All posts by GRG21f26

Evolution – Die Stadt der Überlebenden

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Lucie und Jem reisen in die USA, als ihr Flugzeug plötzlich am Denver Airport notlanden muss.

Die Welt, wie sie früher war, existiert nicht mehr. Die Menschen scheinen ausgestorben, doch Flora und Fauna entwickelten sich weiter. Gebäude wirken marode und alte Pflanzen wachsen weiterhin.

Schnell wird klar, dass sich Lucie und Jem nicht mehr im selben Jahr befinden. Auf der Suche nach Antworten, zusammen mit den anderen Passagieren, welche alle überlebt haben, wird klar, das auch die Tiere verändert sind, sie sind viel gefährlicher als vorher.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es mich in seinen Bann zog und ich das Buch nach kurzer Zeit durchgelesen hatte. Das Cover gefällt mir sehr gut und zeigt auch, wie die Welt nun aussieht.

Am Anfang hatte man einige Fragen, doch nach und nach wurden diese gelöst. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, weshalb ich umso mehr wissen will, wie es weitergeht.

Die Hauptcharaktere Lucie und Jem waren beide sehr interessant und ich mochte beide sehr schnell.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, welcher lieber Geschichten mag, die nicht realitätstreu sind.

Alex 14

Als Clara Dorn ein bisschen heilig wurde

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Autorin:

Susanna Mewe

Erscheinungsdatum:

13.01.2017

Handlung:

Die Hauptperson Clara Dorn ist eine selbstbewusste, jedoch egoistische alte Dame, die nicht einsieht, dass sie alt ist. Sie lebt ihr glückliches, Ich-bezogenes Leben, bis plötzlich ihre einzige Freundin Marie stirbt. Dieser Schicksalsschlag regt sie zum Denken an. Was wenn niemand auf ihr Begräbnis kommt, wenn sie nun doch einmal stirbt?

Sie fasst einen Entschluss, der dies ziemlich sicher verhindern soll: Sie wird heilig. Doch dafür braucht es einen Plan und sie will sich nicht mit halben Sachen zufriedengeben. Der erste Schritt ist, dass sie sich wieder mit ihrer Tochter versöhnen und bei dieser einziehen will. Außerdem tritt sie dem „Club der heiligen Herzen“ bei. Alles wäre so einfach, wenn nur nicht ihre Erzrivalin Hilde Kühn wäre …

Beurteilung:

Am Anfang war es etwas schwer sich in Clara hineinzuversetzen, doch im Laufe der Geschichte gelingt es doch. Der Schreibstil des Buches ist ansprechend und leicht zu verstehen. Am besten gefällt mir Claras sarkastischer Charakter, mit dem sie in ihren Gedanken, über die verschiedensten Menschen herzieht.

ADAS & MARYS unglaublich erfolgreiche AGENTUR für das Lösen unlösbarer Fälle

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(2. Teil) von Jordan Stratford

mit 234 Seiten

Die Charaktere haben alle wirklich, zu unterschiedlichen Zeiten, gelebt. Allerdings hat die Autorin die Lebensdaten verändert, sodass sie einander treffen und hat sich überlegt, was dann passieren würde. In den Steckbriefen der Hauptcharaktere stehen die Eigenschaften usw. so, wie sie für die Geschichte verändert wurden. Das sind keine Fakten, sondern nur, wie es sich die Autorin überlegt hat.

Hauptcharaktere:

Augusta Ada Byron (später als Ada Lovelace bekannt): ein Mathematikgenie, das später den Computer erfindet, leider ist ihr Vater verstorben als sie 8 Jahre alt war

Mary Wollstonecraft Godwin: eine herzensgute Person, erfindet später den ersten Science-Fiction Roman “Frankenstein”

Clara Allegra (Alba) Byron (in der Geschichte nur Allegra genannt): die Halbschwester von Ada

Clara Mary Jane Clairmont (in der Geschichte nur Jane genannt): die Stiefschwester von Mary

Mrs. Sommerville: Mathematikerin, Astronomin und Feministin

Charles Dickens: ein Freund von Mary und Ada

Inhalt:

Die Geschichte spielt 1928.  Augusta Ada Byron (11) und Mary Wollstonecraft Godwin (14) führten eine geheime Detektivagentur. Zumindest war sie mal geheim. Nach ihrem ersten Fall sind sie richtig berühmt. Nun wollen Allegra und Jane unbedingt mitmachen und helfen, ihren zweiten Fall zu lösen.

Die Tochter von Mrs. Sommervilles verstorbenem Cousin, Elisabeth (Lizzie), soll bald heiraten und sie ist sich sicher, dass da irgendetwas faul ist. Natürlich machen sie sich sofort auf den Weg und statten Lizzie einen Besuch ab. Dort erfahren sie, dass Lizzies Vater der Vermählung zugestimmt hatte, bevor er starb. Als Ada es schafft, ein Gespräch von Elisabeths Verlobten Sir Caleb Gulpidge und ihrem Cousin Mr. Thorpe mitzuhören, ist klar: Hier stimmt etwas nicht.

Bewertung:

Mir hat das sehr gut gefallen. Die Geschichte war total spannend und man hätte das Ende nicht so erwartet, wie es gekommen ist. Was ich sehr toll fand war, dass es abwechselnd aus der Sicht von Ada und Mary erzählt wurde. Ich würde allerdings sagen, dass Ada eher noch die Hauptperson war. Besonders gut hat mir gefallen, dass am Ende vom Buch die Steckbriefe von allen wichtigen Personen waren. Nicht wie sie im Buch sind, sondern was sie wirklich gemacht haben. Ich kann keine einzige schlechte Sache über dieses Buch sagen.

Man hat sich immer ausgekannt, obwohl es der zweite Band ist und ich den ersten nicht gelesen habe. Also auch eine Empfehlung für die Leute, die wie ich den ersten Teil noch nicht gelesen haben (den werde ich mir sicher noch kaufen).

Ich gebe 10/10  Sternen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Isabel (12)

JOYRIDE

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Autorin: Anna Banks
Hauptpersonen: Carly, Arden(Julio, Cletus)

In dem Buch ‘Joyride’ geht es um ein Latino-Mädchen, welches mit ihren Bruder viel Geld auftreiben muss, um ihre Eltern, die vor Jahren abgeschoben wurden, zurück nach Amerika zu holen.
Durch einen Raubüberfall lernt sie einen Jungen kennen, in den sie zuerst nicht sehr viel Vertrauen hat, sich aber dann doch in ihn verliebt.
Sie erleben sehr viele Sachen, die den Plan der Hautprotagonistin und ihres Bruders fast gefährden, doch es geht gut aus.

Die erste Hälfte des Buches hatte nicht sehr viele spannende Stellen, aber langweilig war‘s auch nicht, doch erst nach der Hälfte wurde man in den Bann des Buches gezogen und wollte einfach unbedingt das Ende wissen.

Das Cover passt auch relativ gut zum Buch und besonders zum Buchtitel.

Ich würde dem Buch 3/5 Sternen geben, da es seine Zeit braucht, bis man sich sehr dafür interessiert. Empfehlen würde ich es für 13/14-Jährige die sich für Romane interessieren.

Elena/13

Der Feuerstein

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Das 523-seitige Fantasy-Buch „Der Feuerstein“ (erschienen in englischer Sprache 2011) wurde von der amerikanischen Schriftstellerin Rae Carson verfasst. Schon in frühester Kindheit spürte sie, wie sehr sie das Erzählen von Geschichten liebte, wandte sich aber erst nach einem Studium der Sozialwissenschaften dem Schreiben zu. „Der Feuerstein“ ist ihr Debütroman und machte mit einigen Nominierungen und Preisen auf sich aufmerksam.

Es handelt sich um eine High-Fantasy-Welt mit klangvollen, spanisch angehauchten Namen, in der klassische Monarchie herrscht. Es gibt drei große Reiche: Joya d’Arena, ein sehr altes Wüstenland, Orovalle, ein jüngerer Ableger Joya d’Arenas, und Invierne, ein ebenfalls schon lange Bestand habendes Reich, welches bereits des öfteren die Grenzen der beiden anderen bedroht hat. Bis jetzt konnte es aber immer zurückgeschlagen werden, der letzte entscheidende Sieg wurde vor zwei Generationen errungen und nun rüstet das Heer wieder auf.

Am Hofe Orovalles lebt die sechzehnjährige Prinzessin Elisa unberührt von all diesen Sorgen, obwohl gerade sie ein schweres Joch trägt, denn sie ist die Trägerin des magischen Feuersteins, die Auserwählte Gottes. Ihr Volk aber verfolgt die Lehre, der Träger des Feuersteins, der ihm bei seiner Namensnennung von Gott in den Nabel gepflanzt wird, solle in Unkenntnis über seine Aufgabe, die in einer speziellen Schrift niedergeschrieben ist, gehalten werden, bis sie sich von selbst offenbart. Da sie in Folge dessen völlig ahnungslos von Intrigen, Kriegen und Machtkämpfen ist, trifft sie die Bekanntmachung ihres Vaters, sie solle König Alejandro aus Joya d’Arena heiraten, völlig unvorbereitet.

Noch verwirrender wird es, als sie den Palast in Joyas Hauptstadt bei Nacht erreichen und der König nicht bekanntgeben will, in Orovalle geheiratet zu haben. Außerdem soll sie verschweigen, welche große Aufgabe auf sie wartet.

Durch Zufall aber entdeckt eine Dienerin ihr Geheimnis und das letzte, woran sie sich in der darauffolgenden Nacht erinnern kann, ist ein Tuch, das sich auf ihr Gesicht presst und seltsame Schläfrigkeit verbreitet . . .

Mir persönlich sagt dieses Buch enorm zu. Von der ersten Seite an liegt eine Spannung in der Luft, die die Gedanken des Lesers nicht zur Ruhe kommen lässt. Das Tempo der Handlung passt sich perfekt an die Ereignisse an, sodass es niemals langweilig wird, aber ebenso wenig überfordert. Der tiefe Einblick in die Hauptperson, welcher sich durch die Ich-Perspektive eröffnet, wird wunderbar ausgenutzt, ohne zu viel zu verraten. Auch Elisa selbst ist eine interessante Persönlichkeit, denn sie isst am liebsten Pasteten und ist dick, weshalb sie sich pausenlos mit Selbstzweifeln herumschlägt.

Das ist auch die einzige Kleinigkeit, die man bekritteln könnte: Elisa wird immer als der schüchterne, unsichere Schatten ihrer scheinbar makellosen Schwester Alodia dargestellt, doch sobald sie in Joya ankommt, wo sie allein ihre Kinderfrau aus ihrer alten Heimat kennt, ist sie plötzlich die Entschlossenheit selbst und gibt sich allen gegenüber hart und stark. Das erscheint mir ein wenig unrealistisch, wo sie dort doch fast niemanden kennt und trotzdem so selbstsicher auftritt.

Möglicherweise brauchte das ihr Charakter aber einfach auch, diese Abgeschiedenheit von ihrer Familie und allen, die sie kannte.

Elisa selbst ist ausgesprochen klug, was dem Erzählten einen angenehmen Fluss verleiht. Man merkt richtig, wie sie in Gebieten, wo sie bisher noch nicht so erfahren war, fortschreitend aufblüht.

Zu erwähnen wäre möglicherweise noch, dass es im Präsens geschrieben ist, was anfangs etwas irritierend war, mir nach den ersten paar Seiten aber bereits nicht mehr auffiel.

Alles in allem finde ich das Buch äußerst gelungen und absolut lesenswert.

~ Karin, 15

IN EINER SOMMERNACHT WIE DIESER

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In dem Buch „In einer Sommernacht wie dieser“ von Tanja Heitmann geht es um die Geschichte von Leo und Alexei.

Anders als das Cover und der Klappentext glauben lassen, ist dieses Buch keine typische, kitschige Liebesgeschichte. Im Vorfeld geht es um mysteriöse Morde und deren Aufklärung. Allerdings ist es auch nicht „nur“ ein Krimi. Ein bisschen Romantik ist schon auch dabei.

Die Haupt-Charaktere sind Leo und Alexei. Ihr erstes Treffen verläuft mehr als holprig. Leo steigt gerade aus dem Taxi, als ein Mann von dem Gerüst rund um die neu gekaufte Villa ihres Vaters fällt. Der Bauleiter, Horst Bender, weigert sich, einen Krankenwagen zu rufen, woraufhin Leo mit ihm zu diskutieren beginnt. Alexei kommt dazu und unterstützt sie. Bevor es eskaliert hält Leo ihn aber zurück.

Schließlich stößt auch noch Joshi, der beste Freund von Alexei, dazu und die zwei verstehen sich bestens. Alexei ist währenddessen sehr ruhig und probiert, nichts Persönliches von sich preiszugeben, da er es nicht richtig findet, sich mit der Tochter seines Arbeitgebers zu befreunden. Joshi und Alexei arbeiten nämlich beide für ihn, allerdings Joshi auf der Baustelle und Alexei im Garten bei Viktor Kranz, dem Gärtner.

Trotz dessen versucht Leo von da an, Alexei besser kennenzulernen. Es gelingt ihr auch und alles scheint gut, bis Alexei ihr von seiner Vergangenheit erzählt. Dann wird Horst Bender ermordet vorgefunden und alles deutet auf ihn, da er keine Erinnerung an diesen Tag hat. Kann Leo ihm noch trauen?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Am Anfang dachte ich, wie bereits oben erwähnt, dass es nur eine Liebesgeschichte ist und war nicht so begeistert, aber nach den ersten Seiten konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist sehr gut und es wird abwechselnd aus der Perspektive von Leo und Alexei erzählt. Zwischendurch gibt es auch hin und wieder kurze Kapitel von Alexei aus seiner Vergangenheit oder von seinen Blackouts.

Ich persönlich würde das Buch Mädchen ab 14 Jahren empfehlen, da es Stellen gibt, bei denen ziemlich schreckliche Sachen geschehen. Mit seinen 365 Seiten ist es genau richtig für Bücherwürmer.

Nina, 16 Jahre

Bille Boss sorgt für Sonnenschein

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AUTOR/VERLAG: Marianne Efinger/Arena

INHALT: Billes Mama behauptet immer, Bescheidenheit ist Gold. Pfah! Bille braucht viel Geld. Schließlich will sie ein Schloss, ohne einen Prinzen heiraten zu müssen. Und viel Geld bekommt man mit einem tollen Geschäft! Und was wäre besser als ein Schönwetter-Service?

EIGENE MEINUNG: Ich finde das Buch gerade noch sehr gut, da es eher für die Volkschule geschrieben wurde. Und mir fehlt es an Spannung! 3/5 Sternen.

EMPFEHLUNG: Wie ich schon sagte, Bille Boss ist eher für 3.-4. Klasse Volksschule geeignet. Vielleicht auch für erste Klasse Gymnasium.

VIEL SPAß BEIM LESEN!

BUCHBESPRECHUNG VON FABIENNE , 11 Jahre

Woodwalkers: Carags Verwandlung

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AUTOR/VERLAG: Katja Brandis/Arena
INHALT:
Carag sieht aus wie ein ganz normaler Mensch. Doch der Schein trügt, denn Carag ist ein Gestaltwandler. Seine Familie und er sind als Pumas in den Rocky Mountains aufgewachsen. Doch seit er die große bunte Stadt gesehen hat, lebt er bei den Menschen. Dort erfuhr Carag, dass es eine ganze Schule für Woodwalkers gab! Und mit seinen neuen Freunden erlebt er spannende Abendteuer.

EIGENE MEINUNG: Mir hat Woodwalkers sehr gut gefallen. Ich freue mich schon wahnsinnig auf den nächsten Teil und hoffe, dass noch viele folgen werden. Dieses Buch kriegt 5 Sterne!

EMPFEHLUNG: Ich glaube alle Warrior Cats Fans könnte dieses Buch sehr gut gefallen, so wie mir! Ganz dringende Empfehlung!

VIEL SPAß BEIM LESEN!

Fabienne, 11 Jahre

Wir beide in Schwarz-Weiß

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Roman

Autorin: Kira Gembri

Seiten: 313

Hauptpersonen:         Kristina (Kris) & Alex

Handlung: Alles beginnt wie eine typische Liebesgeschichte… Alex arbeitet in einem Hipster-Café und trifft dort die hübsche, etwas seltsame Kunststudentin Kris. Zuerst kriegen sich die beiden ziemlich in die Haare, doch nach und nach entwickelt sich eine wunderbare Liebesgeschichte… doch ich möchte nicht zu viel verraten.Trotz klischeehafter Handlung erschuf die Autorin eine berührende und vor allem humorvolle Geschichte voll mit Love, Sex & Drugs.

Meine Meinung:         “Wir beide in Schwarz-Weiß” ist ein ganz besonderes Buch. Einer der beiden Protagonisten ist ein Borderliner (eine Persönlichkeitsstörung) und trotz einiger Komplikationen funktioniert die Beziehung schlussendlich. Kris und Alex sind mir persönlich sehr sympathisch und vor allem in Kris erkenne ich mich selbst an manchen Stellen wieder. Die Autorin schreibt in ihrem Nachwort einiges über die Borderline-Persönlichkeitsstörung und auch, dass sie bewusst ein Happy End geschrieben hat, obwohl es im echten Leben leider meistens anders aussieht.

Kira Gembri kommt aus Wien, wo auch die Handlung spielt, was das Buch für mich sogar noch ein bisschen besser macht. Ihr Schreibstil gefällt mir sehr sehr gut und ist leicht und angenehm zu lesen. Außerdem ist die Autorin noch sehr jung und schreibt in jugendlicher Sprache, ab und zu konnte ich mir ein Lachen nicht verkneifen – der Roman ist wirklich humorvoll geschrieben.

Empfehlung:

Da Kira Gembris Roman einiges an Drogen und Liebesszenarien enthält, empfehle ich das Buch eher älteren Lesern/Leserinnen. Ab 14 Jahren ist es sicher gut zu Lesen und dann versteht man auch die Witze und Andeutungen schon. :)

Es kommt doch sehr viel kitschiges Liebeszeugs vor, deshalb würde ich „Wir beide in  Schwarz-Weiß“ eher Mädchen als Jungs empfehlen, aber das ist meine persönliche Meinung. Auf jeden Fall zahlt es sich aus, das Buch zu lesen.

Kathi, 16 Jahre

Morgen stirbst du

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Autor: Reinhard Rohn

Seitenzahl: 398 Seiten

Erscheinungsdatum: 14. Oktober 2016

Schreibweise: sehr speziell, schwierig

Inhalt: Die Kommissarin Lena Larcher hat, nachdem ihr Mann und ihr Sohn bei einem Autounfall gestorben sind, kein leichtes Leben.

Durch Zufall trifft sie einen Mann, der ihr Interesse weckt, doch kurz danach wird er in einer Badewanne in einem schäbigen Hotel tot aufgefunden. Lena ist die einzige, die nicht an Selbstmord glaubt, und recherchiert nach, wobei sie in eine riskante Geschichte gerät.

Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut und es passt auch perfekt zur Geschichte.

Meinung: Die ersten 100 Seiten waren, meiner Meinung nach, mühsam zu lesen, nicht sehr spannend und ziemlich verstörend. Der Autor hat die Geschichte noch lebendiger werden lassen, indem er jeweils ein Kapitel aus der Sichtweise der Kommissarin geschrieben hat und das andere aus der des Toten (also, was vor seinem Tod passiert ist).

Evolution: Die Stadt der Überlebenden

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Autor: Thomas Thiemeyer

Erscheinungsdatum: Juli 2016

Ab: 12 Jahren

Seitenanzahl: 360

Inhalt: Als Lucie und Jem gerade noch ihren Flug in die USA erwischen, wissen sie nicht, dass dieser ihr gesamtes Leben verändern wird.

In der Nähe des Nordpols gerät das Flugzeug in einen heftigen Sturm. Nach einer Weile hört es auf zu stürmen, dennoch müssen sie am Denver Airport zwischenlanden. Doch aus der Landung wird eine Bruchlandung, bei der das Flugzeug von der Landebahn abkommt und flugunfähig liegen bleibt. Die Ursache dafür ist sofort sichtbar: Der ganze Airport ist so überwuchert, als ob seit Jahrzehnten kein Mensch dort gewesen ist. Mit Hilfe des Roboters M.A.R.S. und anderen ihnen bis dahin unbekannten technischen Geräten finden sie heraus, dass das Flugzeug in ein Zeitloch geflogen ist und sie einen Zeitsprung ins Jahr 2235 gemacht haben.

Auf der gesamten Erde gibt es keine Menschen mehr, außer in einer abgelegenen Stadt in den Bergen. Doch wie sollen sie es schaffen, dorthin zu gelangen, ohne zu sterben?

Denn es scheint, als habe sich die Natur gegen sie verschworen. Wie haben es die Squids (eine intelligentere Art des Oktopusses, die nach dem Verschwinden der Menschen das Land erobert haben) geschafft, ganz nach oben an die Nahrungskette zu kommen? Was hat das Aussterben der Menschen hervorgerufen?

All diese Fragen muss eine kleine Gruppe von Teenagern rund um Lucy und Jem, die sich auf die Suche nach den Überlebenden gemacht haben, so schnell wie möglich herausfinden, denn am Ende zählt nur eins: Fressen oder gefressen werden.

Schreibweise: Die Schreibweise war für mich genau richtig. Ich habe alle Wörter verstanden und auch die Handlung war immer gut erklärt, sodass es keine Unklarheiten gab.

Eigene Meinung: Mir hat das Buch echt gut gefallen. Ich persönlich habe nichts Schlechtes zu sagen. Das Lesealter, finde ich, ist auch gut gesetzt worden. Mir gefällt das Buch gut, weshalb ich auch die nächsten Bücher der Reihe „Evolution“ lesen werde. Echt gut gelungenes Buch.

Nikola, 14 Jahre

Mein Lotta-Leben. Der Schuh des Känguru

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Autor: Alixe Pantermüller & Daniela Kohl

Bewertung: einfach nur toll!

Inhalt und Meinung:

Das Buch war schön und lustig formuliert, dass gefällt mir am meisten bei diesen Büchern.

In diesem Buch geht es darum, dass Lotta und ihre Familie zu einer Burg fahren und dort die “Goldene Hochzeit” ihrer Oma und Opa feiern. Und dort trifft Lotta ihre ganzen Verwandten (und ihre zwei Cousinen, die sie nie gesehen hat).

Aber Lotta wollte nicht dorthin, weil sie und ihr Bruder was vorsingen müssen und weil Lotta dachte, es wäre dort langweilig.

Als sie dort waren, was es das Gegenteil von langweilig.

Also wollte ich auch gern dorthin gehen, nachdem ich es gelesen hatte. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Ich hoffe, ihr habt auch Spaß!

Marjam, 11 Jahre

Buchreihe: Mein Lotta Leben

Band 1: Alles voller Kaninchen.
Band 2: Wie belämmert ist das denn?
Band 3: Hier steckt der Wurm drin!
Band 4: Daher weht der Hase!
Band 5: Ich glaub, meine Kröte pfeift
Band 6: Den Letzten knutschen die Elche
Band 7: Und täglich grüßt der Camembär
Band 8: Kein Drama ohne Lama
Band 9: Das reinste Katzentheater
Band 10: Der Schuh des Känguru
Band 10: Der Schuh des Känguru
Band 11: Volle Kanne Koala
Band 12: Eine Natter macht die Flatter
Band 13: Wenn die Frösche zweimal quaken
Band 14: Da lachen ja die Hunde
Band 15: Wer den Wal hat
Band 16: Das letzte Eichhorn
Band 17: Je Otter, desto flotter
Band 18: Im Zeichen des Tapirs
Band 19: Hier taucht der Papagei
Band 20: Hier taucht der Papagei

Mein Lotta-Leben. Süßer die Esel nie singen
Mein Lotta-Leben. Süßer die Esel nie singen

Die Schule der magischen Tiere: Voll verknallt!

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AUTORIN/VERLAG: Margit Auer/ Carlsen

INHALT: An der Wintersteinschule ist aber was los! Der große Schulball steht vor der Tür und Ida weiß immer noch nicht mit wem sie tanzen soll. Auch Luna sucht noch ihren Prinz Charming. Und was ist mit dem Außenseiter Zack, der alles immer nur kaputt macht? „Erde an die magische Tierhandlung, wir brauchen sie!“

EIGENE MEIHNUNG: Wie immer fand ich “Voll verknallt” ziemlich gut. Nur leider war der Klapptext nicht ganz wahr: „Sibel möchte mit Jo tanzen und Jo mit Luna“, es kam aber im Buch nicht vor, dass Jo mit Luna tanzen möchte. (Mehr dazu im Buch) Von mir gibt es 4-5 Sternen.

EMPFEHLUNG: Die schnellen Leser haben das Buch sehr schnell durch. Es ist eher für 3-4 Volksschule gedacht. Es sieht zwar sehr dick aus, aber die Buchstaben sind sehr groß. Man lernt auch aus den Fehlern von Zack, zum Beispiel, dass er seine Gefühle niemanden anvertraut. Ich finde es sehr gut von der Autorin, wie sie es anspricht. ( Tipp: LEST UNBEDINGT DAS BUCH!!!)

VIEL SPAß MEIM LESEN!!!

Fabienne, 11 Jahre

Buchreihe:

Die Schule der magischen Tiere 1: Die Schule der magischen Tiere

Die Schule der magischen Tiere 2: Voller Löcher!

Die Schule der magischen Tiere 3: Licht aus!

Die Schule der magischen Tiere 4: Abgefahren!

Die Schule der magischen Tiere 5: Top oder Flop!

Die Schule der magischen Tiere 6: Nass und nasser

Die Schule der magischen Tiere 7: Wo ist Mr. M?

Die Schule der magischen Tiere 8: Voll verknallt!

Die Schule der magischen Tiere 9: Versteinert!

Die Schule der magischen Tiere 10: Hin und weg!

Die Schule der magischen Tiere: Eingeschneit! Ein Winterabenteuer

Die Schule der magischen Tiere 11: Wilder, wilder Wald!

Die Schule der magischen Tiere 12: Voll das Chaos!

Die Schule der magischen Tiere 13: Bravo, bravissimo!

Die Schule der magischen Tiere 14: Ach du Schreck!

Die Schule der magischen Tiere 15: Vierundzwanzig

CHARLY Meine Chaosfamilie und ich

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AUTOR/VERLAG: Tamsyn Murray/ Schneiderbuch

INHALT: Charly, ewige Versagerin, Nichtskönner und Chaotin, wird zum Supergenie des 7. Jahrganges. Naja, das behauptet zumindest die Schule. Charly ist sich nicht so sicher. Den Einstufungstest hat sie wahllos angekreuzt und doch war alles richtig? Hier ist doch was faul…

EIGENE MEINUNG: In diesem Buch erkenne ich mich schon fast wieder (Naja, ein paar Talente hab ich schon zu bieten, aber ich will ja nicht angeben oder so ;-) ).  Auch mein „lieber“ Bruder kann jemanden zum Kochen bringen (so ungefähr 5x pro Tag). Ich liebe diese Bücher, wo Mädchen sich durch den Alltag kämpfen müssen. Aber bei den peinlichen Stellen habe ich das Buch zugeschlagen und erst zwei Tage danach hab ich wieder ein Blick drauf geworfen. GRAUENHAFT!!!

EMPFEHLUNG: Alle Dork Diaries-Fans, aufgepasst!  CHARLY ist genau das richtige für euch. Für 3-4 Klasse Volkschule ist das Buch bestens geeignet. Die Schrift ist sehr groß, deshalb ist es nicht so schwer zu lesen. VIEL SPAß!!!

Fabienne, 11 Jahre

Aurora

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„Aurora“ ist ein Science-Ficition-Roman von Kim Stanley Robinson, der für seine Mars-Trilogie ausgezeichnet wurde.

Die Handlung beginnt im Jahre 2545, als ein gewaltiges Raumschiff mit Hilfe eines Laserstrahls ins All hinaus beschleunigt wird. Hundertsechzig Jahre lang läuft alles nach Plan, und obwohl das Schiff die Anreise nur aufgrund seiner genialen Ingenieurin Devi durchhält, beginnen die ernsten Probleme, die die gesamte Mission zum Scheitern bringen können, erst, als man das 11,9 Lichtjahre entfernte Sternensystem Tau-Ceti bereits erreicht hat.

Auf dem erdähnlichen Mond von Planet E wollen die Pioniere ein langjähriges Terraforming durchführen, um ihn bewohnbar zu machen. Doch dann infizieren sich alle Gelandeten mit einer unbekannten Lebensform, die starkes Fieber auslöst und schlussendlich zum Tod führt. Um zu verhindern, dass diese Menschen zurück aufs Schiff gelangen, werden sie von einer Gruppe Radikaler ins Vakuum des Weltraums hinausgestoßen.

Bei einer öffentlichen Abstimmung, was nun unternommen werden soll – zur Auswahl stehen das Verbleiben im Tau-Ceti-System und der Versuch, den Mond von Planet F zu terraformen; der Rückflug zur Erde; und die Weiterreise zu einem anderen Sternensystem – gibt es eine knappe Mehrheit für die zweite Möglichkeit. Daraufhin werden Freya, die Tochter der Chefingenieurin Devi, Badim, Freyas Vater, und einige andere Mitglieder des ehemaligen Rates, die sich für eine Rückkehr zur Erde eingesetzt haben, entführt.

Es entbrennt ein brutaler Kampf zunächst zwischen denen, die den zuvor begangenen Massenmord beschlossen sowie durchgeführt haben, und denen, die ihn verpönen, zwischen denen, die bleiben wollen und denen, die zurückkehren wollen, doch irgendwann versucht man einfach nur mehr das eigene Leben zu bewahren. Zu allem Überfluss bricht auf dem Schiff auch noch Feuer aus, das höchst gefährlich für den Fortbestand des Schiffes ist.

Und in diesem Moment größter Not und Gefahr übernimmt die künstliche Intelligenz des Schiffes, die nur durch Devis hervorragende Arbeit so komplex und entscheidungsfähig ist, die Kontrolle über alles, was auf dem Schiff geschieht.

Das Buch ist in sieben Teile gegliedert und besitzt im Ganzen 553 Seiten. Geschrieben wird im ersten und letzten Teil aus der Sicht von Freya, in den fünf dazwischen gelegenen von der künstlichen Intelligenz des Schiffes, der Devi den Auftrag gibt, einen erzählenden Bericht über die Reise zu verfassen. Der Schreibstil ist sehr sachlich und dadurch glaubwürdig zukunftsträchtig, allerdings finden sich vor allem, wenn aus Sicht des Schiffes erzählt wird, so viele Fachbegriffe, dass mitunter der rote Faden zwar verständlich, aber nicht sehr packend ist, fast so als lese man in einer anderen Sprache. Möglicherweise sind die Begriffe gar nicht so ungebräuchlich, wie es mir erscheint, doch dann wäre es angebracht, die Altersbeschränkung hinaufzusetzen, da mir beispielweise nicht klar ist, was ein ‚statistischer Syllogismus‘, eine ‚Bayes’sche Schlussfolgerung‘, ‚Konnotationswolken‘ oder ähnliches darstellen sollen.

Außerdem regen mich seitenlange Beschreibungen des Tag- und Nachtzyklus auf Aurora nicht unbedingt zum Weiterlesen an.

Dennoch gab es inmitten des Buches wiederum ein oder zwei Stellen, die mich durchaus fesseln konnten, denn die Idee und der Inhalt sind doch recht Fantasie anregend. Besonders gefallen hat mir, dass das Schiff, welches zu Anfang noch sehr steif und wissenschaftlich erzählt hat, sich während der jahrhundertelangen Reise durchs All aber fürsorglich und beinahe liebevoll um die Menschen in seinem Inneren kümmert. Den Lernprozess, der dadurch initiiert wird, beschreibt der Autor wunderbar, denn auch wenn der Inhalt mitunter nicht sehr fesselnd ist, merkt man Teil für Teil, Jahr für Jahr, wie die Art zu Erzählen immer menschlicher wird. Das Schiff fängt an, über sich, die Menschen und die Frage, ob es ein Bewusstsein besitze oder nicht, zu philosophieren. Daher muss ich sagen, dass ich das Schiff mit der Zeit fast lieb gewonnen habe.

Zu empfehlen ist das Buch für alle wirklich begeisterten Science-Fiction-Leser (am verständlichsten vermutlich für Erwachsene), die am besten etwas Ahnung von höherer Mathematik und Quantenmechanik haben (*Ironie*). ;)

~ Karin, 15

Dazwischen: ich

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Bei „Dazwischen: Ich“ handelt es sich um das erste Jugendbuch der erfolgreichen Autorin, Simultandolmetscherin und Kolumnistin der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ Julya Rabinowich, welches am 22. August 2016 erschien.

Für Erwachsene ist es beim Schreiben des ersten Jugendbuches wahrscheinlich eine Herausforderung, den richtigen Ton zu treffen. Vielen entfällt mit der Zeit, welche Gefühle und Gedanken sich im Kopf eines Jugendlichen herumtreiben. In diesem Fall erforderte das Schreiben jedoch noch mehr Präzision, da der Roman in Form eines Tagebuches verfasst wurde, was erwachsene und jugendliche Formulierungen noch unterschiedlicher macht. Dazu kann man allerdings nur eines sagen: Julya Rabinowich hat diese Aufgabe genial gemeistert und genau die richtigen Dinge im richtigen Maß angesprochen.

Kurz zum Inhalt:

Ein junges Flüchtlingsmädchen namens Madina wohnt mit ihrem Vater, der Mutter, ihrer Tante und ihrem kleineren Bruder Rami in einer schäbigen Unterkunft für Leute, die auf den Asylbescheid warten. Sie besucht eine deutschsprachige Schule und hat das Glück, dort Laura als Freundin zu haben, die abfällige Kommentare über Madinas Aussehen, das von den vielen unterschiedlichen, gespendeten Kleidungsstücken stark hinuntergezogen wird, mit ihrem frechen Mundwerk sofort erwidert.

Umso mehr sich Madina an die neue Umgebung gewöhnt, desto mehr meint ihr Vater, auf Traditionen ihres Landes bestehen zu müssen, um ihre Kultur nicht zu verlieren. So endet eine harmlose Übernachtung bei ihrer Freundin in einem kompletten Chaos. Madina möchte nichts weiter, als den Krieg endlich vergessen zu können und in der neuen Heimat Fuß zu fassen, doch ihr Vater wehrt sich plötzlich, obgleich er es war, der sie zur Flucht aufgefordert hat, da er, ebenso wie ihre Tante, gesucht wird. Trotz aller Schwierigkeiten scheint das lange Warten endlich vorbei zu sein, bis alles anders kommt und Madinas Vater zurückkehren möchte . . .

Zuerst, muss ich gestehen, war ich verwirrt von den extrem kurzen, simplen Sätzen, doch dann begriff ich: Madina war, als sie dies „geschrieben“ hatte, noch ein Kind. Zudem hatte sie gerade erst Deutsch gelernt, was das Buch noch realistischer erscheinen lässt. Mit zunehmendem Alter und Sprachkenntnissen steigt auch das stilistische Niveau. Diese natürliche Art, sich zu verändern, löste in mir etwas aus: Ich erinnerte mich und lernte, diesen Schreibstil zu lieben. Madinas Geschichte berührte mein Herz, ich erlebte jeden Streit mit ihr, jede Welle der Verzweiflung traf auch mich. Obwohl ich mich nie in Madinas Situation befand, sprach mir dieses Buch in gewissen Aspekten aus der Seele, denn das Verhältnis zwischen jugendlichen Mädchen und Vätern ist scheinbar nie so einfach.

Empfehlen kann man das Buch für alle ab vierzehn Jahren, da es einfach geschrieben ist und doch einzigartige Tiefe enthält. Außerdem besitzt „Dazwischen: Ich“ nur 256 Seiten.

- Karin, 15

Die ATTENTÄTER

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Von Antonia Michaelis

Hauptfiguren: Cliff, Alain und Margarete

Cliff, Alain und Margarete leben, seit sie denken können, in der Schivelbeiner Straße.

Margarete, die Vernünftige, führt ein normales Leben, ihre Eltern haben einen normalen Job, sie leben in einem normalen Haus.

Und dann gibt es noch ihre beiden besten und einzigen Freunde: Alain, ein sehr verträumter Junge, etwas seltsam vielleicht, lebt mit seinen Eltern unter ihrer Familie. Seine große Leidenschaft ist das Zeichnen.

Dieses Hobby teilt er auch mit Cliff, der mit seinem Vater im Erdgeschoss ihres Hauses lebt. Die Drei verbringen ihre Zeit wie ganz normale Kinder: Sie spielen, sie zeichnen, sie pflanzen Blumen mit Margaretes Eltern.

Doch Cliff ist etwas ganz Besonderes: Wenn er ab und zu Zeit mit seiner Mutter verbringt, wird er ihr schnell zu anstrengend und sie schickt ihn wieder zurück zu seinem Vater. Dabei ist alles was Cliff sich wünscht, dass seine Mutter ihn respektiert und liebt, wie er ist.

Und so nehmen die Dinge ihren Lauf: Zwischen Alain und Cliff entwickelt sich eine merkwürdige Form der Hassliebe. Als Cliff sich schließlich dazu entscheidet, zum Islam zu konvertieren, beginnen seine Freunde, sich Sorgen zu machen, denn Cliff ist, wie Alain sagt, „viel zu intelligent, um an einen Gott zu glauben“. Und tatsächlich: Cliff konvertiert nicht, weil er wirklich glaubt, er hofft nur, Frieden in der Ordnung und dem strengen Regelwerk des Islam zu finden. Doch durch diese Hoffnung wird er immer besessener, geradezu fanatisch. Wer den Regeln nicht gehorcht, wer nicht streng nach dem Koran lebt, gehört bestraft.

Und so lernt er eine Gruppe junger Leute kennen, die ihn in ihre Welt einführen: die Welt des Islamismus, des Dschihad, der nichts mehr mit Religion zu tun hat. Als Cliff ins Kalifat zieht, ändert sich sein Leben drastisch.

Ein Jahr später kehrt er zurück. Hat er dem IS wirklich den Rücken gekehrt, wie er behauptet, oder ist er gar nach Berlin gekommen, um mit der Gesellschaft abzurechnen, die ihn immer ausgeschlossen hat…?

Meine persönliche Meinung zu dem Buch ist gespalten:

Einerseits gibt es viele spannende Passagen über den IS, die Differenzen zum Islam und über die Gefühle und Gedanken der Krieger und Selbstmordattentäter. Andererseits ist das Buch auch oft sehr langweilig oder versteift sich zu sehr auf eine bestimmte Szene, wie zum Beispiel die metaphorische ‘‘Dunkelheit‘‘ in Cliff, die seinen Hass und seine Verzweiflung ausdrückt.

„Die Attentäter“ ist ab 16 Jahren empfohlen, und ich finde, das ist das perfekte Lesealter für dieses Buch. Einige Kapitel waren teilweise sehr verwirrend geschrieben, und ich glaube, dass die meisten Jugendlichen auch erst mit ungefähr 16 Jahren beginnen, sich wirklich aktiv mit solchen Themen auseinanderzusetzen.

Florian, 13

DAS DUNKLE HERZ DES WALDES

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Das Buch “DAS DUNKLE HERZ DES WALDES” von Naomi Novik (Autorin der “Die Feuerreiter Seiner Majestät” Buchreihe) ist am 21.11.2016 bei cbj erschienen, 571 Seiten lang und bekommt von mir >9,25/10<< Punkten.

STORY (9/10)

Agnieska ist die Tochter eines Holzfällers und wird von einem Magier (der “Drache”) ausgesucht, um 10 Jahre in seinem Turm zu verbringen. Das hätte keiner vermutet, denn Agnieska ist das hässlichste und tollpatschigste Mädchen in ihrem Dorf. Doch beim “Drachen” angekommen, stellt sie fest, dass es dort anders ist als gedacht…

Die Story ist sehr gut geschrieben und lässt einen das Buch fast verschlingen! Zum Ende hin wirkt die Story leider etwas schnell fertiggestellt, ist etwas unverständlich und offen.

CHARAKTERE (9/10)

!Aus Spoilergründen kann ich die Charaktere nur sehr kurz beschreiben!

AGNIESKA ist die Tochter eines Holzfällers im Dorf und ihr passieren gerne mal Missgeschicke. Als sie zum Drachen geschickt wird, verändert sich ihr Leben und sie wird selbstbewusster.

DER DRACHE ist der Zauberer, der das Dorf beschützt, und ist unter den Bewohnern verhasst. Tatsächlich ist er aber gar nicht so böse, wie alle sagen…

COVER&TITEL (9/10)

Der Titel ist für ein Fantasy-Buch sehr ansprechend, klingt aber echt typisch. Das Cover ist sehr schön und sieht anders aus als die der meisten anderen Fantasy-Bücher.

SCHREIBWEISE (10/10)

Man merkt, dass Naomi Novik sehr gut schreiben kann und das tut sie auch über das gesamte Buch, obwohl sie am Ende etwas nachlässt. Die Geschichte wird gut und flüssig erzählt und es gibt keine Stelle im Buch, an der sie sich zieht und es langweilig wird.

DAS BUCH ist ein sehr gutes Fantasy-Buch und für alle Fantasy-Fans eine Kaufempfehlung!

Sebstian [14]

ZIRKUS MIRANDUS

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geschrieben von Cassie Beasley

Das Buch ist am 12.9.2016 mit 336 Seiten erschienen, es kostet in Österreich als gebundene Ausgabe EUR 17,50.

Aus meiner Sicht für 9-12 Jahre empfehlenswert. Das Buch ist lang und zieht sich an manchen Stellen, aber ist dennoch spannend. Auf dem Cover tritt Micah, die Hauptfigur, in ein Zelt umgeben von einem Feuerwirbel.

In dem Buch geht es darum, dass Micahs Großvater Ephraim Tuttle schwer krank ist. Micah versucht den Zirkus Mirandus mit seiner „neuen“ Schulfreundin Jenny zu finden, weil es dort  einen Zauberer gibt, der Illusionen erschaffen kann. Dieser Mann, der das Licht krümmt, schuldet nämlich Micahs Großvater noch ein Wunder. Gemeinsam suchen die Kinder in Büchern, bis sie herausfinden, dass der Zirkus zu ihnen kommt. Werden sie Opa Ephraim retten können?

Das Buch ist bis zum Ende spannend, weil der Ausgang nicht klar ist.

Ich gebe 3 von 5 Sternen.

Felix

Das Mädchen, das rückwärts ging

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Autorin: Kate Hamer

Erscheinungsdatum: 23.09.2016

Seitenanzahl: 416

Inhalt: Carmel, ein 8-jähriges Mädchen, ist kein gewöhnliches Kind. Ihre Mutter hatte sie schon oft verloren, jedoch wieder gefunden.

Anders an jenem Tag, als sie sie aus den Augen verlor und Carmel von einem Mann, überredet wurde mit ihm zu kommen. Er behauptete, ihr Großvater zu sein und sie glaubte ihm, da sie ihren „echten“ nicht kannte. Er behauptete auch, dass ihre Mutter angeblich angefahren worden war und er sich in der Zeit, wo diese im Spital lag, um Carmel kümmern würde.

Der Mann hatte sie schon länger beobachtet und wusste, dass das Mädchen eine Gabe besaß, die ihr vom „Herrn“ persönlich gegeben wurde. Sie konnte durch Handauflegung Menschen heilen, denen bis dahin nicht mehr geholfen werden konnte. Carmel wurde während der Heilungen „Mercy“ genannt und ihr wurde jeglicher Kontakt zu ihrer Familie verboten. Als der angebliche Großvater behauptete, dass ihre Mutter ihren Verletzungen erlag, bricht für Carmel eine Welt zusammen.

Mit der Zeit vergisst sie ihr altes Leben und zieht mit dem Mann von Stadt zu Stadt und heilt dort Leute. Doch wer verbirgt sich hinter der Maske des „Großvaters“? Wird es Carmel schaffen, zu ihrer hinter sich gelassenen Familie zurückzukehren und ihr Leben als alte Carmel weiterzuleben?

Schreibweise:
Das Buch war im Gegensatz zu den anderen Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe, eher schwer zu lesen. Bei manchen Stellen musste ich mehrmals drüber lesen, um zu verstehen, was gemeint war.  Manche Sachen, die am Anfang unklar waren, wurden erst im Laufe des Buches klar.

Eigene Meinung:
Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Am Anfang war es nicht sehr spannend und ich musste mich wirklich überwinden, weiter zu lesen. Im Laufe der Zeit gefiel es mir immer mehr und ich wollte nicht mehr aufhören zu lesen.

Nikola, 14 Jahre