All posts in Buchbesprechungen

Der Troll und die wilden Piraten

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Diese Kinder besuchen die 2. Klasse Volksschule

Der Troll und die wilden Piraten

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Diese Kinder besuchen die 2. Klasse Volksschule

Das unglaubliche Papa-Fundbüro

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Ines, 8 Jahre

Das Buch der Extreme

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Peter 8 Jahre

Eine Herde für Kringelchen

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Unser Zuhause

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Maler: Samuel / Schreiberin: Ilvy (beide 8 Jahre alt)

Kein Sterntaler für Monika

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Monika geht mit ihrer Oma auf den Spielplatz. Während sie hin gingen erzählte Oma Monika die Geschichte vom Sterntalerkind. Monika wollte auch ein Sterrntalerkind sein,  am Spielplatz fand sie auch ein paar Möglichkeiten.

Von Marina (9 Jahre)

DER BUNTE HIMMEL

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Als die 30 Jährige Nina  nach ihrer Mutter auch noch ihren Onkel verliert,ist sie plötzlich Alleinerbin eines Anwesens mitten im australischen Outback. Dort hat sie als Kind immer ihre Ferien mit ihrer Mutter und ihrem ,seit Jahren verschwundenen, Vater verbracht.

Schliesslich beschliesst sie das Grundstück mit dem alten Farmhaus zu verkaufen und reist noch ein letztes Mal nach Wandalla , in der Hoffnung noch irgendwelche Hinweise für das Verschwinden ihres Vaters zu finden.

Doch als sie dort angekommen und auf ihre Jugendliebe und Spielkamerad Heath und seinen Bruder Ben trifft, kommen ihre Kindheitserinnerungen hervor und sie zögert das Anwesen wirklich zu verkaufen.

Aber warum ist Hilary ,die Mutter von Heath’ Verlobten so wild darauf das Grundstück zu kaufen?Und warum reagieren alle so abweisend auf ihre Fragen über Jim,ihren Vater?

Langsam merkt Nina das ihr Vater nicht der perfekte Held ihrer Kindheit war und ein dunkles Geheimnis hütete…

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und der Schreibstil war auch sehr angenehm und flüssig. Die Geschichte ist eine spannende Sommerlektüre und ich mochte es auch sehr gern ,das Sie in Australien spielt, vor allem auch weil die  Landschaft unglaublich schön beschrieben ist.

Es ist auf jeden Fall ein Buch das in Erinnerung bleibt!

Alice Campion ist das Synonym für 5 Freundinnen und Mitglieder des Sydney Book Clubs,die sich zusammengetan haben um ein Buch zu schreiben ,damit sie alle (Sie hatten vorher Dostojewskies Schuld und Sühne gelesen) zusammen nach Russland fliegen und mit der transsibirischen Eisenbahn fahren können.

Lesealter: 15-100

Laura 12 Jahre

Leseprojekt

Die Arbeit mit Claudia war sehr toll. Es hat Spaß gemacht jede Woche neue Bücher zu
lesen. Wir durften Bücher schreiben, die wurden nach einer Zeit ausgedruckt.

Sofia und Michelle 10 Jahre

Der Campus

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Comments: Die Realwirkende Geschichte beginnt damit das Dominic Caruso, der bei einer Geheimorganistaion “Der Campus” arbeitete und als Training, bei seinem Trainer Arik Yacoby und dessen Famile wohnt. Als Arik eines nachts  seinen Lehrling aufweckte um mit ihm ein Nachttraining zu absolviere (mit allen 3 vortbewegungsarten). Als sie zurück kamen, bemerkte Arik, dass auf der Auffahrt ein LKW stand, welche normaler weise eine andere Route hatte. Das irritierte Arik und er machte Dominic (von ihm nennt Mr. D) darauf aufmerksam.

Darauf hin schlichen sie sich zu dem Haus der Yacobys und bemerkten je 2 Männer vor und hinter dem Haus. Danach gab es eine kurze Schießerei/ eine Bombe ging auch hoch und tötete Arik und seine Familie nur Dom (Domic’s Spitzname in dem Buch) überlebte. Dom wurde darauf hin sehr wütend auf den Verursacher, leider wusste er nicht wer es getan hatte. Im Laufe der Zeit erfährt er es und versucht in zu töten. Aber der Gesuchte (Ethan Ross) bermerkt es und flieht. So begann eine Verfolgungsjagd jagt. Aber ist Ehtan Ross überhaupt der Schuldige? Alle glauben das zu mindest…

Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen, weil es sehr lebendich geschrieben ist. Man kann es sich auch sehr gut vorstellen, weil alles sehr genau beschrieben ist.

Ich empfehle das Buch Kindern ab 11 Jahren, weil da auch ein paar Menschen sterben und 7 jährige damit nicht so gut umgehen können

Konstantin 13 Jahre

Forgotten Love

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Das Buch Forgotten Love von C. Cowan hat mich schon von der ersten Seite an mitgerissen. Ein Buch, das mir wirklich gut gefallen hat. Bei dem Buch ist mir der unterschiedliche Schreibstil der Autoren erst so richtig bewusst geworden. C. Cowan hat etwas in ihren Bücher, das ich bei sonst keiner anderen Autorin gefunden habe, mir aber gut gefällt.

In dem Buch geht es um ein junges Mädchen namens Serenity deren Leben, schon vom College an sehr chaotisch verläuft. Nicht nur, dass sie auf den überaus attraktiven Rys trifft, der genau dann mit ihr Schluss macht, als sie gerade erfährt, dass sie schwanger ist.  Denn auch ihre Eltern stellen sie von heute auf morgen vor die Tür, als sie ihnen erzählt, dass sie ein Baby erwartet. Doch auch davon lässt sie sich nicht einschüchtern, denn Serenity zieht es trotzdem durch. Da sie kein Geld mehr fürs College hat, bricht sie es ab, sucht sich eine kleine Einzimmerwohnung und geht so oft wie möglich arbeiten, damit sie genug Geld zusammen bekommt um ihren Sohn großzuziehen.

Ein paar Jahre später hat sie es tatsächlich geschafft, sich etwas aufzubauen. Sie besitzt nun eine eigene Bar und eine kleine Wohnung, die gerade mal groß genug für sie und ihren Sohn Zane ist. Doch als nach acht Jahren plötzlich Rys wieder in ihrem Leben auftaucht läuft alles aus dem Ruder, denn Serenity ist sich bewusst, dass sie  immer noch etwas für den gutaussehenden Rys empfindet….

Caro, 14 Jahre

DAS VERRÜCKTE LEBEN DER JESSIE JEFFERSON

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Von Paige Toon

Als an Jessies 15. Geburtstag ihre Mutter durch eine herabfallende Glasscheibe tödlich verunglückt, ist Jessie vorerst todunglücklich. Doch dann weicht ihrer Trauer Wut, denn Candy ,Jessies Mutter, hat ihr nie gesagt wer ihr leiblicher Vater ist.

Als sie es dann von ihrem Stiefvater Stuart erfährt,ist sie geschockt:

Ihr Vater ist der Mega-Rockstar Johnny Jefferson, der keine Ahnung davon hat, das sie existiert! Da sie schon immer ihren Vater kennenlernen wollte, nimmt sie Kontakt mit ihm auf. Schon bald darauf lädt er sie ein nach L.A. zu sich und seiner Familie ein.

Doch zuerst klappt nicht alles , denn Johnny’s Frau Meg scheint Jessie nicht zu mögen. Doch als sie den Nachwuchsmusiker Jack kennenlernt findet sie langsam Gefallen  an der Glamourwelt. Doch kann das überhaupt gut gehen ,wenn alle Welt weiß das sie die uneheliche Tochter von dem Superstar Johnny Jefferson ist?

Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen (so wie alle Paige Toon Bücher) , denn die Geschichte ist  super erzählt und der Schreibstil ist toll.Auch die Geschichte hat mich sehr gefesselt.

Ich würde dem Buch auf jeden Fall 5 von 5 Sternen geben!

Lesealter 12-18 Jahre

Laura 12 Jahre

Zuhause kann überall sein

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Eingangs möchte ich erwähnen, dass ich die zweisprachige Ausgabe sehr schätze, da es so auch von arabischsprachigen Eltern vorgelesen werden kann.

Inhaltlich geht es in diesem Buch um ein Mädchen namens „Wildfang” – meinem Urteil nach aus Somalia stammend -, das mit seiner Tante aufgrund der Folgen eines Krieges in ein sichereres Land flieht. Die fremden Umstände und vor allem die fremde Sprache dort, die Wildfang als „kalten Wasserfall“ empfindet, erzeugen bei ihr Angst und Unwohlsein, weshalb sie sich unter seine „alte Decke“ zurückzieht. Diese gewährt ihr vorübergehend Schutz und Sicherheit. Eines Tages lernt das Mädchen ein Kind kennen, das ihm neue Wörter beibringt, womit die „neue Decke“ entsteht. Aus dem Treffen entwickelt sich eine Freundschaft, mit ihr wächst und gedeiht die „neue Decke“.

Am Ende stellt das somalische Mädchen fest, dass sie beide Decken benützen kann und es trotzdem seine Identität nie verlieren wird.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir persönlich das Buch sehr gut gefällt, da es die – meiner Meinung nach- größte Hürde von Integration behandelt, nämlich die Aneignung einer neuen Sprache.

Ich mag die Illustrationen sehr, Wildfang sowie ihre Tante stechen von Anfang aufgrund der kräftigen Farbwahl sehr ins Auge und heben sich somit von den übrigen dargestellten Menschen ab. Ich denke, die Illustratorin wollte damit das Fremde und die Abgrenzung symbolisieren. Der „kalte Wasserfall von Wörtern“ wird bildlich auch äußerst gelungen dargestellt, der metaphorische Vergleich ist eine sehr nette Idee.

Der Wendepunkt steht im Zentrum der Geschichte und wird gut beschrieben: Das einheimische Mädchen macht einen Schritt auf Wildfang zu und lernt ihr Wörter aus seiner Sprache. Dies hebt Wildfangs Laune schlagartig und lässt sie voller Zuversicht in ihre Zukunft blicken.

Ich bin der Meinung, dass dieses Werk für den Einsatz im Unterricht gut geeignet ist, da es Kindern zeigt, wie einfach es ist, Integration von MigrantInnen mit kleinen Taten zu begünstigen.

Carina. 18 Jahre

FAST PERFEKT IST GUT GENUG

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Die 36 jährige Brautmodesignerin Jenny hat beschlossen Manhattan endgültig zu verlassen.

Stattdessen zieht sie in ihre Heimatstadt Cambry-on- Hudson ,eine Fahrstunde von New York entfernt.

Denn Jenny hat genug von den schier endlosen Dinnerpartys ihres Ex-Mannes Owen,seiner perfekten Frau Ana-Sofia (die sofort ihren Platz eingenommen hat) und deren perfekter Baby-tochter Natalia,in denen sich die Gespräche nur über Dokumentationen, soziale Unterschiede und Ärzte ohne Grenzen drehen.

Ausserdem könnte es ja sein das das perfekte Familienleben ihrer Schwester Rachel auf sie abfärbt?

Doch nach einiger Zeit in Cambry-on-Hudson merkt sie das das Leben ihrer Schwester doch nicht so perfekt ist,denn Rachels Mann betrügt sie und die Mütter ,der anderen Kinder, sind sozusagen Klatschmonster und warten nur so auf eine derartige Geschichte….

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Der Schreibstil war sehr angenehm und originell.

Ich fand es auch sehr gut das die Geschichte abwechselnd  aus Rachels und Jennys Sicht geschrieben  ist ,denn dadurch hat man zwei sehr verschiedne Einblicke In das Geschehen.

Beide Figuren waren mir sehr sympathisch und realitätsnah.

Laura 12 Jahre

Zurück ins Leben geliebt

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Mit diesem Buch hat mir Colleen Hoover mal wieder vor Augen geführt, weshalb sie meine Lieblingsautorin ist. Seit ich erfahren habe, dass bald ein neues Buch von ihr herauskommt, habe ich schon sehnsüchtig daraufhin gefiebert es endlich lesen zu können und ich kann, wie bei jedem ihrer Bücher, sagen, dass es sich gelohnt hat zu warten.

In diesem Buch geht es um ein Mädchen namens Tate und einen Jungen namens Miles. Miles ist jedoch nicht wie andere in seinem Alter. Er ist nun 24 Jahre jung und ist seit 6 Jahren Single bzw. hat in dieser Zeit auch kein Mädchen mehr geküsst. Da Miles nicht dazu bereit ist sich in Tate zu verlieben, belassen sie es dabei eine rein körperliche Beziehung miteinander einzugehen. Die Regeln die Miles jedoch aufstellt sind schwer für die 23-jährige Tate einzuhalten. Denn sie könnte sich durchaus eine Zukunft mit Miles vorstellen und würde auch gerne mehr über seine Vergangenheit erfahren, jedoch genau das würde die Vereinbarung der beiden brechen….

Ich hoffe, dass Colleen Hoover noch viele tolle Bücher schreibt, denn ich kann alle ihre Bücher die ich bisher von ihr gelesen habe nur weiterempfehlen.

Caro, 14 Jahre

Die Farben des Blutes, Band 2: Gläsernes Schwert

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Alleine wird sie sich erheben und alleine wird sie fallen…

Originaltitel: Glass Sword

Autorin: Victoria Aveyard

Seitenanzahl: 576

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Wenn man unglücklicherweise ein Jahr lang dazu gezwungen ist, auf den 2. Band einer Reihe zu warten, kann es leicht passieren, dass sich die Erwartungen auf das Unermessliche steigern, wo doch allgemein bekannt ist, dass Folgebände eher Enttäuschung als Begeisterung bescheren. So aber nicht bei diesem Buch…

Kurz zum Inhalt: Nach dem niederschlagenden Verrat ihres Freundes, hat sich Mare Barrow ein einziges Ziel gesetzt: Maven muss sterben und die Regentschaft der Silbernen über den Roten mit ihm. Genau dieses Ziel hat auch die Scharlachrote Garde, bei der Mare und Prinz Cal nun untergekommen sind. Doch schnell wird klar, dass eben diese Revolte gegen Mares Methoden und Überzeugungen ist. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe, bestehend aus ihren engsten Vertrauten, flieht Mare und sucht sich neue Verbündete. Verbündete, die so sind wie sie selbst und welche die letzte Hoffnung in einem schier ausweglosen Krieg sind, bevor Mare alles verlieren muss. Aber nicht nur diese Rebellion droht sie zu verlieren, sondern auch sich selbst …

Pro: Von Anfang an will ich klarstellen, dass ich schwer begeistert bin, sogar noch begeisterter als vom Debüt der Reihe.
Die Zeit während des Lesens vergeht wie im Flug; kaum versieht man sich, da sind sieben Stunden vergangen und man findet sich völlig verloren in der Spannung und dem Feuer der Handlung wieder. Man hat kurz Zeit um sich in die Geschichte und die von Aveyard erschaffene Welt wieder einzufinden, da stürzt man sich mit Mare und ihren Freunden auch schon ins Getümmel. Auch im weiteren Verlauf des Plots folgt Geschehen auf Geschehen, Verfolgungsjagd auf Verfolgungsjagd und unerwartete Wendung auf unerwartete Wendung, sodass einem schnell einmal der Atem wegbleibt. Besonders bei diesem Ende.
Und dieser Schreibstil! Man merkt, wie geschickt Aveyard mit Worten umgehen kann ohne groß mit Fremdwörtern um sich schmeißen zu müssen, da diese dystopische Erzählung voller Zitate steckt, die man sich am besten gleich aufschreibt, um sie nicht wieder zu vergessen.
Die Charaktere entwickeln sich bemerkbar weiter, ob Cal, Kilorn (der einem mit der Zeit schwer auf das Gemüt schlägt) oder ganz besonders Mare. Die Entscheidungen, die sie trifft   (welche sich zugegebenermaßen oft als wenig vorteilhaft erweisen) machen sie zu einer völlig anderen Person, die sie niemals werden wollte. Nun ist sie eine Einzelgängerin, fast schon kaltherzig und stößt die Menschen, die sie liebt, von sich, um genau diese zu beschützen.
Die Romanze ist ein willkommener Begleiter: Mit vielen Hochs, Tiefs und einer unbestreitbaren Anziehungskraft hält sie den Leser bei Stange und weckt in einem die Hoffnung, dass Mare und Cal vielleicht auf tragische Weise von ihren Gefährten getrennt werden könnten, um sich endlich doch zusammenzuraufen.
Außerdem regt sie ungemein die eigene Fantasie an: Welche Kraft möchte man selbst als Neublütler oder Silberner besitzen? Möchte man ein Springer sein, ein Berster, ein Blitzewerfer oder möchte man vielleicht doch lieber fliegen können?

Contra: So beeindruckt ich auch bin, zwei kleine Mängel wären doch anzubringen, aber wirklich nichts Weltbewegendes:
Erstens würde die Erzählung davon profitieren, wenn es aus der Sicht mehrerer Personen geschrieben wäre. Teilweise ist einem Mares Sicht der Dinge ein bisschen zu wenig und es würde einen freuen durch andere Charaktere mehr Details, Hintergrundgeschichten und Ansichten zu erlangen.
Und zweitens schmückt sich das Buch mit einigen Klischees: Der beste Freund, dessen Herz seit Ewigkeiten für seine beste Freundin schlägt, welche jedoch nichts davon zu bemerken scheint. Oder das unterdrückte, bettelarme Mädchen, welches keine Marionette eines psychopathischen Herrschers sein möchte und eine Rebellion anzettelt. So gesehen, fallen einem bestimmt mehrere Bücher ein, welche auf diese Beschreibung passen würden.

Fazit: „Gläsernes Schwert“ von Victoria Aveyard erhält 4,5 von 5 Sternen. Eine wahrhaftig atemberaubende, spannungsgeladene und über allem Maße gelungene Erzählung, deren Ende einen noch im Schlaf verfolgen wird. Fans von Selection und den Luna Chroniken werden diese Reihe samt den bezaubernden Einbänden und den packenden Seiten verschlingen!
Jetzt bleibt nur die Frage offen, wie man denn nun die Wartezeit bis zum 3. Band überbrücken soll …

Selin, 14 Jahre alt

Erholsame Ferien

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euch allen

Der geheime Zirkel I Gemmas Visionen

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Ein Mädchen, welches endlich leben möchte …

Originaltitel: A Great and Terrible Beauty

Autorin: Libba Bray

Seitenanzahl: 480

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

In meiner Laufbahn als begeisterte Leserin, habe ich natürlich gewisse Tendenzen für bestimmte Arten von Jugendbüchern entwickelt, ganz besonders aber für Internatsbücher, von denen ich bis jetzt noch nie enttäuscht worden bin. „Der Geheime Zirkel – Gemmas Visionen“ ist eine ebensolche Internatsgeschichte, was zugegebenermaßen auch der Grund war, aus welchem ich diesen hübschen Schmöker gelesen habe. Jetzt fragt sich nur, ob er meinen Vorstellungen auch gerecht geworden ist …

Kurz zum Inhalt: Gemma Doyle wünscht sich nichts lieber als endlich aus Indien zu entkommen und in ihre Heimat England zu ziehen, doch ihre Mutter ist strikt dagegen, ganz zum Leidwesen Gemmas. Nach einem schrecklichen Vorfall an Gemmas 16. Geburtstag jedoch, wird sie schließlich auf die Spence Academy im Herzen Londons geschickt, um dort zu erlernen, was sich für eine feine, adelige Dame im England 1895 schickt, damit sie auch einen adretten, reichen Mann findet, welchen sie umsorgen und Kinder schenken kann. Ein Traum, welcher jeder Debütantin auferlegt wird, ob sie will oder nicht. Aber Gemma denkt gar nicht dran sich an die strikten Regeln des Mädcheninternats zu halten und gründet nach kurzer Zeit mit ihren neugewonnenen Freundinnen einen geheimen, magischen Zirkel. Sie gehen Magie und skandalösen Geheimnissen auf den Grund, doch niemals hätte Gemma gedacht, ausgerechnet in einem Tagebuch und einer sagenumwobenen Höhle, Dinge über sich selbst und ihre Mutter zu erfahren, die sie alles und jeden infrage stellen lassen …

Pro: Der Roman verbindet äußerst geschickt Geschichte mit Fantasie. Man liest also nicht von der heutigen modernen Welt, sondern schlüpft in die Rolle eines jungen Mädchens im 19. Jahrhundert Londons und erlebt somit auch hautnah, welche Ungerechtigkeiten die Frauen damals über sich ergehen haben lassen und welcher Unsinn ihnen eingetrichtert worden ist. Wer hübsch ist und Geld hat ist gesegnet, unattraktive Mädchen und einfache Verhältnisse werden von den adeligen Herren natürlich gemieden. Oft denkt man sich beim Lesen: „Und das lasst ihr euch gefallen? Eure Träume und Wünsche aufzugeben, um eure ganze Existenz nur dem Mann zu widmen?“ Aber nicht nur die Situation der Debütantinnen ist äußerst interessant, auch kleine Bemerkungen über von uns längst vergessene Prinzen und Schauspieler machen alles sehr authentisch und zeigen, dass die Autorin sich mit der damaligen Lage ausführlich auseinandergesetzt hat.
Ebenfalls passend ist der Schreibstil: Keine Umgangssprache, sondern an die Mundart des damaligen Londons angepasst und somit sehr malerisch und verträumt. Es ist aber keineswegs langweilig formuliert, sondern wird ab einem bestimmten Punkt sogar recht packend und weckt in einem die Neugierde und Lust auf mehr, weshalb man grundsätzlich gerne weiterliest.
Aber am allerbesten hat mir die Ausarbeitung der Charaktere gefallen: Jede Person hat ihre Ecken und Kanten, hat eine Hintergrundgeschichte und einen Herzenswunsch, der sie stets weitertreibt: Die eine ist schön, aber nicht sehr rücksichtsvoll, die andere ist klug, aber wird von den anderen nicht richtig wahrgenommen und wieder eine andere ist mutig, aber zugleich auch gerissen und machtbesessen. Niemand ist einfach nur böse und hochnäsig, aber auch niemand nur loyal und friedliebend. Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiß, weshalb sogar aus anfänglichen Feindinnen schnell Freundinnen werden, so wie es im wahren Leben auch oft der Fall ist, da man die andere Person trotz ihrer Fehler und Eigenheiten ins Herz schließt.
Und ebenfalls lobenswert: Die Liebesgeschichte. Diese ist in diesem ersten von drei Bänden noch kaum vorhanden, was mir persönlich sehr zusagt.  Es entwickelt sich Schritt für Schritt und überfällt den Leser nicht einfach wie ein lauerndes Raubtier von hinten, was übrigens auch hilft sich auf die fantastischen Einflüsse im Buch und auf die prinzipiell spannende Handlung zu konzentrieren, da man sich nicht dauernd mit penetrantem Liebesgehabe konfrontiert sieht.

Contra: Genau wie die Charaktere in diesem Roman, hat die Geschichte aber nicht nur positive Aspekte.
Nehmen wir die Protagonistin als Beispiel: Zwar wirkt sie sehr glaubwürdig, aber trotzdem ist sie die klassische Auserwählte, wie wir sie nur allzu oft gelesen haben. Mit der Macht die Welt zu retten, aber auch ins Verderben zu stürzen unwissend auf die Welt gekommen, erfährt sie ganz unerwartet an ihrem 16. Geburtstag von ihrer seltenen Gabe. Woher kennen wir das? Richtig, aus fast jedem zweite Fantasyroman.
Mein größtes Problem, aus welchen viele weitere resultieren, ist der Anfang. Es ist zwar sicherlich von Vorteil, dass wir uns nicht zu lange mit Gemmas 16. Geburtstag aufhalten müssen, aber es ist einfach viel zu chaotisch und desorganisiert erzählt. Ich persönlich habe mich nämlich in einer wichtigen Schlüsselszene ganz am Anfang des Romans kaum ausgekannt und bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob ich auch alles richtig verstanden habe. Folglich war es zu Beginn recht schwierig für mich in den Roman reinzukommen und Spaß am Lesen zu finden, auch wenn die Zweifel bei mir mit der Zeit glücklicherweise immer mehr nachgelassen haben.
Ganz generell sind spannende Augenblicke, die ein wenig Würze in den Plot bringen sollen, nur selten verständlich beschrieben und verwirren anstatt einen mitzureißen, was nicht gerade vorteilhaft für die paar unvorhergesehenen Wendungen und Offenbarungen in der Geschichte ist. Wirklich schade, wenn man mich fragt, denn wenn man wirklich voll und ganz in die Geschichte eintauchen könnte, hätten die „Plot-Twists“ sicher Potenzial einen wahrlich zu überraschen.

Fazit: „Der Geheime Zirkel – Gemmas Visionen“ bekommt 3 von 5 Sternen, da das wirkliche Abtauchen in Gemmas Welt  aufgrund teilweise verbesserungswürdigen Schreibstils und Startschwierigkeiten mehr schlecht als recht möglich, die Idee aber trotz allem recht spannend ist und die Charaktere sehr glaubwürdig sind. Also: Für Freunde von historischen Romanen und dem alten England sicher eine Lektüre, in die man gerne einmal einen Blick riskieren kann.

Selin, 14 Jahre

An einem Tag im November

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Von Petra Hammesfahr

Autorin:

Petra Hammesfahr wurde am 10. Mai 1951 in Titz (Deutschland) geboren. Anfangs arbeitete sie als Einzelkauffrau. 1991 veröffentlichte sie ihren ersten Roman. Ihre Bücher spielen meist in Köln, da sie dort lebt. Sie hat mit ihrem Mann 3 Kinder. Sie ist eine der berühmtesten deutschsprachigen Krimiautoren und hat ca. 40 Werke geschrieben.

Inhalt: Die Autorin erzählt in diesem Buch 2 Geschichten:

Die erste Geschichte handelt von Familie Brenner, die in einem Vorort der Stadt Köln in einer Gartensiedlung lebt. Die Familie besteht aus dem Vater Lukas und der Mutter Anne Brenner sowie der fünfjährigen Tochter Emily. Die Familie ist sehr glücklich, bis eines Tages Emily spurlos verschwindet. Der Alptraum für die Eltern beginnt. Herr Inspektor Klinkhammer übernimmt den Fall und lässt alle seine Mitarbeiter nach der kleinen Emily suchen.

Die zweite Geschichte erzählt vom 14-jährigen Nachbar-Buben Mario Hoffmann. In seiner Schule geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Etliche Schüler werden von 3 brutalen 15-jährigen Mädchen terrorisiert. Die Lehrer ignorieren dies einfach, da sie sich nicht unnötig in Gefahr bringen wollen. Die Mädchen drohen Mario sogar seine kleine Schwester zu entführen, doch er hat gar keine Schwester!

Die einzelnen Geschichten nehmen ihren Lauf und für das Finden der kleinen Emily zählt jede Minute. Der Wettlauf mit der Zeit beginnt: Hängen diese Geschichten irgendwie zusammen? Wird der Inspektor Emily lebend finden?

Meine Meinung:

Ich finde, dass das Buch am Anfang sehr dramatisch und sehr mitreißend ist. Man kann die einzelnen Geschichten gut nachvollziehen. Doch das Ende ist zu kurz und zu abrupt.

Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen und empfehle es Krimiliebhabern ab 12 Jahren.

Maximilian, 13 Jahre

Blue Roses in the Sky

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Auch “Blue Roses in the Sky”, der zweite Teil der Bücherreihe von Ilka Hauck hat mir sehr gut gefallen !! Nachdem ich den ersten Teil überraschender Weise so gut fand musste ich unbedingt auch den 2. lesen…. & ich bin froh darüber!

In diesem Buch geht es um ein Mädchen namens Lucy, das sich leider überhaupt nicht wohl in ihrer Haut fühlt und sich deshalb die gamze Zeit Gedanken über sich und ihre Figur macht. Als dann plötzlich der super heiße Bandsänger Rob, der auch gleichzeitug Dannys bester Freund ist, sich für Lucy zu interessieren beginnt, versteht sie dies überhaupt nicht !! Anstatt froh darüber zu sein, macht sie sich die ganze Zeit Sorgen, Rob könnte sie nur verarschen wegeb ihrer angebelich zu “dicken” Figur… so wie in fast jeder Lovestory gibt es natürlich auch hier ein mitreißendes Auf und Ab zwischen der Liebe von Rob und Lucy!

Ich liebe es so sehr, wenn die Charaktere von früheren Büchern wieder vorkommen(!!!!!) & das war  hier der Fall. Denn wer den ersten Teil gelesen hat, weiß dass sich dort alles um Danny gedreht hat !!! Wenn ihr auf Liebesgeschichten steht, kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen !!! ich würde aber vorher den ersten Teil lesen, dann ist es noch um die Spur spannender, da man die Menschen dann schon kennt!!

Caro, 14 Jahre