Bruckner, Karl: Sadako will leben.-Wien: G & G Verlagsgesellschaft mbH, 1961, 263S, ab 10 Jahren
Das Buch erzählt die Geschichte des japanischen Mädchens Sadako Sasaki zwischen dem 20. Juli 1945 und dem Frühjahr 1955. Sadako ist zu Beginn vier Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in Hiroshima. Es ist Krieg, das Leben ist hart. Der Vater ist zum Militärdienst eingezogen worden, die Mutter muss den ganzen Tag in der Rüstungsfabrik arbeiten. Deshalb muss sich der zehnjährige Shigeo um seine kleine Schwester kümmern und sich auch um die Lebensmittelrationen anstellen. Alle haben Hunger, auch die alte Nachbarin Kumakichi und der alte Bootsbauer Kenji Nishioka.
Parallel dazu erfährt man etwas über die amerikanischen Soldaten der Militäbasis Tinian.
Am 6. August wird über der bis dahin nicht bombardierten Stadt Hiroshima aus dem Flugzeug Enola Gay eine Atombombe abgeworfen. Shigeo und Sadako überleben das Inferno nahezu unverletzt, unzählige Menschen kommen auf entzetzliche Weise um.
Nach der Kapitulation der Japaner kommt der Vater zurück und findet seine Familie wie durch ein Wunder unverletzt. Der ehemalige Barbier wird von Schwarzmarkthändlern betrogen und die Familie kann sich nur mit Müh und Not durchschlagen. Doch als er einen ehemaligen Kunden trifft, kann er sich mit seinem Handwerk wieder eine neue Existenz aufbauen und es geht der Familie einigermaßen gut.
Im Frühjahr 1955 bricht bei der 14-jährigen Sadako plötzlich die Strahlenkrankheit aus. Sie glaubt fest daran, dass sie wieder gesund wird, wenn sie 1000 Kraniche faltet, doch beim 990. stirbt sie.
Sprache: Die Sprache ist einfach und leicht verständlich, es kommen keine Fremdwörter vor. Das Werk ist in der Er-Perspektive und auktorial geschrieben.
Fazit:. Das Buch erzählt die wahre Geschichte des Atombombenabwurfs auf Hiroshima.
Man erfährt etwas über das Leben im Krieg,über die japanische Kultur und die Umgangsformen im damaligen Japan. Leider ist das Buch sehr traurig, da durch den Abwurf der Atombombe unglaublich viele Menschen auf grauenvolle Art sterben und auch Sadako am Ende stirbt. Da ich mich für Geschichte interessiere, fand ich das Buch nicht schlecht. Für sensible Kinder werde ich das Buch aber nicht empfehlen.
Daniel, 13 Jahre








































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