All posts in Junge Erwachsene

So beschissen schön ist nur das Leben

so-beschissen-schön-cover

Von Shaun David Hutchinson

360 Seiten

Hauptfigur: Andrew („Drew“) aka Ben Fisher, Rusty, Travis, Lexi

Drew hat seine Familie getötet. Seine Mutter, seinen Vater und seine kleine Schwester Cady. Sie sind hier, im Roanoke Krankenhaus, gestorben und seit ihrem Tod lebt er hier. Es ist seine Strafe, seine ganz persönliche Hölle. Jeden Tag, wenn er in seinem baufälligen Zimmer auf dreckiger Wäsche und Stofffetzen liegt, hält der Gedanke an seine Familie ihn wach. Und wenn er nicht wach ist, hat er Albträume.

Jeder im Krankenhaus kennt Drew. Für die meisten ist er einfach der Junge, der in der Cafeteria arbeitet. Niemand weiß, dass er schwarz bezahlt wird. Das Krankenhaus ist sein Zuhause, er kennt jeden Winkel dieses sterilen Labyrinths. Er kommt ungesehen in die Notaufnahme, auf die Intensivstation und in der Pädiatrie hat immer Schwester Merchant Schicht, mit der er gut befreundet ist. Zwei ihrer Patienten sind Drews beste Freunde: Lexi und Trevor.

Beide haben Krebs, Lexi ist bereits auf dem Weg der Besserung, Trevor auf dem Weg in den Tod. Die beiden sind ineinander verliebt, aber sie ist zu sehr auf die Zukunft fixiert, um im Hier und Jetzt zu leben, und er hat zu viel Angst davor, jeden, dem er wichtig ist, durch seinen Tod mit hinunterzuziehen.

Lexi und Trevor sind das einzig Wichtige in Drews Leben – bis ein Junge namens Rusty eingeliefert wird. Er wurde mit Alkohol übergossen und angezündet. Und das, weil er schwul ist. Drew kann sich nicht erklären warum, aber auf eine merkwürdige Art und Weise geht von diesem Jungen eine Anziehungskraft aus, die ihm den Verstand raubt. Als Drew in eine aussichtslose Lage gerät, muss er sich entscheiden: Soll er sein Schicksal annehmen oder ist er bereit, mit Rusty aus dem Krankenhaus zu fliehen und in die Welt außerhalb zurückzukehren?

Das bunte Cover und der Titel lassen ein lustiges, fröhliches Buch vermuten, womit man jedoch falsch liegt. In dem Buch werden unter anderem Krebs, Homosexualität, Religion und Selbstmord thematisiert, und da die gesamte Geschichte in einem Krankenhaus spielt, gibt es nicht viele Lacher. Das Buch würde ich nicht für Jugendliche unter 16 Jahren empfehlen, da die Themen besonders Kinder emotional ziemlich mitnehmen könnten und daher nicht für jüngere Kinder geeignet sind.

Florian, 15

Wunder – sieh mich nicht an

wunder-sieh-mich-nicht-an-cover

Ich, Jean und die Nacht meines Lebens

ich-jean-und-die-nacht-cover

Von Brian Katcher

Hauptfiguren: Deacon, Jean, Soraya

Deacon ist ein ganz gewöhnlicher Junge. Naja, zumindest wenn man davon absieht, dass er über 2 Meter groß ist und bei seiner Oma Jean lebt. Doch das stört ihn keinesfalls. Im Gegenteil: Jean ist für ihn mehr beste Freundin als Großmutter und Deacon vermisst dank ihr kaum noch seinen Vater, der ohne ihn nach Europa aufgebrochen ist und von dem er seitdem nichts gehört hat.

Als der Abschlussball immer näher rückt und der schüchterne Deacon immer noch ohne Begleitung dasteht, fasst er einen Entschluss: Er wird mit Jean hingehen! Da sie selbst ihren Abschlussball verpasst hat, weil ihr Verlobter in Vietnam gekämpft hat, will Deacon ihr einen unvergesslichen Abend bescheren und sich damit für alles bedanken, was sie für ihn getan hat. Und da die Lehrerin in ihrem Tanzkurs, Soraya, genau in Deacons Alter ist, lässt auch seine erste große Liebe nicht lange auf sich warten…

Das Buch ist zwar humorvoll und sarkastisch, was mir persönlich sehr gefällt, hat aber auch einige traurige Szenen. In dem Buch werden verschiedenste Gefühle und Probleme thematisiert, die man kaum aus dem Titel lesen kann. Meiner Meinung nach ist das Faszinierende an dem Buch, dass durch die Vielfalt an Gefühlen und der etwas tollpatschigen Art Deacons die Geschichte sehr real auf uns wirkt, und wir uns gut mit den Protagonisten identifizieren können.

Ich würde das Buch besonders Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren empfehlen, da es neben den Witzen und den Liebesszenen auch einige traurige Ereignisse gibt, die für Jüngere noch nicht so einfach zu verarbeiten wären.

Alles in allem ist das Buch jedoch sehr gut gelungen und sobald man einmal begonnen hat, kann man es kaum noch aus der Hand geben.

Florian, 15

Remember Mia

remember-mia-cover

Allgemein, kurze Zusammenfassung

Das Buch „Remember Mia“ ist ein Thriller von Alexandra Burt. Er handelt von einer Mutter, welche kaum mit ihrem kleinen Baby Mia umgehen kann. Eines Tages verschwindet Mia, als ihr Vater auf Geschäftsreisen ist, wie durch Zauberhand mitsamt ihren ganzen Sachen. Die Hauptfigur, welche die Mutter ist, nennt sich Estelle Paradise.

Meine Meinung

Am besten hat mir gefallen, dass das Buch von der ersten bis zur letzten Minute spannend ist und bleibt. An dem Buch hat mich nichts gestört. Es ist sehr verständlich und leicht zu lesen.

Empfehlung

Ich kann das Buch Jugendlichen ab 14 Jahren empfehlen, weil es angsteinflößend für Menschen mit schwachen Nerven sein könnte. Das Buch ist für diejenigen geeignet, die Spannung und Thriller lieben.

Es ist überraschend, rätselhaft und beinhaltet einen raffinierten Plot.

Kati, 15 Jahre

Written on my heart

writtenon-my-heart-cover

Autorin: Cole Gibson

Erscheinungsdatum: 12.01.2018

Handlung:

Nachdem Ashlyn von ihrem gewalttätigen Stiefvater vor die Tür geschmissen wurde, geht ihr ganzes Leben in Flammen auf. Wortwörtlich, denn er war es, der ihre ganzen Sachen verbrannt hat. Nun muss sie für sich selbst sorgen und ihr Leben selbst auf die Reihe kriegen. In dieser schwierigen Situation gefangen trifft sie Lane, einen Bad Boy wie er im Buche steht. Er selbst ist Tätowierer und seine eigenen Tattoos strahlen etwas Geheimnisvolles aus. Was wohl hinter seiner ruppigen Fassade steckt?

Beurteilung:

Der Schreibsttil von Cole Gibson ist flüssig und geprägt von einem Wechsel der Perspektiven zwischen Lane und Ashlyn. Dies hilft beim Kennenlernen der Hauptfiguren und gibt dem Leser einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt. In „Written on my heart“ findet man eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die den Leser bis zur letzten Seite fesselt.

Lisa, 17

If Birds Fly Back

if-birds-fly-back-cover

Autorin: Carlie Sorosiak

Hauptprotagonisten:

Linny, Sebastian, Alvaro

Handlung:
Seitdem Linnys Schwester verschwunden ist, ist Linny drauf und dran, sie wieder zu finden. Sie führt ein Tagebuch, in dem sie Informationen über bereits verschwunde und wiedergekehrte Personen notiert. Die junge Filmerin arbeitet in einem Altersheim, in welchem sie den jahrelang verschollenen Alvaro Herrera wieder fand. Sie erhofft sich, dass er ihr helfen könnte, ihre Schwester wieder zu finden.

Gleichzeitig erfährt der Wissenschaftsliebhaber Sebastian, der ohne Vater aufgewachsen ist, wer sein Vater ist. Danach geht alles drunter und drüber. Er macht sich sofort auf die Suche nach ihm. Auf dem Weg trifft er Linny.

Sobald sich Linny und Sebastian treffen, können sie beide ihr Vorhaben mit der Hilfe des anderen umso besser umsetzen und kommen sich näher, als sie vorhatten. Linny sucht weiterhin nach ihrer Schwester und Sebastian erfährt mehr über seinen Vater. Sie erleben wunderbare Sachen zusammen, die sie sich niemals erträumt hätten, doch manchmal läuft auch alles aus dem Ruder.

Cover:

Das Cover ist meiner Meinung nach sehr passend, sowohl zum Titel als auch zum Buch. Mir gefiel sehr, dass Sebastian auf dem Kopf steht, da sein Leben auch auf dem Kopf stand, seitdem er die erschütternde Nachricht über seinen Vater erfuhr. Mir gefiel der Titel besonders gut, da er einen tieferen Sinn hat und ziemlich gut zur Handlung passt.

Meinung:
If Birds fly back“ ist ein wundervoller Jugendroman, der aus zwei Perspektiven erzählt wird. Aus Linnys Sicht wie aus Sebastians. Am Anfang war dies bisschen verwirrend, da ich so etwas nicht gewohnt bin, doch nach einiger Zeit konnte ich das Buch ganz flüssig ohne Probleme lesen. Ich finde, dass das Buch echt gutgeschrieben wurde und mir gefällt die Handlung sehr. Vor allem, da es zu Beginn häufig um Musik ging und Linny eine Filmproduzentin sein will. Ich würde dem Buch 4/5 Sternen geben.

Elena/14

Zusammen sind wir Helden

zusammen-sind-wir-helden-cover

Buchrezension: „Zusammen sind wir Helden“

von Samantha, 16

Über das Buch:

Das Buch „Zusammen sind wir Helden“ von Jeff Zentner handelt von den drei besten Freunden Dill, Lydia und Travis, die verschiedener nicht sein könnten und gemeinsam von einer besseren Zukunft träumen.

Inhalt:

Dill, der ohne seine Gitarre nichts wäre, führt ein miserables Leben. Sein Vater sitzt aufgrund eines Skandals im Gefängnis, seine Mutter ist unglücklich und er muss nach der Schule arbeiten gehen, um die ganzen Schulden abzubezahlen. Doch Dill will Veränderung und träumt von einem anderen Leben. Seine Probleme, Sorgen und Träume teilt er mit seinen beiden besten Freunden Lydia, einer selbstbewussten potentiellen Modebloggerin, die nach New York gehen will, und Travis, einem leidenschaftlichen Fantasy-Fan, der halb in seiner geliebten Buch-Serie lebt. Alle drei werden jedoch nicht nur in der Schule eher gemieden, verspottet und ausgelacht.

Doch zusammen, glauben sie, können sie alles schaffen. Egal was passiert.

Meine Meinung:

Dieses Buch ist bis jetzt das einzige, bei dem ich mehrmals zu weinen angefangen habe und generell die größten Gefühlsausbrüche hatte. Ich liebe Bücher, die einem einfach die gute Seite des Lebens wiedergeben und bei denen ich mich mit den Charakteren identifizieren kann. Ich war ziemlich traurig, aber auch glücklich, als ich es zu Ende gelesen habe. Komisch, nicht wahr?

Das Buch ist sehr einfach zu lesen, da es die Alltagssprache beinhaltet. Zudem sind die Kapitel nach den Namen der drei Hauptfiguren aufgeteilt, in welchen der/die Leser/in mehr über die Figuren erfahren kann. Das Cover ist wunderbar gut gelungen mit dem Retrostil der Skyline von Nashville und den Hauptfiguren, von denen man nur die Rückseiten sieht. Ich weiß jetzt schon, dass ich dieses Buch wieder lesen werde.

Empfehlung:

Sehr empfehlenswert an alle Jugendlichen und Erwachsene, die Bücher wie „The Perks of Being a Wallflower“ lieben. Unglaublich schön, witzig und gut geschrieben (und das für ein Debüt!).

Die Farbe von Winterkirschen

Winterkirschen-cover

Autorin: Jackie Copleton

In dem Roman „Die Farbe von Winterkirschen“ geht es um eine Frau namens Amaterasu Takahahi, die versucht, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Nachdem die Bombe auf Nagasaki gefallen war, musste sie viel Mut beweisen, denn sie hat ihre Tochter Yuko und ihren Enkel Hideo verloren. Es gab keine Beweise für den Tod, doch sie gab sich die Schuld.

Deshalb sind sie und ihr Ehemann nach Amerika gezogen, um das Ereignis zu verdrängen. Doch eines Tages klopft ihr totgeglaubter Enkel an die Tür. Nach diesem Treffen wird sie gezwungen, an die Vergangenheit zurückzudenken, um herauszufinden, was passiert ist….

Ich finde, dass das Buch sehr spannend ist, da man sich gut in die Gefühle der Figuren hineinversetzen kann. Es ist sehr interessant zu erfahren, was in der Vergangenheit passiert ist.
Das Buch ist ein wenig schwer zu lesen, denn das Buch enthält auch Tagebucheinträge ihrer Tochter und ein paar Briefe von Figuren werden vorgelesen.

Im Großen und Ganzen ist das Buch sehr gut und ich würde es ab 14 Jahren empfehlen, da ein paar Ereignisse nichts für Jüngere sind, wie z.B. Liebesbeziehungen.

Anna, 14

Nur das Böse

nur-das-boese-cover

Anfang:

Das Buch „Nur das Böse“ von Koethi Zan handelt von einem Mädchen, welches das perfekte Leben hatte und eines Tages entführt wurde. Es beginnt damit, dass die Hauptdarstellerin, das entführte Mädchen namens Julie, eines Tages am Bahnhof war, überfallen wurde und zu einem verlassenen Bauernhof gebracht und dort festgehalten und gefoltert wurde.

Eigene Meinung:

Am besten hat mir gefallen, dass das Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannend bleibt und, dass das Mädchen während ihrer Gefangenschaft stark geblieben ist und nie aufgegeben hat und immer weiter für ihre Freiheit kämpft. Meine Lieblingsfigur ist von dem her das Mädchen, Julie.

Gestört hat mich nichts. Das Buch ist gut und perfekt, wie es ist. Es war manchmal schwieriger, das Buch zu lesen, da meist viele Gedanken und Gefühle beschrieben worden sind. Nicht zu vergessen der ständige Wechsel zwischen Personen, wo ich mich meist (besonders am Ende) nicht ganz auskannte, da dies leicht verwirrend war.

Empfehlung:

Ich kann das Buch Jugendlichen im Alter von 15/16 empfehlen, die gerne Horror/Krimi/Thriller lesen, weil es einige Buchabschnitte gab, die für Kinder verstörend sein könnten.

Katrin, 15 Jahre

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

Green_25903_MR1.indd

Autor: John Green

Hauptdarstellerin: Aza Holmes

In dem Buch ‘Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken’, geht es darum, wie Aza und ihre Freundin Daisy herausfinden wollen, wohin der Milliardär Russell Pickett einen Tag vor seiner Verhaftung geflüchtet ist. Der Grund sind die 100 000 Dollar Belohnung für seine Ergreifung.

Da Aza den Sohn des Milliardären seit ihrer Kindheit kennt, besuchen sie ihn, Russell Davis Pickett, der sich gar keine Sorgen um das Verschwinden des Vaters macht, da der Vater sich nie um ihn und seinen Bruder Noah gekümmert hat. Was auch verständlich ist, da das Erbe dem kleinen Dinosaurier der letzten Art Tuatara gehört und die Söhne nichts bekommen werden.

Nach dieser Begegnung beginnt Aza sich in ihn zu verlieben. Daisy und sie finden Verschiedenes heraus…

Ich finde, dass das Buch sehr spannend ist, weil man sich in die Gefühle von Aza hinein versetzen kann. Mir tut Aza sehr leid, da sie mehrere Phobien und Gewohnheiten hat, wie z.B. Angst vor Bakterien in ihrem Körper.

Sie muss zu einer Ärztin namens Dr. Singh gehen, weil sie immer in eine Gedankenspirale hineinfällt und nicht damit umgehen kann und viele Medikamenten zu sich nehmen muss.

Die Suche mitzuerleben und dabei die Sicht von Aza zu sehen, ist sehr spannend und deshalb geben ich dem Buch 10/10 Punkten.

Anna, 14

Good Night Stories for Rebel Girls

good-night-cover

GOOD NIGHT STORIES FOR REBELS GIRLS

100  AUSSERGEWÖHNLICHE FRAUEN

Von Elena Favilli und Francesca Cavallo                                                                                                                             mit 213 Seiten

Inhalt:

In dem Buch werden 100 außergewöhnliche Frauen vorgestellt, die alle etwas Besonderes erreicht haben. Auf welchem Gebiet sie erfolgreich waren, ist bunt gemischt. Da gibt es Models, Schriftstellerinnen, Königinnen, Widerstandskämpferinnen und vieles mehr. Es werden auch Frauen vorgestellt, von denen man (leider) noch nichts gehört hat, die aber wunderbare Dinge vollbracht haben.

Illustrationen:

Jede Frau hat immer eine Seite Text und ein Porträt. Die Porträts wurden von sechzig Illustratorinnen angefertigt. Ich finde, für ein Buch sind das richtig viele. Man kann das sehen, weil die Porträts somit auch in verschiedenen Stilen gezeichnet sind. Mir haben alle Bilder auf ihre eigene Art sehr gut gefallen.

Die Texte:

Die kleinen Texte zu jeder einzelnen Person (es gibt auch manchmal Texte über mehrere Personen zusammen) waren nicht zu lang, was mir sehr gut gefallen hat. Es stand immer da, wann die Person geboren ist bzw. wann sie gestorben ist. Außerdem noch ein Zitat und eben ein kurzer Text darüber, wie sie das Leben verbracht haben. Das Ganze war sehr übersichtlich und hat mir gut gefallen.

Meine Kritik:

Ich finde die Idee super, besondere Frauen aufzuzählen. Ich habe mich über eine Frau ein bisschen informiert und habe auch sehr viele negative Dinge über sie herausgefunden. Davon wurde aber in dem Text nichts geschrieben. Das finde ich irgendwie schade, weil es ja sein mag, dass die Person viele positive Dinge vollbracht hat, aber damit wird ein falsches Bild vermittelt. Diese negativen Informationen sind auch sehr schnell zu finden, wenn man sich ein bisschen erkundigt. Ich weiß nicht, ob das jetzt ein Einzelfall war oder ob es noch mehr Frauen in dem Buch gibt, die auch negativ belastet sind, aber somit fand ich zumindest diesen einen Text nicht ganz so toll. Vor allem, da das Buch ja auch für jüngere Mädchen gedacht ist. Wenn da jetzt steht, dass jemand Krieg geführt hat, ist es klar, dass viele Menschen dabei sterben. Das muss man dann natürlich nicht dazuschreiben.

Fazit:

Trotzdem hat mir das Buch bis auf die eben genannte Kritik sehr gut gefallen. Vor allem, dass es mit Crowdfunding finanziert wurde, finde ich beachtlich (hinten im Buch steht drinnen, wer gespendet hat). Ich würde 4/5 Sternen geben, weil mir eben die Objektivität ein bisschen gefehlt hat.

Isabel (13)

Die wirkliche Wahrheit

wirkliche-wahrheit-cover

Von Dan Gemeinhart

253 Seiten

Hauptcharaktere: Mark und sein Hund Beau

In dem Buch geht es um den krebskranken Mark, der gemeinsam mit seinem Hund Beau von zuhause wegläuft, um einen Berg zu erklimmen.

Mark hält es nicht mehr aus: die ständigen Besuche im Krankenhaus, die Übelkeit erregenden Medikamente, die Ärzte, die ihn die ganze Zeit umgeben, all die weinenden Leute, die sich Sorgen um ihn machen. Und natürlich der Krebs. Er bestimmt Marks Leben völlig.

Es gibt gute Tage, an denen Mark mit seiner besten Freundin Jessie draußen spielen kann und es gibt schlechte Tage, an denen er nichts darf außer Zuhause im Bett zu liegen. Es gibt so gute Tage, dass die Ärzte denken er ist ganz weg. Aber das ist er nie. Der Krebs kommt jedes Mal zurück.

Mark hat genug von alldem. Genug von Krankenhäusern, genug von Medikamenten, genug von Ärzten und genug vom Krebs. Also fasst er einen Entschluss. Er hat seinem verstorbenen Großvater einmal ein Versprechen gegeben: Er würde für ihn den Mount Rainier erklimmen, den großen Berg in Seattle, den sein Großvater immer besteigen wollen, es aber nie geschafft hat. Und nun löst er sein Versprechen ein: Mit der Kreditkarte seiner Mutter kauft er sich ein Zugticket nach Seattle, packt die alte Polaroidkamera seines Großvaters ein und macht sich mit Beau und einigen hundert Dollar auf den langen und beschwerlichen Weg nach Seattle.

Obwohl das Buch aus der Perspektive des vermutlich eher jungen Mark geschrieben ist, würde ich das Buch eher für Jugendliche ab 14 Jahren empfehlen, da es sich sehr eingehend mit ernsten Themen wie Tod und Krankheit beschäftigt.

Trotzdem ist die Geschichte sehr fesselnd und auch für Erwachsene zu empehlen.

Florian, 14

Als ich Amanda wurde

als-ich-amanda-wurde-cover

Autorin: Meredith Russo
Verlag: dtv
Seitenanzahl: 302

Inhalt:

Das Buch “Als ich Amanda” wurde handelt von Amanda, die zu ihrem Vater zieht und versucht, sich ein neues Leben aufzubauen, in einer Stadt, in der sie niemand kennt.

Sie findet bald Freundinnen, wird bewundert und verliebt sich schon bald in den gefühlvollen Sportler Grant. Zum ersten Mal in ihrem Leben ist sie wirklich glücklich, doch sie muss aufpassen, dass niemand etwas von ihrer Vergangenheit erfährt. Denn Amanda war nicht immer Amanda – früher hieß sie Andrew und lebte ein unglückliches Leben als Junge. Mobbing und Verständislosigkeit von Außenstehenden gehörten zum Alltag. Nun stellt sich die Frage: Kann man ein normales Leben leben, wenn man seine Vergangenheit verschweigt?

Meine Meinung:

Auf dem Klappentext steht “ein wundervoll ungeschönter Roman zum Thema Transgender” und ich finde, dass es keine bessere Beschreibung gibt. Das Buch ist in einem leicht zu lesenden Schreibstil geschrieben und zieht einen förmlich in die Storyline.

Die Charaktere sind interessant und vielschichtig und entwickeln sich oft in Richtungen, die man vorher nicht erwartet hätte.
Die Geschichte wird meistens in der Gegenwart erzählt, aber es gibt auch Rückblicke in Amandas Vergangenheit, etwa in ihre Kindheit oder in die Zeit der Hormonumstellung.
Das Buch hat mich wirklich total überrascht, denn es ist nicht nur ein emotionales Buch, sondern auch eines, welches noch lange nachklingt.

Die einzige Kritik für mich ist, dass Ereignisse, über die man gerne mehr wissen würde, sehr kurz, in ein paar Sätzen, erzählt werden.

Ein lesenswertes Buch über die Frage der eigenen Identität und darüber, dass die Welt oft immer noch nicht tolerant genug ist zu akzeptieren, dass jeder einfach so ist, wie er ist.

Ines, 14

Tote Mädchen lügen nicht

Tote_Maedchen_luegen_nicht_cover

Autor: Jay Asher

Hauptprotagonisten: Hannah Baker, Clay Jensen

In dem Buch `Tote Mädchen lügen nicht‘ geht es um ein Mädchen, welches sich ihr Leben genommen hat. Sie hinterlegte 13 Kassetten, auf denen sie 13 Gründe bzw. Personen nennt, weswegen ihr Leben ein Ende nahm.

Das Buch wird aus Clays Sicht erzählt. Er ist mehr oder weniger auch ein Grund, weswegen sie Suizid beging. Seit dem Tag, an dem Hannah sich ihr Leben nahm, war alles anders, doch seitdem die Kassetten an die 13 Personen verschickt wurden, geriet alles drunter und drüber.

Meiner Meinung nach finde ich es interessant, dass ein berühmter Autor ein Buch über dieses Thema schrieb, da so etwas nicht allzu oft vorkommt.                                                                                                       Ich habe auch die Serie gesehen und in der wird mehr über Clay erzählt und wie er damit umgeht, als im Buch. Was ich aber in der Serie nicht so gut fand ist, dass ein paar Gründe, die sinnlos und auch nicht gerade klug waren, schön geredet wurden. Wie gesagt waren manche Gründe echt unnötig und sie hatte auch selbst viel Schuld, doch trotzdem finde ich das Buch ziemlich gut.

Ich würde dem Buch 4/5 Sternen geben und an 13/14- Jährige empfehlen, die sich für solch ein Thema interessieren.

Elena/13

Nach dem Feuer

nach-dem-feuer-cover

Autorin:

Catherine McKenzie

Erscheinungsdatum:

13.02.2017

Handlung:

Gemeinsam mit ihrem Mann führt Elizabeth eine Bilderbuchehe. Doch dann kam die Gewissheit, dass sie keine Kinder bekommen kann. Seitdem entfernt sie sich immer mehr von ihm. Als ein Waldbrand ihre Kleinstadt einkreist, trifft sie ihre ehemalige Freundin Mindy wieder. Mindy selbst ist eine überfürsorgliche Mutter, die sich oft einsam fühlt. Mit Elizabeth hat sie sich vor Jahren zerstritten, doch als sie sich wiedertreffen, merken sie, dass sie ihrer Freundschaft eine zweite Chance geben sollten.

Beurteilung:

Der Schreibstil gefällt mir sehr, da er sehr flüssig ist und die Beziehungen und Empfindungen ausführlich beschrieben werden. Dadurch kann man sich leicht ein Bild von den Charakteren machen, wodurch man sich gut in sie einfühlen kann. Die Handlung hat einen eher ruhigen Hintergrund und die Autorin schafft trotz der verheerenden Situation eine positive Atmosphäre, die jedoch nicht viel Spannung aufkommen lässt.

Lisa, 17

Die Prinzen

Die Prinzen von CS Pacat

Autorin:

C. S. Pacat

Erscheinungsdatum:

März 2017

Handlung:

Der Kriegerprinz Damen ist der rechtmäßige Erbe von Akielos, einem von mehreren Königreichen. Dieses ist stark mit dem Nachbarland Vere verfeindet. Als sein Halbbruder Kastor die Herrschaft an sich reißt, wird er in die Sklaverei verkauft. Dort soll er ausgerechnet das Geschenk eines ganz bestimmten Prinzen werden: dem Prinzen Laurent aus dem Königreich Vere. Laurent ist eitel, arrogant und grausam, alles, was Damon hasst. Während er Fluchtpläne schmiedet, erfährt er langsam mehr über Laurent. Nun weiß er nicht was er tun soll. Fliehen oder bei Laurent bleiben, in den er sich langsam zu verlieben beginnt …

Beurteilung:

Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Wortwahl gut verständlich. Die Autorin hält die Spannung bis zum Ende und man will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der Fantasy und Spannung bis zur letzten Buchseite liebt. Jedoch empfehle ich das Buch Jugendlichen ab 15 Jahren, da die Geschichte komplex ist und es neben der Romanze auch über politische Ränkespiele, Gewalt und Verrat, sowie eine homosexuelle Liebesgeschichte geht.

Lisa, 17

Neonazi

neonazi-cover

Autor: Timo F.* (*Name geändert)

Seitenanzahl: 210

Inhalt: ,,Neonazi‘‘ ist eine Autobiografie eines, am Ende des Buches, 17-jährigen Jungen der wegen schlechter Familienverhältnisse, mangelnder Aufmerksamkeit seiner Mutter und falscher Kontakte immer tiefer in die nationalsozialistische Szene hineinrutscht. In dem Buch erzählt er von dem Beginn und dem Austritt aus der Rechten Szene zwischen seinem 14.  und 17. Lebensjahr.

Meine Meinung: Da ich bisher noch nie eine Autobiografie gelesen habe und auch kein Buch aus der Sicht eines (ehemaligen) Nationalsozialisten, fand ich die Geschichte von Timo F.* sehr interessant, da er vor allem am Beginn der ‚,Karriere‘‘ in meinem Alter war.

Schreibstil: Der Schreibstil war angenehm zu lesen. Nicht zu kompliziert, aber auch nicht langweilig einfach. Man konnte der Geschichte klar folgen, da alles genau erklärt und erzählt wurde.

Cover: Das Cover ist im Hintergrund rot und im Vordergrund sieht man den Hinterkopf und Rücken eines Jungens mit kurzgeschorenen Haaren.

Empfehlung: Das Buch ist meiner Meinung nach für Jugendliche ab 14 geeignet.

Nina, 14

Den Mund voll ungesagter Dinge

Mund_voll_ungesagter_Dinge_cover

Autorin: Anne Freytag

Erscheinungsdatum: 6. März 2017

Seitenanzahl: 400

Cover:
Das Cover ist eher schlicht gestaltet, der Titel ist in Regenbogenfarben geschrieben, man sieht eine Zeichnung eines Mädchens von hinten. Da es in dem Buch um Homosexualität geht finde ich das Cover perfekt für dieses Buch. Da das Symbol für Homosexualität eine regenbogenfärbige Fahne ist, finde ich es passend, dass die Schrift des Buchtitels auch so gestaltet ist.

Auch die erste und letzte Seite ist passend gestaltet. Klappt man den Klappentext auf, so sieht man lauter Gegenstände, die mit der Geschichte etwas zu tun haben. Auf der letzten Seite findet man eine „Playlist“ mit allen Liedern, die im Buch genannt werden.

Hauptfiguren: Sophie und Alex, aber auch deren Freunde und Familien
Sophie ist 17 Jahre alt und weiß einfach nicht, in welche Schublade sie passt. Sie versteht überhaupt nichts von der Liebe, hat schon mit ein paar Jungs geschlafen und bereut dies im Nachhinein immer wieder.

Alex hat grüne Augen und eine kleine Lücke zwischen ihren Zähnen. Durch einen unangenehmen Zwischenfall lernen Sophie und sie sich kennen.

Inhalt:
Sophie führte ein glückliches Leben in Hamburg mit ihrem Vater, bis dieser eine nette und hübsche Frau kennenlernt, und Sophie und er zu ihr nach München ziehen. Sophie fühlt sich alleine gelassen, ihr bester Freund Lukas ist vor kurzem nach Paris gezogen, ihre Mutter hat sie direkt nach der Geburt alleine gelassen, und in ihrer neuen Familie fühlt sie sich auch nicht ganz wohl.

Doch dann lernt sie plötzlich das Nachbarmädchen Alex kennen. Anfangs unternehmen sie Sachen, die normale Freundinnen halt so machen. Doch als sie auf einer Party Pflicht-Wahl-Wahrheit spielen und sich die beiden küssen sollen, verändert sich ihre Beziehung. Sophie muss die ganze Zeit an ihren Kuss mit Alex denken.
Sophie ist sich unsicher. Steht sie etwa auf Mädchen? Oder ist das nur eine Phase? Und… Was empfindet Alex für sie?

Schreibweise:
Das Buch ist aus der Sicht von Sophie geschrieben. Ich fand es richtig interessant zu erfahren, was Sophie fühlt und was sie denkt. Es wurden keine komplizierten Wörter verwendet, das Buch ist leicht zu lesen.

Meinung:
Dieses Buch ist eindeutig eines meiner Lieblingsbücher geworden. Ich fand es toll, einmal eine Liebesgeschichte zu lesen, in der es teilweise um Homosexualität geht. Das Buch ist lustig, aber auch herzlich und schön.

Das Buch würde ich ab 16 Jahren empfehlen, da es ein paar Sexszenen enthält, welche teilweise auch ausführlich beschrieben werden.

Annina, 16 Jahre

Wir fliegen, wenn wir fallen

wir-fliegen-cover

Autorin: Ava Reed

Verlag: ueberreuter

Seitenanzahl: 295

Inhalt:

Das Buch “Wir fliegen, wenn wir fallen” handelt von Yara und Noel, die beide mit einer schweren Vergangenheit zu kämpfen haben, die sie immer wieder einholt.

Als Phil, der Großvater von Noel und der “Rettungsanker” von Yara, an einem Herzinfarkt stirbt, hinterlässt er ihnen eine Liste mit zehn Wünschen, die sie gemeinsam erfüllen sollen. Yara und Noel, die beide anfangs überhaupt nicht begeistert sind, da sie sich fast fremd und einander auch unsympathisch sind, willigen nur Phil’s Andenken wegen ein.

Die Wünsche schicken sie auf eine Reise in einige Länder der Welt, denn die Wünsche sind beispielsweise auch “Die Nordlichter beobachten” oder “Einen Spaziergang im Regenwald machen”. Auf ihrer Reise kommen sie sich immer näher und kommen zu der Erkenntnis, dass das Leben viel zu kurz ist, um in der Vergangenheit zu leben.

Meine Meinung:

Die Geschichte ist in einem sehr schönen Schreibstil geschrieben, der leicht zu lesen ist. Abwechselnd sind die Kapitel aus Yaras und Noels Sicht erzählt, dies gibt einem ein besseres Verständnis. Auch sonst ist das Buch sehr kurzweilig – ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen.

Ich habe das Buch ohne Erwartungen gelesen und bin im Nachhinein froh, dass ich es getan habe. Ich musste noch oft daran denken, denn einige Sätze waren sehr schön und poetisch formuliert, sodass sie einem einfach im Kopf hängen bleiben.

Alles in Allem hat es mich sehr überrascht und auch bewegt.

Ein wirklich lesenswertes Buch über Liebe, Verlust und wie man damit umgeht!

Ines, 13

Love letters to the dead

Love_Letters_to_the_Dead_cover

Autorin: Ava Dellaira

Seitenanzahl: 413

Erscheinungsdatum: 23.2.2015

Inhalt:

In „Love letters to the dead“ geht es um die junge fünfzehnjährige Laurel und ihre Geschichte. Sie soll in ihrem Englischunterricht einen Brief an eine berühmte verstorbene Persönlichkeit schreiben, doch aus einem einzigen, werden unzählige mehr. In diesen Briefen an Prominente wie Amy Winehouse, Kurt Cobain oder Janis Joplin, erzählt sie von ihrem tagtäglichen Leben wie ihrer ersten großen Liebe Sky, ihren neuen Freundinnen und ihrem High School-Leben.

Aber sie verarbeitet durch diese Briefe auch den Tod ihrer älteren Schwester May ,die immer schon mit ihrem Charme und Schönheit alles richtig zu machen schien. Laurel verliert sich immer weiter in ihren Erinnerungen an May und will immer mehr wie sie werden. Sie wollte immer schon genauso schön, stark und interessant sein. Immer schon wollte sie wie May Flügel haben, die sie in eine ganz andere Welt zu bringen schienen. Eine Welt, die Laurel immer schon verschlossen blieb. Der einzige Spalt, den May ihr geöffnet hatte, wurde zu ihrem Geheimnis, das sie schon seit Jahren bei sich trug und welches auch der Grund für Mays Tod war.

Ihren letzten Brief widmet sie May und kann dadurch mit der Vergangenheit abschließen und ihren Weg zurück in die Gegenwart finden.

Meine Meinung:

Ich fand sowohl das Buch, als auch den Schreibstil sehr interessant und fesselnd. Es hat mich fasziniert , wie Laurel ihre Probleme, Sorgen und genau genommen ihr ganzes bisheriges (nicht gerade außerordentlich gemütliches) Leben mit diesen Briefen verarbeitet hat. Besonders toll ist es, wenn man ein paar der Berühmtheiten selber kennt und mag. Es ist ein sehr tiefgründiger und emotionaler Roman, bei dem man möglicherweise auch ein paar Tränen vergießen könnte. Das einzige, was man daran auszusetzen könnte,  ist der große Cliffhanger am Ende.

Das Buch dreht sich sehr stark um das Thema Selbstfindung, also würde ich es Jugendlichen ab 14 Jahren empfehlen.

Umus (12)