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Herz aus Nacht und Scherben

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Von Gesa Schwartz

Hauptfiguren: Milou und Niv

Aufgrund von Renovierungsarbeiten in der Wohnung von Milous Onkel Mathis fährt Milou zu ihrer Großmutter nach Venedig. Dort hat sie viele Erinnerungen, da sie mit ihren mittlerweile verstorbenen Eltern und ihrer Großmutter hier gelebt hat. Doch lange kann sie nicht in Erinnerungen schwelgen: Jede Nacht verschwinden Kinder durch einen seltsamen Nebel und danach weiß niemand mehr von deren Existenz, bis auf Milou. Sie selbst kann nur ganz knapp von Niv gerettet werden. Milou kann zwischen der Scherbenwelt, einer Welt die aus menschlichen Träumen besteht, und der realen Welt wandeln. Dies erfährt sie durch Niv.Niv ist ein Rabenwandler (möchte hier nicht zu viel von seinem Geheimnis erzählen!) Er rettet Milou mehrere Male und klärt sie über die Scherbenwelt auf. Er nimmt sie mit in die Scherbenwelt um alles wieder in Ordnung zu bringen. Er ist anfangs eher zurückgezogen und mysteriös, doch er wird immer netter und offener.

Meine Meinung ist leider nicht komplett positiv. Die Geschichte finde ich wirklich toll und spannend, doch leider kann man durch die vielen Nebensätze nicht jeden Satz verstehen. Dadurch gab es oft Momente, wo ich nicht weiterlesen konnte, sondern stoppen und noch einmal lesen musste. Die Charaktere gefallen mir sehr gut, auch wenn man meiner Meinung nach mehr aus ihnen herausholen hätte können.

Das Cover ist wirklich sehr schön gestaltet. Es wirkt düster, was auch perfekt zur Stimmung im Buch gepasst hat. Das Buch ist mit seinen knapp 550 Seiten auch schön lange und hat es geschafft, bis zum Ende Spannung zu erzeugen.

Ich kann das Buch empfehlen, allerdings sollte man sich die Zeit nehmen und das Buch nur an ruhigen Orten lesen, da man einige Sätze sonst nicht verstehen könnte.

Meine Punkte:
Inhalt: 10/10 Punkte
Schreibstil: 7.5/10 Punkte
Charaktere: 8.5/10 Punkte
Cover: 10/10 Punkte
Länge: 10/10 Punkte
Gesamtwertung: 9.2/10 Punkte

Alex, 13

Weltenriss Die Karten der verlorenen Zeit

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Autorin: S.E. Grove (aus dem Amerikanischen von Christian Dreller)

Seiten: 573

Worum geht es? Seit der großen Disruption leben die Menschen auf der Erde in unterschiedlichen Zeitaltern. Die 13-jährige Sophia lebt bei ihrem Onkel, Shadrack, seit ihre Eltern von ihrer Forschungsreise nicht zurückgekehrt sind. Nun will die Regierung die Grenzen schließen und niemanden mehr hinein- oder hinauslassen. Als Sophia alt genug ist, beschließen die beiden, sich auf die Suche nach dem verschollenen Forscherpaar zu machen, doch soweit kommen sie nicht… Shadrack wird von Männern mit seltsamen Narben entführt und hinterlässt seiner Nichte nur eine Nachricht, sie solle „Veressa“ suchen. Doch wo ist das? Ist es überhaupt ein Ort? Oder doch eine Person? Sophia macht sich mit ihrem neuen Freund Theo auf die Suche nach ihrem Onkel und eine große Abenteuerreise beginnt.

Wie schreibt die Autorin? Den Schreibstil des Buches finde ich sehr angenehm. Die Autorin schreibt zwar detailliert, aber doch nicht langweilig. Wir lesen die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Sophia und von Shadrack und ich finde, dass die unterschiedlichen Sichtweisen gut umgesetzt wurden.

Meine Meinung: „Weltenriss“ ist ein sehr gut durchdachtes Buch, bei dem man einfach merkt, dass noch sehr viel dahinter steckt. Die Autorin erschafft eine eigene Welt beziehungsweise eine eigene Zeit, in der die ganze Handlung spielt. Meiner Meinung nach ist „Weltenriss“ kein Ich-muss-es-unbedingt-lesen-Buch, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

Ich finde, die Protagonistin, Sophia, ist etwas zu jung, um sich gut in sie hineinversetzen zu können. Vielleicht fällt das jüngeren Lesern leichter…

Empfehlung: Dieses Buch kann, finde ich, ab 13 Jahren gelesen werden, da es nicht zu kompliziert geschrieben ist. Es ist sowohl etwas für Jungs, als auch für Mädchen, da das Thema für jeden interessant sein kann. Die Geschichte ist zwar recht lang, es  wird jedoch nie langweilig, sodass man einfach bis zum Ende lesen muss. Alles in allem ein empfehlenswertes Buch, das einen in eine andere Welt entführen kann.

Kathi, 16

Secret Fire

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Zwei Jugendliche, durch ihr Schicksal unweigerlich verbunden…

Autorenteam: C. J. Daugherty und Carina Rozenfeld

Seitenanzahl: 448

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Ich werde ehrlich sein: Ich habe mir „Secret Fire“ überwiegend nur deswegen gekauft, weil es unter anderem von C. J. Daugherty geschrieben worden ist, welche eine meiner absoluten Lieblingsjugendbuchreihen „Night School“ verfasst hat. Als ich also gesehen habe, dass sie eine neue, zweiteilige Reihe in Angriff genommen hat, habe ich es mir nicht nehmen lassen können, mich in einer neuen Geschichte Frau Daughertys zu verlieren. Ob meine doch recht hohen Erwartungen auch erfüllt worden sind?

Kurz zum Inhalt:

Der Franzose Sacha und die Britin Taylor könnten unterschiedlicher nicht sein: Er, rebellisch, schwänzt beinahe rekordverdächtig oft die Schule und umgibt sich mit zwielichtigen Gestalten und Gaunern, die alles andere als gut für ihn sind. Sie, eine Musterschülerin, die sich, wenn sie nicht gerade lernt oder ihre Nase in ein Buch steckt, für wohltätige Zwecke engagiert und nichts lieber möchte, als bei ihrem Großvater in Oxford zu studieren. Aufgrund seiner neuerdings negativen schulischen Leistung engagiert Sachas Lehrer jedoch Nachhilfestunden bei Taylor, doch schnell stellt sich heraus, dass viel mehr als bloß Nachhilfe die beiden zusammengeführt hat. Denn Sacha ist verflucht und nur Taylor kann ihn retten und ihn vor seinem Tod bewahren. Nur hat sie noch keine Ahnung, wie sie das anstellen soll…

Pro:

Grundsätzlich hat die Idee des Buches großes Potenzial und wird mehr oder weniger gelungen umgesetzt. Man möchte unbedingt mehr über die Hintergrundgeschichte von Sachas und Taylors Familien erfahren, brennt darauf zu wissen, was genau die beiden miteinander verbindet und warum ihnen andauernd diese merkwürdigen Dinge zustoßen. Dadurch gewinnt die Handlung besonders im Mittelteil an Spannung, bis man dann irgendwann auch selbst am liebsten in diesen alten Wälzern mit den alchemistischen Symbolen herumstöbern und mehr in den alten Geschichtsbüchern von Taylors Großvater und den Familienartefakten Sachas Vaters eintauchen und forschen möchte. Der Roman wird parallel aus Taylors und Sachas Sicht erzählt und besonders sein Part beschert der Handlung Schwung und Leben: Viele Verfolgungsjagden; lebensbedrohliche, schier ausweglose Sackgassen und das hautnahe Erlebnis seiner besonderen Fähigkeit ist nie langweilig und fesselt einen an das Geschehen. Außerdem kann man sehr gut nachvollziehen, warum er sich im letzten Jahr so sehr in dieser, nach außen hin, pubertären Rebellion festgefahren hat, und warum er es als nötig erachtet, sich nicht um seine Zukunft zu sorgen. Die düsteren und gruseligen Elemente, nehmen wir die Todbringer, hinterlassen ebenfalls durchaus Eindruck. Man fürchtet sich mit den beiden Protagonisten und will nichts lieber als die Beine in die Hände zu nehmen und so schnell wie möglich zu fliehen, sobald diese drei Gestalten auftreten.

Contra:

Auch, wenn man genau deswegen schnell und flüssig durchliest, fehlt einem beim Schreibstil doch das Besondere, was den Stil der beiden Autorinnen einzigartig gemacht hätte. Es ist mir dann doch zu schlicht und einfach gehalten und könnte an so manchen Stellen doch auch ein wenig ausgelassener umschrieben und formuliert sein. Während mir Sachas Sicht (bis auf das Liebesgesülze, aber dazu komme ich noch in einem eigenen Kritikpunkt) beim Lesen doch so einiges an Freude bereitet hat, war ich von Taylor doch ein wenig genervt. Sie ist das typische perfekte Mädchen, ein Klischee, welches einem leider nur allzu oft in Jugendbüchern unter die Nase kommt: Perfekte Noten; kein Interesse an „Mädchensachen“ wie Schminke und Kleider, weil es ja so trivial ist; der beliebteste Typ der Schule zum festen Freund; hübsches blondes Haar im Zusammenspiel mit außergewöhnlichen Augen; die Auserwählte, die nach nur wenigen Tagen mächtiger ist als alle anderen der Geheimgesellschaft, welcher sie erst seit wenigen Wochen angehört. Das alles habe ich schon viel zu oft gelesen, so dass ich ihre Kapitel meist am liebsten einfach übersprungen hätte, um weiter bei Sacha zu bleiben und da bin ich, glaube ich zumindest, nicht die Einzige. Nicht nur Taylor ist ein Klischee: So vieles an diesem Buch bedient sich daran: Die quirlige beste Freundin, die nur an Make-Up und Klamotten denkt; Sacha, der aufsässige Bad-Boy mit dem glänzenden Motorrad, dessen gefährliche und geheimnisvolle Ausstrahlung Taylor von der ersten Sekunde an in den Bann zieht… Aber am meisten hat mich doch die Liebesgeschichte gestört, die sich der typischen Insta- Love bedient: Die beiden sehen sich und sind sofort unumstößlich fasziniert voneinander und obwohl sie praktisch noch vollkommene Fremde füreinander sind, vertrauen sie sich dem anderen mit all ihren Dramen an. Reisen von Frankreich nach England und umgekehrt nur umeinander zu unterstützen, und das, nachdem sie sich nicht einmal ein paar Wochen kennen, und beim Verlassen des anderen meinen sie unbedingt an der Seite eben desjenigen sein zu müssen und nie wieder loslassen zu wollen, weil sie sich zueinander derart hingezogen fühlen. Manche Passagen sind dann folglich derart kitschig und schnulzig erzählt – alleine, wie sie einander beschreiben -, dass ich häufig ein Augenrollen unterdrücken musste.

Fazit:

Alle Umstände miteinbeziehend vergebe ich 3 von 5 Sternen an „Secret Fire“ von C. J. Daugherty und Carina Rozenfeld. Auch wenn ich es gerne und schnell gelesen habe und die Idee definitiv Neugierde in einem erwachen lässt, habe ich es nicht geliebt oder mit all seinen Seiten verschlungen, ganz besonders wegen der penetrant präsenten Klischees und der, für mich jedenfalls, nicht nachvollziehbaren Romanze.

Selin, 15 Jahre alt

Dusty in Gefahr

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Autor: Jan Andersen, ist ein Pseudonym

Cover: Das Titelbild gefällt mir sehr gut, da ein fröhlicher Hund darauf abgebildet ist.

Seiten: 203

Inhalt:

Dieses Buch handelt von Paul Sommerfeld und seinem Hund Dusty. Als in Pauls Haus eingebrochen wurde, verjagt Dusty die Bande. Er und seine Freundin Alex kommen zu dem Entschluss, die Bande zu fangen. Aufgrund eines Hinweises ihrer Nachbarin Frau Besenbinder gerät ihr Freund Lukas in Verdacht. Allerdings stellt sich bei genauerer Nachforschung heraus, dass Lukas’ Bruder in die Sache verwickelt ist. Im Zuge der Ermittlungen verschwindet auch Dusty, der ihnen am Ende aber hilft , den Dieben das Handwerk zu legen.

Eigene Meinung:

Meine Lieblingsfigur ist Dusty, da er immer zu Paul hält und sehr mutig ist. Das Einzige, was mir nicht so gefallen hat, war, dass die Geschichte mit dem Fangen der Bande endet. Ich hätte mir noch gewünscht, dass man noch erfährt, was danach passiert.

Empfehlung:

Ich empfehle dieses Buch Kindern, die gerne eine Kriminalgeschichte oder eine Tiergeschichte lesen.

Emil, 11 Jahre

Das Juwel – Die weiße Rose

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von Amy Ewing    390 Seiten

Die Insel, auf der die Geschichte spielt, ist in fünf Gebiete unterteilt: Sumpf, Schlot, Farm, Bank und das Juwel. Sumpf und Schlot sind die ärmsten Gebiete, wo die Leute sehr wenig Geld haben. Dann kommt die Farm, wo die meisten aus Sumpf und Schlot arbeiten. Dort sind die Felder und Bauernhöfe. Dann kommt die Bank. Dort sind die Banken und die Leute, denen es gut geht. Also die, die normal viel Geld haben. Außerdem sind dort die Geschäfte. Im Juwel wohnen die reichen Leute: Der König, die Königin und alle Herzoginnen und Herzogen.

Die wichtigsten Figuren:

Violet: die Protagonistin und ein „Surrogat“, das sind Mädchen aus dem ärmsten Gebiet auf der Insel (dem Sumpf),  die eine Gabe haben, mit der sie Dinge verändern können

Ash: flieht zusammen mit Violet und Raven aus dem Juwel

Raven: die beste Freundin von Violet, sie kennen sich aus Southgate, der Schule, in der sie gelernt haben, ihre Gabe zu benutzen

Herzogin vom See: die Herrin von Violet

Lucien: der Anführer des Widerstands, er hilft Violet, Raven und Ash zu entkommen

Garnet: der Sohn der Herzogin vom See, er schließt sich im Laufe des Buches dem Widerstand an

Inhalt:

Nachdem Violet im ersten Band Raven das Mittel von Lucien gibt (das lässt einen für eine bestimmte Zeit in so einen tiefen Schlaf fallen, dass man aussieht, als wäre man tot), das eigentlich für sie bestimmt war, um fliehen zu können, muss sie einen anderen Weg finden, um das Haus vom See zu verlassen. Garnet, der Sohn der Herzogin, hilft ihr. Zusammen mit Garnet und Ash gelangen sie in die Leichenhalle, wo Raven liegt. Glücklicherweise finden sie Raven schnell und kommen durch ein unterirdisches Tunnelsystem in die Bank. Dann müssen sie weiter in die Farm. Von dort werden sie nämlich von einem/einer Verbündeten von Lucien abgeholt und in Sicherheit gebracht. Allerdings wird jetzt nach Ash gesucht und alle Züge sind gesperrt, sodass sie nicht in die Farm kommen. Aber Ash hat eine rettende Idee. Wie es weitergeht müsst ihr selber herausfinden.

Bewertung:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war spannend und es gab eine total unerwartete Wendung. Ich bin voll und ganz begeistert. Am Ende gab es, genau wie im ersten Band, einen gemeinen Cliffhanger. (Das ist, wenn man etwas Schlimmes erfährt, aber nicht, wie das Problem gelöst wird und man auf das nächste Buch warten muss.) Ich gebe 10/10 Punkten, weil es einfach total toll war.

Isabel (12)

The Make Up Girl – Vor der Kamera

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Original Titel:

Autor/Autorin: Dana Sheen

Erscheinungsdatum: 12. September 2016

Seitenzahl: 352 Seiten

Schreibweise: Das Buch ist sehr einfach und schnell zu lesen. Es wurde in einfachen Sätzen und ohne Fachausdrücke geschrieben.

Inhalt: Die 19-jährige Make up Artistin Kim Kassidy will unbedingt in ihrer Branche aufsteigen und als Kostümbildnerin in einem Horrorfilm mitwirken. Als sich ihr diese Chance bietet, sie von dem Gitarrist Rob zu einem Date eingeladen wird und sie die „beste Freundin“ von dem Mädchen-Schwarm und Schauspieler Brett Curtis wird, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt!

Cover: Es ist meiner Meinung nach nicht gelungen und hat quasi nichts mit der Geschichte zu tun, außer dass die Hauptperson Kim dargestellt ist.

Kritik: Ich würde das Buch nur Leuten empfehlen, die sich für Hollywoodintrigen und Make-Up interessieren. Von einer Skala von 1-10 gebe ich 7 Punkte.

Sara, 13 Jahre

Es ist die Liebe, die wir nicht begreifen / Küss mich

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Autor/in: Bart Moeyaert (ins Deutsche übersetzt von Mirjam Pressler)

Eine Buchbesprechung zu diesem Buch zu schreiben, fiel mir sehr schwer. Im ersten Moment war ich der Meinung, dass es ein ziemlicher Blödsinn ist und ich war ehrlich gesagt ein bisschen enttäuscht. Doch je mehr ich darüber nachdenke, desto wertvoller erscheint mir das Buch, weil es einfach Gedanken anregt, die jeder sich einmal durch den Kopf gehen lassen sollte.

Was man vorher wissen sollte: Dieses Buch ist kein gewöhnlicher Roman, ich würde es eher als Kurzgeschichte zum Nachdenken bezeichnen. Es besteht eigentlich aus zwei kurzen, voneinander unabhängigen Geschichten, wobei der eine Teil nochmal unterteilt ist. Deswegen werde ich meine Rezension auch aufteilen…

Es ist die Liebe, die wir nicht begreifen

Das Ganze wird aus der Sicht eines jugendlichen Mädchens erzählt, dessen Familiensituation ziemlich kompliziert ist. Sie wohnt mit ihrem großen Bruder und ihrer kleine Schwester bei ihrer Mutter, die ständig neue Liebhaber hat. Es kommt zu vielen heftigen Auseinandersetzungen und auch Gewalt spielt eine große Rolle.

Meine Meinung: Ich persönlich würde das Buch nicht noch einmal lesen wollen, aber jemandem, der schon viel gelesen hat und der gerne etwas Neues probieren möchte, würde ich dieses Doppel-Buch empfehlen. Allerdings erst ab ungefähr 14 Jahren, da man sich auch nachher mit dem Inhalt gedanklich auseinandersetzen muss und ich mir vorstellen könnte, dass jüngere Leser und Leserinnen damit einfach überfordert wären.

Küss mich

Die Hauptfigur dieses Teils, Lena, spielt mit einer Freundin (mir ist nicht ganz klar geworden, ob die beiden wirklich befreundet sind) das „Geheimnisspiel“. Jeder erzählt ein Geheimnis von sich und anschließend ist die andere an der Reihe. Ungefähr zwei Drittel lang dachte ich mir beim Lesen nur: „Worauf will diese Geschichte hinaus?“, doch dann gibt es einen Wendepunkt, der mich zum Nachdenken gebracht hat. Auch diese Geschichte behandelt ein sehr schwieriges Thema im Zusammenhang mit Jungs, aber auch mit Familie und dem Anders-Sein.

So,… ich hoffe, ihr könnt mit meiner Buchbesprechung etwas anfangen. Sie ist etwas anders geraten, als meine bisherigen Rezensionen und ich habe auch wirklich lange überlegen müssen, wie und was ich schreibe…

Noch einmal kurz zusammen gefasst: Lest dieses Buch/diese Bücher, wenn ihr Lust auf etwas Anderes habt, aber ich muss euch warnen, es wird euch nachher noch eine Weile beschäftigen!

Kathi, 15

Muffins & Marzipan vom großen Glück auf den zweiten Blick

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von Stefanie Gerstenberger und Marta Martin

mit 376 Seiten

Die wichtigsten Personen:

Ella: ist die Hauptperson, hat den Tod von ihrem Vater nie verkraftet

Ellas Mama: hat sich nach dem Tod von Ellas Vater stark zurückgezogen

Onkel Manfred: Ellas Onkel und ihr sehr ähnlich

Ewan: der Hund von Ellas Vater

Fiona: wird ihre beste Freundin am Set

Jeremy: ein Hauptdarsteller im Film

Leevi: ein Star, der beim Film mitspielt

Inhalt:

Ella ist vor zwei Jahren  mit ihrer Mutter von Köln nach München gezogen. Ihr Vater ist leider schon gestorben und sie hat das bis heute noch nicht verkraftet. Allerdings muss sie sich um ihre Mutter kümmern, die seit dem Tod von ihrem Mann nicht mehr dieselbe ist. Als sie damals umgezogen sind, sind sie zum Bruder von Ellas Mama gezogen. Onkel Manfred ist genau wie Ella ein totaler Bücherwurm und liebt das Theater.

Ewan, der Hund ihres Vaters, ist plötzlich auf dem Schulhof und nicht mehr zu Hause. Und was noch komischer ist: Ewan spricht mit ihr und überredet sie zu einem Casting zu gehen. Als sie erfährt, dass eines ihrer Lieblingsbücher  „Muffins und Marzipan“ verfilmt wird, ist sie überglücklich. Als sie dann noch die Rolle der Marion bekommt scheint sich alles zum Guten zu wenden.

Der Dreh ist in Köln ihrer alten Heimat. Als sie anfangen zu drehen, hat sie Angst zu versagen. Genau wie bei dem einen Auftritt mit der Theatergruppe, als sie die Hauptrolle gespielt hat. Aber ihre neue Freundin Fiona hilft ihr. In Köln stößt sie auf seltsame Hinweise über ihren Vater. Was ist damals wirklich passiert? Warum sind sie so schnell weggezogen? Als sie dann noch Jeremy, trifft ist das Chaos perfekt.

Bewertung:

Ich fand das Buch total gut geschrieben und ich habe sofort mit Ella mitgefühlt. Was sie alles erlebt, ist sehr schlimm, und wie sie damit umgeht zeigt, dass sie sehr stark ist. Die Entwicklung ihrer Mutter ist auch sehr schön zu sehen, da sie endlich wieder glücklich wird. Dieses Buch hat mich sehr gefesselt und ich kann nichts Negatives daran finden. Deswegen gebe ich 10/10 Punkten.

Isabel (12)

Little Miss Florida

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AUTOR/VERLAG: Kate DiCamillo, dtv junior

INHALT: Raymie Clarke wünscht sich nichts sehnlicher, als ihren Vater zurückzuholen, der mit einer anderen Frau durchgebrannt ist. Ihre Familie könnte dann wieder glücklich zusammen sein! Doch dafür muss Raymie Little Miss Florida werden, damit ihr Vater ihr Foto in der Zeitung sieht und zurückkommt. Aber was hat es mit den anderen Mitstreiterinnen beim Wettbewerb, Beverly und Louisiana auf sich? Plötzlich entwickeln sich die Dinge anders als erwartet und Louisiana, Beverly und Raymie begeben sich auf eine gemeinsame Mission…

EIGENE MEINUNG: Das Buch Little Miss Florida hat mir sehr gut gefallen. Am Anfang fand ich es langweilig, aber ich habe trotzdem weitergelesen und dann hat es mir doch gefallen. Ich würde es nicht nochmal lesen, weil es ziemlich traurig ist.

SCHREIBWEISE: Das Buch wurde in der dritten Person geschrieben, was ich sehr schön fand. Eine Sache die mich störte, waren die Kapitel. Ich fand sie viel zu kurz, aber ihr findet vielleicht, dass es den Spannungseffekt erhöht. Das Buch hatte 232 Seiten.

EMPFEHLUNG: Ich empfehle Little Miss Florida den Kindern, die keine/n Vater/Mutter/Eltern haben. Sie wissen genau wie Raymie, Beverly und Louisiana sich fühlen. Vergesst nur nicht, dass ihr nie alleine seid!

FABIENNE 11 JAHRE

Wenn der Sommer endet

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Original Titel: The accident Season

Autor/in: Moira Flowley-Doyle

Seitenanzahl: 313

Inhalt: In ‚‚Wenn der Sommer endet‘‘ geht es um Cara, ihre Schwester Alice und die restliche Familie, die jeden Oktober die ‚‚dunkle Zeit‘‘ nennen. In der dunklen Zeit passieren Unfälle und geliebte Menschen sind schon gestorben. Caras beste Freundin Bea ist so etwas wie eine Hexe und sagt voraus, dass diese dunkle Zeit eine der Schlimmsten sein wird. Cara kommt der mysteriösen Elsie auf die Schliche und kann so langsam nicht mehr unterscheiden, was ein Traum und was Realität ist.

Schreibweise: Das Buch ist mit ziemlich viel Poesie geschrieben und der Schreibstil ist allgemein etwas anspruchsvoller. Allein der erste Satz des Buches ist ein Gedicht.

‚‚So lasst uns die Gläser erheben auf die dunkle Zeit. Auf unsere Seelen, die wir im Fluss versenken. Auf das Ungesagte, auf die Geister in den Wänden, lasst uns trinken auf die dunkle Zeit.‘‘

Cover: Beinahe zum ersten Mal habe ich das Gefühl, dass der oder die Coverdesigner/in das Buch wirklich gelesen hat beziehungsweise kleine Details der Geschichte kennt. Meiner Meinung nach hätte man das Cover nicht besser treffen können.

Beurteilung: Ich fand das Buch großartig. Am besten hat mir gefallen, dass der Schreibstil und die Charaktere einfach nirgendwo sonst so zu finden sind und sie bleiben auf jeden Fall im Gedächtnis. Vor allem mochte ich Caras beste Freundin Bea, weil ich noch nie über so einen Charakter gelesen habe. Sie hat etwas Mystisches und ein wenig Sonderbares an sich.

Das Einzige, was mich irritiert hat ist, dass ich davon ausgegangen bin, dass es größtenteils um die Dunkle Zeit geht, wobei das nicht wirklich zutrifft. Vielmehr geht es um ein großes Familiengeheimnis und die unbekannte Elsie.

Zudem konnte man als Leser genauso wenig unterscheiden was echt und was nicht echt ist, wie die Protagonistin, was manchmal etwas gestört hat. Aber am Ende ergibt alles einen Sinn.

Empfehlung: Ich würde das Buch nicht für Jugendliche unter 13-14 Jahren empfehlen, da der Schreibstil doch etwas anspruchsvoller ist.

Nina, 14 Jahre

Erdbeersommer

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von Ilona Einwohlt

227 Seiten

wichtigste Personen:

Liv: ist die Hauptperson und hat ein eigenes Pferd namens Hauke

Mareike: Livs beste Freundin

Finn: Livs bester Freund

Jan: Liv verliebt sich in ihn, er ist ein richtig guter Fußballspieler und so eine Art Berühmtheit im Dorf

Tante Isadora: Livs Tante, bei der sie immer die Ferien verbringt

Onkel Piet: der Mann von Tante Isadora, ihm gehört der Reiterhof

Inhalt:
Wie jede Ferien ist Liv auf dem Pferdehof ihrer Tante. Allerdings hat ihre beste Freundin Mareike jetzt einen Freund und nicht mehr so viel Zeit für sie. Finn, ihr bester Freund, muss jetzt seinen Eltern immer im Café helfen. Liv hat ein Pferd namens Hauke. Eigentlich gehört er nicht ihr, aber er lässt sich von sonst niemandem reiten.

Hauke verhält sich plötzlich total komisch und läuft immer zu Jan, in den Liv sich dann verliebt. Alle meinen, dass er ein totaler Angeber ist, aber sie ist da anderer Meinung. Wenn sie mit ihm alleine ist, verhält er sich so anders und nach kurzer Zeit kann sie ihn sehr gut verstehen. Als Liv dann erfährt, dass Hauke vielleicht verkauft werden muss, ist das Chaos perfekt.

Bewertung:
Das Buch war zwar sehr spannend, allerdings auch etwas übertrieben. Was mir nicht gefallen hat, war das Ende. Es kam total plötzlich und war irgendwie seltsam. Es wurde keine einzige der großen Fragen geklärt. Außerdem war man sich nicht sicher, ob es einfach ein sehr offenes Ende ist oder ob es eine Buchreihe werden soll. Deswegen gebe ich nur 2 von 5 Sternen. Das tut mir sehr leid, da ich mich total auf das Buch gefreut habe und die Geschichte eigentlich ziemlich gut war, aber das Ende hat mir einfach überhaupt nicht gefallen.

Isabel (12)

Selection Die Krone (5. Band)

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von Kiera Cass

351 Seiten

Personen:

Eadlyn Schreave: Hauptfigur und Thronfolgerin von Illéa, leider etwas eingebildet

America Schreave: Eadlyns Mutter und die Protagonistin der ersten drei Bücher dieser Reihe

Maxon Schreave: Vater von Eadlyn und König von Illéa

Ahren: Eadlyns Zwillingsbruder

Camille: Thronfolgerin von Frankreich und Frau von Ahren

Marid: ist beim Volk sehr beliebt, Eadlyn und er kennen sich, weil ihre Väter mal befreundet waren

Das waren nur die allerwichtigsten Figuren!

Im vorigen Band wurde für Eadlyn ein Casting veranstaltet. Bei dem Casting gab es am Anfang 35 Bewerber, die ausgelost wurden, und ins Schloss kamen, damit einer von ihnen Eadlyns Prinzgemahl wird. Nach und nach scheiden dann immer mehr Männer aus, bis am Ende nur noch einer übrigbleibt. Das gab es schon öfter, so hatten sich nämlich America und Maxon gefunden, allerdings immer nur so, dass Mädchen aus ganz Illéa kamen, wovon dann eine den Prinzen heiratete.

Inhalt:

“Selection Die Krone ist der fünfte Band dieser Reihe. Im vierten Band ist Ahren (Eadlyns Zwillingsbruder) nach Frankreich  geflogen und hat Camille, seine Freundin, geheiratet. Er hat Eadlyn noch einen Brief hinterlassen, in dem er ihr schreibt, dass sie etwas tun muss, um das Volk für sich zu gewinnen. Denn sonst wird sie gestürzt, sobald sie den Thron besteigt. Außerdem hatte Eadlyns Mutter America einen Herzinfakt und liegt im künstlichen Koma, um sich von der Operation zu erholen.

Als wäre das nicht genug, muss sie jetzt auch noch ihren Vater als König vertreten, da er Tag und Nacht bei America ist. Das Casting geht auch weiter und gleich am Anfang vom Buch scheiden viele der Bewerber aus, weil Eadlyn dadurch, dass sie so viel zu tun nicht mehr so viel Zeit hat sich um so viele Bewerber zu kümmern und es sie auch sehr mitnimmt, dass es ihrer Mutter so schlecht geht. Dann taucht Marid auf und versucht ihr zu helfen, dass Volk für sich zu gewinnen. Allerdings weiß sie nicht, was seine wahren Absichten sind. Wird sie sich für den Richtigen entscheiden? Wird sie Marids Plan verhindern können?

Schreibweise:

Ich finde, man kann in diesem Band sehr viel mehr mit Eadlyn mitfühlen, da sie einfach viel sympathischer ist als in dem Band davor. Es liest sich alles sehr flüssig und ich konnte das Buch keine Sekunde weglegen. Ich finde die Autorin beschreibt alles sehr gut und es macht sehr viel Spaß zu lesen, da ihr Stil nicht kompliziert ist.

Bewertung:

Wie gesagt, kam einem Eadlyn gleich viel sympathischer vor. Ich würde dem Buch trotzdem 4,5 Punkte von 5 geben, da mir persönlich das Ende zu überraschend kam. Allerdings hat mir die Geschichte sehr gut gefallen.

Empfehlung:

Ich würde das Buch Leuten empfehlen, die gerne etwas ernstere Bücher haben. Außerdem würde ich es nicht lesen, wenn man die Teile davor nicht kennt, da die Geschichte etwas kompliziert ist und man sich sonst überhaupt nicht auskennt.

Isabel(12)

DER BUNTE HIMMEL

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Als die 30 Jährige Nina  nach ihrer Mutter auch noch ihren Onkel verliert,ist sie plötzlich Alleinerbin eines Anwesens mitten im australischen Outback. Dort hat sie als Kind immer ihre Ferien mit ihrer Mutter und ihrem ,seit Jahren verschwundenen, Vater verbracht.

Schliesslich beschliesst sie das Grundstück mit dem alten Farmhaus zu verkaufen und reist noch ein letztes Mal nach Wandalla , in der Hoffnung noch irgendwelche Hinweise für das Verschwinden ihres Vaters zu finden.

Doch als sie dort angekommen und auf ihre Jugendliebe und Spielkamerad Heath und seinen Bruder Ben trifft, kommen ihre Kindheitserinnerungen hervor und sie zögert das Anwesen wirklich zu verkaufen.

Aber warum ist Hilary ,die Mutter von Heath’ Verlobten so wild darauf das Grundstück zu kaufen?Und warum reagieren alle so abweisend auf ihre Fragen über Jim,ihren Vater?

Langsam merkt Nina das ihr Vater nicht der perfekte Held ihrer Kindheit war und ein dunkles Geheimnis hütete…

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und der Schreibstil war auch sehr angenehm und flüssig. Die Geschichte ist eine spannende Sommerlektüre und ich mochte es auch sehr gern ,das Sie in Australien spielt, vor allem auch weil die  Landschaft unglaublich schön beschrieben ist.

Es ist auf jeden Fall ein Buch das in Erinnerung bleibt!

Alice Campion ist das Synonym für 5 Freundinnen und Mitglieder des Sydney Book Clubs,die sich zusammengetan haben um ein Buch zu schreiben ,damit sie alle (Sie hatten vorher Dostojewskies Schuld und Sühne gelesen) zusammen nach Russland fliegen und mit der transsibirischen Eisenbahn fahren können.

Lesealter: 15-100

Laura 12 Jahre

Forgotten Love

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Das Buch Forgotten Love von C. Cowan hat mich schon von der ersten Seite an mitgerissen. Ein Buch, das mir wirklich gut gefallen hat. Bei dem Buch ist mir der unterschiedliche Schreibstil der Autoren erst so richtig bewusst geworden. C. Cowan hat etwas in ihren Bücher, das ich bei sonst keiner anderen Autorin gefunden habe, mir aber gut gefällt.

In dem Buch geht es um ein junges Mädchen namens Serenity deren Leben, schon vom College an sehr chaotisch verläuft. Nicht nur, dass sie auf den überaus attraktiven Rys trifft, der genau dann mit ihr Schluss macht, als sie gerade erfährt, dass sie schwanger ist.  Denn auch ihre Eltern stellen sie von heute auf morgen vor die Tür, als sie ihnen erzählt, dass sie ein Baby erwartet. Doch auch davon lässt sie sich nicht einschüchtern, denn Serenity zieht es trotzdem durch. Da sie kein Geld mehr fürs College hat, bricht sie es ab, sucht sich eine kleine Einzimmerwohnung und geht so oft wie möglich arbeiten, damit sie genug Geld zusammen bekommt um ihren Sohn großzuziehen.

Ein paar Jahre später hat sie es tatsächlich geschafft, sich etwas aufzubauen. Sie besitzt nun eine eigene Bar und eine kleine Wohnung, die gerade mal groß genug für sie und ihren Sohn Zane ist. Doch als nach acht Jahren plötzlich Rys wieder in ihrem Leben auftaucht läuft alles aus dem Ruder, denn Serenity ist sich bewusst, dass sie  immer noch etwas für den gutaussehenden Rys empfindet….

Caro, 14 Jahre

DAS VERRÜCKTE LEBEN DER JESSIE JEFFERSON

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Von Paige Toon

Als an Jessies 15. Geburtstag ihre Mutter durch eine herabfallende Glasscheibe tödlich verunglückt, ist Jessie vorerst todunglücklich. Doch dann weicht ihrer Trauer Wut, denn Candy ,Jessies Mutter, hat ihr nie gesagt wer ihr leiblicher Vater ist.

Als sie es dann von ihrem Stiefvater Stuart erfährt,ist sie geschockt:

Ihr Vater ist der Mega-Rockstar Johnny Jefferson, der keine Ahnung davon hat, das sie existiert! Da sie schon immer ihren Vater kennenlernen wollte, nimmt sie Kontakt mit ihm auf. Schon bald darauf lädt er sie ein nach L.A. zu sich und seiner Familie ein.

Doch zuerst klappt nicht alles , denn Johnny’s Frau Meg scheint Jessie nicht zu mögen. Doch als sie den Nachwuchsmusiker Jack kennenlernt findet sie langsam Gefallen  an der Glamourwelt. Doch kann das überhaupt gut gehen ,wenn alle Welt weiß das sie die uneheliche Tochter von dem Superstar Johnny Jefferson ist?

Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen (so wie alle Paige Toon Bücher) , denn die Geschichte ist  super erzählt und der Schreibstil ist toll.Auch die Geschichte hat mich sehr gefesselt.

Ich würde dem Buch auf jeden Fall 5 von 5 Sternen geben!

Lesealter 12-18 Jahre

Laura 12 Jahre

Zuhause kann überall sein

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Eingangs möchte ich erwähnen, dass ich die zweisprachige Ausgabe sehr schätze, da es so auch von arabischsprachigen Eltern vorgelesen werden kann.

Inhaltlich geht es in diesem Buch um ein Mädchen namens „Wildfang” – meinem Urteil nach aus Somalia stammend -, das mit seiner Tante aufgrund der Folgen eines Krieges in ein sichereres Land flieht. Die fremden Umstände und vor allem die fremde Sprache dort, die Wildfang als „kalten Wasserfall“ empfindet, erzeugen bei ihr Angst und Unwohlsein, weshalb sie sich unter seine „alte Decke“ zurückzieht. Diese gewährt ihr vorübergehend Schutz und Sicherheit. Eines Tages lernt das Mädchen ein Kind kennen, das ihm neue Wörter beibringt, womit die „neue Decke“ entsteht. Aus dem Treffen entwickelt sich eine Freundschaft, mit ihr wächst und gedeiht die „neue Decke“.

Am Ende stellt das somalische Mädchen fest, dass sie beide Decken benützen kann und es trotzdem seine Identität nie verlieren wird.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir persönlich das Buch sehr gut gefällt, da es die – meiner Meinung nach- größte Hürde von Integration behandelt, nämlich die Aneignung einer neuen Sprache.

Ich mag die Illustrationen sehr, Wildfang sowie ihre Tante stechen von Anfang aufgrund der kräftigen Farbwahl sehr ins Auge und heben sich somit von den übrigen dargestellten Menschen ab. Ich denke, die Illustratorin wollte damit das Fremde und die Abgrenzung symbolisieren. Der „kalte Wasserfall von Wörtern“ wird bildlich auch äußerst gelungen dargestellt, der metaphorische Vergleich ist eine sehr nette Idee.

Der Wendepunkt steht im Zentrum der Geschichte und wird gut beschrieben: Das einheimische Mädchen macht einen Schritt auf Wildfang zu und lernt ihr Wörter aus seiner Sprache. Dies hebt Wildfangs Laune schlagartig und lässt sie voller Zuversicht in ihre Zukunft blicken.

Ich bin der Meinung, dass dieses Werk für den Einsatz im Unterricht gut geeignet ist, da es Kindern zeigt, wie einfach es ist, Integration von MigrantInnen mit kleinen Taten zu begünstigen.

Carina. 18 Jahre

FAST PERFEKT IST GUT GENUG

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Die 36 jährige Brautmodesignerin Jenny hat beschlossen Manhattan endgültig zu verlassen.

Stattdessen zieht sie in ihre Heimatstadt Cambry-on- Hudson ,eine Fahrstunde von New York entfernt.

Denn Jenny hat genug von den schier endlosen Dinnerpartys ihres Ex-Mannes Owen,seiner perfekten Frau Ana-Sofia (die sofort ihren Platz eingenommen hat) und deren perfekter Baby-tochter Natalia,in denen sich die Gespräche nur über Dokumentationen, soziale Unterschiede und Ärzte ohne Grenzen drehen.

Ausserdem könnte es ja sein das das perfekte Familienleben ihrer Schwester Rachel auf sie abfärbt?

Doch nach einiger Zeit in Cambry-on-Hudson merkt sie das das Leben ihrer Schwester doch nicht so perfekt ist,denn Rachels Mann betrügt sie und die Mütter ,der anderen Kinder, sind sozusagen Klatschmonster und warten nur so auf eine derartige Geschichte….

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Der Schreibstil war sehr angenehm und originell.

Ich fand es auch sehr gut das die Geschichte abwechselnd  aus Rachels und Jennys Sicht geschrieben  ist ,denn dadurch hat man zwei sehr verschiedne Einblicke In das Geschehen.

Beide Figuren waren mir sehr sympathisch und realitätsnah.

Laura 12 Jahre

Zurück ins Leben geliebt

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Mit diesem Buch hat mir Colleen Hoover mal wieder vor Augen geführt, weshalb sie meine Lieblingsautorin ist. Seit ich erfahren habe, dass bald ein neues Buch von ihr herauskommt, habe ich schon sehnsüchtig daraufhin gefiebert es endlich lesen zu können und ich kann, wie bei jedem ihrer Bücher, sagen, dass es sich gelohnt hat zu warten.

In diesem Buch geht es um ein Mädchen namens Tate und einen Jungen namens Miles. Miles ist jedoch nicht wie andere in seinem Alter. Er ist nun 24 Jahre jung und ist seit 6 Jahren Single bzw. hat in dieser Zeit auch kein Mädchen mehr geküsst. Da Miles nicht dazu bereit ist sich in Tate zu verlieben, belassen sie es dabei eine rein körperliche Beziehung miteinander einzugehen. Die Regeln die Miles jedoch aufstellt sind schwer für die 23-jährige Tate einzuhalten. Denn sie könnte sich durchaus eine Zukunft mit Miles vorstellen und würde auch gerne mehr über seine Vergangenheit erfahren, jedoch genau das würde die Vereinbarung der beiden brechen….

Ich hoffe, dass Colleen Hoover noch viele tolle Bücher schreibt, denn ich kann alle ihre Bücher die ich bisher von ihr gelesen habe nur weiterempfehlen.

Caro, 14 Jahre

Die Farben des Blutes, Band 2: Gläsernes Schwert

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Alleine wird sie sich erheben und alleine wird sie fallen…

Originaltitel: Glass Sword

Autorin: Victoria Aveyard

Seitenanzahl: 576

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Wenn man unglücklicherweise ein Jahr lang dazu gezwungen ist, auf den 2. Band einer Reihe zu warten, kann es leicht passieren, dass sich die Erwartungen auf das Unermessliche steigern, wo doch allgemein bekannt ist, dass Folgebände eher Enttäuschung als Begeisterung bescheren. So aber nicht bei diesem Buch…

Kurz zum Inhalt: Nach dem niederschlagenden Verrat ihres Freundes, hat sich Mare Barrow ein einziges Ziel gesetzt: Maven muss sterben und die Regentschaft der Silbernen über den Roten mit ihm. Genau dieses Ziel hat auch die Scharlachrote Garde, bei der Mare und Prinz Cal nun untergekommen sind. Doch schnell wird klar, dass eben diese Revolte gegen Mares Methoden und Überzeugungen ist. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe, bestehend aus ihren engsten Vertrauten, flieht Mare und sucht sich neue Verbündete. Verbündete, die so sind wie sie selbst und welche die letzte Hoffnung in einem schier ausweglosen Krieg sind, bevor Mare alles verlieren muss. Aber nicht nur diese Rebellion droht sie zu verlieren, sondern auch sich selbst …

Pro: Von Anfang an will ich klarstellen, dass ich schwer begeistert bin, sogar noch begeisterter als vom Debüt der Reihe.
Die Zeit während des Lesens vergeht wie im Flug; kaum versieht man sich, da sind sieben Stunden vergangen und man findet sich völlig verloren in der Spannung und dem Feuer der Handlung wieder. Man hat kurz Zeit um sich in die Geschichte und die von Aveyard erschaffene Welt wieder einzufinden, da stürzt man sich mit Mare und ihren Freunden auch schon ins Getümmel. Auch im weiteren Verlauf des Plots folgt Geschehen auf Geschehen, Verfolgungsjagd auf Verfolgungsjagd und unerwartete Wendung auf unerwartete Wendung, sodass einem schnell einmal der Atem wegbleibt. Besonders bei diesem Ende.
Und dieser Schreibstil! Man merkt, wie geschickt Aveyard mit Worten umgehen kann ohne groß mit Fremdwörtern um sich schmeißen zu müssen, da diese dystopische Erzählung voller Zitate steckt, die man sich am besten gleich aufschreibt, um sie nicht wieder zu vergessen.
Die Charaktere entwickeln sich bemerkbar weiter, ob Cal, Kilorn (der einem mit der Zeit schwer auf das Gemüt schlägt) oder ganz besonders Mare. Die Entscheidungen, die sie trifft   (welche sich zugegebenermaßen oft als wenig vorteilhaft erweisen) machen sie zu einer völlig anderen Person, die sie niemals werden wollte. Nun ist sie eine Einzelgängerin, fast schon kaltherzig und stößt die Menschen, die sie liebt, von sich, um genau diese zu beschützen.
Die Romanze ist ein willkommener Begleiter: Mit vielen Hochs, Tiefs und einer unbestreitbaren Anziehungskraft hält sie den Leser bei Stange und weckt in einem die Hoffnung, dass Mare und Cal vielleicht auf tragische Weise von ihren Gefährten getrennt werden könnten, um sich endlich doch zusammenzuraufen.
Außerdem regt sie ungemein die eigene Fantasie an: Welche Kraft möchte man selbst als Neublütler oder Silberner besitzen? Möchte man ein Springer sein, ein Berster, ein Blitzewerfer oder möchte man vielleicht doch lieber fliegen können?

Contra: So beeindruckt ich auch bin, zwei kleine Mängel wären doch anzubringen, aber wirklich nichts Weltbewegendes:
Erstens würde die Erzählung davon profitieren, wenn es aus der Sicht mehrerer Personen geschrieben wäre. Teilweise ist einem Mares Sicht der Dinge ein bisschen zu wenig und es würde einen freuen durch andere Charaktere mehr Details, Hintergrundgeschichten und Ansichten zu erlangen.
Und zweitens schmückt sich das Buch mit einigen Klischees: Der beste Freund, dessen Herz seit Ewigkeiten für seine beste Freundin schlägt, welche jedoch nichts davon zu bemerken scheint. Oder das unterdrückte, bettelarme Mädchen, welches keine Marionette eines psychopathischen Herrschers sein möchte und eine Rebellion anzettelt. So gesehen, fallen einem bestimmt mehrere Bücher ein, welche auf diese Beschreibung passen würden.

Fazit: „Gläsernes Schwert“ von Victoria Aveyard erhält 4,5 von 5 Sternen. Eine wahrhaftig atemberaubende, spannungsgeladene und über allem Maße gelungene Erzählung, deren Ende einen noch im Schlaf verfolgen wird. Fans von Selection und den Luna Chroniken werden diese Reihe samt den bezaubernden Einbänden und den packenden Seiten verschlingen!
Jetzt bleibt nur die Frage offen, wie man denn nun die Wartezeit bis zum 3. Band überbrücken soll …

Selin, 14 Jahre alt

Der geheime Zirkel I Gemmas Visionen

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Ein Mädchen, welches endlich leben möchte …

Originaltitel: A Great and Terrible Beauty

Autorin: Libba Bray

Seitenanzahl: 480

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

In meiner Laufbahn als begeisterte Leserin, habe ich natürlich gewisse Tendenzen für bestimmte Arten von Jugendbüchern entwickelt, ganz besonders aber für Internatsbücher, von denen ich bis jetzt noch nie enttäuscht worden bin. „Der Geheime Zirkel – Gemmas Visionen“ ist eine ebensolche Internatsgeschichte, was zugegebenermaßen auch der Grund war, aus welchem ich diesen hübschen Schmöker gelesen habe. Jetzt fragt sich nur, ob er meinen Vorstellungen auch gerecht geworden ist …

Kurz zum Inhalt: Gemma Doyle wünscht sich nichts lieber als endlich aus Indien zu entkommen und in ihre Heimat England zu ziehen, doch ihre Mutter ist strikt dagegen, ganz zum Leidwesen Gemmas. Nach einem schrecklichen Vorfall an Gemmas 16. Geburtstag jedoch, wird sie schließlich auf die Spence Academy im Herzen Londons geschickt, um dort zu erlernen, was sich für eine feine, adelige Dame im England 1895 schickt, damit sie auch einen adretten, reichen Mann findet, welchen sie umsorgen und Kinder schenken kann. Ein Traum, welcher jeder Debütantin auferlegt wird, ob sie will oder nicht. Aber Gemma denkt gar nicht dran sich an die strikten Regeln des Mädcheninternats zu halten und gründet nach kurzer Zeit mit ihren neugewonnenen Freundinnen einen geheimen, magischen Zirkel. Sie gehen Magie und skandalösen Geheimnissen auf den Grund, doch niemals hätte Gemma gedacht, ausgerechnet in einem Tagebuch und einer sagenumwobenen Höhle, Dinge über sich selbst und ihre Mutter zu erfahren, die sie alles und jeden infrage stellen lassen …

Pro: Der Roman verbindet äußerst geschickt Geschichte mit Fantasie. Man liest also nicht von der heutigen modernen Welt, sondern schlüpft in die Rolle eines jungen Mädchens im 19. Jahrhundert Londons und erlebt somit auch hautnah, welche Ungerechtigkeiten die Frauen damals über sich ergehen haben lassen und welcher Unsinn ihnen eingetrichtert worden ist. Wer hübsch ist und Geld hat ist gesegnet, unattraktive Mädchen und einfache Verhältnisse werden von den adeligen Herren natürlich gemieden. Oft denkt man sich beim Lesen: „Und das lasst ihr euch gefallen? Eure Träume und Wünsche aufzugeben, um eure ganze Existenz nur dem Mann zu widmen?“ Aber nicht nur die Situation der Debütantinnen ist äußerst interessant, auch kleine Bemerkungen über von uns längst vergessene Prinzen und Schauspieler machen alles sehr authentisch und zeigen, dass die Autorin sich mit der damaligen Lage ausführlich auseinandergesetzt hat.
Ebenfalls passend ist der Schreibstil: Keine Umgangssprache, sondern an die Mundart des damaligen Londons angepasst und somit sehr malerisch und verträumt. Es ist aber keineswegs langweilig formuliert, sondern wird ab einem bestimmten Punkt sogar recht packend und weckt in einem die Neugierde und Lust auf mehr, weshalb man grundsätzlich gerne weiterliest.
Aber am allerbesten hat mir die Ausarbeitung der Charaktere gefallen: Jede Person hat ihre Ecken und Kanten, hat eine Hintergrundgeschichte und einen Herzenswunsch, der sie stets weitertreibt: Die eine ist schön, aber nicht sehr rücksichtsvoll, die andere ist klug, aber wird von den anderen nicht richtig wahrgenommen und wieder eine andere ist mutig, aber zugleich auch gerissen und machtbesessen. Niemand ist einfach nur böse und hochnäsig, aber auch niemand nur loyal und friedliebend. Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiß, weshalb sogar aus anfänglichen Feindinnen schnell Freundinnen werden, so wie es im wahren Leben auch oft der Fall ist, da man die andere Person trotz ihrer Fehler und Eigenheiten ins Herz schließt.
Und ebenfalls lobenswert: Die Liebesgeschichte. Diese ist in diesem ersten von drei Bänden noch kaum vorhanden, was mir persönlich sehr zusagt.  Es entwickelt sich Schritt für Schritt und überfällt den Leser nicht einfach wie ein lauerndes Raubtier von hinten, was übrigens auch hilft sich auf die fantastischen Einflüsse im Buch und auf die prinzipiell spannende Handlung zu konzentrieren, da man sich nicht dauernd mit penetrantem Liebesgehabe konfrontiert sieht.

Contra: Genau wie die Charaktere in diesem Roman, hat die Geschichte aber nicht nur positive Aspekte.
Nehmen wir die Protagonistin als Beispiel: Zwar wirkt sie sehr glaubwürdig, aber trotzdem ist sie die klassische Auserwählte, wie wir sie nur allzu oft gelesen haben. Mit der Macht die Welt zu retten, aber auch ins Verderben zu stürzen unwissend auf die Welt gekommen, erfährt sie ganz unerwartet an ihrem 16. Geburtstag von ihrer seltenen Gabe. Woher kennen wir das? Richtig, aus fast jedem zweite Fantasyroman.
Mein größtes Problem, aus welchen viele weitere resultieren, ist der Anfang. Es ist zwar sicherlich von Vorteil, dass wir uns nicht zu lange mit Gemmas 16. Geburtstag aufhalten müssen, aber es ist einfach viel zu chaotisch und desorganisiert erzählt. Ich persönlich habe mich nämlich in einer wichtigen Schlüsselszene ganz am Anfang des Romans kaum ausgekannt und bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob ich auch alles richtig verstanden habe. Folglich war es zu Beginn recht schwierig für mich in den Roman reinzukommen und Spaß am Lesen zu finden, auch wenn die Zweifel bei mir mit der Zeit glücklicherweise immer mehr nachgelassen haben.
Ganz generell sind spannende Augenblicke, die ein wenig Würze in den Plot bringen sollen, nur selten verständlich beschrieben und verwirren anstatt einen mitzureißen, was nicht gerade vorteilhaft für die paar unvorhergesehenen Wendungen und Offenbarungen in der Geschichte ist. Wirklich schade, wenn man mich fragt, denn wenn man wirklich voll und ganz in die Geschichte eintauchen könnte, hätten die „Plot-Twists“ sicher Potenzial einen wahrlich zu überraschen.

Fazit: „Der Geheime Zirkel – Gemmas Visionen“ bekommt 3 von 5 Sternen, da das wirkliche Abtauchen in Gemmas Welt  aufgrund teilweise verbesserungswürdigen Schreibstils und Startschwierigkeiten mehr schlecht als recht möglich, die Idee aber trotz allem recht spannend ist und die Charaktere sehr glaubwürdig sind. Also: Für Freunde von historischen Romanen und dem alten England sicher eine Lektüre, in die man gerne einmal einen Blick riskieren kann.

Selin, 14 Jahre