von Karl Bruckner, erschienen 1961, 189 Seiten, ab 10 Jahren
Ende Juli, Anfang August 1945: Zwischen den Vereinigten Staaten und Japan herrscht Krieg. Shigeo Sasaki kümmert sich untertags um seine vierjährige Schwester Sadako; die Mutter muss in einem kriegswichtigen Betrieb arbeiten und der Vater, einstmals Frisör, muss Armeedienst leisten. Es herrscht große Armut, viele Menschen leiden Hunger.
Auf die japanische Großstadt Hiroshima wurden bisher fast keine Bomben geworfen. Doch am 6. August 1945, kurz nach acht Uhr, wirft ein Flugzeug eine einzige Bombe “damit beginnt das Atomzeitalter.
Ein greller Blitz erleuchtet die ganze Stadt, eine gewaltige Druckwelle reißt das nieder, was durch die Bombe nicht zerstört wurde. Nur kurz wird allerdings darauf eingegangen, was unmittelbar nach der Explosion geschieht ” viele Menschen stürzen sich mit schweren Brandverletzungen in den Fluss oder verdampfen durch die gewaltige Hitze.
Sadako und ihr Bruder Shigeo gehören zu den Überlebenden der Explosion. Die beiden scheinen bis auf ein paar Kratzer den Abwurf der Bombe unbeschadet überstanden zu haben.
Es beginnen Jahre der Not und des Elends. Monate nach Kriegsende kehrt Sadakos totgeglaubter Vater zurück. Sadako und Shigeo müssen täglich in den Trümmern der Innenstadt Brauchbares suchen, um das Überleben der Familie zu sichern.
Jahre später: Sadako nimmt an einem Radwettbewerb teil. Sie schneidet gut ab, bricht im Ziel jedoch zusammen. Der Arzt stellt am Tag darauf die erschütternde Diagnose: Leukämie.
Im Krankenhaus erzählt ihr ihr Bruder Shigeo von einer alten japanischen Sage. Demnach muss sie 1000 Kraniche aus Papier falten und sie auf eine Schnur hängen, um wieder gesund zu werden.
Sadako glaubt daran und faltet unermüdlich weiter. Sadako ist beim 990. Kranich angelangt, als ihr plötzlich die Hand versagt und sie stirbt.
Das Buch basiert auf einer wahren Begebenheit. Die “echte” Sadako war bei der Atombombenexplosion aber erst zwei Jahre alt und erkrankte mit elf. Wie viele Kraniche sie tatsächlich faltete, ist nicht bekannt; Schätzungen zufolge könnten es um die 1300 gewesen sein.
Ich fand das Buch sehr realistisch. Trotz der geringen Seitenanzahl sind die Geschehnisse sehr detailliert beschrieben. Für die, die traurige Bücher nicht mögen, ist es jedoch nicht zu empfehlen.
Paul (13 Jahre)








































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