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Ein Kuschelmonster für die Lesenacht

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DieRezensenten besuchen die dritte Klasse Volksschule

Paul. Plötzlich Vampir! Ein Schultag mit Biss

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So was passiert nur Idioten wie uns

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Autor: Sabine Schoder
Genre: Jugendroman/ Liebesroman
Seiten: 365
Cover/Titel: Diesmal muss ich leider sagen, dass ich das Cover und den Titel nicht sehr passend und ansprechend finde. Auch der Klappentext sprach mich nicht an.
Inhalt:
Viki und Jay hatten es nicht immer einfach im Leben, denn Vikis Mutter starb als sie noch ein Kind war und Jay wurde mit einer Krankheit diagnostiziert, die sein ganzes Leben änderte, aber wie es der Zufall wollte fanden sie trotzdem zueinander.
Nachdem sie sich bei einer Party kennenlernten, entwickelte sich bald mehr zwischen ihnen und schon bald waren Jay und Viki laut ihren Freunden das Regenbogenponytraumpaar schlecht hin. Doch dann wird ihre Liebe auf die Probe gestellt, denn nicht alles ist so rosig wie es scheint. Viki hat den schlimmen Verdacht, dass Jay sie mit einer anderen betrügt, wieso sollte er sonst immer heimlich seine Wäsche waschen?

Kritik: Das Buch war eine schöne Lektüre für zwischendurch und es gab keine Durststrecken, allerdings war es sehr vorhersehbar und ab der Hälfte des Buches wusste ich wie es ausgehen wird. Trotzdem gab es ein paar überraschende Momente, die ich nicht erahnt hatte. Schade fand ich, dass sehr viel unbeantwortet geblieben ist, was vielleicht für manche nicht wichtig ist, für mich jedoch schon.

Fazit 3,5/5 Büchern: Es war sehr gut geschrieben und ich glaube das erste Buch von einer österreichischen Autorin was mir gut gefallen hat. Teilweise war es vorhersehbar und leider gibt es noch immer einige offene Fragen, die sich im Laufe des Buches ergeben haben, aber nicht beantwortet wurden.
Empfehlung: Es ist ein gutes Buch für ein regnerisches Wochenende und ich empfehle es allen ab 14 Jahren, weil auch Themen wie Drogen und Missbrauch angesprochen werden. Es gibt auch noch ein Buch in dem es um die Vorgeschichte von Jay und Viki geht, namens „Liebe ist was für Idioten wie mich“. Es ist nicht notwendig jenes Buch gelesen zu haben, aber sicher ein netter Zusatz.

Jude, 16 Jahre

AMANI – Rebellin des Sandes

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Autorin: Alwyn Hamilton

Seitenanzahl: 352

Originaltitel: Rebel of the Sands

Altersempfehlung: 14 Jahre

Kurz zum Inhalt: Amanis größter Traum ist es Dustwalk zu verlassen und ein neues Leben in Izman anzufangen und endlich frei und unabhängig zu sein. Unerwartet bietet sich ihr die perfekte Möglichkeit, als der mysteriöse Jin in ihrer Stadt auftaucht: Gemeinsam flüchten sie in Richtung Hauptstadt, doch Amani muss bald feststellen, dass sie ihr Ziel nicht so schnell erreichen wird, wie erhofft: Immer wieder geraten die beiden Jugendlichen in Gefahr, doch das ist nicht die einzige Hürde, die es gilt, bewältigt zu werden. Denn nicht nur von mystischen Wüstenwesen und dem Gefolge des Sultans muss das junge Mädchen auf der Hut sein; auch allesverändernde Geheimnisse sind ihr dicht auf der Spur …

Meine Meinung: Mit einem sehr geschickten und atmosphärischen Schreibstil schafft es Alwyn Hamilton von Beginn an, die Erzählung mit einem gewissen Flair zu versehen: Es ist eine interessante, einzigartige Mischung aus Wildem Western und dem Orient, mit Pistolen-Duellen in der einen und Wüstenabenteurern in der nächsten Sekunde. Es ist einmal etwas ganz anderes, durchaus gekonnt gelöst und somit bestimmt auch einer der großen Stärken dieses Romans.
Kurz gesagt, eine wirklich erfrischende und aufregende Abwechslung.

Und aufregend ist dieses Buch allemal: Immer wieder passiert etwas, kaum ist der eine Handlungsstrang abgeschlossen, stürzt auch schon der nächste herbei und lässt keine Langeweile oder Durchhänger zu.
Doch recht oft ist es dann doch etwas überstürzt: Es geschehen so viele Dinge auf einmal, dass es oft eine Schwierigkeit darstellt, die Szene mitzuverfolgen, den Durchblick zu behalten und so ist man immer wieder ein wenig irritiert, weil man sich nicht ganz sicher ist, was genau nun passiert ist. Es wäre also von Vorteil gewesen, wenn man so manche Szenen feiner und detailreicher ausgearbeitet hätte. Die zusätzliche Länge hätte der Erzählung ohne Zweifel gutgetan.

Auch die Liebesgeschichte zwischen Jin und Amani hat ihre Stärken und Schwächen: Es herrscht in vielen Szenen eine ganz elektrisierende Chemie zwischen den beiden Charakteren. Mit schlagfertigen Dialogen und Neckereien ist es eine wahre Freude ihre Gespräche mitzuverfolgen und immer wieder leise zu schmunzeln.
Dann gibt es aber wiederrum auch Momente, in denen vieles – wieder – vollkommen überstürzt ist und ihre Gefühl sich in einer nicht ganz nachvollziehbaren Eile entwickeln. Man hat in diesen Augenblicken ein wenig das Gefühl, dass man wohl einpaar Kapitel überlesen haben muss, so innig sind sie von einem Moment auf den anderen.
Und dann verhalten sie sich wieder als wäre nichts gewesen und wieder herrscht die schon erwähnte Chemie. Diese zwei Zustände wechseln immer wieder ab und wühlen ein wenig auf.

Was von Amani selbst zu halten ist, ist auch ein kleines Paradoxon: Mal ist sie cool, witzig und unterhaltsam, und dann wieder auf eine nicht nachvollziehbare Weise selbstbezogen und scheint keine Schwächen zu haben, die sie authentischer und menschlicher für den Leser machen würden.
Doch schafft sie es immer wieder mit ihrer aufmüpfigen Art der Erzählung Schwung zu verleihen, genau wie die ständigen Wendungen, die zwar vorhersehbar, aber nötig sind, um die Spannung weiter aufrecht zu erhalten.

Die restlichen Charaktere sind nur schwer zu beurteilen, selbst Jin: Das Buch ist so kurz, dass man die Figuren nur oberflächlich kennenlernen kann und weder besonders mit ihnen sympathisiert, noch ihnen gegenüber abgeneigt ist. So sind viele grundlegende Entscheidungen, die Amani wegen den anderen Charakteren trifft, häufig nicht verständlich, zu hastig und scheinen so ein wenig willkürlich.

Nach dem Ende möchte man aber trotz allem mehr wissen: Obwohl der Schluss abgeschlossen und rund ist, möchte ich persönlich auf jeden Fall auch den Folgeband lesen, um zu sehen, was die Autorin mit Amani, Jin und Co. noch vorhat und welche Wendungen im Verborgenen auf den Leser warten.

Fazit: „Amani – Rebellin des Sandes“ von Alwyn Hamilton ist vielleicht etwas zu kurz geraten, aber immer unterhaltend und actionreich. Leuten, die nach einem neuen Setting im Jugendbuchbereich suchen, ist dieser Roman besonders zu empfehlen.
Und wie gesagt, bin ich schon sehr gespannt darauf, bald auch in den zweiten Band einzutauchen…

Selin, 16 Jahre alt

Zu groß oder zu klein?

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rezensiert von zwei Buben aus der dritten Klasse Volksschule

Neon Leon

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die beiden Buben besuchen die 4. Klasse Volksschule

Grumbuck!

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Patrizia besucht die 4. Klasse Volksschule0

Pernix

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3. Klasse Volksschule

Star Wars™ – Der Weg der Jedi (tiptoi® Buch)

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3. Klasse Volksschule

Prinzessin Fibi und das Einhorn

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Was die Kinder ( 2. Klasse VS) am meisten an der Geschichte beeindruckt hat:

BUDDY UND CARL

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Das Mäuseschloss

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Livia und Yara besuchen die dritte Klasse Volksschule

Die Flussfahrt

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Geschichte von Iari aus dem Wimmelbuch erzählt von Kalisha, 9 Jahre

Hier gibt´s Monster

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Star Wars™ – Der Weg der Jedi (tiptoi® Buch)

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3. Klasse Volksschule

Leos wundersame Reise

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beide Mädchen besuchen die 4. Klasse Volksschule

Neue Freunde für Gabriel

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Armin besucht die 4. Klasse Volkschule

Wenn ein Löwe in die Schule geht

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Fritzi und Andrei sind Schüler der dritten Klasse Volksschule

Der kleine Murps

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4. Klasse Volksschule

Iskari – Der Sturm naht

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Autor: Kristen Ciccarelli
Genre: Jugendroman/ Fantasy
Seiten: 415
Sprache: spannend, aber manche Sätze sind etwas seltsam übersetzt

Inhalt: Es war einmal ein kleines Mädchen namens Asha, sie war die Tochter des Drachenkönigs. Eines Tages freundete sie sich mit den mächtigsten Drachen, Kozu, an und erzählte ihm die verbotenen Geschichten, für die ihre Mutter gestorben war. Doch als sie sich weigerte sie weiter zu erzählen, nahm er Rache an ihr und verbrannte die Hälfte ihres Körpers und ihre Heimatstadt. Um diese Schuld zu begleichen, versprach sie, die Drachen von nun an zu vernichten und zu jagen. So wurde das unschuldige Mädchen zur gefürchteten Iskari, der Todbringerin.
Doch nicht nur die Drachen sind ihre Feinde, sondern auch der Kommandant des Königs, ihr Verlobter Jarek.
Überraschenderweise findet Asha einen Verbündeten gegen Jarek, aber derjenige darf sie noch nicht mal ansehen, geschweige denn mit ihr reden, denn er ist Jareks Sklave und Sklaven waren schließlich nur niederträchtige Diener, sagte sie sich. So wurde es ihr von Kindheitsbeinen beigebracht.

Kritik:
Mein erster Gedanke war, dass ich mich zu alt fühle für ein Buch, in dem es um Drachen geht. Falsch gedacht. Ich bin äußerst positiv überrascht worden. Im Buch werden immer wieder die verbotenen Geschichten erzählt, was ich spannend fand.
Besonders hat es mir jedoch Ashas Charakter angetan. Sie ist es gewohnt, das Sklaven Untertanen sind und ihr nicht ebenbürtig, aber als sie Jareks Sklaven kennenlernt, beginnt sie sich zu verändern und dies sehr realistisch, denn sie ändert ihre Meinung nicht von einem Tag auf den anderen, sondern Schritt für Schritt. Ich denke es ist schwer, mit so einer Abneigung gegen andere aufzuwachsen und diese zu überwinden, aber nichts ist unmöglich.
Das Ende war etwas vorhersehbar auch wenn es erst der Auftakt einer Trilogie ist! Der Plot twist war jedoch überraschend und gut überlegt.

Fazit 5/5 Büchern:
Ich bin ein großer Fan von diesem ersten Band und freue mich schon auf die Folgenden und bin gespannt was für Veränderungen in den nächsten Teilen auf mich zukommen werden.

Jude, 16 Jahre