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Sami und der Wunsch nach Freiheit

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Autor: Rafik Schami

Seitenanzahl: 326

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Kurz zum Inhalt: Scharif und Sami sind die besten Freunde seit Kindheitstagen. Nun erzählt Scharif von den Abenteuern seines Freundes in ihrer Heimatstadt Damaskus und wie sich Sami die vielen Narben zugezogen hat, die ihn in seiner Nachbarschaft berühmt gemacht haben.

Meine Meinung: Es ist schwierig in Worte zu fassen, was dieses Buch so unheimlich besonders macht, aber ich werde mein Bestes geben es zu versuchen.

Beginne wir damit, dass Rafik Schami schlicht ein begnadeter Erzähler ist. Seine Romane haben stets etwas Märchenhaftes an sich, einen Hauch von „1001 Nacht“, der in jedem Wort mitschwingt. Schami macht in seinen Romanen stets seine Liebe zur Erzählkunst deutlich und so auch in diesem Buch. Generell bin ich ein großer Fan von einer Geschichte in einer Geschichte und Schami ist schlicht ein Meister auf diesem Gebiet. Auch schafft er es komplexe Umstände und Wahrheiten in einem simplen Satz geschickt festzuhalten, sodass man nur den Hut vor diesem Talent ziehen kann.

Und auch seine Charaktere haben immer etwas ganz Besonderes an sich. Sami, mit seinem lebendigen, rebellischen Geist, Scharif mit seinem ruhigen, aber aufmerksamen Wesen und sämtliche Nebencharaktere vom Postboten Elias bis zum Apotheker: Die Figuren scheinen tatsächlich zu existieren, keiner ist wie der andere. Man baut in diesen knapp über 300 Seiten eine Bindung zu ihnen auf, als wären sie alte Freunde.

Das macht, unter anderem, dieses Buch auch so unheimlich bewegend. Die Geschichten, die Scharif über Sami erzählt, sind erst schlicht bezaubernd in ihrem Charme und Witz, werden aber immer inspirierender und ergreifender. Die beiden Freunde rebellieren auf ihre ganz eigene Art und Weise gegen die Unterdrückung durch das syrische Regime, die Geheimpolizei und Propaganda in der Schule. Der Leser versteht, wieso sie ihre Heimat und deren Menschen so sehr lieben, aber auch, dass die Repression ein Teil des alltäglichen Lebens ist und ausweglos scheint. Umso ergreifender ist es also, als der Arabische Frühling auch in Syrien einkehrt und Sami und Scharif begeistert und beharrlich mitwirken, auch wenn es sie ihre Freiheit kosten könnte. So tragisch das Schicksal auch ist, das Syrien seither verfolgt, ist es doch ohne Zweifel inspirierend zu sehen wie diese beiden jungen Männer auch in den dunkelsten Stunden nicht daran denken aufzugeben und die Hoffnung nicht verlieren.

Fazit: „Sami und der Wunsch nach Freiheit“ von Rafik Schami, ist ein kleiner Schatz der zeitgenössischen Jugendliteratur. Es inspiriert einen ohne belehrend zu sein, und regt Verstand und Seele an, sodass einen diese märchenhaft-schön erzählte, aber genauso rücksichtlos ehrliche Geschichte einen nur schwer wieder loslässt.

Selin, 16 Jahre alt

“City of Thieves”

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Autorin: Natalie C. Anderson

Originaltitel: City of Saints and Thieves

Seitenanzahl: 400

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Kurz zum Inhalt: Kenia – Hier lebt die gewitzte junge Diebin Tina in Sangui City. Als Mitglied einer gefürchteten Gang treibt sie in der Stadt ihr Unwesen. Doch ihr eigentliches Ziel ist klar: Sie möchte den Mörder ihrer Mutter, den reichen Mr Greyhill, fassen und für seine Tat bezahlen lassen. Kurz bevor sie ihm jedoch wichtige Daten stehlen und veröffentlichen kann, um seinem Geschäft ein für allemal ein Ende zu bereiten, wird sie von Michael Greyhill, Mr Greyhills Sohn und Tinas ehemaliger beste Freund, daran gehindert. Sie schließen einen Pakt: Er, der nicht glaubt, dass sein Vater für den Tod ihrer Mutter verantwortlich ist, möchte ihr helfen den wahren Mörder zu finden, jedoch muss sie ihm im Gegenzug versprechen, die vernichtenden Daten nicht publik zu machen. Gemeinsam mit dem Hacker Boyboy beginnen sie eine gefährliche Ermittlung und decken dabei lang gehütete Geheimnisse auf, die Tinas Leben für immer verändern werden…

Meine Meinung: Am Anfang ist der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig. Er ist recht jugendlich und einfach gehalten, was dann ein Problem wird, wenn man bei manchen Sätzen ein wenig über das Ziel hinausschießt und es mit dem jugendlichen „Slang“ ein wenig übertreibt. Jedoch ist die Geschichte so auch schnell und einfach in einem Rutsch lesbar.

Die Geschichte selbst wird nicht getrieben von dauerhafter Spannung – die gibt es zwar auch stellenweise, aber sie entsteht nicht durch besonders ausgetüftelte Verfolgungsjagden, sondern, meiner Meinung nach, durch das Setting. Denn dieses Buch ist im Vergleich zu anderen Schauplätzen in anderen Jugendromanen sehr unkonventionell.
Wie oft liest man in Jugendromanen schon etwas aus dem Kongo oder Kenia? Beim Lesen dieses Buchs, wird einem klar, wieviel ungenutztes Potenzial für Geschichten es noch gibt, wie viele Themen noch nicht ansatzweise genug beleuchtet sind. Das macht diesen Roman aber auch so unglaublich interessant. Korruption, Diskriminierung, enorme soziale Ungerechtigkeit, Milizen, Waffenschmuggel, Kriegsflüchtlinge, Propaganda, Vorurteile – All diese Themen machen „City of Thieves“ zu einem einzigartigen Leseerlebnis.  Man merkt wieviel Arbeit in die Recherche gesteckt worden ist: Die Autorin schafft es einem einen Eindruck zu geben, welche komplexe, undurchsichtige Politik den Alltag von diesen Teilen Ostafrikas beherrscht. Man wird mit neuen Perspektiven und Schicksalen vertraut, die vielleicht unschön sind, aber dafür auch echt und wert, wahrgenommen zu werden. Es wird deutlich, wie sehr unsere unmittelbare Umwelt uns und unsere Wahrnehmung prägt und, dass man in ausweglosen Situationen oft Dinge tut, die von außen hin unverständlich wirken, aber einen selbst am Leben und Sicherheit erhalten.

Der tatsächliche Plot dagegen war dann doch eher vorhersehbar und klassisch für einen Jugendthriller.  Auch wenn der Räuberbund ein wenig Abwechslung bringt, sind hier auch die größten Plotholes zu finden: Es gibt einige Logikfehler, die ignoriert werden, um den Plot voranzubringen, dementsprechend wird sich von Tinas Seite her sehr auf die Unachtsam- und Gedankenlosigkeit ihrer Gegner verlassen. Was nicht heißt, dass es nicht trotzdem unterhaltend ist; ein zwei Wendungen lassen einen dann doch ein wenig sprachlos zurück.

Auch die vielschichtigen Charaktere wiegen die stellenweise Vorhersehbarkeit auf: Nicht nur Michael, mit seiner verzehrten aber auch verständlich eingeschränkten Wahrnehmung regt einen zum Nachdenken an. Sondern auch Mr Greyhill, der mit Abstand wohl der interessanteste Charakter ist: Er ist nicht einfach der undurchschaubare Antagonist, der bloß da ist, um der Protagonistin Ärger zu machen. Wir erhalten einen Einblick in seine Denkweise und seine Gefühlswelt, seine Motive, warum er die Dinge tut, die er tut und sehen auch, dass er mehr ist, als bloß der skrupellose „Bösewicht“. Zwar sind seine Ansichten ohne Zweifel verzehrt und moralisch alles andere als vertretbar, aber man kann ihn und sein Handeln nachvollziehen.
Ganz generell muss man noch loben wie vielfältig die Charaktere sind: Dunkel- und hellhäutige Figuren, aus allen möglichen Schichten und Hintergründen.

Auch das Glossar am Ende ist ein netter Zusatz, der die frische Atmosphäre des Romans nur noch unterstreicht und einen gleichzeitig auch ein bisschen etwas dazulernen lässt.

Fazit: „City of Thieves“ von Natalie C. Anderson ist ein unkonventioneller, aufregender Jugendroman, der die Tür in die Welt Afrikas öffnet und den Leser mit neuen und komplexen Perspektiven bereichert. Wer etwas wirklich Neues sucht und seinen Horizont erweitern will, sollte unbedingt nach diesem Buch greifen und sich in den bunten, aber auch harten Alltag Kenias entführen lassen.

Was von mir bleibt

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Der Jugendroman „was von mir bleibt“ stammt von Lara Avery, einer amerikanischen Schriftstellerin. Er hat rund 400 Seiten und wird ab 14 Jahren empfohlen.

Das Buch hat einen sehr interessanten Aufbau, da es sich um eine Sammlung kurzer Geschichten, kleiner Auszüge aus dem Leben der Protagonistin Samantha (Sammie) McCoy handelt, die sie selbst mal am Laptop, mal am Handy für ihr sogenanntes ‚Erinnerungsbuch‘ verfasst. Dieses schreibt sie an sich selbst, an die ‚Zukünftige Sammie‘, da Sammie an einer unheilbaren Krankheit leidet, die mit der Zeit auch ihr Gedächtnis verschlechtern wird. Um dennoch weiterhin sie selbst zu sein, um bis zum Schluss sie selbst gewesen zu sein, schreibt sie alles auf, was passiert.

In Form dieser Einträge liest man von Sammies Leben, seit sie erfahren hat, dass sie nicht wie alle anderen werden wird, dass sie nicht wie geplant nach New York ziehen und dort als erfolgreiche Anwältin tätig werden kann. Was zuerst nicht sehr auffällt, nach Beenden des Buches aber kaum zu Übersehen ist, ist die Veränderung, die Sammie durchläuft, wie sich ihre Aufzeichnungen verändern. Die starke, selbstbewusste, ehrgeizige Samantha McCoy ergründet sich selbst und findet zurück zu ihren wahren Träumen, ihren wahren Gefühlen und lebt sie aus. Sie verliebt sich. Sie streitet mit ihrer besten Freundin. Sie kostet ihr Leben aus.

Es sind zunächst alltägliche Geschichten, die an sich nicht besonders spannend sind, aber den Leser durch ihre Kürze und unterschiedliche Schreib- und Druckweise nicht langweilen. Es gibt kaum vollständig bedruckte Seiten, manchmal ist alles klein geschrieben, dann fehlen Beistriche, Rechtschreibfehler etc. Aber das ist alles gewollt und gestaltet Sammies Einträge sehr realistisch. Sammie selbst ist sehr klug und fasst die Dinge kurz und präzise zusammen, sieht aber auch die Schönheit in der Welt. Sie hat beides in sich, die kühle, berechnende Seite ebenso wie die kindliche, verträumte.

Am Ende wird das Buch sehr emotional und absolut fesselnd. Selbst wenn man von dem Rest des Buches nicht besonders viele Gefühle zu spüren bekommt, machen das die letzten zwanzig Seiten wieder wett. Diese letzten Kapitel haben mich wirklich bewegt und fasziniert. Deshalb bin ich sehr froh, diesen Roman gelesen zu haben. Ich kann das Buch jenen empfehlen, die etwas suchen, das nicht allzu schwer geschrieben ist, aber dennoch eine große Tiefe aufweisen kann. Auch ein wenig Romantik ist zu finden.

~ Karin, 16

Das Herz der Quelle (2). Sternenfinsternis

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von Alana Falk

mit 440 Seiten

Achtung! Diese Rezension enthält gezwungenermaßen Spoiler über den ersten Teil dieser Reihe.

Hintergrundinformationen:

Adara ist eine Magierin. In ihrer Welt sind Magier dazu da, die Menschen vor Naturkatastrophen zu schützen. Alle Magier gehören zu einer Gemeinschaft. In dieser gibt es einen Rat, der Gesetze und dergleichen bestimmt. Abgesehen von den obersten Politikern wissen die meisten Menschen nicht davon. Um zaubern zu können, braucht ein/e Magier/in allerdings noch eine Quelle, die ihr/ihm die Magie gibt, indem sie sich an den Händen halten. Die Quellen sind Menschen, die genau wie Magier mit ihrer Gabe geboren werden.

Inhalt:

Adara muss mit ihrer neuen Quelle Seth dubiose Aufträge erledigen, die ihnen der Rat gibt. Das Ziel all dieser Aufgaben ist es, Politiker unter Druck zu setzen. Es fällt ihr immer schwerer so zu tun, als ob sie damit einverstanden wäre. Am meisten stört es sie und Seth, wie die Quellen behandelt werden und, dass die Geschichte der Magier falsch erzählt wird.

Beide sind sich sicher, sie müssen etwas dagegen unternehmen. Allerdings ist es schwer, sich immer an Seths Plan zu halten, da er große Opfer mit sich bringt. Außerdem ist sie sich nie sicher, ob sie Seth vertrauen kann. Sie haben sich zwar eigentlich gegen den gemeinsamen Feind verbündet, weil es niemand alleine schaffen kann, aber manchmal bringen seine Aktionen sie zum Zweifeln. Werden sie es gemeinsam schaffen, die Gemeinschaft zu dem zu machen, was sie eigentlich sein sollte?

Meine Meinung:

Es gab in diesem Buch einige sehr unerwartete Wendungen, die mir gut gefallen haben. Vor allem haben sich manche Charaktere in eine ganz andere Richtung entwickelt, als ich vermutet hatte.

Ich dachte im Vorhinein eigentlich, dass die Geschichte sich dann viel zu schnell entwickeln würde, als ich erfahren habe, dass das der letzte Teil ist. Ich war dann eigentlich positiv überrascht, da es mir vom Erzähltempo her auch sehr gut gefallen hat.

Allerdings fand ich, dass kurz vor dem Ende dann etwas zu übertrieben wurde. Manche Personen haben Sachen gemacht, die irgendwie nicht so ganz zu ihnen gepasst haben und einfach von der Autorin ein bisschen zu viel des Guten waren.

Fazit:

Ich gebe diesem Buch 8/10 Sternen, da mich die Entwicklungen kurz vor dem  Ende einfach gestört haben. Ansonsten ist ein gutes Buch und ich würde es weiterempfehlen.

Isabel (13)

JEMAND ist in deinem Haus

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Der Thriller „Jemand ist in deinem Haus“ von Stephanie Parkins, welcher am 3. April 2018 erschienen ist, handelt von einer mysteriösen Mordserie an einer Schule in Osborne, Nebraska.

Nach und nach werden die Schüler von einem unbekannten Täter ermordet. Die Hauptfigur namens Makani ist erst vor kurzem mit ihrer Großmutter von Hawaii weg nach Osborne gezogen, wo Makani nun mit ihren Freunden Alex und Darby über die Mordserie rätselt. Makani fürchtet, dass sie das nächste Opfer werden könnte, da sie selbst ein dunkles Geheimnis bewahrt, welches ihr allerdings nun zum Verhängnis werden könnte.

Meiner Meinung nach ist das Buch gut geschrieben, ich fand den Schreibstil sehr gut und es war an keiner Stelle langatmig, oder zu leicht vorhersehbar. Die Charaktere wirkten sympathisch und waren nicht klischeehaft.  Mir persönlich fehlte nur eine ausführlichere Erklärung des Motivs des Mörders, um besser nachvollziehen zu können, was den Mörder zu den schrecklichen Taten getrieben hat. Trotzdem ist es definitiv empfehlenswert für alle Leser über 14, die gerne Thriller lesen, mit den Hauptcharakteren mitfiebern wollen und auch selbst probieren wollen, den Täter zu entlarven.

Marie-Claire, 14

Das tiefe Blau der Worte

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Autorin: Cath Crowley

Verlag: Carlsen

Seitenanzahl: 394

Inhalt:

Bevor Rachel vor ein paar Jahren aus der Stadt zog, hat sie Henry, ihrem besten Freund und heimlichen Schwarm, einen Liebesbrief hinterlassen. Doch Henry hatte nur Augen für Amy und kam nicht einmal, um sich von Rachel zu verabschieden.

Während der nächsten paar Jahre hören die beiden kaum voneinander. Henry führt eine Hop on hop off Beziehung mit Amy (er wartet meistens einfach darauf, dass sie zu ihm zurückkommt – was sie auch tut) und arbeitet weiterhin in dem geliebten Buchladen seiner Familie.

Währenddessen hat Rachel vor, Henry nie wiederzusehen. Doch die Dinge kommen ganz anders als erwartet: Rachels Bruder ertrinkt und ihre Familie hält es für das Beste, sie zu ihrer Tante in ihre Heimatstadt zurückzuschicken, um dort zu arbeiten und ihre Trauer zu überwinden.

Rachel fängt an, in Henrys Buchladen zu arbeiten (gegen ihren Willen) und langsam, zwischen Büchern und der Frage nach der Zukunft, nähern sich die beiden wieder an.

Meine Meinung:

Die Kapitel sind aus Rachels, aber auch aus Henrys Sicht geschrieben und außerdem gibt es Briefausschnitte zu lesen.  Das Buch ist gut geschrieben – sehr flüssig, aber auch philosophisch bzw. poetisch.

Was ich wirklich an dem Buch mochte, ist, dass auch die Geschichte der “Nebenfiguren” ausführlich behandelt wird. So geht einem auch die Geschichte von beispielsweise Henrys Schwester George zu Herzen oder die von Lola und Hiroko, Freunde von Rachel und Henry, die eine Band haben.

Außerdem ist es ein Buch, in dem die Literatur eine große Rolle spielt. Die Liebe zu Büchern ist hier genauso wichtig wie Freundschaft.

Zum Cover:

Ich finde es zwar sehr schön, aber meiner Meinung nach ein bisschen zu dramatisch für das Buch. Besser gefällt mir das Hardcover (unter dem eigentlichen, abnehmbaren Cover), vor allem, weil es selten aufwändig gestaltet ist. Außerdem finde ich persönlich, dass es das Buch besser repräsentiert.

Abschließend muss noch gesagt werden, dass das Buch weder kitschig, noch klischeehaft ist, obwohl das Augenmerk auf oft behandelten Themen wie Liebe und Freundschaft liegt.

Ines, 15

Irgendwas von dir

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Gayle Forman

Cody hat ein normales Leben, sie hat eine beste Freundin, mit der sie immer alles teilen kann, doch eines Tages erfährt sie, dass diese Suizid begangen hat. Die Nachricht erschüttert sie und jetzt muss sie auch noch von Megs altem College alle Sachen holen. Doch dort entdeckt sie vieles, was sie über ihre beste Freundin nicht wusste. Dazu findet sie noch eine Datei auf ihrem Laptop, welche sie nicht öffnen kann. Dadurch macht sie sich auf die Suche nach der wahren Meg und lernt Menschen kennen, von denen Cody nie wusste, dass Meg sie kannte. Gleichzeitig muss sie auch noch mit der Liebe und natürlich dem Verlust ihrer besten Freundin kämpfen.

Ich fand das Buch sehr spannend. Man konnte sich in so viele Momente hineinversetzen und es war besonders interessant zu erfahren, wie viel Meg erlebt hat, von dem Cody nie wusste. Besonders das Ende sehe ich als sehr gelungen, da es so ziemlich alles nochmal verändert und die Datei am Ende sehr emotional ist. Manchmal war, aufgrund der Emotionen, es nicht wirklich leicht zu lesen, doch ich fand immer wieder schnell zurück. Ich finde das Buch behandelt das Thema Selbstmord und auch Depressionen sehr gut, da dies oft unter den Tisch gekehrt wird und nicht als richtige Krankheit angesehen wird.

Man muss aber anmerken, dass sich das Buch von einem Roman (Handlung: Trauerbewältigung und Cody freundet sich mit jemandem an, der ihr hilft) immer mehr in einen Krimi verwandelt, da es nach und nach spannender wird, was genau der Auslöser für Megs Selbstmord war und was die ganzen Leute damit zu tun haben.

Natürlich weist das Buch auch Ähnlichkeiten zu “Tote Mädchen lügen nicht” auf, allerdings nur sehr gering. Ich würde im Groben sagen, das Buch kann jeder lesen, jedoch finde ich man sollte emotional für diese schwierigen Themen bereit sein. Ich finde, sollte jemand Depressionen haben, sollte man das Buch eher nicht lesen, da es an einigen Stellen wirklich sehr emotional wird und man sich vielleicht dann zu sehr hineinversetzt. Allerdings denke ich nicht, dass das Buch bei Menschen, die suizidgefährdet sind, ein Auslöser für diese Tat ist.

Im Großen und Ganzen kann man definitiv sagen, dass dieses Buch sehr gut geschrieben und umgesetzt wurde.

Alex, 15

Während ich vom Leben träumte

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Autorin: Estelle Laure

Verlag: KJB

Seitenanzahl: 318 (mit Leseprobe)

Inhalt:

Eden liegt im Koma. Und als sie wieder aufwacht, ist ein Monat vergangen.

Sie versucht sich langsam wieder in das Leben zurückzufinden, doch es will ihr einfach nicht gelingen. Das Ballett, ihre große Leidenschaft, hat sie aufgegeben, ihr Bruder ist mit ihrer besten Freundin zusammen und sie halluziniert.

Sie ist davon überzeugt, dass ein Teil von ihr noch “auf der anderen Seite” ist.

Im Krankenhaus liegt noch ein weiteres “Komamädchen” und Eden ist fasziniert von ihr. Das Mädchen namens Jasmine, kurz Jaz, wird fast täglich von einem Jungen namens Joe besucht. Und während sich Jaz’ Zustand verschlechtert, verlieben sich Eden und Joe ineinander. Zusammen schmieden sie den Plan, Jasmine im “Dazwischen” zu kontaktieren und sie damit wieder zurück ins Leben zu holen. Ein Unterfangen zwischen Realität und dem Ungreifbaren.

Meine Meinung:

Zunächst mal wird die Geschichte aus Edens Sicht erzählt.

Der Schreibstil ist flüssig, ausführlich und das ganze Buch ist sehr poetisch und philosophisch, eben, weil es so tiefgreifende Fragen über das Leben und den Tod behandelt.

Ich fand das Buch sehr gut, denn es ist wirklich gut geschrieben und man bekommt deutlich eine Charakterentwicklung mit.

Der einzige “Kritikpunkt” ist für mich, dass das Buch keinen Höhepunkt hat. Die Geschichte wird, meinem Empfinden nach, einfach erzählt, ohne im Mittelteil oder am Ende besonders spannend zu werden.

Übrigens möchte ich noch erwähnen, dass das Buch sozusagen eine Fortsetzung von “Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance” ist, dem ersten Buch der Autorin, in dem Eden eine Nebenfigur ist. Ich habe das Buch nicht gelesen, aber das ist für das Verständnis auch nicht wichtig.

Ein wirklich gelungenes Buch, das ich besonders an Leute weiterempfehlen kann, die gerne philosophieren.

Ines, 15

Hochgradig unlogisches Verhalten

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von John Corey Whaley:

Das Buch handelt von drei Personen, die alle etwa 16 Jahre alt sind:

Solomon ist seit über drei Jahren nicht mehr aus dem Haus gewesen. Er fühlt sich ganz gut dabei, hat er doch nette Eltern, ein tolles Haus und eine lustige und ungewöhnliche Oma, die ihn immer wieder besucht. Er geht nicht zur Schule, sondern lernt zu Hause. Wenn er rausgehen würde, würde er Panikattacken bekommen.

Lisa ist sehr ehrgeizig und will in ein gutes College kommen. Dafür will sie Solomon heilen und darüber in ihrer Bewerbung schreiben.

Clark ist Lisas Freund und sehr zurückhaltend, er will keinen Sex mit ihr und auch nicht viel über die Zukunft nachdenken. Lisa fragt sich, ob er vielleicht homosexuell ist.

Inhalt:

Lisa macht sich über Solomons Mutter, die Zahnärztin ist, an ihn heran und versucht, ihn aus dem Haus zu locken. Sie schwindelt ihm aber vor, dass sie nur ganz normal mit ihm befreundet sein will. Aber eigentlich ist es dann Clark, der sich besonders gut mit Solomon versteht.

Die Geschichte plätschert eine Weile vor sich hin, während sich Lisa, Solomon und Clark besser kennenlernen. Dann wird es dramatischer und es entwickelt sich eine Art Dreiecksgeschichte (über die will ich nicht mehr verraten, damit es spannend bleibt). Am Ende wird es sogar noch sehr dramatisch und es geht um Leben oder Tod.

Meinung:

Mir hat das Buch gut gefallen, ich fand die Figuren mal nicht so 08/15 (auch wenn Figuren mit Angststörungen echt häufig geworden sind), besonders Clark bleibt bis zum Schluss interessant. Aber anscheinend mochten es einige andere Leser und Leserinnen nicht so gerne, ich habe es nämlich als vierte bekommen, die anderen wollten es nicht fertig lesen und rezensieren.

Also vielleicht ist das Buch nicht für jeden was, sondern eher ein bisschen spezieller?

Ich würde es Leuten empfehlen, die gerne ungewöhnlichere Bücher lesen, vielleicht auch welche über Jugendliche mit psychischen Problemen wie “Schlaft gut, ihr miesen Gedanken” von John Green oder “Spinster Girls – Was ist schon normal?” von Holly Bourne (fand ich besonders gut).

Johanna, 17 Jahre

Mirror Mirror

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Autorin: Cara Delevingne mit Rowan Coleman

Hauptprotagonisten: Red, Rose, Leo, Naomi, Ash

Handlung:

Diese Geschichte handelt von einer Band, die aus vier Mitgliedern besteht, Red, Naomi, Rose und Leo. Jeder dieser Teenager hat mit sehr vielen Problemen zu kämpfen, doch sie konnten nie ahnen, dass es noch schlimmer kommen würde.

Eines Tages lief Naomi weg, ohne irgendeine Nachricht oder einen Hinweis zu hinterlassen. Niemand verstand wieso, ins besonders Red nicht, ihr bester Freund.

Naomis Schwester Ash und Red glaubten nicht, dass sie einfach weggelaufen ist, deshalb suchten sie überall nach der Wahrheit, doch sie dachten niemals, dass sie so etwas Schreckliches über ihre Familien erfahren würden.

Das Buch wird aus Reds Sicht erzählt und enthält immer wieder Rückblenden, sowie kleine Chatausschnitte.

Cover:

Mir gefällt das Cover sehr, da gelb eine eher ungewöhnlichere Farbe für ein Cover ist. Vor allem mag ich die schwarzen geschwungenen Linien mit den Wörtern oben auf dem Cover.

Meinung:

Ich finde das Buch grandios. Der Schreibstil ist sehr schlicht und man gewöhnt sich sehr schnell an ihn. Die Geschichte ist so gut, wenn man denkt, dass man weiß wie es weitergeht, passiert etwas komplett Neues, das einen verblüfft. Ich mochte die Autorin schon immer und war gespannt ein Buch von ihr zu lesen und es hat mich echt nicht enttäuscht. Es passieren andauernd so unglaubliche Ereignisse und man wird so sehr von der Geschichte gefesselt. Von Seite zur Seite verliebt man sich immer mehr in die Charaktere.

Ich würde dem Buch 5/5 Sternen geben und es denjenigen empfehlen, welche sich sehr für Jugenddramen und einen Hauch von Rätsel interessieren.

Elena/14

36 Fragen an dich

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Autor: Vicki Grant

Genre:
Roman
Seiten: 331
Sprache:
Deutsch (original Englisch)

Inhalt: Paul und Hildy treffen sich zum ersten Mal bei einem psychologischen  Experiment. Das Experiment erforscht, ob man sich in einen fremden Menschen mithilfe von 36 Fragen verlieben kann. Hildy ist Teil der Studie, damit sie der Wissenschaft weiterhilft. Paul dagegen interessiert sich nur für die 40$, die er für seine Teilnahme bekommt.  Zuerst sind die Fragen sehr allgemein, aber mit der Zeit werden sie immer persönlicher, dies führt dazu, dass sich beide immer mehr mit ihren Problemen auseinander setzen müssen.  Als mitten im Experiment Hildy einen Fisch wutentbrannt nach Paul wirft, droht das Experiment zu scheitern. Werden sie es trotzdem fortsetzen?

Kritik:
Um ehrlich zu sein, dachte ich, dass es wieder eine klischeehafte Liebesgeschichte sein wird, aber ich wurde positiv überrascht. Hildy ist sehr chaotisch, ein Sportmuffel und redet zu viel, wenn sie nervös ist. Allem in allem sehr sympathisch. Paul dagegen ist verschlossen, frech und weicht jeder ernsten Frage aus. Je mehr man jedoch über ihn erfährt, desto mehr wächst er einem ans Herz.
Ich habe selten so viel gelacht beim Lesen und kann es daher wirklich weiter empfehlen! Diese Studie gab es wirklich, trotzdem bin ich nicht überzeugt, dass man sich mithilfe von 36 Fragen in jemanden verlieben kann.

Fazit 5/5 Büchern: Ein hervorragendes Buch mit viel Witz und Charme.

Jude, 17 Jahre

Finde mich – bevor sie es tun

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Autor: j.s.monroe

In dem Thriller geht es darum, wie Rosa ihren Vater verloren hat. Nach dem Tod ihrer Mutter war er der einzige, den sie noch hatte. Doch dann starb er. Nachdem das passiert ist, zog sie nach Cambridge um dort zu studieren und dort traf sie auch ihren Geliebten Jar.

Doch eines Abends, als Rosa alleine in der Nacht spazieren gegangen ist, hatte sie den Gedanken von der Klippe zu springen – danach wurde sie nie wiedergefunden. Jar dachte nicht, dass Rosa zu so etwas in Stande wäre und wollte herausfinden, was in jener Nacht passiert ist. Und dann bekommt er eine Nachricht…

Ich finde, dass das Buch sehr spannend ist. Es bleibt die ganze Zeit spannend und man kann Jars Gefühle und Verzweiflung verstehen und wie er vergebens versucht, sie zu finden. Das Ende ist ganz anders als ich gedacht hätte und das macht die Handlung noch spannender.

Ich empfehle das Buch ab 14 Jahre, weil was passiert ist, ist nichts für schwache Nerven.

Anna, 14

Ich, Jean und die Nacht meines Lebens

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Von Brian Katcher

Hauptfiguren: Deacon, Jean, Soraya

Deacon ist ein ganz gewöhnlicher Junge. Naja, zumindest wenn man davon absieht, dass er über 2 Meter groß ist und bei seiner Oma Jean lebt. Doch das stört ihn keinesfalls. Im Gegenteil: Jean ist für ihn mehr beste Freundin als Großmutter und Deacon vermisst dank ihr kaum noch seinen Vater, der ohne ihn nach Europa aufgebrochen ist und von dem er seitdem nichts gehört hat.

Als der Abschlussball immer näher rückt und der schüchterne Deacon immer noch ohne Begleitung dasteht, fasst er einen Entschluss: Er wird mit Jean hingehen! Da sie selbst ihren Abschlussball verpasst hat, weil ihr Verlobter in Vietnam gekämpft hat, will Deacon ihr einen unvergesslichen Abend bescheren und sich damit für alles bedanken, was sie für ihn getan hat. Und da die Lehrerin in ihrem Tanzkurs, Soraya, genau in Deacons Alter ist, lässt auch seine erste große Liebe nicht lange auf sich warten…

Das Buch ist zwar humorvoll und sarkastisch, was mir persönlich sehr gefällt, hat aber auch einige traurige Szenen. In dem Buch werden verschiedenste Gefühle und Probleme thematisiert, die man kaum aus dem Titel lesen kann. Meiner Meinung nach ist das Faszinierende an dem Buch, dass durch die Vielfalt an Gefühlen und der etwas tollpatschigen Art Deacons die Geschichte sehr real auf uns wirkt, und wir uns gut mit den Protagonisten identifizieren können.

Ich würde das Buch besonders Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren empfehlen, da es neben den Witzen und den Liebesszenen auch einige traurige Ereignisse gibt, die für Jüngere noch nicht so einfach zu verarbeiten wären.

Alles in allem ist das Buch jedoch sehr gut gelungen und sobald man einmal begonnen hat, kann man es kaum noch aus der Hand geben.

Florian, 15

Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente

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Autor: Peter Bognanni

In dem Buch „“ geht es um ein siebzehnjähriges Mädchen namens Tess Flower, die ihren Freund Jonah verloren hat. Sie haben sich nur ein Mal getroffen und danach durch Chats, Facebook, Tweets und herzzerreißende E- Mails alles miteinander mitgeteilt. Doch als Jonah das Leben verlassen hat, zerbricht ein Teil von Tess. Sie kann mit der Trauer nicht umgehen und hat deshalb die Schule abgebrochen. Doch eines Tages bekommt sie eine Nachricht von Jonahs Account. Ob er noch lebt?…

Ich finde das Buch ist sehr schön, da man sich in die Figur hineinversetzten kann. Die Sprache ist sehr verständlich und jugendlich. Es ist sehr spannend, wer ihr geschrieben hat und was danach passiert. Ich finde, dass auch das Cover sehr schön ist und die Überschrift passt auch zum Buch, da es um ihr Leben geht und viele unvollkommene Momente passieren. Ich würde das Buch ab 14 Jahren empfehlen.

Anna, 14

Constellation – Gegen alle Sterne

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Autorin: Claudia Grey

Erscheinungsdatum:

20.11.2017

Handlung:

Genesis und die Erde führen seit ca. 2 Jahren, nach einer langen Friedenszeit, wieder Krieg. Und die Erde scheint zu gewinnen. Denn Genesis, ein anderer Planet, hat in den Jahren des Friedens auf eine intakte Umwelt gesetzt. Um dieses Ziel zu erreichen, drosselte der Planet die industrielle und handwerkliche Produktion und somit auch die Rüstungsindustrie. Doch der Krieg begann nach ca. drei Jahrzehnten des Friedens wieder. In der Zwischenzeit hat die Erde auf neueste Kampfausrüstung gesetzt. Denn für Genesis kämpfen die Bewohner selbst, doch für die Erde kämpfen Maschinen in Menschengestalt.

In diesem Krieg befinden sich Abel und Noemi. Und sie könnten nicht unterschiedlicher sein. Er ist ein Mech, das heißt eine Maschine in Menschengestalt, der auf seinem Raumschiff auf Rettung wartet. Noemi ist eine 17jährige Soldatin, die unbedingt ihren Heimatplaneten Genesis im Krieg gegen die Erde beschützen will. Doch sie ist es, die Abel schließlich verlassen an Bord des Schiffes findet. Obwohl beide Feinde sind, ist Abel aufgrund seiner Programmierung, der ranghöchsten Person an Bord zu gehorchen, an Noemi gebunden. Doch egal wie gegensätzlich sie sind, nur gemeinsam können sie den Weltraumkrieg beenden…

Beurteilung:

Die Protagonisten waren mir von Anfang an sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzten. Ihre anfängliche Feindschaft, spätere Freundschaft und vielleicht sogar etwas mehr, berühren das Leserherz sehr. Die eher ungewöhnliche Romanze spielt sich auf faszinierenden Schauplätze ab, die von der Autorin bis ins kleinste Detail beschrieben werden. So kann man die verschiedensten Planeten und die vielen Raumschiffe gut aus den Augen der Hauptfiguren erkunden und bestaunen.

Lisa, 17

Written on my heart

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Autorin: Cole Gibson

Erscheinungsdatum: 12.01.2018

Handlung:

Nachdem Ashlyn von ihrem gewalttätigen Stiefvater vor die Tür geschmissen wurde, geht ihr ganzes Leben in Flammen auf. Wortwörtlich, denn er war es, der ihre ganzen Sachen verbrannt hat. Nun muss sie für sich selbst sorgen und ihr Leben selbst auf die Reihe kriegen. In dieser schwierigen Situation gefangen trifft sie Lane, einen Bad Boy wie er im Buche steht. Er selbst ist Tätowierer und seine eigenen Tattoos strahlen etwas Geheimnisvolles aus. Was wohl hinter seiner ruppigen Fassade steckt?

Beurteilung:

Der Schreibsttil von Cole Gibson ist flüssig und geprägt von einem Wechsel der Perspektiven zwischen Lane und Ashlyn. Dies hilft beim Kennenlernen der Hauptfiguren und gibt dem Leser einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt. In „Written on my heart“ findet man eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die den Leser bis zur letzten Seite fesselt.

Lisa, 17

If Birds Fly Back

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Autorin: Carlie Sorosiak

Hauptprotagonisten:

Linny, Sebastian, Alvaro

Handlung:
Seitdem Linnys Schwester verschwunden ist, ist Linny drauf und dran, sie wieder zu finden. Sie führt ein Tagebuch, in dem sie Informationen über bereits verschwunde und wiedergekehrte Personen notiert. Die junge Filmerin arbeitet in einem Altersheim, in welchem sie den jahrelang verschollenen Alvaro Herrera wieder fand. Sie erhofft sich, dass er ihr helfen könnte, ihre Schwester wieder zu finden.

Gleichzeitig erfährt der Wissenschaftsliebhaber Sebastian, der ohne Vater aufgewachsen ist, wer sein Vater ist. Danach geht alles drunter und drüber. Er macht sich sofort auf die Suche nach ihm. Auf dem Weg trifft er Linny.

Sobald sich Linny und Sebastian treffen, können sie beide ihr Vorhaben mit der Hilfe des anderen umso besser umsetzen und kommen sich näher, als sie vorhatten. Linny sucht weiterhin nach ihrer Schwester und Sebastian erfährt mehr über seinen Vater. Sie erleben wunderbare Sachen zusammen, die sie sich niemals erträumt hätten, doch manchmal läuft auch alles aus dem Ruder.

Cover:

Das Cover ist meiner Meinung nach sehr passend, sowohl zum Titel als auch zum Buch. Mir gefiel sehr, dass Sebastian auf dem Kopf steht, da sein Leben auch auf dem Kopf stand, seitdem er die erschütternde Nachricht über seinen Vater erfuhr. Mir gefiel der Titel besonders gut, da er einen tieferen Sinn hat und ziemlich gut zur Handlung passt.

Meinung:
If Birds fly back“ ist ein wundervoller Jugendroman, der aus zwei Perspektiven erzählt wird. Aus Linnys Sicht wie aus Sebastians. Am Anfang war dies bisschen verwirrend, da ich so etwas nicht gewohnt bin, doch nach einiger Zeit konnte ich das Buch ganz flüssig ohne Probleme lesen. Ich finde, dass das Buch echt gutgeschrieben wurde und mir gefällt die Handlung sehr. Vor allem, da es zu Beginn häufig um Musik ging und Linny eine Filmproduzentin sein will. Ich würde dem Buch 4/5 Sternen geben.

Elena/14

Zusammen sind wir Helden

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Buchrezension: „Zusammen sind wir Helden“

von Samantha, 16

Über das Buch:

Das Buch „Zusammen sind wir Helden“ von Jeff Zentner handelt von den drei besten Freunden Dill, Lydia und Travis, die verschiedener nicht sein könnten und gemeinsam von einer besseren Zukunft träumen.

Inhalt:

Dill, der ohne seine Gitarre nichts wäre, führt ein miserables Leben. Sein Vater sitzt aufgrund eines Skandals im Gefängnis, seine Mutter ist unglücklich und er muss nach der Schule arbeiten gehen, um die ganzen Schulden abzubezahlen. Doch Dill will Veränderung und träumt von einem anderen Leben. Seine Probleme, Sorgen und Träume teilt er mit seinen beiden besten Freunden Lydia, einer selbstbewussten potentiellen Modebloggerin, die nach New York gehen will, und Travis, einem leidenschaftlichen Fantasy-Fan, der halb in seiner geliebten Buch-Serie lebt. Alle drei werden jedoch nicht nur in der Schule eher gemieden, verspottet und ausgelacht.

Doch zusammen, glauben sie, können sie alles schaffen. Egal was passiert.

Meine Meinung:

Dieses Buch ist bis jetzt das einzige, bei dem ich mehrmals zu weinen angefangen habe und generell die größten Gefühlsausbrüche hatte. Ich liebe Bücher, die einem einfach die gute Seite des Lebens wiedergeben und bei denen ich mich mit den Charakteren identifizieren kann. Ich war ziemlich traurig, aber auch glücklich, als ich es zu Ende gelesen habe. Komisch, nicht wahr?

Das Buch ist sehr einfach zu lesen, da es die Alltagssprache beinhaltet. Zudem sind die Kapitel nach den Namen der drei Hauptfiguren aufgeteilt, in welchen der/die Leser/in mehr über die Figuren erfahren kann. Das Cover ist wunderbar gut gelungen mit dem Retrostil der Skyline von Nashville und den Hauptfiguren, von denen man nur die Rückseiten sieht. Ich weiß jetzt schon, dass ich dieses Buch wieder lesen werde.

Empfehlung:

Sehr empfehlenswert an alle Jugendlichen und Erwachsene, die Bücher wie „The Perks of Being a Wallflower“ lieben. Unglaublich schön, witzig und gut geschrieben (und das für ein Debüt!).

Die Farbe von Winterkirschen

Winterkirschen-cover

Autorin: Jackie Copleton

In dem Roman „Die Farbe von Winterkirschen“ geht es um eine Frau namens Amaterasu Takahahi, die versucht, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Nachdem die Bombe auf Nagasaki gefallen war, musste sie viel Mut beweisen, denn sie hat ihre Tochter Yuko und ihren Enkel Hideo verloren. Es gab keine Beweise für den Tod, doch sie gab sich die Schuld.

Deshalb sind sie und ihr Ehemann nach Amerika gezogen, um das Ereignis zu verdrängen. Doch eines Tages klopft ihr totgeglaubter Enkel an die Tür. Nach diesem Treffen wird sie gezwungen, an die Vergangenheit zurückzudenken, um herauszufinden, was passiert ist….

Ich finde, dass das Buch sehr spannend ist, da man sich gut in die Gefühle der Figuren hineinversetzen kann. Es ist sehr interessant zu erfahren, was in der Vergangenheit passiert ist.
Das Buch ist ein wenig schwer zu lesen, denn das Buch enthält auch Tagebucheinträge ihrer Tochter und ein paar Briefe von Figuren werden vorgelesen.

Im Großen und Ganzen ist das Buch sehr gut und ich würde es ab 14 Jahren empfehlen, da ein paar Ereignisse nichts für Jüngere sind, wie z.B. Liebesbeziehungen.

Anna, 14

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

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Autor: John Green

Hauptdarstellerin: Aza Holmes

In dem Buch ‘Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken’, geht es darum, wie Aza und ihre Freundin Daisy herausfinden wollen, wohin der Milliardär Russell Pickett einen Tag vor seiner Verhaftung geflüchtet ist. Der Grund sind die 100 000 Dollar Belohnung für seine Ergreifung.

Da Aza den Sohn des Milliardären seit ihrer Kindheit kennt, besuchen sie ihn, Russell Davis Pickett, der sich gar keine Sorgen um das Verschwinden des Vaters macht, da der Vater sich nie um ihn und seinen Bruder Noah gekümmert hat. Was auch verständlich ist, da das Erbe dem kleinen Dinosaurier der letzten Art Tuatara gehört und die Söhne nichts bekommen werden.

Nach dieser Begegnung beginnt Aza sich in ihn zu verlieben. Daisy und sie finden Verschiedenes heraus…

Ich finde, dass das Buch sehr spannend ist, weil man sich in die Gefühle von Aza hinein versetzen kann. Mir tut Aza sehr leid, da sie mehrere Phobien und Gewohnheiten hat, wie z.B. Angst vor Bakterien in ihrem Körper.

Sie muss zu einer Ärztin namens Dr. Singh gehen, weil sie immer in eine Gedankenspirale hineinfällt und nicht damit umgehen kann und viele Medikamenten zu sich nehmen muss.

Die Suche mitzuerleben und dabei die Sicht von Aza zu sehen, ist sehr spannend und deshalb geben ich dem Buch 10/10 Punkten.

Anna, 14