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Cloud

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Der Fantasy- /Science-Fiction-Roman „Cloud“ von Claudia Pietschmann, die 1969 in der Mark Brandenburg geboren wurde, in Berlin Betriebswirtschaftslehre studierte und anschließend als Marketingberaterin und Werbetexterin arbeitete, hat 368 Seiten und wird ab zwölf Jahren empfohlen. Er erschien im August 2017 im Arena Verlag.

Die Protagonistin Emma Stone erzählt in der Ich-Perspektive und in der Gegenwart von der Zeit nach dem Tod ihres Bruders. Das tödliche Unglück ihres kleinen Bruders Ethan zerreißt Emma ebenso wie ihre Eltern, die kurz vor der Trennung stehen. Auch von ihren ehemaligen Freunden hat sich das Mädchen abgeschirmt und lebt ihren Schmerz ganz alleine und für sich aus.

Als sie eines Tages auf Facebook die Freundschaftsanfrage eines Jungens namens Paul annimmt, ändert sich alles. Plötzlich hat sie einen Freund, der sie versteht, da auch er seine Mutter verloren hat, ihr zuhört und dem sie vertraut. Sie verliebt sich. Doch nicht alle vertrauen dem unbekannten Jungen aus dem Internet so blind, allen voran Matt, ein Kindheitsfreund. Schließlich sucht Emma nur noch die Antwort auf die Frage: Wer ist Paul?

Der Roman hat einen kompakten, ausgeglichenen Schreibstil. Die Ereignisse werden klar und deutlich geschildert, er enthält keine lang ausschweifenden Beschreibungen, man findet nichtsdestotrotz aber auch tiefgründige Abschnitte im Buch. Emmas Gedankengänge sind logisch und gut nachvollziehbar.

Die Handlung ist gut zu verfolgen und regt einen an, immer weiter zu lesen, da das Ende des Buches bis zu den letzten Seiten nicht klar ist. Es ist ein ständiges Hin und Her. Dinge, die zunächst simpel und alltäglich erscheinen, verwandeln sich in etwas komplett Unerwartetes. Vieles im Buch hat mit futuristischer Technik zu tun. Ich denke, dass die Autorin damit auch auf die Probleme und Schwierigkeiten hinweisen will, die entstehen würden, sollte die Menschheit irgendwann anfangen, wirklich so viel Technik ins persönliche Leben einzubauen. Dies stört die Handlung aber nicht im Geringsten, die Hinweise, die leise Bitte, sich darüber Gedanken zu machen, verleihen der Handlung noch mehr Lebendigkeit.

Ich kann das Buch allen denen empfehlen, die ein einzigartiges Buch suchen, das auf eine Art und über das Thema der digitalen Überwachung geschrieben ist, das so noch nie zu lesen war. Die Idee ist absolut originell.

~ Karin, 16 Jahre

Das Mädchen im blauen Mantel

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Autorin: Monica Hesse
Verlag: cbj
Seitenanzahl: 380

Inhalt:

“Das Mädchen im blauen Mantel” spielt in Amsterdam während der Besatzungszeit:
Hanneke, ein Mädchen, das versucht, mit dem Verlust ihres Freundes fertig zu werden, beschafft heimlich und illegalerweise Luxusgüter, wie Schokolade oder Zigaretten für zahlende Kunden. Sie versucht nicht aufzufallen und den Blicken der Nazis zu entgehen.
Eines Tages jedoch bittet eine ihrer Kundinnen sie, ein verschwundenes, jüdisches Mädchen zu suchen. Hanneke nimmt zögerlich an und gerät auf der Suche nach Mirjam, der gesuchten 15-Jährigen in einem blauen Mantel, in ein kompliziertes Netz aus Fragen und Rätseln. Als der Bruder ihres toten Freundes seine Hilfe anbietet, zieht er Hanneke noch tiefer in die illegalen Aktivitäten, denn er ist Mitglied einer Widerstandsgruppe. Zusammen begeben sie sich auf die gefährliche Suche nach dem untergetauchten Mädchen.

Meine Meinung:

Das Buch ist aus Hannekes Sicht geschrieben und leicht zu lesen. Es ist abwechselnd spannend, dramatisch, emotional und man möchte es nicht mehr aus der Hand legen.

Das Buch vermittelt den Schrecken des besetzten Amsterdams sehr gut und die Anmerkung der Autorin, am Ende des Buches, bezüglich der historischen Genauigkeit, führt einem das nochmals vor Augen.

Ich finde das Cover sehr passend, es fängt die im Buch vermittelte Stimmung sehr gut ein.

Ich würde das Buch Jugendlichen empfehlen, die gerne spannende, aber auch emotionale, historische Geschichten lesen.

Ines, 14

Good Night Stories for Rebel Girls

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GOOD NIGHT STORIES FOR REBELS GIRLS

100  AUSSERGEWÖHNLICHE FRAUEN

Von Elena Favilli und Francesca Cavallo                                                                                                                             mit 213 Seiten

Inhalt:

In dem Buch werden 100 außergewöhnliche Frauen vorgestellt, die alle etwas Besonderes erreicht haben. Auf welchem Gebiet sie erfolgreich waren, ist bunt gemischt. Da gibt es Models, Schriftstellerinnen, Königinnen, Widerstandskämpferinnen und vieles mehr. Es werden auch Frauen vorgestellt, von denen man (leider) noch nichts gehört hat, die aber wunderbare Dinge vollbracht haben.

Illustrationen:

Jede Frau hat immer eine Seite Text und ein Porträt. Die Porträts wurden von sechzig Illustratorinnen angefertigt. Ich finde, für ein Buch sind das richtig viele. Man kann das sehen, weil die Porträts somit auch in verschiedenen Stilen gezeichnet sind. Mir haben alle Bilder auf ihre eigene Art sehr gut gefallen.

Die Texte:

Die kleinen Texte zu jeder einzelnen Person (es gibt auch manchmal Texte über mehrere Personen zusammen) waren nicht zu lang, was mir sehr gut gefallen hat. Es stand immer da, wann die Person geboren ist bzw. wann sie gestorben ist. Außerdem noch ein Zitat und eben ein kurzer Text darüber, wie sie das Leben verbracht haben. Das Ganze war sehr übersichtlich und hat mir gut gefallen.

Meine Kritik:

Ich finde die Idee super, besondere Frauen aufzuzählen. Ich habe mich über eine Frau ein bisschen informiert und habe auch sehr viele negative Dinge über sie herausgefunden. Davon wurde aber in dem Text nichts geschrieben. Das finde ich irgendwie schade, weil es ja sein mag, dass die Person viele positive Dinge vollbracht hat, aber damit wird ein falsches Bild vermittelt. Diese negativen Informationen sind auch sehr schnell zu finden, wenn man sich ein bisschen erkundigt. Ich weiß nicht, ob das jetzt ein Einzelfall war oder ob es noch mehr Frauen in dem Buch gibt, die auch negativ belastet sind, aber somit fand ich zumindest diesen einen Text nicht ganz so toll. Vor allem, da das Buch ja auch für jüngere Mädchen gedacht ist. Wenn da jetzt steht, dass jemand Krieg geführt hat, ist es klar, dass viele Menschen dabei sterben. Das muss man dann natürlich nicht dazuschreiben.

Fazit:

Trotzdem hat mir das Buch bis auf die eben genannte Kritik sehr gut gefallen. Vor allem, dass es mit Crowdfunding finanziert wurde, finde ich beachtlich (hinten im Buch steht drinnen, wer gespendet hat). Ich würde 4/5 Sternen geben, weil mir eben die Objektivität ein bisschen gefehlt hat.

Isabel (13)

Bodyguard: Der Anschlag

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„Bodyguard: Der Anschlag“ von Chris Bradford ist der fünfte Teil aus seiner Bodyguard-Reihe. Die Person, um die es hauptsächlich geht, heißt Connor Reeves. Er ist der Sohn eines verstorbenen Soldaten und muss sich um seine Großmutter und seine kranke Mutter kümmern. Deswegen nimmt er das Angebot von Colonel Black an, da im Gegenzug dafür alle Kosten zur Pflege seiner Mutter übernommen werden. Doch der Job als Bodyguard ist alles andere als ungefährlich.

Gemeinsam mit seinem Team muss Connor im ersten Teil die Tochter des amerikanischen Präsidenten beschützen und auch in den darauf folgenden Teilen wird es für ihn nicht leichter. Die Fahrt auf einer Jacht sowie ein Safaritrip in Afrika erweisen sich als äußerst anstrengend und Nerven aufreibend. Im vierten Teil geht es dann ausnahmsweise um Charley, eine Teamkollegin von ihm, und man erfährt, warum sie im Rollstuhl sitzt.

Im fünften Teil wird Connor dann nach Russland geschickt, um den Sohn eines Oligarchen, der Russland von der Korruption befreien will, zu beschützen. Als Partner bekommt Connor Jason. Die Beziehung zwischen den beiden ist nicht gerade gut, da beide immer versuchen, der Beste zu sein. Da kommt es häufig zu Streitereien, vor allem da Conner das Oberkommando hat. Auch mit dem Klienten gibt es Schwierigkeiten, sowie dem Russischen Inlandsgeheimdienst und der Russischen Mafia. Zum Glück bekommen Connor und Jason Unterstützung von Anastasia, einer neuen Schülerin, welche sich mit Feliks, dem Klienten, anfreunden will. Als dann alles auf einmal zusammenkommt (der Vater wird verhaftet, Feliks von Mitschüler gequält und eine Bombe zerstört das Anwesen) flüchten sie auf den Landsitz des Oligarchen. Doch auch dort sind sie nicht sicher.

Ich liebe diese Buchreihe. Auch wenn man sich am Anfang denkt: „Jugendliche als Bodyguards? Sehr unrealistisch“, hat man sich spätestens nach dem ersten Buch damit abgefunden. Chris Bradford schafft es mit seinem Schreibstil:

  • Erstens, dass man vergisst, dass es noch Jugendliche sind und
  • Zweitens, dass einem die Charaktere so sehr ans Herz wachsen. Normalerweise bin ich echt nicht so leicht aus der Fassung zu bringen, aber es gab so eine herzzerreißende Stelle, dass mir sogar die Tränen kamen. (Das ist mir bis jetzt erst einmal passiert und das war bei „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“)

Ich würde das Buch jedem empfehlen, der gerne Action hat und schon mindestens 12 Jahre alt ist, da manche Szenen schon anspruchsvoller oder schwerer zu verstehen sind. Aber auch allen anderen kann ich nur wärmstens empfehlen, Bodyguard einmal zu lesen, vielleicht gefällt es einem überraschenderweise.

Nina, 16

Das Auge von Licentia

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Der dreihundertdreizehnseitige Roman ‚Das Auge von Licentia‘ stammt aus der Feder der im Saarland lebenden Autorin Deana Zinßmeister. Sie hat schon unzählige historische Bücher geschrieben, dieses ist erstmals an Jugendliche gerichtet. Es erschien 2017 im Arena Verlag.

Die Handlung spielt sich in einem Dorf namens Licentia ab, deren Dorfbewohner wie im Mittelalter leben, obwohl die Geschichte in der heutigen Zeit angesetzt ist. Die Einwohner sind freiwillige Teilnehmer einer Fernsehsendung, die in den modernen Teil der Welt übertragen wird, allerdings wissen nur die Älteren, dass ihr gesamtes Leben jederzeit von außen beobachtet und gefilmt wird. Die Jüngeren sehen das kleine Dorf, den großen Wald und die weit entfernten Berge als ihr gesamtes Universum an – so auch Jonata, die fünfzehnjährige Protagonistin, die von ihrem Vater eher wie ein Junge als ein Mädchen erzogen wurde.

Aber es gibt noch ein zweites Dorf. Dieses liegt im Wolfsbannerland, das an der Lichtung im Wald beginnt, und diejenigen beherbergt, die Licentia aus mysteriösen Gründen verlassen haben. Beide meiden sich, es gibt keinen Kontakt.
Eines Nachts ist Jonata mit Jungen ihres Dorfes auf der Jagd, wird aber nach dem Auftauchen der Drachen alleine zurückgelassen und lernt Tristan, einen Wolfsbanner, kennen.

Das Buch ist von Anfang an ziemlich unverkennbar ein Liebesroman und obwohl ich Liebesgeschichten recht gerne lese, hat mir das Buch überhaupt nicht gefallen. Kurz und bündig: In meinen Augen ist es langweilig und die Romanze schrecklich kitschig und unrealistisch.Seit dem ersten Mal, als sich Tristan und Jonata getroffen haben (es war dunkel, das Treffen kurz und wortkarg), scheinen sie unsterblich ineinander verliebt zu sein. Es wird auch ständig von der Angst gesprochen aufzufliegen, aber es reiht sich dann doch ein glückliches Treffen an das andere.
Außerdem wird das ganze Buch von kurzen schlichten Sätzen durchzogen, die keine Spannung aufbauen oder Interesse an der Handlung hervorrufen können. Es sind auch kaum stilistische Mittel vorhanden, sogar eine Wortwiederholung, die definitiv nicht gewollt ist, konnte ich ausmachen. Es wirkt im Allgemeinen fast so, als hätte die Autorin die falsche Einstellung zum Leseverständnis von Jugendlichen.

Etwas, das ich aber gut finde, war die Nichtauflösung eines Rätsels. So etwas mag ich persönlich immer sehr, da es in diesem Fall allerdings das einzige Unvorhersehbare war, das sich im Laufe des ganzen Buches ereignet hatte, wirkte es nicht so sehr.

~ Karin, 16

Die Abenteuer des Apollo 1: Das verborgene Orakel

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Das Buch Apollo von Rick Riordan handelt von Apollo, dem griechischen Gott der Dichterei. Es beginnt damit, dass Apollo von seinem Vater Zeus von der Götterwelt verwiesen wurde.

Am Anfang trifft Apollo auf Mikey und Cade , die ihn zusammmenschlagen und danach hilft ihm Meg.

Mehr will ich nicht erzählen, weil ihr auch noch etwas lesen müsst.

Das Buch war leicht zu lesen und zu verstehen, denn ich habe schon viele Bücher gelesen.

Ich würde das Buch Kindern empfehlen, die griechische Götter und Sagen mögen.

Florian (12)

Myriad High – Was Hannah nicht weiß Band 1

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von Carly Wilson

mit 255 Seiten

Die Myriad High:

Die Myriad High ist eine Internatsschule in Stemford, Kalifornien. Die Schule darf nur von Kindern, deren Eltern dort (High-Tech Myriad Corporation) angestellt sind, besucht werden. Die Firma, zu der sie dazugehört, ist bekannt für mehrere technische Errungenschaften.

Die wichtigsten Charaktere:

Hannah: Sie ist die Tochter des Gründers der Myriad High und der High-Tech Myriad Corporation. Ihr Vater ist leider vor kurzem gestorben.

Chloe: Chloe ist eine beste Freundin von Hannah und besucht auch die Myriad High. Ihre Eltern sind eine Art Hauswarte der Schule. Sie ist auf dem Weg, eine der besten und jüngsten Hacker der Welt zu werden.

Sophie: Auch eine beste Freundin von Hannah. Besucht auch die Myriad High.

Evan: Ist neu auf der Schule.

Ryan: Er ist auch neu auf der Schule. Seine Eltern arbeiten als Künstler da.

Alyssa: Eine neue Schülerin die auf der Schule ist, obwohl ihre Eltern da nicht arbeiten.

Matt: Der Freund von Hannah.

Inhalt: Hannah, Sophie und Chloe kommen dieses Jahr endlich auf die Myriad High und wohnen zusammen im Internat. Das wäre alles so schön wenn Matt endlich auftauchen würde. Er ist immer noch nicht an die Schule zurückgekehrt. Wo ist er bloß? Dann sind da noch drei Neue dieses Jahr: Alyssa, Ryan und Evan. Irgendwas ist komisch bei denen. Und was ist überhaupt wirklich passiert? Warum ist Hannahs Vater tot? Er wäre niemals so unachtsam gewesen und an einem allergischen Schock gestorben. Außerdem steht bald der Ball an und sie dürfen neu entwickelte Geräte testen. Das Chaos beginnt.

Meine Meinung: Mir hat die Beschreibung von der Schule sehr gut gefallen. Die Geräte, die sie testen dürfen, sorgen zwischendurch mal für Lacher. Überhaupt gefällt mir der Stil der Autorin sehr gut. Sie baut nämlich Spannung auf und es ist trotzdem nicht langatmig, wie das bei anderen Büchern manchmal der Fall ist. Bei der Hauptperson Hannah habe ich mich schon manchmal gefragt, was mit ihr los ist. Manche ihrer Handlungen habe ich einfach nachvollziehen können. Dadurch, dass es aus verschiedenen Perspektiven geschrieben ist, kann man aber dazwischen durchatmen und es passt wieder. Am Ende ist das ganze so gemein gemacht, dass man am liebsten sofort den zweiten Band lesen würde. Ich hoffe es dauert nicht ganz so lange, bis der erscheint!

Fazit: Ich würde 4/5 Sternen geben, weil es zwar richtig toll geschrieben ist, aber Hannah mit ihrer unentschiedenen Art manchmal ein bisschen nervt. Außerdem ist so noch etwas Luft nach oben für folgende Teile.

Isabel, 13

STORMHEART DIE REBELLIN

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von Cora Carmack                                                                                                                                                                    mit 460 Seiten

Sturmjäger: Sturmjäger sind Menschen die sich zu Gruppen zusammenschließen und Stürme bekämpfen/jagen. Sie verkaufen verschiedene Sachen an das Volk, womit man sich vor Stürmen schützen kann.

Sturmherzen: Ein Sturmherz ist einfach das Herz von einem Sturm. Wenn man einen Sturm besiegt, kann man sein Herz mitnehmen und  damit andere Stürme bekämpfen. Allerdings kann man zu Beispiel mit dem Herz von einem Feuersturm nur einen anderen Feuersturm besiegen. Deswegen hat die Königsfamilie auch zu jeder Art von Sturm ein Sturmherz.

Inhalt:

Die Hauptperson ist Aurora. Sie ist die Erbin des Throns von Pavan. Ihr Bruder und ihr Vater sind schon gestorben. Eigentlich können alle in ihrer Familie die Stürme, die Pavan bedrohen, mit Hilfe von Sturmherzen immer wieder besiegen. Allerdings hat Aurora diese Gabe nicht geerbt. Um das zu vertuschen, durfte sie nie Freundinnen haben und ihre Zofen wurden immer wieder gewechselt.

Sie soll Cassius Lock, den Zweitgeborenen aus der Königsfamilie Lock heiraten, damit er das Land beschützen kann. Somit könnte sie trotzdem Regentin sein. Als sie dann aber herausfindet, dass sie Cassius nur benutzen will, um an die Macht zu kommen, flieht sie.

Sie schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Dort wird Lock, der Anführer, ihr Lehrmeister. Aurora gibt sich als Roar aus, was ein Synonym von ihrem Spitznamen Rora ist. Rora hofft, dass sie noch lernen kann, ihr Land zu beschützen. Wird sie es schaffen, oder muss sie Cassius heiraten?

Meine Meinung:

Ich habe am Anfang ein bisschen gebraucht, um mich mit Aurora anzufreunden, aber es hat nicht lange gedauert und man hat sie schon ins Herz geschlossen. Bei Cassius war von Anfang an klar, dass er irgendetwas im Schilde führt. Allerdings nimmt auch diese Sache später eine unerwartete Wendung.

Sobald sie bei den Sturmjägern war, wurde es spannender. Das Ganze kam ins Rollen und man hat richtig gemerkt, dass die Autorin noch viel zu erzählen hat. Bei Lock dauert es lange, bis man genug über ihn erfahren hat, um seine Handlungen zu verstehen.

Mich hat es nur die ganze Zeit genervt, dass sie nie jemandem erzählt hat, wer sie ist. Alle haben ihr geholfen und sie unterstützt und was macht sie? Sie verschließt sich vor jedem. Sonst hat es mir sehr gut gefallen. Am Ende war wie bei vielen Reihen ein Ende, bei dem man erst den nächsten Band lesen muss, um sich wieder zu beruhigen. Ich hoffe der lässt nicht allzu lange auf sich warten. Den hier habe ich nämlich in weniger als einem Tag verschlungen.

Fazit:

Ein gelungenes Buch mit noch ein bisschen Luft nach oben für den zweiten und dritten Band. Ich gebe 8/10 Punkten.

Isabel (12)

Das Herz der Quelle. Sternensturm

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von Alana Falk

ACHTUNG!

Im folgenden Absatz dieser Rezension sind Informationen enthalten, die man, wenn man nicht so genau liest, erst später erfährt. Ich schreibe das vorweg, damit ihr die Geschichte von Anfang an besser versteht. Wer das nicht möchte, kann den nächsten Absatz einfach überspringen und sollte sich trotzdem auskennen.

Die Geschichte wird abwechselnd vom Anfang an und von der Mitte weg erzählt. Im ersten Kapitel fängt es mit Liliana an, die am Anfang der Geschichte steht. Im zweiten Kapitel geht es mit Adara weiter. Adara ist Liliana zu einem späteren Zeitpunkt. Also wird die Vorgeschichte von Adara im 1., 3., 5. …. Kapitel erzählt. Nach ungefähr ¾ des Buches ist dann die Geschichte von ihrem früheren Ich beendet. Dann geht es nur noch mit Adara weiter. Warum sie später Adara heißt, und nicht mehr Liliana, schreibe ich in den Inhalt. Ich habe das schon nach den ersten paar Seiten gemerkt, aber wirklich aufgelöst wird das Ganze erst ca. in der Mitte.

Inhalt:

Liliana gehört zu einer alten Familie von mächtigen Zauberern. Alle Zauberer und ihre Quellen gehören zu einer Gemeinschaft. Die Quellen geben den Magiern die Macht/Kraft, um zu zaubern. Den Vorstand der Gemeinschaft bildet der Hohe Rat. Allerdings sind auch normale Menschen Mitglieder.

Liliana steht kurz davor, eine Quelle zugeteilt zu bekommen. Dann soll sie eine noch mächtigere Magierin als ihr Bruder Naos werden. Als Magierin wird ihr Name Adara sein und der Stern nach dem sie dann benannt sein wird, leuchtet besonders hell. Als sie dann am Tag der Zeremonie Chris zugeteilt bekommt, läuft alles schief. Chris hatte nämlich schon einmal einen Magier, aber der ist gestorben. Die Magie fließt zwar perfekt zwischen ihnen, aber er will das alles überhaupt nicht. Deswegen klappt kein einziger Zauberspruch, sei er auch noch so einfach.

Ein großer Druck lastet auf ihren Schultern. Werden sie das Zaubern irgendwie doch noch schaffen, oder wird man die Verbindung für gescheitert erklären müssen?

Meine Meinung:

Liliana nervt zwar ein bisschen mit ihrer Naivität, aber ich kann das sehr gut nachvollziehen. Alle erwarten so viel von ihr und sie hat einfach Angst, den Ansprüchen nicht gerecht zu werden. Außerdem ist sie sowieso kein selbstbewusster Mensch. Als es dann mit Chris nicht klappt, ist sie einfach nur verzweifelt. Ihr Bruder hat schon so viel erreicht und sie sollte ja noch besser sein. Liliana kann es sich einfach nicht erklären und schiebt deshalb die Schuld auf Chris.

Ich konnte der Handlung gut folgen und es wurde auch sehr viel Spannung aufgebaut. Der Schreibstil war total angenehm zu lesen. Allerdings muss ich sagen, dass ich Lilianas Kapitel viel lieber gelesen habe als die von Adara.

Fazit:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Leider mochte ich Adara nicht so gern. Ich gebe 9/10 Sternen und freue mich schon total auf den nächsten Teil.

Isabel (12)

Don’t kiss Ray

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Autorin: Hauptfiguren:Jill,Ray

In dem Buch ‘Don’t kiss Ray’ geht es um Jill,eine 16-jährige Schülerin, die auf einem Konzert einen jungen Sänger namens Ray kennenlernt, der bei der Band ‘Broken Biscuits’ mitspielt.

Sie lernen sich flüchtig kennen. Damals weiß Jill noch nicht, das Ray ein heiß begehrter Sänger ist, doch das lernte sie auf die bittere Art. Ein Kuss, ein paar Bilder, totaler Shitstorm. Ihr Leben wird total auf dem Kopf gestellt, seitdem sie Ray getroffen hat.

Es ist ein spannendes und aufregendes Buch, welches ‘Girl Online’ von Zoe Sugg ähnelt.

Manchmal hat mich an Jill gestört, dass sie ziemlich naiv ist und nicht alles sofort versteht, trotzdem mochte ich sie.

Das Buch ist allem in allem gut geschrieben und hat eine gute Handlung.

Ich würde das Buch an 12/13-Jährige empfehlen, die sich für sehr viel Drama interessieren.

Elena/13

ADAS & MARYS unglaublich erfolgreiche AGENTUR für das Lösen unlösbarer Fälle

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(2. Teil) von Jordan Stratford

mit 234 Seiten

Die Charaktere haben alle wirklich, zu unterschiedlichen Zeiten, gelebt. Allerdings hat die Autorin die Lebensdaten verändert, sodass sie einander treffen und hat sich überlegt, was dann passieren würde. In den Steckbriefen der Hauptcharaktere stehen die Eigenschaften usw. so, wie sie für die Geschichte verändert wurden. Das sind keine Fakten, sondern nur, wie es sich die Autorin überlegt hat.

Hauptcharaktere:

Augusta Ada Byron (später als Ada Lovelace bekannt): ein Mathematikgenie, das später den Computer erfindet, leider ist ihr Vater verstorben als sie 8 Jahre alt war

Mary Wollstonecraft Godwin: eine herzensgute Person, erfindet später den ersten Science-Fiction Roman “Frankenstein”

Clara Allegra (Alba) Byron (in der Geschichte nur Allegra genannt): die Halbschwester von Ada

Clara Mary Jane Clairmont (in der Geschichte nur Jane genannt): die Stiefschwester von Mary

Mrs. Sommerville: Mathematikerin, Astronomin und Feministin

Charles Dickens: ein Freund von Mary und Ada

Inhalt:

Die Geschichte spielt 1928.  Augusta Ada Byron (11) und Mary Wollstonecraft Godwin (14) führten eine geheime Detektivagentur. Zumindest war sie mal geheim. Nach ihrem ersten Fall sind sie richtig berühmt. Nun wollen Allegra und Jane unbedingt mitmachen und helfen, ihren zweiten Fall zu lösen.

Die Tochter von Mrs. Sommervilles verstorbenem Cousin, Elisabeth (Lizzie), soll bald heiraten und sie ist sich sicher, dass da irgendetwas faul ist. Natürlich machen sie sich sofort auf den Weg und statten Lizzie einen Besuch ab. Dort erfahren sie, dass Lizzies Vater der Vermählung zugestimmt hatte, bevor er starb. Als Ada es schafft, ein Gespräch von Elisabeths Verlobten Sir Caleb Gulpidge und ihrem Cousin Mr. Thorpe mitzuhören, ist klar: Hier stimmt etwas nicht.

Bewertung:

Mir hat das sehr gut gefallen. Die Geschichte war total spannend und man hätte das Ende nicht so erwartet, wie es gekommen ist. Was ich sehr toll fand war, dass es abwechselnd aus der Sicht von Ada und Mary erzählt wurde. Ich würde allerdings sagen, dass Ada eher noch die Hauptperson war. Besonders gut hat mir gefallen, dass am Ende vom Buch die Steckbriefe von allen wichtigen Personen waren. Nicht wie sie im Buch sind, sondern was sie wirklich gemacht haben. Ich kann keine einzige schlechte Sache über dieses Buch sagen.

Man hat sich immer ausgekannt, obwohl es der zweite Band ist und ich den ersten nicht gelesen habe. Also auch eine Empfehlung für die Leute, die wie ich den ersten Teil noch nicht gelesen haben (den werde ich mir sicher noch kaufen).

Ich gebe 10/10  Sternen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Isabel (12)

Evolution: Die Stadt der Überlebenden

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Autor: Thomas Thiemeyer

Erscheinungsdatum: Juli 2016

Ab: 12 Jahren

Seitenanzahl: 360

Inhalt: Als Lucie und Jem gerade noch ihren Flug in die USA erwischen, wissen sie nicht, dass dieser ihr gesamtes Leben verändern wird.

In der Nähe des Nordpols gerät das Flugzeug in einen heftigen Sturm. Nach einer Weile hört es auf zu stürmen, dennoch müssen sie am Denver Airport zwischenlanden. Doch aus der Landung wird eine Bruchlandung, bei der das Flugzeug von der Landebahn abkommt und flugunfähig liegen bleibt. Die Ursache dafür ist sofort sichtbar: Der ganze Airport ist so überwuchert, als ob seit Jahrzehnten kein Mensch dort gewesen ist. Mit Hilfe des Roboters M.A.R.S. und anderen ihnen bis dahin unbekannten technischen Geräten finden sie heraus, dass das Flugzeug in ein Zeitloch geflogen ist und sie einen Zeitsprung ins Jahr 2235 gemacht haben.

Auf der gesamten Erde gibt es keine Menschen mehr, außer in einer abgelegenen Stadt in den Bergen. Doch wie sollen sie es schaffen, dorthin zu gelangen, ohne zu sterben?

Denn es scheint, als habe sich die Natur gegen sie verschworen. Wie haben es die Squids (eine intelligentere Art des Oktopusses, die nach dem Verschwinden der Menschen das Land erobert haben) geschafft, ganz nach oben an die Nahrungskette zu kommen? Was hat das Aussterben der Menschen hervorgerufen?

All diese Fragen muss eine kleine Gruppe von Teenagern rund um Lucy und Jem, die sich auf die Suche nach den Überlebenden gemacht haben, so schnell wie möglich herausfinden, denn am Ende zählt nur eins: Fressen oder gefressen werden.

Schreibweise: Die Schreibweise war für mich genau richtig. Ich habe alle Wörter verstanden und auch die Handlung war immer gut erklärt, sodass es keine Unklarheiten gab.

Eigene Meinung: Mir hat das Buch echt gut gefallen. Ich persönlich habe nichts Schlechtes zu sagen. Das Lesealter, finde ich, ist auch gut gesetzt worden. Mir gefällt das Buch gut, weshalb ich auch die nächsten Bücher der Reihe „Evolution“ lesen werde. Echt gut gelungenes Buch.

Nikola, 14 Jahre

Raven Stone – Wenn Geheimnisse tödlich sind

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Autor: Joss Stirling
Genre: Jugendroman
Seiten: 416
Cover/Titel: erinnert an James Bond / sehr mädchenhaft

Inhalt: Raven Stone ist die Neue an der Schule, eine Außenseiterin. Nicht nur, weil ihr vorgeworfen wird, sie habe Sachen von den anderen gestohlen, sondern weil sie auch nicht so viel Geld hat wie alle anderen an der Schule. Doch dann kommt Kieran und gibt ihr neue Kraft, er darf sich aber nicht verlieben, denn er ist auf einer Mission, um herauszufinden, wieso sich die Schüler nach einem Programm für Persönlichkeitsverbesserung so merkwürdig verhalten und wie das mit den bekanntesten Personen des Landes zusammenhängt.

Protagonisten: Kieran -> ein ewiger Besserwisser, der mir am Anfang sehr unsympathisch war, jedoch wird er viel gefühlvoller mit der Zeit.

Fazit 4/5 Büchern: Ich hab das Buch in einem Zug gelesen. Es ist sehr klischeelastig mit dem Mädchen, das auf eine neue Schule kommt, sie wird zum Außenseiter, aber es gibt einen neuen und hübschen Mitschüler, etc. Dieses Buch wird jedoch durch Kieran zu etwas Besonderen, da er einen eigenwilligen Charakter hat.

Empfehlung: Jugendliche von 12 – 16 Jahren, die einfach mal wieder einen guten Einzelband lesen wollen.

Cassie Ashway, 16 Jahre

Haus der tausend Spiegel

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Autorin: Susanne Gerdom

Erscheinungsdatum: 12.9.2016

Seitenanzahl: 413

Inhalt:

In “Haus der tausend Spiegel” geht es um die junge Hexe Annik, welche um einen Studienplatz an einer Hexenakademie kämpft.

Dafür muss sie das Geheimnis der Familie van Leuwen lösen und, getarnt als Kindermädchen, auf dem riesigen Grundstück arbeiten. Doch statt das Geheimnis um dieses gigantische Haus zu entwirren, wird es von Tag zu Tag schlimmer.

Von wo tauchten die immer wieder aufgehenden Schnitte ihres düsteren Hausherren Gabriel auf?

Wieso hatte sich Elias, das Kind, welches sie betreuen muss, in einem Koffer verbarrikadiert?

Wer weinte jeden Tag in dem riesigen Park der Familie? Wer oder was war diese Gestalt im Spiegel?

Fragen über Fragen häuften sich und die nächtlichen Ausflüge in die verschiedenen Stockwerke, die wie Halluzinationen an ihr vorbeizogen, halfen auch nicht wirklich. Die Ereignisse wurden immer skurriler und die Tage vergingen wie in einem Traum.

Annik befürchtete, dass eine andere Hexe am Werk ist und das Anwesen unter ihrem Bann hält. Bald schon geht es um Leben und Tod und sie muss sich zwischen dem Vergessen ihrer Erinnerungen und Gabriel entscheiden.

Meine Meinung:

Das Buch an sich war schön und gut zu lesen, aber ein paar Begriffe wie “Gny” wurden nicht erklärt  und man muss sich mit der Zeit selber zusammenreimen was es bedeutet oder ist. Leider ist so etwas häufiger passiert und ein paar Szenarios waren verwirrend beschrieben und nicht deutlich genug erklärt.

Das riesige Puzzle, welches man sich beim Lesen des Buches Stück für Stück aufbauen muss, ist sehr interessant und man muss manchmal etwas genauer lesen, um eine Szene zu verstehen.

Das Cover finde ich, genau wie den Titel, passend und schön.

Ich würde das Buch Jugendlichen, die rätselhafte Geschichten und Fantasy mögen, empfehlen.

Umus (12)

Ausgerechnet wir

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Das Buch „Ausgerechnet wir“ von Monika Peetz dreht sich im Großen und Ganzen um Tom und sein Leben, aber es gibt auch noch ein paar Geschichten, die eher im Hintergrund verlaufen.

Tom ist selbstständig und beschäftigt sich sehr gerne mit Zahlen, Formeln… grundsätzlich allem, was mit Mathe zu tun hat. Seine längste und zugleich auch letzte Beziehung hatte er mit Sophie, deren Auto er angefahren hat und sie daraufhin verfolgte. Nun möchte er endlich die große Liebe kennenlernen und meldet sich deswegen auf einer Dating Website an. Prompt lernt er viele Frauen online kennen und eine hat es ihm besonders angetan, Lisa. Er verabredet sich mit ihr, doch anstelle von Lisa taucht deren Mutter auf, die ihre Tochter verkuppeln möchte. Tom ist verzweifelt, aber schließlich beschließt er Lisa doch noch zu treffen. Allerdings muss er sie dazu erst einmal finden und das ist gar nicht so einfach. Mithilfe der Informationen, die er davor schon herausgefunden hat, trifft er sie „zufällig“ in einem Waschsalon. Das Treffen verläuft aber anderes als geplant und sie bemerkt ihn nicht einmal.

In der Zwischenzeit hilft er seinem Ex-Schwager Joshi bei finanziellen Problemen und bekommt dann den Rat von ihm, Gutes zu tun, um Gutes zu bekommen. Leichter getan als gesagt, denn obwohl es am Anfang ganz gut läuft, geschieht dann eine Katastrophe nach der nächsten. Lisa trifft er auch wieder, allerdings als Konkurrent, denn sie möchten beide als Berater bei der Bäckerei Schwab arbeiten. Und als wäre alles nicht schon kompliziert genug, mischen seine drei Schwestern und sein Vater, von dem er nicht besonders viel hält, sowie seine Nachbarn sein Leben ganz schön auf.

Das Ende ist überraschend und unerwartet, aber auch ziemlich süß. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich mich sehr gut mit der Hauptrolle Tom identifizieren kann. Die Vorliebe für Mathe, das Pech, das immer etwas schief läuft und vor allem, dass er immer alles genau geplant haben möchte.

Insgesamt war das Buch von der Art her sehr angenehm zu lesen und ich würde es allen empfehlen, die gerne Liebesgeschichten lesen. Mit seinen rund 330 Seiten ist es, meiner Meinung nach, auch für diejenigen die sonst nicht so viel lesen, gut geeignet, aber auch die, die gerne dicke Schinken lesen, werde ihre Freude dran haben. Da in dem Ganzen nicht wirklich etwas Gefährliches oder Erotisches passiert, würde ich das Buch sogar Jugendlichen ab 12 Jahren empfehlen.

Nina, 15 Jahre

Das Juwel – Die weiße Rose

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von Amy Ewing    390 Seiten

Die Insel, auf der die Geschichte spielt, ist in fünf Gebiete unterteilt: Sumpf, Schlot, Farm, Bank und das Juwel. Sumpf und Schlot sind die ärmsten Gebiete, wo die Leute sehr wenig Geld haben. Dann kommt die Farm, wo die meisten aus Sumpf und Schlot arbeiten. Dort sind die Felder und Bauernhöfe. Dann kommt die Bank. Dort sind die Banken und die Leute, denen es gut geht. Also die, die normal viel Geld haben. Außerdem sind dort die Geschäfte. Im Juwel wohnen die reichen Leute: Der König, die Königin und alle Herzoginnen und Herzogen.

Die wichtigsten Figuren:

Violet: die Protagonistin und ein „Surrogat“, das sind Mädchen aus dem ärmsten Gebiet auf der Insel (dem Sumpf),  die eine Gabe haben, mit der sie Dinge verändern können

Ash: flieht zusammen mit Violet und Raven aus dem Juwel

Raven: die beste Freundin von Violet, sie kennen sich aus Southgate, der Schule, in der sie gelernt haben, ihre Gabe zu benutzen

Herzogin vom See: die Herrin von Violet

Lucien: der Anführer des Widerstands, er hilft Violet, Raven und Ash zu entkommen

Garnet: der Sohn der Herzogin vom See, er schließt sich im Laufe des Buches dem Widerstand an

Inhalt:

Nachdem Violet im ersten Band Raven das Mittel von Lucien gibt (das lässt einen für eine bestimmte Zeit in so einen tiefen Schlaf fallen, dass man aussieht, als wäre man tot), das eigentlich für sie bestimmt war, um fliehen zu können, muss sie einen anderen Weg finden, um das Haus vom See zu verlassen. Garnet, der Sohn der Herzogin, hilft ihr. Zusammen mit Garnet und Ash gelangen sie in die Leichenhalle, wo Raven liegt. Glücklicherweise finden sie Raven schnell und kommen durch ein unterirdisches Tunnelsystem in die Bank. Dann müssen sie weiter in die Farm. Von dort werden sie nämlich von einem/einer Verbündeten von Lucien abgeholt und in Sicherheit gebracht. Allerdings wird jetzt nach Ash gesucht und alle Züge sind gesperrt, sodass sie nicht in die Farm kommen. Aber Ash hat eine rettende Idee. Wie es weitergeht müsst ihr selber herausfinden.

Bewertung:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war spannend und es gab eine total unerwartete Wendung. Ich bin voll und ganz begeistert. Am Ende gab es, genau wie im ersten Band, einen gemeinen Cliffhanger. (Das ist, wenn man etwas Schlimmes erfährt, aber nicht, wie das Problem gelöst wird und man auf das nächste Buch warten muss.) Ich gebe 10/10 Punkten, weil es einfach total toll war.

Isabel (12)

GoodDreams – Wir kaufen deine Träume

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Autorin: Claudia Pietschmann

Erschienen: Juli 2016

Seiten: 360

GoodDreams: GoodDreams ist eine Internetplattform und die Nummer 1 der sozialen Netzwerke. User können hier ihre über die Nacht aufgenommenen Träume veröffentlichen. Andere User können sich die Träume anschauen und diese dann liken. Für Likes bekommt der Veröffentlicher des Traumes Geld.

Hauptfiguren:
- Mika ist ein Profiträumer und gehörte zu den Top 20 der Welt. Doch seit er sich von seiner Freundin getrennt hat, leidet er unter Schlaflosigkeit.
-  Leah ist die Zwillingsschwester von Mika. Sie ist keine gute Träumerin, bemüht sich aber trotzdem immer wieder sehr, weil sie ihren Bruder nicht enttäuschen will.
Der Vater der Zwillinge leidet unter Muskelschwäche und braucht dringend Medikamente, für die sie aber nicht genug Geld besitzen.
- Tayo ist ein guter Freund von Mika und verliebt in Leah. Mika bittet ihn, Leah beim Verbessern ihres Träumens zu helfen.
- Yuna arbeitet in einem Hotel unter schlechten Bedingungen. Durch das Träumen kann sie ihrem Alltag entweichen.
- Ben wohnt mit seiner alkoholsüchtigen Mutter in einem Schulbus. Auch er verliebt sich in Leah.
- Cornel ist ein GoodDreams Mitarbeiter. Am Anfang erfährt man nicht wirklich viel über ihn.

Inhalt: Mika, Yuna und Ben, alles gute Träumer, bekommen eines Tages eine Einladung zu einem Spiel von GoodDreams:

Hallo Träumer,
wenn du Lust hast, um 250.000 Dollar Gewinn zu spielen, dann mach einfach mit. Geh nach Zero Point (000,00,00) und poste täglich deine Träume auf GoodDreams. Wir treffen uns am 07/20/ um @417. Sei pünktlich!
Viel Erfolg
der Gamemaster

Alle Spieler freuen sich riesig, da sie alle das Geld sehr gut gebrauchen könnten. Doch Mika hat ein Problem: Er kann an diesem Spiel nicht teilnehmen, da er nur sehr schwer und selten einschlafen kann. Einen Hoffnungsschimmer gibt es aber: Niemand hat ihn je von vorne gesehen, also könnte sich Leah einfach als er ausgeben. Gemeinsam mit Tayo, der ihr geholfen hat, ihre Träume regeln zu können, tritt Leah letztendlich zu dem Spiel an, welches im Traum stattfindet.
Auf ihrem Weg durch den Traum erleben die 4 Träumer viele, teilweise lebensgefährliche Situationen. Niemand weiß, was eigentlich das Ziel dieses Spiels ist. Doch Cornel, der Gamemaster, hat ein paar Hilfen in den Traum einprogrammiert, mit denen die Profiträumer leichter zum Ziel finden sollen. Denn das Ziel ist ein Turm, in dem sich wichtige Informationen über GoodDreams befinden.

Meinung: Die Handlung des Buches fand ich persönlich sehr toll. Das Buch war interessant und gegen Ende hin auch spannend. Es war leicht zu lesen und es kamen keine schwierigen Fremdwörter vor.

Annina, 15 Jahre

The Make Up Girl – Vor der Kamera

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Original Titel:

Autor/Autorin: Dana Sheen

Erscheinungsdatum: 12. September 2016

Seitenzahl: 352 Seiten

Schreibweise: Das Buch ist sehr einfach und schnell zu lesen. Es wurde in einfachen Sätzen und ohne Fachausdrücke geschrieben.

Inhalt: Die 19-jährige Make up Artistin Kim Kassidy will unbedingt in ihrer Branche aufsteigen und als Kostümbildnerin in einem Horrorfilm mitwirken. Als sich ihr diese Chance bietet, sie von dem Gitarrist Rob zu einem Date eingeladen wird und sie die „beste Freundin“ von dem Mädchen-Schwarm und Schauspieler Brett Curtis wird, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt!

Cover: Es ist meiner Meinung nach nicht gelungen und hat quasi nichts mit der Geschichte zu tun, außer dass die Hauptperson Kim dargestellt ist.

Kritik: Ich würde das Buch nur Leuten empfehlen, die sich für Hollywoodintrigen und Make-Up interessieren. Von einer Skala von 1-10 gebe ich 7 Punkte.

Sara, 13 Jahre

Muffins & Marzipan vom großen Glück auf den zweiten Blick

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von Stefanie Gerstenberger und Marta Martin

mit 376 Seiten

Die wichtigsten Personen:

Ella: ist die Hauptperson, hat den Tod von ihrem Vater nie verkraftet

Ellas Mama: hat sich nach dem Tod von Ellas Vater stark zurückgezogen

Onkel Manfred: Ellas Onkel und ihr sehr ähnlich

Ewan: der Hund von Ellas Vater

Fiona: wird ihre beste Freundin am Set

Jeremy: ein Hauptdarsteller im Film

Leevi: ein Star, der beim Film mitspielt

Inhalt:

Ella ist vor zwei Jahren  mit ihrer Mutter von Köln nach München gezogen. Ihr Vater ist leider schon gestorben und sie hat das bis heute noch nicht verkraftet. Allerdings muss sie sich um ihre Mutter kümmern, die seit dem Tod von ihrem Mann nicht mehr dieselbe ist. Als sie damals umgezogen sind, sind sie zum Bruder von Ellas Mama gezogen. Onkel Manfred ist genau wie Ella ein totaler Bücherwurm und liebt das Theater.

Ewan, der Hund ihres Vaters, ist plötzlich auf dem Schulhof und nicht mehr zu Hause. Und was noch komischer ist: Ewan spricht mit ihr und überredet sie zu einem Casting zu gehen. Als sie erfährt, dass eines ihrer Lieblingsbücher  „Muffins und Marzipan“ verfilmt wird, ist sie überglücklich. Als sie dann noch die Rolle der Marion bekommt scheint sich alles zum Guten zu wenden.

Der Dreh ist in Köln ihrer alten Heimat. Als sie anfangen zu drehen, hat sie Angst zu versagen. Genau wie bei dem einen Auftritt mit der Theatergruppe, als sie die Hauptrolle gespielt hat. Aber ihre neue Freundin Fiona hilft ihr. In Köln stößt sie auf seltsame Hinweise über ihren Vater. Was ist damals wirklich passiert? Warum sind sie so schnell weggezogen? Als sie dann noch Jeremy, trifft ist das Chaos perfekt.

Bewertung:

Ich fand das Buch total gut geschrieben und ich habe sofort mit Ella mitgefühlt. Was sie alles erlebt, ist sehr schlimm, und wie sie damit umgeht zeigt, dass sie sehr stark ist. Die Entwicklung ihrer Mutter ist auch sehr schön zu sehen, da sie endlich wieder glücklich wird. Dieses Buch hat mich sehr gefesselt und ich kann nichts Negatives daran finden. Deswegen gebe ich 10/10 Punkten.

Isabel (12)

Erdbeersommer

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von Ilona Einwohlt

227 Seiten

wichtigste Personen:

Liv: ist die Hauptperson und hat ein eigenes Pferd namens Hauke

Mareike: Livs beste Freundin

Finn: Livs bester Freund

Jan: Liv verliebt sich in ihn, er ist ein richtig guter Fußballspieler und so eine Art Berühmtheit im Dorf

Tante Isadora: Livs Tante, bei der sie immer die Ferien verbringt

Onkel Piet: der Mann von Tante Isadora, ihm gehört der Reiterhof

Inhalt:
Wie jede Ferien ist Liv auf dem Pferdehof ihrer Tante. Allerdings hat ihre beste Freundin Mareike jetzt einen Freund und nicht mehr so viel Zeit für sie. Finn, ihr bester Freund, muss jetzt seinen Eltern immer im Café helfen. Liv hat ein Pferd namens Hauke. Eigentlich gehört er nicht ihr, aber er lässt sich von sonst niemandem reiten.

Hauke verhält sich plötzlich total komisch und läuft immer zu Jan, in den Liv sich dann verliebt. Alle meinen, dass er ein totaler Angeber ist, aber sie ist da anderer Meinung. Wenn sie mit ihm alleine ist, verhält er sich so anders und nach kurzer Zeit kann sie ihn sehr gut verstehen. Als Liv dann erfährt, dass Hauke vielleicht verkauft werden muss, ist das Chaos perfekt.

Bewertung:
Das Buch war zwar sehr spannend, allerdings auch etwas übertrieben. Was mir nicht gefallen hat, war das Ende. Es kam total plötzlich und war irgendwie seltsam. Es wurde keine einzige der großen Fragen geklärt. Außerdem war man sich nicht sicher, ob es einfach ein sehr offenes Ende ist oder ob es eine Buchreihe werden soll. Deswegen gebe ich nur 2 von 5 Sternen. Das tut mir sehr leid, da ich mich total auf das Buch gefreut habe und die Geschichte eigentlich ziemlich gut war, aber das Ende hat mir einfach überhaupt nicht gefallen.

Isabel (12)