Als ich Amanda wurde

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Autorin: Meredith Russo
Verlag: dtv
Seitenanzahl: 302

Inhalt:

Das Buch “Als ich Amanda” wurde handelt von Amanda, die zu ihrem Vater zieht und versucht, sich ein neues Leben aufzubauen, in einer Stadt, in der sie niemand kennt.

Sie findet bald Freundinnen, wird bewundert und verliebt sich schon bald in den gefühlvollen Sportler Grant. Zum ersten Mal in ihrem Leben ist sie wirklich glücklich, doch sie muss aufpassen, dass niemand etwas von ihrer Vergangenheit erfährt. Denn Amanda war nicht immer Amanda – früher hieß sie Andrew und lebte ein unglückliches Leben als Junge. Mobbing und Verständislosigkeit von Außenstehenden gehörten zum Alltag. Nun stellt sich die Frage: Kann man ein normales Leben leben, wenn man seine Vergangenheit verschweigt?

Meine Meinung:

Auf dem Klappentext steht “ein wundervoll ungeschönter Roman zum Thema Transgender” und ich finde, dass es keine bessere Beschreibung gibt. Das Buch ist in einem leicht zu lesenden Schreibstil geschrieben und zieht einen förmlich in die Storyline.

Die Charaktere sind interessant und vielschichtig und entwickeln sich oft in Richtungen, die man vorher nicht erwartet hätte.
Die Geschichte wird meistens in der Gegenwart erzählt, aber es gibt auch Rückblicke in Amandas Vergangenheit, etwa in ihre Kindheit oder in die Zeit der Hormonumstellung.
Das Buch hat mich wirklich total überrascht, denn es ist nicht nur ein emotionales Buch, sondern auch eines, welches noch lange nachklingt.

Die einzige Kritik für mich ist, dass Ereignisse, über die man gerne mehr wissen würde, sehr kurz, in ein paar Sätzen, erzählt werden.

Ein lesenswertes Buch über die Frage der eigenen Identität und darüber, dass die Welt oft immer noch nicht tolerant genug ist zu akzeptieren, dass jeder einfach so ist, wie er ist.

Ines, 14

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GRG in 1210 Wien

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