All posts in ab 14 Jahren

Es muss ja nicht perfekt sein

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Buchbesprechung

Autorin: Krystal Sutherland

Titel: Es muss ja nicht perfekt sein

Inhalt

In dem Buch geht es um ein Mädchen namens Esther, die auf der Suche nach ihrer größten Angst ist. Wieso? – Weil jedes Mitglied ihrer Familie vor etwas Angst hat. Ihr Vater verlässt den Keller nicht mehr, ihr Bruder fürchtet sich vor der Dunkelheit und ihre Mutter hat vor allem Angst, das Pech mit sich bringen könnte. Esther weiß jedoch nicht, was ihre größte Angst ist und deshalb schreibt sie eine Liste mit Dingen, wovor sie riesige Angst haben könnte. Jedoch gerät diese Liste ausgerechnet in die Hände von Jonah, ihrem früheren Schwarm. Wie? Er hat sie ausgeraubt.

Sie ist gerade am Heimweg und da sieht sie ihn an der Bushaltestelle. Er hat ein Veilchen und eine aufgeplatzte Wunde. Da Esther ihn kennt, beginnt sie mit ihm zu reden. Jonah fragt um Geld und sie gibt ihm ihr restliches Geld und geht fort. Als Esther in den Bus steigen will, bemerkt sie, dass ihr Fruit Roll- Up, das Armband ihrer Großmutter, ihr I-Phone, ihr Bücherausweis und ihr Exemplar von Der Pate gestohlen worden waren. Das mit der Liste findet sie aber erst viel später heraus.

Doch das Überraschende ist, dass Jonah Esther helfen will, die Liste durchzugehen und ihre Ängste zu überwinden. Da die Liste 50 Dinge vorweist, würde es lange dauern, bis sie fertig werden und deshalb haben sie sich darauf geeinigt, jeden Sonntag eine Angst zu überwinden – das würde bedeuten, dass sie ein ganzes Jahr lang dafür brauchen werden. Und durch diese Zeit, die sie gemeinsam verbringen, kommen sie sich immer näher.

Meinung

Ich mag das Buch sehr. Ihr finde es sehr spannend, wie sich die Liebe zwischen den beiden entwickelt. Die Autorin hat auch sehr gut die Emotionen der Charaktere beschrieben und deshalb kann man sich sehr gut in die Figuren hineinversetzen. Vor allem in Esther. Sie ist ein einsames Kind, obwohl sie ihren Zwillingsbruder und ihre Freundin, die nicht spricht, hat. Ihre Familie ist verrückt, jedoch merkt man, dass sie Esther lieb haben. Bei Jonah wirkt es ganz anders. Er selbst ist ein abenteuerliches Kind und sehr lebensfroh, aber wenn sein Vater ins Spiel kommt, wirkt er sehr ängstlich und leise. Ich mag es sehr, wie die Situationen dargestellt werden und ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn es an der Reihe war, ihre Angst zu überwinden. Diese Momente waren, finde ich, am magischsten, da Jonah und Esther alleine zusammen waren und man diese gewisse Spannung zwischen ihnen spüren konnte.

Anna, 15

Und dann weiß jeder, was ihr getan habt

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Autor: Christian Linker

Seitenanzahl: 253

Inhalt:

Ein Mädchen namens Precious flüchten von Nigeria nach Deutschland. Sie ist alleine, denn ihre Familie wurde getötet. Sie geht in eine Highschool und hat nicht mehr viel Zeit, bis sie abgeschoben wird. Das Einzige, was sie hat, ist ein Stück Papier mit ihren Daten, jedoch hat sie keinen Personalausweis, mit dem sie durch die Welt reisen könnte. Deshalb will sie nach Schweden flüchten …

Während der Schulzeit war sie immer alleine und das war ihr auch recht so, jedoch will sich Muriel mit ihr befreunden. Muriel geht mit Precious in dieselbe Englischklasse und da sie Sitznachbarn sind, kam es einmal zu einem Gespräch. Muriel merkt jedoch schnell, dass Precious nicht sehr gerne mit ihr Zeit verbringt, dennoch redet sie weiter mit Precious…

Dann kommt es zur Studienfahrt an die Ostsee und am Ende der Reise verschwindet Precious. Muriel denkt und ist sich auch ziemlich sicher, dass sie getötet wurde und hat auch schon einen Schuldigen – Constantin. Da die anderen sie für verrückt halten und sich Muriel sehr sicher ist, arrangiert sie ein Treffen in ihrem Haus. Eingeladen sind Özge, Lennard, Daria und Constantin. Der vorgeschobene Grund für deren Erscheinen sollte das Fertigstellen des Abifilms sein, jedoch war Muriels Ziel, aus Constantin ein Geständnis herauszubringen und alle Welt soll es sehen. Sie hat eine versteckte Kamera installiert und alle können live mitsehen. Anfangs sind nicht sehr viele Zuschauer dabei, jedoch werden es immer mehr und man erfährt auch immer mehr von den fünf Eingeladenen…

Meinung:

Ich finde, dass das Buch ziemlich gut ist. Anfangs war ich jedoch etwas verwirrt, wegen den Namen, aber nach einer Zeit war es kein Problem mehr. Was ich überraschend fand war, dass das Buch von den Sichten der fünf (Özge, Muriel, Daria, Constantin und Lennard) beschrieben worden ist, aber es war auch sehr gut so. Man kann nämlich dadurch die einzelnen Gefühle der Charaktere verstehen und auch mitfühlen. Es ist auch sehr interessant, wie alle fünf Precious kennengelernt haben und dass sie mehr mit ihr zu tun hatten, als sie es zugeben würden. Ich würde das Buch weiter empfehlen, jedoch gehört das Buch nicht zu meinen Lieblingsbüchern und ich denke, dass ich es nicht noch einmal lesen werde.

Anna, 15

Windborn. Erbin von Asche und Sturm

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Inhalt:

Die 17-jährige Ashara ist eine der letzten Wolkenstürmer, welche den Wind kontrollieren können. Ohne sie könnte ihr Nomadenvolk nicht überleben, das auf der Flucht vor den Skar und deren Häschern immer weiter in die Wüste vorgedrungen ist. Durch ihre Kräfte als Elementwandlerin kann sie schneller nach Wasserquellen suchen, die immer rarer werden. Nachdem sie wieder mal erfolgslos von einer Suche zurückkehrt ist, wird in der Nacht ihr Lager von Häschern angegriffen. Ashara muss in die gefürchteten Berge flüchten und begegnet dort Kiyan. Da sie nun den Standort seines Volkes kennt, darf sie die Berge nicht mehr verlassen. Wird sie es schaffen, ihr Volk zu befreien?

Meine Meinung:

Ich mochte sowohl Kiyan als auch Ashara als Charaktere sehr gerne. Was mir besonders gefallen hat, ist, dass sie obwohl sie eine von wenigen Elementwandlern und damit schon besonders ist, nicht die Mächtigste und Auserwählte ist. In sehr vielen Fantasy-Büchern hat die Protagonistin irgendwelche magischen Kräfte, die sonst keiner hat und das wurde in dem Fall ein bisschen anders gemacht, was Abwechslung bringt. Die Liebesgeschichte war natürlich keine Überraschung, aber trotzdem sehr süß. Es gibt auch selten nur einteilige Fantasy-Bücher und das hat in dem Fall auch gut gepasst. Ich finde aber, dass die Autorin, falls sie wollte, auch weiterschreiben könnte. Die Enthüllung hab ich vorhergesehen, aber nicht in dem Ausmaß, sodass ich schon überrascht war. Viele Sachen, die Ashara erst über die Welt herausgefunden bzw. vorher nicht geglaubt hat, wissen wir auf Grund unserer eigenen Welt schon, was Enthüllungen, die für sie überraschend sind, für uns offensichtlich macht.

Fazit:

Ich gebe dem Buch 4,5/5 Sternen, weil es spannend war und gute Charaktere hatte, aber es ziemlich vorhersehbar war, auf Grund von Allgemeinwissen, das wir alle haben, aber Ashara nicht.

Isabel (14)

BLACKWOOD BRIEFE AN MICH

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Von Britta Sabbag                                                                                  mit 444 Seiten

Inhalt:

Die 15-jährige Gesine zieht nach dem Tod ihrer Mutter aus Wien nach Blackwood, einem Kaff in Irland. Ihre Mutter ist dort aufgewachsen, aber Gesine war noch nie dort und ihre Tante, bei der sie von nun wohnt, hat sie noch nie zuvor getroffen. Es fällt ihr sehr schwer, sich dort einzuleben, weil sie weder mit den Bräuchen noch mit den Menschen vertraut ist und sie stolpert von einem Fettnäpfchen ins andere. Als sie dann plötzlich einen Brief von ihrem zukünftigen Selbst als Antwort auf ein eigenes Schreiben in der Schublade des alten Schreibtisches in ihrem Zimmer erhält, scheint es einen Lichtblick zu geben.

Meine Meinung:

Ich fand die Briefe von Gesine aus der Zukunft immer richtig spannend und toll geschrieben. Es hat mir auch gefallen wie sich die Protagonistin über das Buch hinweg entwickelt hat und zu sehen, dass sie immer mehr wie ihr zukünftiges Selbst geworden ist. Die Radio-Berichte, die immer wieder vorkommen, sind richtig lustig und ich habe die Charaktere einfach in mein Herzen geschlossen. Vor allem Molly ist so liebenswürdig und jemanden wie sie hätte ich auch gerne in einem Café um die Ecke. (Ihre Kuchen-Kreationen klingen himmlisch.) Es gab eine unerwartete Wende, aber auch mehrere, zumindest für mich, vorhersehbare Entwicklungen. Das hat mich aber nicht weiter gestört und es war ein lustiges, schnelles Leseerlebnis. Insgesamt würde ich 4/5 Sternen geben, da es witzig und nett zum Lesen war, aber mich nicht total überrascht hat. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und vor allem Leser, die Romane mit etwas Fantasy, aber nicht zu viel, mögen, wird es gut unterhalten.

Isabel (14)

Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

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Tomi Adeyemi: Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

Zélies hat Angst, und das immer. In ihr brodelt Magie. Sie ist eine Seelenfängerin. Sie ist auch voller Wut, aber sie zeigt sie nicht immer. Auch alle in ihrer Umgebung sind wütend.

Ihre Mutter wurde schlimm umgebracht, als Zélies noch jung war. Ein König brachte unendlich viele Menschen um, um die Magie auszulöschen.

Zélies verliebt sich in den Sohn eines Mörders, nämlich in den Sohn des Königs. Er behauptet, dass er sie auch liebt, aber am Anfang versucht er noch, sie umzubringen….

Meine Meinung:
Ich fand das Buch ziemlich spannend und konnte mich immer in die Personen hineinversetzen. Ich habe es auch gut verstanden. Ich empfehle allen das Buch, die gerne über Magie lesen!

Angelina, 13 Jahre

Jeder von uns ist ein Rätsel

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von A. J. Steiger

397 Seiten

Inhalt:
Die 17-jährige Alvie wohnt alleine in einem heruntergekommenen Appartement und arbeitet in einem Zoo als Tierpflegerin. Sie leidet unter dem Asperger-Syndrom und reagiert sehr empfindlich auf Berührung (das Asperger-Syndrom ist eine Entwicklungsstörung, die es schwer macht, Emotionen bei anderen Menschen über Gesichtsausdruck, Stimme usw. zu erkennen und selbst so zu kommunizieren). Ihre Interessen sind Tiere (vor allem Kaninchen) und Quantenphysik. Als sie dann Stanley über den Weg läuft, ändert sich alles und früher oder später müssen sich beide den Traumata aus ihrer Vergangenheit stellen.

Meine Meinung:
Es fällt mir irgendwie extrem schwer meine Gedanken zu diesem Buch in Worte zu fassen. Es hat mich auf jeden Fall in seinen Bann gezogen und ich habe es nur schwer (und dann auch nur für kurze Zeit) aus der Hand legen können. Alvie ist so ein interessanter Charakter für mich, weil ich noch nie ein Buch über jemanden mit Asperger-Syndrom gelesen habe und sie mir einfach so schnell ans Herz gewachsen ist. Sie kann auch gewisse Gesprächs-Tabus nicht nachvollziehen und daraus ergeben sich sehr lustige Szenen, bei denen ich mich manchmal gerne unsichtbar gemacht hätte. Die Dynamik zwischen ihr und Stanley ist auch wunderschön und der Wachstum beider Charaktere hat mich sehr beeindruckt. Es gibt sehr viele emotionale Szenen, die mich teilweise sprachlos gemacht haben und bei denen ich auch manchmal eine Weile gebraucht habe, um sie zu verarbeiten. Ich will euch auch nichts spoilern, aber ich glaube, dass jemand der emotional schwierige Geschichten nicht so gut aushält, für dieses Buch vielleicht nicht gut geeignet ist. Der Klappentext hat mich nämlich ein bisschen in die Irre geführt und ich hätte nicht gedacht, dass es so belastend sein würde. Es war aber sehr interessant Alvie Seite für Seite besser zu verstehen und nachvollziehen warum sie in gewissen Situationen so handelt, wie sie es tut.

Fazit: Ich mochte sowohl Alvie als auch Stanley als Charaktere sehr gerne und ihre Erfahrungen und Entwicklung haben mich sehr fasziniert. Ich würde sagen, dass die Altersempfehlung von ab 14 Jahren angemessen ist und jeder der meint, eventuell von Ereignissen im Buch getriggert werden zu können, es sich nochmal überlegen sollte, da die Erlebnisse in den Kindheiten der beiden Personen wirklich grauenvoll waren.

Isabel, 14

The Crown’s Game

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Autorin: Evelyn Skye

Titel: The Crown’s Game

Seitenanzahl: 416

Das Buch „The Crown’s Game“, geschrieben von Evelyn Skye und übersetzt von Friederike Levin , handelt von dem „Spiel der Krone“. Der Gewinner wird der Magier des Zaren werden und soll das Reich beschützen, der Verlierer soll sterben.

Jede Generation hat meistens nur einen Magier als Nachfolger, jedoch ist es jetzt anders. Es gibt zwei Magier, die in Frage kämen. Da es aber nicht zwei geben kann, müssen sie das „Spiel der Krone“ spielen. Sie haben sozusagen einen Wettkampf. Jeder hat 5 Versuche, dem Zaren zu beweisen, dass er geeignet ist, das Land zu beschützen und für ihm, dem Land, zu dienen. Eine davon ist Vika, der andere Nikolai.

Vika lebt mit ihrem Vater in einem Dorf in der Nähe von St. Petersburg. Sie hat rote Locken und eine schwarze Strähne. Die meisten im Dorf mögen sie eher nicht und vermeiden jeden Kontakt mit ihr, außer die Bäckerin Ludmila Fanina. Vika kauft jeden Morgen ein ganzes Brot von ihr, für das Frühstück.

Dann gibt es noch Nikolai. Er ist ein Waisenkind und wurde von Galina, wie sich später herausstellt, ist sie die Schwester von Vikas Vater, adoptiert, um seine Magie auszubilden. Er wohnt in eher reichen Verhältnissen und ist mit dem Sohn des Zaren, nämlich Pascha, befreundet.

Als Nikolai und Pascha eine Jagd unternehmen, treffen sie zufällig Vika im Wald und erwischen sie beim Üben. Sie ist von brennendem Feuer umgeben und sie schützt sich mit einem Schutzschild aus Eis. Für Pascha ist es etwas seltsam, aber Nikolai wusste sofort, wer sie ist. Sie ist seine Gegnerin. Nachdem Pascha dieses Ereignis gesehen hat, beginnt er Bücher über Magie zu lesen. Er hat immer wieder an das Mädchen gedacht und wollte sich nicht eingestehen, dass er nicht nur über ihre magischen Kräfte nachdachte, sondern dass da mehr war.

Aber als Vika durch Ungeschicklichkeit hinfällt und Nikolai sie stützt, sieht sie sein Gesicht und verliebte sich sofort. Jedoch darf sie sich nicht ablenken lassen. Da niemand von ihnen sterben will, spielen sie um ihr Leben das „Spiel der Krone“. Der Verlierer wird durch das eingebrannte Tattoo, das sie an die Brust bekommen (als Eid für das Spiel), in Flammen aufgelöst. Der Verlierer hat so keine Chance zu überleben.

Ich gebe dem Buch 5 von 5 Punkten, weil die Spannung  die ganze Zeit da war, denn ich wollte wissen, wer gewinnt. Ich dachte mir: Vielleicht gewinnen ja beide? Vor allem die Beziehung zwischen Nikolai und Vika ist sehr spannend. Sie wollen gewinnen, jedoch den anderen nicht verlieren. Ich war sehr überrascht, wer am Ende gewonnen hat und wie sich die Liebe im Laufe des Buchs entwickelt hat.

Anna, 15

Dazwischen: Ich

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Die Autorin des Tagebuchromans „Dazwischen: Ich“ ist Julia Rabinovic, welche die Geschichte des Flüchtlingsmädchens Madina erzählt.

Madina, die ihre Geschichte, in einem Tagebuch selbst schildert, ist diejenige welche beim Asyl Amt für ihre Eltern übersetzten muss und ihre Geschichte, vom Krieg bis zur Flucht immer und immer wieder erzählen muss, da sich ihre Eltern und ihre fast stumme Tante Amina mit der  deutschen Sprache sehr schwer tun. Zudem tragen sie etwas mit sich aus ihrer Vergangenheit in der Heimat, was Madina zunächst nur spürt, dann aber, als sie es herausbekommt, fast zerreißt. Diese Sache betrifft ihren Vater, das Oberhaupt der Familie, der Madina nicht ganz vertraut und Angst um das Bestehen der Kultur Madinas Heimat innerhalb der Familie hat. Noch mit dabei ist ihr kleiner Bruder Rami. Madina findet ihn nervig und kommt nicht so gut mit ihm klar.

Ihre einzige und beste Freundin Laura, von dessen Mutter sie das Tagebuch bekommen hat gibt Madina Kraft und erinnert sie an ihre schöne und unbeschwerte Kindheit. Sie ist wie ein Stück Heimat für Madina. Laura steht immer hinter ihr und hilft ihr in peinlichen oder blöden Situationen.

Die Familie lebt in einem Flüchtlingsheim und wartet bitterlich auf den Asylbescheid, zusammen mit vielen anderen, unter anderem auch mit Verrückten und psychisch leidenden Personen, welche die Flucht nicht so gut überstanden haben. Die Nachwirkungen, einer solchen Lebenssituation erlebt das Mädchen am eigenen Leib. Sie wird im Laufe des Buches schwierige Entscheidungen treffen müssen, vor allem als ihr Vater beschließt zurück in die Heimat zu kehren, da die Ereignisse der Vergangenheit die Familie einzuholen scheinen.

Das Thema Flüchtlinge ist definitiv aktueller Diskussionsstoff. Doch die Autorin schafft es durch ihren ansprechenden und authentischen Schreibstil, dem Leser ein eher nicht so persönliches Thema näher zu bringen. Vieles in diesem Buch verdeutlicht die Themen Identität, Flucht und Migration. Ich finde es allerdings fraglich, ob die Tagträume unbedingt in dem ausmaß notwendig gewesen wären, da es mich persönlich aus dem Lesen rausgebracht hat.

Dennoch ist Frau Rabinovic ein überzeugender Roman gelungen, welcher Mut macht und zeigt, mit was für Problemen sich Flüchtlinge auseinandersetzen müssen.

Samuel (15)

Dazwischen: Ich

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“Dazwischen: Ich” ist ein Jugendroman der österreichischen Schriftstellerin Julya Rabinowitsch und erschien am 22.08.2016.

Kurz zum Inhalt:
Das Buch handelt von einem Mädchen Namens Madina, welche mit ihrer engen Familie nach Europa flüchtet. Sie leben in einer Pension mit vielen anderen Asylsuchenden und leben ein hartes Leben. Alle warten auf ihr Visum und haben es dabei nicht leicht sich im Alltag der Einheimischen zu integrieren und anzupassen. Madina ist eine der wenigen, welche immerhin in der Schule Freunde gefunden hat und geht daher auch eine große Veränderung durch. Sie will besser behandelt werden, ein gerechteres Leben führen und sich einfach Wohlfühlen. Dabei treten jedoch in der Familie Probleme auf und der Leser ist gespannt darauf, ob sie jemals in der neuen Heimat ankommen wird.

Ich war sehr überrascht von der kurzen, kindlichen und direkten Sprache, jedoch fand ich das sehr passend und äußerst interessant, da es sich ja auch um das Tagebuch eines jungen Mädchens handelt. Außerdem baute dies eine Nähe zum Hauptcharakter auf, welche einen noch mehr mitfiebern lässt.

Ich empfehle dieses Buch für Jugendliche ab 14 Jahren, da der Roman einige der heutigen Probleme aufzeigt und er daher eine lehrreiche und spannende Geschichte erzählt, welche einigen Jugendlichen bei so mancher Entscheidung helfen könnte.

Oskar

H.O.M.E. – Das Erwachen

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Zoë hat ein perfektes Leben. Sie ist eine gute Schülerin, hat einen perfekten Freund, besucht eine Eliteakademie, eben alles was man sich wünscht. Doch plötzlich wacht sie in einem Krankenhaus auf. Sie erfährt das sie 12 Jahre lang im Koma lag. Doch stimmt das alles? Lebt sie jetzt in einer scheinbar anderen Welt oder ist es eine Art Illusion der Akademie?

Ich fand das Buch sehr spannend und interessant geschrieben. Es war eine sehr interessante Dystopie, bei der Probleme wie Wasserknappheit behandelt werden. Ich finde zwar, man hätte in der Mitte ein paar Teile weglassen können, jedoch finde ich es insgesamt doch ein sehr gelungenes Buch, das ich jedem empfehlen kann, der gerne Dystopien liest.

Alex, 16

Dazwischen: Ich

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von Julya Rabinowich

Inhalt:
In dem Buch geht es um die 15 – Jährige Madina, die aus ihrer Heimat wegen eines Krieges geflohen ist. Nun lebt sie schon seit eineinhalb Jahren mit ihrer Mutter, ihrem Vater, ihrem kleinen Bruder und ihrer Tante in Österreich in einem Flüchtlingsheim und wartet sehnlichst auf den Asylbescheid. In der Schule hat sie es nicht so einfach, außer ihrer besten Freundin Laura kann sie keiner so wirklich leiden. “Geh zurück wo du herkommst”, sagen sie und noch viel schlimmere Sachen. Aber das ist nicht ihr größtes Problem. Der Rest ihrer Familie ist noch in ihrem Heimatland und ihrer Oma geht es sehr schlecht. Ihr Vater will zurück um ihr zu helfen, doch wenn er geht haben sie keine Chance auf einen Asylantrag. Ob er geht oder nicht müsst ihr selbst herausfinden, wenn ihr das Buch lest ;)

Bewertung:
Ich fand das Buch ein bisschen anstrengend zu lesen, da es als Tagebuch geschrieben ist und Madian sehr kindlich schreibt und viele Dinge sehr genau beschreibt. Außerdem fand ich das Ende etwas zu abrupt. Trotzdem muss ich sagen, dass ich noch nie von einem Buch gehört habe, dass das Thema Flüchtlinge so aufgreift wie dieses. Ich finde es sehr wichtig, den Leuten die andere Seite zu zeigen, da Flüchtlinge ja doch noch nicht so ganz akzeptiert sind hier bei uns.

Ich würde dem Buch 3 von 5 Sternen geben wegen der oben genannten Kritikpunkte.

Amelie, 16

Revenge. Sternensturm

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REVENGE

Sternensturm

von Jennifer L. Armentrout

mit 443 Seiten

Spoiler-Warnung für die Obsidian-Reihe!

Inhalt:

Die Invasion der Lux ist nun schon vier Jahre her und diese  sind mittlerweile bei der Regierung registriert. Als die siebzehnjährige Evie mit ihrer Freundin Heidi in einem Club namens „Vorboten“ geht, ist sie fasziniert von Luc, den sie dort antrifft. Er ist ein Lux und als sie am nächsten Tag wiederkommt, um ihr Handy zu holen, das sie vergessen hat, gerät sie in eine Welt hinein, die viele Überraschungen und Geheimnisse birgt.

Meine Meinung:

Ich hoffe, ich nehme niemanden zu viel vorweg, wenn ich sage, dass mich die Dynamik zwischen Luc und Evie am Anfang  sehr an die zwischen Daemon und Katy erinnert. Sie treffen sich unter anderen Umständen und die Geschichte entwickelt sich sehr anders als in Obsidian, aber es gibt definitiv Parallelen zwischen den Liebesgeschichten.

Es gab auch einen, für mich, sehr überraschenden Plot Twist gegen Ende hin, den ich wirklich sehr interessant finde. Es tauchen auch mehrere altbekannte Charaktere wieder auf, was mich sehr gefreut hat, und es war auch wirklich spannend zu sehen, wie deren Geschichten sich so entwickelt haben. Evie fand ich als Charakter sehr sympathisch und Näheres über Luc zu erfahren und auch die Sachen mal aus seiner Perspektive zu sehen hat mich gefreut.

Meine Empfehlung:

Ich würde dieses Buch nicht empfehlen, wenn euch die Beziehungsdynamik zwischen Katy und Daemon nicht gefallen hat. Falls ihr noch vorhabt Obsidian zu lesen, macht das auf jeden Fall vor diesem Spin-off. In dieser Buchbesprechung waren jetzt keine großen Spoiler zu Obsidian, aber im Buch selber schon. Falls ihr Obsidian nicht lesen möchtet, diese Geschichte aber schon, geht das, glaub ich, weil die Sachen auch erklärt werden. Man kommt vielleicht auf manches erst später drauf, aber das sollte keinen großen Unterschied machen.

Mein Fazit:

Ich würde dem Buch 4/5 Sternen geben, weil es mich in seinen Bann gezogen hat und ich es nicht zur Seite legen konnte, aber die oben genannten Kritikpunkte haben mich etwas gestört. Es gibt auf jeden Fall noch etwas Luft nach oben, aber ich habe es trotzdem sehr genossen, es zu lesen.

Isabel, 14

Jetzt ist alles, was wir haben

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Autor: Amy Giles:

Damals: Hadley McCauley ist die Tochter einer noblen Familie. Ihr Vater spendet oft Geld, ihre Mutter arbeitet für PTA. Doch eigentlich ist ihre Familie sehr kaputt.

Macht sie etwas, das ihrem Vater nicht passt, schlägt er sie oder Schlimmeres. Ihre Mutter weiß dies, wird auch selbst geschlagen und betrogen, vergisst diese ganzen Sachen allerdings durch Alkohol. Ihr ist es wichtiger, in einer noblen Familie zu sein, als ihre Kinder zu beschützen.

Als Hadley einen Jungen trifft, weiß sie, dass ihr Vater dies niemals herausbekommen darf. Sie will gar nicht wissen, was er ihr oder womöglich ihrer Schwester antun würde, wenn er von Charlie erfährt. Deshalb muss sie ihn geheimhalten, was deutlich schwieriger ist als sie dachte.

Jetzt: Hadley wacht im Krankenhaus auf. Sie ist die einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes. Ihr Vater und ihre Mutter sind tot. Doch wie kam es zu dem Absturz? Ihr Vater war ein guter Pilot. Hat sie möglicherweise etwas damit zutun?

Ich fand das Buch wirklich sehr spannend. Es gab viele Momente, die einen geschockt haben. Das Ende denkt man die ganze Zeit zu wissen, doch am Ende verändert sich die Geschichte noch einmal entscheidend. Ich kann es jedem empfehlen der Bücher mag, die auch sehr realitätsnah sein können.

Alex, 15

Wütender Sturm (Die Farben des Blutes 4)

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Autor: Victoria Aveyard
Genre: Fantasy
Seiten: 783

Inhalt: Mares Herz ist in tausend Stücke zerbrochen nach Cals Verrat, doch sie weiß sie muss weiter kämpfen. Sie will das silberne Königreich untergehen sehen und endlich Gerechtigkeit für die Roten schaffen. Durch Mares Armee und die dazu gewonnen Neublüter haben sie endlich die Chance Maven vom Thron zu stoßen, trotzdem brauchen sie neue Bündnisse, um den Krieg für sich zu entscheiden. Können Rote, Silberne und Neublüter gemeinsam an der Front kämpfen?
Kritik: Ich war sehr gespannt auf den finalen Band der Serie. Leider war ich eher enttäuscht. Schon im dritten Teil gab es sehr viele Kämpfe, die jedoch mitreißend formuliert waren. Mit den Kriegen geht es weiter im vierten Band und sie stürzen sich in eine Schlacht nach der anderen, doch nach 400 Seiten wird das ziemlich langatmig und es fiel mir schwer in die Geschichte einzutauchen. Auch die Perspektiven ändern sich ständig und ich muss sagen, dass diese zwar teilweise sehr spannend waren, besonders die von Maven und Evangelina, hingegen die Kapitel aus Iris‘ Sicht nicht beeindruckend waren. Das Ende hat mir gefallen, jedoch bleibt mir zu viel unbeantwortet.

Fazit 3/5 Büchern: Es gab immer wieder kleine Plottwists und auch das Ende war gut, auch wenn ich kein Fan von nicht beantworteten Fragen am Ende bin. Leider hatte ich mir für das Finale mehr erhofft. Trotzdem würde ich ihn lesen, um die Serie abzuschließen.
Jude, 18 Jahre

Gemina. Die Illuminae Akten_02

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Gemina – Die Illuminae Akten 2 ist der Nachfolger von Illuminae. Das Buch wurde von Jay Kristoff und Amie Kaufmann geschrieben und erschien bereits im Oktober 2016, die deutsche Übersetzung ein Jahr später.

Die Geschichte spielt im Jahr 2575 und es geht um die Tochter eines Kommandanten namens Hanna, um Nik, den Sohn eines Mafia-Clans und um Jackson, den festen Freund von Hanna. Alle leben auf der Sprungstation Heimdall, auf der nicht viel passiert, bis eine feindliche Kampftruppe von BeiTech das Kommando an Bord übernimmt. Das Leben von Hanna und Nik wird mit einem Schlag komplett durcheinandergebracht, aber es geht dabei um noch viel mehr als nur ihr Leben. Natürlich hofft Hanna auf die Hilfe von Jackson, wenn es um das Überleben zahlloser Menschen geht, doch dieser ist nicht, wer er vorgibt zu sein.

Ich fand das Buch sehr gut, wie bereits der erste Teil bestand der Text nur aus Verhörprotokollen, Tagebucheinträgen, Chatverläufen und Ähnlichem. Auch war es toll, dass die Handlungen und einige Personen vom ersten Teil wieder auftraten. Man konnte die Emotionen der Hauptfiguren sehr gut nachvollziehen und schon nach wenigen Seiten war ich vor Spannung so gefesselt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand geben konnte.

Marie-Claire, 15

Die tausend Teile meines Herzens

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Autorin:
Colleen Hoover

Hauptprotagonisten:
Merit, Sagan

Handlung:
Merit ist leidenschaftliche Pokal-Sammlerin. Jedes Mal, wenn ihr was schlimmes wiederfährt oder sie wieder mal einen schrecklichen Tag erlebt, kauft sie sich einen Pokal.
Seit Wochen hat sie ein Auge auf den teuren Pokal im Antiquitätenladen geworfen. Als sie endlich bereit dazu ist ihn sich zu kaufen, lernt sie den wundervollen Sagan kennen. Sofort fühlt sie sich zu ihn hingezogen und es wird nicht besser als sie sich bei Ihrer ersten Begegnung gleich küssen. Doch was Merit nicht wusste war, dass Sagan der letzte ist in den sie sich verlieben darf.

Wie jeder 17-jährige Teenager, hat sie manchmal ihre `miesen Phase´ doch bei ihr hält diese schon länger an. Jeder Tag läuft gleich ab: Früh aufstehen, so tun als würde sie sich für die Schule fertig machen, die Schule schwänzen und den ganzen Tag im Bett bleiben, da es ja eh niemanden auffällt. Obwohl ihre Familie sie nicht beachtet, fühlt sich jeder dazu verpflichtet ihr all seine Geheimnisse anzuvertrauen, bis ihr das zu viel wurde und sie was unüberlegtes tat. Ihre Spontaneität liebte sie am meisten an ihr, naja bis zu jenem Abend…

Meinung:
Nach dem letzten Buch, das ich von Colleen Hoover gelesen habe, hatte ich nicht so hohe Erwartungen, jedoch wusste ich nach paar Kapiteln, das ich unrecht hatte. Schon am Anfang hat mich die Geschichte gefesselt und ich wollte das Buch nicht mehr weglegen.

Es ist so interessant die Geschichte der jungen Merit zu lesen. Manchmal tat sie echt ein paar ziemlich dumme Sachen, die einen aufregen konnten, doch alles in einem hat Colleen Hoover mit diesem Buch echt nichts falsch gemacht.

Je mehr man über die Geschichte von Sagan und Merit erfuhr, desto mehr wollte man , dass das Buch niemals endet. Diese beiden Menschen sind so faszinierend und man will immer mehr über die beiden erfahren.

Was wäre ein Buch von Colleen Hoover, wenn es keine wichtige Nachricht an die Jugend hätte. Sie setzte sich in diesem Buch ziemlich mit Depressionen auseinander und vermittelte uns das diese nichts Schlimmes seien. Klar ist es schockierend, wenn man erfährt das man unter Depressionen leidet, doch man sollte niemals Angst haben sich helfen zu lassen.

Ich würde dieses Buch wirklich jeden empfehlen der an Drama mit einer Moral dahinter interessiert ist und würde ihm 4/5 Sternen geben.

Cover & Titel:
Vom Cover und Titel her bin ich ausgegangen das dieses Buch kein Happy End haben würde, doch ich lag ziemlich falsch.

Elena/15

DAS DUNKLE LAND

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Autor: Elizabeth Kostova

Textsorte: Roman

Seitenanzahl: 722

In dem Roman „DAS DUNKLE LAND“, geschrieben von Elizabeth Kostova, geht es um eine Frau namens Alexandra Boyd, die bei ihrer Ankunft in Bulgarien in den Besitz eines Holzkästchens mit der Asche eines Verstorbenen kommt. Eigentlich wollte sie nur einer anderen Familie beim Einräumen des Gepäcks in ein Taxi behilflich sein.

Sie ist nach Sofia gekommen, um dort in einem Institut Englisch zu unterrichten. Sie hat sich schon sehr auf diese Reise gefreut, denn sie wollte weg von ihren Eltern, einfach ein wenig Abstand von denen halten. Nach dem Verschwinden des Bruders Jack war die ganze Familie am Boden zerstört gewesen. An dem Tag des Verschwindens waren sie klettern gewesen und da Jack seine Schuhe binden musste, waren seine Eltern vorgegangen. Alexandra hatte gewartet, doch dann waren sie in Streit geraten und sie war weitergewandert. Nach diesem Ereignis hat sie ihn nie mehr gesehen. Sie hat sich aber damit abgefunden und glaubt daran, dass er tot ist. Da das Lieblingsland von Jack Bulgarien war, ist sie nun hier.

Nachdem sie einem alten Mann, einer alten Frau und einem attraktiven Mann mit dem Taxi behilflich gewesen ist, steigt sie in ihr eigenes Taxi, um in das richtige Hotel zu gelangen, doch während der Fahrt bemerkt sie das fremde Gepäck. Da sie den Inhalt vorher gesehen hat, beginnt sie zu weinen, denn sie muss an ihren Bruder und an das Leid der anderen Familie denken.

Sie und der Taxifahrer Bobby, der ihr hilft, begeben sich auf die Suche nach dem rechtmäßigen Besitzer. Sie wollten die Besitzer von dem wertvollen Kästchen finden, damit der Tote in einem Grab ruhen kann. Alexandra und Bobby graben tief in der Familiengeschichte, denn bei jeder Adresse, die sie finden und besuchen, sind sie nie da….

Ich finde das Buch ist sehr spannend. Es ist etwas lang, doch die Zeit läuft ja nicht davon;). Das Buch ist leicht zu verstehen und obwohl es Sprünge von der Gegenwart in die Vergangenheit gibt, ist es verständlich gewesen. Ich würde es denen empfehlen, die dicke Bücher mögen und gespannt auf Abenteuer sind.

Hoffentlich gefällt euch das Buch und ihr genießt das Lesen!

Anna, 15

DAS Flüstern DES WALDES

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von Mira Valentin und Kathrin Wandres mit 225 Seiten

Inhalt: Jessi lebt mit ihrer Mutter in einem Dorf am Land. Sie weiß allerdings nicht, dass nicht allzu weit von ihrem Dorf tief im Wald, über den es so viele Schauermärchen gibt, eine Pforte zu einer anderen Welt existiert. Bei jedem Sonnenauf- und untergang wird diese Pforte geöffnet und die Farben von Keloria gelangen in ihre Welt. In einem Moment der Unachtsamkeit des Hüters der Pforte, Ciaran, gelangt ein Einhorn in die Welt der Menschen. Jessi erhascht einen Blick auf das Einhorn und das Abenteuer beginnt in dem Moment, in dem sie durch die Pforte geht.

Meine Meinung: Die Geschichte wird sowohl aus Jessis als auch aus Ciarans Sicht erzählt. Ich mag das generell sehr gerne und in dieser Geschichte passt es sehr gut. Man kann Keloria aus der Sicht einer Person, die dort aufgewachsen ist, und aus der Sicht von Jessi, für die diese Welt ganz neu und aufregend ist, kennenlernen. Es lauern auch viele versteckte Gefahren und es geschehen ein paar unerwartete Dinge.

Mir hat außerdem gefallen, dass diese Welt, wie sie geschildert wurde, keiner anderen Welt ähnelt, von der ich bis jetzt gelesen/gehört habe. Somit war es sehr spannend und nicht so vorhersehbar. Die Lovestory war vorhersehbar und ging mir etwas zu schnell.

Fazit: Die Geschichte hat meine Erwartungen übertroffen, weil viel mehr an Handlung geschehen ist, als ich erwartet habe. Ich konnte es in einem Rutsch beenden und hoffe wirklich, dass nach dem Cliffhanger am Ende noch eine Fortsetzung kommt. Von mir bekommt es 4,5 von 5 Sternen, weil ich finde, dass sie die Lovestory besser ausarbeiten hätten können.

Isabel (14)

Die Mitte der Welt

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„Die Mitte der Welt“ stammt aus der Feder des Kinder- und Jugendbuchautors Andreas Steinhöfel und wurde im Jahre 1998 im Verlag Carlsen veröffentlicht. Andres Steinhöfl arbeitet als Übersetzer, Rezensent und Drehbuchautor. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Als ich anfing, das Buch zu lesen, wusste ich noch nicht, wann es erschienen war. Was mir aber sofort auffiel, war der für ältere Bücher typische emotional etwas zurückhaltende, klare Schreibstil. Zuerst werden die Umrisse mit eindeutigen, schwarzen Pinselstrichen gemalt, danach mit an Metaphern reichen, bunten Gefühlen gefüllt. Bemerkenswert ist, dass für jede neue Situation neue Metaphern erschaffen werden und nirgends diese viel zu oft verwendeten 0815 – Phrasen zu finden sind.

Das Buch ist an keiner Stelle schwer oder anstrengend zu lesen; Wort fügt sich an Wort, bildet mühelos eine Handlung, die nicht künstlich vorangetrieben scheint, sondern von selbst von Seite zu Seite fließt.

Wer nach einem Buch sucht, das einen von einer Emotion zur nächsten reißt, ist hier gänzlich falsch. Als Leser fühlt man mit, wird aber nicht zu sehr hineingezwungen, sondern kann alles aus ein wenig Entfernung ruhig beobachten.

„Die Mitte der Welt“ ist ein Bildungsroman, in dessen Mittelpunkt der Junge Phil steht und aus seiner Sicht aus seinem Leben erzählt. Dabei springt man zwischen Ereignissen aus der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her. Das Buch verhält sich manchmal wie ein Gespräch; man erzählt von etwas, das erst kürzlich passiert ist, und findet eine ähnliche Erfahrung, die man bereits früher gemacht hat.

Der Roman beginnt mit der Überfahrt von Phils schwangerer Mutter Glass von Amerika nach Europa. Kaum hat sie das fremde Land erreicht, bringt sie Zwillinge zur Welt: Phil und Dianne. Die beiden wachsen in der Villa von Glass’ Schwester Stella auf, die etwas abseits des Ortes im Wald liegt. Die engstirnigen Bewohner des Dorfes werden ‚Die Kleinen Leute‘ genannt und sind der ‚amerikanischen Hure‘ und ihrer Familie gegenüber nicht sehr freundlich gestimmt. Glücklicherweise trifft Glass auf die Anwältin Tereza, die ihr hilft, sich ein Leben in Europa aufzubauen. Aber mit der Zeit leben sich auch Geschwister auseinander, Mutter und Tochter entwickeln gegenseitige Hassgefühle und Phil verliebt sich auf den ersten Blick in seinen neuen Klassenkameraden Nicholas.

Neben dem Erwachsenwerden ist in dem Buch auch Homosexualität ein zentrales Thema. Sie kommt in vielen Gestalten und Facetten vor, wirkt aber ebenfalls nie erzwungen in den Mittelpunkt gestellt.

Es ist ein rundum interessantes, angenehm zu lesendes Buch, das einem mit kluger Wortwahl und gewitzter Ironie den Spaß am Lesen nie verdirbt. Das Buch kann von allen Altersklassen gleichsam gelesen werden.

~ Karin, 16

Liebe ist so scheißkompliziert

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Autor: Sabine Schoder
Genre: Liebesroman
Seiten: 398

Inhalt:
Nele ist ein ganz normaler Teenager wie du und ich, außer, dass sie 1.90m groß ist. Deswegen hatte sie auch noch keinen Freund, denn wer will schon, dass die eigene Freundin um einiges größer ist als man selbst? Doch als Nele den Basketballspieler Jerome kennenlernt, ist es um sie geschehen. Als sie sich dann auf einer Party näherkommen, ist sie überglücklich, doch schon am nächsten Tag zerfällt alles in Scherben, denn die ganze Schule hat über Nacht ein Video von Neles nacktem Oberkörper erhalten und der einzige, der sie so gesehen hat, war Jerome. Hat er etwa das Video gemacht?

Kritik:
Das Buch hat mir gut gefallen und es ist eine leichte Lektüre für zwischendurch. Allerdings fiel es mir nicht immer leicht, mich mit Nele zu identifizieren, da ich eher zu den kleineren Leuten gehöre. Jedoch ist es auch eine geniale Idee, denn normalerweise halten sich Mädchen in Büchern für zu dick oder zu dünn, doch meistens nicht zu groß.
Leider habe ich den Plot-Twist schon relativ bald erahnt, trotzdem gab es noch Wendungen, die ich nicht erwartet hätte.

Fazit 3.5/5 Büchern: Es gab in dem Buch auch noch kleine Überraschungen, aber nachdem ich den Plot-Twist schon erahnte, verfiel die Spannung etwas. Jedoch würde ich das Buch jedem weiterempfehlen, der eine nette und lockere Lektüre sucht und gerne Liebesromane liest.

Jude, 17 Jahre