All posts in Abenteuer

Ich bin dann mal Prinzessin – Chaos, Kekse und königliche Cousinen

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Die kleine Maus und das goldene Blatt

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Vierte Klasse Volksschule

Tom Gates, Bd. 9: Läuft! (Wohin eigentlich?)

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Autor: Liz Pichon

Verlag: dtv

Im Buch „Tom Gates“, geht es um einen Jungen namens Tom Gates. Er ist ein witziger Junge mit viel Humor. Tom liebt das Zeichnen, aber leider wird er oft im Unterricht von Mr. Fullerman dabei erwischt. Beim Schlafen wird er auch von Mr. Fullerman geweckt, und das noch bei einem sehr schönen Traum. Tom träumte, dass er als Schülerrat gewählt wurde doch diesen schönen Moment konnte er dank Mr. Fullerman nicht fertig träumen.

Der Junge muss aber vieles machen um als Schülerrat gewählt zu werden. Zum Beispiel: Ein Plakat erstellen, den wichtigsten Test des Jahres bestehen und so weiter… Leider passieren ihm aber viele Zwischenfälle! Ob er es trotzdem schafft Mitglied des Schülerrats zu werden? Findet das heraus!

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist sehr witzig und einfach zu lesen. Ich finde es ist für Buben und Mädchen geeignet. Ich denke das Buch ist ab 10. Von 5 Sternen gebe ich dem Buch 5 Sterne. Ich empfehle es weiter!

Viel Spaß, beim Lesen

Tamari / 12 Jahre

Die Phileasson-Saga – Silberflamme

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Die Phileasson-Reihe (4)

Julian ist 10 Jahre alt

Mach die Biege, Fliege

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Armin, 10 Jahre

Map of Magic – Das Mysterium der sinkenden Stadt (Band 2)

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Das Buch heißt Map of Magic. Das Mysterium der sinkenden Stadt und ist von Carrie Ryan und John Parke Davis. Es ist der zweite Teil einer Reihe und ich glaube, dass es noch einen dritten Teil gibt.

Das Buch fängt mit einer Mathehausübung an, in der aber eine Geschichte erzählt wird. Darin wird ein bisschen was über den ersten Teil berichtet.

Die Hauptfiguren sind Marrill und Finn. Marill ist ein normales Mädchen aus unserer Welt, aber ihre Mutter ist sehr krank und ihr Vater kümmert sich um sie, deshalb hat sie eine Babysitterin (Remy). Finn ist ein Junge aus der Fantasiewelt, keiner kann sich an ihn erinnern, weil man ihn immer gleich vergisst. Aber Marill kann sich an ihn erinnern (sie kennen sich aus dem ersten Band).  Er nützt das mit dem Vergessen aus und ist ein Dieb, aber ein netter.

Inhalt:

Marrill findet ein Stoppschild, auf dem “Du wirst auf dem Piratenstrom gebraucht, Marrill” steht und beschließt, dass sie wieder in die Fantasiewelt zurückkehren muss, weil dort etwas schiefgegangen ist. Aus Versehen kommt Remy mit.

Der Piratenstrom ist ein riesiger Fluss aus magischem Wasser, alles verwandelt sich, wenn es in den Fluss fällt, und es gibt viele verschiedene seltsame Wesen mit Zauberkräften.

Marill trifft Finn wieder und den Zauberer Ardent und gemeinsam müssen sie die Eiserne Flut aufhalten. Aber gleichzeitig will jeder noch etwas anderes: Marill will ihre Mutter gesund machen, Finn will seine Mutter finden, auch Ardent der Zauberer will jemanden finden. Werden sie es schaffen?

Mein Meinung:

Einerseits ist das Buch spannend und auch oft lustig, zum Beispiel weil immer alle Finn vergessen und Marill sie an ihn erinnern muss, damit er nicht als blinder Passagier von Bord geworfen wird. Auch die vielen Zauberwesen sind interessant.

Andererseits habe ich mich lange nicht ausgekannt, weil die Welt und alles nicht so gut am Anfang erklärt wird. Auch passiert die ganze Zeit was und manchmal ist es nicht so gut beschrieben und ich konnte es mir nicht ganz genau vorstellen (die Insel mit der falschen Schwerkraft).

Ich empfehle, das Buch erst nach dem ersten Teil zu lesen, weil man sich dann besser auskennt und vielleicht alles besser versteht und sich vorstellen kann. Aber sonst ist das Buch schon sehr fantasievoll und auch spannend!

Ich finde es schade, dass es keine Karte im Buch gibt, obwohl sie immer davon reden und auch das Buch so heißt. Ich finde, die hätte man noch zeichnen können.

Thomas, 12 Jahre

Die drei ??? Höllenspieler Doppelband

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In dem Doppelband “Die drei ???: Höllenspieler” heißt der erste Band “Die drei ???: Fußball-Gangster” und wurde von Brigitte Johanna Henkel-Waidhofer geschrieben. Es handelt von den drei Detektiven Justus, Bob und Peter. Das Buch beginnt damit, dass Justus’ Cousin James für einen Monat nach Rocky Beach zu Besuch kommt. Am Anfang weiß Justus noch nicht, dass James ein begabter Fußballspieler ist.

Es ist natürlich super, dass ich das Buch gerade kurz vor der WM gelesen habe, weil das gerade so gut zusammenpasst. Ich mag es überhaupt, wenn Fußball und Krimis zusammenkommen, weil mich beides interessiert.

Am besten hat mir gefallen, dass lustige Erklärungen in das Buch hineingegeben sind. Ich würde das Buch Jugendlichen empfehlen, die gerne lustige Krimis lesen.

Florian, 13

Henrikes Dachgarten

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Mariella, 10 Jahre

Der unglaubliche Lauf der Fatima Brahimi

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Die Zauberschneiderei (3). Ein Kleid zum Träumen

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Yara, 8 Jahre

Zeitrausch. Spiel der Vergangenheit

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In dem Buch „Zeitrausch. Spiel der Vergangenheit“, welches am 2. Februar 2018 erschienen ist und von Kim Kestner geschrieben wurde, geht es um die 17 Jahre alte Alison, die eines Morgens feststellen muss, dass ihr Bruder spurlos verschwunden ist.

Alison wacht eines Morgens auf, doch ohne ihren Bruder Jeremy, welcher anscheinend niemals existiert hat.  Man hat sie zur Kandidatin der Spielshow „Top The Realities“ gemacht, wo sie mit ihrem bildhübschen doch abweisenden Scout Kay dazu gezwungen wird, die Vergangenheit ihrer Familie zu korrigieren. Denn nur so kann sie ihre gewohnte Realität wiederherstellen. Doch Kay kennst sie besser, als es eigentlich möglich ist.

Mir hat das Buch gut gefallen, der Schreibstil war gut und die Geschichte war großteils auch spannend und angenehm zu lesen. Was mir nicht gefallen hat war, dass es auch sehr oft um die Romantik zwischen Kay und Alison gegangen ist und weniger darum, ihren Bruder und ihre Familie vor grausamen Realitäten zu schützen. Auch war das Ende meiner Meinung nach ziemlich merkwürdig, aber das könnte daran liegen, dass ich kein Fan von viel Romantik in Büchern bin. Es war sicher kein leichtes Thema, da es schwierig ist, über Zeitreisen zu schreiben, ohne dass das Buch entweder langweilig oder gar in Folge der Zeitreisen unrealistisch wirkt.  Ich empfand die Veränderungen der Gegenwart teilweise einfach als übertrieben.  Empfehlen würde ich es allen über Lesern über 12, die gerne Spannung haben, doch auch romantische Geschichten gerne lesen.

Marie-Claire, 14

Stella Montgomery und die bedauerliche Verwandlung des Mr Filbert

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Alexandra, 12 Jahre

Hüter der Erinnerung

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Anna, 13 Jahre

Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen

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Originaltitel: Wonder Woman – Warbringer

Autorin: Leigh Bardugo

Seitenanzahl: 448

Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Kurz zum Inhalt: Diana lebt versteckt vor den Menschen gemeinsam mit ihren Amazonen-Schwestern auf der Insel Themiskyra, wo sie Tag für Tag versucht sich als Tochter der Königin zu beweisen. Als sie jedoch eines Tages das Mädchen Alia in der Nähe ihrer Insel aus einem Wrack rettet, stellt sich alles auf den Kopf: Auf Alia lastet der Fluch der Kriegsbringerin und somit ist sie dazu bestimmt, die Welt der Menschen ins Chaos zu stürzen. Jedoch nicht, wenn Diana es verhindern kann. Gemeinsam verlassen die beiden Mädchen die Insel der Amazonen und begeben sich auf eine waghalsige Reise, um den Fluch, der auf Alia lastet, zu brechen und die Welt zu retten, bevor es zu spät ist…

Meine Meinung: Von der ersten Seite an, schafft es die Autorin mit ihrem Schreibstil eine besondere Atmosphäre zu schaffen. Einem wird sofort klar, dass sie eine ganz andere Richtung einschlägt, als es der Film getan hat und wohl auch anders als die Comic-Bücher, die ich jedoch nicht gelesen habe, von denen ich mir aber sagen habe lassen, dass die ganz anders seien als dieses Buch.
Die Beschreibungen haben zugleich etwas Unkompliziertes, aber auch Mystisches. Es ist simpel genug um unterhaltend und flüssig zu sein, aber auch detailliert und verträumt genug, um eine eigene kleine Welt in der unsrigen zu erschaffen. Zwar spielt der größte Teil des Romans in alles andere als fiktionalen Städten wie New York, aber nie verliert die Erzählung das Magische. Die Elemente der griechischen Mythologie übernehmen aber auch nie die Überhand und sind verhältnismäßig geschickt ausbalanciert.

Auch die Thematiken in diesem Buch, die über die Weltrettung hinausgehen, aber auch die Figuren, sind vielfältig, aber nie plakativ, sondern fließen natürlich in die Erzählung ein: Indische, griechische, brasilianische und afro-amerikanische Charaktere, Selbstfindung, aber auch unschöne Tatsachen wie Rassismus sind in diesem Buch zu finden, aber immer authentisch repräsentiert, ohne groß aufzutragen.

Das wichtigste und prominenteste Thema in „Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen“ ist aber wohl die Freundschaft, insbesondere die aufrichtige und innige Freundschaft zwischen Mädchen, die in Jugendromanen leider oft nicht über das Geplänkel über Jungs hinausgeht. So aber nicht hier: Man spürt beim Lesen, wie Diana und Alia eine immer vertrauensvollere Bindung zueinander aufbauen, sich zusammen jeder Gefahr stellen. Gleichzeitig wird auch deutlich, wie stark die bereits bestehende Freundschaft zwischen Alia und ihrer besten Freundin Nim ist. Das einzige, was an der Freundschaft zwischen Alia und Nim ein wenig stört, ist, dass Nim die allzu ausgelutschte und bereits zu oft dagewesene „verrückte, laute“ beste Freundin ist. Was bei Diana und Alia unkonventionell ist, ist, was die Charaktereigenschaften betrifft, bei Nim und Alia umso konventioneller.

Neben den freundschaftlichen Verhältnissen sind die romantischen Verhältnisse zugebenermaßen aber auch nicht außer Acht zu lassen, auch wenn sie nur einen recht kleinen Teil der Geschichte einnehmen. Während die Romanze zwischen den Kindheitsfreunden Theo und Alia zwar einpaar süße Momente hat, aber sonst nicht sonderlich hervorsticht, war die Spannung zwischen Alias Bruder Jason und Diana doch sehr aufregend. Einerseits sind sie oft verschiedener Meinung, andererseits ist die Chemie zwischen ihnen beiden einfach sehr unterhaltend. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich die Szenen zwischen ihnen nicht verschlungen hätte.

Nachdem ganzen Gerede über die Charaktere, darf man aber natürlich auch nicht den Plot vergessen. Spannung, die durch zahlreiche Wonder Woman-typische Actionszenen, Mystik, aber auch durch eine große Wendung hervorgerufen wird, kommt keinesfalls zu kurz.
An Humor fehlt es auch nicht, denn dieses Buch bringt einen nur allzu häufig zum Lachen. Absurde Situationen, die sich daraus ergeben, wenn Diana in die vollkommen fremde, technik-dominierte Großstadt New York reist oder schlicht dem anderen Geschlecht begegnet, welches sie nun zum ersten Mal in ihrem Leben antrifft, sind einfach zu komisch. Aber auch die Dialoge zwischen den Charakteren sprühen nur so vor Witz und Sprüchen, die einem unwillkürlich ein Grinsen auf das Gesicht zaubern.

Fazit: „Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen“ ist ein humorvolles Actionabenteuer voller Frauen-Power und Freundschaft und unterhält einen von der ersten bis zu letzten Seite. Ob man Superhelden nun mag oder nicht: „Wonder Woman“ ist eine gelungene Mischung aus heroischem Epos und modernen Elementen, die für jeden Geschmack etwas bereithält.

Selin, 16 Jahre alt

Hüter der Erinnerung

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Felix, 13 Jahre

“City of Thieves”

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Autorin: Natalie C. Anderson

Originaltitel: City of Saints and Thieves

Seitenanzahl: 400

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Kurz zum Inhalt: Kenia – Hier lebt die gewitzte junge Diebin Tina in Sangui City. Als Mitglied einer gefürchteten Gang treibt sie in der Stadt ihr Unwesen. Doch ihr eigentliches Ziel ist klar: Sie möchte den Mörder ihrer Mutter, den reichen Mr Greyhill, fassen und für seine Tat bezahlen lassen. Kurz bevor sie ihm jedoch wichtige Daten stehlen und veröffentlichen kann, um seinem Geschäft ein für allemal ein Ende zu bereiten, wird sie von Michael Greyhill, Mr Greyhills Sohn und Tinas ehemaliger beste Freund, daran gehindert. Sie schließen einen Pakt: Er, der nicht glaubt, dass sein Vater für den Tod ihrer Mutter verantwortlich ist, möchte ihr helfen den wahren Mörder zu finden, jedoch muss sie ihm im Gegenzug versprechen, die vernichtenden Daten nicht publik zu machen. Gemeinsam mit dem Hacker Boyboy beginnen sie eine gefährliche Ermittlung und decken dabei lang gehütete Geheimnisse auf, die Tinas Leben für immer verändern werden…

Meine Meinung: Am Anfang ist der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig. Er ist recht jugendlich und einfach gehalten, was dann ein Problem wird, wenn man bei manchen Sätzen ein wenig über das Ziel hinausschießt und es mit dem jugendlichen „Slang“ ein wenig übertreibt. Jedoch ist die Geschichte so auch schnell und einfach in einem Rutsch lesbar.

Die Geschichte selbst wird nicht getrieben von dauerhafter Spannung – die gibt es zwar auch stellenweise, aber sie entsteht nicht durch besonders ausgetüftelte Verfolgungsjagden, sondern, meiner Meinung nach, durch das Setting. Denn dieses Buch ist im Vergleich zu anderen Schauplätzen in anderen Jugendromanen sehr unkonventionell.
Wie oft liest man in Jugendromanen schon etwas aus dem Kongo oder Kenia? Beim Lesen dieses Buchs, wird einem klar, wieviel ungenutztes Potenzial für Geschichten es noch gibt, wie viele Themen noch nicht ansatzweise genug beleuchtet sind. Das macht diesen Roman aber auch so unglaublich interessant. Korruption, Diskriminierung, enorme soziale Ungerechtigkeit, Milizen, Waffenschmuggel, Kriegsflüchtlinge, Propaganda, Vorurteile – All diese Themen machen „City of Thieves“ zu einem einzigartigen Leseerlebnis.  Man merkt wieviel Arbeit in die Recherche gesteckt worden ist: Die Autorin schafft es einem einen Eindruck zu geben, welche komplexe, undurchsichtige Politik den Alltag von diesen Teilen Ostafrikas beherrscht. Man wird mit neuen Perspektiven und Schicksalen vertraut, die vielleicht unschön sind, aber dafür auch echt und wert, wahrgenommen zu werden. Es wird deutlich, wie sehr unsere unmittelbare Umwelt uns und unsere Wahrnehmung prägt und, dass man in ausweglosen Situationen oft Dinge tut, die von außen hin unverständlich wirken, aber einen selbst am Leben und Sicherheit erhalten.

Der tatsächliche Plot dagegen war dann doch eher vorhersehbar und klassisch für einen Jugendthriller.  Auch wenn der Räuberbund ein wenig Abwechslung bringt, sind hier auch die größten Plotholes zu finden: Es gibt einige Logikfehler, die ignoriert werden, um den Plot voranzubringen, dementsprechend wird sich von Tinas Seite her sehr auf die Unachtsam- und Gedankenlosigkeit ihrer Gegner verlassen. Was nicht heißt, dass es nicht trotzdem unterhaltend ist; ein zwei Wendungen lassen einen dann doch ein wenig sprachlos zurück.

Auch die vielschichtigen Charaktere wiegen die stellenweise Vorhersehbarkeit auf: Nicht nur Michael, mit seiner verzehrten aber auch verständlich eingeschränkten Wahrnehmung regt einen zum Nachdenken an. Sondern auch Mr Greyhill, der mit Abstand wohl der interessanteste Charakter ist: Er ist nicht einfach der undurchschaubare Antagonist, der bloß da ist, um der Protagonistin Ärger zu machen. Wir erhalten einen Einblick in seine Denkweise und seine Gefühlswelt, seine Motive, warum er die Dinge tut, die er tut und sehen auch, dass er mehr ist, als bloß der skrupellose „Bösewicht“. Zwar sind seine Ansichten ohne Zweifel verzehrt und moralisch alles andere als vertretbar, aber man kann ihn und sein Handeln nachvollziehen.
Ganz generell muss man noch loben wie vielfältig die Charaktere sind: Dunkel- und hellhäutige Figuren, aus allen möglichen Schichten und Hintergründen.

Auch das Glossar am Ende ist ein netter Zusatz, der die frische Atmosphäre des Romans nur noch unterstreicht und einen gleichzeitig auch ein bisschen etwas dazulernen lässt.

Fazit: „City of Thieves“ von Natalie C. Anderson ist ein unkonventioneller, aufregender Jugendroman, der die Tür in die Welt Afrikas öffnet und den Leser mit neuen und komplexen Perspektiven bereichert. Wer etwas wirklich Neues sucht und seinen Horizont erweitern will, sollte unbedingt nach diesem Buch greifen und sich in den bunten, aber auch harten Alltag Kenias entführen lassen.

Ich bin dann mal Prinzessin

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Emilys Geheimnis

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Irgendwas von dir

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Gayle Forman

Cody hat ein normales Leben, sie hat eine beste Freundin, mit der sie immer alles teilen kann, doch eines Tages erfährt sie, dass diese Suizid begangen hat. Die Nachricht erschüttert sie und jetzt muss sie auch noch von Megs altem College alle Sachen holen. Doch dort entdeckt sie vieles, was sie über ihre beste Freundin nicht wusste. Dazu findet sie noch eine Datei auf ihrem Laptop, welche sie nicht öffnen kann. Dadurch macht sie sich auf die Suche nach der wahren Meg und lernt Menschen kennen, von denen Cody nie wusste, dass Meg sie kannte. Gleichzeitig muss sie auch noch mit der Liebe und natürlich dem Verlust ihrer besten Freundin kämpfen.

Ich fand das Buch sehr spannend. Man konnte sich in so viele Momente hineinversetzen und es war besonders interessant zu erfahren, wie viel Meg erlebt hat, von dem Cody nie wusste. Besonders das Ende sehe ich als sehr gelungen, da es so ziemlich alles nochmal verändert und die Datei am Ende sehr emotional ist. Manchmal war, aufgrund der Emotionen, es nicht wirklich leicht zu lesen, doch ich fand immer wieder schnell zurück. Ich finde das Buch behandelt das Thema Selbstmord und auch Depressionen sehr gut, da dies oft unter den Tisch gekehrt wird und nicht als richtige Krankheit angesehen wird.

Man muss aber anmerken, dass sich das Buch von einem Roman (Handlung: Trauerbewältigung und Cody freundet sich mit jemandem an, der ihr hilft) immer mehr in einen Krimi verwandelt, da es nach und nach spannender wird, was genau der Auslöser für Megs Selbstmord war und was die ganzen Leute damit zu tun haben.

Natürlich weist das Buch auch Ähnlichkeiten zu “Tote Mädchen lügen nicht” auf, allerdings nur sehr gering. Ich würde im Groben sagen, das Buch kann jeder lesen, jedoch finde ich man sollte emotional für diese schwierigen Themen bereit sein. Ich finde, sollte jemand Depressionen haben, sollte man das Buch eher nicht lesen, da es an einigen Stellen wirklich sehr emotional wird und man sich vielleicht dann zu sehr hineinversetzt. Allerdings denke ich nicht, dass das Buch bei Menschen, die suizidgefährdet sind, ein Auslöser für diese Tat ist.

Im Großen und Ganzen kann man definitiv sagen, dass dieses Buch sehr gut geschrieben und umgesetzt wurde.

Alex, 15

Woher kommt der Wind

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Alfred, 9 Jahre