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Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen

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Originaltitel: Wonder Woman – Warbringer

Autorin: Leigh Bardugo

Seitenanzahl: 448

Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Kurz zum Inhalt: Diana lebt versteckt vor den Menschen gemeinsam mit ihren Amazonen-Schwestern auf der Insel Themiskyra, wo sie Tag für Tag versucht sich als Tochter der Königin zu beweisen. Als sie jedoch eines Tages das Mädchen Alia in der Nähe ihrer Insel aus einem Wrack rettet, stellt sich alles auf den Kopf: Auf Alia lastet der Fluch der Kriegsbringerin und somit ist sie dazu bestimmt, die Welt der Menschen ins Chaos zu stürzen. Jedoch nicht, wenn Diana es verhindern kann. Gemeinsam verlassen die beiden Mädchen die Insel der Amazonen und begeben sich auf eine waghalsige Reise, um den Fluch, der auf Alia lastet, zu brechen und die Welt zu retten, bevor es zu spät ist…

Meine Meinung: Von der ersten Seite an, schafft es die Autorin mit ihrem Schreibstil eine besondere Atmosphäre zu schaffen. Einem wird sofort klar, dass sie eine ganz andere Richtung einschlägt, als es der Film getan hat und wohl auch anders als die Comic-Bücher, die ich jedoch nicht gelesen habe, von denen ich mir aber sagen habe lassen, dass die ganz anders seien als dieses Buch.
Die Beschreibungen haben zugleich etwas Unkompliziertes, aber auch Mystisches. Es ist simpel genug um unterhaltend und flüssig zu sein, aber auch detailliert und verträumt genug, um eine eigene kleine Welt in der unsrigen zu erschaffen. Zwar spielt der größte Teil des Romans in alles andere als fiktionalen Städten wie New York, aber nie verliert die Erzählung das Magische. Die Elemente der griechischen Mythologie übernehmen aber auch nie die Überhand und sind verhältnismäßig geschickt ausbalanciert.

Auch die Thematiken in diesem Buch, die über die Weltrettung hinausgehen, aber auch die Figuren, sind vielfältig, aber nie plakativ, sondern fließen natürlich in die Erzählung ein: Indische, griechische, brasilianische und afro-amerikanische Charaktere, Selbstfindung, aber auch unschöne Tatsachen wie Rassismus sind in diesem Buch zu finden, aber immer authentisch repräsentiert, ohne groß aufzutragen.

Das wichtigste und prominenteste Thema in „Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen“ ist aber wohl die Freundschaft, insbesondere die aufrichtige und innige Freundschaft zwischen Mädchen, die in Jugendromanen leider oft nicht über das Geplänkel über Jungs hinausgeht. So aber nicht hier: Man spürt beim Lesen, wie Diana und Alia eine immer vertrauensvollere Bindung zueinander aufbauen, sich zusammen jeder Gefahr stellen. Gleichzeitig wird auch deutlich, wie stark die bereits bestehende Freundschaft zwischen Alia und ihrer besten Freundin Nim ist. Das einzige, was an der Freundschaft zwischen Alia und Nim ein wenig stört, ist, dass Nim die allzu ausgelutschte und bereits zu oft dagewesene „verrückte, laute“ beste Freundin ist. Was bei Diana und Alia unkonventionell ist, ist, was die Charaktereigenschaften betrifft, bei Nim und Alia umso konventioneller.

Neben den freundschaftlichen Verhältnissen sind die romantischen Verhältnisse zugebenermaßen aber auch nicht außer Acht zu lassen, auch wenn sie nur einen recht kleinen Teil der Geschichte einnehmen. Während die Romanze zwischen den Kindheitsfreunden Theo und Alia zwar einpaar süße Momente hat, aber sonst nicht sonderlich hervorsticht, war die Spannung zwischen Alias Bruder Jason und Diana doch sehr aufregend. Einerseits sind sie oft verschiedener Meinung, andererseits ist die Chemie zwischen ihnen beiden einfach sehr unterhaltend. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich die Szenen zwischen ihnen nicht verschlungen hätte.

Nachdem ganzen Gerede über die Charaktere, darf man aber natürlich auch nicht den Plot vergessen. Spannung, die durch zahlreiche Wonder Woman-typische Actionszenen, Mystik, aber auch durch eine große Wendung hervorgerufen wird, kommt keinesfalls zu kurz.
An Humor fehlt es auch nicht, denn dieses Buch bringt einen nur allzu häufig zum Lachen. Absurde Situationen, die sich daraus ergeben, wenn Diana in die vollkommen fremde, technik-dominierte Großstadt New York reist oder schlicht dem anderen Geschlecht begegnet, welches sie nun zum ersten Mal in ihrem Leben antrifft, sind einfach zu komisch. Aber auch die Dialoge zwischen den Charakteren sprühen nur so vor Witz und Sprüchen, die einem unwillkürlich ein Grinsen auf das Gesicht zaubern.

Fazit: „Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen“ ist ein humorvolles Actionabenteuer voller Frauen-Power und Freundschaft und unterhält einen von der ersten bis zu letzten Seite. Ob man Superhelden nun mag oder nicht: „Wonder Woman“ ist eine gelungene Mischung aus heroischem Epos und modernen Elementen, die für jeden Geschmack etwas bereithält.

Selin, 16 Jahre alt

MAGIC ACADEMY – DAS ERSTE JAHR

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von Rachel E. Carter

Inhalt:

Ryiah möchte gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder unbedingt auf die Akademie. Sie kommen aus einfachen Verhältnissen und möchten beide Magier werden. Leider werden von 122 Bewerbern nur 15 aufgenommen,  da nicht alle magische Kräfte haben und nur die, bei denen die Gabe am stärksten ist, können am Ende Lehrlinge werden.

Sie hat nicht so gute Chancen, da sie bis jetzt weder körperlich noch schulisch eine gute Ausbildung genossen hat. Zwei Drittel der Bewerber sind adelig und ihr weit überlegen. Außerdem scheinen Prinz Darren und Priscilla sie auf dem Kicker zu haben. Glücklicherweise halten wenigstens ihr Bruder und ihre neue Freundin Ella zu ihr. Wird sie es schaffen, das Probejahr durchzuhalten, und wird sie nach der Abschlussprüfung angenommen?

Meine Meinung:

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war sehr spannend und es gab einige unerwartete Wendungen. Man hatte einen Lesefluss und ich habe es nicht zur Seite gelegt, bis ich fertig war. Ich bin auch sehr froh, dass der zweite und dritte Band schon bald erscheinen. Ich hoffe die folgenden Teile werden mir genauso gut gefallen.

Fazit:

Ich würde 5/5 Sternen geben, weil ich eigentlich nichts finden kann, das mir nicht gefällt. Ich würde es allen empfehlen, die gerne magische Geschichten mögen (irgendwie logisch). Allerdings würde ich sagen, dass es an manchen Stellen für Kinder unter 11 Jahren eventuell zu grauslich sein könnte.

Isabel, 13

Kiss me in Paris

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Autor: Catherine Rider

Erscheinungsdatum: 2. Oktober 2017

Seitenanzahl: 251 Seiten

Schreibweise: einfach und sehr flüssig geschrieben

Inhalt

Serena Fuentes aus New York hat den Plan mit ihrer Schwester die Orte in Paris abzuklappern, die ihre Eltern bei derer Hochzeitsreise besucht haben, um über den Tod ihres Vaters hinwegzukommen. Doch als Lara lieber mit ihrem Freund nach Madrid fliegt, macht sich Serena allein auf den Weg und lernt den Franzosen Jean-Luc kennen, mit dem sie anfangs nicht sehr gut auskommt. Das ändert sich aber im Laufe des Tages noch ein paar Mal…

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Das Titelbild bringt das weihnachtliche Paris- Flair ziemlich gut rüber: Es zeigt verschiedene verschneite Orte in Paris, wie den Eiffelturm oder die Seine. Außerdem wird man, meiner Meinung nach, durch das Cover angesprochen, das Buch zu lesen.

Meinung:
Ich hab das Buch deshalb ausgewählt, weil ich mich allein schon wegen dem Cover so in Weihnachtsstimmung gefühlt hab und den Klappentext sehr spannend gefunden habe.

Mir gefällt dieser Winter-Roman super gut und empfehle es den Leuten, die lustige Liebesgeschichten mit ein bisschen Drama und auch Spannung mögen.

Shara

Finn Black – Der falsche Deal

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Autor: Kevin Brooks

Thriller

Seiten: 91

Finn Black ist 15 und muss jeden Samstag bei seinem Vater herumsitzen, wo auch sein Großvater und sogar Urgroßvater wohnen. Er findet es sehr langweilig, aber er kommt trotzdem immer und sieht mit ihnen Fernseher.

Aber eines Tages kommt eine junge Frau in das Wohnzimmer, die einen Supermarkt überfallen hat. Die Polizei ist hinter ihr her und sie nimmt alle als Geiseln.

Erst hält Finn zu seiner Familie, aber dann hilft er der Geiselnehmerin, weil er mit ihr Mitleid hat. Außerdem ist sie sehr hübsch.

Am Ende ändert sich dann alles noch einmal. Das habe ich nicht erwartet!

Mir hat das Buch gut gefallen, es war der erste Thriller, den ich gelesen habe (das ist eine Art Krimi). Er ist sehr kurz, so dass ich ihn schnell gelesen habe. Aber am Ende hätte ich gerne noch mehr gewusst. Ich finde auch, dass Finn sich ganz am Ende (also wirklich am Ende) eigentlich ein bisschen dumm verhält. Aber sonst mochte ich ihn schon.

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

Sebi, 13 Jahre

This Love has no End

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Über das Buch:

Das Buch „This Love Has No End“ von Tommy Wallach handelt von dem 17-jährigen Jungen Parker, der eines Tages in einem Luxushotel dem faszinierenden silberhaarigen Mädchen Zelda begegnet und dann schildert, wie es sein Leben verändert hat.

Inhalt:

Als die Hauptfigur Parker Santé eines Tages im Luxushotel Palace dem atemberaubenden Mädchen Zelda begegnet, die ein auffälliges dickes Banknotenbündel besitzt, ahnte er nicht, was das für Auswirkungen auf sein späteres Leben hat. Die Silberhaarige zog ihn durch ihre mysteriöse und geheimnisvolle Art in ihren Bann und traf ihn mitten ins Herz. Doch als Zelda ihm mitteilt, dass sie das gesamte Geld dem Erstbesten schenken, und dann von der Golden Gate Bridge springen wird, wenn sie einen bestimmten Anruf erhält, weiß Parker nicht, ob sie nur lügt oder doch die kuriose Wahrheit sagt.

Daraufhin schließen sie einen äußerst ungewöhnlichen Pakt:

Zelda gibt das Geld für Parker aus, doch danach muss er sich um seine Zukunft kümmern. Parker nutzt diese Zeit und versucht Zelda mit allen Mitteln und seiner Liebe zu überzeugen, wie wertvoll das Leben eigentlich ist.

Und so beginnt eine magische Geschichte über die erste Liebe, das Glück, den Tod und die Erkenntnis, was das Leben eigentlich wert ist.

Meine Meinung:

Ich habe es mir damals gewünscht, da mich das Genre und die Handlung an sich sehr ansprach und eine der Hauptfiguren Zelda heißt, denn ich bin ein sehr großer „The Legend of Zelda“-Fan und konnte mit dieser Kombination einfach nicht mehr widerstehen. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Das Buch war leicht zu lesen, denn es ist beinhaltet zumal die Alltagssprache und wurde aus Parkers Sicht geschrieben. Mich hat eigentlich rein gar nichts an diesem Buch gestört, weil es für mich persönlich eine perfekte Mischung aus Humor, Freundschaft, Liebe, nicht zu viel Kitsch, Trauer (ich habe am Ende geweint) und Weisheit war. Dennoch gefiel es mir nicht so, dass auf dem Cover ein Pärchen abgebildet worden ist, denn das zerstört meiner Meinung nach die eigene Imagination wie Parker und Zelda für die/den Leserin/Leser letztendlich aussehen sollen. Aber ich habe die Geschichte sehr genossen, gerne gelesen und will jetzt auch durch das Buch unbedingt einmal San Francisco besuchen, da die Handlung dort spielt und man im Buch sehr vieles über diese interessante Stadt erfährt.

Empfehlung:

Ich kann das Buch allen John Green-Fans, Stephen Chbosky-Fans und generell allen Jugendlichen ab 14 Jahren empfehlen, die eine etwas andere Liebesgeschichte lesen wollen, denn es wurde wirklich unfassbar lieb und schön geschrieben.

Samantha, 16 Jahre

Tote Mädchen lügen nicht

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Autor: Jay Asher

Hauptprotagonisten: Hannah Baker, Clay Jensen

In dem Buch `Tote Mädchen lügen nicht‘ geht es um ein Mädchen, welches sich ihr Leben genommen hat. Sie hinterlegte 13 Kassetten, auf denen sie 13 Gründe bzw. Personen nennt, weswegen ihr Leben ein Ende nahm.

Das Buch wird aus Clays Sicht erzählt. Er ist mehr oder weniger auch ein Grund, weswegen sie Suizid beging. Seit dem Tag, an dem Hannah sich ihr Leben nahm, war alles anders, doch seitdem die Kassetten an die 13 Personen verschickt wurden, geriet alles drunter und drüber.

Meiner Meinung nach finde ich es interessant, dass ein berühmter Autor ein Buch über dieses Thema schrieb, da so etwas nicht allzu oft vorkommt.                                                                                                       Ich habe auch die Serie gesehen und in der wird mehr über Clay erzählt und wie er damit umgeht, als im Buch. Was ich aber in der Serie nicht so gut fand ist, dass ein paar Gründe, die sinnlos und auch nicht gerade klug waren, schön geredet wurden. Wie gesagt waren manche Gründe echt unnötig und sie hatte auch selbst viel Schuld, doch trotzdem finde ich das Buch ziemlich gut.

Ich würde dem Buch 4/5 Sternen geben und an 13/14- Jährige empfehlen, die sich für solch ein Thema interessieren.

Elena/13

Du neben mir (und zwischen uns die ganze Welt)

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Autorin: Nicola Yoon

Hauptfiguren: Oliver (Olly), Madeline (Maddy)

Madeline ist ein 18-jähriges Mädchen mit einer außergewöhnlichen Krankheit: Sie ist allergisch gegen die Welt. Sie darf nicht rausgehen, sonst stirbt sie sofort. Sie kam mit dieser Krankheit ziemlich gut aus, bis neue Nachbarn einzogen, darunter auch Olly. Seitdem hat sich ihr Leben ganz verändert.

Sie verstehen sich vom ersten Moment an. Sie kommunizieren anfangs nur durchs Chatten.

Doch plötzlich geschah was Schlimmes, was sie dazu brachte, was unglaublich Gefährliches zu machen. Seit diesem Moment riskieren sie alles.

Das Buch ist in einem wunderschönen Stil aus der Ich-Perspektive (Madelines Sicht) geschrieben worden. Auf manchen Seiten befinden sich kleine Zeichnungen, die dem Buch noch mehr Leben verleihen. Man wird direkt in das Buch ‘reingezogen’ und kann es nicht mehr weglegen.

Ich würde das Buch 13/14-Jährigen empfehlen, und zwar nicht nur für Mädchen, die sich für kleine Abenteuer und eine wunderschöne Liebesgeschichte interessieren.

Das Buch kriegt auf jeden Fall 5/5 Sternen.

Elena/13

Rat der Neun – Gezeichnet

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Autorin: Veronica Roth

Seitenanzahl: 604

Erscheinungsdatum: 17.1.2017

Inhalt:

In dem Buch „Rat der Neun“ geht es um eine andere Galaxie, wo es viele Planeten mit den unterschiedlichsten Menschen und Kulturen gibt. Jeder Mensch verfügt über eine gewisse Gabe, die sich im Laufe ihres Lebens entwickelt.  Jedoch gibt es wenige Auserwählte, die ein „Schicksal“ haben, welches die Zukunft von jedem bestimmt. Diese Auserwählten gehören den „gesegneten“ Familien an. Die Tochter einer solchen Familie trägt den Namen Cyra vom Volk der Shotet. Doch ebenfalls Akos und sein Bruder Eijeh von dem benachbarten friedliebenden Volk gehören einer solchen Familie an.

Cyras tyrannischer Bruder Ryzek versucht jedoch mit allen Mitteln, seinem Schicksal aus dem Weg zu gehen und entführt dafür die beiden thuvesischen Brüder Akos und Eijeh. Auch benutzt er dafür seine eigene Schwester. Denn ihre Lebensgabe ist Schmerz, Schmerz, den sie sich selber, aber auch anderen, mit einer Berührung zufügt.

Ryzek stellt Cyra Akos zu Verfügung, dessen Gabe es ist, den Strom, der sie alle durchfließt und verantwortlich für ihre Lebensgaben und Schicksale ist, zu unterbrechen, um ihre Schmerzen zu lindern. Mit der Zeit verstehen die beiden sich immer besser und Cyra entscheidet sich dazu, Akos zu helfen, seinen Bruder zu befreien und auch wenn es bedeutet, dafür ihren eigenen zu zerstören.

Meine Meinung:

Ich fand das Buch sehr interessant und abwechslungsreich. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und auch die Storyline war spannend und man konnte sich gut in Cyras Haut hineinversetzen. Da es Fantasy bzw. Science-Fiction war, musste man sich am Anfang natürlich erst zurechtfinden und mit den ganzen fremden Wörtern und Begriffen klar kommen, jedoch war nach sehr kurzer Lesezeit alles relativ klar. Wem Bücher in Richtung „Die Bestimmung“ oder „Tribute von Panem“ gefallen haben, für den ist dieser Roman nur weiterzuempfehlen.

Umus (12)

Nächstes Jahr am selben Tag

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Autorin: Colleen Hoover

Hauptfiguren: Fallon, Ben

In dem fantastischen Roman von Colleen Hoover geht es um zwei Jugendliche:

Fallon, die Tochter eines Schauspielers, die ein tragischen Unfall hatte und jetzt Narben davon trägt, und Ben der als Schriftsteller arbeitet bzw. kreatives Schreiben studiert und ein traumatisierendes Erlebnis hinter sich hat.

Die beiden lernen sich unter besonderen Umständen kennen, denn genau am selben Tag zieht Fallon nach New York. Ab diesem Tag beschließen sie, sich jedes Jahr am selben Tag zu treffen. Doch plötzlich passiert etwas Schreckliches, das alles aus dem Konzept bringt.

Das Buch war mit Abstand eines der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Der Stil war wunderbar, die Geschichte toll, das Cover passend und man hat so mitgefühlt, egal was passiert ist. Ich hab zwar noch nie ein Colleen Hoover-Buch gelesen, aber viel von ihr gehört und ich wurde ganz und gar nicht enttäuscht. Ich würde das Buch wirklich jedem Roman-Fan weiterempfehlen. Das Buch verdient definitv 5/5 Sternen.

Elena/13

Wir fliegen, wenn wir fallen

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Autorin: Ava Reed

Verlag: ueberreuter

Seitenanzahl: 295

Inhalt:

Das Buch “Wir fliegen, wenn wir fallen” handelt von Yara und Noel, die beide mit einer schweren Vergangenheit zu kämpfen haben, die sie immer wieder einholt.

Als Phil, der Großvater von Noel und der “Rettungsanker” von Yara, an einem Herzinfarkt stirbt, hinterlässt er ihnen eine Liste mit zehn Wünschen, die sie gemeinsam erfüllen sollen. Yara und Noel, die beide anfangs überhaupt nicht begeistert sind, da sie sich fast fremd und einander auch unsympathisch sind, willigen nur Phil’s Andenken wegen ein.

Die Wünsche schicken sie auf eine Reise in einige Länder der Welt, denn die Wünsche sind beispielsweise auch “Die Nordlichter beobachten” oder “Einen Spaziergang im Regenwald machen”. Auf ihrer Reise kommen sie sich immer näher und kommen zu der Erkenntnis, dass das Leben viel zu kurz ist, um in der Vergangenheit zu leben.

Meine Meinung:

Die Geschichte ist in einem sehr schönen Schreibstil geschrieben, der leicht zu lesen ist. Abwechselnd sind die Kapitel aus Yaras und Noels Sicht erzählt, dies gibt einem ein besseres Verständnis. Auch sonst ist das Buch sehr kurzweilig – ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen.

Ich habe das Buch ohne Erwartungen gelesen und bin im Nachhinein froh, dass ich es getan habe. Ich musste noch oft daran denken, denn einige Sätze waren sehr schön und poetisch formuliert, sodass sie einem einfach im Kopf hängen bleiben.

Alles in Allem hat es mich sehr überrascht und auch bewegt.

Ein wirklich lesenswertes Buch über Liebe, Verlust und wie man damit umgeht!

Ines, 13

Last Year’s Mistake

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In dem Buch ‘Last Years Mistake’ ,von der Autorin Gina Ciocca, geht es um Kelsey ,die gerade in einer glücklichen Beziehung mit ihrem Freund Ray ist. Doch plötzlich findet sie eine Medaille, die sie sehr an ihren ehemaligen besten Freund David erinnerte. Sie waren ziemlich gut befreundet, bis eines Tages Kelsey wegzog und die Freundschaft zerbrach.

Neuer Ort, neues Glück, lernte sie in Rhode Island Ray kennen, mit dem sie dann auch zusammen war. Doch plötzlich kriegt sie mit, dass David auch hergezogen ist und die ganzen Erinnerungen kommen wieder hoch.

Das Buch ist voll mit Drama gefüllt und hat eine wunderschönen Stil, doch manchmal war die Handlung nicht so aufregend, wie sie wahrscheinlich hätte sein sollen. Ab der ersten Seite beginnt schon das ganze Drama , doch manchmal ist es sehr vorhersehbar. Die Geschichte war zwar ein bisschen typisch, dennoch gab es paar Schockmomente.

Alles in allem war es nicht das beste Buch, aber es war auch nicht schlecht.

Ich würde dem Buch 3/5 Sternen geben und es für 14-Jährige empfehlen, die sehr auf Drama-Liebesgeschichten aus sind.

Elena/13

Solo für Girl Online

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‘Solo für Girl Online’ ist der dritte teil des Buches ‘Girl Online’, welches von der Youtuberin Zoella alias Zoe Sugg geschrieben wurde.

Ich finde die Bücher klasse, sie sind einfach bezaubernd und herzerwärmend.

In diesem Teil geht es darum, dass Penny, eine Bloggerin,zurück in Brighton ist, nachdem sie aus der Welttournee ihres Freundes, der ein Musiker ist, ausgestiegen ist. Noah, ihr Ex-Freund, beschließt, dass er sich eine Auszeit nimmt, auch von der Tournee aussteigt und sich bei niemanden mehr meldet, nicht einmal bei seiner Oma oder seiner kleinen Schwester.

Als sich Penny ablenken will, fährt sie nach London zu ihrer Freundin und besucht sie an ihrer neuen Schule. Dort lernt sie einen Jungen kennen, der sich ebenfalls sehr für Fotografie interessiert und hinreißend aussieht. Doch kommt sie durch ihn über Noah hinweg? Und bleibt Noah für immer verschwunden?

Das Cover ist so wie immer wunderschön und mit kleinen Fotos geschmückt.

Ich würde das Buch 13 Jährigen empfehlen und es in die Kategorie Roman einordnen.

Elena, 13

Dein Leuchten

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Autor: Jay Asher

Erscheinungsdatum: 31.10.2016

Seitenzahl: 313 Seiten (groß geschrieben)

Schreibweise: sehr einfach geschrieben

Inhalt:

Sierra fährt jeden Winter nach Kalifornien, um mit ihren Eltern auf ihrem kleinen Weihnachtsbaumplatz Tannenbäume zu verkaufen. Doch dort trifft sie einen mysteriösen Jungen namens Caleb, in den sie sich sofort verliebt. Laut den Gerüchten, die über ihn verbreitet werden, soll er seine Schwester mit einem Messer bedroht haben.

Sie erlebt einen Wintertraum zwischen Liebe und Verzweiflung…

Cover:

Das Titelbild ist sehr schön gestaltet, es zeigt ein Mädchen – Sierra -, die von leuchtenden Punkten umgeben ist.

Meinung:

Anfangs war das Buch sehr mühsam und zäh, denn es passierte nichts Aufregendes oder Wichtiges. Mit der Zeit entwickelte sich eine Handlung und ich habe die letzten 15 Kapitel ziemlich schnell lesen können. Man braucht bei diesem Roman einfach Geduld und Zeit.

Die Geschichte selbst ist perfekt für Weihnachten und ich empfehle sie für 13-14 Jährige die gerne dramatische und spannende Liebesgeschichten lesen.

Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit

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Von Virginia Boecker
Hauptcharakter: Elizabeth Grey

! Man sollte die Rezension nur lesen, wenn man den ersten Teil schon gelesen hat!

Hintergrundinfo aller Charaktere aus Band 2 + wichtige Details vom ersten Band:

Elizabeth Grey: Sie ist zuerst Hexenjägerin unter der Führung von Blackwell, um genauer zu sein eine der besten. Doch nachdem sie betrunken und mit Hexenkräutern gefunden wird, wird sie ins Fleet-Gefängnis, das Gefängnis, wo alle Hexen hinkommen und verbrannt werden, eingesperrt. Doch nach einigen Tagen wird sie von Nicholas Perevil gerettet. Als sie bei ihm ankommt, verschweigt sie jedem, dass sie eine Hexenjägerin ist. Obwohl sie oft flüchten will, schließt sie sich Nicholas Gruppe an und kämpft gegen Blackwell, der ein dunkles Geheimnis verbirgt. Es fällt ihr schwer, ihr Geheimnis für sich zu behalten, und nach und nach finden es alle heraus.

Nicholas Perevil: Er ist der meistgefürchtetste Hexer und Reformist Anglias, doch er wird mit einer Fluchtafel belegt. Er vertritt die Reformisten, welche für die Magie sind. Er nimmt Elizabeth bei sich auf, da eine Seherin sagte, sie sei die Besondere, jene, die die Fluchtafel zerstören kann

John Raleigh: John ist Heiler und hat sie, nachdem Nicholas Elizabeth halb tot aus dem Gefängnis brachte, wieder gesund gepflegt.

Fifer: Fifer ist Nicholas Schülerin und somit eine Hexe. Sie verachtet Elizabeth sehr, doch da Fifer Nicholas so sehr mag, schließt sie sich mit Elizabeth zusammen.

Blackwell: Blackwell ist der ehemalige Lehrmeister von Elizabeth und hat die alleinige Macht zu entscheiden, ob jemand der der Hexerei beschuldigt wird, stirbt, oder weiterleben darf.

Caleb: Caleb ist Elizabeths bester Freund und ein Hexenjäger so wie sie. Er wollte sie aus dem Gefängnis befreien, schaffte es aber nicht.

Skyler: Fifers Freund und ein Wiedergänger, das heißt, dass er schon mal gestorben ist, doch wiederbelebt wurde. Er hilft Elizabeth und Fifer bei der Suche nach der Fluchtafel.

Rezension:

Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit ist der 2. Band der Geschichte und erzählt, was nach den Ereignissen des Kostümfestes passiert. Elizabeth Greys Gerichtsverhandlung steht an und das Urteil lautet: Sie soll Blackwell besiegen.

John, der mittlerweile mit Elizabeth zusammen ist, will ihr helfen wo er kann, auch wenn sie das nicht will. Ohne ihr Stigma, was sie früher immer geheilt hat, doch jetzt jemand anderem gehört, fühlt sie sich machtlos. Deshalb trainiert sie in einem Lager namens Rochester zusammen mit Fifer und Skyler.
George, ein weiterer Verbündeter und ehemaliger Spion der Reformisten, ist währenddessen im Nachbarstaat Francia, um eine größere Armee aufzubauen.
Ganz unerwartet trifft Elizabeth in ihrem Kampf gegen Blackwell auf den ehemaligen König Malcolm, der auch ihr Geliebter war. Sie lernt neue Verbündete kennen und erfährt etwas über das wahre Schicksal ihres ehemals besten Freunds Caleb.

Doch die Geschichte erzählt nicht nur den Kampf gegen Blackwell, sondern auch, wie die Beziehung von Elizabeth und John weitergeht. Sie versucht alles um ihn am Kämpfen zu hindern, doch er wird immer fieser und vergisst was er mal war. Ein Heiler. Jemand der Menschen rettet und keine tötet.

Meine Meinung zu dem Buch ist komplett positiv. Nachdem der erste Teil schon toll war und eine tolle Grundlage für den finalen Kampf brachte, ging es im zweiten Band spannend weiter.

Elizabeth lernt ihre verwundbare Seite kennen und muss mit vielen Schicksalsschlägen klarkommen.

Das Buch war eine wunderbare Mischung aus Roman und Fantasy und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Vor allem das große Finale war toll geschrieben, auch wenn es sehr traurig zum Ende hin war.

Die Charaktere wurden gut weitererzählt. Man hat noch mehr von Elizabeth erfahren können, doch John, Blackwell, Malcolm, Fifer und Skyler hatten auch zahlreiche Facetten und man hat immer wieder etwas Neues erfahren.

Man erkennt schon seit dem ersten Band nicht, wer wirklich gut und böse ist, doch dieses Mal war es noch schwieriger zu erkennen und noch dramatischere Handlungen entstanden dadurch. Es kamen auch fast alle Charaktere nochmal vor, auch wenn sie nur mal kurz erwähnt wurden.

Das Cover ist wunderschön gestaltet und auch der Schreibstil war toll.

Ich habe letztendlich nur positive Kritik zu vergeben und wünsche mir, dass, obwohl die Geschichte ein gelungenes Ende fand, alles doch irgendwie noch weitergeht. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen für alle, die gerne eine Mischung aus Drama, Liebe und Fantasy haben.

Alex,13

Blind Walk

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‘Blind Walk’ ist ein mitreißender Thriller von Patricia Schröder.
Es geht um eine kleine Gruppe die sich zu einem “Blind Walk” anmelden, in der Hoffnung, dass sie ein abwechslungsreiches Abenteuer erleben. Dazu werden sie mit verbundenen Augen und nur wenigen Hilfsmitteln in der Wildnis ausgesetzt, in der sich zuerst niemand auskennt, und sie müssen einen Ausweg finden. Doch das Abenteuer wird zum vollen Chaos: Ein paar Menschen sterben, die anderen sind schwer verletzt, und ein paar liegen im Koma.
Es werden drei Geschichte abwechselnd erzählt, die am Ende zur einer verschmelzen.

Das Cover ist sehr schön und passt auch zum Ort des Geschehens.

Mir hat das Buch sehr gefallen, ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen. Es nimmt manchmal sehr unerwartete Wendungen und das ist auch gut so, denn das zieht den Leser noch mehr in den Bann. Obwohl die Hauptprotagonistin 17 ist, trifft sie manchmal unreife Entscheidungen, doch am Ende hat sie alles gut gemacht.

Ich empfehle das Buch eher für 13- bis 14-Jährige.

Elena, 13

Siren

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’Siren’ von Kiera Cass entführt die Leser in eine etwas überdrehte, aber dennoch wundervolle Liebes-Fantasy-Geschichte.

Die Hauptprotagonistin ist Kahlen. Sie dient dem Meer und bringt mehrere Menschen mit ihrer Stimme um, um das Meer zu füttern und der Menschheit zu helfen. Als Sirene muss man dem Meer 100 Jahre dienen, aber man altert nicht und ist wunderschön, braucht keinen Schlaf und kein Essen. Dennoch gibt es aber strenge Regeln. Ein Wort an einen Sterblichen und schon wird er in den Tod getrieben. Das war für Kahlen kein Problem, da sie sehr abweisend gegenüber den Menschen war.

Doch eines Tages lernte sie einen Jungen in der College-Bibliothek kennen, Akinli. Er ist jung, attraktiv und perfekt für Kahlen. Er redet gerne mit ihr, obwohl sie nie antworten kann, da sie ihn sonst töten würde, was sie auf gar keinen Fall will, da sie ihn liebt. Deswegen antwortet sie in Gebärdensprache, gestikuliert oder schreibt es auf. Kahlen und Akinli erleben eine Liebesgeschichte, die gegen Ende ein bisschen turbulent wird, aber doch ein Happy End hat.
Mir gefiel das Buch sehr, obwohl es am Anfang ein bisschen kompliziert zum Lesen ist, doch man gewöhnt sich daran. Die Handlung ist manchmal sehr schnell, manchmal ausführlicher und manchmal nicht, aber immer passend.
Das Cover passt sehr gut zum Buch, man sieht eine junge Frau in einem wunderschönen Kleid, das vor einem Meer steht.
Ich würde das Buch ab 13/14 empfehlen für Menschen die sich für Romantik und bisschen Fantasy interessieren.
Elena, 13

Herz aus Nacht und Scherben

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Von Gesa Schwartz

Hauptfiguren: Milou und Niv

Aufgrund von Renovierungsarbeiten in der Wohnung von Milous Onkel Mathis fährt Milou zu ihrer Großmutter nach Venedig. Dort hat sie viele Erinnerungen, da sie mit ihren mittlerweile verstorbenen Eltern und ihrer Großmutter hier gelebt hat. Doch lange kann sie nicht in Erinnerungen schwelgen: Jede Nacht verschwinden Kinder durch einen seltsamen Nebel und danach weiß niemand mehr von deren Existenz, bis auf Milou. Sie selbst kann nur ganz knapp von Niv gerettet werden. Milou kann zwischen der Scherbenwelt, einer Welt die aus menschlichen Träumen besteht, und der realen Welt wandeln. Dies erfährt sie durch Niv.Niv ist ein Rabenwandler (möchte hier nicht zu viel von seinem Geheimnis erzählen!) Er rettet Milou mehrere Male und klärt sie über die Scherbenwelt auf. Er nimmt sie mit in die Scherbenwelt um alles wieder in Ordnung zu bringen. Er ist anfangs eher zurückgezogen und mysteriös, doch er wird immer netter und offener.

Meine Meinung ist leider nicht komplett positiv. Die Geschichte finde ich wirklich toll und spannend, doch leider kann man durch die vielen Nebensätze nicht jeden Satz verstehen. Dadurch gab es oft Momente, wo ich nicht weiterlesen konnte, sondern stoppen und noch einmal lesen musste. Die Charaktere gefallen mir sehr gut, auch wenn man meiner Meinung nach mehr aus ihnen herausholen hätte können.

Das Cover ist wirklich sehr schön gestaltet. Es wirkt düster, was auch perfekt zur Stimmung im Buch gepasst hat. Das Buch ist mit seinen knapp 550 Seiten auch schön lange und hat es geschafft, bis zum Ende Spannung zu erzeugen.

Ich kann das Buch empfehlen, allerdings sollte man sich die Zeit nehmen und das Buch nur an ruhigen Orten lesen, da man einige Sätze sonst nicht verstehen könnte.

Meine Punkte:
Inhalt: 10/10 Punkte
Schreibstil: 7.5/10 Punkte
Charaktere: 8.5/10 Punkte
Cover: 10/10 Punkte
Länge: 10/10 Punkte
Gesamtwertung: 9.2/10 Punkte

Alex, 13

Weltenriss Die Karten der verlorenen Zeit

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Autorin: S.E. Grove (aus dem Amerikanischen von Christian Dreller)

Seiten: 573

Worum geht es? Seit der großen Disruption leben die Menschen auf der Erde in unterschiedlichen Zeitaltern. Die 13-jährige Sophia lebt bei ihrem Onkel, Shadrack, seit ihre Eltern von ihrer Forschungsreise nicht zurückgekehrt sind. Nun will die Regierung die Grenzen schließen und niemanden mehr hinein- oder hinauslassen. Als Sophia alt genug ist, beschließen die beiden, sich auf die Suche nach dem verschollenen Forscherpaar zu machen, doch soweit kommen sie nicht… Shadrack wird von Männern mit seltsamen Narben entführt und hinterlässt seiner Nichte nur eine Nachricht, sie solle „Veressa“ suchen. Doch wo ist das? Ist es überhaupt ein Ort? Oder doch eine Person? Sophia macht sich mit ihrem neuen Freund Theo auf die Suche nach ihrem Onkel und eine große Abenteuerreise beginnt.

Wie schreibt die Autorin? Den Schreibstil des Buches finde ich sehr angenehm. Die Autorin schreibt zwar detailliert, aber doch nicht langweilig. Wir lesen die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Sophia und von Shadrack und ich finde, dass die unterschiedlichen Sichtweisen gut umgesetzt wurden.

Meine Meinung: „Weltenriss“ ist ein sehr gut durchdachtes Buch, bei dem man einfach merkt, dass noch sehr viel dahinter steckt. Die Autorin erschafft eine eigene Welt beziehungsweise eine eigene Zeit, in der die ganze Handlung spielt. Meiner Meinung nach ist „Weltenriss“ kein Ich-muss-es-unbedingt-lesen-Buch, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

Ich finde, die Protagonistin, Sophia, ist etwas zu jung, um sich gut in sie hineinversetzen zu können. Vielleicht fällt das jüngeren Lesern leichter…

Empfehlung: Dieses Buch kann, finde ich, ab 13 Jahren gelesen werden, da es nicht zu kompliziert geschrieben ist. Es ist sowohl etwas für Jungs, als auch für Mädchen, da das Thema für jeden interessant sein kann. Die Geschichte ist zwar recht lang, es  wird jedoch nie langweilig, sodass man einfach bis zum Ende lesen muss. Alles in allem ein empfehlenswertes Buch, das einen in eine andere Welt entführen kann.

Kathi, 16

Phantasmen

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Das Buch „Phantasmen“ von Kai Meyer, erschienen im September 2016, handelt von zwei Geschwistern, die in einer Welt voller Geister leben. Denn seit dem sogenannten „Punkt Null“ tauchen ununterbrochen überall die Geister der Toten auf.

Einige Monate nach Beginn dieses Phänomens beschließen Rain, die Hauptfigur des Buches aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, und ihre jüngere Schwester Emma, an den Ort zu fahren, an dem das Flugzeug ihrer Eltern vor ungefähr drei Jahren abgestürzt ist. Das Ziel ihrer Reise ist  es ihre Eltern, auch wenn nur in Form von Geistern, ein letztes Mal zu sehen. Normalerweise sind die Geister auch harmlos, da sie nur im Stande sind, sich in Richtung Sonne zu drehen und ein mysteriöses Licht auszustrahlen.

Jedoch ändert sich dies nun, denn sobald Rain und Emma die Geister ihrer Eltern erblicken, schleicht sich ein Lächeln auf ihre Gesichter. Und dieses Lächeln bedeutet nichts Gutes. Jeder, der in der Nähe der Geister ist, stirbt einen qualvollen Tod. Auch Rain und Emma entgehen diesem grausamen Schicksal nur um Haaresbreite.

Letztendlich „verbünden“ sich die Geschwister mit Tyler, einem praktisch unbekanntem Norweger, der genauso wie sie Antworten haben will. Er scheint jedoch mehr über das Ganze zu wissen als die beiden Geschwister und somit schließen sich Emma und Rain ihm, auf der Suche nach der Wahrheit, an.

Mir persönlich hat das Buch eigentlich relativ gut gefallen. Das Einzige, was mich gestört hat ist, dass meiner Meinung nach durch die eher einfache Schreibweise die Spannung teilweise verloren geht und manche Kapitel ein bisschen langwierig wirken. Der Roman ist also besser geeignet für Menschen, die einen Schreibstil mit kürzeren Sätzen bevorzugen.

Am Anfang war die Handlung auch actionreicher und somit fesselnder, doch dies nahm mit dem Fortschritt der Geschichte immer mehr ab. Es wurde besonders genau auf Details eingegangen, die für den Verlauf der Handlung unwichtig sind und wichtigere Fakten wurden teilweise nur nebenbei erwähnt. Auf mich wirkte die Geschichte auch an bestimmten Passagen unrealistisch und zu dramatisiert. Insgesamt ist die Geschichte aber trotzdem  äußerst interessant und  spannend und ich würde das Buch  grundsätzlich 13 bis 15-Jährigen sowie allen, die eher mildere Geistergeschichten bevorzugen, empfehlen.

Damla, 17 Jahre

Miranda Lux – Denken heißt zweifeln oder warum jede Geschichte zwei Seiten hat

Denken heißt zweifeln oder warum jede GEschichte zwei Seiten hat

Autor : Oliver Schlick
Verlag : ueberreuter
Seitenanzahl : 398

Inhalt:
Das Buch Miranda Lux von Oliver Schlick handelt von der fünfzehnjährigen Miranda, die ein Mitglied vom sogenannten Zweifelwerk ist, einer Gemeinschaft, die alles in Frage stellt und fest von der Existenz von Ufos überzeugt ist.

Als Miranda sieben Jahre alt ist, ereignet sich ein Unfall bei dem Mirandas Eltern sterben, beziehungsweise verschwinden. Denn Miranda zweifelt daran, dass sie tatsächlich das Zeitliche gesegnet haben, und sucht nach Hinweisen, um zu beweisen, dass sie noch leben. Während ihrer Ermittlungen erfährt sie, dass neben ihrer Eltern noch andere Menschen unter denselben Umständen verschwunden sind und sie stößt immer wieder auf dasselbe rätselhafte Gedicht namens “Ajax” von Sophokles, zu dem alle Opfer eine Verbindung hatten.

Gemeinsam mit anderen ‘Zweiflern’ versucht sie eine Verschwörung aufzudecken, die die ganze Welt verändern soll…

Meine Meinung:
Pros: Das Buch an sich ist in einer schönen Sprache geschrieben, die Charaktere sind ausführlich beschrieben und die Idee der Geschichte ist neu und abwechslungsreich.
Das Buch ist außerdem aus mehreren Perspektiven geschrieben, was einen besseren Einblick in die Geschichte verschafft. Das Cover finde ich sehr passend, da es die Stimmung aus dem Buch perfekt beschreibt.

Contras: Das Buch hat leider einige Längen und braucht einige Zeit, um Spannung aufzubauen.
Für mich persönlich waren die Kapitel zu lang, aber ich glaube, das ist Geschmackssache.
Dementsprechend musste ich das Buch immer wieder zur Seite legen, da manche Szenen und Kapitel sich in die Länge zogen.

Ich würde das Buch Jugendlichen empfehlen, die gerne rätselhafte und fantastische Geschichten mögen.

Ines, 13