IN EINER SOMMERNACHT WIE DIESER

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In dem Buch „In einer Sommernacht wie dieser“ von Tanja Heitmann geht es um die Geschichte von Leo und Alexei.

Anders als das Cover und der Klappentext glauben lassen, ist dieses Buch keine typische, kitschige Liebesgeschichte. Im Vorfeld geht es um mysteriöse Morde und deren Aufklärung. Allerdings ist es auch nicht „nur“ ein Krimi. Ein bisschen Romantik ist schon auch dabei.

Die Haupt-Charaktere sind Leo und Alexei. Ihr erstes Treffen verläuft mehr als holprig. Leo steigt gerade aus dem Taxi, als ein Mann von dem Gerüst rund um die neu gekaufte Villa ihres Vaters fällt. Der Bauleiter, Horst Bender, weigert sich, einen Krankenwagen zu rufen, woraufhin Leo mit ihm zu diskutieren beginnt. Alexei kommt dazu und unterstützt sie. Bevor es eskaliert hält Leo ihn aber zurück.

Schließlich stößt auch noch Joshi, der beste Freund von Alexei, dazu und die zwei verstehen sich bestens. Alexei ist währenddessen sehr ruhig und probiert, nichts Persönliches von sich preiszugeben, da er es nicht richtig findet, sich mit der Tochter seines Arbeitgebers zu befreunden. Joshi und Alexei arbeiten nämlich beide für ihn, allerdings Joshi auf der Baustelle und Alexei im Garten bei Viktor Kranz, dem Gärtner.

Trotz dessen versucht Leo von da an, Alexei besser kennenzulernen. Es gelingt ihr auch und alles scheint gut, bis Alexei ihr von seiner Vergangenheit erzählt. Dann wird Horst Bender ermordet vorgefunden und alles deutet auf ihn, da er keine Erinnerung an diesen Tag hat. Kann Leo ihm noch trauen?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Am Anfang dachte ich, wie bereits oben erwähnt, dass es nur eine Liebesgeschichte ist und war nicht so begeistert, aber nach den ersten Seiten konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist sehr gut und es wird abwechselnd aus der Perspektive von Leo und Alexei erzählt. Zwischendurch gibt es auch hin und wieder kurze Kapitel von Alexei aus seiner Vergangenheit oder von seinen Blackouts.

Ich persönlich würde das Buch Mädchen ab 14 Jahren empfehlen, da es Stellen gibt, bei denen ziemlich schreckliche Sachen geschehen. Mit seinen 365 Seiten ist es genau richtig für Bücherwürmer.

Nina, 16 Jahre

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GRG in 1210 Wien

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