All posts in ab 14 Jahren

Die Überlieferung der Welt

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Ich möchte heute ein Buch und die Autorin vorstellen, die mir sehr am Herzen liegen:

“Die Überlieferung der Welt” von Selin Visne

Selin habe ich über diesen Blog kennengelernt und immer schon hat sie mich mit ihren Rezensionen und ihrer Lese- und Schreibgeschwindigkeit fasziniert. Mit 17 Jahren schrieb sie ein Buch, gewann einen Wettbewerb und dieses Buch sollte auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt werden. Es gab sie nicht – die Buchmesse in Leipzig 2020 -, aber es gibt dieses Buch.

Eine Fantasiereise, spannend wie ein Krimi, eine Liebesgeschichte, die nicht kitschig ist, eine Aufgabe die schwer zu erfüllen sein wird. Manchmal musste ich nach dem Lesen an Selin denken, es ist ihr feiner Humor, es sind ihre exakt gewählten Worte, aber es gibt keine Figur, die aussieht wie sie und es gibt keinen Ort den ich kenne. Auch wenn ich Selin höre, ist die Geschichte nicht Teil dieser Zeit und dieser Welt. Chapeau, Selin.

Ich würde mir ganz viele Rezensionen wünschen, auch hier.

Claudia



Beastmode1 Es beginnt

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Autor: Rainer Wekwerth

Genre: Fiktion

Inhalt

Ein unbekanntes überdimensionales Portal hat sich im Pazifischen Ozean breitgemacht. Keiner weiß, was es ist, jedoch vergrößert es sich immer weiter und zieht Meerestiere an. Wenn das mysteriöse Energiefeld nicht zerstört wird, ist die Menschheit verloren. Allerdings gibt es noch Hoffnung. Fünf Jugendliche mit überdimensionalen Kräften: Damon Grey, ein unsterblicher Dämon. Amanda Nichols, eine Göttin. Wilbur Night, der am ganzen Körper tätowiert ist und die Zeit für fünf Sekunden anhalten kann. Malcom Floyd, ein Tollpatsch, der auf mysteriöser Weise großen Gefahren ausweichen kann. Zu guter Letzt Jenny Doe, halb Mensch halb Maschine. Sie alles begeben sich auf die Mission und durchqueren das Energiefeld…

Es scheint jedoch, dass alles miteinander verknüpft ist und dabei spielt die Zeit eine wichtige Rolle.

Meinung

Ich liebe dieses Buch. Leider wird der zweite Teil erst im August herausgegeben, aber ich kann es schon kaum erwarten.

Der Schreibstil des Autors ist einfach und man kann die Handlung gut mitverfolgen. Die Charaktere wurden gut beschrieben. Somit kann man, als Leser, sehr gut nachvollziehen, wie sich die Charaktere fühlen und wieso sie so handeln. Das Buch ist aus der Perspektive des personalen Erzählers beschrieben worden, der immer wieder zwischen den Figuren wechselt. Ich mag den Hintergedanken der Handlung sehr. Am Anfang scheint es so, als ob sich die Jugendlichen zum ersten Mal sehen und sich gar nicht kennen, jedoch ändert sich dies nachdem sie das Energiefeld betreten haben. Dort entdecken sie Zusammenhänge, die sie sich nicht hätten vorstellen können.

Ich empfehle das Buch unbedingt weiter.

Anna, 16

Das Licht von tausend Sternen

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Autorin: Leonie Lastella, Verlag: dtv, Seitenanzahl: 383, Bewertung (1-10): 6,5-7

Inhalt:

Dieses Buch handelt von einem fast erwachsenen Mädchen namens Harper und einem 22-jährigen Mann namens Ashton. Harper hat einen autistischen Bruder und eine Witwe als Mutter. Sie beginnt gerade ihr Studium, als sie durch Zufall in der Bibliothek Ashton kennenlernt. Dieser verliebt sich sofort in Harper und versucht alles, um sich mit ihr ein Treffen auszumachen. Was ihm nach vielen vergeblichen Versuchen auch endlich gelingt. Bei den Treffen mit Harper liebt er sein Leben, doch in seinem Alltag wird er öfters von großer Trauer eingeholt. Er hat nämlich vor vier Jahren seine krebskranke Schwester für immer verloren. Harper und Ashton freunden sich an und schließlich sind die beiden ein frischverliebtes Paar. Ashton erzählt seiner Freundin viel über seine tote Schwester, während Harper versucht, die Krankheit ihres Bruders vor ihm zu verstecken. Ob ihr das gelingt?…

meine Meinung:

Das Buch verkörpert eine schöne aber auch komplizierte Liebesgeschichte. Es hat mir sehr geholfen, zu verstehen, wie man mit autistischen Menschen umgehen muss. Manchmal habe ich mir gedacht, „Nein, was machen die denn da?!“ Aber so sollte ein gutes Buch sein, man soll nicht wissen, was als nächstes passiert! Meine Altersgruppe (11,12) ist vielleicht noch ein bisschen zu jung für dieses Buch… Trotzdem hat mir das Buch in dieser Hinsicht gefallen, manchmal habe ich ein paar Fremdwörter vorgefunden, damit aber meinen Wortschatz erweitert! Sehr schönes Buch!

Empfehlung:

Geschlechtsgruppe: Keine richtige Beschränkung, für Jungen und Mädchen.

Altersgruppe: 14 bis 16?

Viel Spaß beim Lesen!

Eure:

Emma :)

Emma ist 11 Jahre alt

Deathland Dogs

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Deathland Dogs von Kevin Brooks

Das Buch spielt in einer düsteren Zukunft, in der alles kaputt ist – die Städte, die Natur, einfach alles. Außerdem haben sich die Tiere verändert und es gibt Monster im Meer, die rausspringen und kleine Kinder fressen. Man findet kaum noch etwas zu essen und die wenigen Menschen kämpfen gegeneinander.

Die eine Gruppe lebt in einer Stadt am Meer. Zum Land hin gibt es eine hohe Mauer, die sie beschützt. Denn dort, hinter einer öden Gegend, leben ihre Gegner, ein andere Clan (die Dau), gegen die sie immer wieder kämpfen. Aber das Wasser geht den Leuten in der Stadt aus und ihr Anführer möchte den Clan der Dau besiegen, bevor zu viele von ihnen verdursten.

In der Stadt lebt auch Jeet, er ist bei den Hunden, den Deathland Dogs, aufgewachsen und kann deshalb manche Sachen besonders gut (Fährtenlesen, jagen, …). Er ist quasi immer noch ein halber Hund. Auch Chola Se ist so ein Hundekind und eines Tages ist sie verschwunden. Sie ist im Lager der Dau und Jeet möchte sie befreien. Außerdem soll er einen Zünder für eine Bombe aus dem Lager stehlen, damit sein Clan den Clan der Dau besiegen kann. Aber dann kommt alles anders…

Das Buch ist am Anfang recht schwer zu lesen, weil es keine Satzzeichen für direkte Rede gibt, das ist sehr ungewohnt. Ich hätte nicht gedacht, dass das so fehlen würde! Man gewöhnt sich daran, aber es ist schon komisch. Auch sonst ist die Sprache ein bisschen ungewöhnlich.

Die Welt der Zukunft ist ziemlich hart, es gibt keine Technik mehr und zu wenig Essen, keine Medizin. Und alle kämpfen gegeneinander und niemand wird besonders alt. Sie haben auch keine Bücher und keine Erinnerungen, was früher passiert ist und warum sie Krieg haben. Deshalb soll Jeet das auch aufschreiben, was gerade passiert (das ist dann das Buch). Warum gerade er das aufschreiben soll, obwohl er doch ein Hundekind ist, wird nicht erklärt.

Es kommen echt schlimme Sachen im Buch vor, die zum Beispiel Chola Se passieren, und niemand würde in so einer Welt leben wollen. Aber wirklich toll sind die Hunde, die eigentlich mehr wie Wölfe sind. Sie leben in Rudeln und irgendwie kann Jeet mit ihnen, besonders mit seiner Mutter, reden. Die Beschreibungen, wenn er bei seiner Mutter ist, sind so, dass man sich denkt, vielleicht ist es als Deathland Dog schöner als als Mensch.

Ich würde das Buch erst Jugendlichen empfehlen, die schon ein bisschen älter sind, also ab 14 Jahren oder älter. Denn es kommen wirklich schlimme Sachen vor und auch viel Gewalt. Aber es gibt auch viel Action und wie Jeet mit den Hunde kommuniziert, das ist schon toll.

Sandra, 14 Jahre

The Black Coats – … denn wir vergeben keine Schuld

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The Black Coats

Das Buch “The Black Coats”, welches am 21. August 2019 erschienen ist und von Colleen Oakes geschrieben wurde, handelt von Thea und ihrer Zeit bei der Organisation „The Black Coats“.

Theas Cousine Natalie wurde vor einem Jahr ermordet aufgefunden, doch der Mörder wurde noch nicht gefasst, obwohl es einen Verdächtigen gibt. In der Schule beim Töpferkurs findet sie einen schwarzen Umschlag mit Anleitungen, die sie zu einem Haus führen. So kommt sie zu den „Black Coats“, einem Geheimbund aus Frauen, die selbst für Gerechtigkeit sorgen wollen, indem sie gewalttätige Männer bestrafen. „The Black Coats“ geben Theas Leben einen neuen Sinn, sie hofft darauf, auch ihr Erbe antreten zu dürfen, indem sie den Mann tötet, der Natalie umgebracht hat. Doch als sie auf das Geheimnis der Familie ihrer Freundes Drew stößt, und so auch auf das der „Black Coats“, zweifelt sie am Sinn ihrer Aufgabe.

Als ich angefangen habe das Buch zu lesen, konnte ich es vor lauter Spannung nicht mehr aus den Händen legen. Es ist sehr gut geschrieben und war an keiner Stelle langatmig oder leicht vorhersehbar. Besonders positiv fand ich, dass kein Charakter zu klischeehaft beschrieben wurde, sondern so, dass man die Handlungen – sowie die Gefühle – gut nachvollziehen konnte. Jedes der Mädchen aus Theas Gruppe hat ihre eigene Geschichte, die sie zu dem macht, was sie heute ist und wie sie heute handelt. Ich kann es allen Lesern ab 14 Jahren empfehlen, die gerne beim Lesen mitfiebern.

Marie-Claire, 15

Weihnachtsküsse und Schneegestöber

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Buchbesprechung

Autorin: Emily Lewis

Genre: Roman

Inhalt

Das Buch beginnt damit, dass Vanessa Geburtstag hat und genau an einem Freitag den 13ten. Sie glaubt nicht an so einen Aberglauben, jedoch geschieht an diesem Tag so viel Schreckliches. Doch das Gute an ihrem Geburtstag ist, dass sie sich aussuchen kann, wohin sie zu Weihnachten wegreisen will. Dies ist eine Tradition in ihrer Familie. Wenn ein Familienmitglied 18. wird, darf sich die Person aussuchen, wohin sie reisen will.

Ihr älterer Bruder Vig war mit der Großmutter Katherina in Asien. Da Vanessas Eltern verstorben sind, beschließt sie mit ihrer Großmutter nach Cambridge zu fahren, an den Ort, wo ihrer Eltern die glücklichste Zeit ihres Lebens hatten. Katharina ist nicht sehr erfreut über diese Entscheidung, dennoch muss sie die Entscheidung ihrer Enkelin akzeptieren.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtour, jedoch ist es nicht so einfach ein Hotel zu finden, da alles schon ausgebucht ist. Vanessa will fast schon aufgeben, als sie eine Anzeige entdeckt, wo jemand sein Studentenwohnheim über die Weihnachten vermietet.

Der Flug verläuft gut, aber leider sind ihre Koffer verloren gegangen. Da Vanessa einen Termin hat, wo die Schlüsselabgabe stattfinden soll, geht sie ohne ihre Großmuttern in die Innenstadt und holt den Schlüssel ab. Bis dahin verläuft alles problemlos, als sie jedoch die Tür zu dem Studentenwohnheim öffnet, stellt sie fest, dass die Wohnung nicht leer ist ….

Meinung

Ich habe mich in dieses Buch verliebt. Ich mag es, wie der Inhalt und die Charaktere dargestellt werden. Man kann die Handlung gut mitverfolgen, auch wenn zwischen den Kapitel Abschnitte des Tagebuches ihrer Oma zu lesen sind. Ich fand es voll süß, wie sich Vanessa und Trevor das erste Mal getroffen haben und wie sich ihre Beziehung entwickelt hat. Das Buch beinhaltet zwei große Wendepunkte, die die Sicht auf die Handlung ändern.

Vor allem das Ende hat mich zum Hinschmelzen gebracht.

Ich würde das Buch jedem ab 14 Jahren weiterempfehlen, da einige Liebesszenen sehr detailliert dargestellt werden.

Anna, 16

Willow – Eine Außerirdische in England

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Das Buch „Willow-Eine Außerirdische in England“, welches am 28. Oktober 2019 erschienen ist und von Stefan Rensch geschrieben wurde handelt von einem jungen Außerirdischen, der auf die Erde geschickt wurde, um die Menschen zu erforschen.

Willow ist im Körper einer Frau in England, hier findet sie einen Job als Fish & Chips Verkäuferin. Sie freundet sich dort mit den Mitarbeitern an und wird auch Mitglied einer Gruppe Hooligans, dadurch kommt sie den Besonderheiten der Engländer näher. Davor hat sie bereits ein Jahr als Mann in Deutschland gelebt, was im ersten Teil der Reihe beschrieben wird.

Ich fand das Thema interessant, auch der Stil in dem das Buch geschrieben ist, hat mir gut gefallen, es war sehr lustig. Die Beschreibung eines „normalen“ Frauenlebens in England mit Rückblick auf ein „normales“ Männerleben in Deutschland (1. Band) zeigt, dass die Normalität je nach Land und Geschlecht sehr stark variiert. Im nächsten Band wird Willow in Amerika leben, ob als Mann oder Frau ist noch unbekannt. Lassen wir uns überraschen, wie ein mehr oder weniger „normales“ Leben dort aussieht. Das Buch ist in Form von Tagebucheinträgen geschrieben, manchmal sind diese lang und andere Male nur ein paar Worte kurz. Dies macht es abwechslungsreich und interessant. Empfehlen würde ich es Lesern ab 14, die gerne eine Mischung aus Alltag und Fantasy lesen.

Marie-Claire, 15

Tausend Mal Schon

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Autorin: Marah Woolf

Seitenanzahl: 441

Inhalt:

In der Welt der 18-jährigen Seelenmagierin, Sasha, wird jede Seele tausend Mal wiedergeboren, bevor sie wieder in die Ursprungsseele zurückkehrt. Seelenmagierinnen leben und sterben wie Menschen, können aber beliebig durch Zeit und Ort springen und sind für den Schutz der Ursprungsseele verantwortlich. Seelenjäger stehlen Seelen, um unsterblich zu sein. Sie können allerdings nicht durch die Zeit wandern. Als Sasha zehn Jahre alt war, wurde sie auf Grund ihrer besonderen Seele von Lazarus Rimmon, dem Anführer der Seelenjäger, angegriffen. Bei diesem Angriff verlor sie beide Eltern. Seitdem hat sie ihre Brüder nicht mehr wiedergesehen und lebt sie mit ihrer Großmutter auf einer kleinen Insel. Auf Grund des Vorfalls hat sich fest dazu entschlossen, ihre Magie in sich zu verschließen.

Als sie einmal in der Nacht schwimmen geht, um ihre angestaute Magie abzubauen, wird sie von einer gefährlichen Strömung erfasst und ein junger Mann namens Cedric de Gray rettet sie in letzter Sekunde. Kurz darauf taucht ein Seelenjäger auf und Cedric besiegt ihn. Nun stellt sich die Frage wer er ist und woher er über alles Bescheid weiß. (Normalerweise wissen Menschen nämlich nicht, dass es Seelenmagierinnen, Seelenjäger etc. gibt.) Kurz darauf überschlagen sich die Ereignisse und Sasha muss sich entscheiden, ob sie sich weiterhin verstecken oder ihre Gabe annehmen will.

Meine Meinung:

Ich mochte alle Charaktere richtig gerne, vor allem Meggie ist einfach ein Schatz. Es war auch richtig spannend und ich wollte es gar nicht mehr zur Seite legen. Diese Welt hat mich irgendwie total fasziniert und vor allem die Zeitreisen, Seelenmagierinnen können nämlich auch Zeitreisen, waren gut beschrieben. Von diesem wunderschönen Cover mal ganz abgesehen. Obwohl ich einen großen Plottwist schon kommen sehen hab, hat mich das trotzdem nicht gestört. Die Lovestory war einfach richtig süß und mich hat das Ende auch zufriedengestellt. Es war in sich geschlossen, obwohl ein Handlungsstrang nicht ganz aufgelöst wurde, was eventuell eine Fortsetzung ermöglichen würde.

Fazit:

Ich würde diesem Buch 5/5 Sternen geben, weil es mich einfach ins Geschehen hineingezogen hat und ich richtig viel Freude beim Lesen hatte. Sicher könnte man manche Sachen, wie das ein bisschen vorhersehbar war, kritisieren aber das hat mich persönlich, in dem Fall, überhaupt nicht gestört.

Isabel (15)

Hexenlied

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Autorin: Antonia Michaelis

Verlag: Oetinger

Um was geht es im Buch?

Lilith und Tim spielen in einem Theaterstück in der Schule mit. Lilith spielt eine mexikanische Hexe, la bruja. Sie ist sowieso immer schon schwarz und eher seltsam gekleidet und hat eher die Stellung einer Außenseiterin. Niemand kennt sie gut und weiß viel über sie.

Wenn Lilith auf der Bühne die Hexe spielt, fühlt es sich an, als wäre sie wirklich eine Hexe und es kommt zu komischen Vorkommnissen (Kerzen gehen aus usw.). Tim hat auch seltsame Wahrnehmungen dabei, unechtes Feuer spürt sich plötzlich echt an.

Nun lernen sie und Tim sich näher kennen. Und dann beginnen alle sich zu fragen: Ist Lilith vielleicht wirklich eine Hexe?

Und dann stirbt auch noch der Hausmeister, mit dem Lilith davor noch geredet hat. Wird Lilith ganz zur Außenseiterin? Wird Tim weiter mit ihr befreundet sein?

Persönliche Meinung:

Am Anfang war das Buch nicht spannend, mehrere Seiten waren nur Beschreibungen, die mir zu detailliert waren. Ich wollte das Buch schon weglegen und hab mich zwingen müssen, weiterzulesen.

Dann wurde es spannend, weil alle anfangen, sich Fragen über Lilith zu stellen, aber auch kompliziert, weil ich sehr genau lesen musste, um zwischen Bühnenhandlung und realer Handlung im Buch unterscheiden zu können.

Ich glaube, es gefällt eher älteren Jugendlichen, für mich war es nicht ganz das richtige Buch.

Tamari,13

Wer heute lügt, ist morgen tot

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Buchbesprechung

Autor: Thomas Enger

Inhalt

Even ist mit seinem Leben ziemlich zufrieden. Er ist ein guter Fußballspieler, ist Teil einer Band und hat eine Freundin Mari, die er sehr liebt, jedoch ist seine Beziehung zu seiner Mutter nicht die beste. Nach dem Tod seines Vaters hat sie sich zurückgezogen und sich dem Alkohol zugewandt. Doch alles änderte sich mit einer Nachricht. Mari macht mit Even Schluss. Er weiß nicht wieso und deshalb. Er will mit ihr reden, ruft sie an, schreibt und versucht sogar, sie in der Schule aufzusuchen, aber sie geht ihm aus dem Weg. Als ob das nicht genug wäre, werden Mari und ein Bandkollege, nämlich Johannes, in der Schule ermordet. Natürlich haben alle Even in Verdacht, da sein Alibi nicht wasserdicht ist. Even saß jedoch den ganzen Abend im Zimmer und dachte über Mari und sich nach. Doch dann geschah ein weiterer Mord …

Meinung

Mir hat das Buch sehr gefallen. Ich liebe Krimis und ich mag es, wenn Morde geschehen und man herausfinden soll, wer der Mörder ist. In diesem Buch müssen sogar drei Morde aufgeklärt werden. Man kann die Handlung gut mitverfolgen und die Gefühle werden sehr gut dargestellt. Das Buch ist in einfacher und simpler Sprache verfasst und liest sich recht schnell. Die Handlung spielt in einer Gerichtsverhandlung und Even gibt die ganze Geschichte, aus seiner Sicht, wieder.

Ich bin von diesem Buch begeistert und ich hätte mit so einem Ende nie gerechnet. Es hat so viele Wendepunkte, dass man sich nicht mehr sicher ist, wenn man selbst als Mörder beschuldigen würde. Ich empfehle dieses Buch weiter und ich wünsche euch noch viel Spaß beim Lesen.

Anna, 16

Drei Schritte zu dir

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Everflame Feuerprobe

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Everflame: Feuerprobe – I am a witch and witches burn

Von Josephine Angelini

In dem Buch geht es um Lily, die bemerkt, dass sie eine Hexe ist. Es gibt auch andere Hexen und manche davon sind sehr mächtig (zum Beispiel Lillian). Und dann ist da noch Rowan, den Lily auch neu kennenlernt.

Dieses Buch ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich war noch nie so begeistert von einem Buch. Was mir am meisten an diesem Buch gefallen hat, sind die verschiedenen Visionen, zum Beispiel, wenn Lily an etwas anderes denkt als Lillian.

Einer meiner Lieblingsteile des Buches ist, als Lily Juliet mit ihren Gedanken hergerufen hat. Dieses Buch würde ich Leuten empfehlen, die Hexen lieben und Magie und natürlich auch Liebe. Ich, es gibt einen zweiten Teil vom Buch.

Uloma, 13 Jahre

Es muss ja nicht perfekt sein

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Buchbesprechung

Autorin: Krystal Sutherland

Titel: Es muss ja nicht perfekt sein

Inhalt

In dem Buch geht es um ein Mädchen namens Esther, die auf der Suche nach ihrer größten Angst ist. Wieso? – Weil jedes Mitglied ihrer Familie vor etwas Angst hat. Ihr Vater verlässt den Keller nicht mehr, ihr Bruder fürchtet sich vor der Dunkelheit und ihre Mutter hat vor allem Angst, das Pech mit sich bringen könnte. Esther weiß jedoch nicht, was ihre größte Angst ist und deshalb schreibt sie eine Liste mit Dingen, wovor sie riesige Angst haben könnte. Jedoch gerät diese Liste ausgerechnet in die Hände von Jonah, ihrem früheren Schwarm. Wie? Er hat sie ausgeraubt.

Sie ist gerade am Heimweg und da sieht sie ihn an der Bushaltestelle. Er hat ein Veilchen und eine aufgeplatzte Wunde. Da Esther ihn kennt, beginnt sie mit ihm zu reden. Jonah fragt um Geld und sie gibt ihm ihr restliches Geld und geht fort. Als Esther in den Bus steigen will, bemerkt sie, dass ihr Fruit Roll- Up, das Armband ihrer Großmutter, ihr I-Phone, ihr Bücherausweis und ihr Exemplar von Der Pate gestohlen worden waren. Das mit der Liste findet sie aber erst viel später heraus.

Doch das Überraschende ist, dass Jonah Esther helfen will, die Liste durchzugehen und ihre Ängste zu überwinden. Da die Liste 50 Dinge vorweist, würde es lange dauern, bis sie fertig werden und deshalb haben sie sich darauf geeinigt, jeden Sonntag eine Angst zu überwinden – das würde bedeuten, dass sie ein ganzes Jahr lang dafür brauchen werden. Und durch diese Zeit, die sie gemeinsam verbringen, kommen sie sich immer näher.

Meinung

Ich mag das Buch sehr. Ihr finde es sehr spannend, wie sich die Liebe zwischen den beiden entwickelt. Die Autorin hat auch sehr gut die Emotionen der Charaktere beschrieben und deshalb kann man sich sehr gut in die Figuren hineinversetzen. Vor allem in Esther. Sie ist ein einsames Kind, obwohl sie ihren Zwillingsbruder und ihre Freundin, die nicht spricht, hat. Ihre Familie ist verrückt, jedoch merkt man, dass sie Esther lieb haben. Bei Jonah wirkt es ganz anders. Er selbst ist ein abenteuerliches Kind und sehr lebensfroh, aber wenn sein Vater ins Spiel kommt, wirkt er sehr ängstlich und leise. Ich mag es sehr, wie die Situationen dargestellt werden und ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn es an der Reihe war, ihre Angst zu überwinden. Diese Momente waren, finde ich, am magischsten, da Jonah und Esther alleine zusammen waren und man diese gewisse Spannung zwischen ihnen spüren konnte.

Anna, 15

Und dann weiß jeder, was ihr getan habt

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Autor: Christian Linker

Seitenanzahl: 253

Inhalt:

Ein Mädchen namens Precious flüchten von Nigeria nach Deutschland. Sie ist alleine, denn ihre Familie wurde getötet. Sie geht in eine Highschool und hat nicht mehr viel Zeit, bis sie abgeschoben wird. Das Einzige, was sie hat, ist ein Stück Papier mit ihren Daten, jedoch hat sie keinen Personalausweis, mit dem sie durch die Welt reisen könnte. Deshalb will sie nach Schweden flüchten …

Während der Schulzeit war sie immer alleine und das war ihr auch recht so, jedoch will sich Muriel mit ihr befreunden. Muriel geht mit Precious in dieselbe Englischklasse und da sie Sitznachbarn sind, kam es einmal zu einem Gespräch. Muriel merkt jedoch schnell, dass Precious nicht sehr gerne mit ihr Zeit verbringt, dennoch redet sie weiter mit Precious…

Dann kommt es zur Studienfahrt an die Ostsee und am Ende der Reise verschwindet Precious. Muriel denkt und ist sich auch ziemlich sicher, dass sie getötet wurde und hat auch schon einen Schuldigen – Constantin. Da die anderen sie für verrückt halten und sich Muriel sehr sicher ist, arrangiert sie ein Treffen in ihrem Haus. Eingeladen sind Özge, Lennard, Daria und Constantin. Der vorgeschobene Grund für deren Erscheinen sollte das Fertigstellen des Abifilms sein, jedoch war Muriels Ziel, aus Constantin ein Geständnis herauszubringen und alle Welt soll es sehen. Sie hat eine versteckte Kamera installiert und alle können live mitsehen. Anfangs sind nicht sehr viele Zuschauer dabei, jedoch werden es immer mehr und man erfährt auch immer mehr von den fünf Eingeladenen…

Meinung:

Ich finde, dass das Buch ziemlich gut ist. Anfangs war ich jedoch etwas verwirrt, wegen den Namen, aber nach einer Zeit war es kein Problem mehr. Was ich überraschend fand war, dass das Buch von den Sichten der fünf (Özge, Muriel, Daria, Constantin und Lennard) beschrieben worden ist, aber es war auch sehr gut so. Man kann nämlich dadurch die einzelnen Gefühle der Charaktere verstehen und auch mitfühlen. Es ist auch sehr interessant, wie alle fünf Precious kennengelernt haben und dass sie mehr mit ihr zu tun hatten, als sie es zugeben würden. Ich würde das Buch weiter empfehlen, jedoch gehört das Buch nicht zu meinen Lieblingsbüchern und ich denke, dass ich es nicht noch einmal lesen werde.

Anna, 15

Windborn. Erbin von Asche und Sturm

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Inhalt:

Die 17-jährige Ashara ist eine der letzten Wolkenstürmer, welche den Wind kontrollieren können. Ohne sie könnte ihr Nomadenvolk nicht überleben, das auf der Flucht vor den Skar und deren Häschern immer weiter in die Wüste vorgedrungen ist. Durch ihre Kräfte als Elementwandlerin kann sie schneller nach Wasserquellen suchen, die immer rarer werden. Nachdem sie wieder mal erfolgslos von einer Suche zurückkehrt ist, wird in der Nacht ihr Lager von Häschern angegriffen. Ashara muss in die gefürchteten Berge flüchten und begegnet dort Kiyan. Da sie nun den Standort seines Volkes kennt, darf sie die Berge nicht mehr verlassen. Wird sie es schaffen, ihr Volk zu befreien?

Meine Meinung:

Ich mochte sowohl Kiyan als auch Ashara als Charaktere sehr gerne. Was mir besonders gefallen hat, ist, dass sie obwohl sie eine von wenigen Elementwandlern und damit schon besonders ist, nicht die Mächtigste und Auserwählte ist. In sehr vielen Fantasy-Büchern hat die Protagonistin irgendwelche magischen Kräfte, die sonst keiner hat und das wurde in dem Fall ein bisschen anders gemacht, was Abwechslung bringt. Die Liebesgeschichte war natürlich keine Überraschung, aber trotzdem sehr süß. Es gibt auch selten nur einteilige Fantasy-Bücher und das hat in dem Fall auch gut gepasst. Ich finde aber, dass die Autorin, falls sie wollte, auch weiterschreiben könnte. Die Enthüllung hab ich vorhergesehen, aber nicht in dem Ausmaß, sodass ich schon überrascht war. Viele Sachen, die Ashara erst über die Welt herausgefunden bzw. vorher nicht geglaubt hat, wissen wir auf Grund unserer eigenen Welt schon, was Enthüllungen, die für sie überraschend sind, für uns offensichtlich macht.

Fazit:

Ich gebe dem Buch 4,5/5 Sternen, weil es spannend war und gute Charaktere hatte, aber es ziemlich vorhersehbar war, auf Grund von Allgemeinwissen, das wir alle haben, aber Ashara nicht.

Isabel (14)

BLACKWOOD BRIEFE AN MICH

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Von Britta Sabbag                                                                                  mit 444 Seiten

Inhalt:

Die 15-jährige Gesine zieht nach dem Tod ihrer Mutter aus Wien nach Blackwood, einem Kaff in Irland. Ihre Mutter ist dort aufgewachsen, aber Gesine war noch nie dort und ihre Tante, bei der sie von nun wohnt, hat sie noch nie zuvor getroffen. Es fällt ihr sehr schwer, sich dort einzuleben, weil sie weder mit den Bräuchen noch mit den Menschen vertraut ist und sie stolpert von einem Fettnäpfchen ins andere. Als sie dann plötzlich einen Brief von ihrem zukünftigen Selbst als Antwort auf ein eigenes Schreiben in der Schublade des alten Schreibtisches in ihrem Zimmer erhält, scheint es einen Lichtblick zu geben.

Meine Meinung:

Ich fand die Briefe von Gesine aus der Zukunft immer richtig spannend und toll geschrieben. Es hat mir auch gefallen wie sich die Protagonistin über das Buch hinweg entwickelt hat und zu sehen, dass sie immer mehr wie ihr zukünftiges Selbst geworden ist. Die Radio-Berichte, die immer wieder vorkommen, sind richtig lustig und ich habe die Charaktere einfach in mein Herzen geschlossen. Vor allem Molly ist so liebenswürdig und jemanden wie sie hätte ich auch gerne in einem Café um die Ecke. (Ihre Kuchen-Kreationen klingen himmlisch.) Es gab eine unerwartete Wende, aber auch mehrere, zumindest für mich, vorhersehbare Entwicklungen. Das hat mich aber nicht weiter gestört und es war ein lustiges, schnelles Leseerlebnis. Insgesamt würde ich 4/5 Sternen geben, da es witzig und nett zum Lesen war, aber mich nicht total überrascht hat. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und vor allem Leser, die Romane mit etwas Fantasy, aber nicht zu viel, mögen, wird es gut unterhalten.

Isabel (14)

Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

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Tomi Adeyemi: Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

Zélies hat Angst, und das immer. In ihr brodelt Magie. Sie ist eine Seelenfängerin. Sie ist auch voller Wut, aber sie zeigt sie nicht immer. Auch alle in ihrer Umgebung sind wütend.

Ihre Mutter wurde schlimm umgebracht, als Zélies noch jung war. Ein König brachte unendlich viele Menschen um, um die Magie auszulöschen.

Zélies verliebt sich in den Sohn eines Mörders, nämlich in den Sohn des Königs. Er behauptet, dass er sie auch liebt, aber am Anfang versucht er noch, sie umzubringen….

Meine Meinung:
Ich fand das Buch ziemlich spannend und konnte mich immer in die Personen hineinversetzen. Ich habe es auch gut verstanden. Ich empfehle allen das Buch, die gerne über Magie lesen!

Angelina, 13 Jahre

Jeder von uns ist ein Rätsel

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von A. J. Steiger

397 Seiten

Inhalt:
Die 17-jährige Alvie wohnt alleine in einem heruntergekommenen Appartement und arbeitet in einem Zoo als Tierpflegerin. Sie leidet unter dem Asperger-Syndrom und reagiert sehr empfindlich auf Berührung (das Asperger-Syndrom ist eine Entwicklungsstörung, die es schwer macht, Emotionen bei anderen Menschen über Gesichtsausdruck, Stimme usw. zu erkennen und selbst so zu kommunizieren). Ihre Interessen sind Tiere (vor allem Kaninchen) und Quantenphysik. Als sie dann Stanley über den Weg läuft, ändert sich alles und früher oder später müssen sich beide den Traumata aus ihrer Vergangenheit stellen.

Meine Meinung:
Es fällt mir irgendwie extrem schwer meine Gedanken zu diesem Buch in Worte zu fassen. Es hat mich auf jeden Fall in seinen Bann gezogen und ich habe es nur schwer (und dann auch nur für kurze Zeit) aus der Hand legen können. Alvie ist so ein interessanter Charakter für mich, weil ich noch nie ein Buch über jemanden mit Asperger-Syndrom gelesen habe und sie mir einfach so schnell ans Herz gewachsen ist. Sie kann auch gewisse Gesprächs-Tabus nicht nachvollziehen und daraus ergeben sich sehr lustige Szenen, bei denen ich mich manchmal gerne unsichtbar gemacht hätte. Die Dynamik zwischen ihr und Stanley ist auch wunderschön und der Wachstum beider Charaktere hat mich sehr beeindruckt. Es gibt sehr viele emotionale Szenen, die mich teilweise sprachlos gemacht haben und bei denen ich auch manchmal eine Weile gebraucht habe, um sie zu verarbeiten. Ich will euch auch nichts spoilern, aber ich glaube, dass jemand der emotional schwierige Geschichten nicht so gut aushält, für dieses Buch vielleicht nicht gut geeignet ist. Der Klappentext hat mich nämlich ein bisschen in die Irre geführt und ich hätte nicht gedacht, dass es so belastend sein würde. Es war aber sehr interessant Alvie Seite für Seite besser zu verstehen und nachvollziehen warum sie in gewissen Situationen so handelt, wie sie es tut.

Fazit: Ich mochte sowohl Alvie als auch Stanley als Charaktere sehr gerne und ihre Erfahrungen und Entwicklung haben mich sehr fasziniert. Ich würde sagen, dass die Altersempfehlung von ab 14 Jahren angemessen ist und jeder der meint, eventuell von Ereignissen im Buch getriggert werden zu können, es sich nochmal überlegen sollte, da die Erlebnisse in den Kindheiten der beiden Personen wirklich grauenvoll waren.

Isabel, 14

The Crown’s Game

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Autorin: Evelyn Skye

Titel: The Crown’s Game

Seitenanzahl: 416

Das Buch „The Crown’s Game“, geschrieben von Evelyn Skye und übersetzt von Friederike Levin , handelt von dem „Spiel der Krone“. Der Gewinner wird der Magier des Zaren werden und soll das Reich beschützen, der Verlierer soll sterben.

Jede Generation hat meistens nur einen Magier als Nachfolger, jedoch ist es jetzt anders. Es gibt zwei Magier, die in Frage kämen. Da es aber nicht zwei geben kann, müssen sie das „Spiel der Krone“ spielen. Sie haben sozusagen einen Wettkampf. Jeder hat 5 Versuche, dem Zaren zu beweisen, dass er geeignet ist, das Land zu beschützen und für ihm, dem Land, zu dienen. Eine davon ist Vika, der andere Nikolai.

Vika lebt mit ihrem Vater in einem Dorf in der Nähe von St. Petersburg. Sie hat rote Locken und eine schwarze Strähne. Die meisten im Dorf mögen sie eher nicht und vermeiden jeden Kontakt mit ihr, außer die Bäckerin Ludmila Fanina. Vika kauft jeden Morgen ein ganzes Brot von ihr, für das Frühstück.

Dann gibt es noch Nikolai. Er ist ein Waisenkind und wurde von Galina, wie sich später herausstellt, ist sie die Schwester von Vikas Vater, adoptiert, um seine Magie auszubilden. Er wohnt in eher reichen Verhältnissen und ist mit dem Sohn des Zaren, nämlich Pascha, befreundet.

Als Nikolai und Pascha eine Jagd unternehmen, treffen sie zufällig Vika im Wald und erwischen sie beim Üben. Sie ist von brennendem Feuer umgeben und sie schützt sich mit einem Schutzschild aus Eis. Für Pascha ist es etwas seltsam, aber Nikolai wusste sofort, wer sie ist. Sie ist seine Gegnerin. Nachdem Pascha dieses Ereignis gesehen hat, beginnt er Bücher über Magie zu lesen. Er hat immer wieder an das Mädchen gedacht und wollte sich nicht eingestehen, dass er nicht nur über ihre magischen Kräfte nachdachte, sondern dass da mehr war.

Aber als Vika durch Ungeschicklichkeit hinfällt und Nikolai sie stützt, sieht sie sein Gesicht und verliebte sich sofort. Jedoch darf sie sich nicht ablenken lassen. Da niemand von ihnen sterben will, spielen sie um ihr Leben das „Spiel der Krone“. Der Verlierer wird durch das eingebrannte Tattoo, das sie an die Brust bekommen (als Eid für das Spiel), in Flammen aufgelöst. Der Verlierer hat so keine Chance zu überleben.

Ich gebe dem Buch 5 von 5 Punkten, weil die Spannung  die ganze Zeit da war, denn ich wollte wissen, wer gewinnt. Ich dachte mir: Vielleicht gewinnen ja beide? Vor allem die Beziehung zwischen Nikolai und Vika ist sehr spannend. Sie wollen gewinnen, jedoch den anderen nicht verlieren. Ich war sehr überrascht, wer am Ende gewonnen hat und wie sich die Liebe im Laufe des Buchs entwickelt hat.

Anna, 15

Dazwischen: Ich

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Die Autorin des Tagebuchromans „Dazwischen: Ich“ ist Julia Rabinovic, welche die Geschichte des Flüchtlingsmädchens Madina erzählt.

Madina, die ihre Geschichte, in einem Tagebuch selbst schildert, ist diejenige welche beim Asyl Amt für ihre Eltern übersetzten muss und ihre Geschichte, vom Krieg bis zur Flucht immer und immer wieder erzählen muss, da sich ihre Eltern und ihre fast stumme Tante Amina mit der  deutschen Sprache sehr schwer tun. Zudem tragen sie etwas mit sich aus ihrer Vergangenheit in der Heimat, was Madina zunächst nur spürt, dann aber, als sie es herausbekommt, fast zerreißt. Diese Sache betrifft ihren Vater, das Oberhaupt der Familie, der Madina nicht ganz vertraut und Angst um das Bestehen der Kultur Madinas Heimat innerhalb der Familie hat. Noch mit dabei ist ihr kleiner Bruder Rami. Madina findet ihn nervig und kommt nicht so gut mit ihm klar.

Ihre einzige und beste Freundin Laura, von dessen Mutter sie das Tagebuch bekommen hat gibt Madina Kraft und erinnert sie an ihre schöne und unbeschwerte Kindheit. Sie ist wie ein Stück Heimat für Madina. Laura steht immer hinter ihr und hilft ihr in peinlichen oder blöden Situationen.

Die Familie lebt in einem Flüchtlingsheim und wartet bitterlich auf den Asylbescheid, zusammen mit vielen anderen, unter anderem auch mit Verrückten und psychisch leidenden Personen, welche die Flucht nicht so gut überstanden haben. Die Nachwirkungen, einer solchen Lebenssituation erlebt das Mädchen am eigenen Leib. Sie wird im Laufe des Buches schwierige Entscheidungen treffen müssen, vor allem als ihr Vater beschließt zurück in die Heimat zu kehren, da die Ereignisse der Vergangenheit die Familie einzuholen scheinen.

Das Thema Flüchtlinge ist definitiv aktueller Diskussionsstoff. Doch die Autorin schafft es durch ihren ansprechenden und authentischen Schreibstil, dem Leser ein eher nicht so persönliches Thema näher zu bringen. Vieles in diesem Buch verdeutlicht die Themen Identität, Flucht und Migration. Ich finde es allerdings fraglich, ob die Tagträume unbedingt in dem ausmaß notwendig gewesen wären, da es mich persönlich aus dem Lesen rausgebracht hat.

Dennoch ist Frau Rabinovic ein überzeugender Roman gelungen, welcher Mut macht und zeigt, mit was für Problemen sich Flüchtlinge auseinandersetzen müssen.

Samuel (15)