Diebe im Olymp

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Rick Riordan, Percy Jackson: Diebe im Olymp, Carlson Verlag, Hamburg 2006, 448 Seiten, übersetzt  aus dem Englischen von Gabriele Haefs,
Originaltitel: Percy Jackson and the Olympians: The Lightening Thief, für Kinder ab 11 Jahre

Percy (mit vollem Namen Perseus) ist eigentlich ein ganz gewöhnlicher Bub, der 12 Jahre alt ist und in Amerika lebt. Aber in seinem Leben geschehen seltsame Dinge. Zunächst einmal ist sein Vater noch vor seiner Geburt verschwunden, von einer Seereise nicht mehr zurückgekehrt. Außerdem muss Percy jedes Jahr die Schule wechseln, ständig passieren seltsame Dinge.
Einmal wird er von einem einäugigen Riesen belästigt, dann verwandelt sich Mrs. Dodds, die unsympathische Mathelehrerin, in eine Furie, der er nur knapp entkommen kann. Da beschließt die Mutter, ihn doch in das Sommercamp zu bringen, das sein Vater schon vor der Geburt für ihn ausgesucht hat. Auf dem Weg dorthin werden sie von einem Monster, das aussieht wie der Minotaurus, angegriffen. Percy kann das Ungeheuer töten, aber seine Mutter kommt dabei um.
Im Camp erfährt Percy, dass die griechischen Götter angeblich immer noch existieren und jetzt im 600. Stock des Empire State Buildings residieren.
Außerdem haben sie ihre alte Gewohnheit, sich hin und wieder mit Sterblichen einzulassen und Kinder zu zeugen, nicht ablelegt. Percy soll eine solche Demi-Gottheit sein. Das Camp Half Blood Hill (zu deutsch Halbbluthügel) dient der Ausbildung solcher Demi-Gottheiten, damit sie in der Welt der Sterblichen überleben und Gefahren besser meistern können. Im Camp trifft Percy Mr. Brunner wieder, seinen gelähmten Lateinlehrer, der ein Zentaur ist und im Camp das Bogenschießen unterrichtet. Auch Grover, sein hinkender Freund aus der Schule, ist da. Er ist ein Satyr, halb Mensch-halb Ziege, und dazu bestimmt, ihn zu beschützen. Percy freundet sich mit Annabeth an, einer Tochter der Athene, und mit Luke, einem Sohn des Hermes. Im Laufe seiner Ausbildung zeigt sich, dass Percy im Wasser ungeahnte Kräfte entwickelt und seine Wunden darin rasch heilen. Also ist er ein Sohn des Poseidon.
Eines Tages erfährt Percy, dass unter den Göttern Streit herrscht. Poseidon wird beschuldigt, den Herrscherblitz des Zeus gestohlen zu haben. Sollte es zum Kampf zwischen Poseidon und Zeus kommen, wäre das ein Kampf Wasser gegen Luft. Gewitter, Tornados, Flutwellen und andere schreckliche Naturkatastrophen wären die Folge. Deshalb soll Percy gemeinsam mit Annabeth und Grover den Herrscherblitz finden und zu Zeus zurückbringen. Doch nun wird es erst richtig spannend, denn unzählige Monster der griechischen Mythologie versuchen, die Freunde an der Erfüllung ihrer Aufgabe zu hindern.

Sprache: Das Buch ist in der Ich-Form erzählt, aus der Sicht von Percy. Es ist eine moderne Sprache, wie sie Jugendliche verwenden, mit vielen umgangssprachlichen Ausdrücken wie: “durchgeknallte Kids, Trottel, Fresse, Klappe.” Es kommen sehr viele direkte Reden vor.

Leseprobe: Percys erste Begegnung mit Mr D, dem Campleiter von Half Blood Hill.

“Sie sind Dionysos”, sagte ich. “Der Gott des Weines.”
Mr. D verdrehte die Augen. “Was sagt man heute, Grover? Sagen junge Leute noch ´meine Fresse`?”
“J-ja, Mr D.”
“Dann also: Meine Fresse, Percy Jackson! Hättest du mich vielleicht für Aphrodite gehalten?”
“Sie sind ein Gott.”
“Ja, Kind.”
“Ein Gott. Sie.”
Er drehte sich zu mir um und starrte mir in die Augen, und ich sah in ihnen eine Art lila Feuer, ein Hinweis darauf, dass dieser selbstmitleidige, dicke kleine Mann mir nur einen winzigen Fetzen seines wahren Wesens zeigte.

Fazit:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen; es liest sich flüssig. Auch kommen viele lustige Szenen vor. Ich würde das Buch jedem empfehlen, dem die Sagen aus dem alten Griechenland mit all den Monstern und Helden gefallen. Man trifft sie alle wieder, wenn auch in moderner Form, z.B. ist der Kriegsgott Ares ein wilder Rocker in Lederkluft auf einem röhrenden Motorrad.

Daniel, 12 Jahre

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About the author
SchülerInnen des BG 9 in Wien

9 Replies to Diebe im Olymp

  1. Sebastian sagt:

    hast du die anderen teile auch schon gelesen

  2. Sebastian sagt:

    Vieleicht kannst du damit auch jemand anderen verführen daniel :-)

  3. Daniel sagt:

    Mein Lieblingsgott ist Poseidon, auch wenn er Percy nicht wirklich hilft. Es freut mich,dass meine Rezension zum Lesen verführt. LG Daniel

  4. Sebastian sagt:

    echt styler döner

  5. Katharina sagt:

    Ich habe nun übrigens das Buch auch zu lesen begonnen und es gefällt mir sehr gut. Es erinnert mich etwas an Harry Potter, aber das ist ja gut, weil ich alle sieben Teile damals verschlungen habe!
    LG
    Katharina

  6. Katharina sagt:

    Hast du einen Lieblingsgott?

  7. Kuanwei sagt:

    wow ;) gut :)

  8. Sarooo sagt:

    etwas zu lang
    hi, daniel :-D

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