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In Between – Das Geheimnis der Königreiche

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Autor: Kathrin Wandres
Titel: In Between – Das Geheimnis der Königreiche
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Preis (nur als E-book erhältlich): 3,99€
Seiten: 232
Sprache: original Deutsch, flüssig und mitreißend
Cover/Titel: Schön, magisch/ gut gewählt

Inhalt: Keylah und ihr Vater leben in der Stadt Benoth. Zum Schutz der Bewohner ist ihre Stadt von hohen Mauern umgeben, denn eine drohende Angst herrscht über der Stadt:  die Angst vor der Finsternis und den Gefahren, die darin lauern. Das wichtigste Gesetz lautet sich innerhalb der Stadtmauern aufzuhalten, wenn die Dunkelheit hereinbricht. Denn diejenigen,  die nicht aus eigenem Willen außerhalb wohnen, wurden von der Gemeinde verstoßen, wegen Mordes oder Hochverrat.
Damit alle Welt die Verbrecher von den anständigen Bürgern unterscheiden kann, werden diese auf der Stirn gebrandmarkt. Keylah fürchtet sich nicht in den Wald zu gehen, denn sie besitzt eine außergewöhnliche Gabe, die ihr die Fähigkeit gibt, ernsthafte Gefahren zu spüren.
So riskiert Keylah es trotzdem immer wieder,  bis zur letzten Minute draußen im Wald ihre Freiheit zu genießen und ihre Oma zu besuchen, die sich in einer kleinen Hütte niedergelassen hat. Eines Tages übergibt ihr, ihre Oma ihr ein Erbstück von ihrer verstorbenen Mutter. Um etwas über ihre Vergangenheit zu erfahren, zieht es Keylah in ein anderes Königreich, wo sie Unvorstellbares entdeckt.
Auf ihrem Weg dorthin trifft sie den gebrandmarkten Deven, doch von ihm spürt sie keine ausgehende Gefahr, hat ihre Gabe sie in Stich gelassen?

Kritik: Das Buch hab ich innerhalb weniger Stunden gelesen, weil ich den Schreibstil sehr flüssig und spannend fand. Die Idee ist hervorragend und neu. Was mich gestört hat war das Ende, denn es scheint abgeschlossen zu sein, denkt man jedoch etwas genauer nach bleibt ein wichtiger Teil offen, der auf einen weiteren Band schließen lässt. Leider gibt es dazu noch keine Informationen. Es ist ein tolles Buch für Zwischendurch und eine der wenigen original deutschsprachigen Jugendbücher, die ich sehr gelungen fand. Auch die Geschichte von Devon fand ich spannend, die er im Laufe der Zeit preis gibt.
Positiv fand ich auch, dass dieses Buch mich bei manchen Stellen zum Nachdenken, aber auch zum Lachen gebracht hat.

Fazit 4/5 Büchern: Ein wirklich sehr gelungenes Buch, jedoch kann ich offene Enden nicht leiden. Ich hoffe, dass noch ein weiterer Band folgt.

Empfehlung: Ich empfehle es jedem der gerne Fantasy liest und auch keine allzu dicken Bücher mag ;) eine Alterseingrenzung würde ich hier keine vorgeben. Auf jeden Fall ein Buch für mehrere Altersstufen.

Jude, 16 Jahre

Erwachen des Lichts

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Originaltitel: The Return

Autorin: Jennifer L. Armentrout

Seitenanzahl: 432

Kurz zum Inhalt: Josie ist Studentin und führt ein Leben wie jeder andere – bis ihr plötzlich der selbstverliebte und rebellische Seth begegnet, der ihr erzählt, dass sie eigentlich gar nicht so unscheinbar ist wie sie denkt. Josie ist nämlich eine Halbgöttin, Tochter des Sonnengotts Apollon und schwebt in großer Gefahr: Die Titanen sind auf der Suche nach ihr, mit dem Ziel sie unschädlich zu machen, bevor sie ihnen gefährlich werden kann. Es ist Seths Aufgabe sie in Sicherheit zu bringen und sie zu der Kämpferin zu trainieren, die sie sein muss, um überleben zu können. Denn während ihr in der Universität vermeintlich keine Gefahr droht, warten die Ungeheuer außerhalb der sicheren Absperrungen nur darauf sie endlich zwischen ihre Finger zu bekommen…

Meine Meinung: Als ich begonnen habe „Erwachen des Lichts“ zu lesen, habe ich nicht gewusst, dass dieses Buch der erste Teil eines Spin-Offs zur „Covenant“ Reihe ist; eine Jugendbuchreihe, die ich nicht gelesen habe.
Doch das hat mir während dem Lesen grundsätzlich keine Probleme breitet, da die Ereignisse der Covenant-Reihe ausführlich und verständlich geschildert werden. In gewisser Hinsicht sind diese Erzählungen sogar das Aufregendste am ganzen Buch: Zwar kommt man beim Lesen sehr schnell durch die 432 Seiten, aber genauer betrachtet ist nicht wirklich viel Handlung vorhanden, die man verfolgen kann. Zwei bis drei vorhersehbare Kampfsequenzen, eine Autofahrt, einpaar Übernachtungen, sehr viele Liebesszenen und Training in der Universität; der Plot lässt sich grundsätzlich auf diese paar Punkte zusammenfassen. Es ist fraglich, ob es ein gutes Zeichen ist, wenn die kurze Nacherzählung der Geschehnisse in einer anderen Reihe das Spannendste am ganzen Buch ist.

Doch während dem Lesen stört der mangelnde Plot in erster Linie nicht wirklich, wie gesagt kommt man trotzdem recht gut voran. Was aber sehr wohl stört, ist der Schreibstil der Autorin. Er soll jugendlich wirken, doch versagt in diesem Vorhaben ein wenig, denn Worte wie „chillen“ verwendet heutzutage kein Jugendlicher. Und die ständige Verwendung von „und so“, „zum Beispiel“ und „irgendwie“ wirkt im Zusammenhang ebenfalls oft, wenn nicht gar immer, vollkommen deplatziert.
Ganz generell stellt sich die Autorin etwas ungeschickt mit Worten an: Die Sprüche der Charaktere zünden nicht, die Dialoge sind aufgesetzt und plakativ und oft wird der Leser mit eigenartigen, fadenscheinigen Erklärungen abgespeist.

Besonders was die Schilderung der griechischen Mythologie betrifft, ist vieles sehr undurchsichtig. Man muss wahrlich kein Experte sein, um die Fehler zu sehen: Seit wann sprechen uralte, unsterbliche Götter wie pubertäre Halbwüchsige? Seit wann greifen Götter derart in das Handeln der Menschen ein, um dann in der nächsten Minute vom „kosmischen Gleichgewicht“ zu predigen?  Die Götter treten immerhin mehrmals auf und sind ein fundamentaler Bestandteil der Welt, auf welcher dieses Buch baut; die Ausarbeitung lässt wirklich zu wünschen übrig.

Was dagegen durchaus erfreut, ist der Fakt, dass man aus zwei Perspektiven liest, was es einfacher macht trotz der fehlenden Handlung dranzubleiben. Auch ist es erfrischend eine Protagonistin zu sehen, die nicht eine ganze Bande Kampfmaschinen nach bloß fünf Minuten Training auf einen Schlag besiegen kann und tatsächlich Probleme hat die plötzliche Wendung in ihrem Leben einfach zu akzeptieren, sich überfordert fühlt.
Abgesehen davon ist sie aber ein Charakter, den man nur allzu gut kennt: Das schüchterne Mauerblümchen, das sich für unglaublich unscheinbar hält, obwohl sie „die Eine“ ist, die Einzigartige. Auch mit Seth hat man das Rad nicht neu erfunden: der selbstverliebte, sprücheklopfende und unfreundliche Protagonist, wie er leibt und lebt. Und selbstverständlich ist er unheimlich attraktiv, was auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit erwähnt wird. Das ist aber nicht die einzige Oberflächlichkeit, die auffällt; Männer, als auch Frauen werden in dieser Erzählung darauf reduziert, ob sie „heiß“ sind oder nicht, ob sie geschminkt sind oder nicht. Sollten sie den Ansprüchen eines Modelscouts nicht entsprechen, werden sie sofort als unwürdig und uninteressant deklariert. Keine Botschaft, die man der Zielgruppe von „Erwachen des Lichts“ vermitteln sollte, wenn man mich fragt.

Wobei man sich fragen muss, welche Zielgruppe dieser Roman eigentlich ansprechen möchte. Es wird als Jugendbuch vermarktet, hat aber in den romantischen Szenen, die das Buch dominieren, explizite und auf keinen Fall jugendfreie Beschreibungen, mit denen man bei einem solchen Genre nicht rechnet. Und dieses Motiv wiederholt sich bis zum Ende immer und immer wieder. Wieso man das bei der Vermarktung des Buchs nicht von Anfang an klipp und klar geklärt hat, ist mir ein Rätsel, besonders, da das ohne Zweifel für verständliche Verwirrung bei jüngeren, etwas unreiferen Lesern führen wird.

Fazit: Erfahrenere Leser, junge Leser werden mit „Erwachen des Lichts“ von Jennifer L. Armentrout wohl eher weniger Freude haben. Aber jungen Erwachsenen dagegen, die noch keine allzu große Leseerfahrung haben und eine lockere, simple und unterhaltende Lektüre suchen, kann ich durchaus eine Empfehlung aussprechen.

Selin, 15 Jahre alt

Timm Thaler oder das verkaufte Lachen

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Autor/in: James Krüss

Das Buch gefällt mir sehr!

Ich wollte es schon immer haben, weil meine Mutter mir erzählte, dass sie den Film, als sie noch klein war, sah und das Buch auch las und sie sagte, dass es ihr sehr gefällt.

Also nahm ich auch das Buch und ich bin sehr zufrieden, dass ich es gefunden habe.

Ich empfehle es euch weiter,weil es sehr spannend ist. Ich glaube, wenn ihr es beginnt zu lesen, wollt ihr nie aufhören,denn ich konnte gar nicht aufhören.

Ich gebe dem Buch 100/100 Sterne!!!!

Viel Spaß beim Lesen!!!

Tamari, 11 Jahre

Der Prinz der Elfen

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Der Fantasyroman ‚Der Prinz der Elfen‘ stammt aus der Feder der Bestseller-Autorin von ‚Die Spiderwick-Geheimnisse‘ Holly Black. Der Originaltitel lautete eigentlich ‚The Darkest Part of the Forest‘. Das Buch hat 416 Seiten in der gebundenen Ausgabe und erschien am 3. April 2017 beim Verlag cbt.

Die Protagonisten sind die Geschwister Hazel und Benjamin Evans, die in dem Ort Fairfold leben, der an einen Wald angrenzt, in dem es vor magischen Wesen nur so wimmelt. Der Herr über alle Elfen, Trolle, Phookas, Wasserhexen und viele andere ist der Erlkönig, der seinen Untertanen erlaubt, Scherze mit Menschen zu treiben.

In seinem Wald steht ein Glassarg, in dem ein Junge mit Hörnern schläft, ein Junge so schön, dass er nur ein Prinz sein kann. Seit ihrer wilden Kindheit, die Ben und Hazel mehr im Wald als Zuhause verbracht haben, träumen sie davon, dass er aufwacht und wie in Bens Geschichten mit ihnen gemeinsam Fairfold rettet, schließlich hat Hazel schon als Elfjährige Jagd auf Elfen gemacht, die Sterblichen etwas zuleide getan hatten.

Als der Sarg jedoch eines Tages zerstört aufgefunden wird und Hazels Schwert, das sie einst gefunden hat, verschwindet, bricht alle Gewohnheit auseinander. Angriffe auf Menschen werden immer aggressiver und Hazel bekommt rätselhafte Botschaften, die sie immer wieder an einen Handel erinnern, den sie mit dem Erlkönig abgeschlossen hat, einen Handel, der viel grausamer und schwerwiegender ist, als es sich die kleine Hazel damals vorstellen konnte.

Bei dem Roman denkt man auf den ersten Seiten, man hätte einen schrecklichen Fehlgriff begangen. Die Vorstellung der verschiedenen Personen folgt einem zähen Schema der Aufzählung und bestätigt, was das etwas amateurhafte, sehr zusammengestückelte Cover (in meiner Ausgabe) ankündigt. Im Allgemeinen ist der Schreibstil gegen Anfang hin sehr undurchsichtig und verwirrend.

Davon darf man sich aber nicht abschrecken lassen, denn umso weiter man liest, desto mehr Puzzleteilchen fügen sich zu einem Ganzen zusammen, das man nie erwartet hätte. Altbekannte Motive und Typen werden neu zusammengewürfelt und ergeben eine unglaubliche gelungene Geschichte voller Überraschungen. Aber nicht nur die Intelligenz der Autorin wird zur Schau gestellt, auch der Leser muss sein Köpfchen zeitweise etwas anstrengen, um dem Handlungsverlauf folgen zu können, was sich im Zusammenhang mit der Geschichte allerdings sehr positiv auswirkt.

Die Personen waren mir nicht gleich ganz geheuer, aber mittlerweile weiß ich sie alle zu schätzen. Besonders Hazel ist eine beeindruckende Persönlichkeit, die hinter all ihrer Härte und ihrem Mut so menschlich und verletzlich sein kann, ebenso wie Jack, der Elf, der unter Menschen lebt und nirgends so richtig dazugehört.

Am Ende des Buches fragt man sich plötzlich, was auf den vielen Seiten stand, denn es werden wenige Zeichen auf ellenlangen Beschreibungen oder langatmigen Gefühlsduseleien verschwendet. Dadurch gewinnt der Roman etwas von dem Charakter eines Abenteuerbuches.

Leider gibt es auch nach Beendigung der Lesephase noch einige Stellen – auch nur einzelne Sätze – deren Bedeutung sich bis zum Schluss nicht aufklärt. Geheimnisse, die absichtlich Geheimnisse bleiben, sind Teil eines jeden Buches, allerdings glaube ich, dass es sich bei ebendiesen Stellen um schlichtweg unglückliche Formulierungen handelt. Vielleicht habe ich aber auch nur nicht scharf genug nachgedacht.

Der zweite Kritikpunkt sind die Altersangaben. Vieles des gesamten Romans sind Rückblenden, was ich an sich gut finde, allerdings ist es sehr unrealistisch, von einem elfjährigen Mädchen zu sprechen, das mit dem Schwert Ungeheuer jagt und die Körperkraft aufweist, diese zu töten.

Die Altersbeschränkung liegt bei vierzehn Jahren und ich denke, das passt genau so. Zu empfehlen ist es für Leute, die Fantasy oder Abenteuer lieben und sich gerne in eine starke, zielstrebige und mutige Frau hineinversetzen.

~ Karin, 15

STORMHEART DIE REBELLIN

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von Cora Carmack                                                                                                                                                                    mit 460 Seiten

Sturmjäger: Sturmjäger sind Menschen die sich zu Gruppen zusammenschließen und Stürme bekämpfen/jagen. Sie verkaufen verschiedene Sachen an das Volk, womit man sich vor Stürmen schützen kann.

Sturmherzen: Ein Sturmherz ist einfach das Herz von einem Sturm. Wenn man einen Sturm besiegt, kann man sein Herz mitnehmen und  damit andere Stürme bekämpfen. Allerdings kann man zu Beispiel mit dem Herz von einem Feuersturm nur einen anderen Feuersturm besiegen. Deswegen hat die Königsfamilie auch zu jeder Art von Sturm ein Sturmherz.

Inhalt:

Die Hauptperson ist Aurora. Sie ist die Erbin des Throns von Pavan. Ihr Bruder und ihr Vater sind schon gestorben. Eigentlich können alle in ihrer Familie die Stürme, die Pavan bedrohen, mit Hilfe von Sturmherzen immer wieder besiegen. Allerdings hat Aurora diese Gabe nicht geerbt. Um das zu vertuschen, durfte sie nie Freundinnen haben und ihre Zofen wurden immer wieder gewechselt.

Sie soll Cassius Lock, den Zweitgeborenen aus der Königsfamilie Lock heiraten, damit er das Land beschützen kann. Somit könnte sie trotzdem Regentin sein. Als sie dann aber herausfindet, dass sie Cassius nur benutzen will, um an die Macht zu kommen, flieht sie.

Sie schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Dort wird Lock, der Anführer, ihr Lehrmeister. Aurora gibt sich als Roar aus, was ein Synonym von ihrem Spitznamen Rora ist. Rora hofft, dass sie noch lernen kann, ihr Land zu beschützen. Wird sie es schaffen, oder muss sie Cassius heiraten?

Meine Meinung:

Ich habe am Anfang ein bisschen gebraucht, um mich mit Aurora anzufreunden, aber es hat nicht lange gedauert und man hat sie schon ins Herz geschlossen. Bei Cassius war von Anfang an klar, dass er irgendetwas im Schilde führt. Allerdings nimmt auch diese Sache später eine unerwartete Wendung.

Sobald sie bei den Sturmjägern war, wurde es spannender. Das Ganze kam ins Rollen und man hat richtig gemerkt, dass die Autorin noch viel zu erzählen hat. Bei Lock dauert es lange, bis man genug über ihn erfahren hat, um seine Handlungen zu verstehen.

Mich hat es nur die ganze Zeit genervt, dass sie nie jemandem erzählt hat, wer sie ist. Alle haben ihr geholfen und sie unterstützt und was macht sie? Sie verschließt sich vor jedem. Sonst hat es mir sehr gut gefallen. Am Ende war wie bei vielen Reihen ein Ende, bei dem man erst den nächsten Band lesen muss, um sich wieder zu beruhigen. Ich hoffe der lässt nicht allzu lange auf sich warten. Den hier habe ich nämlich in weniger als einem Tag verschlungen.

Fazit:

Ein gelungenes Buch mit noch ein bisschen Luft nach oben für den zweiten und dritten Band. Ich gebe 8/10 Punkten.

Isabel (12)

Die Prinzen

Die Prinzen von CS Pacat

Autorin:

C. S. Pacat

Erscheinungsdatum:

März 2017

Handlung:

Der Kriegerprinz Damen ist der rechtmäßige Erbe von Akielos, einem von mehreren Königreichen. Dieses ist stark mit dem Nachbarland Vere verfeindet. Als sein Halbbruder Kastor die Herrschaft an sich reißt, wird er in die Sklaverei verkauft. Dort soll er ausgerechnet das Geschenk eines ganz bestimmten Prinzen werden: dem Prinzen Laurent aus dem Königreich Vere. Laurent ist eitel, arrogant und grausam, alles, was Damon hasst. Während er Fluchtpläne schmiedet, erfährt er langsam mehr über Laurent. Nun weiß er nicht was er tun soll. Fliehen oder bei Laurent bleiben, in den er sich langsam zu verlieben beginnt …

Beurteilung:

Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Wortwahl gut verständlich. Die Autorin hält die Spannung bis zum Ende und man will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der Fantasy und Spannung bis zur letzten Buchseite liebt. Jedoch empfehle ich das Buch Jugendlichen ab 15 Jahren, da die Geschichte komplex ist und es neben der Romanze auch über politische Ränkespiele, Gewalt und Verrat, sowie eine homosexuelle Liebesgeschichte geht.

Lisa, 17

Camp 21

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In dem Buch „Camp 21“ von Rainer Wekwerth geht es um Mike und Kayla. Die beiden kommen durch Straftaten in das Erziehungscamp „Black Hill Camp“. Dort gibt es von früh bis spät Sport, Grabarbeiten, Gruppengespräche und elektronische Handfesseln, wodurch sich die zwei nicht weit voneinander entfernen können.

Am Anfang verstehen sich die beiden nicht wirklich, da Mike nur an seinen Bruder Ricky denkt, der woanders hingebracht worden ist. Um ihn zu finden, versucht er alles. Schließlich fängt er sogar eine Prügelei an, um in ein anderes Camp, namens „Camp 21“, verlegt zu werden, wo Ricky angeblich ist. Doch blöderweise wird Kayla in die Sache verwickelt und muss auch mit. Das macht die Lage zwischen den beiden nicht besser, aber dann ändert sich plötzlich etwas und die zwei müssen zusammenhalten.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Allerdings fand ich den Anfang bisschen komisch, da sie wegen Zu-schnell-Fahren oder Sturheit in das Erziehungscamp mussten. Aber ansonsten war das Buch durchgehend spannend und man wollte unbedingt wissen, was hinter dem Ganzen steckt. Ich kann es jedem empfehlen der gerne Abenteuerbücher liest.

Nina, 16

Rat der Neun – Gezeichnet

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Autorin: Veronica Roth

Seitenanzahl: 604

Erscheinungsdatum: 17.1.2017

Inhalt:

In dem Buch „Rat der Neun“ geht es um eine andere Galaxie, wo es viele Planeten mit den unterschiedlichsten Menschen und Kulturen gibt. Jeder Mensch verfügt über eine gewisse Gabe, die sich im Laufe ihres Lebens entwickelt.  Jedoch gibt es wenige Auserwählte, die ein „Schicksal“ haben, welches die Zukunft von jedem bestimmt. Diese Auserwählten gehören den „gesegneten“ Familien an. Die Tochter einer solchen Familie trägt den Namen Cyra vom Volk der Shotet. Doch ebenfalls Akos und sein Bruder Eijeh von dem benachbarten friedliebenden Volk gehören einer solchen Familie an.

Cyras tyrannischer Bruder Ryzek versucht jedoch mit allen Mitteln, seinem Schicksal aus dem Weg zu gehen und entführt dafür die beiden thuvesischen Brüder Akos und Eijeh. Auch benutzt er dafür seine eigene Schwester. Denn ihre Lebensgabe ist Schmerz, Schmerz, den sie sich selber, aber auch anderen, mit einer Berührung zufügt.

Ryzek stellt Cyra Akos zu Verfügung, dessen Gabe es ist, den Strom, der sie alle durchfließt und verantwortlich für ihre Lebensgaben und Schicksale ist, zu unterbrechen, um ihre Schmerzen zu lindern. Mit der Zeit verstehen die beiden sich immer besser und Cyra entscheidet sich dazu, Akos zu helfen, seinen Bruder zu befreien und auch wenn es bedeutet, dafür ihren eigenen zu zerstören.

Meine Meinung:

Ich fand das Buch sehr interessant und abwechslungsreich. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und auch die Storyline war spannend und man konnte sich gut in Cyras Haut hineinversetzen. Da es Fantasy bzw. Science-Fiction war, musste man sich am Anfang natürlich erst zurechtfinden und mit den ganzen fremden Wörtern und Begriffen klar kommen, jedoch war nach sehr kurzer Lesezeit alles relativ klar. Wem Bücher in Richtung „Die Bestimmung“ oder „Tribute von Panem“ gefallen haben, für den ist dieser Roman nur weiterzuempfehlen.

Umus (12)

Geschichten von Geistern und Gespenster

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3. Klasse Volksschule

Diabolic – Vom Zorn geküsst

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Dieses Buch von S. J. Kincaid erschien 2016 in amerikanischer Sprache und wurde im darauf folgenden Jahr ins Deutsche übersetzt. Die gebundene Variante hat 481 Seiten.

„Jedes Teilchen unseres Körpers ist in einem Stern entstanden.“ S. 44

Kincaid beschreibt eine Welt, die in weiter Zukunft liegt, Wissenschaft wurde zur Ketzerei am lebendigen Kosmos erklärt, dem Glauben der neuen Menschheit.

Die Menschen leben im ganzen Universum verstreut, doch das Zentrum der Macht, des Imperiums, ist der Kaiserhof, das Chrysanthemum. Die Gesellschaft ist gespalten in Adelige, die allesamt im All in Raumschiffen – oder Festungen – leben, Überschüssige, die ihr Dasein unter schlechten Bedingungen auf Planeten fristen, und künstlich erschaffene Wesen, die nur für bestimmte Zwecke gebraucht werden.

Ein Beispiel dafür sind die Diabolics, einzige Kampfmaschinen, schneller, stärker, tödlicher als es je ein Mensch sein könnte. In ihrem ganzen Leben können sie nur einen einzigen Menschen lieben, ihren Besitzer, auf den sie durch eine Frontallapenvergrößerung geprägt werden.

In genau diesem Verhältnis steht Nemesis zu Sidonia von Imyprean, der Tochter von Senator Impyrean. Als der Kaiser eine große Ausrottung der Diabolics befielt, weigert sich Sidonia, ihre Freundin zu opfern und ihr Weiterleben wird durch den Tod eines anderen Kunstwesens kaschiert. Da sich der Senator außerdem entgegen aller Mahnungen seiner Frau gerne und mehr oder minder offen für Wissenschaften interessiert, zieht er den Unwillen des Kaisers auf sich. Dieser beordert daraufhin Sidonia an den Kaiserhof, um ihren Vater in den Griff zu kriegen. Aus Angst um ihre Tochter wird aber nicht sie, sondern Nemesis als Donia verkleidet dorthin geschickt.

Nemesis, die kaltblütige Diabolic, sieht sich nunmehr gezwungen, den seltsamen Vergnügungen und Gewohnheiten der Adeligen nachzugehen. Durch die Vorlieben ihres „Vaters“ bringt man ihr von Anfang an besondere Aufmerksamkeit entgegen und durch unbeabsichtigt aufrührerisches Verhalten teilt sie die anderen Erben der Senatoren in zwei Lager.

Schließlich trifft der Kaiser eine gefährliche Entscheidung, die Nemesis dazu bringt, alles zu vergessen und in einem verzweifelten Rachefeldzug, den Kaiser umzubringen beschließt. Durch eine seiner Diabolics wird sie aber aufgehalten und beinahe getötet. Ihre Rettung in letzter Minute hat sie nur einem zu verdanken: Tyrus, dem verrückten Thronfolger, der ihr daraufhin sein größtes Geheimnis anvertraut . . .

Dieser Roman ist eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe, das muss ich zuallererst klarstellen. Jedes einzelne Wort darin ist von Spannung erfüllt, keine Sekunde wird die Handlung auch nur ansatzweise langweilig. Der Ausgang ist bis zu den letzten Seiten ungewiss, denn Nemesis‘ Situation springt von einem Moment auf den anderen ins komplette Gegenteil um und verwandelt mühsam errungenen Triumph in erschreckende Hoffnungslosigkeit. Das überfordert den Leser aber keineswegs, es klingt auch nicht erzwungen oder unrealistisch. Jede einzelne Intrige, jedes Komplott ist so komplex, durchdacht und logisch, dass es den Leser nur mitreißen kann. Es ist eine ausgeklügelte Welt, in der auf ganz natürlichem Wege hundert Dinge gleichzeitig geschehen, und eben das verursacht die unglaubliche Spannung.

Da die Autorin zunächst eigentlich Astronautin werden wollte, ist es ihr möglich, leicht wissenschaftliche Bemerkungen am Rande einfließen zu lassen, die der in der Zukunft spielenden Geschichte noch einen Touch Glaubwürdigkeit verleihen. Trotz seiner Länge las ich das Buch in wenigen Tagen zu Ende, denn selbst um Mitternacht kreisten meine Gedanken nur um Nemesis und ihr Schicksal.

Der Klappentext klingt vielleicht nach einer schlechten Liebesgeschichte, doch davon ist das Buch meilenweit entfernt. Nemesis macht eine einzigartige Entwicklung durch, denn obwohl sie körperlich allen überlegen ist, zweifelt sie stark an sich und den Fähigkeiten, die ihr gegeben wurden. Sie ist fest überzeugt, sie sei weniger als ein Mensch, doch im Chrysanthemum lernt sie, wie falsch sie liegt. Sie lernt, wie es sich anfühlt, geliebt zu werden, und zu lieben. Es ist ein herzzerreißender Prozess, der mich mehr als einmal zu Tränen rührte.

„Vielleicht konnte nur ein Skorpion einem Skorpion das Leben retten.“ S. 481

~ Karin, 15

Der letzte Stern

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Autor: Rick Yancey

Verlag: Goldmann

Seitenanzahl: 384

“Der letzte Stern” ist der letzte Band der Trilogie “Die Fünfte Welle” von Rick Yancey. Der erste Band wurde als “Die 5. Welle” 2016 verfilmt.

Ich bin über zwei Ecken zu diesem Buch gekommen und habe daher den ersten und den zweiten Band nicht gelesen, was dazu führt, dass ich nicht alle Beziehungen und Figuren ganz verstanden habe. Das heißt nicht, dass ich mich nicht ausgekannt habe, sondern einfach, dass ich glaube, dass da noch mehr in den Figuren steckt, das ich nur nicht erkennen kann! Daher möchte ich die Figuren lieber nicht genauer vorstellen, ich würde sicher etwas Wichtiges übersehen.

Allerdings habe ich mir schon vorgenommen, Band eins “Die fünfte Welle” und Band zwei “Das unendliche Meer” noch zu lesen! Wer die Trilogie in der richtigen Reihenfolge lesen will, sollte diese Buchbesprechung nicht lesen – SPOILERGEFAHR!

Die meisten Kapitel werden von den folgenden Figuren geschildert, so dass man die Handlung an verschiedenen Orten verfolgen kann und versteht, warum jemand wie handelt.

Cassie: ein sechzehn-jähriges Mädchen, das ihren kleinen Bruder Sam beschützen will – und das um jeden Preis.

Ben, Kampfname: Zombie: In ihn war Cassie vor der Alieninvasion verliebt; Er ist freundlich und trotz der katastrophalen Umstände gibt er nie auf. Er wurde zum Soldaten ausgebildet und leitet die Einheit, der auch Sam angehört.

Marika, Kampfname Ringer: Sie war schon vor der Invasion eine gute Kämpferin und wird immer besser. Sie ist sehr ernst, weshalb Ben versucht, sie zum Lächeln zu bringen.

Sam, Kampfname Nugget: Er ist erst fünf Jahre alt, wurde aber zum Kindersoldaten ausgebildet und kann sich kaum an die friedlichen Zeiten erinnern. Kämpfen und töten und allen misstrauen ist ganz normal für ihn, was Cassie fast nicht erträgt. Er blickt zu Ben/Zombie auf und vertraut ihm sehr.

Evan Walter: Er ist ein “Silencer”, der sich aber als einziger seiner Art dazu entschlossen hat, einen Menschen – Cassie – nicht zu töten. Er ist unklar, weshalb, und ob er wirklich vertrauenswürdig ist.

Vorgeschichte:

Die Menschheit wurde von Aliens (den “Anderen”) fast ausgerottet, ohne dass die Außerirdischen auch nur einmal aus ihrem Raumschiff ausgestiegen wären.

Zuerst schalteten sie weltweit den Strom aus, was zu Panik und Aufruhr führte. Dann lösten sie Tsunamis aus, so dass die Küstengebiete zerstört wurden, wobei sehr viele Menschen starben. Die nächste – dritte – Welle war eine tödliche Krankheit, die von Vögeln übertragen wurde. Danach wird klar, dass einige Menschen gar keine Menschen sind, sondern von den Aliens zu “Silencern” gemacht wurden, deren Ziel es ist, möglichst viele Menschen zu töten.

Nun leben nur noch sehr wenige Menschen, die sich noch dazu gegenseitig misstrauen und bei der ersten Gelegenheit umbringen, denn jeder und jede könnte ein “Silencer” sein.

Nun sollen in wenigen Tagen Bomben auf alle Städte abgeworfen werden.

Ich möchte nur wenig über die eigentliche Handlung des Buches verraten, denn das würde die Spannung beim Lesen wegnehmen. Aber sie hat mich immer wieder (positiv) überrascht, auch wenn sie sehr brutal und grausam ist. Es geht aber natürlich darum, die Aliens aufzuhalten.

Die Handlung ist sehr spannend und ich habe das Buch schnell gelesen, weil ich wissen wollte, was als nächstes passiert. Der Schreibstil ist auch einfach und gut zu verstehen, aber ich empfehle wirklich, die ersten beiden Bände zuerst zu lesen!

Drei Sachen in dem Buch haben mich zum Nachdenken gebracht:

In dem Buch kommen Kindersoldaten vor und ich denke, dass im ersten/zweiten Band mehr über ihre Ausbildung erzählt wird. Beim Lesen der Sam-Kapitel habe ich immer wieder vergessen, dass er erst fünf Jahre alt ist, weil er so anders denkt und fühlt und reagiert, als Kinder in dem Alter. Heftig!

Es verschwimmen auch die Grenzen zwischen Menschen und Aliens immer mehr, so dass es nicht nur Silencer gibt, sondern auch Menschen, die freiwillig mit den Aliens kooperieren und Menschen, die mit Alientechnik für den Kampf aufgerüstet werden. Wo ist da die Grenze zu den “Anderen”?

Zweitens wandelt sich die Bedrohung der Menschen zu einer Bedrohung der Menschlichkeit, was ich einige Zeit verwirrend, dann aber sehr einleuchtend gefunden habe. Dieser Punkt bleibt ein bisschen offen, aber gerade das hat mich besonders nachdenklich gemacht.

Also alles in allem eine deutliche Empfehlung für Leute, die sich für Dystopien interessieren und es aushalten, wenn ein Buch grausam wird und einen zum Nachdenken bringt! Definitiv keine leichte Kost!

Iris, 16 Jahre

EIN MEER AUS TINTE UND GOLD

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Das Buch “EIN MEER AUS TINTE UND GOLD” von Traci Chee ist am 25.11.2016 bei Carlsen erschienen, 475 Seiten lang, der erste Teil der Buchreihe und bekommt von mir >10/10<< Punkten.

STORY (10/10)

Sefia ist ein Waisenmädchen und schon seit langer Zeit nur mit ihrer Tante Nin unterwegs. Das ging bis jetzt auch ganz gut so, doch eines Tages wird Nin von einer “Frau in Schwarz” entführt. Sefia merkt, dass diese Frau es auf den mysteriösen viereckigen Gegenstand in ihrem Rucksack abgesehen hat. Sefia trägt ihn schon immer mit sich, ohne zu wissen, was es ist. Nun beginnt Sefia sich jedoch für diesen Gegenstand zu interessieren und gerät in eine Welt hinein, von der sie noch keinen blassen Schimmer hatte….

Die Story ist sehr ausgeklügelt und mitreißend, vertieft sich immer mehr in die Charaktere und beinhaltet so einige Überraschungen. Alles in allem sehr gut gelungen!

CHARAKTERE (10/10)

SEFIA ist ein 16 Jahre altes Mädchen und ihre Eltern sind schon seit langer Zeit tot. Sie ist selbstbewusst und geschickt, und hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.

ARCHER ist ein 18 Jahre alter Junge, der das Sprechen verlernt hat und sich mit Sefia anfreundet. Aus Spoilergründen kann ich nicht mehr über Archer erzählen.

Die restlichen wichtigen Charaktere kommen in einem zu späten Stadium des Buches genauer vor, weshalb ich nicht auf sie eingehen kann, ohne zu spoilern.

Die Charaktere haben alle einen gut verständlichen und einzigartigen Charakter, man kann sich jedoch auch sehr gut in sie einfühlen, weshalb sie rundum sehr gut gelungen sind.

WELT (10/10)

Die Welt von Kelenna besteht aus mehreren Königreichen, verteilt auf mehrere Inseln. Die Königreiche stehen miteinander im Krieg und bekämpfen sich. In der Welt von Kelenna kann niemand lesen, was sehr schnell ein essenzieller Bestandteil des Buches wird.

Die Welt von Kelenna ist gut durchdacht und beinhaltet keine Fehler. Es fühlt sich alles authentisch an und ist auch nicht zu komplex, so dass man nicht durcheinander kommt.

Alles in allem eine typische, gut gelungene Fantasywelt.

COVER&TITEL (10/10)

Der Titel ist reißerisch aber verrät auch nichts über die Handlung des Buches, beschreibt diese aber sehr gut. Das Cover sieht gut gemacht aus und passt perfekt zum Buch. Definitiv ein Buch, das im Schrank etwas hermacht.

SCHREIBWEISE (10/10)

Traci Chee schreibt ihr Buch mit einfachen sprachlichen Mitteln, schafft es aber, nicht langweilig zu werden. Der Schreibstil ist nicht zu kindlich, um Erwachsene abzuschrecken, aber auch nicht so komplex, um Verwirrung anzurichten.

Alles in allem sehr gut geschrieben.

DAS BUCH ist ein unglaublich gut gelungenes erstes Buch der Reihe und macht Lust mehr zu lesen. Meiner Meinung nach eines der Vorzeigebeispiele der Fantasyliteratur. Definitiv eine Kaufempfehlung!

Sebstian [14]

Der Feuerstein

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Das 523-seitige Fantasy-Buch „Der Feuerstein“ (erschienen in englischer Sprache 2011) wurde von der amerikanischen Schriftstellerin Rae Carson verfasst. Schon in frühester Kindheit spürte sie, wie sehr sie das Erzählen von Geschichten liebte, wandte sich aber erst nach einem Studium der Sozialwissenschaften dem Schreiben zu. „Der Feuerstein“ ist ihr Debütroman und machte mit einigen Nominierungen und Preisen auf sich aufmerksam.

Es handelt sich um eine High-Fantasy-Welt mit klangvollen, spanisch angehauchten Namen, in der klassische Monarchie herrscht. Es gibt drei große Reiche: Joya d’Arena, ein sehr altes Wüstenland, Orovalle, ein jüngerer Ableger Joya d’Arenas, und Invierne, ein ebenfalls schon lange Bestand habendes Reich, welches bereits des öfteren die Grenzen der beiden anderen bedroht hat. Bis jetzt konnte es aber immer zurückgeschlagen werden, der letzte entscheidende Sieg wurde vor zwei Generationen errungen und nun rüstet das Heer wieder auf.

Am Hofe Orovalles lebt die sechzehnjährige Prinzessin Elisa unberührt von all diesen Sorgen, obwohl gerade sie ein schweres Joch trägt, denn sie ist die Trägerin des magischen Feuersteins, die Auserwählte Gottes. Ihr Volk aber verfolgt die Lehre, der Träger des Feuersteins, der ihm bei seiner Namensnennung von Gott in den Nabel gepflanzt wird, solle in Unkenntnis über seine Aufgabe, die in einer speziellen Schrift niedergeschrieben ist, gehalten werden, bis sie sich von selbst offenbart. Da sie in Folge dessen völlig ahnungslos von Intrigen, Kriegen und Machtkämpfen ist, trifft sie die Bekanntmachung ihres Vaters, sie solle König Alejandro aus Joya d’Arena heiraten, völlig unvorbereitet.

Noch verwirrender wird es, als sie den Palast in Joyas Hauptstadt bei Nacht erreichen und der König nicht bekanntgeben will, in Orovalle geheiratet zu haben. Außerdem soll sie verschweigen, welche große Aufgabe auf sie wartet.

Durch Zufall aber entdeckt eine Dienerin ihr Geheimnis und das letzte, woran sie sich in der darauffolgenden Nacht erinnern kann, ist ein Tuch, das sich auf ihr Gesicht presst und seltsame Schläfrigkeit verbreitet . . .

Mir persönlich sagt dieses Buch enorm zu. Von der ersten Seite an liegt eine Spannung in der Luft, die die Gedanken des Lesers nicht zur Ruhe kommen lässt. Das Tempo der Handlung passt sich perfekt an die Ereignisse an, sodass es niemals langweilig wird, aber ebenso wenig überfordert. Der tiefe Einblick in die Hauptperson, welcher sich durch die Ich-Perspektive eröffnet, wird wunderbar ausgenutzt, ohne zu viel zu verraten. Auch Elisa selbst ist eine interessante Persönlichkeit, denn sie isst am liebsten Pasteten und ist dick, weshalb sie sich pausenlos mit Selbstzweifeln herumschlägt.

Das ist auch die einzige Kleinigkeit, die man bekritteln könnte: Elisa wird immer als der schüchterne, unsichere Schatten ihrer scheinbar makellosen Schwester Alodia dargestellt, doch sobald sie in Joya ankommt, wo sie allein ihre Kinderfrau aus ihrer alten Heimat kennt, ist sie plötzlich die Entschlossenheit selbst und gibt sich allen gegenüber hart und stark. Das erscheint mir ein wenig unrealistisch, wo sie dort doch fast niemanden kennt und trotzdem so selbstsicher auftritt.

Möglicherweise brauchte das ihr Charakter aber einfach auch, diese Abgeschiedenheit von ihrer Familie und allen, die sie kannte.

Elisa selbst ist ausgesprochen klug, was dem Erzählten einen angenehmen Fluss verleiht. Man merkt richtig, wie sie in Gebieten, wo sie bisher noch nicht so erfahren war, fortschreitend aufblüht.

Zu erwähnen wäre möglicherweise noch, dass es im Präsens geschrieben ist, was anfangs etwas irritierend war, mir nach den ersten paar Seiten aber bereits nicht mehr auffiel.

Alles in allem finde ich das Buch äußerst gelungen und absolut lesenswert.

~ Karin, 15

Woodwalkers: Carags Verwandlung

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AUTOR/VERLAG: Katja Brandis/Arena
INHALT:
Carag sieht aus wie ein ganz normaler Mensch. Doch der Schein trügt, denn Carag ist ein Gestaltwandler. Seine Familie und er sind als Pumas in den Rocky Mountains aufgewachsen. Doch seit er die große bunte Stadt gesehen hat, lebt er bei den Menschen. Dort erfuhr Carag, dass es eine ganze Schule für Woodwalkers gab! Und mit seinen neuen Freunden erlebt er spannende Abendteuer.

EIGENE MEINUNG: Mir hat Woodwalkers sehr gut gefallen. Ich freue mich schon wahnsinnig auf den nächsten Teil und hoffe, dass noch viele folgen werden. Dieses Buch kriegt 5 Sterne!

EMPFEHLUNG: Ich glaube alle Warrior Cats Fans könnte dieses Buch sehr gut gefallen, so wie mir! Ganz dringende Empfehlung!

VIEL SPAß BEIM LESEN!

Fabienne, 11 Jahre

Zauberhafter Abenteuerspaß mit Hexe Lilli

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Leni, 9 Jahre

Evolution: Die Stadt der Überlebenden

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Autor: Thomas Thiemeyer

Erscheinungsdatum: Juli 2016

Ab: 12 Jahren

Seitenanzahl: 360

Inhalt: Als Lucie und Jem gerade noch ihren Flug in die USA erwischen, wissen sie nicht, dass dieser ihr gesamtes Leben verändern wird.

In der Nähe des Nordpols gerät das Flugzeug in einen heftigen Sturm. Nach einer Weile hört es auf zu stürmen, dennoch müssen sie am Denver Airport zwischenlanden. Doch aus der Landung wird eine Bruchlandung, bei der das Flugzeug von der Landebahn abkommt und flugunfähig liegen bleibt. Die Ursache dafür ist sofort sichtbar: Der ganze Airport ist so überwuchert, als ob seit Jahrzehnten kein Mensch dort gewesen ist. Mit Hilfe des Roboters M.A.R.S. und anderen ihnen bis dahin unbekannten technischen Geräten finden sie heraus, dass das Flugzeug in ein Zeitloch geflogen ist und sie einen Zeitsprung ins Jahr 2235 gemacht haben.

Auf der gesamten Erde gibt es keine Menschen mehr, außer in einer abgelegenen Stadt in den Bergen. Doch wie sollen sie es schaffen, dorthin zu gelangen, ohne zu sterben?

Denn es scheint, als habe sich die Natur gegen sie verschworen. Wie haben es die Squids (eine intelligentere Art des Oktopusses, die nach dem Verschwinden der Menschen das Land erobert haben) geschafft, ganz nach oben an die Nahrungskette zu kommen? Was hat das Aussterben der Menschen hervorgerufen?

All diese Fragen muss eine kleine Gruppe von Teenagern rund um Lucy und Jem, die sich auf die Suche nach den Überlebenden gemacht haben, so schnell wie möglich herausfinden, denn am Ende zählt nur eins: Fressen oder gefressen werden.

Schreibweise: Die Schreibweise war für mich genau richtig. Ich habe alle Wörter verstanden und auch die Handlung war immer gut erklärt, sodass es keine Unklarheiten gab.

Eigene Meinung: Mir hat das Buch echt gut gefallen. Ich persönlich habe nichts Schlechtes zu sagen. Das Lesealter, finde ich, ist auch gut gesetzt worden. Mir gefällt das Buch gut, weshalb ich auch die nächsten Bücher der Reihe „Evolution“ lesen werde. Echt gut gelungenes Buch.

Nikola, 14 Jahre

Die Schule der magischen Tiere: Voll verknallt!

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AUTORIN/VERLAG: Margit Auer/ Carlsen

INHALT: An der Wintersteinschule ist aber was los! Der große Schulball steht vor der Tür und Ida weiß immer noch nicht mit wem sie tanzen soll. Auch Luna sucht noch ihren Prinz Charming. Und was ist mit dem Außenseiter Zack, der alles immer nur kaputt macht? „Erde an die magische Tierhandlung, wir brauchen sie!“

EIGENE MEIHNUNG: Wie immer fand ich “Voll verknallt” ziemlich gut. Nur leider war der Klapptext nicht ganz wahr: „Sibel möchte mit Jo tanzen und Jo mit Luna“, es kam aber im Buch nicht vor, dass Jo mit Luna tanzen möchte. (Mehr dazu im Buch) Von mir gibt es 4-5 Sternen.

EMPFEHLUNG: Die schnellen Leser haben das Buch sehr schnell durch. Es ist eher für 3-4 Volksschule gedacht. Es sieht zwar sehr dick aus, aber die Buchstaben sind sehr groß. Man lernt auch aus den Fehlern von Zack, zum Beispiel, dass er seine Gefühle niemanden anvertraut. Ich finde es sehr gut von der Autorin, wie sie es anspricht. ( Tipp: LEST UNBEDINGT DAS BUCH!!!)

VIEL SPAß MEIM LESEN!!!

Fabienne, 11 Jahre

Aurora

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„Aurora“ ist ein Science-Ficition-Roman von Kim Stanley Robinson, der für seine Mars-Trilogie ausgezeichnet wurde.

Die Handlung beginnt im Jahre 2545, als ein gewaltiges Raumschiff mit Hilfe eines Laserstrahls ins All hinaus beschleunigt wird. Hundertsechzig Jahre lang läuft alles nach Plan, und obwohl das Schiff die Anreise nur aufgrund seiner genialen Ingenieurin Devi durchhält, beginnen die ernsten Probleme, die die gesamte Mission zum Scheitern bringen können, erst, als man das 11,9 Lichtjahre entfernte Sternensystem Tau-Ceti bereits erreicht hat.

Auf dem erdähnlichen Mond von Planet E wollen die Pioniere ein langjähriges Terraforming durchführen, um ihn bewohnbar zu machen. Doch dann infizieren sich alle Gelandeten mit einer unbekannten Lebensform, die starkes Fieber auslöst und schlussendlich zum Tod führt. Um zu verhindern, dass diese Menschen zurück aufs Schiff gelangen, werden sie von einer Gruppe Radikaler ins Vakuum des Weltraums hinausgestoßen.

Bei einer öffentlichen Abstimmung, was nun unternommen werden soll – zur Auswahl stehen das Verbleiben im Tau-Ceti-System und der Versuch, den Mond von Planet F zu terraformen; der Rückflug zur Erde; und die Weiterreise zu einem anderen Sternensystem – gibt es eine knappe Mehrheit für die zweite Möglichkeit. Daraufhin werden Freya, die Tochter der Chefingenieurin Devi, Badim, Freyas Vater, und einige andere Mitglieder des ehemaligen Rates, die sich für eine Rückkehr zur Erde eingesetzt haben, entführt.

Es entbrennt ein brutaler Kampf zunächst zwischen denen, die den zuvor begangenen Massenmord beschlossen sowie durchgeführt haben, und denen, die ihn verpönen, zwischen denen, die bleiben wollen und denen, die zurückkehren wollen, doch irgendwann versucht man einfach nur mehr das eigene Leben zu bewahren. Zu allem Überfluss bricht auf dem Schiff auch noch Feuer aus, das höchst gefährlich für den Fortbestand des Schiffes ist.

Und in diesem Moment größter Not und Gefahr übernimmt die künstliche Intelligenz des Schiffes, die nur durch Devis hervorragende Arbeit so komplex und entscheidungsfähig ist, die Kontrolle über alles, was auf dem Schiff geschieht.

Das Buch ist in sieben Teile gegliedert und besitzt im Ganzen 553 Seiten. Geschrieben wird im ersten und letzten Teil aus der Sicht von Freya, in den fünf dazwischen gelegenen von der künstlichen Intelligenz des Schiffes, der Devi den Auftrag gibt, einen erzählenden Bericht über die Reise zu verfassen. Der Schreibstil ist sehr sachlich und dadurch glaubwürdig zukunftsträchtig, allerdings finden sich vor allem, wenn aus Sicht des Schiffes erzählt wird, so viele Fachbegriffe, dass mitunter der rote Faden zwar verständlich, aber nicht sehr packend ist, fast so als lese man in einer anderen Sprache. Möglicherweise sind die Begriffe gar nicht so ungebräuchlich, wie es mir erscheint, doch dann wäre es angebracht, die Altersbeschränkung hinaufzusetzen, da mir beispielweise nicht klar ist, was ein ‚statistischer Syllogismus‘, eine ‚Bayes’sche Schlussfolgerung‘, ‚Konnotationswolken‘ oder ähnliches darstellen sollen.

Außerdem regen mich seitenlange Beschreibungen des Tag- und Nachtzyklus auf Aurora nicht unbedingt zum Weiterlesen an.

Dennoch gab es inmitten des Buches wiederum ein oder zwei Stellen, die mich durchaus fesseln konnten, denn die Idee und der Inhalt sind doch recht Fantasie anregend. Besonders gefallen hat mir, dass das Schiff, welches zu Anfang noch sehr steif und wissenschaftlich erzählt hat, sich während der jahrhundertelangen Reise durchs All aber fürsorglich und beinahe liebevoll um die Menschen in seinem Inneren kümmert. Den Lernprozess, der dadurch initiiert wird, beschreibt der Autor wunderbar, denn auch wenn der Inhalt mitunter nicht sehr fesselnd ist, merkt man Teil für Teil, Jahr für Jahr, wie die Art zu Erzählen immer menschlicher wird. Das Schiff fängt an, über sich, die Menschen und die Frage, ob es ein Bewusstsein besitze oder nicht, zu philosophieren. Daher muss ich sagen, dass ich das Schiff mit der Zeit fast lieb gewonnen habe.

Zu empfehlen ist das Buch für alle wirklich begeisterten Science-Fiction-Leser (am verständlichsten vermutlich für Erwachsene), die am besten etwas Ahnung von höherer Mathematik und Quantenmechanik haben (*Ironie*). ;)

~ Karin, 15

DAS DUNKLE HERZ DES WALDES

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Das Buch “DAS DUNKLE HERZ DES WALDES” von Naomi Novik (Autorin der “Die Feuerreiter Seiner Majestät” Buchreihe) ist am 21.11.2016 bei cbj erschienen, 571 Seiten lang und bekommt von mir >9,25/10<< Punkten.

STORY (9/10)

Agnieska ist die Tochter eines Holzfällers und wird von einem Magier (der “Drache”) ausgesucht, um 10 Jahre in seinem Turm zu verbringen. Das hätte keiner vermutet, denn Agnieska ist das hässlichste und tollpatschigste Mädchen in ihrem Dorf. Doch beim “Drachen” angekommen, stellt sie fest, dass es dort anders ist als gedacht…

Die Story ist sehr gut geschrieben und lässt einen das Buch fast verschlingen! Zum Ende hin wirkt die Story leider etwas schnell fertiggestellt, ist etwas unverständlich und offen.

CHARAKTERE (9/10)

!Aus Spoilergründen kann ich die Charaktere nur sehr kurz beschreiben!

AGNIESKA ist die Tochter eines Holzfällers im Dorf und ihr passieren gerne mal Missgeschicke. Als sie zum Drachen geschickt wird, verändert sich ihr Leben und sie wird selbstbewusster.

DER DRACHE ist der Zauberer, der das Dorf beschützt, und ist unter den Bewohnern verhasst. Tatsächlich ist er aber gar nicht so böse, wie alle sagen…

COVER&TITEL (9/10)

Der Titel ist für ein Fantasy-Buch sehr ansprechend, klingt aber echt typisch. Das Cover ist sehr schön und sieht anders aus als die der meisten anderen Fantasy-Bücher.

SCHREIBWEISE (10/10)

Man merkt, dass Naomi Novik sehr gut schreiben kann und das tut sie auch über das gesamte Buch, obwohl sie am Ende etwas nachlässt. Die Geschichte wird gut und flüssig erzählt und es gibt keine Stelle im Buch, an der sie sich zieht und es langweilig wird.

DAS BUCH ist ein sehr gutes Fantasy-Buch und für alle Fantasy-Fans eine Kaufempfehlung!

Sebstian [14]

Das Mädchen, das rückwärts ging

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Autorin: Kate Hamer

Erscheinungsdatum: 23.09.2016

Seitenanzahl: 416

Inhalt: Carmel, ein 8-jähriges Mädchen, ist kein gewöhnliches Kind. Ihre Mutter hatte sie schon oft verloren, jedoch wieder gefunden.

Anders an jenem Tag, als sie sie aus den Augen verlor und Carmel von einem Mann, überredet wurde mit ihm zu kommen. Er behauptete, ihr Großvater zu sein und sie glaubte ihm, da sie ihren „echten“ nicht kannte. Er behauptete auch, dass ihre Mutter angeblich angefahren worden war und er sich in der Zeit, wo diese im Spital lag, um Carmel kümmern würde.

Der Mann hatte sie schon länger beobachtet und wusste, dass das Mädchen eine Gabe besaß, die ihr vom „Herrn“ persönlich gegeben wurde. Sie konnte durch Handauflegung Menschen heilen, denen bis dahin nicht mehr geholfen werden konnte. Carmel wurde während der Heilungen „Mercy“ genannt und ihr wurde jeglicher Kontakt zu ihrer Familie verboten. Als der angebliche Großvater behauptete, dass ihre Mutter ihren Verletzungen erlag, bricht für Carmel eine Welt zusammen.

Mit der Zeit vergisst sie ihr altes Leben und zieht mit dem Mann von Stadt zu Stadt und heilt dort Leute. Doch wer verbirgt sich hinter der Maske des „Großvaters“? Wird es Carmel schaffen, zu ihrer hinter sich gelassenen Familie zurückzukehren und ihr Leben als alte Carmel weiterzuleben?

Schreibweise:
Das Buch war im Gegensatz zu den anderen Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe, eher schwer zu lesen. Bei manchen Stellen musste ich mehrmals drüber lesen, um zu verstehen, was gemeint war.  Manche Sachen, die am Anfang unklar waren, wurden erst im Laufe des Buches klar.

Eigene Meinung:
Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Am Anfang war es nicht sehr spannend und ich musste mich wirklich überwinden, weiter zu lesen. Im Laufe der Zeit gefiel es mir immer mehr und ich wollte nicht mehr aufhören zu lesen.

Nikola, 14 Jahre