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Throne of Glass 4 – Königin der Finsternis

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Originaltitel: Queen of Shadows

Autorin: Sarah J. Maas

Seitenanzahl: 763 (ausgenommen der Leseprobe und der Danksagung)

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

ACHTUNG: Da dies der vierte Teil der ‚Throne of Glass‘ Reihe ist, könnten in dieser Rezension eventuell Spoiler zum 1 – 3. Band enthalten sein.

Kurz zum Inhalt: Celeana Sardothien kehrt als Aelin Galathynius nach Rifthold zurück, um dort ein paar offene Rechnungen zu begleichen, bevor sie ihr eigentliches Ziel in Angriff nehmen kann: Mithilfe des verschollenen dritten Wyrdschlüssels will sie den machthungrigen König von Adarlan stürzen und ihren Thron in Terrasen besteigen. Doch davor gilt es noch viele Hürden zu meistern: Ihren Cousin vor seiner Hinrichtung retten, sich ihrem alten Meister stellen und Prinz Dorian vor dem Dämonenfürst in seinem Inneren bewahren. Nicht gerade einfach, da mehr als nur eine Person an ihrem Tod interessiert ist …

Meine Meinung: Wieder einmal hat Sarah J. Maas hervorragende Arbeit geleistet und das in mehr als einer Hinsicht.

Die Charaktere sind, unter anderem, die Faktoren, welche diese Reihe unter vielen Lesern rund um den Globus so beliebt machen: Sie sind derart grandios dargestellt, dass man nicht anders kann, als zu jedem einzelnen eine Beziehung aufzubauen, ob von negativer oder positiver Natur sei jetzt dahingestellt. Man kümmert und sorgt sich leidenschaftlich um sie (wie, in meinem Fall, um Prinz Dorian) bzw. verabscheut sie (wie z. B. der König von Adarlan). Das allein macht das Leseerlebnis schon zu etwas ganz Besonderem.

Natürlich muss ich die Protagonistin Celeana ganz besonders hervorheben: Auch wenn sie – nicht als einzige – an so machen Stellen unvorteilhafte Entscheidungen trifft, hat es mich doch immer wieder gefreut zu lesen, wie schlau und vorausdenkend sie ist und durch heimliche Vorsorge viele Katastrophen verhindert. Wer also nach einer schlagfertigen und gewitzten Hauptfigur sucht, liegt hier goldrichtig.

Dann sind da natürlich auch die vielen Perspektivenwechsel eine große Freude, durch die man viele verschiedene, umfangreiche Geschichten, Schicksale und Gedanken für sich gewinnt.

Trotzdem hätte die Erzählung, meiner Meinung nach, davon profitiert, wenn sie um vielleicht 100 Seiten gekürzt worden wäre. Dadurch hätte der ohnehin schon höchstspannende Roman noch ein wenig aufregender sein können, da nicht ganz so große Lücken zwischen weiterbringenden Ereignissen entstanden wären und er in Folge ein paar Längen weniger gehabt hätte.

Die eben schon erwähnte Spannung ist ganz besonders präsent in der letzten Passage der Geschichte: Unfassbar schön und überwältigend erzählt, voller Wendungen und Schockmomente, die zu Tränen der Freude und der Trauer rühren. Die Emotionen kommen hier also keinesfalls zu kurz.

Ganz generell ist die gesamte Erzählweise Sarah J. Maas‘ unheimlich beeindruckend und steckt voller Zitate, die einen innehalten lassen, weshalb man sich, besonders am Schluss, bestimmte Passagen immer wieder durchliest.

Fazit: Der vierte Band ist eine mehr als gelungene Fortsetzung. Witzig, spannend, regelrecht süchtig machend und bewegend: ‚Throne of Glass 4‘ ist genauso unvergesslich wie man es sich von High-Fantasy Literatur wünscht.

Selin, 15 Jahre alt

Haus der tausend Spiegel

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Autorin: Susanne Gerdom

Erscheinungsdatum: 12.9.2016

Seitenanzahl: 413

Inhalt:

In “Haus der tausend Spiegel” geht es um die junge Hexe Annik, welche um einen Studienplatz an einer Hexenakademie kämpft.

Dafür muss sie das Geheimnis der Familie van Leuwen lösen und, getarnt als Kindermädchen, auf dem riesigen Grundstück arbeiten. Doch statt das Geheimnis um dieses gigantische Haus zu entwirren, wird es von Tag zu Tag schlimmer.

Von wo tauchten die immer wieder aufgehenden Schnitte ihres düsteren Hausherren Gabriel auf?

Wieso hatte sich Elias, das Kind, welches sie betreuen muss, in einem Koffer verbarrikadiert?

Wer weinte jeden Tag in dem riesigen Park der Familie? Wer oder was war diese Gestalt im Spiegel?

Fragen über Fragen häuften sich und die nächtlichen Ausflüge in die verschiedenen Stockwerke, die wie Halluzinationen an ihr vorbeizogen, halfen auch nicht wirklich. Die Ereignisse wurden immer skurriler und die Tage vergingen wie in einem Traum.

Annik befürchtete, dass eine andere Hexe am Werk ist und das Anwesen unter ihrem Bann hält. Bald schon geht es um Leben und Tod und sie muss sich zwischen dem Vergessen ihrer Erinnerungen und Gabriel entscheiden.

Meine Meinung:

Das Buch an sich war schön und gut zu lesen, aber ein paar Begriffe wie “Gny” wurden nicht erklärt  und man muss sich mit der Zeit selber zusammenreimen was es bedeutet oder ist. Leider ist so etwas häufiger passiert und ein paar Szenarios waren verwirrend beschrieben und nicht deutlich genug erklärt.

Das riesige Puzzle, welches man sich beim Lesen des Buches Stück für Stück aufbauen muss, ist sehr interessant und man muss manchmal etwas genauer lesen, um eine Szene zu verstehen.

Das Cover finde ich, genau wie den Titel, passend und schön.

Ich würde das Buch Jugendlichen, die rätselhafte Geschichten und Fantasy mögen, empfehlen.

Umus (12)

Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit

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Von Virginia Boecker
Hauptcharakter: Elizabeth Grey

! Man sollte die Rezension nur lesen, wenn man den ersten Teil schon gelesen hat!

Hintergrundinfo aller Charaktere aus Band 2 + wichtige Details vom ersten Band:

Elizabeth Grey: Sie ist zuerst Hexenjägerin unter der Führung von Blackwell, um genauer zu sein eine der besten. Doch nachdem sie betrunken und mit Hexenkräutern gefunden wird, wird sie ins Fleet-Gefängnis, das Gefängnis, wo alle Hexen hinkommen und verbrannt werden, eingesperrt. Doch nach einigen Tagen wird sie von Nicholas Perevil gerettet. Als sie bei ihm ankommt, verschweigt sie jedem, dass sie eine Hexenjägerin ist. Obwohl sie oft flüchten will, schließt sie sich Nicholas Gruppe an und kämpft gegen Blackwell, der ein dunkles Geheimnis verbirgt. Es fällt ihr schwer, ihr Geheimnis für sich zu behalten, und nach und nach finden es alle heraus.

Nicholas Perevil: Er ist der meistgefürchtetste Hexer und Reformist Anglias, doch er wird mit einer Fluchtafel belegt. Er vertritt die Reformisten, welche für die Magie sind. Er nimmt Elizabeth bei sich auf, da eine Seherin sagte, sie sei die Besondere, jene, die die Fluchtafel zerstören kann

John Raleigh: John ist Heiler und hat sie, nachdem Nicholas Elizabeth halb tot aus dem Gefängnis brachte, wieder gesund gepflegt.

Fifer: Fifer ist Nicholas Schülerin und somit eine Hexe. Sie verachtet Elizabeth sehr, doch da Fifer Nicholas so sehr mag, schließt sie sich mit Elizabeth zusammen.

Blackwell: Blackwell ist der ehemalige Lehrmeister von Elizabeth und hat die alleinige Macht zu entscheiden, ob jemand der der Hexerei beschuldigt wird, stirbt, oder weiterleben darf.

Caleb: Caleb ist Elizabeths bester Freund und ein Hexenjäger so wie sie. Er wollte sie aus dem Gefängnis befreien, schaffte es aber nicht.

Skyler: Fifers Freund und ein Wiedergänger, das heißt, dass er schon mal gestorben ist, doch wiederbelebt wurde. Er hilft Elizabeth und Fifer bei der Suche nach der Fluchtafel.

Rezension:

Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit ist der 2. Band der Geschichte und erzählt, was nach den Ereignissen des Kostümfestes passiert. Elizabeth Greys Gerichtsverhandlung steht an und das Urteil lautet: Sie soll Blackwell besiegen.

John, der mittlerweile mit Elizabeth zusammen ist, will ihr helfen wo er kann, auch wenn sie das nicht will. Ohne ihr Stigma, was sie früher immer geheilt hat, doch jetzt jemand anderem gehört, fühlt sie sich machtlos. Deshalb trainiert sie in einem Lager namens Rochester zusammen mit Fifer und Skyler.
George, ein weiterer Verbündeter und ehemaliger Spion der Reformisten, ist währenddessen im Nachbarstaat Francia, um eine größere Armee aufzubauen.
Ganz unerwartet trifft Elizabeth in ihrem Kampf gegen Blackwell auf den ehemaligen König Malcolm, der auch ihr Geliebter war. Sie lernt neue Verbündete kennen und erfährt etwas über das wahre Schicksal ihres ehemals besten Freunds Caleb.

Doch die Geschichte erzählt nicht nur den Kampf gegen Blackwell, sondern auch, wie die Beziehung von Elizabeth und John weitergeht. Sie versucht alles um ihn am Kämpfen zu hindern, doch er wird immer fieser und vergisst was er mal war. Ein Heiler. Jemand der Menschen rettet und keine tötet.

Meine Meinung zu dem Buch ist komplett positiv. Nachdem der erste Teil schon toll war und eine tolle Grundlage für den finalen Kampf brachte, ging es im zweiten Band spannend weiter.

Elizabeth lernt ihre verwundbare Seite kennen und muss mit vielen Schicksalsschlägen klarkommen.

Das Buch war eine wunderbare Mischung aus Roman und Fantasy und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Vor allem das große Finale war toll geschrieben, auch wenn es sehr traurig zum Ende hin war.

Die Charaktere wurden gut weitererzählt. Man hat noch mehr von Elizabeth erfahren können, doch John, Blackwell, Malcolm, Fifer und Skyler hatten auch zahlreiche Facetten und man hat immer wieder etwas Neues erfahren.

Man erkennt schon seit dem ersten Band nicht, wer wirklich gut und böse ist, doch dieses Mal war es noch schwieriger zu erkennen und noch dramatischere Handlungen entstanden dadurch. Es kamen auch fast alle Charaktere nochmal vor, auch wenn sie nur mal kurz erwähnt wurden.

Das Cover ist wunderschön gestaltet und auch der Schreibstil war toll.

Ich habe letztendlich nur positive Kritik zu vergeben und wünsche mir, dass, obwohl die Geschichte ein gelungenes Ende fand, alles doch irgendwie noch weitergeht. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen für alle, die gerne eine Mischung aus Drama, Liebe und Fantasy haben.

Alex,13

Flawed – Wie perfekt willst du sein?

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Autor: Cecelia Ahern
Titel: Flawed – Wie perfekt willst du sein?
Genre: Jugendroman
Seiten: 461
Sprache: flüssig zu lesen und spannend
Cover/Titel: Beides passend, wobei ich das Buch ohne Umschlag schöner finde
Inhalt:
Celestine lebt in einer perfekten Welt mit perfekten Menschen und diejenigen, die anders sind, werden gebrandmarkt, um die Gesellschaft zu schützen. Auch Celestine ist fehlerfrei, sie hat einen süßen Freund, ist gut in der Schule und wird bewundert. Doch eines Tages hilft sie einem Gebrandmarkten und steht selber vor Gericht, einen Fehler begangen zu haben. Ihr Leben verändert sich schlagartig und sie kann niemandem mehr vertrauen. Sie muss für sich kämpfen, und für alle, die so sind wie sie.

Kritik:
Pro – Das Buch ist spannend und schnell zu lesen. Besonders interessant finde ich ist die Veränderung von Celestine. Sie hinterfragt mit jeder Seite immer mehr und gibt auch dem Leser Stoff zum Nachdenken. Was ist Perfektion? Ist es erstrebenswert, fehlerfrei zu sein oder sind Fehler gut, um aus ihnen zu lernen?

Contra – Störend war die anfängliche Naivität von Celestine. Auch war sie mir am Anfang aufgrund ihrer Denkweise und ihres Verhaltens sehr unsympathisch.
Vor allem auf den ersten Seiten fielen mir viele Parallelen und Ähnlichkeiten zu anderen Büchern auf, im Verlauf des Buches entwickelt sich jedoch eine eigene Geschichte.
Fazit:
4/5 Büchern:  Celestine war mir am Anfang sehr unsympathisch, dennoch ist das Buch sehr gut gelungen.

Empfehlung:
Ich finde es geeignet für alle, die gerne Dystopien lesen. Auch für alle perfektionistischen Personen wie mich, da Perfektion aus einer anderen Sicht betrachtet wird.

Cassie Ashway, 15 Jahre

Siren

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’Siren’ von Kiera Cass entführt die Leser in eine etwas überdrehte, aber dennoch wundervolle Liebes-Fantasy-Geschichte.

Die Hauptprotagonistin ist Kahlen. Sie dient dem Meer und bringt mehrere Menschen mit ihrer Stimme um, um das Meer zu füttern und der Menschheit zu helfen. Als Sirene muss man dem Meer 100 Jahre dienen, aber man altert nicht und ist wunderschön, braucht keinen Schlaf und kein Essen. Dennoch gibt es aber strenge Regeln. Ein Wort an einen Sterblichen und schon wird er in den Tod getrieben. Das war für Kahlen kein Problem, da sie sehr abweisend gegenüber den Menschen war.

Doch eines Tages lernte sie einen Jungen in der College-Bibliothek kennen, Akinli. Er ist jung, attraktiv und perfekt für Kahlen. Er redet gerne mit ihr, obwohl sie nie antworten kann, da sie ihn sonst töten würde, was sie auf gar keinen Fall will, da sie ihn liebt. Deswegen antwortet sie in Gebärdensprache, gestikuliert oder schreibt es auf. Kahlen und Akinli erleben eine Liebesgeschichte, die gegen Ende ein bisschen turbulent wird, aber doch ein Happy End hat.
Mir gefiel das Buch sehr, obwohl es am Anfang ein bisschen kompliziert zum Lesen ist, doch man gewöhnt sich daran. Die Handlung ist manchmal sehr schnell, manchmal ausführlicher und manchmal nicht, aber immer passend.
Das Cover passt sehr gut zum Buch, man sieht eine junge Frau in einem wunderschönen Kleid, das vor einem Meer steht.
Ich würde das Buch ab 13/14 empfehlen für Menschen die sich für Romantik und bisschen Fantasy interessieren.
Elena, 13

Das Mondmädchen

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Mariella, 9 Jahre

Herz aus Nacht und Scherben

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Von Gesa Schwartz

Hauptfiguren: Milou und Niv

Aufgrund von Renovierungsarbeiten in der Wohnung von Milous Onkel Mathis fährt Milou zu ihrer Großmutter nach Venedig. Dort hat sie viele Erinnerungen, da sie mit ihren mittlerweile verstorbenen Eltern und ihrer Großmutter hier gelebt hat. Doch lange kann sie nicht in Erinnerungen schwelgen: Jede Nacht verschwinden Kinder durch einen seltsamen Nebel und danach weiß niemand mehr von deren Existenz, bis auf Milou. Sie selbst kann nur ganz knapp von Niv gerettet werden. Milou kann zwischen der Scherbenwelt, einer Welt die aus menschlichen Träumen besteht, und der realen Welt wandeln. Dies erfährt sie durch Niv.Niv ist ein Rabenwandler (möchte hier nicht zu viel von seinem Geheimnis erzählen!) Er rettet Milou mehrere Male und klärt sie über die Scherbenwelt auf. Er nimmt sie mit in die Scherbenwelt um alles wieder in Ordnung zu bringen. Er ist anfangs eher zurückgezogen und mysteriös, doch er wird immer netter und offener.

Meine Meinung ist leider nicht komplett positiv. Die Geschichte finde ich wirklich toll und spannend, doch leider kann man durch die vielen Nebensätze nicht jeden Satz verstehen. Dadurch gab es oft Momente, wo ich nicht weiterlesen konnte, sondern stoppen und noch einmal lesen musste. Die Charaktere gefallen mir sehr gut, auch wenn man meiner Meinung nach mehr aus ihnen herausholen hätte können.

Das Cover ist wirklich sehr schön gestaltet. Es wirkt düster, was auch perfekt zur Stimmung im Buch gepasst hat. Das Buch ist mit seinen knapp 550 Seiten auch schön lange und hat es geschafft, bis zum Ende Spannung zu erzeugen.

Ich kann das Buch empfehlen, allerdings sollte man sich die Zeit nehmen und das Buch nur an ruhigen Orten lesen, da man einige Sätze sonst nicht verstehen könnte.

Meine Punkte:
Inhalt: 10/10 Punkte
Schreibstil: 7.5/10 Punkte
Charaktere: 8.5/10 Punkte
Cover: 10/10 Punkte
Länge: 10/10 Punkte
Gesamtwertung: 9.2/10 Punkte

Alex, 13

Phantasmen

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Das Buch „Phantasmen“ von Kai Meyer, erschienen im September 2016, handelt von zwei Geschwistern, die in einer Welt voller Geister leben. Denn seit dem sogenannten „Punkt Null“ tauchen ununterbrochen überall die Geister der Toten auf.

Einige Monate nach Beginn dieses Phänomens beschließen Rain, die Hauptfigur des Buches aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, und ihre jüngere Schwester Emma, an den Ort zu fahren, an dem das Flugzeug ihrer Eltern vor ungefähr drei Jahren abgestürzt ist. Das Ziel ihrer Reise ist  es ihre Eltern, auch wenn nur in Form von Geistern, ein letztes Mal zu sehen. Normalerweise sind die Geister auch harmlos, da sie nur im Stande sind, sich in Richtung Sonne zu drehen und ein mysteriöses Licht auszustrahlen.

Jedoch ändert sich dies nun, denn sobald Rain und Emma die Geister ihrer Eltern erblicken, schleicht sich ein Lächeln auf ihre Gesichter. Und dieses Lächeln bedeutet nichts Gutes. Jeder, der in der Nähe der Geister ist, stirbt einen qualvollen Tod. Auch Rain und Emma entgehen diesem grausamen Schicksal nur um Haaresbreite.

Letztendlich „verbünden“ sich die Geschwister mit Tyler, einem praktisch unbekanntem Norweger, der genauso wie sie Antworten haben will. Er scheint jedoch mehr über das Ganze zu wissen als die beiden Geschwister und somit schließen sich Emma und Rain ihm, auf der Suche nach der Wahrheit, an.

Mir persönlich hat das Buch eigentlich relativ gut gefallen. Das Einzige, was mich gestört hat ist, dass meiner Meinung nach durch die eher einfache Schreibweise die Spannung teilweise verloren geht und manche Kapitel ein bisschen langwierig wirken. Der Roman ist also besser geeignet für Menschen, die einen Schreibstil mit kürzeren Sätzen bevorzugen.

Am Anfang war die Handlung auch actionreicher und somit fesselnder, doch dies nahm mit dem Fortschritt der Geschichte immer mehr ab. Es wurde besonders genau auf Details eingegangen, die für den Verlauf der Handlung unwichtig sind und wichtigere Fakten wurden teilweise nur nebenbei erwähnt. Auf mich wirkte die Geschichte auch an bestimmten Passagen unrealistisch und zu dramatisiert. Insgesamt ist die Geschichte aber trotzdem  äußerst interessant und  spannend und ich würde das Buch  grundsätzlich 13 bis 15-Jährigen sowie allen, die eher mildere Geistergeschichten bevorzugen, empfehlen.

Damla, 17 Jahre

Das Juwel – Die weiße Rose

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von Amy Ewing    390 Seiten

Die Insel, auf der die Geschichte spielt, ist in fünf Gebiete unterteilt: Sumpf, Schlot, Farm, Bank und das Juwel. Sumpf und Schlot sind die ärmsten Gebiete, wo die Leute sehr wenig Geld haben. Dann kommt die Farm, wo die meisten aus Sumpf und Schlot arbeiten. Dort sind die Felder und Bauernhöfe. Dann kommt die Bank. Dort sind die Banken und die Leute, denen es gut geht. Also die, die normal viel Geld haben. Außerdem sind dort die Geschäfte. Im Juwel wohnen die reichen Leute: Der König, die Königin und alle Herzoginnen und Herzogen.

Die wichtigsten Figuren:

Violet: die Protagonistin und ein „Surrogat“, das sind Mädchen aus dem ärmsten Gebiet auf der Insel (dem Sumpf),  die eine Gabe haben, mit der sie Dinge verändern können

Ash: flieht zusammen mit Violet und Raven aus dem Juwel

Raven: die beste Freundin von Violet, sie kennen sich aus Southgate, der Schule, in der sie gelernt haben, ihre Gabe zu benutzen

Herzogin vom See: die Herrin von Violet

Lucien: der Anführer des Widerstands, er hilft Violet, Raven und Ash zu entkommen

Garnet: der Sohn der Herzogin vom See, er schließt sich im Laufe des Buches dem Widerstand an

Inhalt:

Nachdem Violet im ersten Band Raven das Mittel von Lucien gibt (das lässt einen für eine bestimmte Zeit in so einen tiefen Schlaf fallen, dass man aussieht, als wäre man tot), das eigentlich für sie bestimmt war, um fliehen zu können, muss sie einen anderen Weg finden, um das Haus vom See zu verlassen. Garnet, der Sohn der Herzogin, hilft ihr. Zusammen mit Garnet und Ash gelangen sie in die Leichenhalle, wo Raven liegt. Glücklicherweise finden sie Raven schnell und kommen durch ein unterirdisches Tunnelsystem in die Bank. Dann müssen sie weiter in die Farm. Von dort werden sie nämlich von einem/einer Verbündeten von Lucien abgeholt und in Sicherheit gebracht. Allerdings wird jetzt nach Ash gesucht und alle Züge sind gesperrt, sodass sie nicht in die Farm kommen. Aber Ash hat eine rettende Idee. Wie es weitergeht müsst ihr selber herausfinden.

Bewertung:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war spannend und es gab eine total unerwartete Wendung. Ich bin voll und ganz begeistert. Am Ende gab es, genau wie im ersten Band, einen gemeinen Cliffhanger. (Das ist, wenn man etwas Schlimmes erfährt, aber nicht, wie das Problem gelöst wird und man auf das nächste Buch warten muss.) Ich gebe 10/10 Punkten, weil es einfach total toll war.

Isabel (12)

GoodDreams – Wir kaufen deine Träume

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Autorin: Claudia Pietschmann

Erschienen: Juli 2016

Seiten: 360

GoodDreams: GoodDreams ist eine Internetplattform und die Nummer 1 der sozialen Netzwerke. User können hier ihre über die Nacht aufgenommenen Träume veröffentlichen. Andere User können sich die Träume anschauen und diese dann liken. Für Likes bekommt der Veröffentlicher des Traumes Geld.

Hauptfiguren:
- Mika ist ein Profiträumer und gehörte zu den Top 20 der Welt. Doch seit er sich von seiner Freundin getrennt hat, leidet er unter Schlaflosigkeit.
-  Leah ist die Zwillingsschwester von Mika. Sie ist keine gute Träumerin, bemüht sich aber trotzdem immer wieder sehr, weil sie ihren Bruder nicht enttäuschen will.
Der Vater der Zwillinge leidet unter Muskelschwäche und braucht dringend Medikamente, für die sie aber nicht genug Geld besitzen.
- Tayo ist ein guter Freund von Mika und verliebt in Leah. Mika bittet ihn, Leah beim Verbessern ihres Träumens zu helfen.
- Yuna arbeitet in einem Hotel unter schlechten Bedingungen. Durch das Träumen kann sie ihrem Alltag entweichen.
- Ben wohnt mit seiner alkoholsüchtigen Mutter in einem Schulbus. Auch er verliebt sich in Leah.
- Cornel ist ein GoodDreams Mitarbeiter. Am Anfang erfährt man nicht wirklich viel über ihn.

Inhalt: Mika, Yuna und Ben, alles gute Träumer, bekommen eines Tages eine Einladung zu einem Spiel von GoodDreams:

Hallo Träumer,
wenn du Lust hast, um 250.000 Dollar Gewinn zu spielen, dann mach einfach mit. Geh nach Zero Point (000,00,00) und poste täglich deine Träume auf GoodDreams. Wir treffen uns am 07/20/ um @417. Sei pünktlich!
Viel Erfolg
der Gamemaster

Alle Spieler freuen sich riesig, da sie alle das Geld sehr gut gebrauchen könnten. Doch Mika hat ein Problem: Er kann an diesem Spiel nicht teilnehmen, da er nur sehr schwer und selten einschlafen kann. Einen Hoffnungsschimmer gibt es aber: Niemand hat ihn je von vorne gesehen, also könnte sich Leah einfach als er ausgeben. Gemeinsam mit Tayo, der ihr geholfen hat, ihre Träume regeln zu können, tritt Leah letztendlich zu dem Spiel an, welches im Traum stattfindet.
Auf ihrem Weg durch den Traum erleben die 4 Träumer viele, teilweise lebensgefährliche Situationen. Niemand weiß, was eigentlich das Ziel dieses Spiels ist. Doch Cornel, der Gamemaster, hat ein paar Hilfen in den Traum einprogrammiert, mit denen die Profiträumer leichter zum Ziel finden sollen. Denn das Ziel ist ein Turm, in dem sich wichtige Informationen über GoodDreams befinden.

Meinung: Die Handlung des Buches fand ich persönlich sehr toll. Das Buch war interessant und gegen Ende hin auch spannend. Es war leicht zu lesen und es kamen keine schwierigen Fremdwörter vor.

Annina, 15 Jahre

Miranda Lux – Denken heißt zweifeln oder warum jede Geschichte zwei Seiten hat

Denken heißt zweifeln oder warum jede GEschichte zwei Seiten hat

Autor : Oliver Schlick
Verlag : ueberreuter
Seitenanzahl : 398

Inhalt:
Das Buch Miranda Lux von Oliver Schlick handelt von der fünfzehnjährigen Miranda, die ein Mitglied vom sogenannten Zweifelwerk ist, einer Gemeinschaft, die alles in Frage stellt und fest von der Existenz von Ufos überzeugt ist.

Als Miranda sieben Jahre alt ist, ereignet sich ein Unfall bei dem Mirandas Eltern sterben, beziehungsweise verschwinden. Denn Miranda zweifelt daran, dass sie tatsächlich das Zeitliche gesegnet haben, und sucht nach Hinweisen, um zu beweisen, dass sie noch leben. Während ihrer Ermittlungen erfährt sie, dass neben ihrer Eltern noch andere Menschen unter denselben Umständen verschwunden sind und sie stößt immer wieder auf dasselbe rätselhafte Gedicht namens “Ajax” von Sophokles, zu dem alle Opfer eine Verbindung hatten.

Gemeinsam mit anderen ‘Zweiflern’ versucht sie eine Verschwörung aufzudecken, die die ganze Welt verändern soll…

Meine Meinung:
Pros: Das Buch an sich ist in einer schönen Sprache geschrieben, die Charaktere sind ausführlich beschrieben und die Idee der Geschichte ist neu und abwechslungsreich.
Das Buch ist außerdem aus mehreren Perspektiven geschrieben, was einen besseren Einblick in die Geschichte verschafft. Das Cover finde ich sehr passend, da es die Stimmung aus dem Buch perfekt beschreibt.

Contras: Das Buch hat leider einige Längen und braucht einige Zeit, um Spannung aufzubauen.
Für mich persönlich waren die Kapitel zu lang, aber ich glaube, das ist Geschmackssache.
Dementsprechend musste ich das Buch immer wieder zur Seite legen, da manche Szenen und Kapitel sich in die Länge zogen.

Ich würde das Buch Jugendlichen empfehlen, die gerne rätselhafte und fantastische Geschichten mögen.

Ines, 13

J.C . Agent im Fadenkreuz

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Autor: Joe Craig, geboren 1981 in London

Gestaltung: Das Titelbild zeigt eine aufregende Szene, die im Buch nicht vorkommt, aber trotzdem gut gestaltet ist und mir sehr gut gefällt.

Seiten: 315

Inhalt:

In diesem Buch geht es um Jimmy Coates, der eigentlich ein ganz normaler Junge ist, aber von heute auf morgen wird er von schwarz gekleideten Männern verfolgt.

Seine Eltern werden von ihnen entführt, seine Schwester verschwindet und Jimmy verfügt auf einmal über die Fähigkeiten eines Superagenten mit Superkräften.

Es kommt ihm auch so vor, als würde die Polizei mit den schwarzgekleideten Männern kooperieren.

Jimmy gerät zwischen die Fronten zweier sich feindlich gesinnten politischen Parteien, wo er erst nach und nach teilweise herausfindet, was ihr Ziel ist.

Nach einiger Zeit bemerkt der Junge auch, dass er eine menschliche Maschine ist, die über viele verschiedene Fähigkeiten verfügt.

Nach vielen gefährlichen Situationen findet er seine Eltern wieder und er flüchtet.

Doch was dann passiert ist offen.

Eigene Meinung: Meine Lieblingsfigur ist Jimmy, weil er die coolsten Kampftechniken beherrscht und sich immer zu helfen weiß. Es hat mich gestört, dass es ein offenes Ende gibt und man nicht weiß, wie es weitergeht.

Empfehlung: Ich empfehle dieses Buch Jugendlichen, die gerne einen außergewöhnlichen Thriller mit Science Fiction Anteil lesen.

Emil,  12 Jahre

Wenn der Sommer endet

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Original Titel: The accident Season

Autor/in: Moira Flowley-Doyle

Seitenanzahl: 313

Inhalt: In ‚‚Wenn der Sommer endet‘‘ geht es um Cara, ihre Schwester Alice und die restliche Familie, die jeden Oktober die ‚‚dunkle Zeit‘‘ nennen. In der dunklen Zeit passieren Unfälle und geliebte Menschen sind schon gestorben. Caras beste Freundin Bea ist so etwas wie eine Hexe und sagt voraus, dass diese dunkle Zeit eine der Schlimmsten sein wird. Cara kommt der mysteriösen Elsie auf die Schliche und kann so langsam nicht mehr unterscheiden, was ein Traum und was Realität ist.

Schreibweise: Das Buch ist mit ziemlich viel Poesie geschrieben und der Schreibstil ist allgemein etwas anspruchsvoller. Allein der erste Satz des Buches ist ein Gedicht.

‚‚So lasst uns die Gläser erheben auf die dunkle Zeit. Auf unsere Seelen, die wir im Fluss versenken. Auf das Ungesagte, auf die Geister in den Wänden, lasst uns trinken auf die dunkle Zeit.‘‘

Cover: Beinahe zum ersten Mal habe ich das Gefühl, dass der oder die Coverdesigner/in das Buch wirklich gelesen hat beziehungsweise kleine Details der Geschichte kennt. Meiner Meinung nach hätte man das Cover nicht besser treffen können.

Beurteilung: Ich fand das Buch großartig. Am besten hat mir gefallen, dass der Schreibstil und die Charaktere einfach nirgendwo sonst so zu finden sind und sie bleiben auf jeden Fall im Gedächtnis. Vor allem mochte ich Caras beste Freundin Bea, weil ich noch nie über so einen Charakter gelesen habe. Sie hat etwas Mystisches und ein wenig Sonderbares an sich.

Das Einzige, was mich irritiert hat ist, dass ich davon ausgegangen bin, dass es größtenteils um die Dunkle Zeit geht, wobei das nicht wirklich zutrifft. Vielmehr geht es um ein großes Familiengeheimnis und die unbekannte Elsie.

Zudem konnte man als Leser genauso wenig unterscheiden was echt und was nicht echt ist, wie die Protagonistin, was manchmal etwas gestört hat. Aber am Ende ergibt alles einen Sinn.

Empfehlung: Ich würde das Buch nicht für Jugendliche unter 13-14 Jahren empfehlen, da der Schreibstil doch etwas anspruchsvoller ist.

Nina, 14 Jahre

Girl in Black

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Autor: Mara Lang
Titel: Girl in Black
Genre: Jugendroman
Preis: 18,50 Euro [A]
Seiten: 383
Sprache: fließend
Cover/Titel: Gefällt mir persönlich aufgrund des Models überhaupt nicht, gibt man das Cover jedoch runter, ist das Buch wunderschön.
Inhalt: Lia, die ursprünglich aus Deutschland kommt, wächst mit ihrer Mom in Italien auf. Doch nicht wie in einer ganz normale Familie, denn sie haben mit der Mafia zu tun und noch dazu mit dem bekanntesten Mafioso Italiens, Enzo.
Enzo braucht sie, denn Lia und ihre Mom haben eine besondere Gabe, die er missbraucht, um sein Vermögen zu vergrößern und Verträge auszuhandeln, denn sie haben die Gabe, Gefühle zu beeinflussen.
Als Lias Mom überraschenderweise stirbt, steht Lia alleine da und soll Enzos Enkel Daniele heiraten, damit sie wirklich an die Mafiafamilie gebunden ist.
Lia flieht am Tag der Hochzeit nach Berlin, um sich dort ein Leben als Modedesignerin aufzubauen und mit der Mafia abzuschließen, aber die Mafia gibt nicht so leicht auf. So beginnt ein Katz- und Mausspiel auf Zeit.

Kritik:
Pro -  Das Buch hat mich von Anfang an begeistert und fasziniert, denn über die Mafia liest man nicht alle Tage. Auch Schreibstil und Aufbau des Buches sind spannend und mitreißend. Die Handlungen und Gefühle der Protagonisten sind nachvollziehbar und so fühlt man sich mit ihnen verbunden.
Besonders gut fand ich den Plot am Ende des Buches, ich hatte schon einige Vermutungen über das Ende, aber der Plot hat mich sehr positiv überrascht.

Contra – Am Anfang ist alles sehr schnell passiert und hätte vielleicht etwas näher beschrieben werden können. Es gab auch ein paar langatmigere Szenen, die aber nicht sehr stören. Auch muss man aufpassen wie die Mafia dargestellt wird und darf nicht alles für bare Münze nehmen.

Protagonistin:
Lia -  Eine geniale Designerin und ein sympathisches Mädchen, die im Laufe des Buches immer mehr an Selbstbewusstsein gewinnt.

Fazit -5/5 Büchern
Ein ausgezeichnetes Buch zum Lesen für Zwischendurch, da es keine Serie ist.

Empfehlung: Ich kann es jedem empfehlen, der gerne spannende, Actiongeschichten mit einem Hauch von Fantasie mag, wobei die Liebesgeschichte nicht zu kurz kommt.

Cassie Ashway, 15 Jahre

Black Blade – Die helle Flamme der Magie

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Autor: Jennifer Estep
Titel: Black Blade – Die helle Flamme der Magie
Genre: Jugendroman
Preis: 15.50 Euro [A]
Seiten: 363
Sprache: einfach, aber spannend
Cover/Titel: Stil passend zu den ersten beiden Bänden

Dies ist der 3. Band der Trilogie Black Blade!
Inhalt: Als Diebin hat Lila Merriweather eine Begabung für drei Dinge: Erstens, sich in den Schatten zu verbergen. Zweitens, überall unbemerkt einzubrechen. Und drittens, Geheimnisse zu lüften.
Lila lebt in einer Welt mit Magie, besonderen Kräften und Monstern. In ihrer Stadt gibt es vier Familien, die diese zusammen regieren: die Sinclairs, Draconis, Itos und Salazars. Aber Victor Draconi gewinnt immer mehr an Macht und schmiedet hinterlistige Pläne gegen die anderen Familien.
Lila, Devon und Felix aus der Familie Sinclair setzen alles daran, Victor aufzuhalten und ihre Stadt zu beschützen. Victor sammelt immer mehr Magie und keiner weiß, wie viele Fähigkeiten er wirklich beherrscht und was er vorhat. Es herrscht die Ausnahmesituation und die Sinclairs sind in ihrem eigenen Zuhause nicht mehr sicher und dauernd auf der Flucht.
Lila wird nicht zulassen, dass Victor Draconi, der Mann, der ihre Mutter ermordet hat, auch noch ihre restliche Familie und Freunde bedroht. Nicht solange sie mit Devon an ihrer Seite kämpfen kann.
Kritik:
Pro – Wie auch Band eins und zwei ist Band drei spannend geschrieben und leicht zu lesen. Lila verändert sich immer weiter und wird jede Seite sympathischer. Die Endszene finde ich hervorragend formuliert und die Länge ist perfekt, ein gelungenes Ende würde ich sagen.

Kontra - Das Buch war gut, aber nicht, was ich erwartet hatte. Ich hätte mir mehrere Höhepunkte gewünscht, als nur am Ende. In dem Buch gab es für mich zu viele Hinweise und ich wusste nach den ersten 50 Seiten, wie das Buch enden wird, beziehungsweise bestimmte Szenen. Für mich war es daher nicht so spannend wie die ersten Teile. Auch wäre es spannender gewesen, mal Szenen aus einer anderen Sicht lesen zu können und mehr Hintergrundinformationen zu bekommen, wieso Viktor so verbittert ist und wie die anderen Familien dazu stehen.

Fazit: 3,5/5 Büchern
Es hat mir gut gefallen und ich habe lang auf das Ende der Trilogie gewartet, jedoch hätte ich mir mehr Informationen gewünscht und ein überraschenderes Ende.

Empfehlung: Ich empfehle es allen Jugendlichen, die sich für Monster und Magie begeistern können. Vor allem denen, die schon von den normalen Klischees genervt sind, die in Black Blade nicht vorhanden sind.

Cassie Ashway, 15 Jahre

The Cage

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Sechs Jugendliche, ein mysteriöser Wächter und ein menschlicher Zoo mitten im All …

Autorin: Megan Shepherd

Seitenanzahl: 464

Altersempfehlung: 14 Jahre

Ich denke jeder Leser, der sich schon etwas länger in der Welt der Bücher herumtreibt, wird mir zustimmen, dass man immer auf eine Idee wartet die Innovation zeigt, auf etwas, dass so noch nicht da gewesen ist. So geht es mir jedenfalls und mit der Grundidee von „The Cage“ kann man, was das Thema Innovation betrifft, nicht viel falsch machen …

Kurz zum Inhalt:

Die sechzehnjährige Cora kann es nur schwer begreifen, als sie fern vom Planeten Erde an einem fremden Ort erwacht, der in sich nicht abwechslungsreicher sein könnte: Strand, Schnee, grüne Wiese und Steppe nur wenige hundert Meter voneinander entfernt. Zusammen mit fünf anderen Jugendlichen macht sie sich daran herauszufinden, an welch bizarrem Ort sie gelandet sind, wer oder was dahinter steckt und wie sie so schnell wie möglich zurück zu ihren Familien gelangen können. Mit Schrecken stellt Cora jedoch fest, dass ihre neuen Kameraden das ursprüngliche Ziel und ihr altes Leben immer mehr aus den Augen verlieren und sich mit ihrem neuen aufgezwungenem zu Hause wider jeder Logik anzufreunden beginnen. Obwohl sie wissen, dass jeder Schritt, jede Bewegung und jedes gesprochene Wort registriert wird, ob von den Wesen hinter den undurchschaubaren schwarzen Fenstern, die sie von allen Seiten umgeben, oder von dem geheimnisvollen Hüter Cassian, der bei Cora mehr Gefühle aufwirbelt, als er sollte …

Pro:

Wie schon oben angesprochen, überzeugt die Idee dieser Geschichte ganz ohne Zweifel: Ein menschlicher Zoo im Weltall; ein ganz faszinierender aber auch erschreckender Gedanke. Während dem Lesen kommt man nicht umhin immer wieder Methoden und Praktiken an den Jugendlichen wiederzuerkennen, die normalerweise bei Tierversuchen eingesetzt werden, oder gar an ganz normale Zoobesuche denken lassen. Allein für diese Idee ist diese Geschichte schon lobenswert, ob einem der Verlauf der eigentlichen Handlung nun gefällt oder nicht außerachtgelassen.

Der Schreibstil ist recht simpel, ganz ohne hochtrabende Ausdrücke und Stellen über die man vielleicht mehr als einmal drüber lesen müsste.  Man kommt also schnell in der Erzählung voran und scheitert nicht an zu komplexen Textstellen.

Das was einem bei so manch anderem Buch oft fehlt, kriegt man hier glücklicherweise in gelungener und geschickt angewandter Form: Erzählungen aus mehreren Perspektiven. So viele Hintergründe, Sichtweisen und Subplots machen diese Geschichte von Ms Shepherd um einiges reicher, weshalb man sich jedes Mal über eine neue Perspektive und die dazugehörige Abwechslung freut, da jede Person etwas ganz Eigenes hat, womit man sich gerne auseinandersetzt.

Contra:

Da ein Buch nicht allein durch seine innovative Grundidee brillieren kann, braucht es natürlich auch tragende Charaktere. Und mit denen hat man hier leider so einige Schwierigkeiten.
Ob der Hauptcharakter Cora, oder die stets präsenten Nebencharaktere Lucky, Nok, Rolf, Mali und Leon; mit keinem kann man sich so richtig anfreunden. Was nicht daran liegt, dass man sie nicht richtig kennenlernt, vielmehr lernt man sie etwas zu gut kennen, aber da leider größtenteils nur die schlechten Seiten. Mit der zunehmenden Handlung werden die Charaktere geradezu enervierend naiv und leichtgläubig, narzisstisch, intrigant und dramatisch. Natürlich, das gibt dem Leser genügend Stoff um sich aufzuregen, was unweigerlich zeigt, dass man mitfiebert, aber es sollte nicht ein derartiges Ausmaß annehmen, infolge dessen man allein wegen der Charaktere keine Geduld mehr aufbringen kann weiterzulesen.

Neben sämtlichen Charakteren, hat auch der Plot so manche Lücken. Keine herausstechende, prägende Spannung oder auffallenden Höhepunkte, die einen an die Zeilen dieser Lektüre fesseln. Anstatt die Möglichkeit zu nutzen und uns mehr in diesen bizarren, menschlichen Zoo eintauchen zu lassen, wird sich eher drauf konzentriert wer denn nun mit wem ein Verhältnis pflegt. Von diesen zahlreichen Liebesgeschichten reißt einen dann leider auch keine wirklich mit, wie zum Beispiel auch das sehr überstürzte Eingestehen der Gefühle zwischen Cora und Cassian, das keine fundierte Begründung hat, sogar eher unlogisch ist, wenn man bedenkt wie sehr Cora alle anderen Kindred verabscheut.

Fazit: Nach langer Überlegung erhält „The Cage – Entführt“ aufgrund von eher unsympathischen Charakteren und einem nur mäßig mitreißendem Handlungsverlauf, aber einer spitzen Idee, die zum Nachdenken anregt 3 von 5 Sterne. Wen die Idee von „Maze Runner“ interessiert und Dinge zur Abwechslung gerne mal aus anderen Perspektiven erlebt – Dieses Buch ist da genau richtig.

Selin, 15 Jahre

Die Farben des Blutes, Band 2: Gläsernes Schwert

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Alleine wird sie sich erheben und alleine wird sie fallen…

Originaltitel: Glass Sword

Autorin: Victoria Aveyard

Seitenanzahl: 576

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Wenn man unglücklicherweise ein Jahr lang dazu gezwungen ist, auf den 2. Band einer Reihe zu warten, kann es leicht passieren, dass sich die Erwartungen auf das Unermessliche steigern, wo doch allgemein bekannt ist, dass Folgebände eher Enttäuschung als Begeisterung bescheren. So aber nicht bei diesem Buch…

Kurz zum Inhalt: Nach dem niederschlagenden Verrat ihres Freundes, hat sich Mare Barrow ein einziges Ziel gesetzt: Maven muss sterben und die Regentschaft der Silbernen über den Roten mit ihm. Genau dieses Ziel hat auch die Scharlachrote Garde, bei der Mare und Prinz Cal nun untergekommen sind. Doch schnell wird klar, dass eben diese Revolte gegen Mares Methoden und Überzeugungen ist. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe, bestehend aus ihren engsten Vertrauten, flieht Mare und sucht sich neue Verbündete. Verbündete, die so sind wie sie selbst und welche die letzte Hoffnung in einem schier ausweglosen Krieg sind, bevor Mare alles verlieren muss. Aber nicht nur diese Rebellion droht sie zu verlieren, sondern auch sich selbst …

Pro: Von Anfang an will ich klarstellen, dass ich schwer begeistert bin, sogar noch begeisterter als vom Debüt der Reihe.
Die Zeit während des Lesens vergeht wie im Flug; kaum versieht man sich, da sind sieben Stunden vergangen und man findet sich völlig verloren in der Spannung und dem Feuer der Handlung wieder. Man hat kurz Zeit um sich in die Geschichte und die von Aveyard erschaffene Welt wieder einzufinden, da stürzt man sich mit Mare und ihren Freunden auch schon ins Getümmel. Auch im weiteren Verlauf des Plots folgt Geschehen auf Geschehen, Verfolgungsjagd auf Verfolgungsjagd und unerwartete Wendung auf unerwartete Wendung, sodass einem schnell einmal der Atem wegbleibt. Besonders bei diesem Ende.
Und dieser Schreibstil! Man merkt, wie geschickt Aveyard mit Worten umgehen kann ohne groß mit Fremdwörtern um sich schmeißen zu müssen, da diese dystopische Erzählung voller Zitate steckt, die man sich am besten gleich aufschreibt, um sie nicht wieder zu vergessen.
Die Charaktere entwickeln sich bemerkbar weiter, ob Cal, Kilorn (der einem mit der Zeit schwer auf das Gemüt schlägt) oder ganz besonders Mare. Die Entscheidungen, die sie trifft   (welche sich zugegebenermaßen oft als wenig vorteilhaft erweisen) machen sie zu einer völlig anderen Person, die sie niemals werden wollte. Nun ist sie eine Einzelgängerin, fast schon kaltherzig und stößt die Menschen, die sie liebt, von sich, um genau diese zu beschützen.
Die Romanze ist ein willkommener Begleiter: Mit vielen Hochs, Tiefs und einer unbestreitbaren Anziehungskraft hält sie den Leser bei Stange und weckt in einem die Hoffnung, dass Mare und Cal vielleicht auf tragische Weise von ihren Gefährten getrennt werden könnten, um sich endlich doch zusammenzuraufen.
Außerdem regt sie ungemein die eigene Fantasie an: Welche Kraft möchte man selbst als Neublütler oder Silberner besitzen? Möchte man ein Springer sein, ein Berster, ein Blitzewerfer oder möchte man vielleicht doch lieber fliegen können?

Contra: So beeindruckt ich auch bin, zwei kleine Mängel wären doch anzubringen, aber wirklich nichts Weltbewegendes:
Erstens würde die Erzählung davon profitieren, wenn es aus der Sicht mehrerer Personen geschrieben wäre. Teilweise ist einem Mares Sicht der Dinge ein bisschen zu wenig und es würde einen freuen durch andere Charaktere mehr Details, Hintergrundgeschichten und Ansichten zu erlangen.
Und zweitens schmückt sich das Buch mit einigen Klischees: Der beste Freund, dessen Herz seit Ewigkeiten für seine beste Freundin schlägt, welche jedoch nichts davon zu bemerken scheint. Oder das unterdrückte, bettelarme Mädchen, welches keine Marionette eines psychopathischen Herrschers sein möchte und eine Rebellion anzettelt. So gesehen, fallen einem bestimmt mehrere Bücher ein, welche auf diese Beschreibung passen würden.

Fazit: „Gläsernes Schwert“ von Victoria Aveyard erhält 4,5 von 5 Sternen. Eine wahrhaftig atemberaubende, spannungsgeladene und über allem Maße gelungene Erzählung, deren Ende einen noch im Schlaf verfolgen wird. Fans von Selection und den Luna Chroniken werden diese Reihe samt den bezaubernden Einbänden und den packenden Seiten verschlingen!
Jetzt bleibt nur die Frage offen, wie man denn nun die Wartezeit bis zum 3. Band überbrücken soll …

Selin, 14 Jahre alt

Der geheime Zirkel I Gemmas Visionen

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Ein Mädchen, welches endlich leben möchte …

Originaltitel: A Great and Terrible Beauty

Autorin: Libba Bray

Seitenanzahl: 480

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

In meiner Laufbahn als begeisterte Leserin, habe ich natürlich gewisse Tendenzen für bestimmte Arten von Jugendbüchern entwickelt, ganz besonders aber für Internatsbücher, von denen ich bis jetzt noch nie enttäuscht worden bin. „Der Geheime Zirkel – Gemmas Visionen“ ist eine ebensolche Internatsgeschichte, was zugegebenermaßen auch der Grund war, aus welchem ich diesen hübschen Schmöker gelesen habe. Jetzt fragt sich nur, ob er meinen Vorstellungen auch gerecht geworden ist …

Kurz zum Inhalt: Gemma Doyle wünscht sich nichts lieber als endlich aus Indien zu entkommen und in ihre Heimat England zu ziehen, doch ihre Mutter ist strikt dagegen, ganz zum Leidwesen Gemmas. Nach einem schrecklichen Vorfall an Gemmas 16. Geburtstag jedoch, wird sie schließlich auf die Spence Academy im Herzen Londons geschickt, um dort zu erlernen, was sich für eine feine, adelige Dame im England 1895 schickt, damit sie auch einen adretten, reichen Mann findet, welchen sie umsorgen und Kinder schenken kann. Ein Traum, welcher jeder Debütantin auferlegt wird, ob sie will oder nicht. Aber Gemma denkt gar nicht dran sich an die strikten Regeln des Mädcheninternats zu halten und gründet nach kurzer Zeit mit ihren neugewonnenen Freundinnen einen geheimen, magischen Zirkel. Sie gehen Magie und skandalösen Geheimnissen auf den Grund, doch niemals hätte Gemma gedacht, ausgerechnet in einem Tagebuch und einer sagenumwobenen Höhle, Dinge über sich selbst und ihre Mutter zu erfahren, die sie alles und jeden infrage stellen lassen …

Pro: Der Roman verbindet äußerst geschickt Geschichte mit Fantasie. Man liest also nicht von der heutigen modernen Welt, sondern schlüpft in die Rolle eines jungen Mädchens im 19. Jahrhundert Londons und erlebt somit auch hautnah, welche Ungerechtigkeiten die Frauen damals über sich ergehen haben lassen und welcher Unsinn ihnen eingetrichtert worden ist. Wer hübsch ist und Geld hat ist gesegnet, unattraktive Mädchen und einfache Verhältnisse werden von den adeligen Herren natürlich gemieden. Oft denkt man sich beim Lesen: „Und das lasst ihr euch gefallen? Eure Träume und Wünsche aufzugeben, um eure ganze Existenz nur dem Mann zu widmen?“ Aber nicht nur die Situation der Debütantinnen ist äußerst interessant, auch kleine Bemerkungen über von uns längst vergessene Prinzen und Schauspieler machen alles sehr authentisch und zeigen, dass die Autorin sich mit der damaligen Lage ausführlich auseinandergesetzt hat.
Ebenfalls passend ist der Schreibstil: Keine Umgangssprache, sondern an die Mundart des damaligen Londons angepasst und somit sehr malerisch und verträumt. Es ist aber keineswegs langweilig formuliert, sondern wird ab einem bestimmten Punkt sogar recht packend und weckt in einem die Neugierde und Lust auf mehr, weshalb man grundsätzlich gerne weiterliest.
Aber am allerbesten hat mir die Ausarbeitung der Charaktere gefallen: Jede Person hat ihre Ecken und Kanten, hat eine Hintergrundgeschichte und einen Herzenswunsch, der sie stets weitertreibt: Die eine ist schön, aber nicht sehr rücksichtsvoll, die andere ist klug, aber wird von den anderen nicht richtig wahrgenommen und wieder eine andere ist mutig, aber zugleich auch gerissen und machtbesessen. Niemand ist einfach nur böse und hochnäsig, aber auch niemand nur loyal und friedliebend. Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiß, weshalb sogar aus anfänglichen Feindinnen schnell Freundinnen werden, so wie es im wahren Leben auch oft der Fall ist, da man die andere Person trotz ihrer Fehler und Eigenheiten ins Herz schließt.
Und ebenfalls lobenswert: Die Liebesgeschichte. Diese ist in diesem ersten von drei Bänden noch kaum vorhanden, was mir persönlich sehr zusagt.  Es entwickelt sich Schritt für Schritt und überfällt den Leser nicht einfach wie ein lauerndes Raubtier von hinten, was übrigens auch hilft sich auf die fantastischen Einflüsse im Buch und auf die prinzipiell spannende Handlung zu konzentrieren, da man sich nicht dauernd mit penetrantem Liebesgehabe konfrontiert sieht.

Contra: Genau wie die Charaktere in diesem Roman, hat die Geschichte aber nicht nur positive Aspekte.
Nehmen wir die Protagonistin als Beispiel: Zwar wirkt sie sehr glaubwürdig, aber trotzdem ist sie die klassische Auserwählte, wie wir sie nur allzu oft gelesen haben. Mit der Macht die Welt zu retten, aber auch ins Verderben zu stürzen unwissend auf die Welt gekommen, erfährt sie ganz unerwartet an ihrem 16. Geburtstag von ihrer seltenen Gabe. Woher kennen wir das? Richtig, aus fast jedem zweite Fantasyroman.
Mein größtes Problem, aus welchen viele weitere resultieren, ist der Anfang. Es ist zwar sicherlich von Vorteil, dass wir uns nicht zu lange mit Gemmas 16. Geburtstag aufhalten müssen, aber es ist einfach viel zu chaotisch und desorganisiert erzählt. Ich persönlich habe mich nämlich in einer wichtigen Schlüsselszene ganz am Anfang des Romans kaum ausgekannt und bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob ich auch alles richtig verstanden habe. Folglich war es zu Beginn recht schwierig für mich in den Roman reinzukommen und Spaß am Lesen zu finden, auch wenn die Zweifel bei mir mit der Zeit glücklicherweise immer mehr nachgelassen haben.
Ganz generell sind spannende Augenblicke, die ein wenig Würze in den Plot bringen sollen, nur selten verständlich beschrieben und verwirren anstatt einen mitzureißen, was nicht gerade vorteilhaft für die paar unvorhergesehenen Wendungen und Offenbarungen in der Geschichte ist. Wirklich schade, wenn man mich fragt, denn wenn man wirklich voll und ganz in die Geschichte eintauchen könnte, hätten die „Plot-Twists“ sicher Potenzial einen wahrlich zu überraschen.

Fazit: „Der Geheime Zirkel – Gemmas Visionen“ bekommt 3 von 5 Sternen, da das wirkliche Abtauchen in Gemmas Welt  aufgrund teilweise verbesserungswürdigen Schreibstils und Startschwierigkeiten mehr schlecht als recht möglich, die Idee aber trotz allem recht spannend ist und die Charaktere sehr glaubwürdig sind. Also: Für Freunde von historischen Romanen und dem alten England sicher eine Lektüre, in die man gerne einmal einen Blick riskieren kann.

Selin, 14 Jahre

Die Blausteinkriege 1 – Das Erbe von Berun

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Ich habe das Buch ” Die Blausteinkriege”, von T.S Orgel gelesen.

Inhalt:

Das große Kaiserreich Berun, geschaffen von der Schlagkraft seiner Heere, steht vor dem Zerfall. Der “Löwe von Berun”, so nannte man den Kaiser, ist tot und sein Erbe steht vor dem Zerfall. Nun liegt es in den Händen von drei Menschen. Sara, ein junges Straßenmädchen, Marten, ein Schwertmann des Kaisers und Thoren, den man als “Puppenspieler” kennt. Keiner von ihnen weiß welche Rolle er in diesem Krieg, um den Blaustein, spielt. In diesem Krieg erwachen die alten Mächte des Blausteins, die früher ausgelöscht wurden, wieder. Wird Berun zerfallen? Oder werden die drei es schaffen Breun vor dem Untergang zu bewahren.

Bewertung: Ich fand das Buch sehr gut, weil es spannend und detailliert geschrieben ist. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und deswegen gebe ich dem Buch 5 von 5 Sterne.

Empfehlung:

Ich empfehle das Buch für Kinder ab 12 Jahren, die Fantasybücher gerne lesen und da manchmal brutale Sachen vorkommen.

Quang Bach Huynh (13)

Der Game Master – Tödliches Netz

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Der zweite Teil der Trilogie »Der Game Master -Gegen die Spielregeln« von James Dashner (erschienen am 11.1.2016) ist der würdige Nachfolger des ersten Bandes. Mit 416 Seiten ist das Buch ziemlich genau so lang wie der erste Teil. Es ist in die Kategorien “Fantasy und Abenteuer” einzuordnen. Von mir bekommt es  8,2/10  Punkten.

Charaktere ( 8/10 )

Michael: Er ist die Hauptfigur des Buches. Seit dem ersten Band hat er sich ziemlich verändert und hat auch eine gute Sicht der Dinge. Das Aussehen wird in dem Buch nie besonders beschrieben, so dass man sich viel selbst denken kann. Er handelt oft überstürzt, hat keine Angst und ist so ziemlich die typische Hauptfigur eines Buches.

Sarah: Sie und Bryson sind die “Nebenhauptfiguren” des Buches. Sie ist das einzige Mädchen in der Bande, furchtlos, und vor allem auch schlau. Sie hilft den anderen in diesem Buch oft aus der Patsche.

Bryson: Der “witzigste” von den dreien. Er versucht oft die Lage etwas aufzuheitern.

Die 3 erinnern irgendwie an Harry, Ron und Hermine aus Harry Potter.

Die anderen Charaktere haben oft sehr spezielle Eigenschaften und benehmen sich auch eigen.

Story ( 9/10 )

Die Story ist um einiges besser als beim ersten Band. Sie bietet mehr Spannung, Abwechslung und weniger langweilige Stellen. Am Ende bekommt die Geschichte auch noch eine 180° Wendung und man ist sehr gespannt auf den dritten Teil. Wer also kein großer Fan vom ersten Band war, muss hier nicht besorgt sein.

Cover ( 8/10 )

Es schließt sich dem Stil des ersten Bandes an, zwar in einer anderen Farbe und mit einer anderen Position der Schrift, man sieht aber wieder die Hochhäuser. Die Schrift ist leider schief, weshalb man den Titel nicht ganz beim ersten Mal sieht. Das Cover wirkt zwar einladend, hat aber nicht sonderlich viel mit dem Buch zu tun.

Titel ( 7/10 )

Der Titel klingt zwar gut, beschreibt die Handlung aber nicht besonders gut.

Schreibweise ( 9/10 )

Der Schreibstil ist leicht zu lesen, verwendet verständliche Worte und ist an die Jugendsprache angepasst. Er enthält auch keine zu langen Sätze und die Dialoge sind kurz und leicht zu verstehen, was aber auch mein Kritikpunkt ist. Die Dialoge wirken zu unnatürlich und die Sprache ist für 16- Jährige nicht wirklich geeignet.

Das Buch kann ich Leuten empfehlen, die Harry Potter, Percy Jackson oder ähnliches sonstiges mögen.

Sebastian [13]