckereien ist es eine wahre Freude ihre Gespräche mitzuverfolgen und immer wieder leise zu schmunzeln.
Dann gibt es aber wiederrum auch Momente, in denen vieles – wieder – vollkommen überstürzt ist und ihre Gefühl sich in einer nicht ganz nachvollziehbaren Eile entwickeln. Man hat in diesen Augenblicken ein wenig das Gefühl, dass man wohl einpaar Kapitel überlesen haben muss, so innig sind sie von einem Moment auf den anderen.
Und dann verhalten sie sich wieder als wäre nichts gewesen und wieder herrscht die schon erwähnte Chemie. Diese zwei Zustände wechseln immer wieder ab und wühlen ein wenig auf.

Was von Amani selbst zu halten ist, ist auch ein kleines Paradoxon: Mal ist sie cool, witzig und unterhaltsam, und dann wieder auf eine nicht nachvollziehbare Weise selbstbezogen und scheint keine Schwächen zu haben, die sie authentischer und menschlicher für den Leser machen würden.
Doch schafft sie es immer wieder mit ihrer aufmüpfigen Art der Erzählung Schwung zu verleihen, genau wie die ständigen Wendungen, die zwar vorhersehbar, aber nötig sind, um die Spannung weiter aufrecht zu erhalten.

Die restlichen Charaktere sind nur schwer zu beurteilen, selbst Jin: Das Buch ist so kurz, dass man die Figuren nur oberflächlich kennenlernen kann und weder besonders mit ihnen sympathisiert, noch ihnen gegenüber abgeneigt ist. So sind viele grundlegende Entscheidungen, die Amani wegen den anderen Charakteren trifft, häufig nicht verständlich, zu hastig und scheinen so ein wenig willkürlich.

Nach dem Ende möchte man aber trotz allem mehr wissen: Obwohl der Schluss abgeschlossen und rund ist, möchte ich persönlich auf jeden Fall auch den Folgeband lesen, um zu sehen, was die Autorin mit Amani, Jin und Co. noch vorhat und welche Wendungen im Verborgenen auf den Leser warten.

Fazit: „Amani – Rebellin des Sandes“ von Alwyn Hamilton ist vielleicht etwas zu kurz geraten, aber immer unterhaltend und actionreich. Leuten, die nach einem neuen Setting im Jugendbuchbereich suchen, ist dieser Roman besonders zu empfehlen.
Und wie gesagt, bin ich schon sehr gespannt darauf, bald auch in den zweiten Band einzutauchen…

Selin, 16 Jahre alt

Grumbuck!

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Patrizia besucht die 4. Klasse Volksschule0

Prinzessin Fibi und das Einhorn

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Was die Kinder ( 2. Klasse VS) am meisten an der Geschichte beeindruckt hat:

Tom Gates, Bd. 7: Schwein gehabt (und zwar saumäßig)

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Das Herz der Quelle. Sternensturm

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von Alana Falk

ACHTUNG!

Im folgenden Absatz dieser Rezension sind Informationen enthalten, die man, wenn man nicht so genau liest, erst später erfährt. Ich schreibe das vorweg, damit ihr die Geschichte von Anfang an besser versteht. Wer das nicht möchte, kann den nächsten Absatz einfach überspringen und sollte sich trotzdem auskennen.

Die Geschichte wird abwechselnd vom Anfang an und von der Mitte weg erzählt. Im ersten Kapitel fängt es mit Liliana an, die am Anfang der Geschichte steht. Im zweiten Kapitel geht es mit Adara weiter. Adara ist Liliana zu einem späteren Zeitpunkt. Also wird die Vorgeschichte von Adara im 1., 3., 5. …. Kapitel erzählt. Nach ungefähr ¾ des Buches ist dann die Geschichte von ihrem früheren Ich beendet. Dann geht es nur noch mit Adara weiter. Warum sie später Adara heißt, und nicht mehr Liliana, schreibe ich in den Inhalt. Ich habe das schon nach den ersten paar Seiten gemerkt, aber wirklich aufgelöst wird das Ganze erst ca. in der Mitte.

Inhalt:

Liliana gehört zu einer alten Familie von mächtigen Zauberern. Alle Zauberer und ihre Quellen gehören zu einer Gemeinschaft. Die Quellen geben den Magiern die Macht/Kraft, um zu zaubern. Den Vorstand der Gemeinschaft bildet der Hohe Rat. Allerdings sind auch normale Menschen Mitglieder.

Liliana steht kurz davor, eine Quelle zugeteilt zu bekommen. Dann soll sie eine noch mächtigere Magierin als ihr Bruder Naos werden. Als Magierin wird ihr Name Adara sein und der Stern nach dem sie dann benannt sein wird, leuchtet besonders hell. Als sie dann am Tag der Zeremonie Chris zugeteilt bekommt, läuft alles schief. Chris hatte nämlich schon einmal einen Magier, aber der ist gestorben. Die Magie fließt zwar perfekt zwischen ihnen, aber er will das alles überhaupt nicht. Deswegen klappt kein einziger Zauberspruch, sei er auch noch so einfach.

Ein großer Druck lastet auf ihren Schultern. Werden sie das Zaubern irgendwie doch noch schaffen, oder wird man die Verbindung für gescheitert erklären müssen?

Meine Meinung:

Liliana nervt zwar ein bisschen mit ihrer Naivität, aber ich kann das sehr gut nachvollziehen. Alle erwarten so viel von ihr und sie hat einfach Angst, den Ansprüchen nicht gerecht zu werden. Außerdem ist sie sowieso kein selbstbewusster Mensch. Als es dann mit Chris nicht klappt, ist sie einfach nur verzweifelt. Ihr Bruder hat schon so viel erreicht und sie sollte ja noch besser sein. Liliana kann es sich einfach nicht erklären und schiebt deshalb die Schuld auf Chris.

Ich konnte der Handlung gut folgen und es wurde auch sehr viel Spannung aufgebaut. Der Schreibstil war total angenehm zu lesen. Allerdings muss ich sagen, dass ich Lilianas Kapitel viel lieber gelesen habe als die von Adara.

Fazit:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Leider mochte ich Adara nicht so gern. Ich gebe 9/10 Sternen und freue mich schon total auf den nächsten Teil.

Isabel (12)

Mit dem magischen Baumhaus rund um die Welt

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Anika. 9 Jahre

Aurora

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„Aurora“ ist ein Science-Ficition-Roman von Kim Stanley Robinson, der für seine Mars-Trilogie ausgezeichnet wurde.

Die Handlung beginnt im Jahre 2545, als ein gewaltiges Raumschiff mit Hilfe eines Laserstrahls ins All hinaus beschleunigt wird. Hundertsechzig Jahre lang läuft alles nach Plan, und obwohl das Schiff die Anreise nur aufgrund seiner genialen Ingenieurin Devi durchhält, beginnen die ernsten Probleme, die die gesamte Mission zum Scheitern bringen können, erst, als man das 11,9 Lichtjahre entfernte Sternensystem Tau-Ceti bereits erreicht hat.

Auf dem erdähnlichen Mond von Planet E wollen die Pioniere ein langjähriges Terraforming durchführen, um ihn bewohnbar zu machen. Doch dann infizieren sich alle Gelandeten mit einer unbekannten Lebensform, die starkes Fieber auslöst und schlussendlich zum Tod führt. Um zu verhindern, dass diese Menschen zurück aufs Schiff gelangen, werden sie von einer Gruppe Radikaler ins Vakuum des Weltraums hinausgestoßen.

Bei einer öffentlichen Abstimmung, was nun unternommen werden soll – zur Auswahl stehen das Verbleiben im Tau-Ceti-System und der Versuch, den Mond von Planet F zu terraformen; der Rückflug zur Erde; und die Weiterreise zu einem anderen Sternensystem – gibt es eine knappe Mehrheit für die zweite Möglichkeit. Daraufhin werden Freya, die Tochter der Chefingenieurin Devi, Badim, Freyas Vater, und einige andere Mitglieder des ehemaligen Rates, die sich für eine Rückkehr zur Erde eingesetzt haben, entführt.

Es entbrennt ein brutaler Kampf zunächst zwischen denen, die den zuvor begangenen Massenmord beschlossen sowie durchgeführt haben, und denen, die ihn verpönen, zwischen denen, die bleiben wollen und denen, die zurückkehren wollen, doch irgendwann versucht man einfach nur mehr das eigene Leben zu bewahren. Zu allem Überfluss bricht auf dem Schiff auch noch Feuer aus, das höchst gefährlich für den Fortbestand des Schiffes ist.

Und in diesem Moment größter Not und Gefahr übernimmt die künstliche Intelligenz des Schiffes, die nur durch Devis hervorragende Arbeit so komplex und entscheidungsfähig ist, die Kontrolle über alles, was auf dem Schiff geschieht.

Das Buch ist in sieben Teile gegliedert und besitzt im Ganzen 553 Seiten. Geschrieben wird im ersten und letzten Teil aus der Sicht von Freya, in den fünf dazwischen gelegenen von der künstlichen Intelligenz des Schiffes, der Devi den Auftrag gibt, einen erzählenden Bericht über die Reise zu verfassen. Der Schreibstil ist sehr sachlich und dadurch glaubwürdig zukunftsträchtig, allerdings finden sich vor allem, wenn aus Sicht des Schiffes erzählt wird, so viele Fachbegriffe, dass mitunter der rote Faden zwar verständlich, aber nicht sehr packend ist, fast so als lese man in einer anderen Sprache. Möglicherweise sind die Begriffe gar nicht so ungebräuchlich, wie es mir erscheint, doch dann wäre es angebracht, die Altersbeschränkung hinaufzusetzen, da mir beispielweise nicht klar ist, was ein ‚statistischer Syllogismus‘, eine ‚Bayes’sche Schlussfolgerung‘, ‚Konnotationswolken‘ oder ähnliches darstellen sollen.

Außerdem regen mich seitenlange Beschreibungen des Tag- und Nachtzyklus auf Aurora nicht unbedingt zum Weiterlesen an.

Dennoch gab es inmitten des Buches wiederum ein oder zwei Stellen, die mich durchaus fesseln konnten, denn die Idee und der Inhalt sind doch recht Fantasie anregend. Besonders gefallen hat mir, dass das Schiff, welches zu Anfang noch sehr steif und wissenschaftlich erzählt hat, sich während der jahrhundertelangen Reise durchs All aber fürsorglich und beinahe liebevoll um die Menschen in seinem Inneren kümmert. Den Lernprozess, der dadurch initiiert wird, beschreibt der Autor wunderbar, denn auch wenn der Inhalt mitunter nicht sehr fesselnd ist, merkt man Teil für Teil, Jahr für Jahr, wie die Art zu Erzählen immer menschlicher wird. Das Schiff fängt an, über sich, die Menschen und die Frage, ob es ein Bewusstsein besitze oder nicht, zu philosophieren. Daher muss ich sagen, dass ich das Schiff mit der Zeit fast lieb gewonnen habe.

Zu empfehlen ist das Buch für alle wirklich begeisterten Science-Fiction-Leser (am verständlichsten vermutlich für Erwachsene), die am besten etwas Ahnung von höherer Mathematik und Quantenmechanik haben (*Ironie*). ;)

~ Karin, 15

Perfect – Willst du die perfekte Welt?

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Autor: Cecilia Ahern
Genre: Jugendroman
Preis: [D] 18,99€ [A] 19,60€
Seiten: 478
Sprache: flüssig zum Lesen
Cover/Titel: passt sehr gut zum 1. Band

SPOILER-ALARM- 2. Band
Inhalt: Nachdem Celestine zu allen fünf Brandmalen verurteilt wurde und illegalerweise, aus Rache, noch ein sechstes von Richter Crevan erhielt, wird sie verfolgt. Denn es existiert ein Video von Celestine bei der Brandmarkung und dieses würde beweisen, dass Crevan selbst fehlerhaft ist und noch dazu die ganze Gilde in Frage stellen.
Celestine findet Halt und Schutz bei ihrer Familie, die sie unterstützt und ihr heimlich hilft, obwohl sie zu den Fehlerhaften gehört, und auch ihr Freund Carrick gehört dazu.
Mit der Zeit braut sich eine Rebellion zusammen und Celestine ist mitten drinnen und versucht verzweifelt, das wichtige Video zu finden. Wird sie es schaffen?
Kritik:
Pro - Das Buch hat etliche spannende Szenen und keine Durststrecken. Auch die Handlungen sind nachvollziehbar. Interessant fand ich es auch, mehr über Carrick und  Mary May zu erfahren.

Contra- Celestine ist noch immer sehr naiv, obwohl sie schon oft verraten wurde und das finde ich als Leserin etwas nervig. Das Ende war meiner Meinung nach zu abrupt und die Autorin hätte es mehr ausbauen können. Am Ende ist eine kleine Wende, die jedoch sehr vorhersehbar war und mich deswegen nicht überzeugen konnte.
Fazit 4/5 Büchern: Eine tolle Serie zum Lesen mit ein paar Parallelen zu anderen Büchern.
Empfehlung: Ich glaube, dass das Buch auch schon sehr gut ab 12 gelesen werden kann, jedoch würde ich es erst ab 14-16 Jahren empfehlen, weil es doch untergründig zum Nachdenken anregt.

Cassie Ashway, 16 Jahre

Solo für Girl Online

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‘Solo für Girl Online’ ist der dritte teil des Buches ‘Girl Online’, welches von der Youtuberin Zoella alias Zoe Sugg geschrieben wurde.

Ich finde die Bücher klasse, sie sind einfach bezaubernd und herzerwärmend.

In diesem Teil geht es darum, dass Penny, eine Bloggerin,zurück in Brighton ist, nachdem sie aus der Welttournee ihres Freundes, der ein Musiker ist, ausgestiegen ist. Noah, ihr Ex-Freund, beschließt, dass er sich eine Auszeit nimmt, auch von der Tournee aussteigt und sich bei niemanden mehr meldet, nicht einmal bei seiner Oma oder seiner kleinen Schwester.

Als sich Penny ablenken will, fährt sie nach London zu ihrer Freundin und besucht sie an ihrer neuen Schule. Dort lernt sie einen Jungen kennen, der sich ebenfalls sehr für Fotografie interessiert und hinreißend aussieht. Doch kommt sie durch ihn über Noah hinweg? Und bleibt Noah für immer verschwunden?

Das Cover ist so wie immer wunderschön und mit kleinen Fotos geschmückt.

Ich würde das Buch 13 Jährigen empfehlen und es in die Kategorie Roman einordnen.

Elena, 13

The Heroic Legend of Arslan 1

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Der erste Manga der Reihe “THE HEROIC LEGEND OF ARSLAN” von Hiromu Arakawa (Zeichnungen) und Yoshiki Tanaka (Text), ist am 25.10.2016 erschienen und 181 Seiten lang. Es ist bei CarlsenManga! erschienen und bekommt von mir >>7,5/10<< Punkte.
STORY (7/10)

Arslan ist ein kleiner Prinz und ihm ist langweilig. Eines Tages, als sein im Krieg unbesiegter Vater nach Hause kommt, bringt er Gefangene mit. Unter anderem auch einen kleinen Jungen. Der Junge kann jedoch entkommen und nimmt Arslan als Geisel mit sich. Der Entfüherer entkommt und Arslan wird gefunden. Arslan begreift, dass andere, schlichte Leute es nicht so gut haben wie er. Einpaar Jahre später zieht er das erste Mal mit seinem Vater in den Krieg. Daryun will seinen König warnen, dass dies eine Falle ist, aber er will nicht auf ihn hören….

Insgesamt ist die Story ansprechend und auf lange Zeit gut geschrieben, doch für einen ersten Band nicht besonders anregend weiter zu lesen, da es zu viele Charaktere auf einmal waren und man noch nicht absehen kann in welches Genre sich dieser Manga überhaupt entwickelt

CHARAKTERE (5/10)

ARSLAN ist ein sehr schlichter Charakter und das hat auch seine Vorteile, aber er wirkt zu unansprechend. Es ist zwar einfach sich in ihn hinein zu versetzen, aber er ist zu uninteressant.

DARYUN ist einer der mächtigsten Krieger von Pars(Arslans Heimat), aber mehr weiß man über ihn auch nicht wirklich.

Die anderen Charaktere sind zu kurz vorgekommen um sie irgendwie zu beschreiben.

COVER&TITEL (9/10)

Das Cover ist eher schlicht gehalten und das ist auch gut so. Es regt einen dazu an, herrauszufinden wie die Geschichte von Arslan aussieht
Der Titel unterstützt das Cover dabei den Leser anzuregen das Buch zu lesen.

ZEICHENSTIL&SCHREIBWEISE (9/10)

Ansich ist der Zeichenstil sehr schön und man merkt, dass jemand mit Ahnung dahinter saß aber es sind teilweise zu wenige Schattierungen.

Der Schreibstil ist für einen Manga schön und verständlich gehalten

DAS BUCH ist generell zu empfehlen, wenn man aber erst in die Manga Szene hineingerät, sollte mandamit noch etwas warten da es bessere gibt wie zB Soul Eater oder Defens Devil, welche auch beide bei CarlsenManga erschienen sind.

Sebstian [14]

Lesegören Cooler Auftritt, Girls!

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Autorin: Bianka Minte-König

Seitenanzahl: 225

Erscheinungsjahr: 2016

Altersempfehlung: 10 Jahre

Kurz zum Inhalt

Lotte, Stine und Hanna haben ein neues Projekt: Eine eigene GIRLS! Band gründen! Gemeinsam wollen sie beim Schulfest auftreten und alle mit einem eigenen Song von den Socken hauen.  Aber leider ist das nicht ganz so einfach wie der GIRLS! Club es sich gedacht hat: Nicht nur haben die drei kaum Erfahrung mit Instrumenten und dem Auftreten vor einem großen Publikum,  Lottes Eltern sind erst seit kurzem wieder zusammen und schon gibt es Ärger wegen Mikrowellen, Mäusen und alten Bekannten… Wenn das mal gutgeht!

Meine Meinung

Wer nach einem Buch voller Mädchenpower und Freundschaft sucht, liegt hier goldrichtig: Lotte, Stine und Hanna wachsen an ihrem Band-Projekt und zeigen, dass man mit genug Arbeit und Fleiß alles hinkriegen kann was man will, stolz drauf sein kann ein Mädchen und individuell  zu sein. Aber trotz den Unterschieden, die zwischen den Mädels herrschen, sind sie die besten Freundinnen, immer füreinander da und treiben einander dazu an, schlechte Gewohnheiten loszuwerden.

Es gibt viele schlaue Gedanken, die Lotte anspricht und jeden von uns betreffen. Sie lassen uns nachdenken und vielleicht sogar etwas für spätere Probleme mitnehmen.

Was ich mir aber gewünscht hätte, wäre weniger Umgangssprache in dem erzählten Teil. Kürzel, Englische Wörter, ein Haufen Ausrufezeichen und Umgangssprache können ja in der direkten Rede dabei sein, aber beim Erzähler hat das, meiner Meinung nach, nichts verloren. Das hat mich anfangs schon ziemlich gestört, mit der Zeit ist es mir aber immer einfacher gefallen, über den Schreibstil hinwegzusehen und mich auf andere Dinge zu konzentrieren.

Zum Beispiel auf die glaubwürdige Entwicklung der Band: Sie können nicht einfach vom ersten Versuch an drauf losrocken, sondern üben gemeinsam und probieren viel herum, bevor sie schließlich auch Erfolg haben. Das hat mir gut gefallen, denn damit kann man die Fortschritte gut mitverfolgen und freut sich am Schluss, bei dem Auftritt, auf den sie vier Monate lang so hart hingearbeitet haben, um so mehr für die Mädchen. Außerdem weckt die Geschichte in einem  den Wunsch, vielleicht  sogar selbst eine Band mit seinen eigenen Mädels zu gründen. Außerdem wird sich jeder, der ein bisschen etwas für Musik übrig hat, freuen: Diese Buch singt beinahe, so musikalisch ist es.

Auch kann man Lottes Sorgen gut verstehen: Ihre Eltern sind endlich wieder zusammen, aber ständig hat sie Angst, dass irgendwas passiert, was wieder alles kaputt macht. Jeder weiß, wie unschön es ist, wenn sich die eigenen Eltern streiten, und dass man doch eigentlich nur friedlich zusammensitzen und gemeinsam eine schöne Zeit verbringen möchte. Lotte zeigt aber, wie kompliziert so etwas sein kann und zeigt auch, dass man mit solchen Problemen nicht alleine ist.

Fazit

Ein schnelles, lustiges und abenteuerliches Leseerlebnis: Ein Buch für jeden der nach Musik, Freundschaft und Mädchenpower sucht!

Selin, 15 Jahre alt

Plötzlich It-Girl: Wie ich beinah die Promi-Hochzeit des Jahres ruiniert hätte

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AUTOR/VERLAG: Katy Birchall/Schneiderbuch

INHALT: Nachdem mein Dad haufenweise Frauen angeschleppt hat, heiratet er endlich! Das Problem: Die Frau die er heiratet, ist ganz zufällig die BERÜHMTESTE Schauspielerin ALLER Zeiten! Die Sache mit Rom und Marianne macht es auch nicht gerade leichter die Hochzeit zu überstehen. Und welcher Mensch (Promi) schafft es mit einem Pflaumenkleid hinreißend auszusehen? HILFE!!!

LG, Anna xxx

SCHREIBWEISE: Das Plötzlich It-Girl ist eher ein dickes Buch, aber man hat es schnell durch. Man darf nur nicht zu faul sein, um eine Buchbesprechung darüber zu schreiben… Es gibt 270 Seiten (ohne Danksagung. Aber ich lese die nie).

EIGENE MEINUNG: Das dritte Buch von der Plötzlich It-Girl-Reihe ist genauso gut wie der erste und der zweite Band. Ich würde dem Buch 4/5 Sternen geben. (Achtung: SPOILER) Ich finde es ziemlich schade, dass sich Anna und Conner trennen.

EMPFEHLUNG: Wer dieses Buch lesen will, MUSS zuerst die anderen beiden mindestens anschauen. (DANKE :-D ) Empfehlen würde ich es vor allem denen, die den ersten und zweiten Band gelesen haben. Ich hoffe auch die Jungs werfen mal einen Blick hinein.

FABIENNE , 11 Jahre

Echt am Limit

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In diesem Buch sind zwei Bände enthalten, nämlich „Echt Fertig“ und „Echt Durchgeknallt“. Ich bespreche hier den zweiten Band „Echt Durchgeknallt“

Autor: Hans-Jürgen Feldhaus

Gestaltung: Das Cover gefällt mir, da man schon kleine Einblicke in das Buch erhält, da kleine lustige Comicfiguren abgebildet sind.

Seiten: 326

Inhalt:

Ich beschreibe hier den zweiten Teil des Doppelbandes, mit dem Titel „Echt Durchgeknallt“.

In diesem Buch geht es wieder um den alltäglichen Wahnsinn des 13jährigen Jan Hensen. Diesmal hat er große Probleme in Englisch und um Aufsteigen zu können, braucht er eine 4 im Zeugnis.

Zum Glück bietet ihm seine Lehrerin , Mrs. Hamann, eine Möglichkeit an, seine Note zu verbessern. Jan muss ein Logbuch über die bevorstehende Austauschwoche schreiben und einen Austauschschüler, Jacky Portland, eine Woche lang begleiten. Er muss auf Englisch dokumentieren, was passiert. Sein Austauschschüler Jacky Portland bringt ihn oft auf die Palme, da er jede Szene mit seinem supermodernen Smartphone fotografiert.

Gleichzeitig hat Jan noch andere Probleme, er ersteigert irrtümlich einen Plastik-Bart Simpson auf Ebay um EUR 495,50, da er sich vertippt hat.

Außerdem entdeckt Jan bei einem Ausflug seinen Vater auf der Elbe mit einer Motorjacht, und als Begleitung hat er auch noch eine stark gebräunte Blondine dabei. Das kann Jan nicht auf sich sitzen lassen und gründet einen Detektivclub, der seinen Vater observiert.

Eigene Meinung:

Das Buch war sehr abwechslungsreich mit vielen Höhenpunkten erzählt. Man erlebt hautnah den

alltäglichen Dschungel.

Empfehlung:

Ich empfehle dieses Buch Kindern, die gerne ein lustiges Buch mit vielen Bildern lesen.

Emil, 12 Jahre