Phantasmen

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Das Buch „Phantasmen“ von Kai Meyer, erschienen im September 2016, handelt von zwei Geschwistern, die in einer Welt voller Geister leben. Denn seit dem sogenannten „Punkt Null“ tauchen ununterbrochen überall die Geister der Toten auf.

Einige Monate nach Beginn dieses Phänomens beschließen Rain, die Hauptfigur des Buches aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, und ihre jüngere Schwester Emma, an den Ort zu fahren, an dem das Flugzeug ihrer Eltern vor ungefähr drei Jahren abgestürzt ist. Das Ziel ihrer Reise ist  es ihre Eltern, auch wenn nur in Form von Geistern, ein letztes Mal zu sehen. Normalerweise sind die Geister auch harmlos, da sie nur im Stande sind, sich in Richtung Sonne zu drehen und ein mysteriöses Licht auszustrahlen.

Jedoch ändert sich dies nun, denn sobald Rain und Emma die Geister ihrer Eltern erblicken, schleicht sich ein Lächeln auf ihre Gesichter. Und dieses Lächeln bedeutet nichts Gutes. Jeder, der in der Nähe der Geister ist, stirbt einen qualvollen Tod. Auch Rain und Emma entgehen diesem grausamen Schicksal nur um Haaresbreite.

Letztendlich „verbünden“ sich die Geschwister mit Tyler, einem praktisch unbekanntem Norweger, der genauso wie sie Antworten haben will. Er scheint jedoch mehr über das Ganze zu wissen als die beiden Geschwister und somit schließen sich Emma und Rain ihm, auf der Suche nach der Wahrheit, an.

Mir persönlich hat das Buch eigentlich relativ gut gefallen. Das Einzige, was mich gestört hat ist, dass meiner Meinung nach durch die eher einfache Schreibweise die Spannung teilweise verloren geht und manche Kapitel ein bisschen langwierig wirken. Der Roman ist also besser geeignet für Menschen, die einen Schreibstil mit kürzeren Sätzen bevorzugen.

Am Anfang war die Handlung auch actionreicher und somit fesselnder, doch dies nahm mit dem Fortschritt der Geschichte immer mehr ab. Es wurde besonders genau auf Details eingegangen, die für den Verlauf der Handlung unwichtig sind und wichtigere Fakten wurden teilweise nur nebenbei erwähnt. Auf mich wirkte die Geschichte auch an bestimmten Passagen unrealistisch und zu dramatisiert. Insgesamt ist die Geschichte aber trotzdem  äußerst interessant und  spannend und ich würde das Buch  grundsätzlich 13 bis 15-Jährigen sowie allen, die eher mildere Geistergeschichten bevorzugen, empfehlen.

Damla, 17 Jahre

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GRG in 1210 Wien

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