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Magische Tiergeschichten

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Leni rezensierte und Jonathan malte sein eigenes magisches Tier.

Warriors Cats – Vision von Schatten. Donner und Schatten

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Staffel VI, Band 2

Von der Autorengruppe Erin Hunter

Das Buch handelt von den vier Katzenclans und dem Streunerclan, der in dem Buch davor (Mission des Schülers) den Clankatzen gefolgt ist.  Leider folgen sehr viele Schüler des Schattenclans inclusive Veilchenjunges dem Streunerclan. Schade ist auch noch, dass Kleinwolke, der Heiler des Schattenclans, stirbt! Und es gibt keinen Nachfolger!  Es gibt wie immer keine Hauptfigur bei Warrior Cats.

Mir hat am besten gefallen, dass in diesem  Buch extrem viele Gefühle beschrieben werden, also für Leute, die nahe am Wasser gebaut haben, eher nicht geeignet ist, außer sie heulen gerne.

Ehrlich gesagt habe ich keine Lieblingsfigur in diesem Buch, ich habe alle gerne (ausgeschlossen Bösewichte).

Ich finde dieses Buch grenzt an Perfektion, das Einzige, was nicht so gut ist, ist die Schriftgröße, aber bei den 416 Textseiten würde ich es wahrscheinlich auch so klein abdrucken. Ich kann es also nur empfehlen.

Aber ich würde es erst lesen, wenn ich 10 wäre, da Katzen darin sterben.

Ein gutes Lesen wünscht

Julian, 13 Jahre

Das Geheimnis von Ravenstorm Island – Der schlafende Drache

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Illuminae

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Tag der offenen Tür im Himmel

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Autorin: Eveline Hasler

Hauptrolle : Eleusius, Ronaldino

In dem Buch ‘Tag der offenen Tür am Himmel’ geht es darum, wie die Engel im Himmel sich Sorgen um die Menschen machen, weil sie die ganze Zeit am Handy sitzen und nichts mehr vom Himmel und Paradies wissen. Deshalb schlug der Jungengel Eleusius vor, einen Tag der offenen Tür zu machen, um die Menschen herzulocken. Die Vorbereitungen liefen und der Tag sollte unvergesslich werden.
Doch da kam der Jungteufel von der Hölle und sollte das System vom Paradies herausfinden. Nachdem Ronaldino den Himmel betrat, bekommt er das Gefühl Glück zu spüren und wollte nicht mehr weg. Doch da wurden schon die Höllenhunde geschickt.

Ich finde, dass das Buch für die Personen ist, die ein kleines Abenteuer für Zwischendurch erleben wollen, weil es nur wenige Seiten hat. Es ist spannend und man kann sich gut in die Figuren hineinversetzten.

Anna,14

Scherben der Dunkelheit

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Autor: Gesa Schwartz

Erscheinungsdatum: 25. September 2017

Seitenzahl: 587 Seiten

Schreibweise: einfach und dramatisch geschrieben

Inhalt:

Anouk, ein 16-jähriges Mädchen, verbringt ihre Ferien bei ihrer Tante und ihrer Cousine in einem Wirtshaus in der Bretagne.

In der Nähe entdeckt sie den „Dark Circus“, ein Zirkus der in der Stadt sehr beliebt und vor allem mysteriös scheint, da die Besucher immer mit einem geheimnisvollen Lächeln herauskommen, als wären sie in einer anderen Welt gewesen.
Sie begibt sich in ein tödliches Abenteuer, in dem ihr neuer Freund, der Zauberer Rhasgar, eine große Rolle spielt…

Cover:

Das Titelbild zeigt Anouk in einem blauen Kleid, auf einem Trapez auf alles herabschauend. Ich finde, es spiegelt den Dark Circus zwar wieder, könnte aber etwas außergewöhnlicher oder spannender gestaltet sein.

Meinung:

Anfangs war der Roman mühsam und eher fad zu lesen, aber nachdem man sich in die ersten paar Kapitel eingelesen hat, finde ich, wird man so in diese magische Welt eingezogen, dass man am liebsten das Buch gar nicht mehr aus der Hand nehmen will.
Die Charaktere sind alle sehr verschieden, trotzdem kann man sich noch immer mit manchen identifizieren.

Ich empfehle das Buch Leuten, die gerne dramatische Liebesgeschichten lesen und sich gut in Buchcharaktere hineinversetzen können.

Sara

Das Auge von Licentia

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Der dreihundertdreizehnseitige Roman ‚Das Auge von Licentia‘ stammt aus der Feder der im Saarland lebenden Autorin Deana Zinßmeister. Sie hat schon unzählige historische Bücher geschrieben, dieses ist erstmals an Jugendliche gerichtet. Es erschien 2017 im Arena Verlag.

Die Handlung spielt sich in einem Dorf namens Licentia ab, deren Dorfbewohner wie im Mittelalter leben, obwohl die Geschichte in der heutigen Zeit angesetzt ist. Die Einwohner sind freiwillige Teilnehmer einer Fernsehsendung, die in den modernen Teil der Welt übertragen wird, allerdings wissen nur die Älteren, dass ihr gesamtes Leben jederzeit von außen beobachtet und gefilmt wird. Die Jüngeren sehen das kleine Dorf, den großen Wald und die weit entfernten Berge als ihr gesamtes Universum an – so auch Jonata, die fünfzehnjährige Protagonistin, die von ihrem Vater eher wie ein Junge als ein Mädchen erzogen wurde.

Aber es gibt noch ein zweites Dorf. Dieses liegt im Wolfsbannerland, das an der Lichtung im Wald beginnt, und diejenigen beherbergt, die Licentia aus mysteriösen Gründen verlassen haben. Beide meiden sich, es gibt keinen Kontakt.
Eines Nachts ist Jonata mit Jungen ihres Dorfes auf der Jagd, wird aber nach dem Auftauchen der Drachen alleine zurückgelassen und lernt Tristan, einen Wolfsbanner, kennen.

Das Buch ist von Anfang an ziemlich unverkennbar ein Liebesroman und obwohl ich Liebesgeschichten recht gerne lese, hat mir das Buch überhaupt nicht gefallen. Kurz und bündig: In meinen Augen ist es langweilig und die Romanze schrecklich kitschig und unrealistisch.Seit dem ersten Mal, als sich Tristan und Jonata getroffen haben (es war dunkel, das Treffen kurz und wortkarg), scheinen sie unsterblich ineinander verliebt zu sein. Es wird auch ständig von der Angst gesprochen aufzufliegen, aber es reiht sich dann doch ein glückliches Treffen an das andere.
Außerdem wird das ganze Buch von kurzen schlichten Sätzen durchzogen, die keine Spannung aufbauen oder Interesse an der Handlung hervorrufen können. Es sind auch kaum stilistische Mittel vorhanden, sogar eine Wortwiederholung, die definitiv nicht gewollt ist, konnte ich ausmachen. Es wirkt im Allgemeinen fast so, als hätte die Autorin die falsche Einstellung zum Leseverständnis von Jugendlichen.

Etwas, das ich aber gut finde, war die Nichtauflösung eines Rätsels. So etwas mag ich persönlich immer sehr, da es in diesem Fall allerdings das einzige Unvorhersehbare war, das sich im Laufe des ganzen Buches ereignet hatte, wirkte es nicht so sehr.

~ Karin, 16

Die Abenteuer des Apollo 1: Das verborgene Orakel

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Das Buch Apollo von Rick Riordan handelt von Apollo, dem griechischen Gott der Dichterei. Es beginnt damit, dass Apollo von seinem Vater Zeus von der Götterwelt verwiesen wurde.

Am Anfang trifft Apollo auf Mikey und Cade , die ihn zusammmenschlagen und danach hilft ihm Meg.

Mehr will ich nicht erzählen, weil ihr auch noch etwas lesen müsst.

Das Buch war leicht zu lesen und zu verstehen, denn ich habe schon viele Bücher gelesen.

Ich würde das Buch Kindern empfehlen, die griechische Götter und Sagen mögen.

Florian (12)

Zilly und Zingaro – Schöne Bescherung

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Patricia ist 9 Jahre alt

Der magische Faden

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Amina, 12 Jahre

Das kleine böse Buch

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Amir besucht die vierte Klasse Volksschule

Brombeersterns Aufstieg – Warrior Cats

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Das Buch (Brombeersterns Aufstieg) von Erin Hunter handelt von:

Feuerstern, der Anführer des Donner Clans, ist im Kampf gegen den dunklen Wald gestorben und Brombeerkralle, sein 2. Anführer, wird zu Brombeerstern, dem Anführer. Doch nicht lange hält der Frieden an. Denn es kommt eine Überschwemmung die das Donnerclanlager überschwemmt und die Katzen müssen in einen Tunnel als Notlager ziehen.

Ich mag an dem Buch das so viele Gefühle beschrieben werden.

Ich mag an dem Buch nicht, dass die Katzen, die schon in der ersten Staffel vorgekommen sind, fast alle sterben.

Meine Lieblingsfigur in diesem Buch ist Brombeerstern, weil er versucht, es allen recht zu machen.

Die Figur, die ich nicht mag, ist Victor, ein Hauskätzchen, das dem Schatten Clan schadet.

Ich finde das Buch Brombeersterns Aufstieg sehr gut und mag es besonders, weil sehr viele Gefühle vorkommen und Kämpfe.

Ich kann es Leuten empfehlen, die die 4. Staffel schon gelesen haben, aber auch, wenn man die 4. Staffel noch nicht gelesen hat, ist das Buch einfach wunderbar. Ich kann es jedem empfehlen!

Julian, 13 Jahre

AMANI- Verräterin des Throns

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Autorin: Alwyn Hamilton

Originaltitel: Traitor to the throne

Seitenanzahl: 544

Altersempfehlung: 14 Jahre

ACHTUNG: DIE FOLGENDE REZENSION ENTHÄLT SPOILER ZUM ERSTEN BAND

Kurz zum Inhalt: Amani gehört nun zu der aufstrebenden Rebellenbewegung von Prinz Ahmed. Doch nach einer unglücklichen Fügung des Schicksals wird sie vom Sultan höchstpersönlich gefangengenommen und es scheint keinen Weg zu geben, sie wieder zu befreien. Bestrebt ihren Freunden trotzdem irgendwie zu helfen, nimmt sie das Risiko auf sich und hält als Spionin Augen und Ohren offen, um die Geheimnisse des Feindes an die Rebellen weiterzutragen. Doch nie hätte Amani gedacht, dass sie bei ihren Auskundschaftungen Dinge erfährt, die ihre Meinung zu bereits beschlossenen Freunden und auch Feinden ins Wanken bringen…

Meine Meinung: Bevor ich überhaupt beginne ins Detail zu gehen, kann ich schon sagen, dass der zweite Band um Längen besser ist als der erste, den ich zwar auch gemocht habe, der aber doch an so manchen Stellen seine Fehler hat. Diese Fehler werden in der Fortsetzung nicht gemacht, doch dazu gleich mehr.

Auch im zweiten Band ist Frau Hamiltons Schreibstill atmosphärisch und fließend mit unterhaltenden manchmal witzigen, manchmal elektrisierenden Dialogen und bildhaften Szenenbeschreibungen. Mein größter Kritikpunkt am ersten Band ist ja gewesen, dass das Buch einfach zu kurz ist und viele Szenen in ihrem fehlenden Detailreichtum darunter leiden müssen. Doch so nicht hier, denn die Autorin hat sichtlich mehr Arbeit in die Ausarbeitung gesteckt. Die Darstellungen und Beschreibungen der Handlung und der Szenerie sind genauso lang und detailreich wie es sein muss: nicht zu lang, aber auch nicht (wie im Vorgänger) zu knapp, sodass man flott und gerne durchliest.

Ebenso bei den Charakteren hat sich einiges getan: Während diese im ersten Band, außer der Protagonistin, doch ein wenig eintönig und undurchsichtig sind, lernt man sie in „Verräterin des Throns“ besser kennen, was sie für den Leser greifbarer macht. Dadurch kann man jegliche bestehenden Beziehungen unter den Figuren endlich besser nachvollziehen und sie kommen einem nicht mehr so plastisch und aufgesetzt vor. Und nicht nur das: Es kommen einige neue Charaktere dazu und manche von ihnen haben sogar eine überaus interessante Tiefe inne.
Speziell der Sultan ist, meiner Meinung nach, besonders gelungen: er ist nicht einfach „böse“; man lernt ihn als Menschen kennen, in all seinen interessanten Facetten, Zielen und Ängsten, was ihn zu einem glaubwürdigen und höchst faszinierenden Antagonisten macht.
Und zusätzlich zu Amani gibt es nun auch Sam, der ein wenig Humor und Witz in die Erzählung bringt.

Manchmal, muss man aber sagen, sind es dann doch etwas zu viele Charaktere auf einmal, wodurch man den Überblick in manchen Szenen ein wenig verliert, doch das ist nicht allzu gravierend.

Denn die Spannung macht das alles wieder wett. Obwohl der Plot im Mittelteil etwas an Fahrtwind einbüßt, ist dieser Jugendroman ansonsten vollbepackt mit Wendung über Wendung über Wendung. Nichts und niemand ist wie er oder sie scheint; ständig wird der Leser überrascht und ist wie gefesselt von der schlauen und oft auch hinterlistigen Art und Weise wie diese Geschichte erzählt wird. Immer wieder schnappt man nach Luft und kann gar nicht schnell genug weiterlesen, während der nächste Plot-Twist auch schon auf einen wartet. Selbst der wie schon erwähnte etwas ruhigere Mittelteil, ist, obwohl er nicht unbedingt actionbeladen ist, trotzdem nicht langweilig und ein notwendiger Schritt in Richtung Ende.

Und dieses Ende ist schlicht Spannung pur und in seiner Emotionalität einer der besten Handlungsstränge dieser Erzählung; man fliegt praktisch durch den letzten Akt.
Auch die Romanze zwischen Jin und Amani ist schön, herzerwärmend und reizvoll, und genauso reizvoll ist auch die Rebellenbewegung, und das obwohl schon genug Jugendromane in diese Richtung existieren.
Ganz besonders gut gefallen hat mir aber die Einbindung der vielen Mythen und Legenden, die das Leseerlebnis nochmal magischer und einzigartiger machen. Die mystische Atmosphäre, die dadurch aufgebaut wird, ist sogar ein wenig vergleichbar mit „Tausendundeine Nacht“.

Fazit: Eine ganz wunderbare Fortsetzung, die ihren Vorgänger ohne Weiteres übertreffen kann, mit ihrem orientalischen Charme und der omnipräsenten Spannung, die sich um keinen Schockmoment zu schade ist. Ich kann kaum abwarten bis auch der dritte und letzte Band erscheint: sehr, sehr empfehlenswert und auf jeden Fall mehr als lesenswert!

Selin, 16 Jahre alt

Das Wunderreich von Nirgendwo

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10 Jahre

Paul. Plötzlich Vampir! Ein Schultag mit Biss

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AMANI – Rebellin des Sandes

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Autorin: Alwyn Hamilton

Seitenanzahl: 352

Originaltitel: Rebel of the Sands

Altersempfehlung: 14 Jahre

Kurz zum Inhalt: Amanis größter Traum ist es Dustwalk zu verlassen und ein neues Leben in Izman anzufangen und endlich frei und unabhängig zu sein. Unerwartet bietet sich ihr die perfekte Möglichkeit, als der mysteriöse Jin in ihrer Stadt auftaucht: Gemeinsam flüchten sie in Richtung Hauptstadt, doch Amani muss bald feststellen, dass sie ihr Ziel nicht so schnell erreichen wird, wie erhofft: Immer wieder geraten die beiden Jugendlichen in Gefahr, doch das ist nicht die einzige Hürde, die es gilt, bewältigt zu werden. Denn nicht nur von mystischen Wüstenwesen und dem Gefolge des Sultans muss das junge Mädchen auf der Hut sein; auch allesverändernde Geheimnisse sind ihr dicht auf der Spur …

Meine Meinung: Mit einem sehr geschickten und atmosphärischen Schreibstil schafft es Alwyn Hamilton von Beginn an, die Erzählung mit einem gewissen Flair zu versehen: Es ist eine interessante, einzigartige Mischung aus Wildem Western und dem Orient, mit Pistolen-Duellen in der einen und Wüstenabenteurern in der nächsten Sekunde. Es ist einmal etwas ganz anderes, durchaus gekonnt gelöst und somit bestimmt auch einer der großen Stärken dieses Romans.
Kurz gesagt, eine wirklich erfrischende und aufregende Abwechslung.

Und aufregend ist dieses Buch allemal: Immer wieder passiert etwas, kaum ist der eine Handlungsstrang abgeschlossen, stürzt auch schon der nächste herbei und lässt keine Langeweile oder Durchhänger zu.
Doch recht oft ist es dann doch etwas überstürzt: Es geschehen so viele Dinge auf einmal, dass es oft eine Schwierigkeit darstellt, die Szene mitzuverfolgen, den Durchblick zu behalten und so ist man immer wieder ein wenig irritiert, weil man sich nicht ganz sicher ist, was genau nun passiert ist. Es wäre also von Vorteil gewesen, wenn man so manche Szenen feiner und detailreicher ausgearbeitet hätte. Die zusätzliche Länge hätte der Erzählung ohne Zweifel gutgetan.

Auch die Liebesgeschichte zwischen Jin und Amani hat ihre Stärken und Schwächen: Es herrscht in vielen Szenen eine ganz elektrisierende Chemie zwischen den beiden Charakteren. Mit schlagfertigen Dialogen und Neckereien ist es eine wahre Freude ihre Gespräche mitzuverfolgen und immer wieder leise zu schmunzeln.
Dann gibt es aber wiederrum auch Momente, in denen vieles – wieder – vollkommen überstürzt ist und ihre Gefühl sich in einer nicht ganz nachvollziehbaren Eile entwickeln. Man hat in diesen Augenblicken ein wenig das Gefühl, dass man wohl einpaar Kapitel überlesen haben muss, so innig sind sie von einem Moment auf den anderen.
Und dann verhalten sie sich wieder als wäre nichts gewesen und wieder herrscht die schon erwähnte Chemie. Diese zwei Zustände wechseln immer wieder ab und wühlen ein wenig auf.

Was von Amani selbst zu halten ist, ist auch ein kleines Paradoxon: Mal ist sie cool, witzig und unterhaltsam, und dann wieder auf eine nicht nachvollziehbare Weise selbstbezogen und scheint keine Schwächen zu haben, die sie authentischer und menschlicher für den Leser machen würden.
Doch schafft sie es immer wieder mit ihrer aufmüpfigen Art der Erzählung Schwung zu verleihen, genau wie die ständigen Wendungen, die zwar vorhersehbar, aber nötig sind, um die Spannung weiter aufrecht zu erhalten.

Die restlichen Charaktere sind nur schwer zu beurteilen, selbst Jin: Das Buch ist so kurz, dass man die Figuren nur oberflächlich kennenlernen kann und weder besonders mit ihnen sympathisiert, noch ihnen gegenüber abgeneigt ist. So sind viele grundlegende Entscheidungen, die Amani wegen den anderen Charakteren trifft, häufig nicht verständlich, zu hastig und scheinen so ein wenig willkürlich.

Nach dem Ende möchte man aber trotz allem mehr wissen: Obwohl der Schluss abgeschlossen und rund ist, möchte ich persönlich auf jeden Fall auch den Folgeband lesen, um zu sehen, was die Autorin mit Amani, Jin und Co. noch vorhat und welche Wendungen im Verborgenen auf den Leser warten.

Fazit: „Amani – Rebellin des Sandes“ von Alwyn Hamilton ist vielleicht etwas zu kurz geraten, aber immer unterhaltend und actionreich. Leuten, die nach einem neuen Setting im Jugendbuchbereich suchen, ist dieser Roman besonders zu empfehlen.
Und wie gesagt, bin ich schon sehr gespannt darauf, bald auch in den zweiten Band einzutauchen…

Selin, 16 Jahre alt

Star Wars™ – Der Weg der Jedi (tiptoi® Buch)

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3. Klasse Volksschule

Star Wars™ – Der Weg der Jedi (tiptoi® Buch)

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3. Klasse Volksschule

Iskari – Der Sturm naht

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Autor: Kristen Ciccarelli
Genre: Jugendroman/ Fantasy
Seiten: 415
Sprache: spannend, aber manche Sätze sind etwas seltsam übersetzt

Inhalt: Es war einmal ein kleines Mädchen namens Asha, sie war die Tochter des Drachenkönigs. Eines Tages freundete sie sich mit den mächtigsten Drachen, Kozu, an und erzählte ihm die verbotenen Geschichten, für die ihre Mutter gestorben war. Doch als sie sich weigerte sie weiter zu erzählen, nahm er Rache an ihr und verbrannte die Hälfte ihres Körpers und ihre Heimatstadt. Um diese Schuld zu begleichen, versprach sie, die Drachen von nun an zu vernichten und zu jagen. So wurde das unschuldige Mädchen zur gefürchteten Iskari, der Todbringerin.
Doch nicht nur die Drachen sind ihre Feinde, sondern auch der Kommandant des Königs, ihr Verlobter Jarek.
Überraschenderweise findet Asha einen Verbündeten gegen Jarek, aber derjenige darf sie noch nicht mal ansehen, geschweige denn mit ihr reden, denn er ist Jareks Sklave und Sklaven waren schließlich nur niederträchtige Diener, sagte sie sich. So wurde es ihr von Kindheitsbeinen beigebracht.

Kritik:
Mein erster Gedanke war, dass ich mich zu alt fühle für ein Buch, in dem es um Drachen geht. Falsch gedacht. Ich bin äußerst positiv überrascht worden. Im Buch werden immer wieder die verbotenen Geschichten erzählt, was ich spannend fand.
Besonders hat es mir jedoch Ashas Charakter angetan. Sie ist es gewohnt, das Sklaven Untertanen sind und ihr nicht ebenbürtig, aber als sie Jareks Sklaven kennenlernt, beginnt sie sich zu verändern und dies sehr realistisch, denn sie ändert ihre Meinung nicht von einem Tag auf den anderen, sondern Schritt für Schritt. Ich denke es ist schwer, mit so einer Abneigung gegen andere aufzuwachsen und diese zu überwinden, aber nichts ist unmöglich.
Das Ende war etwas vorhersehbar auch wenn es erst der Auftakt einer Trilogie ist! Der Plot twist war jedoch überraschend und gut überlegt.

Fazit 5/5 Büchern:
Ich bin ein großer Fan von diesem ersten Band und freue mich schon auf die Folgenden und bin gespannt was für Veränderungen in den nächsten Teilen auf mich zukommen werden.

Jude, 16 Jahre

VIERTEL MAUS UND TIGER

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beide Kinder besuchen die vierte Klasse der Volksschule