DAS GLÜCK IST BLIND (ABER NICHT UNSICHTBAR)

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Von Marcus Sedgwick

Hauptfiguren: Laureth und Benjamin Peak

Laureth hatte seit Tagen nichts mehr von ihrem Vater, dem Autor Jack Peak, gehört. Sie wusste zwar, dass dieser in die Schweiz gereist war, um für ein Buch zu recherchieren, welches Laureth nur noch „das“ Buch nannte. Doch es sah ihm gar nicht ähnlich, ihr nicht einmal eine SMS zu schreiben.

Und dann meldete sich noch ein Mr.Walkers, welcher behauptete, sein Notizbuch gefunden zu haben. Laureth wusste, dass ihr Vater keinen Schritt ohne das kleine schwarze Buch tat. Das Merkwürdige: Der mysteriöse Mr.Walkers behauptete, er habe das Buch in New York gefunden.

Laureth war klar, dass ihrem Vater etwas Schreckliches zugestoßen sein musste. Also schnappte sie sich kurzerhand die Kreditkarte ihrer Mutter und ihren kleinen Bruder, samt seinem Plüschraben Stan, und setzte sich mit ihm in den nächsten Flieger nach New York. Sie war überzeugt, ihn dort zu finden und selbst ihre Blindheit konnte sie nicht aufhalten.

Meine Persönliche Meinung zu dem Buch ist zu 100% positiv:

Einerseits erzählt es eine rührende Geschichte, von einem Mädchen, das seinen Vater sucht, andererseits setzt es sich auch mit den Schwierigkeiten des Blindseins auseinander. Auch die verschiedenen Reaktionen der Mitmenschen werden so dargestellt, dass der Leser das Gefühl bekommt, sich in die Situation hineinversetzen zu können, jedoch macht das Buch auch deutlich, dass es schier unmöglich ist, sich vorzustellen, wie es sich anfühlt, zum Beispiel nicht nur keine Farben sehen zu können, sondern nicht einmal zu wissen was Farben SIND.

Das Buch ist zwar schon für 13-Jährige empfohlen, jedoch bin ich der Meinung, dass die Wenigsten in diesem Alter in der Lage sind, die Nachricht zu verstehen, welche dieses Buch meiner Meinung nach überbringen will, nämlich, was es wirklich bedeutet, blind zu sein und wie man mit blinden Menschen (nicht) umgehen sollte. Ich würde das Buch daher erst ab 14-15 Jahren empfehlen, damit man mehr von dem Buch hat, als „nur“ die Geschichte.

Florian, 13

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