ANDERS

anders

Autor: Andreas Steinhöfel

Die Geschichte beginnt, als ein Junge an einem wunderschönen Sommertag aus einem 263 tägigem Koma erwacht. Durch den Unfall wurde Felix Winter all seiner Erinnerungen beraubt und ist nun wie verwandelt. Deswegen nennt er sich auch entsprechend anders, nämlich Anders. Sein Vater freut sich darüber einen Neuanfang mit seinem Sohn zu starten und auch zwei seiner Freunde freuen sich, dass er nicht mehr Im Besitz seiner Erinnerungen ist. Denn ein Erlebnis sollten sie drei lieber alle aus ihren Köpfen streichen wenn sie keinen Ärger bekommen wollen. Doch nach und nach vermischen sich Anders und Felix… Mehr möchte ich über den Inhalt nicht verraten. Wenn jetzt jemand neugierig geworden ist, kann ich nur zum Kauf empfehlen. Teilweise war ich sehr skeptisch gegenüber der Schreibweise des Autors. Einige Szenen ziehen sich über viel zu viele Zeilen. Und so werden auch die interessantesten Gedankengänge und Rückblenden sehr zäh. Äußerst sympatisch finde ich, dass Andreas Steinhöfl hin und wieder vor Namen einen Artikel setzt. Durch die Sparsamkeit, mit der er die Artikel benutzt wirkt es weder zu kinderhaft noch zu hochgestochen. Das perfekte Mittelmaß. Auch die Wechsel zwischen amüsanten und tiefgründigen Stellen hat er wunderbar gemeistert. Außerdem ist die Geschichte sehr gut durchdacht und hat keine langweiligen Durchhänger, bis auf die teilweise endlosen Gedankengänge oder Beschreibungen.

Im Allgemeinen finde ich das Buch gut und würde auch gerne wieder etwas von Andreas Steinhöfel lesen.

Rebecca, 15

mehr Infos
fold-left fold-right
About the author
SchülerInnen des BG 9 in Wien

2 Replies to ANDERS

  1. Katharina sagt:

    Das klingt ja nach einem sehr interessanten und außergewöhnlichen Buch. Danke für die differenzierte Rezension! :-)

  2. Claudia sagt:

    Sehr gelungene Rezension, das Buch sollte ich auch lesen

Leave a Reply