Wenn der Sommer endet

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Original Titel: The accident Season

Autor/in: Moira Flowley-Doyle

Seitenanzahl: 313

Inhalt: In ‚‚Wenn der Sommer endet‘‘ geht es um Cara, ihre Schwester Alice und die restliche Familie, die jeden Oktober die ‚‚dunkle Zeit‘‘ nennen. In der dunklen Zeit passieren Unfälle und geliebte Menschen sind schon gestorben. Caras beste Freundin Bea ist so etwas wie eine Hexe und sagt voraus, dass diese dunkle Zeit eine der Schlimmsten sein wird. Cara kommt der mysteriösen Elsie auf die Schliche und kann so langsam nicht mehr unterscheiden, was ein Traum und was Realität ist.

Schreibweise: Das Buch ist mit ziemlich viel Poesie geschrieben und der Schreibstil ist allgemein etwas anspruchsvoller. Allein der erste Satz des Buches ist ein Gedicht.

‚‚So lasst uns die Gläser erheben auf die dunkle Zeit. Auf unsere Seelen, die wir im Fluss versenken. Auf das Ungesagte, auf die Geister in den Wänden, lasst uns trinken auf die dunkle Zeit.‘‘

Cover: Beinahe zum ersten Mal habe ich das Gefühl, dass der oder die Coverdesigner/in das Buch wirklich gelesen hat beziehungsweise kleine Details der Geschichte kennt. Meiner Meinung nach hätte man das Cover nicht besser treffen können.

Beurteilung: Ich fand das Buch großartig. Am besten hat mir gefallen, dass der Schreibstil und die Charaktere einfach nirgendwo sonst so zu finden sind und sie bleiben auf jeden Fall im Gedächtnis. Vor allem mochte ich Caras beste Freundin Bea, weil ich noch nie über so einen Charakter gelesen habe. Sie hat etwas Mystisches und ein wenig Sonderbares an sich.

Das Einzige, was mich irritiert hat ist, dass ich davon ausgegangen bin, dass es größtenteils um die Dunkle Zeit geht, wobei das nicht wirklich zutrifft. Vielmehr geht es um ein großes Familiengeheimnis und die unbekannte Elsie.

Zudem konnte man als Leser genauso wenig unterscheiden was echt und was nicht echt ist, wie die Protagonistin, was manchmal etwas gestört hat. Aber am Ende ergibt alles einen Sinn.

Empfehlung: Ich würde das Buch nicht für Jugendliche unter 13-14 Jahren empfehlen, da der Schreibstil doch etwas anspruchsvoller ist.

Nina, 14 Jahre

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GRG in 1210 Wien

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