Born Scared

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Born Scared von Kevin Brooks

Elliot ist ein normaler Junge. Eigentlich. Denn er hat Angst vor fast allem – selbst vor der Angst selbst. Moloxetin ist das einzige Medikament, welches ihm hilft. Es lässt die Ängste nicht verschwinden, es verringert sie nur. Als ihm allerdings dieses Medikament ausgeht, bittet seine Mutter ihre Schwester, Tante Shirley, das Medikament zu holen.

Es sollte eigentlich nicht lange dauern, doch es dauert sehr lange. Als Shirley nicht mal mehr ans Telefon geht, macht sich Elliots Mutter Sorgen. Sie macht sich auf den Weg zu Shirley, um zu sehen ob alles in Ordnung ist. Als auch sie nach einiger Zeit sich nicht mehr meldet, obwohl Elliot es sich mit ihr ausgemacht hat, weiß er, dass etwas Böses vor sich geht.

Zusammen mit Ellamay, seiner Schwester, welche bei der Geburt gestorben ist und seit damals mit ihm in seinen Gedanken spricht, macht auch er sich auf den Weg zu Tante Shirley, was für jemanden mit Ängsten vor fast allem nicht sehr leicht wird.

Bewohner des Dorfes sehen ihn auf dem Weg und machen sich Sorgen, manche suchen später sogar nach ihm. Was niemand weiß ist, wer wirklich in Gefahr ist. Elliots Mutter Grace und Tante Shirley. Die wurden von Dake und Carl Jenner in Shirleys Haus gefangen genommen. Die beiden Verbrecher warten auf Shirleys Sohn Gordon, doch der wurde von Kaylee, einer Angestellten der Bank, wo Gorden arbeitet, unter Drogen gesetzt.

Derweil hat Elliot mit allem zu kämpfen, denn ohne seine Tabletten wird die innere Bestie immer größer…

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war die ganze Zeit über sehr spannend und auch die Erzählweise war toll: von einer wechselnden Ich-Perspektive aus Elliots Sicht zu einer erzählerischen Perspektive, welche die restlichen Geschichten erzählt. Es war mir persönlich etwas zu kurz, aber ansonsten war es wirklich sehr gelungen. Auch das Ende gefiel mir sehr gut, welches allerdings noch einige Fragen offen lässt, welche möglicherweise in einem 2. Band beantwortet werden könnten. In die Charaktere konnte man sich auch sehr gut hineinversetzen, man konnte die Ängste fühlen. Obwohl manche eher lächerlich als real wirkten, dachte man selbst, man hätte davor Angst. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Thriller und viel Spannung mag.

Alex, 14

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GRG in 1210 Wien

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