All posts in ab 14 Jahren

Dazwischen: Ich

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“Dazwischen: Ich” ist ein Jugendroman der österreichischen Schriftstellerin Julya Rabinowitsch und erschien am 22.08.2016.

Kurz zum Inhalt:
Das Buch handelt von einem Mädchen Namens Madina, welche mit ihrer engen Familie nach Europa flüchtet. Sie leben in einer Pension mit vielen anderen Asylsuchenden und leben ein hartes Leben. Alle warten auf ihr Visum und haben es dabei nicht leicht sich im Alltag der Einheimischen zu integrieren und anzupassen. Madina ist eine der wenigen, welche immerhin in der Schule Freunde gefunden hat und geht daher auch eine große Veränderung durch. Sie will besser behandelt werden, ein gerechteres Leben führen und sich einfach Wohlfühlen. Dabei treten jedoch in der Familie Probleme auf und der Leser ist gespannt darauf, ob sie jemals in der neuen Heimat ankommen wird.

Ich war sehr überrascht von der kurzen, kindlichen und direkten Sprache, jedoch fand ich das sehr passend und äußerst interessant, da es sich ja auch um das Tagebuch eines jungen Mädchens handelt. Außerdem baute dies eine Nähe zum Hauptcharakter auf, welche einen noch mehr mitfiebern lässt.

Ich empfehle dieses Buch für Jugendliche ab 14 Jahren, da der Roman einige der heutigen Probleme aufzeigt und er daher eine lehrreiche und spannende Geschichte erzählt, welche einigen Jugendlichen bei so mancher Entscheidung helfen könnte.

Oskar

H.O.M.E. – Das Erwachen

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Zoë hat ein perfektes Leben. Sie ist eine gute Schülerin, hat einen perfekten Freund, besucht eine Eliteakademie, eben alles was man sich wünscht. Doch plötzlich wacht sie in einem Krankenhaus auf. Sie erfährt das sie 12 Jahre lang im Koma lag. Doch stimmt das alles? Lebt sie jetzt in einer scheinbar anderen Welt oder ist es eine Art Illusion der Akademie?

Ich fand das Buch sehr spannend und interessant geschrieben. Es war eine sehr interessante Dystopie, bei der Probleme wie Wasserknappheit behandelt werden. Ich finde zwar, man hätte in der Mitte ein paar Teile weglassen können, jedoch finde ich es insgesamt doch ein sehr gelungenes Buch, das ich jedem empfehlen kann, der gerne Dystopien liest.

Alex, 16

Dazwischen: Ich

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von Julya Rabinowich

Inhalt:
In dem Buch geht es um die 15 – Jährige Madina, die aus ihrer Heimat wegen eines Krieges geflohen ist. Nun lebt sie schon seit eineinhalb Jahren mit ihrer Mutter, ihrem Vater, ihrem kleinen Bruder und ihrer Tante in Österreich in einem Flüchtlingsheim und wartet sehnlichst auf den Asylbescheid. In der Schule hat sie es nicht so einfach, außer ihrer besten Freundin Laura kann sie keiner so wirklich leiden. “Geh zurück wo du herkommst”, sagen sie und noch viel schlimmere Sachen. Aber das ist nicht ihr größtes Problem. Der Rest ihrer Familie ist noch in ihrem Heimatland und ihrer Oma geht es sehr schlecht. Ihr Vater will zurück um ihr zu helfen, doch wenn er geht haben sie keine Chance auf einen Asylantrag. Ob er geht oder nicht müsst ihr selbst herausfinden, wenn ihr das Buch lest ;)

Bewertung:
Ich fand das Buch ein bisschen anstrengend zu lesen, da es als Tagebuch geschrieben ist und Madian sehr kindlich schreibt und viele Dinge sehr genau beschreibt. Außerdem fand ich das Ende etwas zu abrupt. Trotzdem muss ich sagen, dass ich noch nie von einem Buch gehört habe, dass das Thema Flüchtlinge so aufgreift wie dieses. Ich finde es sehr wichtig, den Leuten die andere Seite zu zeigen, da Flüchtlinge ja doch noch nicht so ganz akzeptiert sind hier bei uns.

Ich würde dem Buch 3 von 5 Sternen geben wegen der oben genannten Kritikpunkte.

Amelie, 16

Revenge. Sternensturm

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REVENGE

Sternensturm

von Jennifer L. Armentrout

mit 443 Seiten

Spoiler-Warnung für die Obsidian-Reihe!

Inhalt:

Die Invasion der Lux ist nun schon vier Jahre her und diese  sind mittlerweile bei der Regierung registriert. Als die siebzehnjährige Evie mit ihrer Freundin Heidi in einem Club namens „Vorboten“ geht, ist sie fasziniert von Luc, den sie dort antrifft. Er ist ein Lux und als sie am nächsten Tag wiederkommt, um ihr Handy zu holen, das sie vergessen hat, gerät sie in eine Welt hinein, die viele Überraschungen und Geheimnisse birgt.

Meine Meinung:

Ich hoffe, ich nehme niemanden zu viel vorweg, wenn ich sage, dass mich die Dynamik zwischen Luc und Evie am Anfang  sehr an die zwischen Daemon und Katy erinnert. Sie treffen sich unter anderen Umständen und die Geschichte entwickelt sich sehr anders als in Obsidian, aber es gibt definitiv Parallelen zwischen den Liebesgeschichten.

Es gab auch einen, für mich, sehr überraschenden Plot Twist gegen Ende hin, den ich wirklich sehr interessant finde. Es tauchen auch mehrere altbekannte Charaktere wieder auf, was mich sehr gefreut hat, und es war auch wirklich spannend zu sehen, wie deren Geschichten sich so entwickelt haben. Evie fand ich als Charakter sehr sympathisch und Näheres über Luc zu erfahren und auch die Sachen mal aus seiner Perspektive zu sehen hat mich gefreut.

Meine Empfehlung:

Ich würde dieses Buch nicht empfehlen, wenn euch die Beziehungsdynamik zwischen Katy und Daemon nicht gefallen hat. Falls ihr noch vorhabt Obsidian zu lesen, macht das auf jeden Fall vor diesem Spin-off. In dieser Buchbesprechung waren jetzt keine großen Spoiler zu Obsidian, aber im Buch selber schon. Falls ihr Obsidian nicht lesen möchtet, diese Geschichte aber schon, geht das, glaub ich, weil die Sachen auch erklärt werden. Man kommt vielleicht auf manches erst später drauf, aber das sollte keinen großen Unterschied machen.

Mein Fazit:

Ich würde dem Buch 4/5 Sternen geben, weil es mich in seinen Bann gezogen hat und ich es nicht zur Seite legen konnte, aber die oben genannten Kritikpunkte haben mich etwas gestört. Es gibt auf jeden Fall noch etwas Luft nach oben, aber ich habe es trotzdem sehr genossen, es zu lesen.

Isabel, 14

Jetzt ist alles, was wir haben

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Autor: Amy Giles:

Damals: Hadley McCauley ist die Tochter einer noblen Familie. Ihr Vater spendet oft Geld, ihre Mutter arbeitet für PTA. Doch eigentlich ist ihre Familie sehr kaputt.

Macht sie etwas, das ihrem Vater nicht passt, schlägt er sie oder Schlimmeres. Ihre Mutter weiß dies, wird auch selbst geschlagen und betrogen, vergisst diese ganzen Sachen allerdings durch Alkohol. Ihr ist es wichtiger, in einer noblen Familie zu sein, als ihre Kinder zu beschützen.

Als Hadley einen Jungen trifft, weiß sie, dass ihr Vater dies niemals herausbekommen darf. Sie will gar nicht wissen, was er ihr oder womöglich ihrer Schwester antun würde, wenn er von Charlie erfährt. Deshalb muss sie ihn geheimhalten, was deutlich schwieriger ist als sie dachte.

Jetzt: Hadley wacht im Krankenhaus auf. Sie ist die einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes. Ihr Vater und ihre Mutter sind tot. Doch wie kam es zu dem Absturz? Ihr Vater war ein guter Pilot. Hat sie möglicherweise etwas damit zutun?

Ich fand das Buch wirklich sehr spannend. Es gab viele Momente, die einen geschockt haben. Das Ende denkt man die ganze Zeit zu wissen, doch am Ende verändert sich die Geschichte noch einmal entscheidend. Ich kann es jedem empfehlen der Bücher mag, die auch sehr realitätsnah sein können.

Alex, 15

Wütender Sturm (Die Farben des Blutes 4)

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Autor: Victoria Aveyard
Genre: Fantasy
Seiten: 783

Inhalt: Mares Herz ist in tausend Stücke zerbrochen nach Cals Verrat, doch sie weiß sie muss weiter kämpfen. Sie will das silberne Königreich untergehen sehen und endlich Gerechtigkeit für die Roten schaffen. Durch Mares Armee und die dazu gewonnen Neublüter haben sie endlich die Chance Maven vom Thron zu stoßen, trotzdem brauchen sie neue Bündnisse, um den Krieg für sich zu entscheiden. Können Rote, Silberne und Neublüter gemeinsam an der Front kämpfen?
Kritik: Ich war sehr gespannt auf den finalen Band der Serie. Leider war ich eher enttäuscht. Schon im dritten Teil gab es sehr viele Kämpfe, die jedoch mitreißend formuliert waren. Mit den Kriegen geht es weiter im vierten Band und sie stürzen sich in eine Schlacht nach der anderen, doch nach 400 Seiten wird das ziemlich langatmig und es fiel mir schwer in die Geschichte einzutauchen. Auch die Perspektiven ändern sich ständig und ich muss sagen, dass diese zwar teilweise sehr spannend waren, besonders die von Maven und Evangelina, hingegen die Kapitel aus Iris‘ Sicht nicht beeindruckend waren. Das Ende hat mir gefallen, jedoch bleibt mir zu viel unbeantwortet.

Fazit 3/5 Büchern: Es gab immer wieder kleine Plottwists und auch das Ende war gut, auch wenn ich kein Fan von nicht beantworteten Fragen am Ende bin. Leider hatte ich mir für das Finale mehr erhofft. Trotzdem würde ich ihn lesen, um die Serie abzuschließen.
Jude, 18 Jahre

Gemina. Die Illuminae Akten_02

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Gemina – Die Illuminae Akten 2 ist der Nachfolger von Illuminae. Das Buch wurde von Jay Kristoff und Amie Kaufmann geschrieben und erschien bereits im Oktober 2016, die deutsche Übersetzung ein Jahr später.

Die Geschichte spielt im Jahr 2575 und es geht um die Tochter eines Kommandanten namens Hanna, um Nik, den Sohn eines Mafia-Clans und um Jackson, den festen Freund von Hanna. Alle leben auf der Sprungstation Heimdall, auf der nicht viel passiert, bis eine feindliche Kampftruppe von BeiTech das Kommando an Bord übernimmt. Das Leben von Hanna und Nik wird mit einem Schlag komplett durcheinandergebracht, aber es geht dabei um noch viel mehr als nur ihr Leben. Natürlich hofft Hanna auf die Hilfe von Jackson, wenn es um das Überleben zahlloser Menschen geht, doch dieser ist nicht, wer er vorgibt zu sein.

Ich fand das Buch sehr gut, wie bereits der erste Teil bestand der Text nur aus Verhörprotokollen, Tagebucheinträgen, Chatverläufen und Ähnlichem. Auch war es toll, dass die Handlungen und einige Personen vom ersten Teil wieder auftraten. Man konnte die Emotionen der Hauptfiguren sehr gut nachvollziehen und schon nach wenigen Seiten war ich vor Spannung so gefesselt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand geben konnte.

Marie-Claire, 15

Die tausend Teile meines Herzens

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Autorin:
Colleen Hoover

Hauptprotagonisten:
Merit, Sagan

Handlung:
Merit ist leidenschaftliche Pokal-Sammlerin. Jedes Mal, wenn ihr was schlimmes wiederfährt oder sie wieder mal einen schrecklichen Tag erlebt, kauft sie sich einen Pokal.
Seit Wochen hat sie ein Auge auf den teuren Pokal im Antiquitätenladen geworfen. Als sie endlich bereit dazu ist ihn sich zu kaufen, lernt sie den wundervollen Sagan kennen. Sofort fühlt sie sich zu ihn hingezogen und es wird nicht besser als sie sich bei Ihrer ersten Begegnung gleich küssen. Doch was Merit nicht wusste war, dass Sagan der letzte ist in den sie sich verlieben darf.

Wie jeder 17-jährige Teenager, hat sie manchmal ihre `miesen Phase´ doch bei ihr hält diese schon länger an. Jeder Tag läuft gleich ab: Früh aufstehen, so tun als würde sie sich für die Schule fertig machen, die Schule schwänzen und den ganzen Tag im Bett bleiben, da es ja eh niemanden auffällt. Obwohl ihre Familie sie nicht beachtet, fühlt sich jeder dazu verpflichtet ihr all seine Geheimnisse anzuvertrauen, bis ihr das zu viel wurde und sie was unüberlegtes tat. Ihre Spontaneität liebte sie am meisten an ihr, naja bis zu jenem Abend…

Meinung:
Nach dem letzten Buch, das ich von Colleen Hoover gelesen habe, hatte ich nicht so hohe Erwartungen, jedoch wusste ich nach paar Kapiteln, das ich unrecht hatte. Schon am Anfang hat mich die Geschichte gefesselt und ich wollte das Buch nicht mehr weglegen.

Es ist so interessant die Geschichte der jungen Merit zu lesen. Manchmal tat sie echt ein paar ziemlich dumme Sachen, die einen aufregen konnten, doch alles in einem hat Colleen Hoover mit diesem Buch echt nichts falsch gemacht.

Je mehr man über die Geschichte von Sagan und Merit erfuhr, desto mehr wollte man , dass das Buch niemals endet. Diese beiden Menschen sind so faszinierend und man will immer mehr über die beiden erfahren.

Was wäre ein Buch von Colleen Hoover, wenn es keine wichtige Nachricht an die Jugend hätte. Sie setzte sich in diesem Buch ziemlich mit Depressionen auseinander und vermittelte uns das diese nichts Schlimmes seien. Klar ist es schockierend, wenn man erfährt das man unter Depressionen leidet, doch man sollte niemals Angst haben sich helfen zu lassen.

Ich würde dieses Buch wirklich jeden empfehlen der an Drama mit einer Moral dahinter interessiert ist und würde ihm 4/5 Sternen geben.

Cover & Titel:
Vom Cover und Titel her bin ich ausgegangen das dieses Buch kein Happy End haben würde, doch ich lag ziemlich falsch.

Elena/15

DAS DUNKLE LAND

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Autor: Elizabeth Kostova

Textsorte: Roman

Seitenanzahl: 722

In dem Roman „DAS DUNKLE LAND“, geschrieben von Elizabeth Kostova, geht es um eine Frau namens Alexandra Boyd, die bei ihrer Ankunft in Bulgarien in den Besitz eines Holzkästchens mit der Asche eines Verstorbenen kommt. Eigentlich wollte sie nur einer anderen Familie beim Einräumen des Gepäcks in ein Taxi behilflich sein.

Sie ist nach Sofia gekommen, um dort in einem Institut Englisch zu unterrichten. Sie hat sich schon sehr auf diese Reise gefreut, denn sie wollte weg von ihren Eltern, einfach ein wenig Abstand von denen halten. Nach dem Verschwinden des Bruders Jack war die ganze Familie am Boden zerstört gewesen. An dem Tag des Verschwindens waren sie klettern gewesen und da Jack seine Schuhe binden musste, waren seine Eltern vorgegangen. Alexandra hatte gewartet, doch dann waren sie in Streit geraten und sie war weitergewandert. Nach diesem Ereignis hat sie ihn nie mehr gesehen. Sie hat sich aber damit abgefunden und glaubt daran, dass er tot ist. Da das Lieblingsland von Jack Bulgarien war, ist sie nun hier.

Nachdem sie einem alten Mann, einer alten Frau und einem attraktiven Mann mit dem Taxi behilflich gewesen ist, steigt sie in ihr eigenes Taxi, um in das richtige Hotel zu gelangen, doch während der Fahrt bemerkt sie das fremde Gepäck. Da sie den Inhalt vorher gesehen hat, beginnt sie zu weinen, denn sie muss an ihren Bruder und an das Leid der anderen Familie denken.

Sie und der Taxifahrer Bobby, der ihr hilft, begeben sich auf die Suche nach dem rechtmäßigen Besitzer. Sie wollten die Besitzer von dem wertvollen Kästchen finden, damit der Tote in einem Grab ruhen kann. Alexandra und Bobby graben tief in der Familiengeschichte, denn bei jeder Adresse, die sie finden und besuchen, sind sie nie da….

Ich finde das Buch ist sehr spannend. Es ist etwas lang, doch die Zeit läuft ja nicht davon;). Das Buch ist leicht zu verstehen und obwohl es Sprünge von der Gegenwart in die Vergangenheit gibt, ist es verständlich gewesen. Ich würde es denen empfehlen, die dicke Bücher mögen und gespannt auf Abenteuer sind.

Hoffentlich gefällt euch das Buch und ihr genießt das Lesen!

Anna, 15

DAS Flüstern DES WALDES

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von Mira Valentin und Kathrin Wandres mit 225 Seiten

Inhalt: Jessi lebt mit ihrer Mutter in einem Dorf am Land. Sie weiß allerdings nicht, dass nicht allzu weit von ihrem Dorf tief im Wald, über den es so viele Schauermärchen gibt, eine Pforte zu einer anderen Welt existiert. Bei jedem Sonnenauf- und untergang wird diese Pforte geöffnet und die Farben von Keloria gelangen in ihre Welt. In einem Moment der Unachtsamkeit des Hüters der Pforte, Ciaran, gelangt ein Einhorn in die Welt der Menschen. Jessi erhascht einen Blick auf das Einhorn und das Abenteuer beginnt in dem Moment, in dem sie durch die Pforte geht.

Meine Meinung: Die Geschichte wird sowohl aus Jessis als auch aus Ciarans Sicht erzählt. Ich mag das generell sehr gerne und in dieser Geschichte passt es sehr gut. Man kann Keloria aus der Sicht einer Person, die dort aufgewachsen ist, und aus der Sicht von Jessi, für die diese Welt ganz neu und aufregend ist, kennenlernen. Es lauern auch viele versteckte Gefahren und es geschehen ein paar unerwartete Dinge.

Mir hat außerdem gefallen, dass diese Welt, wie sie geschildert wurde, keiner anderen Welt ähnelt, von der ich bis jetzt gelesen/gehört habe. Somit war es sehr spannend und nicht so vorhersehbar. Die Lovestory war vorhersehbar und ging mir etwas zu schnell.

Fazit: Die Geschichte hat meine Erwartungen übertroffen, weil viel mehr an Handlung geschehen ist, als ich erwartet habe. Ich konnte es in einem Rutsch beenden und hoffe wirklich, dass nach dem Cliffhanger am Ende noch eine Fortsetzung kommt. Von mir bekommt es 4,5 von 5 Sternen, weil ich finde, dass sie die Lovestory besser ausarbeiten hätten können.

Isabel (14)

Die Mitte der Welt

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„Die Mitte der Welt“ stammt aus der Feder des Kinder- und Jugendbuchautors Andreas Steinhöfel und wurde im Jahre 1998 im Verlag Carlsen veröffentlicht. Andres Steinhöfl arbeitet als Übersetzer, Rezensent und Drehbuchautor. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Als ich anfing, das Buch zu lesen, wusste ich noch nicht, wann es erschienen war. Was mir aber sofort auffiel, war der für ältere Bücher typische emotional etwas zurückhaltende, klare Schreibstil. Zuerst werden die Umrisse mit eindeutigen, schwarzen Pinselstrichen gemalt, danach mit an Metaphern reichen, bunten Gefühlen gefüllt. Bemerkenswert ist, dass für jede neue Situation neue Metaphern erschaffen werden und nirgends diese viel zu oft verwendeten 0815 – Phrasen zu finden sind.

Das Buch ist an keiner Stelle schwer oder anstrengend zu lesen; Wort fügt sich an Wort, bildet mühelos eine Handlung, die nicht künstlich vorangetrieben scheint, sondern von selbst von Seite zu Seite fließt.

Wer nach einem Buch sucht, das einen von einer Emotion zur nächsten reißt, ist hier gänzlich falsch. Als Leser fühlt man mit, wird aber nicht zu sehr hineingezwungen, sondern kann alles aus ein wenig Entfernung ruhig beobachten.

„Die Mitte der Welt“ ist ein Bildungsroman, in dessen Mittelpunkt der Junge Phil steht und aus seiner Sicht aus seinem Leben erzählt. Dabei springt man zwischen Ereignissen aus der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her. Das Buch verhält sich manchmal wie ein Gespräch; man erzählt von etwas, das erst kürzlich passiert ist, und findet eine ähnliche Erfahrung, die man bereits früher gemacht hat.

Der Roman beginnt mit der Überfahrt von Phils schwangerer Mutter Glass von Amerika nach Europa. Kaum hat sie das fremde Land erreicht, bringt sie Zwillinge zur Welt: Phil und Dianne. Die beiden wachsen in der Villa von Glass’ Schwester Stella auf, die etwas abseits des Ortes im Wald liegt. Die engstirnigen Bewohner des Dorfes werden ‚Die Kleinen Leute‘ genannt und sind der ‚amerikanischen Hure‘ und ihrer Familie gegenüber nicht sehr freundlich gestimmt. Glücklicherweise trifft Glass auf die Anwältin Tereza, die ihr hilft, sich ein Leben in Europa aufzubauen. Aber mit der Zeit leben sich auch Geschwister auseinander, Mutter und Tochter entwickeln gegenseitige Hassgefühle und Phil verliebt sich auf den ersten Blick in seinen neuen Klassenkameraden Nicholas.

Neben dem Erwachsenwerden ist in dem Buch auch Homosexualität ein zentrales Thema. Sie kommt in vielen Gestalten und Facetten vor, wirkt aber ebenfalls nie erzwungen in den Mittelpunkt gestellt.

Es ist ein rundum interessantes, angenehm zu lesendes Buch, das einem mit kluger Wortwahl und gewitzter Ironie den Spaß am Lesen nie verdirbt. Das Buch kann von allen Altersklassen gleichsam gelesen werden.

~ Karin, 16

Liebe ist so scheißkompliziert

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Autor: Sabine Schoder
Genre: Liebesroman
Seiten: 398

Inhalt:
Nele ist ein ganz normaler Teenager wie du und ich, außer, dass sie 1.90m groß ist. Deswegen hatte sie auch noch keinen Freund, denn wer will schon, dass die eigene Freundin um einiges größer ist als man selbst? Doch als Nele den Basketballspieler Jerome kennenlernt, ist es um sie geschehen. Als sie sich dann auf einer Party näherkommen, ist sie überglücklich, doch schon am nächsten Tag zerfällt alles in Scherben, denn die ganze Schule hat über Nacht ein Video von Neles nacktem Oberkörper erhalten und der einzige, der sie so gesehen hat, war Jerome. Hat er etwa das Video gemacht?

Kritik:
Das Buch hat mir gut gefallen und es ist eine leichte Lektüre für zwischendurch. Allerdings fiel es mir nicht immer leicht, mich mit Nele zu identifizieren, da ich eher zu den kleineren Leuten gehöre. Jedoch ist es auch eine geniale Idee, denn normalerweise halten sich Mädchen in Büchern für zu dick oder zu dünn, doch meistens nicht zu groß.
Leider habe ich den Plot-Twist schon relativ bald erahnt, trotzdem gab es noch Wendungen, die ich nicht erwartet hätte.

Fazit 3.5/5 Büchern: Es gab in dem Buch auch noch kleine Überraschungen, aber nachdem ich den Plot-Twist schon erahnte, verfiel die Spannung etwas. Jedoch würde ich das Buch jedem weiterempfehlen, der eine nette und lockere Lektüre sucht und gerne Liebesromane liest.

Jude, 17 Jahre

Post Mortem-Spur der Angst

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Autor:
Mark Roderick

Hauptprotagonisten:
Lina, Emilia

Handlung:
Lina Sattler kann sich an nichts mehr erinnern, was geschehen ist bevor sie acht Jahre alt wurde.
Seit Jahren sucht sie nach einem Anhaltspunkt um mehr über ihre Vergangenheit herauszufinden. Plötzlich kriegt sie einen Brief von jemanden der ihr helfen kann. Sie weiß das es gefährlich ist darauf einzugehen aber sie würde jedes Risiko eingehen um mehr über ihre Kindheit zu erfahren. Ab dem Moment bekommt sie immer mehr Informationen über ihre Vergangenheit und manches ist echt erschütternd.

Zeitgleich dreht sich das Buch um Emilia Ness die sich um einen Fall kümmert der zugleich mit Lina zusammenhängt. Zusammen bekommt jeder das wonach er sucht.

Das Buch wird aus zwei Perspektiven erzählt, die von Lina und die von Emilia. Die beiden Perspektiven treffen sich nach ein paar Kapiteln.

Meinung:
Kaum beginnt das Buch zeigt uns Mark Roderick, dass er echt das Zeug zum Thriller-Autor hat. Schon im ersten Kapitel ging es richtig zu und ich wurde mit immer wieder kehrenden Schockmomenten überwältigt.

Anfangs tat ich mir schwer in den Schreibstil reinzukommen doch man gewöhnt sich sehr schnell daran. Während Linas Kapitel sofort mit Action belagert wurden, zogen sich die Kapitel aus Emilias Sicht etwas doch das verging mit der Zeit. Es ist so interessant die Geschichte von Emilia zu verfolgen und immer mehr von ihrem Leben mitzukriegen.

Ich habe leider erst im Nachhinein gemerkt, dass das schon der vierte Teil der Reihe ist aber meistens war das gar kein Problem für mich.

Im Endeffekt würde ich dem Buch 3.5/5 Sternen geben. Es ist zwar gut doch manchmal musste ich mich echt dazu zwingen weiterzulesen. Dennoch konnte ich nicht genug von der Geschichte kriegen.

Cover:
Mir gefiel das Cover sehr da man direkt auf dem ersten Blick merkt, dass es ein Thriller ist.

Elena/14

Diabolic – Durch Wut entflammt

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„Diabolic – Durch Wut entflammt“ ist die dreihundertdreiundfünfzigseitige Fortsetzung zu dem Fantasyroman „Diabolic – Vom Zorn geküsst“ von S. J. Kincaid.

Um zu diesem Buch meine ganze Meinung sagen zu können, muss ich sehr weit in die Entwicklungen des Buches vordringen, deshalb möchte ich an dieser Stelle eine Spoiler-Warnung aussprechen.

Man wird kurz in alles bisher Geschehene durch einen Brief eingeführt, den ein Priester an den mächtigen Senator von Pasus schreibt. Ansonsten setzt die Geschichte ohne weite Umschweife genau dort an, wo der vorige Band aufgehört hat, was ich prinzipiell sehr schätze, es mir in diesem Fall allerdings etwas schwer gemacht hat, da es schon sehr lange her ist, seit ich das erste Buch gelesen habe.

Nemesis steht nun kurz davor, Tyrus zu heiraten und damit zur Kaiserin des riesigen Imperiums aufzusteigen. Dann könnten die beiden Liebenden zusammen als Kaiser und Kaiserin so viele Dinge verändern, die grausamen Grandiloquay schwächen und die Wissenschaft wiederbeleben.

Wäre da nicht Senator von Pasus, der wie viele andere nicht akzeptieren kann, dass eine Diabolic, ein Kunstwesen zur Unmenschlichkeit erschaffen, die mächtigste Frau des Reiches werden soll. Um diese von den Priestern und allen streng religiösen Helionikern, Anhängern des Glaubens an den Lebendigen Kosmos, so sehr gefürchtete Heirat zu verhindern, durchkreuzt Pasus alle Pläne des jungen Herrschers und schafft es schließlich auch, Tyrus in seinen Sklaven zu verwandeln.

Da ich von „Diabolic – Vom Zorn geküsst“ sehr begeistert war, hatte ich auch an dieses Buch hohe Erwartungen. Was den Schreibstil anbelangt, kann ich mich auch nicht beklagen, ich wurde nicht enttäuscht. Die Autorin schreibt klar und zusammenhängend, nicht unnötig ausschweifend, nicht zu emotionslos. Auch die Personen sind lebendig und besitzen alle ganz unterschiedliche Persönlichkeiten, die irgendwie in die Handlung eingebracht werden.

Mit dem Handlungsverlauf selbst aber war ich nicht ganz zufrieden, denn egal welchen noch so raffinierten Plan Nemesis oder Tyrus aushecken – er ist von vornherein zu Scheitern verurteilt. Nach dem ersten Band konnte man schon hoffnungsvoll in die Zukunft sehen, es sah alles so aus, als würde es nun gut werden, bis im zweiten so ziemlich alles, was Tyrus und Nemesis in „Diabolic – Vom Zorn geküsst“ erreicht haben, wieder zugrunde gerichtet wird. Es ist anscheinend der Sinn des Buches, die allerschlimmste Situation zu erschaffen, um den dritten Band spannender zu machen und ihm vor allem eine Existenzberechtigung zu geben.

Das Problem ist nur, dass die ununterbrochene Reihe von Misserfolgen mich nicht unbedingt dazu angeregt hat weiterzulesen, da mir irgendwann von vornherein klar war, dass auch dieser Versuch fehlschlagen und den Feinden in die Arme spielen würde. Man merkt es auch daran, dass der Plan, der dieses Mal schief gehen wird, dem Leser gar nicht mehr genau erklärt wird.

Um das Positive daran zu sehen, hoffe ich, dass, nachdem das zweite Buch meinen Erwartungen nicht ganz gerecht geworden ist, der letzte Band alles mit einem einmaligen Spannungsaufbau wieder wettmacht.

~ Karin, 16

Zartbittertod

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Autor: Elisabeth Herrmann

Erscheinungsdatum: 19. März 2018

Seitenanzahl: 472 Seiten

Schreibweise:

Inhalt: Mia, die jüngste in ihrer Familie, will Journalistin werden und muss deshalb zum Thema „Recherche in der Familie“ passendes Material einschicken. Sie begibt sich auf die mysteriöse  Suche nach ihrem Urgroßvater Jakob Arnholt, der auf einem uralten Foto neben einem riesigen Nashorn aus Schokolade zu sehen ist. Allerdings rechnet sie nicht damit, dass ihre Forschungen mit Mord in Berührung kommen…

Cover: Auf dem Buchumschlag ist ein Messer das, wie der Titel schon preisgibt, Zartbitterschokolade zerschnitten hat, abgebildet. Es bringt einen kleinen Einblick in das Buch, in dem Schoko ein wichtiges Thema ist. Meiner Meinung nach ist das Cover gut ausgewählt, da man, nachdem man es das 1. Mal gesehen hat, nicht zu 100% weiß, worum es eigentlich geht.

Meinung: Am Anfang war das Buch ziemlich mühsam zu lesen, weil ich die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Familienmitgliedern und die Zeitsprünge nicht wirklich verstanden habe. Nach den ersten 50 Seiten ca. ging es dann aber eh voll und es wurde auch viel spannender – nachdem es auch ein Thriller ist. Mir hat es relativ gut gefallen, man musste aber erst in die Geschichte reinkommen, deshalb empfehle ich das Buch Leuten, die gerne Thriller mit ein bisschen Fantasy dazu lesen.

Sara, 15 Jahre

Mädchen in Scherben

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Autorin:
Kathleen Glasgow

Hauptprotagonisten:
Charlie, Mikey, Johnnie

Handlung:
In dem Buch geht es um die künstlerisch begabte Charlie, die sich des Öfteren selbst schwerverletzt. Sie hatte eine schreckliche Kinder und ihr sind selten gute Sachen widerfahren. Eines Tages geschah ein Ereignis, welches die Mauern zum Einstürzen brachte.
Daraufhin wurde sie in eine Klinik gebracht, in der sie sich schützen konnte und wieder auf die richtige Bahn gelenkt werden sollte. Nach ein paar Wochen wurde sie entlassen und ab da begann das Abenteuer.

Obwohl sie ständig mit Selbstmordgedanken zu kämpfen hat, versucht sie das beste aus ihrer Situation zu machen. Sie lernt neue Menschen kennen, kriegt einen Job und sogar eine Wohnung. Ab jetzt sollte alles besser werden, oder?

Das Buch wurde aus Charlies Sicht aus der Ich-Perspektive geschrieben.

Meinung:
Ich habe mich schon so lange auf das Buch gefreut und es hat mich echt nicht enttäuscht. Man findet nicht so viele Bücher in denen die Themen Depression und Selbstmordgedanken so intensiv behandelt werden.
Mir haben die Geschichte und der Schreibstil sehr gefallen und die Charaktere waren einfach unglaublich. Kathleen Glasgow will uns zeigen das es immer bergauf gehen kann, aber auch sehr schnell bergab. Ich würde dem Buch 4/5 Sternen geben.

Cover:
Das Cover passt ausgezeichnet zu der Handlung. Mir gefällt das deutsche Cover sogar besser als das Englische auch wenn es nur dezent verändert wurde.

Elena/14

Sami und der Wunsch nach Freiheit

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Autor: Rafik Schami

Seitenanzahl: 326

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Kurz zum Inhalt: Scharif und Sami sind die besten Freunde seit Kindheitstagen. Nun erzählt Scharif von den Abenteuern seines Freundes in ihrer Heimatstadt Damaskus und wie sich Sami die vielen Narben zugezogen hat, die ihn in seiner Nachbarschaft berühmt gemacht haben.

Meine Meinung: Es ist schwierig in Worte zu fassen, was dieses Buch so unheimlich besonders macht, aber ich werde mein Bestes geben es zu versuchen.

Beginne wir damit, dass Rafik Schami schlicht ein begnadeter Erzähler ist. Seine Romane haben stets etwas Märchenhaftes an sich, einen Hauch von „1001 Nacht“, der in jedem Wort mitschwingt. Schami macht in seinen Romanen stets seine Liebe zur Erzählkunst deutlich und so auch in diesem Buch. Generell bin ich ein großer Fan von einer Geschichte in einer Geschichte und Schami ist schlicht ein Meister auf diesem Gebiet. Auch schafft er es komplexe Umstände und Wahrheiten in einem simplen Satz geschickt festzuhalten, sodass man nur den Hut vor diesem Talent ziehen kann.

Und auch seine Charaktere haben immer etwas ganz Besonderes an sich. Sami, mit seinem lebendigen, rebellischen Geist, Scharif mit seinem ruhigen, aber aufmerksamen Wesen und sämtliche Nebencharaktere vom Postboten Elias bis zum Apotheker: Die Figuren scheinen tatsächlich zu existieren, keiner ist wie der andere. Man baut in diesen knapp über 300 Seiten eine Bindung zu ihnen auf, als wären sie alte Freunde.

Das macht, unter anderem, dieses Buch auch so unheimlich bewegend. Die Geschichten, die Scharif über Sami erzählt, sind erst schlicht bezaubernd in ihrem Charme und Witz, werden aber immer inspirierender und ergreifender. Die beiden Freunde rebellieren auf ihre ganz eigene Art und Weise gegen die Unterdrückung durch das syrische Regime, die Geheimpolizei und Propaganda in der Schule. Der Leser versteht, wieso sie ihre Heimat und deren Menschen so sehr lieben, aber auch, dass die Repression ein Teil des alltäglichen Lebens ist und ausweglos scheint. Umso ergreifender ist es also, als der Arabische Frühling auch in Syrien einkehrt und Sami und Scharif begeistert und beharrlich mitwirken, auch wenn es sie ihre Freiheit kosten könnte. So tragisch das Schicksal auch ist, das Syrien seither verfolgt, ist es doch ohne Zweifel inspirierend zu sehen wie diese beiden jungen Männer auch in den dunkelsten Stunden nicht daran denken aufzugeben und die Hoffnung nicht verlieren.

Fazit: „Sami und der Wunsch nach Freiheit“ von Rafik Schami, ist ein kleiner Schatz der zeitgenössischen Jugendliteratur. Es inspiriert einen ohne belehrend zu sein, und regt Verstand und Seele an, sodass einen diese märchenhaft-schön erzählte, aber genauso rücksichtlos ehrliche Geschichte einen nur schwer wieder loslässt.

Selin, 16 Jahre alt

“City of Thieves”

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Autorin: Natalie C. Anderson

Originaltitel: City of Saints and Thieves

Seitenanzahl: 400

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Kurz zum Inhalt: Kenia – Hier lebt die gewitzte junge Diebin Tina in Sangui City. Als Mitglied einer gefürchteten Gang treibt sie in der Stadt ihr Unwesen. Doch ihr eigentliches Ziel ist klar: Sie möchte den Mörder ihrer Mutter, den reichen Mr Greyhill, fassen und für seine Tat bezahlen lassen. Kurz bevor sie ihm jedoch wichtige Daten stehlen und veröffentlichen kann, um seinem Geschäft ein für allemal ein Ende zu bereiten, wird sie von Michael Greyhill, Mr Greyhills Sohn und Tinas ehemaliger beste Freund, daran gehindert. Sie schließen einen Pakt: Er, der nicht glaubt, dass sein Vater für den Tod ihrer Mutter verantwortlich ist, möchte ihr helfen den wahren Mörder zu finden, jedoch muss sie ihm im Gegenzug versprechen, die vernichtenden Daten nicht publik zu machen. Gemeinsam mit dem Hacker Boyboy beginnen sie eine gefährliche Ermittlung und decken dabei lang gehütete Geheimnisse auf, die Tinas Leben für immer verändern werden…

Meine Meinung: Am Anfang ist der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig. Er ist recht jugendlich und einfach gehalten, was dann ein Problem wird, wenn man bei manchen Sätzen ein wenig über das Ziel hinausschießt und es mit dem jugendlichen „Slang“ ein wenig übertreibt. Jedoch ist die Geschichte so auch schnell und einfach in einem Rutsch lesbar.

Die Geschichte selbst wird nicht getrieben von dauerhafter Spannung – die gibt es zwar auch stellenweise, aber sie entsteht nicht durch besonders ausgetüftelte Verfolgungsjagden, sondern, meiner Meinung nach, durch das Setting. Denn dieses Buch ist im Vergleich zu anderen Schauplätzen in anderen Jugendromanen sehr unkonventionell.
Wie oft liest man in Jugendromanen schon etwas aus dem Kongo oder Kenia? Beim Lesen dieses Buchs, wird einem klar, wieviel ungenutztes Potenzial für Geschichten es noch gibt, wie viele Themen noch nicht ansatzweise genug beleuchtet sind. Das macht diesen Roman aber auch so unglaublich interessant. Korruption, Diskriminierung, enorme soziale Ungerechtigkeit, Milizen, Waffenschmuggel, Kriegsflüchtlinge, Propaganda, Vorurteile – All diese Themen machen „City of Thieves“ zu einem einzigartigen Leseerlebnis.  Man merkt wieviel Arbeit in die Recherche gesteckt worden ist: Die Autorin schafft es einem einen Eindruck zu geben, welche komplexe, undurchsichtige Politik den Alltag von diesen Teilen Ostafrikas beherrscht. Man wird mit neuen Perspektiven und Schicksalen vertraut, die vielleicht unschön sind, aber dafür auch echt und wert, wahrgenommen zu werden. Es wird deutlich, wie sehr unsere unmittelbare Umwelt uns und unsere Wahrnehmung prägt und, dass man in ausweglosen Situationen oft Dinge tut, die von außen hin unverständlich wirken, aber einen selbst am Leben und Sicherheit erhalten.

Der tatsächliche Plot dagegen war dann doch eher vorhersehbar und klassisch für einen Jugendthriller.  Auch wenn der Räuberbund ein wenig Abwechslung bringt, sind hier auch die größten Plotholes zu finden: Es gibt einige Logikfehler, die ignoriert werden, um den Plot voranzubringen, dementsprechend wird sich von Tinas Seite her sehr auf die Unachtsam- und Gedankenlosigkeit ihrer Gegner verlassen. Was nicht heißt, dass es nicht trotzdem unterhaltend ist; ein zwei Wendungen lassen einen dann doch ein wenig sprachlos zurück.

Auch die vielschichtigen Charaktere wiegen die stellenweise Vorhersehbarkeit auf: Nicht nur Michael, mit seiner verzehrten aber auch verständlich eingeschränkten Wahrnehmung regt einen zum Nachdenken an. Sondern auch Mr Greyhill, der mit Abstand wohl der interessanteste Charakter ist: Er ist nicht einfach der undurchschaubare Antagonist, der bloß da ist, um der Protagonistin Ärger zu machen. Wir erhalten einen Einblick in seine Denkweise und seine Gefühlswelt, seine Motive, warum er die Dinge tut, die er tut und sehen auch, dass er mehr ist, als bloß der skrupellose „Bösewicht“. Zwar sind seine Ansichten ohne Zweifel verzehrt und moralisch alles andere als vertretbar, aber man kann ihn und sein Handeln nachvollziehen.
Ganz generell muss man noch loben wie vielfältig die Charaktere sind: Dunkel- und hellhäutige Figuren, aus allen möglichen Schichten und Hintergründen.

Auch das Glossar am Ende ist ein netter Zusatz, der die frische Atmosphäre des Romans nur noch unterstreicht und einen gleichzeitig auch ein bisschen etwas dazulernen lässt.

Fazit: „City of Thieves“ von Natalie C. Anderson ist ein unkonventioneller, aufregender Jugendroman, der die Tür in die Welt Afrikas öffnet und den Leser mit neuen und komplexen Perspektiven bereichert. Wer etwas wirklich Neues sucht und seinen Horizont erweitern will, sollte unbedingt nach diesem Buch greifen und sich in den bunten, aber auch harten Alltag Kenias entführen lassen.

Was von mir bleibt

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Der Jugendroman „was von mir bleibt“ stammt von Lara Avery, einer amerikanischen Schriftstellerin. Er hat rund 400 Seiten und wird ab 14 Jahren empfohlen.

Das Buch hat einen sehr interessanten Aufbau, da es sich um eine Sammlung kurzer Geschichten, kleiner Auszüge aus dem Leben der Protagonistin Samantha (Sammie) McCoy handelt, die sie selbst mal am Laptop, mal am Handy für ihr sogenanntes ‚Erinnerungsbuch‘ verfasst. Dieses schreibt sie an sich selbst, an die ‚Zukünftige Sammie‘, da Sammie an einer unheilbaren Krankheit leidet, die mit der Zeit auch ihr Gedächtnis verschlechtern wird. Um dennoch weiterhin sie selbst zu sein, um bis zum Schluss sie selbst gewesen zu sein, schreibt sie alles auf, was passiert.

In Form dieser Einträge liest man von Sammies Leben, seit sie erfahren hat, dass sie nicht wie alle anderen werden wird, dass sie nicht wie geplant nach New York ziehen und dort als erfolgreiche Anwältin tätig werden kann. Was zuerst nicht sehr auffällt, nach Beenden des Buches aber kaum zu Übersehen ist, ist die Veränderung, die Sammie durchläuft, wie sich ihre Aufzeichnungen verändern. Die starke, selbstbewusste, ehrgeizige Samantha McCoy ergründet sich selbst und findet zurück zu ihren wahren Träumen, ihren wahren Gefühlen und lebt sie aus. Sie verliebt sich. Sie streitet mit ihrer besten Freundin. Sie kostet ihr Leben aus.

Es sind zunächst alltägliche Geschichten, die an sich nicht besonders spannend sind, aber den Leser durch ihre Kürze und unterschiedliche Schreib- und Druckweise nicht langweilen. Es gibt kaum vollständig bedruckte Seiten, manchmal ist alles klein geschrieben, dann fehlen Beistriche, Rechtschreibfehler etc. Aber das ist alles gewollt und gestaltet Sammies Einträge sehr realistisch. Sammie selbst ist sehr klug und fasst die Dinge kurz und präzise zusammen, sieht aber auch die Schönheit in der Welt. Sie hat beides in sich, die kühle, berechnende Seite ebenso wie die kindliche, verträumte.

Am Ende wird das Buch sehr emotional und absolut fesselnd. Selbst wenn man von dem Rest des Buches nicht besonders viele Gefühle zu spüren bekommt, machen das die letzten zwanzig Seiten wieder wett. Diese letzten Kapitel haben mich wirklich bewegt und fasziniert. Deshalb bin ich sehr froh, diesen Roman gelesen zu haben. Ich kann das Buch jenen empfehlen, die etwas suchen, das nicht allzu schwer geschrieben ist, aber dennoch eine große Tiefe aufweisen kann. Auch ein wenig Romantik ist zu finden.

~ Karin, 16

Das Herz der Quelle (2). Sternenfinsternis

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von Alana Falk

mit 440 Seiten

Achtung! Diese Rezension enthält gezwungenermaßen Spoiler über den ersten Teil dieser Reihe.

Hintergrundinformationen:

Adara ist eine Magierin. In ihrer Welt sind Magier dazu da, die Menschen vor Naturkatastrophen zu schützen. Alle Magier gehören zu einer Gemeinschaft. In dieser gibt es einen Rat, der Gesetze und dergleichen bestimmt. Abgesehen von den obersten Politikern wissen die meisten Menschen nicht davon. Um zaubern zu können, braucht ein/e Magier/in allerdings noch eine Quelle, die ihr/ihm die Magie gibt, indem sie sich an den Händen halten. Die Quellen sind Menschen, die genau wie Magier mit ihrer Gabe geboren werden.

Inhalt:

Adara muss mit ihrer neuen Quelle Seth dubiose Aufträge erledigen, die ihnen der Rat gibt. Das Ziel all dieser Aufgaben ist es, Politiker unter Druck zu setzen. Es fällt ihr immer schwerer so zu tun, als ob sie damit einverstanden wäre. Am meisten stört es sie und Seth, wie die Quellen behandelt werden und, dass die Geschichte der Magier falsch erzählt wird.

Beide sind sich sicher, sie müssen etwas dagegen unternehmen. Allerdings ist es schwer, sich immer an Seths Plan zu halten, da er große Opfer mit sich bringt. Außerdem ist sie sich nie sicher, ob sie Seth vertrauen kann. Sie haben sich zwar eigentlich gegen den gemeinsamen Feind verbündet, weil es niemand alleine schaffen kann, aber manchmal bringen seine Aktionen sie zum Zweifeln. Werden sie es gemeinsam schaffen, die Gemeinschaft zu dem zu machen, was sie eigentlich sein sollte?

Meine Meinung:

Es gab in diesem Buch einige sehr unerwartete Wendungen, die mir gut gefallen haben. Vor allem haben sich manche Charaktere in eine ganz andere Richtung entwickelt, als ich vermutet hatte.

Ich dachte im Vorhinein eigentlich, dass die Geschichte sich dann viel zu schnell entwickeln würde, als ich erfahren habe, dass das der letzte Teil ist. Ich war dann eigentlich positiv überrascht, da es mir vom Erzähltempo her auch sehr gut gefallen hat.

Allerdings fand ich, dass kurz vor dem Ende dann etwas zu übertrieben wurde. Manche Personen haben Sachen gemacht, die irgendwie nicht so ganz zu ihnen gepasst haben und einfach von der Autorin ein bisschen zu viel des Guten waren.

Fazit:

Ich gebe diesem Buch 8/10 Sternen, da mich die Entwicklungen kurz vor dem  Ende einfach gestört haben. Ansonsten ist ein gutes Buch und ich würde es weiterempfehlen.

Isabel (13)