“Nicht jetzt, niemals” von Ursula Dubrosarsky ist 2011 im Ueberreuter-Verlag erschienen und wurde vom (australischen) Englisch von Silvia Schröder ins Deutsche übersetzt. Es hat 143 Seiten.
Was einem gleich ins Auge fällt sind die Zitate von anderen Autoren, die einleitend dem Text vorangestellt sind.
Das Buch ist in den 1960ern in einer australischen Stadt angesiedelt und spielt in einer Mädchensschule, in der die elf kleinen Mädchen aufmerksam den Wörtern ihrer etwas verrückten aber liebenswerten Lehrerin Mrs. Renshaw lauschen. Eines Tages besucht sie gemeinsam mit einem geheimnisvollen Mann namens Morgen eine Höhle. Die Mädchen bekommen in der Höhle Angst und laufen nach draußen. Mrs. Renshaw kommt nicht mehr zurück und die Kinder liefen zur Schule zurück. Da ihre Lehrerin nicht mehr auftaucht, werden die Mädchen natürlich von der Direktorin zu dem Lehrausgang befragt. Mrs. Renshaw hat den Mädchen aber immer eingetrichtert, dass diese nichts über Morgen erzählen dürfen, weshalb diese auch wie ein Grab schweigen… zunächst!
In diesem Buch geht es um die Themen Freundschaft, Geheinmisse, Sozialkritik, vergangene Zeiten, Übernatürliches (gibt es Geister oder nicht?).
Die Sprache des Buches ist sehr schön, da sie stellenweise sehr poetisch ist. Das Buch ist überdies sehr schön gemacht, dass beispielsweise die Kapitel die Titel von Bildern eines Malers tragen, finde ich sehr interessant.
Man kann sich gut in die Welt dieser kleinen Gemeinschaft hineinversetzen. Eine zentrale Frage hier ist auch, wie lange man ein Geheimnis wirklich für sich behalten sollte.
Toll war das Ende des absolut lesenswerten Buches, das ich hier aber nicht verraten möchte. Viel Spaß beim Lesen!
Mathilda (16)
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Bin richtig neugierig auf das Buch geworden.
LG
Claudia