All posts in ab 16 Jahre

Save you

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Autor: Mona Kasten
Genre: New-Adult-Roman
Seiten: 380
Sprache: flüssig und mitreißend

2. Band der Trilogie

Inhalt:
Ruby und James haben es endlich geschafft, sie sind ein Paar. Doch als ein schwerer Schicksalsschlag die Familie Beaufort erschüttert, zerbricht alles. Ruby muss mitansehen, wie James immer mehr der Trauer verfällt und einen großen Fehler begeht, der Ruby das Herz bricht. Am liebsten würde sie das ganze letzte Schuljahr vergessen, doch als James beschließt, für ihre Beziehung zu kämpfen, ist ihr Plan ihn zu vergessen unmöglich.

Kritik:
Sowohl der erste als auch der zweite Band ist ein Genuss zu lesen. Vor allem rücken im zweiten Band auch Nebencharaktere ins Rampenlicht, was mir sehr gut gefallen hat. Besonders erfährt man mehr über James Schwester Lydia, die mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen hat. Leider fand ich die Phase während Rubys und James Trennung etwas langatmig. Wirklich schockierend war jedoch das Ende, doch darüber kann ich leider nicht mehr sagen ohne nähere Details zu verraten.
Fazit 4/5 Büchern:
Auch der zweite Band der Serie ist ein voller Erfolg. Jedoch gab es ein paar Kapitel, die etwas langatmig waren, aufgrund eines Konfliktes zwischen den Hautprotagonisten, der in einem  Jugendroman zwar unausweichlich ist, ihn jedoch nicht weniger anstrengend macht. Trotzdem erwarte ich freudig den dritten Band.

Jude, 17 Jahre

Save me

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Autor: Mona Kasten
Genre: Roman
Seiten: 409
Sprache: flüssig und mitreißend

Inhalt:
Ruby Bell hat einen Wunsch, sie will nach Oxford. Darauf hat sie schon ihr ganzes Leben hingearbeitet und nun hat sie ihr letztes Schuljahr in der Privatschule Maxton Hall erreicht. Alles was dort zählt sind Geld, Luxus und Beliebtheit, doch Ruby interessiert sich für keines davon und versucht möglichst unbemerkt ihren Abschluss zu absolvieren. Doch als sie eines Tages in das Zimmer ihres Lehrers reinplatzt und etwas sieht, was sie nicht hätte sehen  sollen, ändert sich ihr Leben schlagartig. Denn der König der Schule -James Beaufort- will persönlich sichergehen, dass Ruby nichts von dem Zwischenfall erzählt, um den Ruf seiner Familie zu wahren. Daraufhin folgt James ihr auf Schritt und Tritt. Obwohl Ruby ihn nicht leiden kann, kann sie nicht leugnen, wie attraktiv er ist und in wen man sich verliebt, kann man sich schließlich nicht aussuchen.

Kritik:
Das Buch ist in einem ausgezeichneten Schreibstil verfasst und ich habe es an einem Tag geradezu verschlungen. Sehr spannend war auch Rubys Charakter, denn sie ist nach außen hin eher zurückgezogen, jedoch entwickelt sie einen gewissen Biss mit jedem Kapitel. Obwohl jeder weiß, dass sich etwas entwickeln wird zwischen James und Ruby, hat es lange gebraucht, bis ich mit James warm geworden bin.

Fazit 5/5 Büchern:
Es hat mir wirklich gut gefallen und ich kann es jedem weiterempfehlen, der gerne Romane liest. Auf jeden Fall freue ich mich sehr darauf, den zweiten Band zu lesen.

Jude, 17 Jahre

Böse Schatten

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Autor: Christian von Ditfurth

Inhalt

In dem Kriminalroman geht es darum, dass eine Leiche gefunden wurde, die vor 25 Jahren gefoltert wurde. Da die Polizei mit dem Fall nicht vorankommt, ist Herr Josef Maria Stachelmann ihre letzte Hoffnung. Er ist ein Uni-Professor und hat sich schon früher mit Kriminalfällen beschäftigt. Doch als er zum Chef gewählt wurde, kam es zu ein paar Komplikationen, denn er war der Chef seiner Freundin.

Das Team (die Polizisten und er) finden vieles heraus, wie z.B., dass der Mann, der getötet wurde, eine Affäre mit seiner Nachbarin hatte. Da es die Ehefrau wusste, dachten sie, dass es sie war…

Es passieren viele Zwischenfälle, als ob jemand hindern wollen würde, dass ermittelt wird.

Meinung

Ich finde das Buch sehr gut. Es ist sehr spannend und man will erfahren, was passiert ist. Das Buch ist für mich nicht sehr verständlich, da es ein wenig kompliziert ist. Man muss sich bis zur letzten Seite durchkämpfen und es lohnt sich auch. Aber der Grund dafür könnte sein, dass das Buch für Erwachsene ist. Aber trotzdem ist es auch für mein Alter lesbar.

Anna, 14

So beschissen schön ist nur das Leben

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Von Shaun David Hutchinson

360 Seiten

Hauptfigur: Andrew („Drew“) aka Ben Fisher, Rusty, Travis, Lexi

Drew hat seine Familie getötet. Seine Mutter, seinen Vater und seine kleine Schwester Cady. Sie sind hier, im Roanoke Krankenhaus, gestorben und seit ihrem Tod lebt er hier. Es ist seine Strafe, seine ganz persönliche Hölle. Jeden Tag, wenn er in seinem baufälligen Zimmer auf dreckiger Wäsche und Stofffetzen liegt, hält der Gedanke an seine Familie ihn wach. Und wenn er nicht wach ist, hat er Albträume.

Jeder im Krankenhaus kennt Drew. Für die meisten ist er einfach der Junge, der in der Cafeteria arbeitet. Niemand weiß, dass er schwarz bezahlt wird. Das Krankenhaus ist sein Zuhause, er kennt jeden Winkel dieses sterilen Labyrinths. Er kommt ungesehen in die Notaufnahme, auf die Intensivstation und in der Pädiatrie hat immer Schwester Merchant Schicht, mit der er gut befreundet ist. Zwei ihrer Patienten sind Drews beste Freunde: Lexi und Trevor.

Beide haben Krebs, Lexi ist bereits auf dem Weg der Besserung, Trevor auf dem Weg in den Tod. Die beiden sind ineinander verliebt, aber sie ist zu sehr auf die Zukunft fixiert, um im Hier und Jetzt zu leben, und er hat zu viel Angst davor, jeden, dem er wichtig ist, durch seinen Tod mit hinunterzuziehen.

Lexi und Trevor sind das einzig Wichtige in Drews Leben – bis ein Junge namens Rusty eingeliefert wird. Er wurde mit Alkohol übergossen und angezündet. Und das, weil er schwul ist. Drew kann sich nicht erklären warum, aber auf eine merkwürdige Art und Weise geht von diesem Jungen eine Anziehungskraft aus, die ihm den Verstand raubt. Als Drew in eine aussichtslose Lage gerät, muss er sich entscheiden: Soll er sein Schicksal annehmen oder ist er bereit, mit Rusty aus dem Krankenhaus zu fliehen und in die Welt außerhalb zurückzukehren?

Das bunte Cover und der Titel lassen ein lustiges, fröhliches Buch vermuten, womit man jedoch falsch liegt. In dem Buch werden unter anderem Krebs, Homosexualität, Religion und Selbstmord thematisiert, und da die gesamte Geschichte in einem Krankenhaus spielt, gibt es nicht viele Lacher. Das Buch würde ich nicht für Jugendliche unter 16 Jahren empfehlen, da die Themen besonders Kinder emotional ziemlich mitnehmen könnten und daher nicht für jüngere Kinder geeignet sind.

Florian, 15

Remember Mia

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Allgemein, kurze Zusammenfassung

Das Buch „Remember Mia“ ist ein Thriller von Alexandra Burt. Er handelt von einer Mutter, welche kaum mit ihrem kleinen Baby Mia umgehen kann. Eines Tages verschwindet Mia, als ihr Vater auf Geschäftsreisen ist, wie durch Zauberhand mitsamt ihren ganzen Sachen. Die Hauptfigur, welche die Mutter ist, nennt sich Estelle Paradise.

Meine Meinung

Am besten hat mir gefallen, dass das Buch von der ersten bis zur letzten Minute spannend ist und bleibt. An dem Buch hat mich nichts gestört. Es ist sehr verständlich und leicht zu lesen.

Empfehlung

Ich kann das Buch Jugendlichen ab 14 Jahren empfehlen, weil es angsteinflößend für Menschen mit schwachen Nerven sein könnte. Das Buch ist für diejenigen geeignet, die Spannung und Thriller lieben.

Es ist überraschend, rätselhaft und beinhaltet einen raffinierten Plot.

Kati, 15 Jahre

Nach dem Feuer

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Autorin:

Catherine McKenzie

Erscheinungsdatum:

13.02.2017

Handlung:

Gemeinsam mit ihrem Mann führt Elizabeth eine Bilderbuchehe. Doch dann kam die Gewissheit, dass sie keine Kinder bekommen kann. Seitdem entfernt sie sich immer mehr von ihm. Als ein Waldbrand ihre Kleinstadt einkreist, trifft sie ihre ehemalige Freundin Mindy wieder. Mindy selbst ist eine überfürsorgliche Mutter, die sich oft einsam fühlt. Mit Elizabeth hat sie sich vor Jahren zerstritten, doch als sie sich wiedertreffen, merken sie, dass sie ihrer Freundschaft eine zweite Chance geben sollten.

Beurteilung:

Der Schreibstil gefällt mir sehr, da er sehr flüssig ist und die Beziehungen und Empfindungen ausführlich beschrieben werden. Dadurch kann man sich leicht ein Bild von den Charakteren machen, wodurch man sich gut in sie einfühlen kann. Die Handlung hat einen eher ruhigen Hintergrund und die Autorin schafft trotz der verheerenden Situation eine positive Atmosphäre, die jedoch nicht viel Spannung aufkommen lässt.

Lisa, 17

Den Mund voll ungesagter Dinge

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Autorin: Anne Freytag

Erscheinungsdatum: 6. März 2017

Seitenanzahl: 400

Cover:
Das Cover ist eher schlicht gestaltet, der Titel ist in Regenbogenfarben geschrieben, man sieht eine Zeichnung eines Mädchens von hinten. Da es in dem Buch um Homosexualität geht finde ich das Cover perfekt für dieses Buch. Da das Symbol für Homosexualität eine regenbogenfärbige Fahne ist, finde ich es passend, dass die Schrift des Buchtitels auch so gestaltet ist.

Auch die erste und letzte Seite ist passend gestaltet. Klappt man den Klappentext auf, so sieht man lauter Gegenstände, die mit der Geschichte etwas zu tun haben. Auf der letzten Seite findet man eine „Playlist“ mit allen Liedern, die im Buch genannt werden.

Hauptfiguren: Sophie und Alex, aber auch deren Freunde und Familien
Sophie ist 17 Jahre alt und weiß einfach nicht, in welche Schublade sie passt. Sie versteht überhaupt nichts von der Liebe, hat schon mit ein paar Jungs geschlafen und bereut dies im Nachhinein immer wieder.

Alex hat grüne Augen und eine kleine Lücke zwischen ihren Zähnen. Durch einen unangenehmen Zwischenfall lernen Sophie und sie sich kennen.

Inhalt:
Sophie führte ein glückliches Leben in Hamburg mit ihrem Vater, bis dieser eine nette und hübsche Frau kennenlernt, und Sophie und er zu ihr nach München ziehen. Sophie fühlt sich alleine gelassen, ihr bester Freund Lukas ist vor kurzem nach Paris gezogen, ihre Mutter hat sie direkt nach der Geburt alleine gelassen, und in ihrer neuen Familie fühlt sie sich auch nicht ganz wohl.

Doch dann lernt sie plötzlich das Nachbarmädchen Alex kennen. Anfangs unternehmen sie Sachen, die normale Freundinnen halt so machen. Doch als sie auf einer Party Pflicht-Wahl-Wahrheit spielen und sich die beiden küssen sollen, verändert sich ihre Beziehung. Sophie muss die ganze Zeit an ihren Kuss mit Alex denken.
Sophie ist sich unsicher. Steht sie etwa auf Mädchen? Oder ist das nur eine Phase? Und… Was empfindet Alex für sie?

Schreibweise:
Das Buch ist aus der Sicht von Sophie geschrieben. Ich fand es richtig interessant zu erfahren, was Sophie fühlt und was sie denkt. Es wurden keine komplizierten Wörter verwendet, das Buch ist leicht zu lesen.

Meinung:
Dieses Buch ist eindeutig eines meiner Lieblingsbücher geworden. Ich fand es toll, einmal eine Liebesgeschichte zu lesen, in der es teilweise um Homosexualität geht. Das Buch ist lustig, aber auch herzlich und schön.

Das Buch würde ich ab 16 Jahren empfehlen, da es ein paar Sexszenen enthält, welche teilweise auch ausführlich beschrieben werden.

Annina, 16 Jahre

Die ATTENTÄTER

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Von Antonia Michaelis

Hauptfiguren: Cliff, Alain und Margarete

Cliff, Alain und Margarete leben, seit sie denken können, in der Schivelbeiner Straße.

Margarete, die Vernünftige, führt ein normales Leben, ihre Eltern haben einen normalen Job, sie leben in einem normalen Haus.

Und dann gibt es noch ihre beiden besten und einzigen Freunde: Alain, ein sehr verträumter Junge, etwas seltsam vielleicht, lebt mit seinen Eltern unter ihrer Familie. Seine große Leidenschaft ist das Zeichnen.

Dieses Hobby teilt er auch mit Cliff, der mit seinem Vater im Erdgeschoss ihres Hauses lebt. Die Drei verbringen ihre Zeit wie ganz normale Kinder: Sie spielen, sie zeichnen, sie pflanzen Blumen mit Margaretes Eltern.

Doch Cliff ist etwas ganz Besonderes: Wenn er ab und zu Zeit mit seiner Mutter verbringt, wird er ihr schnell zu anstrengend und sie schickt ihn wieder zurück zu seinem Vater. Dabei ist alles was Cliff sich wünscht, dass seine Mutter ihn respektiert und liebt, wie er ist.

Und so nehmen die Dinge ihren Lauf: Zwischen Alain und Cliff entwickelt sich eine merkwürdige Form der Hassliebe. Als Cliff sich schließlich dazu entscheidet, zum Islam zu konvertieren, beginnen seine Freunde, sich Sorgen zu machen, denn Cliff ist, wie Alain sagt, „viel zu intelligent, um an einen Gott zu glauben“. Und tatsächlich: Cliff konvertiert nicht, weil er wirklich glaubt, er hofft nur, Frieden in der Ordnung und dem strengen Regelwerk des Islam zu finden. Doch durch diese Hoffnung wird er immer besessener, geradezu fanatisch. Wer den Regeln nicht gehorcht, wer nicht streng nach dem Koran lebt, gehört bestraft.

Und so lernt er eine Gruppe junger Leute kennen, die ihn in ihre Welt einführen: die Welt des Islamismus, des Dschihad, der nichts mehr mit Religion zu tun hat. Als Cliff ins Kalifat zieht, ändert sich sein Leben drastisch.

Ein Jahr später kehrt er zurück. Hat er dem IS wirklich den Rücken gekehrt, wie er behauptet, oder ist er gar nach Berlin gekommen, um mit der Gesellschaft abzurechnen, die ihn immer ausgeschlossen hat…?

Meine persönliche Meinung zu dem Buch ist gespalten:

Einerseits gibt es viele spannende Passagen über den IS, die Differenzen zum Islam und über die Gefühle und Gedanken der Krieger und Selbstmordattentäter. Andererseits ist das Buch auch oft sehr langweilig oder versteift sich zu sehr auf eine bestimmte Szene, wie zum Beispiel die metaphorische ‘‘Dunkelheit‘‘ in Cliff, die seinen Hass und seine Verzweiflung ausdrückt.

„Die Attentäter“ ist ab 16 Jahren empfohlen, und ich finde, das ist das perfekte Lesealter für dieses Buch. Einige Kapitel waren teilweise sehr verwirrend geschrieben, und ich glaube, dass die meisten Jugendlichen auch erst mit ungefähr 16 Jahren beginnen, sich wirklich aktiv mit solchen Themen auseinanderzusetzen.

Florian, 13

Survive the night

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Titel: Survive the night

Autorin: Danielle Vega

Seitenanzahl: 272

Hauptfiguren:
>Casey hat gerade wegen ihrer Schmerztablettensucht einen Aufenthalt in der Entzugsklinik Mountainside Gardens hinter sich. Sie ist eine Mitläuferin und lässt sich leicht überreden.
>Shana hat Casey in der Klinik kennengelernt. Sie ist eine Draufgängerin, raucht und trinkt.
>Aya und Julie sind zwei Freundinnen von Shana.
>Sam ist der Ex-Freund von Casey und spielt gemeinsam mit seinem besten Freund Woodie in einer Band.
>Woodie spielt gemeinsam mit Sam in der Band „Feelings are enough“.

Handlung: Alles beginnt auf der Pyjama Party von Caseys ehemaliger besten Freundin. Casey möchte wieder ein normales Leben mit ihren alten Freundinnen führen. Doch als Shana, Aya und Julie mit einem Auto auf der Party auftauchen und sie mitnehmen wollen, willigt sie ein.

Sie fahren zu einer Party auf der die Band „Feelings are enough“ spielt. Plötzlich wird die Feier  von einem als Clown geschminkten Mann unterbrochen. Er weist auf eine weitere Party hin, welche um Mitternacht beginnt, „Survive the night“. Shana überredet Casey und so gehen sie, gemeinsam mit Aya, Julie, Sam und Woodie, zu der Party.
„Survive the night“ ist eine illegale Party und findet in einem verlassenen U-Bahn-Tunnel statt. Nach einiger Zeit möchte sich Casey in einem abgelegenen Neben-Tunnel ausruhen. Da findet sie plötzlich Julie. Sie ist tot. Als sie Sam ihren grausamen Fund zeigen möchte, ist die Leiche nicht mehr da. So machen sich alle gemeinsam auf den Weg um Julie zu suchen. Während sie gerade einen Tunnel absuchen hören sie plötzlich, dass die Polizei aufgetaucht ist. Als sie dann in den Haupttunnel zurückkehren, ist keiner mehr da. Sie wollen auch gehen, doch der Kanaldeckel, durch den sie reingekommen sind, ist verschlossen. So müssen sie einen anderen Ausgang suchen.
Auf ihrer Suche quer durch die verlassenen U-Bahn-Tunnel wird plötzlich noch einer von den Freunden ermordet.
Wer ist der Mörder? Wer wird als Nächstes sterben? Können sie den Ausgang rechtzeitig finden?

Meinung: Die Schreibweise der Autorin hat mir gut gefallen. Sie hat nicht zu detailliert, aber auch nicht zu langweilig oder emotionslos geschrieben. Es hat zwar lange gedauert, bis etwas Spannendes passiert ist, und das Ende hat mich sehr verwirrt, trotzdem empfehle ich das Buch gerne weiter. Ich würde es jedoch nicht so wie der Verlag ab 14, sondern ab 16 Jahren empfehlen, da viele Stellen, vor allem die, in denen über die Morde erzählt wird, unappetitlich geschrieben wurden.

Annina, 16 Jahre

DER RACHE SÜSSER ATEM

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In dem Buch “Der Rache süßer Atem” von Christine Eichel geht es um Maria. Sie wurde immer wieder von Männer betrogen und belogen und als sich schließlich auch Tom, von dem sie dachte, sie hätten eine gemeinsame Zukunft, von ihr trennt und eine andere heiratet, hat sie die Nase voll.

Sie beschließt Rache zu nehmen und diese fällt äußerst brutal aus. Ihr Vater hat ihr mehrere Gewehre von ihrem Großvater vererbt und ihr zu seinen Lebzeiten außerdem das Schießen beigebracht. Maria beginnt mit ihrem ersten Ex und arbeitet sich systematisch immer weiter, bis sie schließlich bei Tom ankommt. Doch schon zu einem früheren Zeitpunkt ist ihr die Polizei auf die Schliche gekommen und sie muss fliehen.

Eine zweite wichtige Rolle spielt der Kommissar Tesoro. Gleich nach dem ersten Mord taucht er bei ihr auf und fühlt ihr mehr auf den Zahn als Maria lieb ist. Aber sein Interesse gilt vor allem Maria selbst und so kommt es zu einem Rendezvous. Doch dann verschwindet Tesoro angeblich nach Italien und Maria fühlt sich erneut hintergangen, als sie dann auch noch ein Geheimnis über ihn herausfindet.

Das Ende des Buches ist meiner Meinung nach eher offen, allerdings gibt es nicht viele realistische Möglichkeiten, die passieren können.

Mir hat das Buch eigentlich recht gut gefallen und es war auch sehr gut geschrieben. Aber es war ein bisschen unrealistisch. Jeder ihrer Exfreunde hatte ihr irgendetwas angetan, aber für mich klangen die Vergehen bei manchen sehr ähnlich. Am Ende kam es mir dann auch so vor, als hätte Maria in manche Beziehungen mehr hineininterpretiert, als überhaupt existiert hat. Sie wirkt auch, meiner Meinung nach, so, als hätte sie psychische Probleme, vor allem da sie am Anfang so locker darüber nachdenkt, sich selbst umzubringen, nur aufgrund der Trennung von Tom. Was mir aber auch sehr gut gefallen hat ist, dass die Geschichte aus der Sicht von Maria, also der Mörderin, erzählt wird. Ich kenne bis jetzt keinen anderen Krimi bei dem das so ist.

Ich würde das Buch allen Jugendlichen ab 16 Jahren empfehlen, die gerne Krimis lesen. Vor allem eher Mädchen, da Männer in diesem Buch nicht so gut da wegkommen.

Nina, 15

Das literarische Kaleidoskop

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Ich liebe Gedichte. Sie schaffen es, dass man aus nur wenigen Wörtern eine große, bunte Welt erleben kann.  Sie sind lustig, traurig und manchmal sind sie von mal zu mal verschieden – man kann sich immer neue Bilder dazu vorstellen. Manchmal denkt man noch lange über sie nach. Das macht das Buch “Das  literarische Kaleidoskop” von Regina Kehm so besonders. Hier hat man eine Auswahl von sehr unterschiedlichen Gedichte und kurzen Texten (von Ringelnatz bis Kafka) und bekommt den Text in toller Schrift mit wunderschönen, atmosphärischen Bildern präsentiert. Hinten sind dann noch einmal alle Texte und Autoreninfos – das ist gut, weil man vorne nicht alles so gut lesen kann. Das ist ein ganz besonderes Buch, in dem man immer wieder sehr gerne blättert. Tolle bildliche Interpretationen! Danke! Bitte mehr davon!
Anna (17)

Sommer in Ephesos

Ephesos

Der Roman “Sommer in Ephesos” von Elisabeth Schmidauer, erschienen im Residenz Verlag, hat ein sehr schönes Cover. Die roten Mohnblumen darauf verweisen auf DEN Ort des Geschehens im Buch, auf Ephesos.

Die Ich-Erzählerin blick anlässlich des Todes ihres Vater auf ihre Kindheit und Jugend zurück und beschreibt in Rückblenden, warum sie sich und ihr Vater in den letzten Jahren nichts mehr zu sagen hatten.

Die Sprache des Buches ist sehr atmosphärisch, man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzten. Interessant ist auch, dass man die Ich-Erzählerin eigentlich nicht so gut leiden kann, weil sie eine harte junge Frau geworden ist, die nichts und niemanden in ihr Leben lässt und dennoch mit ihr fühlt. Der Handlungsstrang ist spannend geschildert und das Ende verrät erst, wie es zu dem Streit zwischen dem Vater, einem angesehenen Prof. für Archeologie  und dessen Tochter gekommen ist. Dieses Buch ist kein Jugendbuch, es ist ein Erwachsenenbuch, aber trotzdem hat es mir auch sehr gut gefallen. Es ist das perfekte Sommerbuch!

Luisa (16)

Wofür die Worte fehlen

Wofuer-die-Worte-fehlen

Mir hat das Buch nicht gefallen weil das Buch meiner Meinung nach eher für ältere Kinder ist. Es geht um einen Bub der von seinem Vater missbraucht wird wenn seine Mutter nicht daheim ist. Der Bub wird übrigens von starken Bauchschmerzen gequält. Er hat Angst vor den Zeiten in denen seine Mutter wegfährt.
Wie gesagt finde ich das Buch nicht so toll und kann es daher für 11 jährige wie mich nicht weiter empfehlen.

maria, 11 Jahre

“27″ von Kim Frank

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In dem von Kim Frank verfasstem Roman „27“ geht es hauptsächlich um die Gefahren, Freuden und Folgen des Berühmt-sein und um die Besessenheit einer Zahl – 27.

Mike ist ein Niemand. Ein Niemand, der von Anfang an überall in seinem Leben die Zahl 27 sieht und sich nur in seinem Wahn bestätigt fühlt, als er Unterlagen von seinem verstorbenen Onkel findet bei denen es sich um berühmte Künstler handelt, die im Alter von 27 gestorben sind. Mike ist ein Niemand, der Angst hat mit 27 zu sterben.

In einer Plattenfirma, in der er anfangs ein Praktikum macht, wird er von einer Band entdeckt und schließt sich ihr an. Sein Leben ändert sich radikal! Die Verwandlung in eins der berühmtesten und erfolgreichsten Gesichter des Rocks erfolgt quasi über Nacht und aus dem unscheinbaren Jungen wird ein Star. Schnell rutscht Mike in den Sumpf der Drogen, des Alkohols, der Frauen und auch immer mehr in seine Besessenheit und Angst vor der Zahl 27 hinein…

Doch man muss auch sagen, dass Kim Frank oft eine sehr derbe (manchmal auch sehr ordinäre), direkte und jugendliche Art hat, die bestimmt nicht jedem liegt. Aber gerade das fand ich besonders anregend, weil es die kalte Realität oft offenbart. Kim Frank beschönigt nichts und nimmt kein Blatt vor den Mund, er schreibt wie es ist und das meistens ohne Kompromisse! Manchen gefällt es, manchen nicht… Mir persönlich hat es auf jeden Fall imponiert, dass er den Mut hatte.

Was ich außerdem noch echt gut finde, ist, dass man einen wahnsinns Einblick in das Leben eines Stars bekommt, mit allen Höhen und Tiefen. Auch was das Berühmt-sein aus einem normalen Menschen machen kann hat Kim Frank sehr treffend dargestellt und fand ich teilweise sehr erschreckend.

Der Leser wird richtig in den Verfolgungswahn von Mike hineingezogen, der die Nummer 27 betrifft. Und genau wie bei dem Werk 23, hat man nach dem Lesen das Gefühl die Zahl überall wieder zu finden. Besonders der Tod von Amy Winehouse, die ja auch mit 27 gestorben ist und somit dem „Klub 27“ beigetreten ist, macht nochmal deutlich, wie viele Musiker in diesem Alter starben. Und da frag ich mich schon manchmal: Was hat es mit dieser Zahl/mit diesem Alter auf sich?

Einziger Kritikpunkt: zu kurz! ;-)

Moana, 16 Jahre