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Die Farben des Blutes, Band 2: Gläsernes Schwert

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Alleine wird sie sich erheben und alleine wird sie fallen…

Originaltitel: Glass Sword

Autorin: Victoria Aveyard

Seitenanzahl: 576

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Wenn man unglücklicherweise ein Jahr lang dazu gezwungen ist, auf den 2. Band einer Reihe zu warten, kann es leicht passieren, dass sich die Erwartungen auf das Unermessliche steigern, wo doch allgemein bekannt ist, dass Folgebände eher Enttäuschung als Begeisterung bescheren. So aber nicht bei diesem Buch…

Kurz zum Inhalt: Nach dem niederschlagenden Verrat ihres Freundes, hat sich Mare Barrow ein einziges Ziel gesetzt: Maven muss sterben und die Regentschaft der Silbernen über den Roten mit ihm. Genau dieses Ziel hat auch die Scharlachrote Garde, bei der Mare und Prinz Cal nun untergekommen sind. Doch schnell wird klar, dass eben diese Revolte gegen Mares Methoden und Überzeugungen ist. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe, bestehend aus ihren engsten Vertrauten, flieht Mare und sucht sich neue Verbündete. Verbündete, die so sind wie sie selbst und welche die letzte Hoffnung in einem schier ausweglosen Krieg sind, bevor Mare alles verlieren muss. Aber nicht nur diese Rebellion droht sie zu verlieren, sondern auch sich selbst …

Pro: Von Anfang an will ich klarstellen, dass ich schwer begeistert bin, sogar noch begeisterter als vom Debüt der Reihe.
Die Zeit während des Lesens vergeht wie im Flug; kaum versieht man sich, da sind sieben Stunden vergangen und man findet sich völlig verloren in der Spannung und dem Feuer der Handlung wieder. Man hat kurz Zeit um sich in die Geschichte und die von Aveyard erschaffene Welt wieder einzufinden, da stürzt man sich mit Mare und ihren Freunden auch schon ins Getümmel. Auch im weiteren Verlauf des Plots folgt Geschehen auf Geschehen, Verfolgungsjagd auf Verfolgungsjagd und unerwartete Wendung auf unerwartete Wendung, sodass einem schnell einmal der Atem wegbleibt. Besonders bei diesem Ende.
Und dieser Schreibstil! Man merkt, wie geschickt Aveyard mit Worten umgehen kann ohne groß mit Fremdwörtern um sich schmeißen zu müssen, da diese dystopische Erzählung voller Zitate steckt, die man sich am besten gleich aufschreibt, um sie nicht wieder zu vergessen.
Die Charaktere entwickeln sich bemerkbar weiter, ob Cal, Kilorn (der einem mit der Zeit schwer auf das Gemüt schlägt) oder ganz besonders Mare. Die Entscheidungen, die sie trifft   (welche sich zugegebenermaßen oft als wenig vorteilhaft erweisen) machen sie zu einer völlig anderen Person, die sie niemals werden wollte. Nun ist sie eine Einzelgängerin, fast schon kaltherzig und stößt die Menschen, die sie liebt, von sich, um genau diese zu beschützen.
Die Romanze ist ein willkommener Begleiter: Mit vielen Hochs, Tiefs und einer unbestreitbaren Anziehungskraft hält sie den Leser bei Stange und weckt in einem die Hoffnung, dass Mare und Cal vielleicht auf tragische Weise von ihren Gefährten getrennt werden könnten, um sich endlich doch zusammenzuraufen.
Außerdem regt sie ungemein die eigene Fantasie an: Welche Kraft möchte man selbst als Neublütler oder Silberner besitzen? Möchte man ein Springer sein, ein Berster, ein Blitzewerfer oder möchte man vielleicht doch lieber fliegen können?

Contra: So beeindruckt ich auch bin, zwei kleine Mängel wären doch anzubringen, aber wirklich nichts Weltbewegendes:
Erstens würde die Erzählung davon profitieren, wenn es aus der Sicht mehrerer Personen geschrieben wäre. Teilweise ist einem Mares Sicht der Dinge ein bisschen zu wenig und es würde einen freuen durch andere Charaktere mehr Details, Hintergrundgeschichten und Ansichten zu erlangen.
Und zweitens schmückt sich das Buch mit einigen Klischees: Der beste Freund, dessen Herz seit Ewigkeiten für seine beste Freundin schlägt, welche jedoch nichts davon zu bemerken scheint. Oder das unterdrückte, bettelarme Mädchen, welches keine Marionette eines psychopathischen Herrschers sein möchte und eine Rebellion anzettelt. So gesehen, fallen einem bestimmt mehrere Bücher ein, welche auf diese Beschreibung passen würden.

Fazit: „Gläsernes Schwert“ von Victoria Aveyard erhält 4,5 von 5 Sternen. Eine wahrhaftig atemberaubende, spannungsgeladene und über allem Maße gelungene Erzählung, deren Ende einen noch im Schlaf verfolgen wird. Fans von Selection und den Luna Chroniken werden diese Reihe samt den bezaubernden Einbänden und den packenden Seiten verschlingen!
Jetzt bleibt nur die Frage offen, wie man denn nun die Wartezeit bis zum 3. Band überbrücken soll …

Selin, 14 Jahre alt

Der geheime Zirkel I Gemmas Visionen

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Ein Mädchen, welches endlich leben möchte …

Originaltitel: A Great and Terrible Beauty

Autorin: Libba Bray

Seitenanzahl: 480

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

In meiner Laufbahn als begeisterte Leserin, habe ich natürlich gewisse Tendenzen für bestimmte Arten von Jugendbüchern entwickelt, ganz besonders aber für Internatsbücher, von denen ich bis jetzt noch nie enttäuscht worden bin. „Der Geheime Zirkel – Gemmas Visionen“ ist eine ebensolche Internatsgeschichte, was zugegebenermaßen auch der Grund war, aus welchem ich diesen hübschen Schmöker gelesen habe. Jetzt fragt sich nur, ob er meinen Vorstellungen auch gerecht geworden ist …

Kurz zum Inhalt: Gemma Doyle wünscht sich nichts lieber als endlich aus Indien zu entkommen und in ihre Heimat England zu ziehen, doch ihre Mutter ist strikt dagegen, ganz zum Leidwesen Gemmas. Nach einem schrecklichen Vorfall an Gemmas 16. Geburtstag jedoch, wird sie schließlich auf die Spence Academy im Herzen Londons geschickt, um dort zu erlernen, was sich für eine feine, adelige Dame im England 1895 schickt, damit sie auch einen adretten, reichen Mann findet, welchen sie umsorgen und Kinder schenken kann. Ein Traum, welcher jeder Debütantin auferlegt wird, ob sie will oder nicht. Aber Gemma denkt gar nicht dran sich an die strikten Regeln des Mädcheninternats zu halten und gründet nach kurzer Zeit mit ihren neugewonnenen Freundinnen einen geheimen, magischen Zirkel. Sie gehen Magie und skandalösen Geheimnissen auf den Grund, doch niemals hätte Gemma gedacht, ausgerechnet in einem Tagebuch und einer sagenumwobenen Höhle, Dinge über sich selbst und ihre Mutter zu erfahren, die sie alles und jeden infrage stellen lassen …

Pro: Der Roman verbindet äußerst geschickt Geschichte mit Fantasie. Man liest also nicht von der heutigen modernen Welt, sondern schlüpft in die Rolle eines jungen Mädchens im 19. Jahrhundert Londons und erlebt somit auch hautnah, welche Ungerechtigkeiten die Frauen damals über sich ergehen haben lassen und welcher Unsinn ihnen eingetrichtert worden ist. Wer hübsch ist und Geld hat ist gesegnet, unattraktive Mädchen und einfache Verhältnisse werden von den adeligen Herren natürlich gemieden. Oft denkt man sich beim Lesen: „Und das lasst ihr euch gefallen? Eure Träume und Wünsche aufzugeben, um eure ganze Existenz nur dem Mann zu widmen?“ Aber nicht nur die Situation der Debütantinnen ist äußerst interessant, auch kleine Bemerkungen über von uns längst vergessene Prinzen und Schauspieler machen alles sehr authentisch und zeigen, dass die Autorin sich mit der damaligen Lage ausführlich auseinandergesetzt hat.
Ebenfalls passend ist der Schreibstil: Keine Umgangssprache, sondern an die Mundart des damaligen Londons angepasst und somit sehr malerisch und verträumt. Es ist aber keineswegs langweilig formuliert, sondern wird ab einem bestimmten Punkt sogar recht packend und weckt in einem die Neugierde und Lust auf mehr, weshalb man grundsätzlich gerne weiterliest.
Aber am allerbesten hat mir die Ausarbeitung der Charaktere gefallen: Jede Person hat ihre Ecken und Kanten, hat eine Hintergrundgeschichte und einen Herzenswunsch, der sie stets weitertreibt: Die eine ist schön, aber nicht sehr rücksichtsvoll, die andere ist klug, aber wird von den anderen nicht richtig wahrgenommen und wieder eine andere ist mutig, aber zugleich auch gerissen und machtbesessen. Niemand ist einfach nur böse und hochnäsig, aber auch niemand nur loyal und friedliebend. Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiß, weshalb sogar aus anfänglichen Feindinnen schnell Freundinnen werden, so wie es im wahren Leben auch oft der Fall ist, da man die andere Person trotz ihrer Fehler und Eigenheiten ins Herz schließt.
Und ebenfalls lobenswert: Die Liebesgeschichte. Diese ist in diesem ersten von drei Bänden noch kaum vorhanden, was mir persönlich sehr zusagt.  Es entwickelt sich Schritt für Schritt und überfällt den Leser nicht einfach wie ein lauerndes Raubtier von hinten, was übrigens auch hilft sich auf die fantastischen Einflüsse im Buch und auf die prinzipiell spannende Handlung zu konzentrieren, da man sich nicht dauernd mit penetrantem Liebesgehabe konfrontiert sieht.

Contra: Genau wie die Charaktere in diesem Roman, hat die Geschichte aber nicht nur positive Aspekte.
Nehmen wir die Protagonistin als Beispiel: Zwar wirkt sie sehr glaubwürdig, aber trotzdem ist sie die klassische Auserwählte, wie wir sie nur allzu oft gelesen haben. Mit der Macht die Welt zu retten, aber auch ins Verderben zu stürzen unwissend auf die Welt gekommen, erfährt sie ganz unerwartet an ihrem 16. Geburtstag von ihrer seltenen Gabe. Woher kennen wir das? Richtig, aus fast jedem zweite Fantasyroman.
Mein größtes Problem, aus welchen viele weitere resultieren, ist der Anfang. Es ist zwar sicherlich von Vorteil, dass wir uns nicht zu lange mit Gemmas 16. Geburtstag aufhalten müssen, aber es ist einfach viel zu chaotisch und desorganisiert erzählt. Ich persönlich habe mich nämlich in einer wichtigen Schlüsselszene ganz am Anfang des Romans kaum ausgekannt und bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob ich auch alles richtig verstanden habe. Folglich war es zu Beginn recht schwierig für mich in den Roman reinzukommen und Spaß am Lesen zu finden, auch wenn die Zweifel bei mir mit der Zeit glücklicherweise immer mehr nachgelassen haben.
Ganz generell sind spannende Augenblicke, die ein wenig Würze in den Plot bringen sollen, nur selten verständlich beschrieben und verwirren anstatt einen mitzureißen, was nicht gerade vorteilhaft für die paar unvorhergesehenen Wendungen und Offenbarungen in der Geschichte ist. Wirklich schade, wenn man mich fragt, denn wenn man wirklich voll und ganz in die Geschichte eintauchen könnte, hätten die „Plot-Twists“ sicher Potenzial einen wahrlich zu überraschen.

Fazit: „Der Geheime Zirkel – Gemmas Visionen“ bekommt 3 von 5 Sternen, da das wirkliche Abtauchen in Gemmas Welt  aufgrund teilweise verbesserungswürdigen Schreibstils und Startschwierigkeiten mehr schlecht als recht möglich, die Idee aber trotz allem recht spannend ist und die Charaktere sehr glaubwürdig sind. Also: Für Freunde von historischen Romanen und dem alten England sicher eine Lektüre, in die man gerne einmal einen Blick riskieren kann.

Selin, 14 Jahre

Blue Roses in the Sky

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Auch “Blue Roses in the Sky”, der zweite Teil der Bücherreihe von Ilka Hauck hat mir sehr gut gefallen !! Nachdem ich den ersten Teil überraschender Weise so gut fand musste ich unbedingt auch den 2. lesen…. & ich bin froh darüber!

In diesem Buch geht es um ein Mädchen namens Lucy, das sich leider überhaupt nicht wohl in ihrer Haut fühlt und sich deshalb die gamze Zeit Gedanken über sich und ihre Figur macht. Als dann plötzlich der super heiße Bandsänger Rob, der auch gleichzeitug Dannys bester Freund ist, sich für Lucy zu interessieren beginnt, versteht sie dies überhaupt nicht !! Anstatt froh darüber zu sein, macht sie sich die ganze Zeit Sorgen, Rob könnte sie nur verarschen wegeb ihrer angebelich zu “dicken” Figur… so wie in fast jeder Lovestory gibt es natürlich auch hier ein mitreißendes Auf und Ab zwischen der Liebe von Rob und Lucy!

Ich liebe es so sehr, wenn die Charaktere von früheren Büchern wieder vorkommen(!!!!!) & das war  hier der Fall. Denn wer den ersten Teil gelesen hat, weiß dass sich dort alles um Danny gedreht hat !!! Wenn ihr auf Liebesgeschichten steht, kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen !!! ich würde aber vorher den ersten Teil lesen, dann ist es noch um die Spur spannender, da man die Menschen dann schon kennt!!

Caro, 14 Jahre

Opposition – Schattenblitz

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Autor: Jennifer L. Armentrout
Genre: Fantasy
Seiten: 413
Sprache: flüssig, spannend
Cover/Titel: schön wie die ersten vier Teile; der englische Titel (Opposition) passt besser zum Inhalt als der deutsche

SPOILER WARNUNG!!!!!!!!!! 5. Band der Serie!!!!!
Inhalt: Unausweichlich ist es zur Invasion der Lux (Wesen aus Licht) gekommen, die wie Sterne vom Himmel fallen. Doch als sie auf der Erde ankommen, muss Kate feststellen, dass sie nicht wie die anderen Lux auf der Erde sind, sondern kaltherzig und unberechenbar. Unerklärlicherweise fühlt sich Daemon mit ihnen verbunden und verschwindet einfach, um mit den Neuankömmlingen zu gehen, und er ist nicht alleine, denn auch die anderen Lux fühlen die Verbindung und gehen mit ihnen.
Seit der Invasion ist niemand mehr sicher und ein Krieg von weltweiten Ausmaßen beginnt, aber Kates einziger Gedanke gilt Daemon zurückzuholen, doch als sie ihn schließlich findet, scheint er völlig gefühllos zu sein und sie nicht mehr zu lieben.
Wird ihre Liebe das überleben? Wer wird mit wem zusammenarbeiten müssen, um zu versuchen den Untergang der Menschheit zu verhindern und welche Opfer werden gebracht werden müssen? Und wird Kate jemals wieder ohne Sorgen eine Buchrezension auf ihren geliebten Blogg stellen können?

Kritik:
Pro – Die ganze Serie ist hervorragend und spannend geschrieben, so auch der letzte Band. Die Ideen sind exzellent und durch Daemons Bemerkungen hat man auch immer etwas zum Lachen. In diesem Band weicht die Autorin von dem typischen „gut“ und „böse“ ab und zeigt das die Medaille immer zwei Seiten hat und auch geglaubte Feinde ihre Gründe und guten Züge haben.

Contra;- Ich lese sehr gerne Fantasy Geschichten, aber die Invasion war einfach zu viel an Alien-Klischees. Auch das Ende ging mir zu schnell und vor allem hab ich noch einige Fragen, wie es weiter geht, was mich nicht zufriedenstellt.
Protagonisten:
Kate;- Ich liebe Kate, sie liebt Bücher genauso wie ich und hat sogar ihren eigenen Bücherblogg. Sie vergleicht Situationen  in ihrem Leben immer wieder mit anderen Büchern wie Harry Potter. Auch zeigt sie gut nachvollziehbare Gefühle für den Leser, das macht sie einfach sympathisch.

Daemon – Er ist einer meiner absoluten Lieblings- Book-Boyfriends. Durch ironische Kommentare und frechen Bemerkungen schafft er es auch in der schrecklichsten Situation, den Leser zum Schmunzeln zu bringen. Daemon hat eine Art, die man einfach lieben muss.

Fazit – 4/5 Büchern wegen dem Ende und der für meinen Geschmack zu klassischen Alien-Invasion.
Empfehlung: Ich empfehle es für Jugendliche, die gerne Fantasy Geschichten lesen. Durch den Einfall der Lux aus dem All wird es jedoch sehr extrem und ist nicht für jeden etwas. Da ich dennoch von den anderen Teilen so gefesselt war, musste ich es einfach lesen, um zu wissen, wie diese Apokalypse endet. Es ist für mich schon etwas zu Fantasy-mäßig, aber wer Bücher mit Aliens mag, wird es lieben.

Cassie Ashway, 15 Jahre

Rescue me

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Das Buch “Rescue Me” von April Nicolai hat mich auch sehr angesprochen. Auch diese Autorin kannte ich bevor ich dieses Buch gelesen habe nicht, aber ich kann nichts schlechtes über sie sagen, weil sie auf eine ganz besondere Art schreibt. Man kann richtig mit den Personen mitfühlen und sich in deren Situation hineinversetzen.

In dem Buch geht es um ein Mädchen namens Kaja, die in den vergangenen Jahren mit einem Stalker zurecht kommen musste. Trotz dem, dass es ihr  höllisch auf die Nerven geht, probiert sie es zu ignorieren. Das gelingt ihr auch ganz gut, bis der Stalker jedoch zu weit geht. Sie weiß, dass es so nicht mehr weitergehen kann und flüchtet deshalb weit weg auf eine Uni, um dort zu studieren. Es dauert nicht lange bis er sie findet und alles wieder von Vorne beginnt. Trotz des attraktiven Noahs, mit dem sie sich von Anfang an gut versteht, läuft alles aus dem Ruder. Es wird immer schlimmer und sie weiß nicht was sie ohne Noah machen sollte und ist froh ihn an ihrer Seite zu haben.

Caro, 14 Jahre

Summer Roses in the Rain

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Das Buch “Sommer Roses in the Rain” von Ilka Hauck hat mir sehr gut gefallen. Es ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe und ich muss sagen, sie hat einen tollen Schreibstil.

In dem Buch geht es um ein Mädchen namens Summer, die in ihrer Vergangenheit schlimme Dinge miterleben musste. Sie hat sich dazu entschieden zu ihrem besten Freund Jake auf die Uni zu gehen um dort zu studieren. Auf dem Campus lernt sie den attraktiven und beliebten Daniele Moreno kennen. Doch Danny ist überhaupt nicht der Typ für Beziehungen, denn er hat alle paar Tage etwas mit einer anderen am Laufen. Summer versteht überhaupt nicht, warum genau er sich so sehr für sie interessiert und weiß nicht, ob mit Danny abzuhängen eine besonders gute Idee ist, denn die Freundschaft mit Jake, droht gerade in tausend Einzelteile zu zersplittern.

Ich kannn das Buch nur weiterempfehlen. Mir ist es zum Glück leicht gefalllen mich in die Charaktere hineinzuversetzen und habe das Buch deshalb innerhalb von ein paar Tagen ausgelesen gehabt.

Caro, 14 Jahre

Finding Cinderella

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Auch dieses Buch von Colleen Hoover hat mir wirklich gut gefallen. Ich weiß nicht was es ist, aber die Autorin hat etwas, das mich fesselt. Einfach unglaublich!

In dem Buch “Finding Cinderella” geht es um einen Jungen Namens Daniel der seine Freistunden in der stockdunklen Abstellkammer seiner Schule verbringt. Eines Tages jedoch, kommt plötzlich  ein Mädchen hereingestürmt. Vom ersten Moment an weiß Daniel, dass dieses Mädchen etwas ganz Besonderes ist. Die beiden reden miteinander und beschließen das Licht nicht anzumachen, damit es spannender bleibt. Sie erzählen einander von ihren Leben und beide sind froh, jemanden zu haben, mit dem sie reden können, ohne dass er es weiter erzählt. Doch wie so oft, bleibt es natürlich nicht bei einer Unterhaltung, denn sie beginnen sich zu küssen. Das eine führt zum anderen und sie schlafen miteinander. Nach diesem Vorfall sehen sie sich jedoch nie wieder. Daniel hofft, dass sie wieder kommt, doch sie lässt sich nicht mehr blicken. Er beschließt das Mädchen zu finden, aber wie sollte das gehen?! Er hatte ihre Nummer nicht, wusste nicht wie sie heißt, geschweige denn wie sie aussieht. Ihm war klar, dass das zu nichts führt und gab die Suche auf.

Ein Jahr später war Daniel wiedermal bei seinem Freund Holder zu Besuch. Holder war jedoch nicht alleine. Sky, Holders Freundin und Six eine Freundin von Sky waren auch da. Daniel war zwar immer noch nicht ganz über das geheimnisvolle Abstellkammer-Mädchen hinweg, aber gab sich einen Ruck und verabredete sich mit der sympathischen Six. Sie mochten einander zwar sehr, aber Six trägt ein schweres Geheimnis aus ihrer Vergangenheit mit sich mit, das die Beziehung der beiden ganz schön aus dem Ruder bringt….

Sehr, sehr gut hat mir gefallen, dass die Charaktere aus den anderen Bücher von Colleen Hoover wieder vorkommen. Ich kann dieses Buch wirklich nur weiterempfehlen, denn ich habe mich schon auf der ersten Seite in das Buch verliebt!!!

Caro, 14 Jahre

Dark Skye

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Das Buch “Dark Skye” (2013) von Jocelyn Davies ist der Folgeband des Saga-Auftaktes “Silver Skye” über den Kampf der Engel, in welchem die weißgeflügelten Angehörigen des Ordens, die Wächter, die das Schicksal der Menschen nach ihrem Gutdünken leiten und beeinflussen, den schwarzgeflügelten Rebellen gegenüber stehen, die die Kontrolle des Ordens zu brechen suchen, um selbst über ihr Leben entscheiden zu können.

Doch in diesem Konflikt gibt es eine Macht, die der Seite, der sie ihre Unterstützung gewährt, mit Sicherheit den Sieg bescheren wird:

Skye, die siebzehnjährige Tochter einer Wächterin und eines Rebellen, die in dem Versuch gestorben sind, Gleichgewicht zwischen dem Licht und der Dunkelheit herzustellen.

Aufgrund ihrer Liebe zu Asher, einem Rebellen, entscheidet sie sich zunächst für die Rebellion. Doch es plagen sie seltsame Visionen und Devin, ein Wächter, meint, es handle sich um “die Sicht”, die stärkste Kraft des Lichtes. Außerdem behauptet er, dass seine Liebe zu ihr ungebrochen ist und Skye kann es nicht ertragen, ihn leiden zu sehen.

Was soll sie also tun? Dem Orden kann sie sich, nachdem er versucht hat, sie umzubringen, nicht anschließen, aber auch die Ziele der Rebellion erscheinen ihr falsch. Denn Skye ist eine Mischung aus Licht und Dunkelheit zu gleichen Teilen.

Doch ein Dazwischen gibt es nicht. Noch nicht.

Die englische Originalausgabe erschien 2012 erstmals im Verlag Harper Collins Publischers unter dem Titel “A Fractured Light”. Die amerikanische Autorin studierte Englisch und Theaterwissenschaften und gab mit diesen Büchern ihr Romandebüt.

Als erstes möchte ich sagen, dass ich dieses Buch im Rahmen eines Schulprojektes gelesen habe, daher kenne ich den ersten Band nicht. Dennoch war der Inhalt gut verständlich – ein Lob an die Autorin. Möglicherweise wirkt diese Wiederholung für jemanden, der in “Silver Skye” aufgepasst hat, aber etwas zäh. Auch die Handlung war gründlich durchdacht, die Farben kraftvoll eingesetzt. Schöne Umschreibungen für unbegreifliche Ereignisse wurden gefunden. Es war angenehm, schnell und problemlos zu lesen.

Der Wortschatz zog sich jedoch manchmal wie eine Endlosschleife und mein Deutschlehrer hätte längst “WORTWIEDERHOLUNG” daneben geschmiert. Aus diesem Grund handelt es sich aus meiner Sicht eher um etwas leichtere Lektüre, geeignet für Engel-, Romanzen- und Magieliebhaber – geschlechtlich neutral – im Alter von elf bis dreizehn.

Mir persönlich hat der Roman trotz der fehlenden Wissensbasis und meiner in Folge einiger leserlichen Enttäuschungen entstandenen Abneigung gegen Engelsgeschichten gut gefallen, und ich möchte mir gerne den dritten Band bestellen.

Kathleen, 14

BROKEN-Der Moment, in dem du fällst

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BROKEN-Der Moment, in dem du fällst

Autorin: Tabitha Suzuma, stammt aus England und hier ereignet sich auch die Geschichte des Buches.

Erscheinungsdatum: 2016

Verlag: Friedrich Oetinger Hamburg

Genre: Jugendroman

Seiten: 384

Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut, besonders gefällt mir das Bild eines Jungen, darunter kann man sich schon vorstellen, worum es in dem Buch geht. Natürlich wird die Vermutung dann durch den Klappentext auf der Rückseite des Buches bestätigt.

Hier wird schon erwähnt, dass etwas Schreckliches passiert, worauf ich später noch zurückkomme.

Inhalt:

Mathéo Walsh ist die Hauptfigur des Buches. Er ist ein Teenager aus wohlhabendem Elternhaus und besucht eine Eliteschule in London. Noch dazu gehört er zu der Eliteclique am Campus. Jeder kennt ihn und zu seinen engsten Freunden zählen: Hugo, mit dem er schon seit seinem 7. Lebensjahr befreundet ist. Dann ist Mattie mit Isabel befreundet, welche mit Hugo zusammen ist. Aber die wichtigste Person für Mattie ist seine Freundin Lola, mit der er schon seit zwei Jahren zusammen ist und beide sind noch immer unsterblich ineinander verliebt.

Wie schon erwähnt kennt ihn hier jeder, aber nicht nur an der Schule, denn er ist ein herausragender Turmspringer und hat schon sehr viel Preise gewonnen. Noch dazu wird er im folgenden Jahr bei den Olympischen Spielen teilnehmen. Ganz England und auch seine Familie setzen große sportliche Erwartungen in ihn.

Doch davor muss er noch bei der Meisterschaft in Brighton sein Können beweisen. Doch nach dem Geschehen, welches sich in Brighton nach der Meisterschaft ereignet, wird er niemals der Gleiche sein und sein Leben nimmt eine drastische Wendung.

Er kann sich an den Abend nach der Meisterschaft nicht mehr erinnern, trotzdem geht es ihm überhaupt nicht gut. Erst nach einem beinahe tödlichen Sprung kommen seine Erinnerungen zurück und er hofft, es wäre alles nur ein böser Traum gewesen …

Bewertung:

Pro:

Die Geschichte von Mattie ist sehr berührend und hat mich am Schluss sogar ein paar Tränen gekostet, Es ist mal ein etwas ernsteres Thema und kein normales Teenie-Buch.

Den Schluss des Buches fand ich persönlich am besten, da sich immer wieder etwas Spannendes ereignete. Zuerst dachte ich, ich wüsste, wie das Buch endet, doch dann nahm alles eine drastische Wendung.

Die kleinen Rückblenden halfen mir sehr bei den Hintergrundgeschichten (z. B. die Liebesgeschichte zwischen Mattie und Lola). Die Autorin fesselt die Leserinnen und Leser mit der Ungewissheit über die Ereignisse des Tages in Brighton, was mich viel Geduld gekostet hat und dem Buch schlussendlich absolute Spannung verlieh.

Das Buch ist leicht verständlich geschrieben. Außer vielleicht paar Wörter, welche ich kurz nachschlagen musste, sonst verlief beim Lesen alles super. Ich bin froh, mir dieses Buch ausgesucht zu haben, da ich noch kein Buch mit so einem heiklem Thema gelesen hab und froh über diesen Neuzugang in meinem Bücherregal bin.

Contra:

Wie oben schon erwähnt, hat die Autorin durch den Klappentext meiner Meinung nach zu viel vom Inhalt preisgegeben. Dadurch war die Geschichte vorhersehbar, da man auf das schreckliche Ereignis wartete. Dies führte dann dazu, dass es zu Beginn etwas langweilig zu lesen war. Man konnte dadurch auch vieles im Vorhinein erahnen, was ich leider enttäuschend fand.

Fazit:

Abgesehen von den paar kleinen Kritikpunkten fand ich das Buch sehr spannend und ich bin vom dem Können der Autorin überzeugt worden. Ich würde das Buch jederzeit wieder lesen.

Ich kann dieses Buch gerne jedem weiterempfehlen.

S.M.S.,15 Jahre alt/jung

So wüst und schön sah ich noch keinen Tag

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Das Buch “So wüst und schön sah ich noch keinen Tag” von Elizabeth Laban handelt von Duncan, der am Irving-College in den letzten Jahrgang kommt. Dort ist es Tradition, seinem Nachfolger einen “Schatz” zu hinterlassen, etwa in Form von Büchern oder Haustieren. Duncan bekommt von seinem Vorgänger Tim CDs, auf denen Tim, der als Albino meistens ausgeschlossen wird, erzählt, wie er sich in Vanessa verliebt. Und davon, dass er nicht den Mut aufbringen konnte, seine Gefühle laut auszusprechen, da Vanessa bereits einen Freund hat.

Ein tragisches Unglück ist die Folge, bei welchem Duncan maßgeblich beteiligt war. Duncan sieht Tims Geschichte als Chance, aus Tims Fehlern zu lernen und die begehrenswerte Daisy anzusprechen.

Meine Meinung:

Das Buch ist in einem schönen, flüssigen Schreibstil geschrieben und ich habe es in kürzester Zeit ausgelesen.

Die Personen und Orte sind gut beschrieben und machen die Geschichte lebendig.

Die Kapitel sind abwechselnd aus Tims bzw. Duncans Sicht geschriebenen, was manchmal zur Verwirrung meinerseits führte.

Das Buch hat mich außerdem an “Tote Mädchen lügen nicht” erinnert.

Auf einer Skala von 1-10 würde ich eine 9 geben, da das Buch meine Erwartungen übertroffen hat.

Ich empfehle das Buch ab 12 Jahren.

Ines, 13

Anima – Schwarze Seele, weißes Herz

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Autor/Autorin: Kim Kestner

Erscheinungsdatum: 2016

Genre: Fantasy

Hauptpersonen: Abigale (Spitzname: Abby), Juspinn

Inhalt:

Abigale, besser bekannt als Abby, fährt mit ihrer Familie in den Nationalpark Acadia. Ihre Familie, bestehend aus ihrem Vater, ihrer Mutter und ihrer Schwester Virginia, fährt jedes Jahr in den Ferien dorthin. Doch dieses Jahr wird die Idylle mit der Ankunft des Magiers Juspinn zerstört. Abby merkt schnell, dass er nicht nur zur Unterhaltung gekommen ist.  Er scheint die Feriengäste zu manipulieren. Als sich dann auch noch ihre Familie zum Negativen verändert, spürt sie, dass Juspinn hinter etwas her ist. Etwas, das mit ihr zu tun hat….

Beurteilung:

Es ist ein sehr interessant geschriebenes Buch. Die Autorin hat eine spannende und fesselnde Schreibweise, bei der man darauf brennt, den Grund hinter all den Ereignissen zu erfahren. Ich empfehle das Buch vor allem Jugendlichen, die sich für Fantasy interessieren.

Lisa, 15 Jahre

DAS GLÜCK IST BLIND (ABER NICHT UNSICHTBAR)

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Von Marcus Sedgwick

Hauptfiguren: Laureth und Benjamin Peak

Laureth hatte seit Tagen nichts mehr von ihrem Vater, dem Autor Jack Peak, gehört. Sie wusste zwar, dass dieser in die Schweiz gereist war, um für ein Buch zu recherchieren, welches Laureth nur noch „das“ Buch nannte. Doch es sah ihm gar nicht ähnlich, ihr nicht einmal eine SMS zu schreiben.

Und dann meldete sich noch ein Mr.Walkers, welcher behauptete, sein Notizbuch gefunden zu haben. Laureth wusste, dass ihr Vater keinen Schritt ohne das kleine schwarze Buch tat. Das Merkwürdige: Der mysteriöse Mr.Walkers behauptete, er habe das Buch in New York gefunden.

Laureth war klar, dass ihrem Vater etwas Schreckliches zugestoßen sein musste. Also schnappte sie sich kurzerhand die Kreditkarte ihrer Mutter und ihren kleinen Bruder, samt seinem Plüschraben Stan, und setzte sich mit ihm in den nächsten Flieger nach New York. Sie war überzeugt, ihn dort zu finden und selbst ihre Blindheit konnte sie nicht aufhalten.

Meine Persönliche Meinung zu dem Buch ist zu 100% positiv:

Einerseits erzählt es eine rührende Geschichte, von einem Mädchen, das seinen Vater sucht, andererseits setzt es sich auch mit den Schwierigkeiten des Blindseins auseinander. Auch die verschiedenen Reaktionen der Mitmenschen werden so dargestellt, dass der Leser das Gefühl bekommt, sich in die Situation hineinversetzen zu können, jedoch macht das Buch auch deutlich, dass es schier unmöglich ist, sich vorzustellen, wie es sich anfühlt, zum Beispiel nicht nur keine Farben sehen zu können, sondern nicht einmal zu wissen was Farben SIND.

Das Buch ist zwar schon für 13-Jährige empfohlen, jedoch bin ich der Meinung, dass die Wenigsten in diesem Alter in der Lage sind, die Nachricht zu verstehen, welche dieses Buch meiner Meinung nach überbringen will, nämlich, was es wirklich bedeutet, blind zu sein und wie man mit blinden Menschen (nicht) umgehen sollte. Ich würde das Buch daher erst ab 14-15 Jahren empfehlen, damit man mehr von dem Buch hat, als „nur“ die Geschichte.

Florian, 13

Digby 01

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Autorin: Stephanie Tromly

Erschienen: Februar 2016

Hauptpersonen: Philip Digby (nur Digby genannt), Zoe Webster (oft Princeton genannt)
Digby ist ein sechzehnjähriger Junge, der auf der Suche nach seiner verschwundenen Schwester Marina ist.
Zoe Webster ist ein sechzehnjähriges Mädchen, das bei seiner Mutter in River Heights, einem kleinen Kaff im New Yorker Hinterland, wohnt.

Inhalt: Digby taucht eines Tages bei Zoe zu Hause auf. Nachdem sich die beiden oftmals getroffen haben, überredet Digby Zoe, ihn bei einem Einbruch zu unterstützen. Ab dann nehmen die Ereignisse ihren Lauf.

Denn nach dem Einbruch findet Zoe heraus, dass Digby einen speziellen Grund hatte, den Einbruch zu begehen. Das Mädchen, Marina Jane Miller, welches in letzter Zeit wegen ihrer Entführung oft in den Nachrichten gezeigt wurde, ist Digbys Schwester.

Es folgen weitere Straftaten, denn Digby probiert alles Mögliche, Marina wiederzufinden.

Anmerkungen: Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Obwohl es eigentlich eine ernste Handlung hat und es nicht nur einmal sehr spannend wird, so ist es trotzdem lustig geschrieben. Digby ist ein sehr kluger und witziger Junge, alleine deswegen sollte einem das Buch schon gefallen.
An dem Buch gibt es, meiner Meinung nach, nichts auszusetzen.

Alter: Ich würde das Buch „Digby #01“, genauso wie der Verlag, ab 14 Jahren empfehlen.
Obwohl das Buch sehr lustig geschrieben ist, kommen doch oft Fremdwörter vor, die man vielleicht nicht unbedingt weiß. Außerdem geht es in dem Buch neben Straftaten auch um Drogenhandel.

Annina, 15 Jahre

Als gäbe es einen Himmel

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Autorin: Els Beerten (ins Deutsche übersetzt von Mirjam Pressler)

Seiten: 615 (Nicht abschrecken lassen! Mit jeder Seite wird es spannender und man möchte einfach nur wissen, wie das Buch endet.)

Hauptpersonen:   drei Geschwister: Jef, Renee, Remi und ihr Freund: Ward

Was man vorher wissen sollte: Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht der vier Protagonisten geschrieben. Am Anfang dauert es deshalb ein bisschen, bis man sich auskennt, wann wer erzählt, aber schon nach den ersten Kapiteln gewöhnt man sich daran.

Handlung: Um zusammenzufassen, worum es in dem Buch geht, bräuchte ich mehrere Seiten, weil einfach so viel passiert. Deshalb möchte ich nur schreiben, dass die Geschichte der vier in Belgien zur Zeit des Zweiten Weltkriegs spielt. Ward beschließt, gegen allen Protest, in den Krieg zu ziehen, um für sein Volk zu kämpfen und bringt damit alles durcheinander. Außerdem haben Jef und Ward ein dunkles Geheimnis… irgendwann wird die Wahrheit ans Licht kommen. Die Frage ist nur, wann?

Spannung und Liebe, aber auch ernste Themen werden durch starke Dialoge zum Ausdruck gebracht und lassen den Leser mit den Charakteren fühlen, lachen und weinen.

Meine Meinung: Ich finde, dass es sich auf jeden Fall lohnt, dieses Buch mit sich herum zu schleppen. (Ja, es ist ziemlich schwer.) Gerade, wenn man sich für die Zeit um den Zweiten Weltkrieg interessiert, würde ich empfehlen, die rührende Geschichte von Jef, Renee, Remi und Ward zu lesen.

Obwohl die Autorin nicht soo kompliziert oder außergewöhnlich schreibt, kann man nicht aufhören zu lesen, weil einem die Protagonisten sehr ans Herz wachsen (vor allem der kleine, naive Remi).

Empfehlung: Bevor man „Als gäbe es einen Himmel“ liest, sollte man sich ein bisschen informieren, was in Deutschland und Belgien zur Zeit des Zweiten Weltkriegs los war, denn sonst könnte man einiges im Buch vielleicht nicht verstehen. Außerdem hat man manchmal das Gefühl, man stünde wirklich neben Ward und sieht, was er sieht,  hört, was er hört, und fühlt, was er fühlt. Gerade deshalb empfehle ich den Roman Jugendlichen ab 14 Jahren, weil es doch ein sehr ernstes Thema ist und es ziemlich emotional wird.

Kathi, 15

Als wir unendlich wurden

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Das Buch „Als wir unendlich wurden“ von Carrie Firestone handelt von dem Mädchen Maddie, das kurz vor ihrem Highschoolabschluss erfährt, dass ihre „Gram“ – also ihre Großmutter – unheilbar krank ist. Aber Gram lässt sich davon nicht unterkriegen, sondern bucht eine Kreuzfahrt auf einem Schiff, dass für solche Fälle spezialisiert ist: Hier werden die letzten Wünsche der Patienten erfüllt; am Ende der Reise bekommen sie Sterbehilfe und werden im Meer bestattet.

Also machen sich Gram, Maddie, ihre Eltern, ihr älterer Bruder, ihre etwas oberflächliche Cousine, ihre Großtante und ihre zwei schwulen Onkel auf die Reise. Doch auch ein Überraschungsgast ist mit bei der Partie: Bob, Grams große Liebe, von der nur die Großtante Rose je etwas gehört hat.

Das Buch beschreibt zwar ein ernstes Thema, es gibt aber auch ein paar Stellen, die übertrieben teenagerhaft dargestellt werden, zum Beispiel wenn Maddie und ihre Cousine sich über Buben unterhalten oder wenn Maddie von ihrem Freund schwärmt.

Den Schreibstil finde ich vollkommen in Ordnung. Es liest sich locker und hin und wieder musste ich auch ein bisschen lachen.

Was das Buch aber wirklich ausmacht sind die vielen verschiedenen Charaktere (meine persönliche Lieblingsperson ist einer der schwulen Onkeln) und die Orte, an die es die Reisenden verschlägt. So kommen sie etwa nach Island, wo Gram ihrer verstorbenen Mutter beweisen will, dass es den Vulkan aus Jules Vernes Roman gibt, nach Thailand, wo Hühnerkrallen gegessen werden, oder nach Rom, wo Gram Maddie dazu überredet, sich ein Tattoo stechen zu lassen.

Womit ich zu dem Problem komme, dass ich mit dem Buch habe: Mich stört die Vorstellung einer derartig „coolen“ Oma. Ich finde, dass Gram viel zu locker mit ihren Enkelkindern umgeht, wenn sie es nicht lassen kann, Maddie des öfteren zu fragen, ob sie denn noch Jungfrau ist, und wenn nicht, wie war’s denn? Oder sie eben zu solchen Sachen wie einem Tattoo überredet. Erst nachdem ich das Buch gelesen habe, wusste ich mein eigene Oma, die Kuchen backt, wenn ich sie besuche, und mich fragt, ob die Bücher, die ich lese, eh für Kinder sind, zu schätzen.

Trotzdem hat mir das Buch gefallen und gerade das Ende hat mich zum Nachdenken gebracht (es ist wohl keine Überraschung, was am Schluss passiert). Gegen Ende gab es auch ein paar sehr berührende Stellen, bei denen ich teilweise nur knapp am Weinen vorbeigeschrammt bin.

Ich würde das Buch auf jeden Fall nur Mädchen empfehlen, und auch dann nur, wenn sie Kitsch nicht abgeneigt sind.

Hannah, 15 Jahre

Der Kuss des Raben

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Autor: Antje Babendererde
Seiten: 493
Sprache: Deutsch, flüssig zum Lesen und nicht zu schwer
Cover/Titel: Das Cover finde ich persönlich sehr schön mit den unterschiedlichen lila und pinken Tönen, der Rabe lässt das Buch sehr mystisch wirken. Den Titel fand ich am Anfang etwas kitschig und war skeptisch…der Kuss eines Raben?  Trotzdem war er am Ende passend.

Inhalt: Mila ist ein 16-jähriges Mädchen aus der Slowakei, dort ist sie als Roma aufgewachsen und lebte nach alten Regeln und Bräuchen. Sie bekommt die Chance einen Neuanfang zu wagen.

Als Mila nach Moorstein kommt, lernt sie den unglaublichen und süßen Tristan kennen und ausgerechnet sie erregt seine Aufmerksamkeit. Nur ist er wirklich der, der er zu sein scheint? Denn wie jeder in Moorstein hat auch er seine eigene, rätselhafte Vergangenheit.

Und wer ist der andere Neue, Lucas, der in das Haus der Rabenfrau gezogen ist? Tristan und Lucas scheinen sich aus ihrer Vergangenheit zu kennen, aber woher?Die zwei Jungs hassen einander und ziehen Mila dabei in ihre Fehde. Mila weiß nicht mehr wem sie glauben soll und ist sich nicht mehr sicher, wem ihr Herz gehört und  gerät immer mehr zwischen die Fronten der mystischen Jungs, die Mila beide in ihren Bann ziehen. Für wen entscheidet sie sich?

Die Vergangenheit droht auch Mila einzuholen und immer mehr dunkle Geheimnisse der Kleinstadt und ihrer Bewohner  kommen ans Tageslicht.

Kritik:
Pro-Mir hat das Buch gut gefallen und ich bin froh, es nun in meinem Bücherregal zu wissen, ich hab es auch gleich an einem Nachmittag verschlungen. Besonders interessant fand ich, dass immer wieder  Fragen aufgeworfen werden, wenn Mila im Ethik-Unterricht der Schule sitzt. Was ist Luxus? Hat man von der Geburt an Vorurteile? Bei diesen Fragen erfährt man auch Milas Sicht der Dinge.

In dem Buch erlebt man immer wieder spannende Momente und ich fand nicht, dass es irgendwann langatmig wurde. Die Autorin beschreibt die Charaktere sehr gut, es sind nicht nur normale Teenager, denn alle haben eine komplexe Vorgeschichte, die immer mehr zum Vorschein kommt.

Einzigartig war für mich mehr über Zigeuner/Roma zu erfahren von Mila und bei allen zu sehen, wie sehr die Vergangenheit einen doch prägt.

Außergewöhnlich ist der „Stil“, die Autorin hat sich nicht normaler Kapitel bedient, sondern sie schreibt immer ein Datum als Anfang. Von Anfang an wird dir immer ein Blick in die Zukunft gewährt, denn Tristan sitzt in einer Reha-Klinik. Das wirft von Anfang an viele Fragen auf und macht es ab der ersten Seite spannend.

Contra-Ganz am Anfang ging es mir etwas zu schnell, schon auf den ersten Seiten verliebte sich Mila und des Weiteren entwickelte sich die Geschichte mit ihrer Liebe sehr schnell.

Auch störend fand ich, dass das Ende etwas vorhersehbar war. Es gab immer wieder Szenen, bei denen mir Mila, Tristan oder Lucas sehr suspekt waren und ich die Veränderung ihrer Sicht und Persönlichkeit zu schnell fand.
Protagonisten:
Mila- sie glaubt an alte Bräuche und Sitten, etwas naiv, hat aber eine sehr starke Persönlichkeit, sehr ehrgeizig, gut in der Schule, hilfsbereit
Tristan- hat ein unglaubliches Zeichentalent, reiche Eltern, beliebt, gut aussehend
Lucas- etwas unheimlich und suspekt, trotzdem hilfsbereit, hat sein eigenes inneres „Monster“, rätselhaft

Fazit:  4 von 5 Büchern, der Grund wieso es nicht 5 von 5 Büchern sind, ist, dass ich schon ca. ab der 400. Seite wusste, wie es ausgehen wird. Es kam dann noch eine unerwartete Überraschung, aber grundsätzlich lag ich mit meiner Vermutung richtig.

Auch fand ich zwar die drei Hauptcharaktere sehr spannend, konnte einiges aber nicht nachvollziehen, mit Mila konnte ich mich auch nicht identifizieren, weil sie doch etwas naiv und sehr abergläubisch ist.

Trotzdem kann ich das Buch wirklich weiterempfehlen, ein Buch über Liebe, Vergangenheit und Ängste. Es ist ein toller Jugendroman und man sollte es gelesen haben!
Empfehlung: Ich empfehle es eher Mädchen als Jungs, da es auch aus einer weiblichen Sicht geschrieben ist. Wer mal etwas Neues will, wird das Buch lieben. Besonders wer auch an den Roma und ihren Bräuchen/Sagen interessiert ist, dem wird es gefallen.

Cassie Ashway, 15 Jahre

DU NEBEN MIR UND ZWISCHEN UNS DIE GANZE WELT

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Die 18 Jährige Madeline hat einen seltenen Immundefekt.

Das heisst sie kann  nur in dem keimfreien Haus von ihrer Mutter leben ,denn keiner weiss so genau was passiert wenn sie das Haus verlässt.

In ihrem ganzen Leben hat sie nur mit zwei Menschen gesprochen: ihrer  Krankenschwester Carla und ihrer Mutter.

Doch als ein Junge namens Olly in dem Haus neben ihnen einzieht, ,erlaubt ihr Carla das er sie besuchen darf. Die beiden verlieben sich ineinander und Madeline weiss plötzlich, dass sie das pulsierende, große Leben will und wenn es nur für einen Tag ist!

Madeline bucht zwei Tickets nach Hawaii und die beiden verschwinden dorthin.

Sie haben eine unglaublich schöne Zeit dort, bis Madeline Atemnot bekommt und in das hawaiianische Krankenhaus gebracht wird. Doch dort stellen sie fest das es nur eine Herzmuskelentzündung ist und als eine Ärztin eine Bluttest durchführt und sich die Ergebnisse ansieht merkt sie ,dass Madeline gar keine Immundefekt hat und das ihre Mutter das erfunden hat ,weil  Madelines Bruder und Vater als sie noch ganz klein war bei einem tragischen Unfall ums Leben kamen und sich die Mutter nie von diesem Schock erholt hat.

Ich persönlich fand das Buch am Anfang  sehr Langweilig doch ab dem zweiten Drittel ist es zunehmend spannender geworden. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und das Thema auch. Obwohl man sich sehr lange hineinlesen muss, würde ich es auf jeden Fall weiter empfehlen.

Lesealter :13-19 Jahre

Laura 12 Jahre

Was uns bleibt ist jetzt

Was uns bleibt ist jetzt von Meg Wolitzer

Comments: Ich würde gerne über das Buch “Was uns bleibt ist jetzt” von Meg Wolitzer schreiben.

Inhalt: Verzweiflung (Jamaica) hatte die besten 41 Tage ihres Lebens mit ihrem Freund Reeve. Doch plötzlich stirbt Reeve und Jam bleibt zurück. Sie wir Depressiv, und aus Verzweiflung schicken ihre Eltern sie nach Wooden Barn ein Internat für fragile hochintelligente Teenager. Dort muss sie in einen Kurs mit nur 5 Schülern. Dort bekommen sie ein Tagebuch in das sie zweimal in der Woche hineinschreiben müssen. Als Jam das erste Mal hinein schreibt kommt sie in eine andere Welt: Belzahr.

Bewertung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen aber das Ende fand ich ein bisschen enttäuschend. Deshalb bekommt es von mir 4 von 5 Sternen.

Altersempfehlung: Ich würde das Buch ab 12 bis 14 empfehlen kommt darauf an ob einen Themen wie: Verluste oder Depressionen interessieren.

Trotzdem ist das Buch sehr zu empfehlen.

LG Amelie

How To Be Gay – Alles über Coming Out, Sex, Gender und Liebe

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Dawson, James: How To Be Gay – Alles über Coming Out, Sex, Gender und Liebe. 2015 S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main.

Ich beginne mit dem, was mir gar nicht gefallen hat. Der Autor ist Engländer und hat das Buch natürlich für ein britisches Publikum geschrieben, was man merkt, wenn es um die rechtliche Situation für Schwule oder um Schwulenikonen und ähnlich Lokalspezifisches geht. Danach wurde es von einem Deutschen übersetzt, bearbeitet und an deutsche Verhältnisse angepasst, was besonders stark bei den nützlichen Tipps zu bemerken ist, da werden in Österreich gerade einmal die Trans-Austria und die AIDS-Hilfe erwähnt; man erfährt nicht, welche Gruppen  und Organisationen es gibt, die einem hilfreich sein könnten.

Viel Kraft geben die unterschiedlichen  Tatsachenberichte, die von Betroffenen, Eltern und Freunden zu Themen wie Recht, Adoption und Coming Out verfasst wurden. Dadurch bekommt man das Gefühl vermittelt, in seinen Ansprüchen und Bedürfnissen doch kein Außerirdischer zu sein.

Der Appell für Safer Sex ist gut aufbereitet – die meisten würden als einziges Argument für Safer Sex wohl AIDS nennen, James Dawson öffnet einem aber die Augen über die vielen anderen sexuell übertragbaren Krankheiten, die man sicher nie bekommen möchte.

Im Buch geht´s natürlich hauptsächlich um Schwule, Lesben und Transmenschen, der Autor erinnert jedoch immer wieder daran, dass sexuelle Orientierung nur einen kleinen Teil von uns ausmacht, dass zum Mensch-Sein mehr gehört als die Sexualität.

Die  Kapitel Homosexuelle contra Religion, Mobbing und Diskriminierung am Arbeitsplatz sind  sehr aufschlussreich, hier findet man interessante (und zum Teil lustige) Argumentationshilfen gegen Angriffe von Fanatikern jeglicher Art.

Alles in allem ist es ein  sehr schönes Buch gegen Homophobie und Hass. Klischees und Stereotypen werden auf lustige Weise dargestellt und widerlegt, Probleme werden ernsthaft besprochen.

Jakob, 17 Jahre

Drachenelfen

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Als die junge Elfe Nandalee eines Tages ungewollt den Thronfolger der Trolle tötet, erzürnt sie eine ganze Nation. Das ganze Trollvolk will ihren Tod sehen. Doch mit Hilfe der geheimnisvollen Drachenelfen kann sie entkommen. Sie tritt die Ausbildung zu einer der Drachenelfen, die von allen anderen Elfen nur  “die SippenlosenF” genannt werden, an. Derweil wird Artax, ein Bauer aus der Menschenwelt, Herrscher eines großen Volkes. Er ist nett und will der Mörderin seines Vorgängers, die bei dem Attentat selbst ums Leben kam, einen herrlichen Abgang schenken. Doch das kommt bei seinen Feinden gar nicht gut an. Unbewusst setzt er den Grundstein zu einem langen und erbittertem Krieg.

Bewertung:
Mir hat das Buch ziemlich gut gefallen. Es ist recht spannend geschrieben und nicht zu schwer zu lesen. Mir gefällt auch gut, dass immer die Perspektiven gewechselt werden. Ich gebe dem Buch drei von fünf Sternen.

Empfehlung:
Ich empfehle das Buch eigentlich nur für Fantasy-Fans ab 14 Jahren, da das Buch recht brutal ist. Für Leute, die gerne Liebesgeschichten lesen, ist es nicht geeignet.

Oskar 13 Jahre