Das Buch “OH.MEIN.GOTT” von Meg Rosoff beschreibt die Lüsternheit und kindliche Ignoranz des Hauptprotagonisten Bob, welcher nicht nur ein pubertierender Junge, sondern auch Gott höchstpersönlich ist. Bob ist ein junger Mann am Ende der Pubertät, allerdings ist er noch viel mehr als das. Er ist Gott, der Schöpfer von allen Menschen. In seiner Schöpferrolle fühlt er sich allerdings nicht besonders gut aufgehoben und verbringt seine Zeit eher mit kleinen Sexfantasien über ein bestimmtes Menschenmädchen namens Lucy. Es ist Liebe, dessen ist er sich sicher jedoch weiß sein Assistent Mr. B, wie das alles schon einmal geendet hat. In einer Sintflut. Dennoch lässt Bob keine Gelegenheit aus um sich Lucy zu nähern oder sie zumindest zu beobachten, was auf der Erde zu gewissen Problemen führt.
Das Lesen des Buches hat mir einige Lacher beschert und mich auch zum Nachdenken angeregt. Es ist ein Werk, das Gott als einen kleinen Jungen darstellt und das fand ich sehr ansprechend, da es einiges erklären würde. Jedoch ist das Buch nicht nur zum Lachen geeignet. Es wirft viele Fragen nach dem Sinn des Lebens, dem Tod und der Liebe auf. Das regt in jedem Fall dazu an seine eigenen Gedanken schweifen zu lassen. Bob ist der typische Antiheld und Meg Rosoff hat genau diese Absicht verfolgt als sie dieses Buch geschrieben hat, was mich persönlich sehr begeistert. Die Idee an sich, Gott sei ein junger Ignoranter Bengel, der sich um nichts und niemanden außer sich selbst kümmert ist äußerst interessant.
Mein Fazit ist das dieses Buch auf jeden Fall lesenwert und die Idee, die dahinter steckt, genial ist. “OH.MEIN.GOTT” ist eine göttliche Komödie und ein tiefgründiges Werk zugleich.
Peter, 18 Jahre
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Ganz tolle Rezension! Wow!
Ich bin beeindruckt.