Armin, 10 Jahre
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Map of Magic – Das Mysterium der sinkenden Stadt (Band 2)
Das Buch heißt Map of Magic. Das Mysterium der sinkenden Stadt und ist von Carrie Ryan und John Parke Davis. Es ist der zweite Teil einer Reihe und ich glaube, dass es noch einen dritten Teil gibt.
Das Buch fängt mit einer Mathehausübung an, in der aber eine Geschichte erzählt wird. Darin wird ein bisschen was über den ersten Teil berichtet.
Die Hauptfiguren sind Marrill und Finn. Marill ist ein normales Mädchen aus unserer Welt, aber ihre Mutter ist sehr krank und ihr Vater kümmert sich um sie, deshalb hat sie eine Babysitterin (Remy). Finn ist ein Junge aus der Fantasiewelt, keiner kann sich an ihn erinnern, weil man ihn immer gleich vergisst. Aber Marill kann sich an ihn erinnern (sie kennen sich aus dem ersten Band). Er nützt das mit dem Vergessen aus und ist ein Dieb, aber ein netter.
Inhalt:
Marrill findet ein Stoppschild, auf dem “Du wirst auf dem Piratenstrom gebraucht, Marrill” steht und beschließt, dass sie wieder in die Fantasiewelt zurückkehren muss, weil dort etwas schiefgegangen ist. Aus Versehen kommt Remy mit.
Der Piratenstrom ist ein riesiger Fluss aus magischem Wasser, alles verwandelt sich, wenn es in den Fluss fällt, und es gibt viele verschiedene seltsame Wesen mit Zauberkräften.
Marill trifft Finn wieder und den Zauberer Ardent und gemeinsam müssen sie die Eiserne Flut aufhalten. Aber gleichzeitig will jeder noch etwas anderes: Marill will ihre Mutter gesund machen, Finn will seine Mutter finden, auch Ardent der Zauberer will jemanden finden. Werden sie es schaffen?
Mein Meinung:
Einerseits ist das Buch spannend und auch oft lustig, zum Beispiel weil immer alle Finn vergessen und Marill sie an ihn erinnern muss, damit er nicht als blinder Passagier von Bord geworfen wird. Auch die vielen Zauberwesen sind interessant.
Andererseits habe ich mich lange nicht ausgekannt, weil die Welt und alles nicht so gut am Anfang erklärt wird. Auch passiert die ganze Zeit was und manchmal ist es nicht so gut beschrieben und ich konnte es mir nicht ganz genau vorstellen (die Insel mit der falschen Schwerkraft).
Ich empfehle, das Buch erst nach dem ersten Teil zu lesen, weil man sich dann besser auskennt und vielleicht alles besser versteht und sich vorstellen kann. Aber sonst ist das Buch schon sehr fantasievoll und auch spannend!
Ich finde es schade, dass es keine Karte im Buch gibt, obwohl sie immer davon reden und auch das Buch so heißt. Ich finde, die hätte man noch zeichnen können.
Thomas, 12 Jahre
Die drei ??? Höllenspieler Doppelband
In dem Doppelband “Die drei ???: Höllenspieler” heißt der erste Band “Die drei ???: Fußball-Gangster” und wurde von Brigitte Johanna Henkel-Waidhofer geschrieben. Es handelt von den drei Detektiven Justus, Bob und Peter. Das Buch beginnt damit, dass Justus’ Cousin James für einen Monat nach Rocky Beach zu Besuch kommt. Am Anfang weiß Justus noch nicht, dass James ein begabter Fußballspieler ist.
Es ist natürlich super, dass ich das Buch gerade kurz vor der WM gelesen habe, weil das gerade so gut zusammenpasst. Ich mag es überhaupt, wenn Fußball und Krimis zusammenkommen, weil mich beides interessiert.
Am besten hat mir gefallen, dass lustige Erklärungen in das Buch hineingegeben sind. Ich würde das Buch Jugendlichen empfehlen, die gerne lustige Krimis lesen.
Florian, 13
Diabolic – Durch Wut entflammt
„Diabolic – Durch Wut entflammt“ ist die dreihundertdreiundfünfzigseitige Fortsetzung zu dem Fantasyroman „Diabolic – Vom Zorn geküsst“ von S. J. Kincaid.
Um zu diesem Buch meine ganze Meinung sagen zu können, muss ich sehr weit in die Entwicklungen des Buches vordringen, deshalb möchte ich an dieser Stelle eine Spoiler-Warnung aussprechen.
Man wird kurz in alles bisher Geschehene durch einen Brief eingeführt, den ein Priester an den mächtigen Senator von Pasus schreibt. Ansonsten setzt die Geschichte ohne weite Umschweife genau dort an, wo der vorige Band aufgehört hat, was ich prinzipiell sehr schätze, es mir in diesem Fall allerdings etwas schwer gemacht hat, da es schon sehr lange her ist, seit ich das erste Buch gelesen habe.
Nemesis steht nun kurz davor, Tyrus zu heiraten und damit zur Kaiserin des riesigen Imperiums aufzusteigen. Dann könnten die beiden Liebenden zusammen als Kaiser und Kaiserin so viele Dinge verändern, die grausamen Grandiloquay schwächen und die Wissenschaft wiederbeleben.
Wäre da nicht Senator von Pasus, der wie viele andere nicht akzeptieren kann, dass eine Diabolic, ein Kunstwesen zur Unmenschlichkeit erschaffen, die mächtigste Frau des Reiches werden soll. Um diese von den Priestern und allen streng religiösen Helionikern, Anhängern des Glaubens an den Lebendigen Kosmos, so sehr gefürchtete Heirat zu verhindern, durchkreuzt Pasus alle Pläne des jungen Herrschers und schafft es schließlich auch, Tyrus in seinen Sklaven zu verwandeln.
Da ich von „Diabolic – Vom Zorn geküsst“ sehr begeistert war, hatte ich auch an dieses Buch hohe Erwartungen. Was den Schreibstil anbelangt, kann ich mich auch nicht beklagen, ich wurde nicht enttäuscht. Die Autorin schreibt klar und zusammenhängend, nicht unnötig ausschweifend, nicht zu emotionslos. Auch die Personen sind lebendig und besitzen alle ganz unterschiedliche Persönlichkeiten, die irgendwie in die Handlung eingebracht werden.
Mit dem Handlungsverlauf selbst aber war ich nicht ganz zufrieden, denn egal welchen noch so raffinierten Plan Nemesis oder Tyrus aushecken – er ist von vornherein zu Scheitern verurteilt. Nach dem ersten Band konnte man schon hoffnungsvoll in die Zukunft sehen, es sah alles so aus, als würde es nun gut werden, bis im zweiten so ziemlich alles, was Tyrus und Nemesis in „Diabolic – Vom Zorn geküsst“ erreicht haben, wieder zugrunde gerichtet wird. Es ist anscheinend der Sinn des Buches, die allerschlimmste Situation zu erschaffen, um den dritten Band spannender zu machen und ihm vor allem eine Existenzberechtigung zu geben.
Das Problem ist nur, dass die ununterbrochene Reihe von Misserfolgen mich nicht unbedingt dazu angeregt hat weiterzulesen, da mir irgendwann von vornherein klar war, dass auch dieser Versuch fehlschlagen und den Feinden in die Arme spielen würde. Man merkt es auch daran, dass der Plan, der dieses Mal schief gehen wird, dem Leser gar nicht mehr genau erklärt wird.
Um das Positive daran zu sehen, hoffe ich, dass, nachdem das zweite Buch meinen Erwartungen nicht ganz gerecht geworden ist, der letzte Band alles mit einem einmaligen Spannungsaufbau wieder wettmacht.
~ Karin, 16
Sternschnuppengeflüster
Autor: Sofie Cramer
Verlag: Carlsen
Im Buch geht es um drei Mädchen Leni, Amelie und Paula. Alle drei haben Probleme und das noch vor den Ferien. Leni hat nur noch sechs Wochen Zeit um sich in Nicks Traumfrau zu verwandeln. Amelie hat es nicht so leicht in der Familie, denn ihre Eltern wollen sich trennen. Paula wäre schon längst in einer Schauspielschule´, doch ihre Eltern erlauben es ihr nicht. Doch alle drei finden die ideale App, um sich bis zum Ende der Ferien alle Wünsche erfüllen zu lassen…
Das Buch hat mir sehr gut gefallen! Es war witzig und spannend. Ich konnte mich in die Rolle der Mädchen versetzen und ich war auch selber aufgeregt. Von 5 Sternen gebe ich dem Buch 5. Ich empfehle das Buch weiter.
Viel Spaß beim Lesen.
Tamari,12
DIE DREI ???, Fußball-Gangster
Das Buch “DIE DREI ???: Fußball-Gangster” von Brigitte Johanna Henkel-Waidhofer handelt von den drei Detektiven Justus, Bob und Peter. Das Buch beginnt damit, dass Justus’ Cousin James für einen Monat nach Rocky Beach zu Besuch kommt. Am Anfang weiß Justus noch nicht, dass James ein begabter Fußballspieler ist.
Am besten hat mir gefallen, dass lustige Erklärungen in das Buch hineingegeben sind. Ich würde das Buch Jugendlichen empfehlen, die gerne lustige Krimis lesen.
Florian, 13
Sommerferien 2018
Ein großes Danke an alle!
Ich wünsche euch erholsame, fröhlich und interessante Sommerferien.
Claudia
Zartbittertod
Autor: Elisabeth Herrmann
Erscheinungsdatum: 19. März 2018
Seitenanzahl: 472 Seiten
Schreibweise:
Inhalt: Mia, die jüngste in ihrer Familie, will Journalistin werden und muss deshalb zum Thema „Recherche in der Familie“ passendes Material einschicken. Sie begibt sich auf die mysteriöse Suche nach ihrem Urgroßvater Jakob Arnholt, der auf einem uralten Foto neben einem riesigen Nashorn aus Schokolade zu sehen ist. Allerdings rechnet sie nicht damit, dass ihre Forschungen mit Mord in Berührung kommen…
Cover: Auf dem Buchumschlag ist ein Messer das, wie der Titel schon preisgibt, Zartbitterschokolade zerschnitten hat, abgebildet. Es bringt einen kleinen Einblick in das Buch, in dem Schoko ein wichtiges Thema ist. Meiner Meinung nach ist das Cover gut ausgewählt, da man, nachdem man es das 1. Mal gesehen hat, nicht zu 100% weiß, worum es eigentlich geht.
Meinung: Am Anfang war das Buch ziemlich mühsam zu lesen, weil ich die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Familienmitgliedern und die Zeitsprünge nicht wirklich verstanden habe. Nach den ersten 50 Seiten ca. ging es dann aber eh voll und es wurde auch viel spannender – nachdem es auch ein Thriller ist. Mir hat es relativ gut gefallen, man musste aber erst in die Geschichte reinkommen, deshalb empfehle ich das Buch Leuten, die gerne Thriller mit ein bisschen Fantasy dazu lesen.
Sara, 15 Jahre
Mädchen in Scherben
Autorin:
Kathleen Glasgow
Hauptprotagonisten:
Charlie, Mikey, Johnnie
Handlung:
In dem Buch geht es um die künstlerisch begabte Charlie, die sich des Öfteren selbst schwerverletzt. Sie hatte eine schreckliche Kinder und ihr sind selten gute Sachen widerfahren. Eines Tages geschah ein Ereignis, welches die Mauern zum Einstürzen brachte.
Daraufhin wurde sie in eine Klinik gebracht, in der sie sich schützen konnte und wieder auf die richtige Bahn gelenkt werden sollte. Nach ein paar Wochen wurde sie entlassen und ab da begann das Abenteuer.
Obwohl sie ständig mit Selbstmordgedanken zu kämpfen hat, versucht sie das beste aus ihrer Situation zu machen. Sie lernt neue Menschen kennen, kriegt einen Job und sogar eine Wohnung. Ab jetzt sollte alles besser werden, oder?
Das Buch wurde aus Charlies Sicht aus der Ich-Perspektive geschrieben.
Meinung:
Ich habe mich schon so lange auf das Buch gefreut und es hat mich echt nicht enttäuscht. Man findet nicht so viele Bücher in denen die Themen Depression und Selbstmordgedanken so intensiv behandelt werden.
Mir haben die Geschichte und der Schreibstil sehr gefallen und die Charaktere waren einfach unglaublich. Kathleen Glasgow will uns zeigen das es immer bergauf gehen kann, aber auch sehr schnell bergab. Ich würde dem Buch 4/5 Sternen geben.
Cover:
Das Cover passt ausgezeichnet zu der Handlung. Mir gefällt das deutsche Cover sogar besser als das Englische auch wenn es nur dezent verändert wurde.
Elena/14
Zeitrausch. Spiel der Vergangenheit
In dem Buch „Zeitrausch. Spiel der Vergangenheit“, welches am 2. Februar 2018 erschienen ist und von Kim Kestner geschrieben wurde, geht es um die 17 Jahre alte Alison, die eines Morgens feststellen muss, dass ihr Bruder spurlos verschwunden ist.
Alison wacht eines Morgens auf, doch ohne ihren Bruder Jeremy, welcher anscheinend niemals existiert hat. Man hat sie zur Kandidatin der Spielshow „Top The Realities“ gemacht, wo sie mit ihrem bildhübschen doch abweisenden Scout Kay dazu gezwungen wird, die Vergangenheit ihrer Familie zu korrigieren. Denn nur so kann sie ihre gewohnte Realität wiederherstellen. Doch Kay kennst sie besser, als es eigentlich möglich ist.
Mir hat das Buch gut gefallen, der Schreibstil war gut und die Geschichte war großteils auch spannend und angenehm zu lesen. Was mir nicht gefallen hat war, dass es auch sehr oft um die Romantik zwischen Kay und Alison gegangen ist und weniger darum, ihren Bruder und ihre Familie vor grausamen Realitäten zu schützen. Auch war das Ende meiner Meinung nach ziemlich merkwürdig, aber das könnte daran liegen, dass ich kein Fan von viel Romantik in Büchern bin. Es war sicher kein leichtes Thema, da es schwierig ist, über Zeitreisen zu schreiben, ohne dass das Buch entweder langweilig oder gar in Folge der Zeitreisen unrealistisch wirkt. Ich empfand die Veränderungen der Gegenwart teilweise einfach als übertrieben. Empfehlen würde ich es allen über Lesern über 12, die gerne Spannung haben, doch auch romantische Geschichten gerne lesen.
Marie-Claire, 14
Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen
Originaltitel: Wonder Woman – Warbringer
Autorin: Leigh Bardugo
Seitenanzahl: 448
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Kurz zum Inhalt: Diana lebt versteckt vor den Menschen gemeinsam mit ihren Amazonen-Schwestern auf der Insel Themiskyra, wo sie Tag für Tag versucht sich als Tochter der Königin zu beweisen. Als sie jedoch eines Tages das Mädchen Alia in der Nähe ihrer Insel aus einem Wrack rettet, stellt sich alles auf den Kopf: Auf Alia lastet der Fluch der Kriegsbringerin und somit ist sie dazu bestimmt, die Welt der Menschen ins Chaos zu stürzen. Jedoch nicht, wenn Diana es verhindern kann. Gemeinsam verlassen die beiden Mädchen die Insel der Amazonen und begeben sich auf eine waghalsige Reise, um den Fluch, der auf Alia lastet, zu brechen und die Welt zu retten, bevor es zu spät ist…
Meine Meinung: Von der ersten Seite an, schafft es die Autorin mit ihrem Schreibstil eine besondere Atmosphäre zu schaffen. Einem wird sofort klar, dass sie eine ganz andere Richtung einschlägt, als es der Film getan hat und wohl auch anders als die Comic-Bücher, die ich jedoch nicht gelesen habe, von denen ich mir aber sagen habe lassen, dass die ganz anders seien als dieses Buch.
Die Beschreibungen haben zugleich etwas Unkompliziertes, aber auch Mystisches. Es ist simpel genug um unterhaltend und flüssig zu sein, aber auch detailliert und verträumt genug, um eine eigene kleine Welt in der unsrigen zu erschaffen. Zwar spielt der größte Teil des Romans in alles andere als fiktionalen Städten wie New York, aber nie verliert die Erzählung das Magische. Die Elemente der griechischen Mythologie übernehmen aber auch nie die Überhand und sind verhältnismäßig geschickt ausbalanciert.
Auch die Thematiken in diesem Buch, die über die Weltrettung hinausgehen, aber auch die Figuren, sind vielfältig, aber nie plakativ, sondern fließen natürlich in die Erzählung ein: Indische, griechische, brasilianische und afro-amerikanische Charaktere, Selbstfindung, aber auch unschöne Tatsachen wie Rassismus sind in diesem Buch zu finden, aber immer authentisch repräsentiert, ohne groß aufzutragen.
Das wichtigste und prominenteste Thema in „Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen“ ist aber wohl die Freundschaft, insbesondere die aufrichtige und innige Freundschaft zwischen Mädchen, die in Jugendromanen leider oft nicht über das Geplänkel über Jungs hinausgeht. So aber nicht hier: Man spürt beim Lesen, wie Diana und Alia eine immer vertrauensvollere Bindung zueinander aufbauen, sich zusammen jeder Gefahr stellen. Gleichzeitig wird auch deutlich, wie stark die bereits bestehende Freundschaft zwischen Alia und ihrer besten Freundin Nim ist. Das einzige, was an der Freundschaft zwischen Alia und Nim ein wenig stört, ist, dass Nim die allzu ausgelutschte und bereits zu oft dagewesene „verrückte, laute“ beste Freundin ist. Was bei Diana und Alia unkonventionell ist, ist, was die Charaktereigenschaften betrifft, bei Nim und Alia umso konventioneller.
Neben den freundschaftlichen Verhältnissen sind die romantischen Verhältnisse zugebenermaßen aber auch nicht außer Acht zu lassen, auch wenn sie nur einen recht kleinen Teil der Geschichte einnehmen. Während die Romanze zwischen den Kindheitsfreunden Theo und Alia zwar einpaar süße Momente hat, aber sonst nicht sonderlich hervorsticht, war die Spannung zwischen Alias Bruder Jason und Diana doch sehr aufregend. Einerseits sind sie oft verschiedener Meinung, andererseits ist die Chemie zwischen ihnen beiden einfach sehr unterhaltend. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich die Szenen zwischen ihnen nicht verschlungen hätte.
Nachdem ganzen Gerede über die Charaktere, darf man aber natürlich auch nicht den Plot vergessen. Spannung, die durch zahlreiche Wonder Woman-typische Actionszenen, Mystik, aber auch durch eine große Wendung hervorgerufen wird, kommt keinesfalls zu kurz.
An Humor fehlt es auch nicht, denn dieses Buch bringt einen nur allzu häufig zum Lachen. Absurde Situationen, die sich daraus ergeben, wenn Diana in die vollkommen fremde, technik-dominierte Großstadt New York reist oder schlicht dem anderen Geschlecht begegnet, welches sie nun zum ersten Mal in ihrem Leben antrifft, sind einfach zu komisch. Aber auch die Dialoge zwischen den Charakteren sprühen nur so vor Witz und Sprüchen, die einem unwillkürlich ein Grinsen auf das Gesicht zaubern.
Fazit: „Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen“ ist ein humorvolles Actionabenteuer voller Frauen-Power und Freundschaft und unterhält einen von der ersten bis zu letzten Seite. Ob man Superhelden nun mag oder nicht: „Wonder Woman“ ist eine gelungene Mischung aus heroischem Epos und modernen Elementen, die für jeden Geschmack etwas bereithält.
Selin, 16 Jahre alt
Sami und der Wunsch nach Freiheit
Autor: Rafik Schami
Seitenanzahl: 326
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Kurz zum Inhalt: Scharif und Sami sind die besten Freunde seit Kindheitstagen. Nun erzählt Scharif von den Abenteuern seines Freundes in ihrer Heimatstadt Damaskus und wie sich Sami die vielen Narben zugezogen hat, die ihn in seiner Nachbarschaft berühmt gemacht haben.
Meine Meinung: Es ist schwierig in Worte zu fassen, was dieses Buch so unheimlich besonders macht, aber ich werde mein Bestes geben es zu versuchen.
Beginne wir damit, dass Rafik Schami schlicht ein begnadeter Erzähler ist. Seine Romane haben stets etwas Märchenhaftes an sich, einen Hauch von „1001 Nacht“, der in jedem Wort mitschwingt. Schami macht in seinen Romanen stets seine Liebe zur Erzählkunst deutlich und so auch in diesem Buch. Generell bin ich ein großer Fan von einer Geschichte in einer Geschichte und Schami ist schlicht ein Meister auf diesem Gebiet. Auch schafft er es komplexe Umstände und Wahrheiten in einem simplen Satz geschickt festzuhalten, sodass man nur den Hut vor diesem Talent ziehen kann.
Und auch seine Charaktere haben immer etwas ganz Besonderes an sich. Sami, mit seinem lebendigen, rebellischen Geist, Scharif mit seinem ruhigen, aber aufmerksamen Wesen und sämtliche Nebencharaktere vom Postboten Elias bis zum Apotheker: Die Figuren scheinen tatsächlich zu existieren, keiner ist wie der andere. Man baut in diesen knapp über 300 Seiten eine Bindung zu ihnen auf, als wären sie alte Freunde.
Das macht, unter anderem, dieses Buch auch so unheimlich bewegend. Die Geschichten, die Scharif über Sami erzählt, sind erst schlicht bezaubernd in ihrem Charme und Witz, werden aber immer inspirierender und ergreifender. Die beiden Freunde rebellieren auf ihre ganz eigene Art und Weise gegen die Unterdrückung durch das syrische Regime, die Geheimpolizei und Propaganda in der Schule. Der Leser versteht, wieso sie ihre Heimat und deren Menschen so sehr lieben, aber auch, dass die Repression ein Teil des alltäglichen Lebens ist und ausweglos scheint. Umso ergreifender ist es also, als der Arabische Frühling auch in Syrien einkehrt und Sami und Scharif begeistert und beharrlich mitwirken, auch wenn es sie ihre Freiheit kosten könnte. So tragisch das Schicksal auch ist, das Syrien seither verfolgt, ist es doch ohne Zweifel inspirierend zu sehen wie diese beiden jungen Männer auch in den dunkelsten Stunden nicht daran denken aufzugeben und die Hoffnung nicht verlieren.
Fazit: „Sami und der Wunsch nach Freiheit“ von Rafik Schami, ist ein kleiner Schatz der zeitgenössischen Jugendliteratur. Es inspiriert einen ohne belehrend zu sein, und regt Verstand und Seele an, sodass einen diese märchenhaft-schön erzählte, aber genauso rücksichtlos ehrliche Geschichte einen nur schwer wieder loslässt.
Selin, 16 Jahre alt
































































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