Sadako will leben

Sadako

Erscheinungsjahr: 1980

Zielgruppe: Für die, die  traurige und realistische Geschichten mögen, ab 10 Jahren

Seitenanzahl: 191 Seiten
Diese Geschichte fängt mit einer Beschreibung des Alltags in Hiroshima an. Es herrscht Krieg zwischen den USA und Japan. Sadako, ein vierjähriges Kind und Shigeo, Sadakos Bruder versuchen zu überleben, doch sie haben nicht genug Nahrungsmittel. Es ergeht nicht nur ihnen so, sondern tausende Menschen sind im gleichen Zustand. Die Mutter von den beiden Kindern, Yasuko, arbeitet in einer Rüstungsindustrie, der Vater ist vom Beruf her Soldat und befindet sich gerade im Ausland. Die Kinder sind auf sich allein gestellt und hoffen, dass der Krieg bald zu Ende geht. Doch das Ganze wird schließlich noch schlimmer.
Am 6. August 1945 geschieht das Unheil. Die Piloten von den USA machen sich auf den Weg nach Hiroshima, ein wichtige Stadt für Japan. Sie wollen eine neue Bombe ausprobieren, die schon seit langem erforscht wurde: Die Atombombe! Eine Bombe, die eine unbändige Zerstörungskraft hat und eine Stadt in einer Sekunde dem Erdboden gleich machen kann.
Sadako, Shigeo und die Eltern überleben und sie versuchen ein neues Leben anzufangen. Einige Jahre später nimmt Sadako an einem Radfahrertunier teil. Doch sie überanstrengt sich und fällt nach dem Rennen ohnmächtig um.
Bald entdeckt man dass sie “strahlenkrank” ist. Sadako glaubt bis zum letzten Augenblick gesund zu werden und gibt die Hoffnung nicht auf. Und so faltet sie nach japanischer Tradition, Kraniche aus goldenem Papier. Sie sind die Symbole für Gesundheit und Frieden. Tausend Kraniche muss sie falten um wieder gesund zu werden. Doch beim 990. Kranich stirbt sie.
Dieses Buch basiert auf einer echten Geschichte. Jedoch wurde in diesem Buch einiges verändert wie zum Beispiel: Sadako war eigentlich zwei Jahre alt als die Atombombe explodierte. Außerdem faltete sie angeblich 1300 Kraniche. Die echte Zahl ist jedoch unbekannt.
Mit diesem Buch wollte Karl Bruckner seine Meinung zum Atomkrieg äußern. Er war gegen die Atombombenherstellung und wollte dass die Produktion endlich gestoppt wird. Dieses Buch wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und 2 Millionen Mal verkauft. In Japan wurde eine Bronzestatue von Sadako Sasaki errichtet. Er wird jedes Jahr von Hunderten von Kindern besucht, die Papierkraniche an der Statue ablegen und damit ein Zeichen für ihren Wunsch nach Frieden in die Welt setzen Ich finde dieses Buch nicht nur gut sondern auch traurig. Besonders gegen Ende fand ich es sehr rührend. Auch wenn das Buch nicht sehr viele Seiten hat ist alles sehr detailliert  und realistisch geschildert.

Kuan Wei (13 Jahre)

mehr Infos
fold-left fold-right
About the author
SchülerInnen des BG 9 in Wien

One Reply to Sadako will leben

  1. Katharina sagt:

    Ich fand das Buch auch sehr traurig, vor allem, weil man weiß, dass es diese Geschichte in etwa so wirklich gegeben hat. Die Folgen einer Atombombe sind unvorstellbar schlimm.

Leave a Reply