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Warrior Cats – Die Welt der Clans. Die letzten Geheimnisse

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Erin Hunter: Warrior Cats – Die Welt der Clans: Die letzten Geheimnisse

“Die letzten Geheimnisse” ist ein gutes Buch zum Lesen, wenn man Warrior Cats-Bücher liest. Es werden Geschichten, die man in den normalen Büchern nicht findet, erzählt und genauer beschrieben. Am besten hat mir die Geschichten der bedeutendsten Katzen gefallen, denn man weiß auch, welche Katzen gute Taten gemacht haben.

Die Führungen durch das Lager wurden genau beschrieben, aber trotzdem so, dass es Spaß macht zu lesen.

Besonders empfehlen würde ich es Kindern, die die ersten zwei Staffeln schon gelesen haben, denn in der zweiten Staffel kommen neue Katzen dazu und man würde sonst ziemlich verwirrt sein.

Gar nicht empfehlen tu ich es Kindern, die noch kein einziges Buch von den Warrior Cats gelesen haben. Man sollte am besten mit dem ersten Buch der ersten Staffel anfangen.

Marian, 11 Jahre

DAS Flüstern DES WALDES

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von Mira Valentin und Kathrin Wandres mit 225 Seiten

Inhalt: Jessi lebt mit ihrer Mutter in einem Dorf am Land. Sie weiß allerdings nicht, dass nicht allzu weit von ihrem Dorf tief im Wald, über den es so viele Schauermärchen gibt, eine Pforte zu einer anderen Welt existiert. Bei jedem Sonnenauf- und untergang wird diese Pforte geöffnet und die Farben von Keloria gelangen in ihre Welt. In einem Moment der Unachtsamkeit des Hüters der Pforte, Ciaran, gelangt ein Einhorn in die Welt der Menschen. Jessi erhascht einen Blick auf das Einhorn und das Abenteuer beginnt in dem Moment, in dem sie durch die Pforte geht.

Meine Meinung: Die Geschichte wird sowohl aus Jessis als auch aus Ciarans Sicht erzählt. Ich mag das generell sehr gerne und in dieser Geschichte passt es sehr gut. Man kann Keloria aus der Sicht einer Person, die dort aufgewachsen ist, und aus der Sicht von Jessi, für die diese Welt ganz neu und aufregend ist, kennenlernen. Es lauern auch viele versteckte Gefahren und es geschehen ein paar unerwartete Dinge.

Mir hat außerdem gefallen, dass diese Welt, wie sie geschildert wurde, keiner anderen Welt ähnelt, von der ich bis jetzt gelesen/gehört habe. Somit war es sehr spannend und nicht so vorhersehbar. Die Lovestory war vorhersehbar und ging mir etwas zu schnell.

Fazit: Die Geschichte hat meine Erwartungen übertroffen, weil viel mehr an Handlung geschehen ist, als ich erwartet habe. Ich konnte es in einem Rutsch beenden und hoffe wirklich, dass nach dem Cliffhanger am Ende noch eine Fortsetzung kommt. Von mir bekommt es 4,5 von 5 Sternen, weil ich finde, dass sie die Lovestory besser ausarbeiten hätten können.

Isabel (14)

Animox. Das Heulen der Wölfe

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zweite Klasse Gymnasium

Sternenschweif, Einhornmagie

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Zwischenbilanz, Lara 9 Jahre

Die Schule der magischen Tiere 6: Nass und nasser

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Ines ist 10 Jahre alt. “Die Schule der magischen Tiere” war in den letzten vier Jahren ihre Lieblingsserie.

Die Phileasson-Saga – Silberflamme

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Die Phileasson-Reihe (4)

Julian ist 10 Jahre alt

Map of Magic – Das Mysterium der sinkenden Stadt (Band 2)

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Das Buch heißt Map of Magic. Das Mysterium der sinkenden Stadt und ist von Carrie Ryan und John Parke Davis. Es ist der zweite Teil einer Reihe und ich glaube, dass es noch einen dritten Teil gibt.

Das Buch fängt mit einer Mathehausübung an, in der aber eine Geschichte erzählt wird. Darin wird ein bisschen was über den ersten Teil berichtet.

Die Hauptfiguren sind Marrill und Finn. Marill ist ein normales Mädchen aus unserer Welt, aber ihre Mutter ist sehr krank und ihr Vater kümmert sich um sie, deshalb hat sie eine Babysitterin (Remy). Finn ist ein Junge aus der Fantasiewelt, keiner kann sich an ihn erinnern, weil man ihn immer gleich vergisst. Aber Marill kann sich an ihn erinnern (sie kennen sich aus dem ersten Band).  Er nützt das mit dem Vergessen aus und ist ein Dieb, aber ein netter.

Inhalt:

Marrill findet ein Stoppschild, auf dem “Du wirst auf dem Piratenstrom gebraucht, Marrill” steht und beschließt, dass sie wieder in die Fantasiewelt zurückkehren muss, weil dort etwas schiefgegangen ist. Aus Versehen kommt Remy mit.

Der Piratenstrom ist ein riesiger Fluss aus magischem Wasser, alles verwandelt sich, wenn es in den Fluss fällt, und es gibt viele verschiedene seltsame Wesen mit Zauberkräften.

Marill trifft Finn wieder und den Zauberer Ardent und gemeinsam müssen sie die Eiserne Flut aufhalten. Aber gleichzeitig will jeder noch etwas anderes: Marill will ihre Mutter gesund machen, Finn will seine Mutter finden, auch Ardent der Zauberer will jemanden finden. Werden sie es schaffen?

Mein Meinung:

Einerseits ist das Buch spannend und auch oft lustig, zum Beispiel weil immer alle Finn vergessen und Marill sie an ihn erinnern muss, damit er nicht als blinder Passagier von Bord geworfen wird. Auch die vielen Zauberwesen sind interessant.

Andererseits habe ich mich lange nicht ausgekannt, weil die Welt und alles nicht so gut am Anfang erklärt wird. Auch passiert die ganze Zeit was und manchmal ist es nicht so gut beschrieben und ich konnte es mir nicht ganz genau vorstellen (die Insel mit der falschen Schwerkraft).

Ich empfehle, das Buch erst nach dem ersten Teil zu lesen, weil man sich dann besser auskennt und vielleicht alles besser versteht und sich vorstellen kann. Aber sonst ist das Buch schon sehr fantasievoll und auch spannend!

Ich finde es schade, dass es keine Karte im Buch gibt, obwohl sie immer davon reden und auch das Buch so heißt. Ich finde, die hätte man noch zeichnen können.

Thomas, 12 Jahre

Henry Smart Götteragent im Einsatz

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Alexandra, 12 Jahre

Diabolic – Durch Wut entflammt

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„Diabolic – Durch Wut entflammt“ ist die dreihundertdreiundfünfzigseitige Fortsetzung zu dem Fantasyroman „Diabolic – Vom Zorn geküsst“ von S. J. Kincaid.

Um zu diesem Buch meine ganze Meinung sagen zu können, muss ich sehr weit in die Entwicklungen des Buches vordringen, deshalb möchte ich an dieser Stelle eine Spoiler-Warnung aussprechen.

Man wird kurz in alles bisher Geschehene durch einen Brief eingeführt, den ein Priester an den mächtigen Senator von Pasus schreibt. Ansonsten setzt die Geschichte ohne weite Umschweife genau dort an, wo der vorige Band aufgehört hat, was ich prinzipiell sehr schätze, es mir in diesem Fall allerdings etwas schwer gemacht hat, da es schon sehr lange her ist, seit ich das erste Buch gelesen habe.

Nemesis steht nun kurz davor, Tyrus zu heiraten und damit zur Kaiserin des riesigen Imperiums aufzusteigen. Dann könnten die beiden Liebenden zusammen als Kaiser und Kaiserin so viele Dinge verändern, die grausamen Grandiloquay schwächen und die Wissenschaft wiederbeleben.

Wäre da nicht Senator von Pasus, der wie viele andere nicht akzeptieren kann, dass eine Diabolic, ein Kunstwesen zur Unmenschlichkeit erschaffen, die mächtigste Frau des Reiches werden soll. Um diese von den Priestern und allen streng religiösen Helionikern, Anhängern des Glaubens an den Lebendigen Kosmos, so sehr gefürchtete Heirat zu verhindern, durchkreuzt Pasus alle Pläne des jungen Herrschers und schafft es schließlich auch, Tyrus in seinen Sklaven zu verwandeln.

Da ich von „Diabolic – Vom Zorn geküsst“ sehr begeistert war, hatte ich auch an dieses Buch hohe Erwartungen. Was den Schreibstil anbelangt, kann ich mich auch nicht beklagen, ich wurde nicht enttäuscht. Die Autorin schreibt klar und zusammenhängend, nicht unnötig ausschweifend, nicht zu emotionslos. Auch die Personen sind lebendig und besitzen alle ganz unterschiedliche Persönlichkeiten, die irgendwie in die Handlung eingebracht werden.

Mit dem Handlungsverlauf selbst aber war ich nicht ganz zufrieden, denn egal welchen noch so raffinierten Plan Nemesis oder Tyrus aushecken – er ist von vornherein zu Scheitern verurteilt. Nach dem ersten Band konnte man schon hoffnungsvoll in die Zukunft sehen, es sah alles so aus, als würde es nun gut werden, bis im zweiten so ziemlich alles, was Tyrus und Nemesis in „Diabolic – Vom Zorn geküsst“ erreicht haben, wieder zugrunde gerichtet wird. Es ist anscheinend der Sinn des Buches, die allerschlimmste Situation zu erschaffen, um den dritten Band spannender zu machen und ihm vor allem eine Existenzberechtigung zu geben.

Das Problem ist nur, dass die ununterbrochene Reihe von Misserfolgen mich nicht unbedingt dazu angeregt hat weiterzulesen, da mir irgendwann von vornherein klar war, dass auch dieser Versuch fehlschlagen und den Feinden in die Arme spielen würde. Man merkt es auch daran, dass der Plan, der dieses Mal schief gehen wird, dem Leser gar nicht mehr genau erklärt wird.

Um das Positive daran zu sehen, hoffe ich, dass, nachdem das zweite Buch meinen Erwartungen nicht ganz gerecht geworden ist, der letzte Band alles mit einem einmaligen Spannungsaufbau wieder wettmacht.

~ Karin, 16

Sternschnuppengeflüster

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Autor: Sofie Cramer

Verlag: Carlsen

Im Buch geht es um drei Mädchen Leni, Amelie und Paula. Alle drei haben Probleme und das noch vor den Ferien. Leni hat nur noch sechs Wochen Zeit um sich in Nicks Traumfrau zu verwandeln. Amelie hat es nicht so leicht in der Familie, denn ihre Eltern wollen sich trennen. Paula wäre schon längst in einer Schauspielschule´, doch ihre Eltern erlauben es ihr nicht. Doch alle drei finden die ideale App, um sich bis zum Ende der Ferien alle Wünsche erfüllen zu lassen…

Das Buch hat mir sehr gut gefallen! Es war witzig und spannend. Ich konnte mich in die Rolle der Mädchen versetzen und ich war auch selber aufgeregt. Von 5 Sternen gebe ich dem Buch 5. Ich empfehle das Buch weiter.

Viel Spaß beim Lesen.

Tamari,12

Zartbittertod

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Autor: Elisabeth Herrmann

Erscheinungsdatum: 19. März 2018

Seitenanzahl: 472 Seiten

Schreibweise:

Inhalt: Mia, die jüngste in ihrer Familie, will Journalistin werden und muss deshalb zum Thema „Recherche in der Familie“ passendes Material einschicken. Sie begibt sich auf die mysteriöse  Suche nach ihrem Urgroßvater Jakob Arnholt, der auf einem uralten Foto neben einem riesigen Nashorn aus Schokolade zu sehen ist. Allerdings rechnet sie nicht damit, dass ihre Forschungen mit Mord in Berührung kommen…

Cover: Auf dem Buchumschlag ist ein Messer das, wie der Titel schon preisgibt, Zartbitterschokolade zerschnitten hat, abgebildet. Es bringt einen kleinen Einblick in das Buch, in dem Schoko ein wichtiges Thema ist. Meiner Meinung nach ist das Cover gut ausgewählt, da man, nachdem man es das 1. Mal gesehen hat, nicht zu 100% weiß, worum es eigentlich geht.

Meinung: Am Anfang war das Buch ziemlich mühsam zu lesen, weil ich die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Familienmitgliedern und die Zeitsprünge nicht wirklich verstanden habe. Nach den ersten 50 Seiten ca. ging es dann aber eh voll und es wurde auch viel spannender – nachdem es auch ein Thriller ist. Mir hat es relativ gut gefallen, man musste aber erst in die Geschichte reinkommen, deshalb empfehle ich das Buch Leuten, die gerne Thriller mit ein bisschen Fantasy dazu lesen.

Sara, 15 Jahre

Die Zauberschneiderei (3). Ein Kleid zum Träumen

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Yara, 8 Jahre

Zeitrausch. Spiel der Vergangenheit

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In dem Buch „Zeitrausch. Spiel der Vergangenheit“, welches am 2. Februar 2018 erschienen ist und von Kim Kestner geschrieben wurde, geht es um die 17 Jahre alte Alison, die eines Morgens feststellen muss, dass ihr Bruder spurlos verschwunden ist.

Alison wacht eines Morgens auf, doch ohne ihren Bruder Jeremy, welcher anscheinend niemals existiert hat.  Man hat sie zur Kandidatin der Spielshow „Top The Realities“ gemacht, wo sie mit ihrem bildhübschen doch abweisenden Scout Kay dazu gezwungen wird, die Vergangenheit ihrer Familie zu korrigieren. Denn nur so kann sie ihre gewohnte Realität wiederherstellen. Doch Kay kennst sie besser, als es eigentlich möglich ist.

Mir hat das Buch gut gefallen, der Schreibstil war gut und die Geschichte war großteils auch spannend und angenehm zu lesen. Was mir nicht gefallen hat war, dass es auch sehr oft um die Romantik zwischen Kay und Alison gegangen ist und weniger darum, ihren Bruder und ihre Familie vor grausamen Realitäten zu schützen. Auch war das Ende meiner Meinung nach ziemlich merkwürdig, aber das könnte daran liegen, dass ich kein Fan von viel Romantik in Büchern bin. Es war sicher kein leichtes Thema, da es schwierig ist, über Zeitreisen zu schreiben, ohne dass das Buch entweder langweilig oder gar in Folge der Zeitreisen unrealistisch wirkt.  Ich empfand die Veränderungen der Gegenwart teilweise einfach als übertrieben.  Empfehlen würde ich es allen über Lesern über 12, die gerne Spannung haben, doch auch romantische Geschichten gerne lesen.

Marie-Claire, 14

Hüter der Erinnerung

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Anna, 13 Jahre

Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen

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Originaltitel: Wonder Woman – Warbringer

Autorin: Leigh Bardugo

Seitenanzahl: 448

Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Kurz zum Inhalt: Diana lebt versteckt vor den Menschen gemeinsam mit ihren Amazonen-Schwestern auf der Insel Themiskyra, wo sie Tag für Tag versucht sich als Tochter der Königin zu beweisen. Als sie jedoch eines Tages das Mädchen Alia in der Nähe ihrer Insel aus einem Wrack rettet, stellt sich alles auf den Kopf: Auf Alia lastet der Fluch der Kriegsbringerin und somit ist sie dazu bestimmt, die Welt der Menschen ins Chaos zu stürzen. Jedoch nicht, wenn Diana es verhindern kann. Gemeinsam verlassen die beiden Mädchen die Insel der Amazonen und begeben sich auf eine waghalsige Reise, um den Fluch, der auf Alia lastet, zu brechen und die Welt zu retten, bevor es zu spät ist…

Meine Meinung: Von der ersten Seite an, schafft es die Autorin mit ihrem Schreibstil eine besondere Atmosphäre zu schaffen. Einem wird sofort klar, dass sie eine ganz andere Richtung einschlägt, als es der Film getan hat und wohl auch anders als die Comic-Bücher, die ich jedoch nicht gelesen habe, von denen ich mir aber sagen habe lassen, dass die ganz anders seien als dieses Buch.
Die Beschreibungen haben zugleich etwas Unkompliziertes, aber auch Mystisches. Es ist simpel genug um unterhaltend und flüssig zu sein, aber auch detailliert und verträumt genug, um eine eigene kleine Welt in der unsrigen zu erschaffen. Zwar spielt der größte Teil des Romans in alles andere als fiktionalen Städten wie New York, aber nie verliert die Erzählung das Magische. Die Elemente der griechischen Mythologie übernehmen aber auch nie die Überhand und sind verhältnismäßig geschickt ausbalanciert.

Auch die Thematiken in diesem Buch, die über die Weltrettung hinausgehen, aber auch die Figuren, sind vielfältig, aber nie plakativ, sondern fließen natürlich in die Erzählung ein: Indische, griechische, brasilianische und afro-amerikanische Charaktere, Selbstfindung, aber auch unschöne Tatsachen wie Rassismus sind in diesem Buch zu finden, aber immer authentisch repräsentiert, ohne groß aufzutragen.

Das wichtigste und prominenteste Thema in „Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen“ ist aber wohl die Freundschaft, insbesondere die aufrichtige und innige Freundschaft zwischen Mädchen, die in Jugendromanen leider oft nicht über das Geplänkel über Jungs hinausgeht. So aber nicht hier: Man spürt beim Lesen, wie Diana und Alia eine immer vertrauensvollere Bindung zueinander aufbauen, sich zusammen jeder Gefahr stellen. Gleichzeitig wird auch deutlich, wie stark die bereits bestehende Freundschaft zwischen Alia und ihrer besten Freundin Nim ist. Das einzige, was an der Freundschaft zwischen Alia und Nim ein wenig stört, ist, dass Nim die allzu ausgelutschte und bereits zu oft dagewesene „verrückte, laute“ beste Freundin ist. Was bei Diana und Alia unkonventionell ist, ist, was die Charaktereigenschaften betrifft, bei Nim und Alia umso konventioneller.

Neben den freundschaftlichen Verhältnissen sind die romantischen Verhältnisse zugebenermaßen aber auch nicht außer Acht zu lassen, auch wenn sie nur einen recht kleinen Teil der Geschichte einnehmen. Während die Romanze zwischen den Kindheitsfreunden Theo und Alia zwar einpaar süße Momente hat, aber sonst nicht sonderlich hervorsticht, war die Spannung zwischen Alias Bruder Jason und Diana doch sehr aufregend. Einerseits sind sie oft verschiedener Meinung, andererseits ist die Chemie zwischen ihnen beiden einfach sehr unterhaltend. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich die Szenen zwischen ihnen nicht verschlungen hätte.

Nachdem ganzen Gerede über die Charaktere, darf man aber natürlich auch nicht den Plot vergessen. Spannung, die durch zahlreiche Wonder Woman-typische Actionszenen, Mystik, aber auch durch eine große Wendung hervorgerufen wird, kommt keinesfalls zu kurz.
An Humor fehlt es auch nicht, denn dieses Buch bringt einen nur allzu häufig zum Lachen. Absurde Situationen, die sich daraus ergeben, wenn Diana in die vollkommen fremde, technik-dominierte Großstadt New York reist oder schlicht dem anderen Geschlecht begegnet, welches sie nun zum ersten Mal in ihrem Leben antrifft, sind einfach zu komisch. Aber auch die Dialoge zwischen den Charakteren sprühen nur so vor Witz und Sprüchen, die einem unwillkürlich ein Grinsen auf das Gesicht zaubern.

Fazit: „Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen“ ist ein humorvolles Actionabenteuer voller Frauen-Power und Freundschaft und unterhält einen von der ersten bis zu letzten Seite. Ob man Superhelden nun mag oder nicht: „Wonder Woman“ ist eine gelungene Mischung aus heroischem Epos und modernen Elementen, die für jeden Geschmack etwas bereithält.

Selin, 16 Jahre alt

Hüter der Erinnerung

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Felix, 13 Jahre

Eden Park – Der neunte Würfel

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Ich fand das Buch anfangs ein bisschen langweilig, aber später wurde es richtig so spannend und lustig, dass ich es nicht mehr weglegen konnte.

Im Buch geht es um einen Jungen namens Vincent. Er hat eine sehr merkwürdige und interessante Allergie. Wenn er 30 Minuten lang auf einem Bildschirm schaut, fällt er in Ohnmacht. Zu seinem Unglück gewinnt er bei dem Kreuzwortwetträtselbewerb den Hauptpreis, eine Wohnung in der modernsten Stadt der Welt, in Eden Park, wo es überall  Bildschirme gibt!

Eines Tages bringt ihm der Postbote einen Schachtel mit 9 magischen Würfeln, womit er die Welt retten soll. Unser Planet ist nämlich in der Riesengefahr! Seine Freunde helfen ihm bei dieser schweren Aufgabe und inzwischen entdecken sie gemeinsam viele interessante Dinge, worüber sie bis dahin gar nicht wussten.

Ich empfehle dieses Buch an allen, die abenteuerliche und phantastische Geschichte mögen. Das war echt Hammer!

Dorka, 12 Jahre

Das Herz der Quelle (2). Sternenfinsternis

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von Alana Falk

mit 440 Seiten

Achtung! Diese Rezension enthält gezwungenermaßen Spoiler über den ersten Teil dieser Reihe.

Hintergrundinformationen:

Adara ist eine Magierin. In ihrer Welt sind Magier dazu da, die Menschen vor Naturkatastrophen zu schützen. Alle Magier gehören zu einer Gemeinschaft. In dieser gibt es einen Rat, der Gesetze und dergleichen bestimmt. Abgesehen von den obersten Politikern wissen die meisten Menschen nicht davon. Um zaubern zu können, braucht ein/e Magier/in allerdings noch eine Quelle, die ihr/ihm die Magie gibt, indem sie sich an den Händen halten. Die Quellen sind Menschen, die genau wie Magier mit ihrer Gabe geboren werden.

Inhalt:

Adara muss mit ihrer neuen Quelle Seth dubiose Aufträge erledigen, die ihnen der Rat gibt. Das Ziel all dieser Aufgaben ist es, Politiker unter Druck zu setzen. Es fällt ihr immer schwerer so zu tun, als ob sie damit einverstanden wäre. Am meisten stört es sie und Seth, wie die Quellen behandelt werden und, dass die Geschichte der Magier falsch erzählt wird.

Beide sind sich sicher, sie müssen etwas dagegen unternehmen. Allerdings ist es schwer, sich immer an Seths Plan zu halten, da er große Opfer mit sich bringt. Außerdem ist sie sich nie sicher, ob sie Seth vertrauen kann. Sie haben sich zwar eigentlich gegen den gemeinsamen Feind verbündet, weil es niemand alleine schaffen kann, aber manchmal bringen seine Aktionen sie zum Zweifeln. Werden sie es gemeinsam schaffen, die Gemeinschaft zu dem zu machen, was sie eigentlich sein sollte?

Meine Meinung:

Es gab in diesem Buch einige sehr unerwartete Wendungen, die mir gut gefallen haben. Vor allem haben sich manche Charaktere in eine ganz andere Richtung entwickelt, als ich vermutet hatte.

Ich dachte im Vorhinein eigentlich, dass die Geschichte sich dann viel zu schnell entwickeln würde, als ich erfahren habe, dass das der letzte Teil ist. Ich war dann eigentlich positiv überrascht, da es mir vom Erzähltempo her auch sehr gut gefallen hat.

Allerdings fand ich, dass kurz vor dem Ende dann etwas zu übertrieben wurde. Manche Personen haben Sachen gemacht, die irgendwie nicht so ganz zu ihnen gepasst haben und einfach von der Autorin ein bisschen zu viel des Guten waren.

Fazit:

Ich gebe diesem Buch 8/10 Sternen, da mich die Entwicklungen kurz vor dem  Ende einfach gestört haben. Ansonsten ist ein gutes Buch und ich würde es weiterempfehlen.

Isabel (13)

MAGIC ACADEMY – DAS ERSTE JAHR

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von Rachel E. Carter

Inhalt:

Ryiah möchte gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder unbedingt auf die Akademie. Sie kommen aus einfachen Verhältnissen und möchten beide Magier werden. Leider werden von 122 Bewerbern nur 15 aufgenommen,  da nicht alle magische Kräfte haben und nur die, bei denen die Gabe am stärksten ist, können am Ende Lehrlinge werden.

Sie hat nicht so gute Chancen, da sie bis jetzt weder körperlich noch schulisch eine gute Ausbildung genossen hat. Zwei Drittel der Bewerber sind adelig und ihr weit überlegen. Außerdem scheinen Prinz Darren und Priscilla sie auf dem Kicker zu haben. Glücklicherweise halten wenigstens ihr Bruder und ihre neue Freundin Ella zu ihr. Wird sie es schaffen, das Probejahr durchzuhalten, und wird sie nach der Abschlussprüfung angenommen?

Meine Meinung:

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war sehr spannend und es gab einige unerwartete Wendungen. Man hatte einen Lesefluss und ich habe es nicht zur Seite gelegt, bis ich fertig war. Ich bin auch sehr froh, dass der zweite und dritte Band schon bald erscheinen. Ich hoffe die folgenden Teile werden mir genauso gut gefallen.

Fazit:

Ich würde 5/5 Sternen geben, weil ich eigentlich nichts finden kann, das mir nicht gefällt. Ich würde es allen empfehlen, die gerne magische Geschichten mögen (irgendwie logisch). Allerdings würde ich sagen, dass es an manchen Stellen für Kinder unter 11 Jahren eventuell zu grauslich sein könnte.

Isabel, 13

Woodwalkers (4). Fremde Wildnis

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