All posts in Junge Erwachsene

Save you

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Autor: Mona Kasten
Genre: New-Adult-Roman
Seiten: 380
Sprache: flüssig und mitreißend

2. Band der Trilogie

Inhalt:
Ruby und James haben es endlich geschafft, sie sind ein Paar. Doch als ein schwerer Schicksalsschlag die Familie Beaufort erschüttert, zerbricht alles. Ruby muss mitansehen, wie James immer mehr der Trauer verfällt und einen großen Fehler begeht, der Ruby das Herz bricht. Am liebsten würde sie das ganze letzte Schuljahr vergessen, doch als James beschließt, für ihre Beziehung zu kämpfen, ist ihr Plan ihn zu vergessen unmöglich.

Kritik:
Sowohl der erste als auch der zweite Band ist ein Genuss zu lesen. Vor allem rücken im zweiten Band auch Nebencharaktere ins Rampenlicht, was mir sehr gut gefallen hat. Besonders erfährt man mehr über James Schwester Lydia, die mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen hat. Leider fand ich die Phase während Rubys und James Trennung etwas langatmig. Wirklich schockierend war jedoch das Ende, doch darüber kann ich leider nicht mehr sagen ohne nähere Details zu verraten.
Fazit 4/5 Büchern:
Auch der zweite Band der Serie ist ein voller Erfolg. Jedoch gab es ein paar Kapitel, die etwas langatmig waren, aufgrund eines Konfliktes zwischen den Hautprotagonisten, der in einem  Jugendroman zwar unausweichlich ist, ihn jedoch nicht weniger anstrengend macht. Trotzdem erwarte ich freudig den dritten Band.

Jude, 17 Jahre

Save me

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Autor: Mona Kasten
Genre: Roman
Seiten: 409
Sprache: flüssig und mitreißend

Inhalt:
Ruby Bell hat einen Wunsch, sie will nach Oxford. Darauf hat sie schon ihr ganzes Leben hingearbeitet und nun hat sie ihr letztes Schuljahr in der Privatschule Maxton Hall erreicht. Alles was dort zählt sind Geld, Luxus und Beliebtheit, doch Ruby interessiert sich für keines davon und versucht möglichst unbemerkt ihren Abschluss zu absolvieren. Doch als sie eines Tages in das Zimmer ihres Lehrers reinplatzt und etwas sieht, was sie nicht hätte sehen  sollen, ändert sich ihr Leben schlagartig. Denn der König der Schule -James Beaufort- will persönlich sichergehen, dass Ruby nichts von dem Zwischenfall erzählt, um den Ruf seiner Familie zu wahren. Daraufhin folgt James ihr auf Schritt und Tritt. Obwohl Ruby ihn nicht leiden kann, kann sie nicht leugnen, wie attraktiv er ist und in wen man sich verliebt, kann man sich schließlich nicht aussuchen.

Kritik:
Das Buch ist in einem ausgezeichneten Schreibstil verfasst und ich habe es an einem Tag geradezu verschlungen. Sehr spannend war auch Rubys Charakter, denn sie ist nach außen hin eher zurückgezogen, jedoch entwickelt sie einen gewissen Biss mit jedem Kapitel. Obwohl jeder weiß, dass sich etwas entwickeln wird zwischen James und Ruby, hat es lange gebraucht, bis ich mit James warm geworden bin.

Fazit 5/5 Büchern:
Es hat mir wirklich gut gefallen und ich kann es jedem weiterempfehlen, der gerne Romane liest. Auf jeden Fall freue ich mich sehr darauf, den zweiten Band zu lesen.

Jude, 17 Jahre

Mädchen in Scherben

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Autorin:
Kathleen Glasgow

Hauptprotagonisten:
Charlie, Mikey, Johnnie

Handlung:
In dem Buch geht es um die künstlerisch begabte Charlie, die sich des Öfteren selbst schwerverletzt. Sie hatte eine schreckliche Kinder und ihr sind selten gute Sachen widerfahren. Eines Tages geschah ein Ereignis, welches die Mauern zum Einstürzen brachte.
Daraufhin wurde sie in eine Klinik gebracht, in der sie sich schützen konnte und wieder auf die richtige Bahn gelenkt werden sollte. Nach ein paar Wochen wurde sie entlassen und ab da begann das Abenteuer.

Obwohl sie ständig mit Selbstmordgedanken zu kämpfen hat, versucht sie das beste aus ihrer Situation zu machen. Sie lernt neue Menschen kennen, kriegt einen Job und sogar eine Wohnung. Ab jetzt sollte alles besser werden, oder?

Das Buch wurde aus Charlies Sicht aus der Ich-Perspektive geschrieben.

Meinung:
Ich habe mich schon so lange auf das Buch gefreut und es hat mich echt nicht enttäuscht. Man findet nicht so viele Bücher in denen die Themen Depression und Selbstmordgedanken so intensiv behandelt werden.
Mir haben die Geschichte und der Schreibstil sehr gefallen und die Charaktere waren einfach unglaublich. Kathleen Glasgow will uns zeigen das es immer bergauf gehen kann, aber auch sehr schnell bergab. Ich würde dem Buch 4/5 Sternen geben.

Cover:
Das Cover passt ausgezeichnet zu der Handlung. Mir gefällt das deutsche Cover sogar besser als das Englische auch wenn es nur dezent verändert wurde.

Elena/14

Sami und der Wunsch nach Freiheit

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Autor: Rafik Schami

Seitenanzahl: 326

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Kurz zum Inhalt: Scharif und Sami sind die besten Freunde seit Kindheitstagen. Nun erzählt Scharif von den Abenteuern seines Freundes in ihrer Heimatstadt Damaskus und wie sich Sami die vielen Narben zugezogen hat, die ihn in seiner Nachbarschaft berühmt gemacht haben.

Meine Meinung: Es ist schwierig in Worte zu fassen, was dieses Buch so unheimlich besonders macht, aber ich werde mein Bestes geben es zu versuchen.

Beginne wir damit, dass Rafik Schami schlicht ein begnadeter Erzähler ist. Seine Romane haben stets etwas Märchenhaftes an sich, einen Hauch von „1001 Nacht“, der in jedem Wort mitschwingt. Schami macht in seinen Romanen stets seine Liebe zur Erzählkunst deutlich und so auch in diesem Buch. Generell bin ich ein großer Fan von einer Geschichte in einer Geschichte und Schami ist schlicht ein Meister auf diesem Gebiet. Auch schafft er es komplexe Umstände und Wahrheiten in einem simplen Satz geschickt festzuhalten, sodass man nur den Hut vor diesem Talent ziehen kann.

Und auch seine Charaktere haben immer etwas ganz Besonderes an sich. Sami, mit seinem lebendigen, rebellischen Geist, Scharif mit seinem ruhigen, aber aufmerksamen Wesen und sämtliche Nebencharaktere vom Postboten Elias bis zum Apotheker: Die Figuren scheinen tatsächlich zu existieren, keiner ist wie der andere. Man baut in diesen knapp über 300 Seiten eine Bindung zu ihnen auf, als wären sie alte Freunde.

Das macht, unter anderem, dieses Buch auch so unheimlich bewegend. Die Geschichten, die Scharif über Sami erzählt, sind erst schlicht bezaubernd in ihrem Charme und Witz, werden aber immer inspirierender und ergreifender. Die beiden Freunde rebellieren auf ihre ganz eigene Art und Weise gegen die Unterdrückung durch das syrische Regime, die Geheimpolizei und Propaganda in der Schule. Der Leser versteht, wieso sie ihre Heimat und deren Menschen so sehr lieben, aber auch, dass die Repression ein Teil des alltäglichen Lebens ist und ausweglos scheint. Umso ergreifender ist es also, als der Arabische Frühling auch in Syrien einkehrt und Sami und Scharif begeistert und beharrlich mitwirken, auch wenn es sie ihre Freiheit kosten könnte. So tragisch das Schicksal auch ist, das Syrien seither verfolgt, ist es doch ohne Zweifel inspirierend zu sehen wie diese beiden jungen Männer auch in den dunkelsten Stunden nicht daran denken aufzugeben und die Hoffnung nicht verlieren.

Fazit: „Sami und der Wunsch nach Freiheit“ von Rafik Schami, ist ein kleiner Schatz der zeitgenössischen Jugendliteratur. Es inspiriert einen ohne belehrend zu sein, und regt Verstand und Seele an, sodass einen diese märchenhaft-schön erzählte, aber genauso rücksichtlos ehrliche Geschichte einen nur schwer wieder loslässt.

Selin, 16 Jahre alt

“City of Thieves”

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Autorin: Natalie C. Anderson

Originaltitel: City of Saints and Thieves

Seitenanzahl: 400

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Kurz zum Inhalt: Kenia – Hier lebt die gewitzte junge Diebin Tina in Sangui City. Als Mitglied einer gefürchteten Gang treibt sie in der Stadt ihr Unwesen. Doch ihr eigentliches Ziel ist klar: Sie möchte den Mörder ihrer Mutter, den reichen Mr Greyhill, fassen und für seine Tat bezahlen lassen. Kurz bevor sie ihm jedoch wichtige Daten stehlen und veröffentlichen kann, um seinem Geschäft ein für allemal ein Ende zu bereiten, wird sie von Michael Greyhill, Mr Greyhills Sohn und Tinas ehemaliger beste Freund, daran gehindert. Sie schließen einen Pakt: Er, der nicht glaubt, dass sein Vater für den Tod ihrer Mutter verantwortlich ist, möchte ihr helfen den wahren Mörder zu finden, jedoch muss sie ihm im Gegenzug versprechen, die vernichtenden Daten nicht publik zu machen. Gemeinsam mit dem Hacker Boyboy beginnen sie eine gefährliche Ermittlung und decken dabei lang gehütete Geheimnisse auf, die Tinas Leben für immer verändern werden…

Meine Meinung: Am Anfang ist der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig. Er ist recht jugendlich und einfach gehalten, was dann ein Problem wird, wenn man bei manchen Sätzen ein wenig über das Ziel hinausschießt und es mit dem jugendlichen „Slang“ ein wenig übertreibt. Jedoch ist die Geschichte so auch schnell und einfach in einem Rutsch lesbar.

Die Geschichte selbst wird nicht getrieben von dauerhafter Spannung – die gibt es zwar auch stellenweise, aber sie entsteht nicht durch besonders ausgetüftelte Verfolgungsjagden, sondern, meiner Meinung nach, durch das Setting. Denn dieses Buch ist im Vergleich zu anderen Schauplätzen in anderen Jugendromanen sehr unkonventionell.
Wie oft liest man in Jugendromanen schon etwas aus dem Kongo oder Kenia? Beim Lesen dieses Buchs, wird einem klar, wieviel ungenutztes Potenzial für Geschichten es noch gibt, wie viele Themen noch nicht ansatzweise genug beleuchtet sind. Das macht diesen Roman aber auch so unglaublich interessant. Korruption, Diskriminierung, enorme soziale Ungerechtigkeit, Milizen, Waffenschmuggel, Kriegsflüchtlinge, Propaganda, Vorurteile – All diese Themen machen „City of Thieves“ zu einem einzigartigen Leseerlebnis.  Man merkt wieviel Arbeit in die Recherche gesteckt worden ist: Die Autorin schafft es einem einen Eindruck zu geben, welche komplexe, undurchsichtige Politik den Alltag von diesen Teilen Ostafrikas beherrscht. Man wird mit neuen Perspektiven und Schicksalen vertraut, die vielleicht unschön sind, aber dafür auch echt und wert, wahrgenommen zu werden. Es wird deutlich, wie sehr unsere unmittelbare Umwelt uns und unsere Wahrnehmung prägt und, dass man in ausweglosen Situationen oft Dinge tut, die von außen hin unverständlich wirken, aber einen selbst am Leben und Sicherheit erhalten.

Der tatsächliche Plot dagegen war dann doch eher vorhersehbar und klassisch für einen Jugendthriller.  Auch wenn der Räuberbund ein wenig Abwechslung bringt, sind hier auch die größten Plotholes zu finden: Es gibt einige Logikfehler, die ignoriert werden, um den Plot voranzubringen, dementsprechend wird sich von Tinas Seite her sehr auf die Unachtsam- und Gedankenlosigkeit ihrer Gegner verlassen. Was nicht heißt, dass es nicht trotzdem unterhaltend ist; ein zwei Wendungen lassen einen dann doch ein wenig sprachlos zurück.

Auch die vielschichtigen Charaktere wiegen die stellenweise Vorhersehbarkeit auf: Nicht nur Michael, mit seiner verzehrten aber auch verständlich eingeschränkten Wahrnehmung regt einen zum Nachdenken an. Sondern auch Mr Greyhill, der mit Abstand wohl der interessanteste Charakter ist: Er ist nicht einfach der undurchschaubare Antagonist, der bloß da ist, um der Protagonistin Ärger zu machen. Wir erhalten einen Einblick in seine Denkweise und seine Gefühlswelt, seine Motive, warum er die Dinge tut, die er tut und sehen auch, dass er mehr ist, als bloß der skrupellose „Bösewicht“. Zwar sind seine Ansichten ohne Zweifel verzehrt und moralisch alles andere als vertretbar, aber man kann ihn und sein Handeln nachvollziehen.
Ganz generell muss man noch loben wie vielfältig die Charaktere sind: Dunkel- und hellhäutige Figuren, aus allen möglichen Schichten und Hintergründen.

Auch das Glossar am Ende ist ein netter Zusatz, der die frische Atmosphäre des Romans nur noch unterstreicht und einen gleichzeitig auch ein bisschen etwas dazulernen lässt.

Fazit: „City of Thieves“ von Natalie C. Anderson ist ein unkonventioneller, aufregender Jugendroman, der die Tür in die Welt Afrikas öffnet und den Leser mit neuen und komplexen Perspektiven bereichert. Wer etwas wirklich Neues sucht und seinen Horizont erweitern will, sollte unbedingt nach diesem Buch greifen und sich in den bunten, aber auch harten Alltag Kenias entführen lassen.

Was von mir bleibt

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Der Jugendroman „was von mir bleibt“ stammt von Lara Avery, einer amerikanischen Schriftstellerin. Er hat rund 400 Seiten und wird ab 14 Jahren empfohlen.

Das Buch hat einen sehr interessanten Aufbau, da es sich um eine Sammlung kurzer Geschichten, kleiner Auszüge aus dem Leben der Protagonistin Samantha (Sammie) McCoy handelt, die sie selbst mal am Laptop, mal am Handy für ihr sogenanntes ‚Erinnerungsbuch‘ verfasst. Dieses schreibt sie an sich selbst, an die ‚Zukünftige Sammie‘, da Sammie an einer unheilbaren Krankheit leidet, die mit der Zeit auch ihr Gedächtnis verschlechtern wird. Um dennoch weiterhin sie selbst zu sein, um bis zum Schluss sie selbst gewesen zu sein, schreibt sie alles auf, was passiert.

In Form dieser Einträge liest man von Sammies Leben, seit sie erfahren hat, dass sie nicht wie alle anderen werden wird, dass sie nicht wie geplant nach New York ziehen und dort als erfolgreiche Anwältin tätig werden kann. Was zuerst nicht sehr auffällt, nach Beenden des Buches aber kaum zu Übersehen ist, ist die Veränderung, die Sammie durchläuft, wie sich ihre Aufzeichnungen verändern. Die starke, selbstbewusste, ehrgeizige Samantha McCoy ergründet sich selbst und findet zurück zu ihren wahren Träumen, ihren wahren Gefühlen und lebt sie aus. Sie verliebt sich. Sie streitet mit ihrer besten Freundin. Sie kostet ihr Leben aus.

Es sind zunächst alltägliche Geschichten, die an sich nicht besonders spannend sind, aber den Leser durch ihre Kürze und unterschiedliche Schreib- und Druckweise nicht langweilen. Es gibt kaum vollständig bedruckte Seiten, manchmal ist alles klein geschrieben, dann fehlen Beistriche, Rechtschreibfehler etc. Aber das ist alles gewollt und gestaltet Sammies Einträge sehr realistisch. Sammie selbst ist sehr klug und fasst die Dinge kurz und präzise zusammen, sieht aber auch die Schönheit in der Welt. Sie hat beides in sich, die kühle, berechnende Seite ebenso wie die kindliche, verträumte.

Am Ende wird das Buch sehr emotional und absolut fesselnd. Selbst wenn man von dem Rest des Buches nicht besonders viele Gefühle zu spüren bekommt, machen das die letzten zwanzig Seiten wieder wett. Diese letzten Kapitel haben mich wirklich bewegt und fasziniert. Deshalb bin ich sehr froh, diesen Roman gelesen zu haben. Ich kann das Buch jenen empfehlen, die etwas suchen, das nicht allzu schwer geschrieben ist, aber dennoch eine große Tiefe aufweisen kann. Auch ein wenig Romantik ist zu finden.

~ Karin, 16

Böse Schatten

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Autor: Christian von Ditfurth

Inhalt

In dem Kriminalroman geht es darum, dass eine Leiche gefunden wurde, die vor 25 Jahren gefoltert wurde. Da die Polizei mit dem Fall nicht vorankommt, ist Herr Josef Maria Stachelmann ihre letzte Hoffnung. Er ist ein Uni-Professor und hat sich schon früher mit Kriminalfällen beschäftigt. Doch als er zum Chef gewählt wurde, kam es zu ein paar Komplikationen, denn er war der Chef seiner Freundin.

Das Team (die Polizisten und er) finden vieles heraus, wie z.B., dass der Mann, der getötet wurde, eine Affäre mit seiner Nachbarin hatte. Da es die Ehefrau wusste, dachten sie, dass es sie war…

Es passieren viele Zwischenfälle, als ob jemand hindern wollen würde, dass ermittelt wird.

Meinung

Ich finde das Buch sehr gut. Es ist sehr spannend und man will erfahren, was passiert ist. Das Buch ist für mich nicht sehr verständlich, da es ein wenig kompliziert ist. Man muss sich bis zur letzten Seite durchkämpfen und es lohnt sich auch. Aber der Grund dafür könnte sein, dass das Buch für Erwachsene ist. Aber trotzdem ist es auch für mein Alter lesbar.

Anna, 14

Das tiefe Blau der Worte

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Autorin: Cath Crowley

Verlag: Carlsen

Seitenanzahl: 394

Inhalt:

Bevor Rachel vor ein paar Jahren aus der Stadt zog, hat sie Henry, ihrem besten Freund und heimlichen Schwarm, einen Liebesbrief hinterlassen. Doch Henry hatte nur Augen für Amy und kam nicht einmal, um sich von Rachel zu verabschieden.

Während der nächsten paar Jahre hören die beiden kaum voneinander. Henry führt eine Hop on hop off Beziehung mit Amy (er wartet meistens einfach darauf, dass sie zu ihm zurückkommt – was sie auch tut) und arbeitet weiterhin in dem geliebten Buchladen seiner Familie.

Währenddessen hat Rachel vor, Henry nie wiederzusehen. Doch die Dinge kommen ganz anders als erwartet: Rachels Bruder ertrinkt und ihre Familie hält es für das Beste, sie zu ihrer Tante in ihre Heimatstadt zurückzuschicken, um dort zu arbeiten und ihre Trauer zu überwinden.

Rachel fängt an, in Henrys Buchladen zu arbeiten (gegen ihren Willen) und langsam, zwischen Büchern und der Frage nach der Zukunft, nähern sich die beiden wieder an.

Meine Meinung:

Die Kapitel sind aus Rachels, aber auch aus Henrys Sicht geschrieben und außerdem gibt es Briefausschnitte zu lesen.  Das Buch ist gut geschrieben – sehr flüssig, aber auch philosophisch bzw. poetisch.

Was ich wirklich an dem Buch mochte, ist, dass auch die Geschichte der “Nebenfiguren” ausführlich behandelt wird. So geht einem auch die Geschichte von beispielsweise Henrys Schwester George zu Herzen oder die von Lola und Hiroko, Freunde von Rachel und Henry, die eine Band haben.

Außerdem ist es ein Buch, in dem die Literatur eine große Rolle spielt. Die Liebe zu Büchern ist hier genauso wichtig wie Freundschaft.

Zum Cover:

Ich finde es zwar sehr schön, aber meiner Meinung nach ein bisschen zu dramatisch für das Buch. Besser gefällt mir das Hardcover (unter dem eigentlichen, abnehmbaren Cover), vor allem, weil es selten aufwändig gestaltet ist. Außerdem finde ich persönlich, dass es das Buch besser repräsentiert.

Abschließend muss noch gesagt werden, dass das Buch weder kitschig, noch klischeehaft ist, obwohl das Augenmerk auf oft behandelten Themen wie Liebe und Freundschaft liegt.

Ines, 15

Während ich vom Leben träumte

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Autorin: Estelle Laure

Verlag: KJB

Seitenanzahl: 318 (mit Leseprobe)

Inhalt:

Eden liegt im Koma. Und als sie wieder aufwacht, ist ein Monat vergangen.

Sie versucht sich langsam wieder in das Leben zurückzufinden, doch es will ihr einfach nicht gelingen. Das Ballett, ihre große Leidenschaft, hat sie aufgegeben, ihr Bruder ist mit ihrer besten Freundin zusammen und sie halluziniert.

Sie ist davon überzeugt, dass ein Teil von ihr noch “auf der anderen Seite” ist.

Im Krankenhaus liegt noch ein weiteres “Komamädchen” und Eden ist fasziniert von ihr. Das Mädchen namens Jasmine, kurz Jaz, wird fast täglich von einem Jungen namens Joe besucht. Und während sich Jaz’ Zustand verschlechtert, verlieben sich Eden und Joe ineinander. Zusammen schmieden sie den Plan, Jasmine im “Dazwischen” zu kontaktieren und sie damit wieder zurück ins Leben zu holen. Ein Unterfangen zwischen Realität und dem Ungreifbaren.

Meine Meinung:

Zunächst mal wird die Geschichte aus Edens Sicht erzählt.

Der Schreibstil ist flüssig, ausführlich und das ganze Buch ist sehr poetisch und philosophisch, eben, weil es so tiefgreifende Fragen über das Leben und den Tod behandelt.

Ich fand das Buch sehr gut, denn es ist wirklich gut geschrieben und man bekommt deutlich eine Charakterentwicklung mit.

Der einzige “Kritikpunkt” ist für mich, dass das Buch keinen Höhepunkt hat. Die Geschichte wird, meinem Empfinden nach, einfach erzählt, ohne im Mittelteil oder am Ende besonders spannend zu werden.

Übrigens möchte ich noch erwähnen, dass das Buch sozusagen eine Fortsetzung von “Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance” ist, dem ersten Buch der Autorin, in dem Eden eine Nebenfigur ist. Ich habe das Buch nicht gelesen, aber das ist für das Verständnis auch nicht wichtig.

Ein wirklich gelungenes Buch, das ich besonders an Leute weiterempfehlen kann, die gerne philosophieren.

Ines, 15

Hochgradig unlogisches Verhalten

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von John Corey Whaley:

Das Buch handelt von drei Personen, die alle etwa 16 Jahre alt sind:

Solomon ist seit über drei Jahren nicht mehr aus dem Haus gewesen. Er fühlt sich ganz gut dabei, hat er doch nette Eltern, ein tolles Haus und eine lustige und ungewöhnliche Oma, die ihn immer wieder besucht. Er geht nicht zur Schule, sondern lernt zu Hause. Wenn er rausgehen würde, würde er Panikattacken bekommen.

Lisa ist sehr ehrgeizig und will in ein gutes College kommen. Dafür will sie Solomon heilen und darüber in ihrer Bewerbung schreiben.

Clark ist Lisas Freund und sehr zurückhaltend, er will keinen Sex mit ihr und auch nicht viel über die Zukunft nachdenken. Lisa fragt sich, ob er vielleicht homosexuell ist.

Inhalt:

Lisa macht sich über Solomons Mutter, die Zahnärztin ist, an ihn heran und versucht, ihn aus dem Haus zu locken. Sie schwindelt ihm aber vor, dass sie nur ganz normal mit ihm befreundet sein will. Aber eigentlich ist es dann Clark, der sich besonders gut mit Solomon versteht.

Die Geschichte plätschert eine Weile vor sich hin, während sich Lisa, Solomon und Clark besser kennenlernen. Dann wird es dramatischer und es entwickelt sich eine Art Dreiecksgeschichte (über die will ich nicht mehr verraten, damit es spannend bleibt). Am Ende wird es sogar noch sehr dramatisch und es geht um Leben oder Tod.

Meinung:

Mir hat das Buch gut gefallen, ich fand die Figuren mal nicht so 08/15 (auch wenn Figuren mit Angststörungen echt häufig geworden sind), besonders Clark bleibt bis zum Schluss interessant. Aber anscheinend mochten es einige andere Leser und Leserinnen nicht so gerne, ich habe es nämlich als vierte bekommen, die anderen wollten es nicht fertig lesen und rezensieren.

Also vielleicht ist das Buch nicht für jeden was, sondern eher ein bisschen spezieller?

Ich würde es Leuten empfehlen, die gerne ungewöhnlichere Bücher lesen, vielleicht auch welche über Jugendliche mit psychischen Problemen wie “Schlaft gut, ihr miesen Gedanken” von John Green oder “Spinster Girls – Was ist schon normal?” von Holly Bourne (fand ich besonders gut).

Johanna, 17 Jahre

Die Stille meiner Worte

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Autorin: Ava Reed

Verlag: ueberreuter

Seitenanzahl: 312

Inhalt:

Seit dem Tod ihrer Zwillingsschwester spricht Hannah nicht mehr. Sie hat ihre Worte verloren, schreibt aber noch verzweifelte Briefe an ihre Schwester, die sie nach dem Schreiben verbrennt. Alles, was Hannah von Izzy geblieben ist, sind die schmerzhaften Erinnerungen, Schuldgefühle und Izzys Kater Mo.

Hannahs Eltern wissen nicht mehr weiter und schicken sie in eine spezielle Schule für Kinder, die Hilfe brauchen. Bevor das Schuljahr beginnt, ist es Tradition, dass die Schüler drei Wochen miteinander campen. Im Camp findet sie Freunde, unter anderem Levi, der, so wie alle dort, jemanden verloren hat. Langsam und mit Levis Hilfe kann Hannah die Mauern um sich herum einreißen.

Meine Meinung:

Zunächst einmal: Die Kapitel sind größtenteils aus Hannahs Sicht geschrieben, aber auch teilweise aus Levis.

Der Schreibstil ist, so wie ich es bereits von Ava Reed gewohnt bin, leicht zu lesen, aber auch sehr spannend und poetisch.

Das Buch war rückblickend sehr gut, allerdings hatte ich ein großes Problem mit den ersten 100 Seiten. Nicht weil sie schlecht geschrieben waren oder ähnliches, sondern, weil sie den tiefsten Punkt in Hannahs Leben beschreiben und mich das einfach unglaublich hinuntergezogen hat. Aber, wie gesagt, wenn man diese “Hürde” überwunden hat, ist das Buch leicht zu lesen.

Ich würde das Buch Jugendlichen empfehlen, die gerne emotionale, traurige Geschichten lesen.

Ines, 14

MALALA Für die Rechte der Mädchen

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Ines, 10 Jahre

Mirror Mirror

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Autorin: Cara Delevingne mit Rowan Coleman

Hauptprotagonisten: Red, Rose, Leo, Naomi, Ash

Handlung:

Diese Geschichte handelt von einer Band, die aus vier Mitgliedern besteht, Red, Naomi, Rose und Leo. Jeder dieser Teenager hat mit sehr vielen Problemen zu kämpfen, doch sie konnten nie ahnen, dass es noch schlimmer kommen würde.

Eines Tages lief Naomi weg, ohne irgendeine Nachricht oder einen Hinweis zu hinterlassen. Niemand verstand wieso, ins besonders Red nicht, ihr bester Freund.

Naomis Schwester Ash und Red glaubten nicht, dass sie einfach weggelaufen ist, deshalb suchten sie überall nach der Wahrheit, doch sie dachten niemals, dass sie so etwas Schreckliches über ihre Familien erfahren würden.

Das Buch wird aus Reds Sicht erzählt und enthält immer wieder Rückblenden, sowie kleine Chatausschnitte.

Cover:

Mir gefällt das Cover sehr, da gelb eine eher ungewöhnlichere Farbe für ein Cover ist. Vor allem mag ich die schwarzen geschwungenen Linien mit den Wörtern oben auf dem Cover.

Meinung:

Ich finde das Buch grandios. Der Schreibstil ist sehr schlicht und man gewöhnt sich sehr schnell an ihn. Die Geschichte ist so gut, wenn man denkt, dass man weiß wie es weitergeht, passiert etwas komplett Neues, das einen verblüfft. Ich mochte die Autorin schon immer und war gespannt ein Buch von ihr zu lesen und es hat mich echt nicht enttäuscht. Es passieren andauernd so unglaubliche Ereignisse und man wird so sehr von der Geschichte gefesselt. Von Seite zur Seite verliebt man sich immer mehr in die Charaktere.

Ich würde dem Buch 5/5 Sternen geben und es denjenigen empfehlen, welche sich sehr für Jugenddramen und einen Hauch von Rätsel interessieren.

Elena/14

So beschissen schön ist nur das Leben

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Von Shaun David Hutchinson

360 Seiten

Hauptfigur: Andrew („Drew“) aka Ben Fisher, Rusty, Travis, Lexi

Drew hat seine Familie getötet. Seine Mutter, seinen Vater und seine kleine Schwester Cady. Sie sind hier, im Roanoke Krankenhaus, gestorben und seit ihrem Tod lebt er hier. Es ist seine Strafe, seine ganz persönliche Hölle. Jeden Tag, wenn er in seinem baufälligen Zimmer auf dreckiger Wäsche und Stofffetzen liegt, hält der Gedanke an seine Familie ihn wach. Und wenn er nicht wach ist, hat er Albträume.

Jeder im Krankenhaus kennt Drew. Für die meisten ist er einfach der Junge, der in der Cafeteria arbeitet. Niemand weiß, dass er schwarz bezahlt wird. Das Krankenhaus ist sein Zuhause, er kennt jeden Winkel dieses sterilen Labyrinths. Er kommt ungesehen in die Notaufnahme, auf die Intensivstation und in der Pädiatrie hat immer Schwester Merchant Schicht, mit der er gut befreundet ist. Zwei ihrer Patienten sind Drews beste Freunde: Lexi und Trevor.

Beide haben Krebs, Lexi ist bereits auf dem Weg der Besserung, Trevor auf dem Weg in den Tod. Die beiden sind ineinander verliebt, aber sie ist zu sehr auf die Zukunft fixiert, um im Hier und Jetzt zu leben, und er hat zu viel Angst davor, jeden, dem er wichtig ist, durch seinen Tod mit hinunterzuziehen.

Lexi und Trevor sind das einzig Wichtige in Drews Leben – bis ein Junge namens Rusty eingeliefert wird. Er wurde mit Alkohol übergossen und angezündet. Und das, weil er schwul ist. Drew kann sich nicht erklären warum, aber auf eine merkwürdige Art und Weise geht von diesem Jungen eine Anziehungskraft aus, die ihm den Verstand raubt. Als Drew in eine aussichtslose Lage gerät, muss er sich entscheiden: Soll er sein Schicksal annehmen oder ist er bereit, mit Rusty aus dem Krankenhaus zu fliehen und in die Welt außerhalb zurückzukehren?

Das bunte Cover und der Titel lassen ein lustiges, fröhliches Buch vermuten, womit man jedoch falsch liegt. In dem Buch werden unter anderem Krebs, Homosexualität, Religion und Selbstmord thematisiert, und da die gesamte Geschichte in einem Krankenhaus spielt, gibt es nicht viele Lacher. Das Buch würde ich nicht für Jugendliche unter 16 Jahren empfehlen, da die Themen besonders Kinder emotional ziemlich mitnehmen könnten und daher nicht für jüngere Kinder geeignet sind.

Florian, 15

Wunder – sieh mich nicht an

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Ich, Jean und die Nacht meines Lebens

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Von Brian Katcher

Hauptfiguren: Deacon, Jean, Soraya

Deacon ist ein ganz gewöhnlicher Junge. Naja, zumindest wenn man davon absieht, dass er über 2 Meter groß ist und bei seiner Oma Jean lebt. Doch das stört ihn keinesfalls. Im Gegenteil: Jean ist für ihn mehr beste Freundin als Großmutter und Deacon vermisst dank ihr kaum noch seinen Vater, der ohne ihn nach Europa aufgebrochen ist und von dem er seitdem nichts gehört hat.

Als der Abschlussball immer näher rückt und der schüchterne Deacon immer noch ohne Begleitung dasteht, fasst er einen Entschluss: Er wird mit Jean hingehen! Da sie selbst ihren Abschlussball verpasst hat, weil ihr Verlobter in Vietnam gekämpft hat, will Deacon ihr einen unvergesslichen Abend bescheren und sich damit für alles bedanken, was sie für ihn getan hat. Und da die Lehrerin in ihrem Tanzkurs, Soraya, genau in Deacons Alter ist, lässt auch seine erste große Liebe nicht lange auf sich warten…

Das Buch ist zwar humorvoll und sarkastisch, was mir persönlich sehr gefällt, hat aber auch einige traurige Szenen. In dem Buch werden verschiedenste Gefühle und Probleme thematisiert, die man kaum aus dem Titel lesen kann. Meiner Meinung nach ist das Faszinierende an dem Buch, dass durch die Vielfalt an Gefühlen und der etwas tollpatschigen Art Deacons die Geschichte sehr real auf uns wirkt, und wir uns gut mit den Protagonisten identifizieren können.

Ich würde das Buch besonders Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren empfehlen, da es neben den Witzen und den Liebesszenen auch einige traurige Ereignisse gibt, die für Jüngere noch nicht so einfach zu verarbeiten wären.

Alles in allem ist das Buch jedoch sehr gut gelungen und sobald man einmal begonnen hat, kann man es kaum noch aus der Hand geben.

Florian, 15

Remember Mia

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Allgemein, kurze Zusammenfassung

Das Buch „Remember Mia“ ist ein Thriller von Alexandra Burt. Er handelt von einer Mutter, welche kaum mit ihrem kleinen Baby Mia umgehen kann. Eines Tages verschwindet Mia, als ihr Vater auf Geschäftsreisen ist, wie durch Zauberhand mitsamt ihren ganzen Sachen. Die Hauptfigur, welche die Mutter ist, nennt sich Estelle Paradise.

Meine Meinung

Am besten hat mir gefallen, dass das Buch von der ersten bis zur letzten Minute spannend ist und bleibt. An dem Buch hat mich nichts gestört. Es ist sehr verständlich und leicht zu lesen.

Empfehlung

Ich kann das Buch Jugendlichen ab 14 Jahren empfehlen, weil es angsteinflößend für Menschen mit schwachen Nerven sein könnte. Das Buch ist für diejenigen geeignet, die Spannung und Thriller lieben.

Es ist überraschend, rätselhaft und beinhaltet einen raffinierten Plot.

Kati, 15 Jahre

Written on my heart

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Autorin: Cole Gibson

Erscheinungsdatum: 12.01.2018

Handlung:

Nachdem Ashlyn von ihrem gewalttätigen Stiefvater vor die Tür geschmissen wurde, geht ihr ganzes Leben in Flammen auf. Wortwörtlich, denn er war es, der ihre ganzen Sachen verbrannt hat. Nun muss sie für sich selbst sorgen und ihr Leben selbst auf die Reihe kriegen. In dieser schwierigen Situation gefangen trifft sie Lane, einen Bad Boy wie er im Buche steht. Er selbst ist Tätowierer und seine eigenen Tattoos strahlen etwas Geheimnisvolles aus. Was wohl hinter seiner ruppigen Fassade steckt?

Beurteilung:

Der Schreibsttil von Cole Gibson ist flüssig und geprägt von einem Wechsel der Perspektiven zwischen Lane und Ashlyn. Dies hilft beim Kennenlernen der Hauptfiguren und gibt dem Leser einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt. In „Written on my heart“ findet man eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die den Leser bis zur letzten Seite fesselt.

Lisa, 17

If Birds Fly Back

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Autorin: Carlie Sorosiak

Hauptprotagonisten:

Linny, Sebastian, Alvaro

Handlung:
Seitdem Linnys Schwester verschwunden ist, ist Linny drauf und dran, sie wieder zu finden. Sie führt ein Tagebuch, in dem sie Informationen über bereits verschwunde und wiedergekehrte Personen notiert. Die junge Filmerin arbeitet in einem Altersheim, in welchem sie den jahrelang verschollenen Alvaro Herrera wieder fand. Sie erhofft sich, dass er ihr helfen könnte, ihre Schwester wieder zu finden.

Gleichzeitig erfährt der Wissenschaftsliebhaber Sebastian, der ohne Vater aufgewachsen ist, wer sein Vater ist. Danach geht alles drunter und drüber. Er macht sich sofort auf die Suche nach ihm. Auf dem Weg trifft er Linny.

Sobald sich Linny und Sebastian treffen, können sie beide ihr Vorhaben mit der Hilfe des anderen umso besser umsetzen und kommen sich näher, als sie vorhatten. Linny sucht weiterhin nach ihrer Schwester und Sebastian erfährt mehr über seinen Vater. Sie erleben wunderbare Sachen zusammen, die sie sich niemals erträumt hätten, doch manchmal läuft auch alles aus dem Ruder.

Cover:

Das Cover ist meiner Meinung nach sehr passend, sowohl zum Titel als auch zum Buch. Mir gefiel sehr, dass Sebastian auf dem Kopf steht, da sein Leben auch auf dem Kopf stand, seitdem er die erschütternde Nachricht über seinen Vater erfuhr. Mir gefiel der Titel besonders gut, da er einen tieferen Sinn hat und ziemlich gut zur Handlung passt.

Meinung:
If Birds fly back“ ist ein wundervoller Jugendroman, der aus zwei Perspektiven erzählt wird. Aus Linnys Sicht wie aus Sebastians. Am Anfang war dies bisschen verwirrend, da ich so etwas nicht gewohnt bin, doch nach einiger Zeit konnte ich das Buch ganz flüssig ohne Probleme lesen. Ich finde, dass das Buch echt gutgeschrieben wurde und mir gefällt die Handlung sehr. Vor allem, da es zu Beginn häufig um Musik ging und Linny eine Filmproduzentin sein will. Ich würde dem Buch 4/5 Sternen geben.

Elena/14

Zusammen sind wir Helden

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Buchrezension: „Zusammen sind wir Helden“

von Samantha, 16

Über das Buch:

Das Buch „Zusammen sind wir Helden“ von Jeff Zentner handelt von den drei besten Freunden Dill, Lydia und Travis, die verschiedener nicht sein könnten und gemeinsam von einer besseren Zukunft träumen.

Inhalt:

Dill, der ohne seine Gitarre nichts wäre, führt ein miserables Leben. Sein Vater sitzt aufgrund eines Skandals im Gefängnis, seine Mutter ist unglücklich und er muss nach der Schule arbeiten gehen, um die ganzen Schulden abzubezahlen. Doch Dill will Veränderung und träumt von einem anderen Leben. Seine Probleme, Sorgen und Träume teilt er mit seinen beiden besten Freunden Lydia, einer selbstbewussten potentiellen Modebloggerin, die nach New York gehen will, und Travis, einem leidenschaftlichen Fantasy-Fan, der halb in seiner geliebten Buch-Serie lebt. Alle drei werden jedoch nicht nur in der Schule eher gemieden, verspottet und ausgelacht.

Doch zusammen, glauben sie, können sie alles schaffen. Egal was passiert.

Meine Meinung:

Dieses Buch ist bis jetzt das einzige, bei dem ich mehrmals zu weinen angefangen habe und generell die größten Gefühlsausbrüche hatte. Ich liebe Bücher, die einem einfach die gute Seite des Lebens wiedergeben und bei denen ich mich mit den Charakteren identifizieren kann. Ich war ziemlich traurig, aber auch glücklich, als ich es zu Ende gelesen habe. Komisch, nicht wahr?

Das Buch ist sehr einfach zu lesen, da es die Alltagssprache beinhaltet. Zudem sind die Kapitel nach den Namen der drei Hauptfiguren aufgeteilt, in welchen der/die Leser/in mehr über die Figuren erfahren kann. Das Cover ist wunderbar gut gelungen mit dem Retrostil der Skyline von Nashville und den Hauptfiguren, von denen man nur die Rückseiten sieht. Ich weiß jetzt schon, dass ich dieses Buch wieder lesen werde.

Empfehlung:

Sehr empfehlenswert an alle Jugendlichen und Erwachsene, die Bücher wie „The Perks of Being a Wallflower“ lieben. Unglaublich schön, witzig und gut geschrieben (und das für ein Debüt!).