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Den Mund voll ungesagter Dinge

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Autorin: Anne Freytag

Erscheinungsdatum: 6. März 2017

Seitenanzahl: 400

Cover:
Das Cover ist eher schlicht gestaltet, der Titel ist in Regenbogenfarben geschrieben, man sieht eine Zeichnung eines Mädchens von hinten. Da es in dem Buch um Homosexualität geht finde ich das Cover perfekt für dieses Buch. Da das Symbol für Homosexualität eine regenbogenfärbige Fahne ist, finde ich es passend, dass die Schrift des Buchtitels auch so gestaltet ist.

Auch die erste und letzte Seite ist passend gestaltet. Klappt man den Klappentext auf, so sieht man lauter Gegenstände, die mit der Geschichte etwas zu tun haben. Auf der letzten Seite findet man eine „Playlist“ mit allen Liedern, die im Buch genannt werden.

Hauptfiguren: Sophie und Alex, aber auch deren Freunde und Familien
Sophie ist 17 Jahre alt und weiß einfach nicht, in welche Schublade sie passt. Sie versteht überhaupt nichts von der Liebe, hat schon mit ein paar Jungs geschlafen und bereut dies im Nachhinein immer wieder.

Alex hat grüne Augen und eine kleine Lücke zwischen ihren Zähnen. Durch einen unangenehmen Zwischenfall lernen Sophie und sie sich kennen.

Inhalt:
Sophie führte ein glückliches Leben in Hamburg mit ihrem Vater, bis dieser eine nette und hübsche Frau kennenlernt, und Sophie und er zu ihr nach München ziehen. Sophie fühlt sich alleine gelassen, ihr bester Freund Lukas ist vor kurzem nach Paris gezogen, ihre Mutter hat sie direkt nach der Geburt alleine gelassen, und in ihrer neuen Familie fühlt sie sich auch nicht ganz wohl.

Doch dann lernt sie plötzlich das Nachbarmädchen Alex kennen. Anfangs unternehmen sie Sachen, die normale Freundinnen halt so machen. Doch als sie auf einer Party Pflicht-Wahl-Wahrheit spielen und sich die beiden küssen sollen, verändert sich ihre Beziehung. Sophie muss die ganze Zeit an ihren Kuss mit Alex denken.
Sophie ist sich unsicher. Steht sie etwa auf Mädchen? Oder ist das nur eine Phase? Und… Was empfindet Alex für sie?

Schreibweise:
Das Buch ist aus der Sicht von Sophie geschrieben. Ich fand es richtig interessant zu erfahren, was Sophie fühlt und was sie denkt. Es wurden keine komplizierten Wörter verwendet, das Buch ist leicht zu lesen.

Meinung:
Dieses Buch ist eindeutig eines meiner Lieblingsbücher geworden. Ich fand es toll, einmal eine Liebesgeschichte zu lesen, in der es teilweise um Homosexualität geht. Das Buch ist lustig, aber auch herzlich und schön.

Das Buch würde ich ab 16 Jahren empfehlen, da es ein paar Sexszenen enthält, welche teilweise auch ausführlich beschrieben werden.

Annina, 16 Jahre

Wir fliegen, wenn wir fallen

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Autorin: Ava Reed

Verlag: ueberreuter

Seitenanzahl: 295

Inhalt:

Das Buch “Wir fliegen, wenn wir fallen” handelt von Yara und Noel, die beide mit einer schweren Vergangenheit zu kämpfen haben, die sie immer wieder einholt.

Als Phil, der Großvater von Noel und der “Rettungsanker” von Yara, an einem Herzinfarkt stirbt, hinterlässt er ihnen eine Liste mit zehn Wünschen, die sie gemeinsam erfüllen sollen. Yara und Noel, die beide anfangs überhaupt nicht begeistert sind, da sie sich fast fremd und einander auch unsympathisch sind, willigen nur Phil’s Andenken wegen ein.

Die Wünsche schicken sie auf eine Reise in einige Länder der Welt, denn die Wünsche sind beispielsweise auch “Die Nordlichter beobachten” oder “Einen Spaziergang im Regenwald machen”. Auf ihrer Reise kommen sie sich immer näher und kommen zu der Erkenntnis, dass das Leben viel zu kurz ist, um in der Vergangenheit zu leben.

Meine Meinung:

Die Geschichte ist in einem sehr schönen Schreibstil geschrieben, der leicht zu lesen ist. Abwechselnd sind die Kapitel aus Yaras und Noels Sicht erzählt, dies gibt einem ein besseres Verständnis. Auch sonst ist das Buch sehr kurzweilig – ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen.

Ich habe das Buch ohne Erwartungen gelesen und bin im Nachhinein froh, dass ich es getan habe. Ich musste noch oft daran denken, denn einige Sätze waren sehr schön und poetisch formuliert, sodass sie einem einfach im Kopf hängen bleiben.

Alles in Allem hat es mich sehr überrascht und auch bewegt.

Ein wirklich lesenswertes Buch über Liebe, Verlust und wie man damit umgeht!

Ines, 13

Love letters to the dead

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Autorin: Ava Dellaira

Seitenanzahl: 413

Erscheinungsdatum: 23.2.2015

Inhalt:

In „Love letters to the dead“ geht es um die junge fünfzehnjährige Laurel und ihre Geschichte. Sie soll in ihrem Englischunterricht einen Brief an eine berühmte verstorbene Persönlichkeit schreiben, doch aus einem einzigen, werden unzählige mehr. In diesen Briefen an Prominente wie Amy Winehouse, Kurt Cobain oder Janis Joplin, erzählt sie von ihrem tagtäglichen Leben wie ihrer ersten großen Liebe Sky, ihren neuen Freundinnen und ihrem High School-Leben.

Aber sie verarbeitet durch diese Briefe auch den Tod ihrer älteren Schwester May ,die immer schon mit ihrem Charme und Schönheit alles richtig zu machen schien. Laurel verliert sich immer weiter in ihren Erinnerungen an May und will immer mehr wie sie werden. Sie wollte immer schon genauso schön, stark und interessant sein. Immer schon wollte sie wie May Flügel haben, die sie in eine ganz andere Welt zu bringen schienen. Eine Welt, die Laurel immer schon verschlossen blieb. Der einzige Spalt, den May ihr geöffnet hatte, wurde zu ihrem Geheimnis, das sie schon seit Jahren bei sich trug und welches auch der Grund für Mays Tod war.

Ihren letzten Brief widmet sie May und kann dadurch mit der Vergangenheit abschließen und ihren Weg zurück in die Gegenwart finden.

Meine Meinung:

Ich fand sowohl das Buch, als auch den Schreibstil sehr interessant und fesselnd. Es hat mich fasziniert , wie Laurel ihre Probleme, Sorgen und genau genommen ihr ganzes bisheriges (nicht gerade außerordentlich gemütliches) Leben mit diesen Briefen verarbeitet hat. Besonders toll ist es, wenn man ein paar der Berühmtheiten selber kennt und mag. Es ist ein sehr tiefgründiger und emotionaler Roman, bei dem man möglicherweise auch ein paar Tränen vergießen könnte. Das einzige, was man daran auszusetzen könnte,  ist der große Cliffhanger am Ende.

Das Buch dreht sich sehr stark um das Thema Selbstfindung, also würde ich es Jugendlichen ab 14 Jahren empfehlen.

Umus (12)

Dazwischen: ich

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Bei „Dazwischen: Ich“ handelt es sich um das erste Jugendbuch der erfolgreichen Autorin, Simultandolmetscherin und Kolumnistin der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ Julya Rabinowich, welches am 22. August 2016 erschien.

Für Erwachsene ist es beim Schreiben des ersten Jugendbuches wahrscheinlich eine Herausforderung, den richtigen Ton zu treffen. Vielen entfällt mit der Zeit, welche Gefühle und Gedanken sich im Kopf eines Jugendlichen herumtreiben. In diesem Fall erforderte das Schreiben jedoch noch mehr Präzision, da der Roman in Form eines Tagebuches verfasst wurde, was erwachsene und jugendliche Formulierungen noch unterschiedlicher macht. Dazu kann man allerdings nur eines sagen: Julya Rabinowich hat diese Aufgabe genial gemeistert und genau die richtigen Dinge im richtigen Maß angesprochen.

Kurz zum Inhalt:

Ein junges Flüchtlingsmädchen namens Madina wohnt mit ihrem Vater, der Mutter, ihrer Tante und ihrem kleineren Bruder Rami in einer schäbigen Unterkunft für Leute, die auf den Asylbescheid warten. Sie besucht eine deutschsprachige Schule und hat das Glück, dort Laura als Freundin zu haben, die abfällige Kommentare über Madinas Aussehen, das von den vielen unterschiedlichen, gespendeten Kleidungsstücken stark hinuntergezogen wird, mit ihrem frechen Mundwerk sofort erwidert.

Umso mehr sich Madina an die neue Umgebung gewöhnt, desto mehr meint ihr Vater, auf Traditionen ihres Landes bestehen zu müssen, um ihre Kultur nicht zu verlieren. So endet eine harmlose Übernachtung bei ihrer Freundin in einem kompletten Chaos. Madina möchte nichts weiter, als den Krieg endlich vergessen zu können und in der neuen Heimat Fuß zu fassen, doch ihr Vater wehrt sich plötzlich, obgleich er es war, der sie zur Flucht aufgefordert hat, da er, ebenso wie ihre Tante, gesucht wird. Trotz aller Schwierigkeiten scheint das lange Warten endlich vorbei zu sein, bis alles anders kommt und Madinas Vater zurückkehren möchte . . .

Zuerst, muss ich gestehen, war ich verwirrt von den extrem kurzen, simplen Sätzen, doch dann begriff ich: Madina war, als sie dies „geschrieben“ hatte, noch ein Kind. Zudem hatte sie gerade erst Deutsch gelernt, was das Buch noch realistischer erscheinen lässt. Mit zunehmendem Alter und Sprachkenntnissen steigt auch das stilistische Niveau. Diese natürliche Art, sich zu verändern, löste in mir etwas aus: Ich erinnerte mich und lernte, diesen Schreibstil zu lieben. Madinas Geschichte berührte mein Herz, ich erlebte jeden Streit mit ihr, jede Welle der Verzweiflung traf auch mich. Obwohl ich mich nie in Madinas Situation befand, sprach mir dieses Buch in gewissen Aspekten aus der Seele, denn das Verhältnis zwischen jugendlichen Mädchen und Vätern ist scheinbar nie so einfach.

Empfehlen kann man das Buch für alle ab vierzehn Jahren, da es einfach geschrieben ist und doch einzigartige Tiefe enthält. Außerdem besitzt „Dazwischen: Ich“ nur 256 Seiten.

- Karin, 15

Survive the night

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Titel: Survive the night

Autorin: Danielle Vega

Seitenanzahl: 272

Hauptfiguren:
>Casey hat gerade wegen ihrer Schmerztablettensucht einen Aufenthalt in der Entzugsklinik Mountainside Gardens hinter sich. Sie ist eine Mitläuferin und lässt sich leicht überreden.
>Shana hat Casey in der Klinik kennengelernt. Sie ist eine Draufgängerin, raucht und trinkt.
>Aya und Julie sind zwei Freundinnen von Shana.
>Sam ist der Ex-Freund von Casey und spielt gemeinsam mit seinem besten Freund Woodie in einer Band.
>Woodie spielt gemeinsam mit Sam in der Band „Feelings are enough“.

Handlung: Alles beginnt auf der Pyjama Party von Caseys ehemaliger besten Freundin. Casey möchte wieder ein normales Leben mit ihren alten Freundinnen führen. Doch als Shana, Aya und Julie mit einem Auto auf der Party auftauchen und sie mitnehmen wollen, willigt sie ein.

Sie fahren zu einer Party auf der die Band „Feelings are enough“ spielt. Plötzlich wird die Feier  von einem als Clown geschminkten Mann unterbrochen. Er weist auf eine weitere Party hin, welche um Mitternacht beginnt, „Survive the night“. Shana überredet Casey und so gehen sie, gemeinsam mit Aya, Julie, Sam und Woodie, zu der Party.
„Survive the night“ ist eine illegale Party und findet in einem verlassenen U-Bahn-Tunnel statt. Nach einiger Zeit möchte sich Casey in einem abgelegenen Neben-Tunnel ausruhen. Da findet sie plötzlich Julie. Sie ist tot. Als sie Sam ihren grausamen Fund zeigen möchte, ist die Leiche nicht mehr da. So machen sich alle gemeinsam auf den Weg um Julie zu suchen. Während sie gerade einen Tunnel absuchen hören sie plötzlich, dass die Polizei aufgetaucht ist. Als sie dann in den Haupttunnel zurückkehren, ist keiner mehr da. Sie wollen auch gehen, doch der Kanaldeckel, durch den sie reingekommen sind, ist verschlossen. So müssen sie einen anderen Ausgang suchen.
Auf ihrer Suche quer durch die verlassenen U-Bahn-Tunnel wird plötzlich noch einer von den Freunden ermordet.
Wer ist der Mörder? Wer wird als Nächstes sterben? Können sie den Ausgang rechtzeitig finden?

Meinung: Die Schreibweise der Autorin hat mir gut gefallen. Sie hat nicht zu detailliert, aber auch nicht zu langweilig oder emotionslos geschrieben. Es hat zwar lange gedauert, bis etwas Spannendes passiert ist, und das Ende hat mich sehr verwirrt, trotzdem empfehle ich das Buch gerne weiter. Ich würde es jedoch nicht so wie der Verlag ab 14, sondern ab 16 Jahren empfehlen, da viele Stellen, vor allem die, in denen über die Morde erzählt wird, unappetitlich geschrieben wurden.

Annina, 16 Jahre

Sturmflimmern

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Autorin: Moira Frank

Seitenanzahl: 474

Inhalt: ,,Sturmflimmern‘‘ handelt  von Sofia, die in etwas sonderbaren Familienverhältnissen lebt. Sie wuchs bei ihren ,,Eltern‘‘ Harriet und Schill auf. Sofia hat nur wenig Erinnerung an die Zeit mit ihrer echten Mutter, denn sie lebt seit sie fünf Jahre alt ist, mit Harriet und Schill in Highville, wo sie sich ein Leben aufgebaut haben.

Meine Meinung: Das Buch zählt nicht zu meinen Lieblingsbüchern, denn eigentlich gibt es weder eine Handlung noch einen Höhepunkt in der Geschichte. Im ganzen Buch gab es eigentlich nur eine einzige Sache, die mich überrascht hat, doch das war nur nebensächlich. Außerdem ist das Buch wirklich gewalttätig. Sofia, die 15 Jahre alt ist, prügelt sich ständig mit älteren Jungen. Dann wollen die sie erschießen, wobei wieder zwei verletzt werden. Die wollen dann wiederum ein anderes Mädchen verprügeln. Man sieht, das ist das einzige Geschehen. Meine Gedanken sind beim Lesen immer abgeschweift, weil einfach nichts Interessantes passiert ist.

Im Klappentext steht: In einem flirrend heißen Sommer braut sich […] ein Sturm zusammen, der nicht nur Sofias Leben gründlich durcheinanderwirbelt, sondern auch ein dunkles Familiengeheimnis aufdeckt.

Das ,,dunkle Familiengeheimnis‘‘ besteht aus kleinen, relativ unwichtigen Dingen, und von dem ,,Sturm‘‘ habe ich auch nichts mitbekommen.

Fazit: In dem Buch passiert nichts, außer sehr viele, unnötigen Gewaltszenen. Es gibt nicht einmal ein richtiges Ende.

Schreibstil: Der Schreibstil war eigentlich wirklich gut. Wenn der Inhalt mir dann auch noch gefallen hätte, hätte ich nichts an dem Buch auszusetzen. Wegen des Inhalts machte es die etwas anspruchsvollere Schreibweise das Buch noch anstrengender, als es ohnehin schon war.

Cover: Das Cover finde ich eigentlich wirklich schön. Man sieht eine Art Wüste und zwei kleine Gestalten, die im Horizont verschwinden. Dann stehen da noch ganz groß der Buchtitel und der Name der Autorin drauf.

Empfehlung: Ich würde dieses Buch nicht unter 14 Jahren empfehlen, da es wirklich viele Gewaltszenen enthält und die Schreibweise ziemlich anspruchsvoll ist.

Nina, 13 Jahre

Der einarmige Boxer

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Autor: Klaus Kordon

Erscheinungsdatum: 15.08.2016

Inhalt:

Das Buch handelt von einem 17-jährigen Mädchen namens Jennifer, auch Feri genannt. Es beginnt damit, dass Feri ihren Eltern erzählt, dass sie schwanger ist. Danach wird erzählt, wie es dazu kam.

Feri war mit ihren Eltern am Waldsee auf Urlaub. In einem Biergarten fiel ihr Blick auf einen Jungen mit Locken und nur einem Arm. Sie schauten sich längere Zeit an und lächelten sich an. Er gefiel ihr so gut, dass sie beim Abendspaziergang bei der Jungendherberge vorbeischaute und ihn tatsächlich entdeckte. Und zwar beim Boxen. Als er sie auch bemerkte, kam er zu ihr. Er stellte sich als Milan vor. Sie redeten über sein Hobby Boxen, über Schule und weshalb er nur einen Arm hatte. Er sagte, es war ein Autounfall, bei dem auch seine Eltern starben. Nach einem Spaziergang verabredeten sie sich wieder für den nächsten Abend. Das taten sie auch die restlichen Ferien.

Am Tag vor der Abreise erzählte Feri endlich ihren Eltern von Milan, was sie bis dahin noch nicht getan hatte. Als ihre Mutter nach kurzem Zögern fragte, ob sie schon miteinander geschlafen hätten, lief Feri zu Milan, da sie enttäuscht von ihrer Mutter war, dass sie ihr das zugetraut hätte. Zusammen liefen die beiden in den Wald und auf Feri`s Wunsch hin schliefen sie dort miteinander. Wieder zu Hause holte sie sich Teststreifen, da sie befürchtete, schwanger zu sein, nachdem sie ihre Regel nicht bekam. Als zwei Tests positiv sind, muss Feri eine mutige Entscheidung treffen, die ihre gesamte Zukunft verändern wird.

Sprache:

Im Gegensatz zu den Büchern die ich bis jetzt gelesen habe, ist dieses Buch eindeutig schwerer zu lesen. Manche Stellen haben mich ein bisschen verwirrt, so dass ich diese mehrmals lesen musste.

Meine Meinung:

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte war an manchen Stellen spannend, sodass es mich immer zum Weiterlesen „gezwungen“ hat. Von fünf Sternen würde ich persönlich vier Sterne vergeben.

Empfehlung:

Ich würde das Buch für 15-jährige Mädchen empfehlen, da ich denke, dass man sich in diesem Alter für solche Geschichten eher interessiert. Außerdem sind manche Stellen etwas genauer beschrieben, die manche Menschen vielleicht in einem jüngeren Alter noch nicht so interessieren.

Nikola, 14

Forgotten Love

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Das Buch Forgotten Love von C. Cowan hat mich schon von der ersten Seite an mitgerissen. Ein Buch, das mir wirklich gut gefallen hat. Bei dem Buch ist mir der unterschiedliche Schreibstil der Autoren erst so richtig bewusst geworden. C. Cowan hat etwas in ihren Bücher, das ich bei sonst keiner anderen Autorin gefunden habe, mir aber gut gefällt.

In dem Buch geht es um ein junges Mädchen namens Serenity deren Leben, schon vom College an sehr chaotisch verläuft. Nicht nur, dass sie auf den überaus attraktiven Rys trifft, der genau dann mit ihr Schluss macht, als sie gerade erfährt, dass sie schwanger ist.  Denn auch ihre Eltern stellen sie von heute auf morgen vor die Tür, als sie ihnen erzählt, dass sie ein Baby erwartet. Doch auch davon lässt sie sich nicht einschüchtern, denn Serenity zieht es trotzdem durch. Da sie kein Geld mehr fürs College hat, bricht sie es ab, sucht sich eine kleine Einzimmerwohnung und geht so oft wie möglich arbeiten, damit sie genug Geld zusammen bekommt um ihren Sohn großzuziehen.

Ein paar Jahre später hat sie es tatsächlich geschafft, sich etwas aufzubauen. Sie besitzt nun eine eigene Bar und eine kleine Wohnung, die gerade mal groß genug für sie und ihren Sohn Zane ist. Doch als nach acht Jahren plötzlich Rys wieder in ihrem Leben auftaucht läuft alles aus dem Ruder, denn Serenity ist sich bewusst, dass sie  immer noch etwas für den gutaussehenden Rys empfindet….

Caro, 14 Jahre

Die Sache mit Christoph

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Autorin: Irina Korschunow
Genre: Jugendroman
Seitenanzahl: 160
Handlung: Die Geschichte handelt von Martin, dem besten Freund vom Christoph. Nachdem Christoph stirbt, versucht Martin herauszufinden, ob es vielleicht doch Selbstmord war und was wirklich hinter Christophs Tod steckt.
Beurteilung: Das Buch ist sehr einfach geschrieben, weshalb ich finde, dass es durchaus schon Kinder unter 14 Jahren ohne Probleme lesen könnten. Leider war ich sehr enttäuscht von der Geschichte und empfehle das Buch nicht weiter. Es mangelt an Spannung und ist das Gegenteil eines packenden Romans. Während ich das Buch las, hatte ich die ganze Zeit die Hoffnung, es würde besser werden, aber sogar das Ende war langweilig und unbeeindruckend.
Ich hoffe die Rezension war hilfreich.
Paulina, 16 Jahre

So wüst und schön sah ich noch keinen Tag

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Das Buch “So wüst und schön sah ich noch keinen Tag” von Elizabeth Laban handelt von Duncan, der am Irving-College in den letzten Jahrgang kommt. Dort ist es Tradition, seinem Nachfolger einen “Schatz” zu hinterlassen, etwa in Form von Büchern oder Haustieren. Duncan bekommt von seinem Vorgänger Tim CDs, auf denen Tim, der als Albino meistens ausgeschlossen wird, erzählt, wie er sich in Vanessa verliebt. Und davon, dass er nicht den Mut aufbringen konnte, seine Gefühle laut auszusprechen, da Vanessa bereits einen Freund hat.

Ein tragisches Unglück ist die Folge, bei welchem Duncan maßgeblich beteiligt war. Duncan sieht Tims Geschichte als Chance, aus Tims Fehlern zu lernen und die begehrenswerte Daisy anzusprechen.

Meine Meinung:

Das Buch ist in einem schönen, flüssigen Schreibstil geschrieben und ich habe es in kürzester Zeit ausgelesen.

Die Personen und Orte sind gut beschrieben und machen die Geschichte lebendig.

Die Kapitel sind abwechselnd aus Tims bzw. Duncans Sicht geschriebenen, was manchmal zur Verwirrung meinerseits führte.

Das Buch hat mich außerdem an “Tote Mädchen lügen nicht” erinnert.

Auf einer Skala von 1-10 würde ich eine 9 geben, da das Buch meine Erwartungen übertroffen hat.

Ich empfehle das Buch ab 12 Jahren.

Ines, 13

Der Ernst des Lebens macht auch keinen Spaß

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Autor: Christoph Wortberg

Genre: Jugendroman, Entwicklungsroman

Seiten: 190

Handlung: Das Buch „Der Ernst des Lebens macht auch keinen Spaß“ von Christoph Wortberg handelt von dem sechzehnjährigen Lenny, dessen großer Bruder Jakob bei einem vermeintlichen Unfall tödlich verunglückt ist. Lenny beginnt Fragen zu stellen und muss sich mit der Person, die sein Bruder tatsächlich war, und auch sich selbst auseinandersetzen.

Sprache: fast berichtend und dennoch mit sprachlichen Bildern, nicht verherrlichend oder beschönigend

Kritik: Die Idee hinter der Geschichte ist sehr kreativ und interessant, jedoch hapert es an der Ausführung. So war das Ende sehr klischeehaft und vorhersehbar, was bei so einem grandiosen Anfang doch sehr enttäuscht. Der Roman ist trotzdem interessant und weiterzuempfehlen.

Pia, 16 Jahre

Digby 01

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Autorin: Stephanie Tromly

Erschienen: Februar 2016

Hauptpersonen: Philip Digby (nur Digby genannt), Zoe Webster (oft Princeton genannt)
Digby ist ein sechzehnjähriger Junge, der auf der Suche nach seiner verschwundenen Schwester Marina ist.
Zoe Webster ist ein sechzehnjähriges Mädchen, das bei seiner Mutter in River Heights, einem kleinen Kaff im New Yorker Hinterland, wohnt.

Inhalt: Digby taucht eines Tages bei Zoe zu Hause auf. Nachdem sich die beiden oftmals getroffen haben, überredet Digby Zoe, ihn bei einem Einbruch zu unterstützen. Ab dann nehmen die Ereignisse ihren Lauf.

Denn nach dem Einbruch findet Zoe heraus, dass Digby einen speziellen Grund hatte, den Einbruch zu begehen. Das Mädchen, Marina Jane Miller, welches in letzter Zeit wegen ihrer Entführung oft in den Nachrichten gezeigt wurde, ist Digbys Schwester.

Es folgen weitere Straftaten, denn Digby probiert alles Mögliche, Marina wiederzufinden.

Anmerkungen: Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Obwohl es eigentlich eine ernste Handlung hat und es nicht nur einmal sehr spannend wird, so ist es trotzdem lustig geschrieben. Digby ist ein sehr kluger und witziger Junge, alleine deswegen sollte einem das Buch schon gefallen.
An dem Buch gibt es, meiner Meinung nach, nichts auszusetzen.

Alter: Ich würde das Buch „Digby #01“, genauso wie der Verlag, ab 14 Jahren empfehlen.
Obwohl das Buch sehr lustig geschrieben ist, kommen doch oft Fremdwörter vor, die man vielleicht nicht unbedingt weiß. Außerdem geht es in dem Buch neben Straftaten auch um Drogenhandel.

Annina, 15 Jahre

Flieh in die Nacht, mein Herz

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Autor : Manuela Martini

Verlag : Arena

Inhalt: Annanina verbringt ihr Austauschjahr in New Mexico und ist davon überzeugt, dass es gähnend langweilig wird. Als sie und ihr Gastbruder Corey jedoch den entführten Rico befreien, geht das Gefühlschaos los. Plötzlich ist sie zusammen mit den beiden Jungs auf der Flucht und noch dazu in beide verliebt…

Meinung: Das Buch hatte eine interessante Handlung und war spannend geschrieben. Die Mischung aus Action und Romanze war immer im perfekten Gleichgewicht. Bitte mehr !!!!!!

Joelle, 13

DAS APFELKUCHENWUNDER

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Das Buch „Das Apfelkuchenwunder oder die Logik des Verschwindens“ von Sarah Moore Fitzgerald handelt von einem Jungen namens Oscar. Er ist Meg`s bester Freund. Doch als Oscar plötzlich spurlos verschwindet berfürchten alle sofort das schlimmste, nur Meg will es nicht glauben und versucht der Sache auf die Spur zu gehen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist eine wunderbare Geschichte über Freundschaft.

Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

Caro, 13 Jahre

Carlotta – Herzklopfen im Internat

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Autorin: Dagmar Hoßfeld

Band: 6

Inhalt: Carlotta ist jetzt in der zehnten Klasse. Im Internat ist es aufregender den eh und jeh. Für Carlotta steht außerdem ein Berufspraktikum an, dass sie bei Foto-Brauer absolviert. Außerdem sind  ihre Gefühle für Jonas und Niko gemischter als früher…

meine Meinung: Der sechste Band war wie alle anderen davor fantastisch. Nur habe ich ihn ziemlich früh gelesen, weshalb es mal wieder heißt: ein Jahr abwarten  und Tee trinken!!!!!

Joelle, 13 Jahre

BEVOR ICH STERBE

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Tessa ist 16 und hat Leukämie  ,Blutkrebs,. Sie hat schon etliche Chemo Therapien hinter sich und ihr Zustand hat sich nur verschlechtert.

Doch bevor sie stirbt will sie leben. Alle Dinge die sie gerne im Laufe ihres Lebens gemacht hätte, schreibt sie auf eine Liste und klebt sie über ihr Bett. Doch dann lernt sie Adam kennen….

Ich habe mich zwar sehr auf das Buch gefreut , doch Tessa erzählt aus ihrer Perspektive und die ist sehr (!!!!!!!) langweilig und depressiv. Ich habe schon ab den ersten hundert Seiten aufgehört mich für das Buch zu interessieren. Mich persönlich hat die Geschichte zu sehr an “Das Schicksal ist ein mieser Veräter” erinnert. Ich persönlich würde das Buch nicht weiterempfehlen.Es ist schon klar dass Tessa nicht überglücklich ist aber das sie sich im insgeheimen  ausdenkt  wie andere Menschen qualvoll sterben finde ich nicht Okay.

Lesealter: 12-14 Jahre

Laura, 12 Jahre

Fuck you Leben!

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Das Buch „Fuck You Leben“ von Non Pratt hat mir sehr gut gefallen.

Das Buch wird abwechselnd aus zwei Perspektiven erzählt. Auf der einen Seite erzählt Hannah. Sie ist 15 Jahre alt und für ihr Alter schon sehr reif. Auf der anderen Seite erzählt Aron. Er ist neu an der Schule und hat eine schreckliche Vergangenheit. Als Hannah dann plötzlich schwanger wird, gibt Aron sich als Vater des Babies aus, denn Hannah will auf gar keinen Fall, daß irgendjemand weiß, wer der richtige Vater des Kindes ist.
Zwischen Aron und Hannah entwickelt sich im Laufe der Zeit eine sehr innige Freundschaft…..

Ich kann das Buch wirklich weiter empfehlen!

Caro, 13

Engelsnacht

Engelsnacht

Autor : Lauren Kate  Verlag : cbt

Inhalt : Luce wurde eines Verbrechens beschuldigt, welches sie aber nicht begangen hat. Trotzdem wird sie auf ein Internat geschickt. Schon am ersten Tag dort sieht sie ihn : Daniel. Auf magische Weise fühlt Luce sich zu ihm hingezogen, auch wenn ihn eine seltsame dunkle Aura umgibt. Während ihres Aufenthalts auf dem Sword & Cross Internat entdeckt Luce, dass sie und Daniel gefallene Engel sind, dazu verdammt sich immer aufs neue zu finden, zu verlieben und zu sterben.

persönliche Meinung : Ich bin durch die äußerst positiven Kommentare einer Freundin zu dem Buch gekommen, welche meiner Meinung nach aber nicht zu 100 % zutreffen. Außerdem muss man sich das bereits geschehene des Buches selber zusammenreimen. Ansonsten ein sehr interessanter Inhalt.

Joelle, 12

Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe

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Autorin: A. J. Betts

Verlag: KJB

Hauptpersonen: Mia, Zac

Handlung: Mia und Zac liegen im Krankenhaus Kopf an Kopf in ihren Betten, sie in Zimmer 2, er in Zimmer 1,nur durch eine dünne Wand getrennt. Diagnose: Krebs, Mia hat einen Tumor, der sich an ihren Knöchel festnagelt, Zac Leukämie. Über Klopfzeichen bis hin zu nächtlichen Mails entsteht eine Liebe, die unter normalen Umständen niemals existieren könnte.

Meinung: Das Buch ist in drei Teile unterteilt: Zac, und, Mia, was ein wenig stört, da in Zac nur Zac erzählt, in und beide erzählen und in Mia nur Mia erzählt. Außerdem ist es ein wenig kompliziert geschrieben und man muss zwischen den Zeilen lesen, um sich auszukennen. Dazu hat das Buch kein richtiges Ende, denn es beginnt und endet im Krankenhaus in Zimmer 1. Ansonsten war es ein sehr gutes und sehr tiefgründiges Buch, das einen zum Nachdenken bringt.

Joelle, 12

Wo ein bisschen Zeit ist

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Ich habe ein tolles Buch gelesen, dass zwar unter dem Begriff “Jugendbuch” läuft, sehr wohl aber auch für Erwachsene sehr interessant ist, weil es sich mit den großen Themen des Lebens beschäftigt.

Das Cover von “Wo ein bisschen Zeit ist” von Emil Ostrovski verrät schon viel von der Geschichte: Ein junger Mann/oder eher noch ein Junge – erfährt, dass er Vater wird und fühlt sich aber so was von nicht bereit für den Vaterjob. Als er aber dann das Baby sieht, das zur Adoption freigegeben werden soll, entführt er es, weil er noch Zeit mit ihm, er nennt es Sokrates, verbringen will. Er führt ständig mit seinen Babysohn Gespräche, die an die berühmten sokratischen Dialoge erinnern. Es sind die großen Fragen des Lebens- der Philosophie.

All dies geschieht auf einer verrüchten Reise, auf der die Protagonisten viele  verrückte Menschen treffen und lustige Situationen erleben. Was aus Sokrates wird…. das weiß nur der/die, der/die liest!

Ich empfehle dieses Buch allen, die gerne etwas schrägen Humor haben und sich aber auch Gedanken über das Leben machen wollen.

Wer John Greene mag, mag auch dieses Buch!

Viel Spaß beim Lesen!

Markus (18)