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Mit dem magischen Baumhaus rund um die Welt

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Anika. 9 Jahre

Aurora

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„Aurora“ ist ein Science-Ficition-Roman von Kim Stanley Robinson, der für seine Mars-Trilogie ausgezeichnet wurde.

Die Handlung beginnt im Jahre 2545, als ein gewaltiges Raumschiff mit Hilfe eines Laserstrahls ins All hinaus beschleunigt wird. Hundertsechzig Jahre lang läuft alles nach Plan, und obwohl das Schiff die Anreise nur aufgrund seiner genialen Ingenieurin Devi durchhält, beginnen die ernsten Probleme, die die gesamte Mission zum Scheitern bringen können, erst, als man das 11,9 Lichtjahre entfernte Sternensystem Tau-Ceti bereits erreicht hat.

Auf dem erdähnlichen Mond von Planet E wollen die Pioniere ein langjähriges Terraforming durchführen, um ihn bewohnbar zu machen. Doch dann infizieren sich alle Gelandeten mit einer unbekannten Lebensform, die starkes Fieber auslöst und schlussendlich zum Tod führt. Um zu verhindern, dass diese Menschen zurück aufs Schiff gelangen, werden sie von einer Gruppe Radikaler ins Vakuum des Weltraums hinausgestoßen.

Bei einer öffentlichen Abstimmung, was nun unternommen werden soll – zur Auswahl stehen das Verbleiben im Tau-Ceti-System und der Versuch, den Mond von Planet F zu terraformen; der Rückflug zur Erde; und die Weiterreise zu einem anderen Sternensystem – gibt es eine knappe Mehrheit für die zweite Möglichkeit. Daraufhin werden Freya, die Tochter der Chefingenieurin Devi, Badim, Freyas Vater, und einige andere Mitglieder des ehemaligen Rates, die sich für eine Rückkehr zur Erde eingesetzt haben, entführt.

Es entbrennt ein brutaler Kampf zunächst zwischen denen, die den zuvor begangenen Massenmord beschlossen sowie durchgeführt haben, und denen, die ihn verpönen, zwischen denen, die bleiben wollen und denen, die zurückkehren wollen, doch irgendwann versucht man einfach nur mehr das eigene Leben zu bewahren. Zu allem Überfluss bricht auf dem Schiff auch noch Feuer aus, das höchst gefährlich für den Fortbestand des Schiffes ist.

Und in diesem Moment größter Not und Gefahr übernimmt die künstliche Intelligenz des Schiffes, die nur durch Devis hervorragende Arbeit so komplex und entscheidungsfähig ist, die Kontrolle über alles, was auf dem Schiff geschieht.

Das Buch ist in sieben Teile gegliedert und besitzt im Ganzen 553 Seiten. Geschrieben wird im ersten und letzten Teil aus der Sicht von Freya, in den fünf dazwischen gelegenen von der künstlichen Intelligenz des Schiffes, der Devi den Auftrag gibt, einen erzählenden Bericht über die Reise zu verfassen. Der Schreibstil ist sehr sachlich und dadurch glaubwürdig zukunftsträchtig, allerdings finden sich vor allem, wenn aus Sicht des Schiffes erzählt wird, so viele Fachbegriffe, dass mitunter der rote Faden zwar verständlich, aber nicht sehr packend ist, fast so als lese man in einer anderen Sprache. Möglicherweise sind die Begriffe gar nicht so ungebräuchlich, wie es mir erscheint, doch dann wäre es angebracht, die Altersbeschränkung hinaufzusetzen, da mir beispielweise nicht klar ist, was ein ‚statistischer Syllogismus‘, eine ‚Bayes’sche Schlussfolgerung‘, ‚Konnotationswolken‘ oder ähnliches darstellen sollen.

Außerdem regen mich seitenlange Beschreibungen des Tag- und Nachtzyklus auf Aurora nicht unbedingt zum Weiterlesen an.

Dennoch gab es inmitten des Buches wiederum ein oder zwei Stellen, die mich durchaus fesseln konnten, denn die Idee und der Inhalt sind doch recht Fantasie anregend. Besonders gefallen hat mir, dass das Schiff, welches zu Anfang noch sehr steif und wissenschaftlich erzählt hat, sich während der jahrhundertelangen Reise durchs All aber fürsorglich und beinahe liebevoll um die Menschen in seinem Inneren kümmert. Den Lernprozess, der dadurch initiiert wird, beschreibt der Autor wunderbar, denn auch wenn der Inhalt mitunter nicht sehr fesselnd ist, merkt man Teil für Teil, Jahr für Jahr, wie die Art zu Erzählen immer menschlicher wird. Das Schiff fängt an, über sich, die Menschen und die Frage, ob es ein Bewusstsein besitze oder nicht, zu philosophieren. Daher muss ich sagen, dass ich das Schiff mit der Zeit fast lieb gewonnen habe.

Zu empfehlen ist das Buch für alle wirklich begeisterten Science-Fiction-Leser (am verständlichsten vermutlich für Erwachsene), die am besten etwas Ahnung von höherer Mathematik und Quantenmechanik haben (*Ironie*). ;)

~ Karin, 15

Perfect – Willst du die perfekte Welt?

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Autor: Cecilia Ahern
Genre: Jugendroman
Preis: [D] 18,99€ [A] 19,60€
Seiten: 478
Sprache: flüssig zum Lesen
Cover/Titel: passt sehr gut zum 1. Band

SPOILER-ALARM- 2. Band
Inhalt: Nachdem Celestine zu allen fünf Brandmalen verurteilt wurde und illegalerweise, aus Rache, noch ein sechstes von Richter Crevan erhielt, wird sie verfolgt. Denn es existiert ein Video von Celestine bei der Brandmarkung und dieses würde beweisen, dass Crevan selbst fehlerhaft ist und noch dazu die ganze Gilde in Frage stellen.
Celestine findet Halt und Schutz bei ihrer Familie, die sie unterstützt und ihr heimlich hilft, obwohl sie zu den Fehlerhaften gehört, und auch ihr Freund Carrick gehört dazu.
Mit der Zeit braut sich eine Rebellion zusammen und Celestine ist mitten drinnen und versucht verzweifelt, das wichtige Video zu finden. Wird sie es schaffen?
Kritik:
Pro - Das Buch hat etliche spannende Szenen und keine Durststrecken. Auch die Handlungen sind nachvollziehbar. Interessant fand ich es auch, mehr über Carrick und  Mary May zu erfahren.

Contra- Celestine ist noch immer sehr naiv, obwohl sie schon oft verraten wurde und das finde ich als Leserin etwas nervig. Das Ende war meiner Meinung nach zu abrupt und die Autorin hätte es mehr ausbauen können. Am Ende ist eine kleine Wende, die jedoch sehr vorhersehbar war und mich deswegen nicht überzeugen konnte.
Fazit 4/5 Büchern: Eine tolle Serie zum Lesen mit ein paar Parallelen zu anderen Büchern.
Empfehlung: Ich glaube, dass das Buch auch schon sehr gut ab 12 gelesen werden kann, jedoch würde ich es erst ab 14-16 Jahren empfehlen, weil es doch untergründig zum Nachdenken anregt.

Cassie Ashway, 16 Jahre

Solo für Girl Online

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‘Solo für Girl Online’ ist der dritte teil des Buches ‘Girl Online’, welches von der Youtuberin Zoella alias Zoe Sugg geschrieben wurde.

Ich finde die Bücher klasse, sie sind einfach bezaubernd und herzerwärmend.

In diesem Teil geht es darum, dass Penny, eine Bloggerin,zurück in Brighton ist, nachdem sie aus der Welttournee ihres Freundes, der ein Musiker ist, ausgestiegen ist. Noah, ihr Ex-Freund, beschließt, dass er sich eine Auszeit nimmt, auch von der Tournee aussteigt und sich bei niemanden mehr meldet, nicht einmal bei seiner Oma oder seiner kleinen Schwester.

Als sich Penny ablenken will, fährt sie nach London zu ihrer Freundin und besucht sie an ihrer neuen Schule. Dort lernt sie einen Jungen kennen, der sich ebenfalls sehr für Fotografie interessiert und hinreißend aussieht. Doch kommt sie durch ihn über Noah hinweg? Und bleibt Noah für immer verschwunden?

Das Cover ist so wie immer wunderschön und mit kleinen Fotos geschmückt.

Ich würde das Buch 13 Jährigen empfehlen und es in die Kategorie Roman einordnen.

Elena, 13

The Heroic Legend of Arslan 1

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Der erste Manga der Reihe “THE HEROIC LEGEND OF ARSLAN” von Hiromu Arakawa (Zeichnungen) und Yoshiki Tanaka (Text), ist am 25.10.2016 erschienen und 181 Seiten lang. Es ist bei CarlsenManga! erschienen und bekommt von mir >>7,5/10<< Punkte.
STORY (7/10)

Arslan ist ein kleiner Prinz und ihm ist langweilig. Eines Tages, als sein im Krieg unbesiegter Vater nach Hause kommt, bringt er Gefangene mit. Unter anderem auch einen kleinen Jungen. Der Junge kann jedoch entkommen und nimmt Arslan als Geisel mit sich. Der Entfüherer entkommt und Arslan wird gefunden. Arslan begreift, dass andere, schlichte Leute es nicht so gut haben wie er. Einpaar Jahre später zieht er das erste Mal mit seinem Vater in den Krieg. Daryun will seinen König warnen, dass dies eine Falle ist, aber er will nicht auf ihn hören….

Insgesamt ist die Story ansprechend und auf lange Zeit gut geschrieben, doch für einen ersten Band nicht besonders anregend weiter zu lesen, da es zu viele Charaktere auf einmal waren und man noch nicht absehen kann in welches Genre sich dieser Manga überhaupt entwickelt

CHARAKTERE (5/10)

ARSLAN ist ein sehr schlichter Charakter und das hat auch seine Vorteile, aber er wirkt zu unansprechend. Es ist zwar einfach sich in ihn hinein zu versetzen, aber er ist zu uninteressant.

DARYUN ist einer der mächtigsten Krieger von Pars(Arslans Heimat), aber mehr weiß man über ihn auch nicht wirklich.

Die anderen Charaktere sind zu kurz vorgekommen um sie irgendwie zu beschreiben.

COVER&TITEL (9/10)

Das Cover ist eher schlicht gehalten und das ist auch gut so. Es regt einen dazu an, herrauszufinden wie die Geschichte von Arslan aussieht
Der Titel unterstützt das Cover dabei den Leser anzuregen das Buch zu lesen.

ZEICHENSTIL&SCHREIBWEISE (9/10)

Ansich ist der Zeichenstil sehr schön und man merkt, dass jemand mit Ahnung dahinter saß aber es sind teilweise zu wenige Schattierungen.

Der Schreibstil ist für einen Manga schön und verständlich gehalten

DAS BUCH ist generell zu empfehlen, wenn man aber erst in die Manga Szene hineingerät, sollte mandamit noch etwas warten da es bessere gibt wie zB Soul Eater oder Defens Devil, welche auch beide bei CarlsenManga erschienen sind.

Sebstian [14]

Lesegören Cooler Auftritt, Girls!

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Autorin: Bianka Minte-König

Seitenanzahl: 225

Erscheinungsjahr: 2016

Altersempfehlung: 10 Jahre

Kurz zum Inhalt

Lotte, Stine und Hanna haben ein neues Projekt: Eine eigene GIRLS! Band gründen! Gemeinsam wollen sie beim Schulfest auftreten und alle mit einem eigenen Song von den Socken hauen.  Aber leider ist das nicht ganz so einfach wie der GIRLS! Club es sich gedacht hat: Nicht nur haben die drei kaum Erfahrung mit Instrumenten und dem Auftreten vor einem großen Publikum,  Lottes Eltern sind erst seit kurzem wieder zusammen und schon gibt es Ärger wegen Mikrowellen, Mäusen und alten Bekannten… Wenn das mal gutgeht!

Meine Meinung

Wer nach einem Buch voller Mädchenpower und Freundschaft sucht, liegt hier goldrichtig: Lotte, Stine und Hanna wachsen an ihrem Band-Projekt und zeigen, dass man mit genug Arbeit und Fleiß alles hinkriegen kann was man will, stolz drauf sein kann ein Mädchen und individuell  zu sein. Aber trotz den Unterschieden, die zwischen den Mädels herrschen, sind sie die besten Freundinnen, immer füreinander da und treiben einander dazu an, schlechte Gewohnheiten loszuwerden.

Es gibt viele schlaue Gedanken, die Lotte anspricht und jeden von uns betreffen. Sie lassen uns nachdenken und vielleicht sogar etwas für spätere Probleme mitnehmen.

Was ich mir aber gewünscht hätte, wäre weniger Umgangssprache in dem erzählten Teil. Kürzel, Englische Wörter, ein Haufen Ausrufezeichen und Umgangssprache können ja in der direkten Rede dabei sein, aber beim Erzähler hat das, meiner Meinung nach, nichts verloren. Das hat mich anfangs schon ziemlich gestört, mit der Zeit ist es mir aber immer einfacher gefallen, über den Schreibstil hinwegzusehen und mich auf andere Dinge zu konzentrieren.

Zum Beispiel auf die glaubwürdige Entwicklung der Band: Sie können nicht einfach vom ersten Versuch an drauf losrocken, sondern üben gemeinsam und probieren viel herum, bevor sie schließlich auch Erfolg haben. Das hat mir gut gefallen, denn damit kann man die Fortschritte gut mitverfolgen und freut sich am Schluss, bei dem Auftritt, auf den sie vier Monate lang so hart hingearbeitet haben, um so mehr für die Mädchen. Außerdem weckt die Geschichte in einem  den Wunsch, vielleicht  sogar selbst eine Band mit seinen eigenen Mädels zu gründen. Außerdem wird sich jeder, der ein bisschen etwas für Musik übrig hat, freuen: Diese Buch singt beinahe, so musikalisch ist es.

Auch kann man Lottes Sorgen gut verstehen: Ihre Eltern sind endlich wieder zusammen, aber ständig hat sie Angst, dass irgendwas passiert, was wieder alles kaputt macht. Jeder weiß, wie unschön es ist, wenn sich die eigenen Eltern streiten, und dass man doch eigentlich nur friedlich zusammensitzen und gemeinsam eine schöne Zeit verbringen möchte. Lotte zeigt aber, wie kompliziert so etwas sein kann und zeigt auch, dass man mit solchen Problemen nicht alleine ist.

Fazit

Ein schnelles, lustiges und abenteuerliches Leseerlebnis: Ein Buch für jeden der nach Musik, Freundschaft und Mädchenpower sucht!

Selin, 15 Jahre alt

Plötzlich It-Girl: Wie ich beinah die Promi-Hochzeit des Jahres ruiniert hätte

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AUTOR/VERLAG: Katy Birchall/Schneiderbuch

INHALT: Nachdem mein Dad haufenweise Frauen angeschleppt hat, heiratet er endlich! Das Problem: Die Frau die er heiratet, ist ganz zufällig die BERÜHMTESTE Schauspielerin ALLER Zeiten! Die Sache mit Rom und Marianne macht es auch nicht gerade leichter die Hochzeit zu überstehen. Und welcher Mensch (Promi) schafft es mit einem Pflaumenkleid hinreißend auszusehen? HILFE!!!

LG, Anna xxx

SCHREIBWEISE: Das Plötzlich It-Girl ist eher ein dickes Buch, aber man hat es schnell durch. Man darf nur nicht zu faul sein, um eine Buchbesprechung darüber zu schreiben… Es gibt 270 Seiten (ohne Danksagung. Aber ich lese die nie).

EIGENE MEINUNG: Das dritte Buch von der Plötzlich It-Girl-Reihe ist genauso gut wie der erste und der zweite Band. Ich würde dem Buch 4/5 Sternen geben. (Achtung: SPOILER) Ich finde es ziemlich schade, dass sich Anna und Conner trennen.

EMPFEHLUNG: Wer dieses Buch lesen will, MUSS zuerst die anderen beiden mindestens anschauen. (DANKE :-D ) Empfehlen würde ich es vor allem denen, die den ersten und zweiten Band gelesen haben. Ich hoffe auch die Jungs werfen mal einen Blick hinein.

FABIENNE , 11 Jahre

Echt am Limit

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In diesem Buch sind zwei Bände enthalten, nämlich „Echt Fertig“ und „Echt Durchgeknallt“. Ich bespreche hier den zweiten Band „Echt Durchgeknallt“

Autor: Hans-Jürgen Feldhaus

Gestaltung: Das Cover gefällt mir, da man schon kleine Einblicke in das Buch erhält, da kleine lustige Comicfiguren abgebildet sind.

Seiten: 326

Inhalt:

Ich beschreibe hier den zweiten Teil des Doppelbandes, mit dem Titel „Echt Durchgeknallt“.

In diesem Buch geht es wieder um den alltäglichen Wahnsinn des 13jährigen Jan Hensen. Diesmal hat er große Probleme in Englisch und um Aufsteigen zu können, braucht er eine 4 im Zeugnis.

Zum Glück bietet ihm seine Lehrerin , Mrs. Hamann, eine Möglichkeit an, seine Note zu verbessern. Jan muss ein Logbuch über die bevorstehende Austauschwoche schreiben und einen Austauschschüler, Jacky Portland, eine Woche lang begleiten. Er muss auf Englisch dokumentieren, was passiert. Sein Austauschschüler Jacky Portland bringt ihn oft auf die Palme, da er jede Szene mit seinem supermodernen Smartphone fotografiert.

Gleichzeitig hat Jan noch andere Probleme, er ersteigert irrtümlich einen Plastik-Bart Simpson auf Ebay um EUR 495,50, da er sich vertippt hat.

Außerdem entdeckt Jan bei einem Ausflug seinen Vater auf der Elbe mit einer Motorjacht, und als Begleitung hat er auch noch eine stark gebräunte Blondine dabei. Das kann Jan nicht auf sich sitzen lassen und gründet einen Detektivclub, der seinen Vater observiert.

Eigene Meinung:

Das Buch war sehr abwechslungsreich mit vielen Höhenpunkten erzählt. Man erlebt hautnah den

alltäglichen Dschungel.

Empfehlung:

Ich empfehle dieses Buch Kindern, die gerne ein lustiges Buch mit vielen Bildern lesen.

Emil, 12 Jahre

Throne of Glass 4 – Königin der Finsternis

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Originaltitel: Queen of Shadows

Autorin: Sarah J. Maas

Seitenanzahl: 763 (ausgenommen der Leseprobe und der Danksagung)

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

ACHTUNG: Da dies der vierte Teil der ‚Throne of Glass‘ Reihe ist, könnten in dieser Rezension eventuell Spoiler zum 1 – 3. Band enthalten sein.

Kurz zum Inhalt: Celeana Sardothien kehrt als Aelin Galathynius nach Rifthold zurück, um dort ein paar offene Rechnungen zu begleichen, bevor sie ihr eigentliches Ziel in Angriff nehmen kann: Mithilfe des verschollenen dritten Wyrdschlüssels will sie den machthungrigen König von Adarlan stürzen und ihren Thron in Terrasen besteigen. Doch davor gilt es noch viele Hürden zu meistern: Ihren Cousin vor seiner Hinrichtung retten, sich ihrem alten Meister stellen und Prinz Dorian vor dem Dämonenfürst in seinem Inneren bewahren. Nicht gerade einfach, da mehr als nur eine Person an ihrem Tod interessiert ist …

Meine Meinung: Wieder einmal hat Sarah J. Maas hervorragende Arbeit geleistet und das in mehr als einer Hinsicht.

Die Charaktere sind, unter anderem, die Faktoren, welche diese Reihe unter vielen Lesern rund um den Globus so beliebt machen: Sie sind derart grandios dargestellt, dass man nicht anders kann, als zu jedem einzelnen eine Beziehung aufzubauen, ob von negativer oder positiver Natur sei jetzt dahingestellt. Man kümmert und sorgt sich leidenschaftlich um sie (wie, in meinem Fall, um Prinz Dorian) bzw. verabscheut sie (wie z. B. der König von Adarlan). Das allein macht das Leseerlebnis schon zu etwas ganz Besonderem.

Natürlich muss ich die Protagonistin Celeana ganz besonders hervorheben: Auch wenn sie – nicht als einzige – an so machen Stellen unvorteilhafte Entscheidungen trifft, hat es mich doch immer wieder gefreut zu lesen, wie schlau und vorausdenkend sie ist und durch heimliche Vorsorge viele Katastrophen verhindert. Wer also nach einer schlagfertigen und gewitzten Hauptfigur sucht, liegt hier goldrichtig.

Dann sind da natürlich auch die vielen Perspektivenwechsel eine große Freude, durch die man viele verschiedene, umfangreiche Geschichten, Schicksale und Gedanken für sich gewinnt.

Trotzdem hätte die Erzählung, meiner Meinung nach, davon profitiert, wenn sie um vielleicht 100 Seiten gekürzt worden wäre. Dadurch hätte der ohnehin schon höchstspannende Roman noch ein wenig aufregender sein können, da nicht ganz so große Lücken zwischen weiterbringenden Ereignissen entstanden wären und er in Folge ein paar Längen weniger gehabt hätte.

Die eben schon erwähnte Spannung ist ganz besonders präsent in der letzten Passage der Geschichte: Unfassbar schön und überwältigend erzählt, voller Wendungen und Schockmomente, die zu Tränen der Freude und der Trauer rühren. Die Emotionen kommen hier also keinesfalls zu kurz.

Ganz generell ist die gesamte Erzählweise Sarah J. Maas‘ unheimlich beeindruckend und steckt voller Zitate, die einen innehalten lassen, weshalb man sich, besonders am Schluss, bestimmte Passagen immer wieder durchliest.

Fazit: Der vierte Band ist eine mehr als gelungene Fortsetzung. Witzig, spannend, regelrecht süchtig machend und bewegend: ‚Throne of Glass 4‘ ist genauso unvergesslich wie man es sich von High-Fantasy Literatur wünscht.

Selin, 15 Jahre alt

Mein Lotta Leben (Band 10)

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Leni, 9 Jahre

Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit

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Von Virginia Boecker
Hauptcharakter: Elizabeth Grey

! Man sollte die Rezension nur lesen, wenn man den ersten Teil schon gelesen hat!

Hintergrundinfo aller Charaktere aus Band 2 + wichtige Details vom ersten Band:

Elizabeth Grey: Sie ist zuerst Hexenjägerin unter der Führung von Blackwell, um genauer zu sein eine der besten. Doch nachdem sie betrunken und mit Hexenkräutern gefunden wird, wird sie ins Fleet-Gefängnis, das Gefängnis, wo alle Hexen hinkommen und verbrannt werden, eingesperrt. Doch nach einigen Tagen wird sie von Nicholas Perevil gerettet. Als sie bei ihm ankommt, verschweigt sie jedem, dass sie eine Hexenjägerin ist. Obwohl sie oft flüchten will, schließt sie sich Nicholas Gruppe an und kämpft gegen Blackwell, der ein dunkles Geheimnis verbirgt. Es fällt ihr schwer, ihr Geheimnis für sich zu behalten, und nach und nach finden es alle heraus.

Nicholas Perevil: Er ist der meistgefürchtetste Hexer und Reformist Anglias, doch er wird mit einer Fluchtafel belegt. Er vertritt die Reformisten, welche für die Magie sind. Er nimmt Elizabeth bei sich auf, da eine Seherin sagte, sie sei die Besondere, jene, die die Fluchtafel zerstören kann

John Raleigh: John ist Heiler und hat sie, nachdem Nicholas Elizabeth halb tot aus dem Gefängnis brachte, wieder gesund gepflegt.

Fifer: Fifer ist Nicholas Schülerin und somit eine Hexe. Sie verachtet Elizabeth sehr, doch da Fifer Nicholas so sehr mag, schließt sie sich mit Elizabeth zusammen.

Blackwell: Blackwell ist der ehemalige Lehrmeister von Elizabeth und hat die alleinige Macht zu entscheiden, ob jemand der der Hexerei beschuldigt wird, stirbt, oder weiterleben darf.

Caleb: Caleb ist Elizabeths bester Freund und ein Hexenjäger so wie sie. Er wollte sie aus dem Gefängnis befreien, schaffte es aber nicht.

Skyler: Fifers Freund und ein Wiedergänger, das heißt, dass er schon mal gestorben ist, doch wiederbelebt wurde. Er hilft Elizabeth und Fifer bei der Suche nach der Fluchtafel.

Rezension:

Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit ist der 2. Band der Geschichte und erzählt, was nach den Ereignissen des Kostümfestes passiert. Elizabeth Greys Gerichtsverhandlung steht an und das Urteil lautet: Sie soll Blackwell besiegen.

John, der mittlerweile mit Elizabeth zusammen ist, will ihr helfen wo er kann, auch wenn sie das nicht will. Ohne ihr Stigma, was sie früher immer geheilt hat, doch jetzt jemand anderem gehört, fühlt sie sich machtlos. Deshalb trainiert sie in einem Lager namens Rochester zusammen mit Fifer und Skyler.
George, ein weiterer Verbündeter und ehemaliger Spion der Reformisten, ist währenddessen im Nachbarstaat Francia, um eine größere Armee aufzubauen.
Ganz unerwartet trifft Elizabeth in ihrem Kampf gegen Blackwell auf den ehemaligen König Malcolm, der auch ihr Geliebter war. Sie lernt neue Verbündete kennen und erfährt etwas über das wahre Schicksal ihres ehemals besten Freunds Caleb.

Doch die Geschichte erzählt nicht nur den Kampf gegen Blackwell, sondern auch, wie die Beziehung von Elizabeth und John weitergeht. Sie versucht alles um ihn am Kämpfen zu hindern, doch er wird immer fieser und vergisst was er mal war. Ein Heiler. Jemand der Menschen rettet und keine tötet.

Meine Meinung zu dem Buch ist komplett positiv. Nachdem der erste Teil schon toll war und eine tolle Grundlage für den finalen Kampf brachte, ging es im zweiten Band spannend weiter.

Elizabeth lernt ihre verwundbare Seite kennen und muss mit vielen Schicksalsschlägen klarkommen.

Das Buch war eine wunderbare Mischung aus Roman und Fantasy und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Vor allem das große Finale war toll geschrieben, auch wenn es sehr traurig zum Ende hin war.

Die Charaktere wurden gut weitererzählt. Man hat noch mehr von Elizabeth erfahren können, doch John, Blackwell, Malcolm, Fifer und Skyler hatten auch zahlreiche Facetten und man hat immer wieder etwas Neues erfahren.

Man erkennt schon seit dem ersten Band nicht, wer wirklich gut und böse ist, doch dieses Mal war es noch schwieriger zu erkennen und noch dramatischere Handlungen entstanden dadurch. Es kamen auch fast alle Charaktere nochmal vor, auch wenn sie nur mal kurz erwähnt wurden.

Das Cover ist wunderschön gestaltet und auch der Schreibstil war toll.

Ich habe letztendlich nur positive Kritik zu vergeben und wünsche mir, dass, obwohl die Geschichte ein gelungenes Ende fand, alles doch irgendwie noch weitergeht. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen für alle, die gerne eine Mischung aus Drama, Liebe und Fantasy haben.

Alex,13

Flawed – Wie perfekt willst du sein?

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Autor: Cecelia Ahern
Titel: Flawed – Wie perfekt willst du sein?
Genre: Jugendroman
Seiten: 461
Sprache: flüssig zu lesen und spannend
Cover/Titel: Beides passend, wobei ich das Buch ohne Umschlag schöner finde
Inhalt:
Celestine lebt in einer perfekten Welt mit perfekten Menschen und diejenigen, die anders sind, werden gebrandmarkt, um die Gesellschaft zu schützen. Auch Celestine ist fehlerfrei, sie hat einen süßen Freund, ist gut in der Schule und wird bewundert. Doch eines Tages hilft sie einem Gebrandmarkten und steht selber vor Gericht, einen Fehler begangen zu haben. Ihr Leben verändert sich schlagartig und sie kann niemandem mehr vertrauen. Sie muss für sich kämpfen, und für alle, die so sind wie sie.

Kritik:
Pro – Das Buch ist spannend und schnell zu lesen. Besonders interessant finde ich ist die Veränderung von Celestine. Sie hinterfragt mit jeder Seite immer mehr und gibt auch dem Leser Stoff zum Nachdenken. Was ist Perfektion? Ist es erstrebenswert, fehlerfrei zu sein oder sind Fehler gut, um aus ihnen zu lernen?

Contra – Störend war die anfängliche Naivität von Celestine. Auch war sie mir am Anfang aufgrund ihrer Denkweise und ihres Verhaltens sehr unsympathisch.
Vor allem auf den ersten Seiten fielen mir viele Parallelen und Ähnlichkeiten zu anderen Büchern auf, im Verlauf des Buches entwickelt sich jedoch eine eigene Geschichte.
Fazit:
4/5 Büchern:  Celestine war mir am Anfang sehr unsympathisch, dennoch ist das Buch sehr gut gelungen.

Empfehlung:
Ich finde es geeignet für alle, die gerne Dystopien lesen. Auch für alle perfektionistischen Personen wie mich, da Perfektion aus einer anderen Sicht betrachtet wird.

Cassie Ashway, 15 Jahre

Dark Lord 4 …Hier hört der Spaß auf!!

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Von Jamie Thomson

199 Seiten

Hauptfiguren: Der „Dark Lord“, alias Dirk Lloyd und seine Freunde Suus und Chris

Das Buch ist der vierte Teil einer Buchreihe, in der es um den großen Dark Lord aus den Darklands geht, welcher von dem weißen Zauberer Hasdruban auf die Erde verbannt wurde. Hier kennen ihn alle außer seine Freunde Chris und Suus nur als Dirk Lloyd, den kleinen fiesen Jungen.

Gerade erst hat Dirk es geschafft mit Hasdruban Waffenstillstand zu vereinbaren, als er von seiner Sturmkrähe Dave erfährt, dass sich ein neuer Dark Lord seinen Thron in den Darklands gekrallt hat, und dort mit eiserner Faust regiert. Das kann er natürlich nicht auf sich sitzen lassen und schon kurz danach befindet er sich mit seinen beiden Freunden Chris und Suus in den Darklands. Was ihn dort erwartet, hätte niemand geahnt: Zuerst werden sie von der weißen Garde gefangen genommen, dann wird auch noch Suus entführt und als schließlich auch noch seine längst verstorbene Mutter auftaucht, gerät Dirks Welt komplett aus den Fugen. Bis er schließlich seinem Widersacher, dem neuen Dark Lord, gegenübertritt. Als er diesen erblickt, ist nicht nur er geschockt: Vor ihm steht sein ehemaliger Schuldirektor, Dr. Grausammer…

Das Buch ist meiner Meinung nach für alle Altersklassen zwischen 6 und 14 geeignet. Es enthält sowohl Witz und Spaß für Jüngere, als auch Action und Sarkasmus im „Big Bang Theory“-Stil für Ältere.

Florian, 13

Dusty in Gefahr

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Autor: Jan Andersen, ist ein Pseudonym

Cover: Das Titelbild gefällt mir sehr gut, da ein fröhlicher Hund darauf abgebildet ist.

Seiten: 203

Inhalt:

Dieses Buch handelt von Paul Sommerfeld und seinem Hund Dusty. Als in Pauls Haus eingebrochen wurde, verjagt Dusty die Bande. Er und seine Freundin Alex kommen zu dem Entschluss, die Bande zu fangen. Aufgrund eines Hinweises ihrer Nachbarin Frau Besenbinder gerät ihr Freund Lukas in Verdacht. Allerdings stellt sich bei genauerer Nachforschung heraus, dass Lukas’ Bruder in die Sache verwickelt ist. Im Zuge der Ermittlungen verschwindet auch Dusty, der ihnen am Ende aber hilft , den Dieben das Handwerk zu legen.

Eigene Meinung:

Meine Lieblingsfigur ist Dusty, da er immer zu Paul hält und sehr mutig ist. Das Einzige, was mir nicht so gefallen hat, war, dass die Geschichte mit dem Fangen der Bande endet. Ich hätte mir noch gewünscht, dass man noch erfährt, was danach passiert.

Empfehlung:

Ich empfehle dieses Buch Kindern, die gerne eine Kriminalgeschichte oder eine Tiergeschichte lesen.

Emil, 11 Jahre

Das Juwel – Die weiße Rose

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von Amy Ewing    390 Seiten

Die Insel, auf der die Geschichte spielt, ist in fünf Gebiete unterteilt: Sumpf, Schlot, Farm, Bank und das Juwel. Sumpf und Schlot sind die ärmsten Gebiete, wo die Leute sehr wenig Geld haben. Dann kommt die Farm, wo die meisten aus Sumpf und Schlot arbeiten. Dort sind die Felder und Bauernhöfe. Dann kommt die Bank. Dort sind die Banken und die Leute, denen es gut geht. Also die, die normal viel Geld haben. Außerdem sind dort die Geschäfte. Im Juwel wohnen die reichen Leute: Der König, die Königin und alle Herzoginnen und Herzogen.

Die wichtigsten Figuren:

Violet: die Protagonistin und ein „Surrogat“, das sind Mädchen aus dem ärmsten Gebiet auf der Insel (dem Sumpf),  die eine Gabe haben, mit der sie Dinge verändern können

Ash: flieht zusammen mit Violet und Raven aus dem Juwel

Raven: die beste Freundin von Violet, sie kennen sich aus Southgate, der Schule, in der sie gelernt haben, ihre Gabe zu benutzen

Herzogin vom See: die Herrin von Violet

Lucien: der Anführer des Widerstands, er hilft Violet, Raven und Ash zu entkommen

Garnet: der Sohn der Herzogin vom See, er schließt sich im Laufe des Buches dem Widerstand an

Inhalt:

Nachdem Violet im ersten Band Raven das Mittel von Lucien gibt (das lässt einen für eine bestimmte Zeit in so einen tiefen Schlaf fallen, dass man aussieht, als wäre man tot), das eigentlich für sie bestimmt war, um fliehen zu können, muss sie einen anderen Weg finden, um das Haus vom See zu verlassen. Garnet, der Sohn der Herzogin, hilft ihr. Zusammen mit Garnet und Ash gelangen sie in die Leichenhalle, wo Raven liegt. Glücklicherweise finden sie Raven schnell und kommen durch ein unterirdisches Tunnelsystem in die Bank. Dann müssen sie weiter in die Farm. Von dort werden sie nämlich von einem/einer Verbündeten von Lucien abgeholt und in Sicherheit gebracht. Allerdings wird jetzt nach Ash gesucht und alle Züge sind gesperrt, sodass sie nicht in die Farm kommen. Aber Ash hat eine rettende Idee. Wie es weitergeht müsst ihr selber herausfinden.

Bewertung:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war spannend und es gab eine total unerwartete Wendung. Ich bin voll und ganz begeistert. Am Ende gab es, genau wie im ersten Band, einen gemeinen Cliffhanger. (Das ist, wenn man etwas Schlimmes erfährt, aber nicht, wie das Problem gelöst wird und man auf das nächste Buch warten muss.) Ich gebe 10/10 Punkten, weil es einfach total toll war.

Isabel (12)

DER THEORETIKERCLUB

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geschrieben von Anja Janotta, gezeichnet von Vera Schmidt

Das Buch ist am 29.08.2016 mit 252 Seiten erschienen, es kostet in Österreich als gebundene Ausgabe EUR 13,40.

Meiner Meinung nach geeignet für Kinder von 10 – 12 Jahren. Ich empfehle dieses Buch allen, die sich für lustige und alberne Geschichten interessieren. Es ist schnell gelesen, weil es einfach lustig geschrieben ist, und lernen kann man dabei auch was. Das Cover sieht ansprechend aus und die Bilder sind schön gezeichnet.

Die Hauptfiguren des Buches sind Albert (13 Jahre, IQ: 137), Linus (12 Jahre, IQ: 139), Roman (12 Jahre, IQ: 143) und Knut (8 Jahre, IQ: 3569). Die “Theoretiker“, wie sie sich nennen, haben alles im Griff, theoretisch jedenfalls. Praktisch jedoch muss Knut, der Checker, immer helfen. Ich finde das Buch sehr gut. Besonders gefällt mir der Blog, weil er sehr witzig geschrieben ist und Knut ständig Rechtschreibfehler macht. Das Buch hat zwar ein paar Seiten, aber es ist super spannend. Das müsst ihr einfach lesen!

Ich gebe 4,7 von 5 Sternen.

Felix, 12 Jahre

Black Blade – Die helle Flamme der Magie

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Autor: Jennifer Estep
Titel: Black Blade – Die helle Flamme der Magie
Genre: Jugendroman
Preis: 15.50 Euro [A]
Seiten: 363
Sprache: einfach, aber spannend
Cover/Titel: Stil passend zu den ersten beiden Bänden

Dies ist der 3. Band der Trilogie Black Blade!
Inhalt: Als Diebin hat Lila Merriweather eine Begabung für drei Dinge: Erstens, sich in den Schatten zu verbergen. Zweitens, überall unbemerkt einzubrechen. Und drittens, Geheimnisse zu lüften.
Lila lebt in einer Welt mit Magie, besonderen Kräften und Monstern. In ihrer Stadt gibt es vier Familien, die diese zusammen regieren: die Sinclairs, Draconis, Itos und Salazars. Aber Victor Draconi gewinnt immer mehr an Macht und schmiedet hinterlistige Pläne gegen die anderen Familien.
Lila, Devon und Felix aus der Familie Sinclair setzen alles daran, Victor aufzuhalten und ihre Stadt zu beschützen. Victor sammelt immer mehr Magie und keiner weiß, wie viele Fähigkeiten er wirklich beherrscht und was er vorhat. Es herrscht die Ausnahmesituation und die Sinclairs sind in ihrem eigenen Zuhause nicht mehr sicher und dauernd auf der Flucht.
Lila wird nicht zulassen, dass Victor Draconi, der Mann, der ihre Mutter ermordet hat, auch noch ihre restliche Familie und Freunde bedroht. Nicht solange sie mit Devon an ihrer Seite kämpfen kann.
Kritik:
Pro – Wie auch Band eins und zwei ist Band drei spannend geschrieben und leicht zu lesen. Lila verändert sich immer weiter und wird jede Seite sympathischer. Die Endszene finde ich hervorragend formuliert und die Länge ist perfekt, ein gelungenes Ende würde ich sagen.

Kontra - Das Buch war gut, aber nicht, was ich erwartet hatte. Ich hätte mir mehrere Höhepunkte gewünscht, als nur am Ende. In dem Buch gab es für mich zu viele Hinweise und ich wusste nach den ersten 50 Seiten, wie das Buch enden wird, beziehungsweise bestimmte Szenen. Für mich war es daher nicht so spannend wie die ersten Teile. Auch wäre es spannender gewesen, mal Szenen aus einer anderen Sicht lesen zu können und mehr Hintergrundinformationen zu bekommen, wieso Viktor so verbittert ist und wie die anderen Familien dazu stehen.

Fazit: 3,5/5 Büchern
Es hat mir gut gefallen und ich habe lang auf das Ende der Trilogie gewartet, jedoch hätte ich mir mehr Informationen gewünscht und ein überraschenderes Ende.

Empfehlung: Ich empfehle es allen Jugendlichen, die sich für Monster und Magie begeistern können. Vor allem denen, die schon von den normalen Klischees genervt sind, die in Black Blade nicht vorhanden sind.

Cassie Ashway, 15 Jahre

Selection Die Krone (5. Band)

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von Kiera Cass

351 Seiten

Personen:

Eadlyn Schreave: Hauptfigur und Thronfolgerin von Illéa, leider etwas eingebildet

America Schreave: Eadlyns Mutter und die Protagonistin der ersten drei Bücher dieser Reihe

Maxon Schreave: Vater von Eadlyn und König von Illéa

Ahren: Eadlyns Zwillingsbruder

Camille: Thronfolgerin von Frankreich und Frau von Ahren

Marid: ist beim Volk sehr beliebt, Eadlyn und er kennen sich, weil ihre Väter mal befreundet waren

Das waren nur die allerwichtigsten Figuren!

Im vorigen Band wurde für Eadlyn ein Casting veranstaltet. Bei dem Casting gab es am Anfang 35 Bewerber, die ausgelost wurden, und ins Schloss kamen, damit einer von ihnen Eadlyns Prinzgemahl wird. Nach und nach scheiden dann immer mehr Männer aus, bis am Ende nur noch einer übrigbleibt. Das gab es schon öfter, so hatten sich nämlich America und Maxon gefunden, allerdings immer nur so, dass Mädchen aus ganz Illéa kamen, wovon dann eine den Prinzen heiratete.

Inhalt:

“Selection Die Krone ist der fünfte Band dieser Reihe. Im vierten Band ist Ahren (Eadlyns Zwillingsbruder) nach Frankreich  geflogen und hat Camille, seine Freundin, geheiratet. Er hat Eadlyn noch einen Brief hinterlassen, in dem er ihr schreibt, dass sie etwas tun muss, um das Volk für sich zu gewinnen. Denn sonst wird sie gestürzt, sobald sie den Thron besteigt. Außerdem hatte Eadlyns Mutter America einen Herzinfakt und liegt im künstlichen Koma, um sich von der Operation zu erholen.

Als wäre das nicht genug, muss sie jetzt auch noch ihren Vater als König vertreten, da er Tag und Nacht bei America ist. Das Casting geht auch weiter und gleich am Anfang vom Buch scheiden viele der Bewerber aus, weil Eadlyn dadurch, dass sie so viel zu tun nicht mehr so viel Zeit hat sich um so viele Bewerber zu kümmern und es sie auch sehr mitnimmt, dass es ihrer Mutter so schlecht geht. Dann taucht Marid auf und versucht ihr zu helfen, dass Volk für sich zu gewinnen. Allerdings weiß sie nicht, was seine wahren Absichten sind. Wird sie sich für den Richtigen entscheiden? Wird sie Marids Plan verhindern können?

Schreibweise:

Ich finde, man kann in diesem Band sehr viel mehr mit Eadlyn mitfühlen, da sie einfach viel sympathischer ist als in dem Band davor. Es liest sich alles sehr flüssig und ich konnte das Buch keine Sekunde weglegen. Ich finde die Autorin beschreibt alles sehr gut und es macht sehr viel Spaß zu lesen, da ihr Stil nicht kompliziert ist.

Bewertung:

Wie gesagt, kam einem Eadlyn gleich viel sympathischer vor. Ich würde dem Buch trotzdem 4,5 Punkte von 5 geben, da mir persönlich das Ende zu überraschend kam. Allerdings hat mir die Geschichte sehr gut gefallen.

Empfehlung:

Ich würde das Buch Leuten empfehlen, die gerne etwas ernstere Bücher haben. Außerdem würde ich es nicht lesen, wenn man die Teile davor nicht kennt, da die Geschichte etwas kompliziert ist und man sich sonst überhaupt nicht auskennt.

Isabel(12)

Die Farben des Blutes, Band 2: Gläsernes Schwert

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Alleine wird sie sich erheben und alleine wird sie fallen…

Originaltitel: Glass Sword

Autorin: Victoria Aveyard

Seitenanzahl: 576

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Wenn man unglücklicherweise ein Jahr lang dazu gezwungen ist, auf den 2. Band einer Reihe zu warten, kann es leicht passieren, dass sich die Erwartungen auf das Unermessliche steigern, wo doch allgemein bekannt ist, dass Folgebände eher Enttäuschung als Begeisterung bescheren. So aber nicht bei diesem Buch…

Kurz zum Inhalt: Nach dem niederschlagenden Verrat ihres Freundes, hat sich Mare Barrow ein einziges Ziel gesetzt: Maven muss sterben und die Regentschaft der Silbernen über den Roten mit ihm. Genau dieses Ziel hat auch die Scharlachrote Garde, bei der Mare und Prinz Cal nun untergekommen sind. Doch schnell wird klar, dass eben diese Revolte gegen Mares Methoden und Überzeugungen ist. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe, bestehend aus ihren engsten Vertrauten, flieht Mare und sucht sich neue Verbündete. Verbündete, die so sind wie sie selbst und welche die letzte Hoffnung in einem schier ausweglosen Krieg sind, bevor Mare alles verlieren muss. Aber nicht nur diese Rebellion droht sie zu verlieren, sondern auch sich selbst …

Pro: Von Anfang an will ich klarstellen, dass ich schwer begeistert bin, sogar noch begeisterter als vom Debüt der Reihe.
Die Zeit während des Lesens vergeht wie im Flug; kaum versieht man sich, da sind sieben Stunden vergangen und man findet sich völlig verloren in der Spannung und dem Feuer der Handlung wieder. Man hat kurz Zeit um sich in die Geschichte und die von Aveyard erschaffene Welt wieder einzufinden, da stürzt man sich mit Mare und ihren Freunden auch schon ins Getümmel. Auch im weiteren Verlauf des Plots folgt Geschehen auf Geschehen, Verfolgungsjagd auf Verfolgungsjagd und unerwartete Wendung auf unerwartete Wendung, sodass einem schnell einmal der Atem wegbleibt. Besonders bei diesem Ende.
Und dieser Schreibstil! Man merkt, wie geschickt Aveyard mit Worten umgehen kann ohne groß mit Fremdwörtern um sich schmeißen zu müssen, da diese dystopische Erzählung voller Zitate steckt, die man sich am besten gleich aufschreibt, um sie nicht wieder zu vergessen.
Die Charaktere entwickeln sich bemerkbar weiter, ob Cal, Kilorn (der einem mit der Zeit schwer auf das Gemüt schlägt) oder ganz besonders Mare. Die Entscheidungen, die sie trifft   (welche sich zugegebenermaßen oft als wenig vorteilhaft erweisen) machen sie zu einer völlig anderen Person, die sie niemals werden wollte. Nun ist sie eine Einzelgängerin, fast schon kaltherzig und stößt die Menschen, die sie liebt, von sich, um genau diese zu beschützen.
Die Romanze ist ein willkommener Begleiter: Mit vielen Hochs, Tiefs und einer unbestreitbaren Anziehungskraft hält sie den Leser bei Stange und weckt in einem die Hoffnung, dass Mare und Cal vielleicht auf tragische Weise von ihren Gefährten getrennt werden könnten, um sich endlich doch zusammenzuraufen.
Außerdem regt sie ungemein die eigene Fantasie an: Welche Kraft möchte man selbst als Neublütler oder Silberner besitzen? Möchte man ein Springer sein, ein Berster, ein Blitzewerfer oder möchte man vielleicht doch lieber fliegen können?

Contra: So beeindruckt ich auch bin, zwei kleine Mängel wären doch anzubringen, aber wirklich nichts Weltbewegendes:
Erstens würde die Erzählung davon profitieren, wenn es aus der Sicht mehrerer Personen geschrieben wäre. Teilweise ist einem Mares Sicht der Dinge ein bisschen zu wenig und es würde einen freuen durch andere Charaktere mehr Details, Hintergrundgeschichten und Ansichten zu erlangen.
Und zweitens schmückt sich das Buch mit einigen Klischees: Der beste Freund, dessen Herz seit Ewigkeiten für seine beste Freundin schlägt, welche jedoch nichts davon zu bemerken scheint. Oder das unterdrückte, bettelarme Mädchen, welches keine Marionette eines psychopathischen Herrschers sein möchte und eine Rebellion anzettelt. So gesehen, fallen einem bestimmt mehrere Bücher ein, welche auf diese Beschreibung passen würden.

Fazit: „Gläsernes Schwert“ von Victoria Aveyard erhält 4,5 von 5 Sternen. Eine wahrhaftig atemberaubende, spannungsgeladene und über allem Maße gelungene Erzählung, deren Ende einen noch im Schlaf verfolgen wird. Fans von Selection und den Luna Chroniken werden diese Reihe samt den bezaubernden Einbänden und den packenden Seiten verschlingen!
Jetzt bleibt nur die Frage offen, wie man denn nun die Wartezeit bis zum 3. Band überbrücken soll …

Selin, 14 Jahre alt

Der geheime Zirkel I Gemmas Visionen

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Ein Mädchen, welches endlich leben möchte …

Originaltitel: A Great and Terrible Beauty

Autorin: Libba Bray

Seitenanzahl: 480

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

In meiner Laufbahn als begeisterte Leserin, habe ich natürlich gewisse Tendenzen für bestimmte Arten von Jugendbüchern entwickelt, ganz besonders aber für Internatsbücher, von denen ich bis jetzt noch nie enttäuscht worden bin. „Der Geheime Zirkel – Gemmas Visionen“ ist eine ebensolche Internatsgeschichte, was zugegebenermaßen auch der Grund war, aus welchem ich diesen hübschen Schmöker gelesen habe. Jetzt fragt sich nur, ob er meinen Vorstellungen auch gerecht geworden ist …

Kurz zum Inhalt: Gemma Doyle wünscht sich nichts lieber als endlich aus Indien zu entkommen und in ihre Heimat England zu ziehen, doch ihre Mutter ist strikt dagegen, ganz zum Leidwesen Gemmas. Nach einem schrecklichen Vorfall an Gemmas 16. Geburtstag jedoch, wird sie schließlich auf die Spence Academy im Herzen Londons geschickt, um dort zu erlernen, was sich für eine feine, adelige Dame im England 1895 schickt, damit sie auch einen adretten, reichen Mann findet, welchen sie umsorgen und Kinder schenken kann. Ein Traum, welcher jeder Debütantin auferlegt wird, ob sie will oder nicht. Aber Gemma denkt gar nicht dran sich an die strikten Regeln des Mädcheninternats zu halten und gründet nach kurzer Zeit mit ihren neugewonnenen Freundinnen einen geheimen, magischen Zirkel. Sie gehen Magie und skandalösen Geheimnissen auf den Grund, doch niemals hätte Gemma gedacht, ausgerechnet in einem Tagebuch und einer sagenumwobenen Höhle, Dinge über sich selbst und ihre Mutter zu erfahren, die sie alles und jeden infrage stellen lassen …

Pro: Der Roman verbindet äußerst geschickt Geschichte mit Fantasie. Man liest also nicht von der heutigen modernen Welt, sondern schlüpft in die Rolle eines jungen Mädchens im 19. Jahrhundert Londons und erlebt somit auch hautnah, welche Ungerechtigkeiten die Frauen damals über sich ergehen haben lassen und welcher Unsinn ihnen eingetrichtert worden ist. Wer hübsch ist und Geld hat ist gesegnet, unattraktive Mädchen und einfache Verhältnisse werden von den adeligen Herren natürlich gemieden. Oft denkt man sich beim Lesen: „Und das lasst ihr euch gefallen? Eure Träume und Wünsche aufzugeben, um eure ganze Existenz nur dem Mann zu widmen?“ Aber nicht nur die Situation der Debütantinnen ist äußerst interessant, auch kleine Bemerkungen über von uns längst vergessene Prinzen und Schauspieler machen alles sehr authentisch und zeigen, dass die Autorin sich mit der damaligen Lage ausführlich auseinandergesetzt hat.
Ebenfalls passend ist der Schreibstil: Keine Umgangssprache, sondern an die Mundart des damaligen Londons angepasst und somit sehr malerisch und verträumt. Es ist aber keineswegs langweilig formuliert, sondern wird ab einem bestimmten Punkt sogar recht packend und weckt in einem die Neugierde und Lust auf mehr, weshalb man grundsätzlich gerne weiterliest.
Aber am allerbesten hat mir die Ausarbeitung der Charaktere gefallen: Jede Person hat ihre Ecken und Kanten, hat eine Hintergrundgeschichte und einen Herzenswunsch, der sie stets weitertreibt: Die eine ist schön, aber nicht sehr rücksichtsvoll, die andere ist klug, aber wird von den anderen nicht richtig wahrgenommen und wieder eine andere ist mutig, aber zugleich auch gerissen und machtbesessen. Niemand ist einfach nur böse und hochnäsig, aber auch niemand nur loyal und friedliebend. Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiß, weshalb sogar aus anfänglichen Feindinnen schnell Freundinnen werden, so wie es im wahren Leben auch oft der Fall ist, da man die andere Person trotz ihrer Fehler und Eigenheiten ins Herz schließt.
Und ebenfalls lobenswert: Die Liebesgeschichte. Diese ist in diesem ersten von drei Bänden noch kaum vorhanden, was mir persönlich sehr zusagt.  Es entwickelt sich Schritt für Schritt und überfällt den Leser nicht einfach wie ein lauerndes Raubtier von hinten, was übrigens auch hilft sich auf die fantastischen Einflüsse im Buch und auf die prinzipiell spannende Handlung zu konzentrieren, da man sich nicht dauernd mit penetrantem Liebesgehabe konfrontiert sieht.

Contra: Genau wie die Charaktere in diesem Roman, hat die Geschichte aber nicht nur positive Aspekte.
Nehmen wir die Protagonistin als Beispiel: Zwar wirkt sie sehr glaubwürdig, aber trotzdem ist sie die klassische Auserwählte, wie wir sie nur allzu oft gelesen haben. Mit der Macht die Welt zu retten, aber auch ins Verderben zu stürzen unwissend auf die Welt gekommen, erfährt sie ganz unerwartet an ihrem 16. Geburtstag von ihrer seltenen Gabe. Woher kennen wir das? Richtig, aus fast jedem zweite Fantasyroman.
Mein größtes Problem, aus welchen viele weitere resultieren, ist der Anfang. Es ist zwar sicherlich von Vorteil, dass wir uns nicht zu lange mit Gemmas 16. Geburtstag aufhalten müssen, aber es ist einfach viel zu chaotisch und desorganisiert erzählt. Ich persönlich habe mich nämlich in einer wichtigen Schlüsselszene ganz am Anfang des Romans kaum ausgekannt und bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob ich auch alles richtig verstanden habe. Folglich war es zu Beginn recht schwierig für mich in den Roman reinzukommen und Spaß am Lesen zu finden, auch wenn die Zweifel bei mir mit der Zeit glücklicherweise immer mehr nachgelassen haben.
Ganz generell sind spannende Augenblicke, die ein wenig Würze in den Plot bringen sollen, nur selten verständlich beschrieben und verwirren anstatt einen mitzureißen, was nicht gerade vorteilhaft für die paar unvorhergesehenen Wendungen und Offenbarungen in der Geschichte ist. Wirklich schade, wenn man mich fragt, denn wenn man wirklich voll und ganz in die Geschichte eintauchen könnte, hätten die „Plot-Twists“ sicher Potenzial einen wahrlich zu überraschen.

Fazit: „Der Geheime Zirkel – Gemmas Visionen“ bekommt 3 von 5 Sternen, da das wirkliche Abtauchen in Gemmas Welt  aufgrund teilweise verbesserungswürdigen Schreibstils und Startschwierigkeiten mehr schlecht als recht möglich, die Idee aber trotz allem recht spannend ist und die Charaktere sehr glaubwürdig sind. Also: Für Freunde von historischen Romanen und dem alten England sicher eine Lektüre, in die man gerne einmal einen Blick riskieren kann.

Selin, 14 Jahre