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“Nicht jetzt, niemals” von Ursula Dubosarsky

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Das Werk “Nicht jetzt, niemals”, verfasst von der australischen Autorin Ursula Dubosarsky, handelt von einer elf-köpfigen Mädchenklasse, die bei einem Ausflug ihre Lehrerin verlieren. In dem Roman werden unter anderem Thematiken wie Schweigen (wann sollte man das Schweigen brechen?), der Umgang mit dem Tod und Zusammenhalt angesprochen bzw. behandelt.

Australien – Sydney. Miss Renshaw möchte ihrer Klasse den trockenen Unterricht versüßen und so geht sie, bei schönem Wetter, regelmäßig mit ihnen in die “Ena Thompson Memorial Gadens”. So auch an dem ereignisreichen Tag, der das Leben der elf Mädchen von Grund auf verändert.
Am Morgen hatte die letzte Hinrichtung in der Geschichte Australiens stattgefunden und die Mädchen sollen im Garten über den Tod nachdenken und Gedichte schreiben. Wie schon viele Male davor, treffen sie dort den Gärtner Morgan, der, wie man später erfährt, mit Miss Renshaw zusammen ist. Er schlägt vor runter zur Küste zu gehen, wo er der Klasse eine Höhle mit alten aborigine  Wandmalereien zeigen will. Obwohl die Mädchen lieber im Garten sitzen und seinen Gedichten lauschen würden, beschließt Miss Renshaw mit ihnen zur Höhle zu gehen. Auf dem Weg dorthin treffen sie kaum einen Menschen, nur einen Nacktbader, und nach einiger Zeit stehen sie an der verlassenen Küste am Strand und erblicken die kleine Öffnung der Höhle.
Widerwillig zwängen sie sich in das finstere Loch und drängen sich in der Dunkelheit vor Angst eng aneinander. Doch nach ein paar Minuten bekommen die Mädchen Panik und kriechen so schnell es geht wieder ins Freie an den Strand. Dort warten sie auf Miss Renshaw, um mit ihr zurück zur Schule zu gehen, doch sie kommt nicht und niemand traut sich in die Höhle, um nach ihr zu suchen.
Nach langem Warten beschließen sie alleine zur Schule zurück zu kehren. Dort angekommen fehlt von ihrer Lehrerin weiterhin jede Spur. Die Mädchen erzählen niemandem von der Höhle und behaupten Miss Renshaw im Garten verloren zu haben. Als sie nach zehn Tagen immer noch nicht aufgetaucht ist wird sie offiziell für zunächst vermisst und dann für Tod erklärt.
Morgan, der ebenfalls verschwunden ist, wird des Mordes an Miss Renshaw beschuldigt, nachdem eines der Mädchen dem Schulpsychologen erzählt hat was wirklich passiert ist. Da die Polizei keine Erklärung findet und weder ein Indiz für oder gegen Morgans Unschuld gefunden wird, wird der Fall als “offen” abgelegt.
Die Klasse bekommt eine neue Lehrerin und das Leben geht, soweit das möglich ist, in normalen Bahnen weiter bis Jahre später, nach ihrer Abschlussprüfung vier der elf Mädchen Miss Renshaw unverändert in einem Café treffen. Sie sind zuerst schockiert und erfahren dann von ihr was wirklich an jenem Tag passiert ist…

Wenn ihr wissen wollt was wirklich passiert ist, oder ob sich die Mädchen das nur eingebildet haben, dann müsst ihr das Buch selbst lesen ;-)

Mir hat das Buch sehr gut gefallen! Es ist einfach und spannend geschrieben und hat die perfekte Länge (143 Seiten) zum Lesen zwischendurch. Da die Kapitel auch relativ kurz sind gab es mir ein positives Lesegefühl. Es ist leicht verdaulich und regt trotzdem zum Nachdenken an, was mir besonders gut gefallen hat. Es ist eigentlich nie langweilig geworden und es wurde eine konstante Spannung aufgebaut.
Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen, weil es total unerwartet kam und viele Fragen offen gelassen hat. Eigentlich kann man sagen, dass es sich um ein offenes Ende handelt. Ich bin schon gespannt, ob es eine Fortsetzung geben wird!

Moana, 17 Jahre

Das Fussballgeheimnis

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Ich finde das Buch toll, weil es spannend und schön geschrieben ist. Es geht um ein Fußballspiel bei dem der Pokal gestohlen wurde. Lasse und Maja sind die Hauptpersonen der Geschichte. Sie müssen den Pokal finden, damit das Spiel weitergehen kann. Bis dahin passieren verrückte und spannende Dinge. Die Lasse-Maja-Bücher sind echt cool!!!!!!!!  Ich finde die Geschichte so toll, weil es um Fußball geht und ich mag Fußball. Es ist lustig, dass ich einen Rechtschreibfehler im Buch gefunden habe. Leider war das Buch ein bisschen zu kurz! Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Hannah 10 Jahre

Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele von Suzanne Collins

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Als Erinnerung daran, dass das Kapitol stärker ist als die 12 Districts, werden jedes Jahr die Hungerspiele veranstaltet. Es geht um Leben und Tod. Da (fast) niemand sich gerne in Lebensgefahr bringt, werden aus jedem District ein Bub und ein Mädchen ausgelost. Sie werden mit den anderen Tributen (Teilnehmern) in die Arena (ein großes Gelände, aus dem man nicht entkommen kann) geschickt. Jedes Jahr sieht die Arena anders aus und die Tribute haben mit neuen Gefahren zu kämpfen. Das Ziel ist, dass man allein in der Arena ist. Alle anderen tot.
Als Katniss Schwester Prime ausgelost wird, meldet sich Katniss freiwillig um sie zu beschützen. Doch als sie sich mit Peeta, dem Buben der ausgelost wurde, anfreundet und er in aller Öffentlichkeit verkündet, dass er sie liebt, weiß sie nicht mehr was sie von ihm denkt. Schließlich kann nur einer gewinnen…

Ich finde das Buch sehr spannend und konnte mich nicht mehr losreißen. Ich finde Katniss am besten. Sie ist mutig und versorgt ihre ganze Familie dadurch, dass sie jagen geht, obwohl es verboten ist. Toll finde ich auch Rue (Tribut), weil sie klug ist und trotz ihrer Größe sehr weit kommt. Ich will euch das Buch von ganzem Herzen empfehlen und freue mich schon auf den zweiten Teil!

Für alle die’s noch nicht wisst der Film läuft derzeit im Kino.
Trailer:
http://www.trailerseite.de/film/12/die-tribute-von-panem-film-trailer-20738.html

Milas Lied von Britta Keil

milas lied

Mila verdient ihren Lebensunterhalt mit Musik. Sie wandert umher und sammelt in Restauraunts, Cafés und in der U-Bahn Geld für ihren Gesang und ihre Gitarrenmusik.
Rike studiert in Berlin. Nebenbei arbeitet sie in einem Lokal.
Als eines Tages Mila in dieses Lokal kommt und Musik macht, lädt sie Rike zu ihrem nächsten Konzert ein. Rike hat keine Ahnung wie sie hinkommt, sagt aber zu. Zusammen mit ihrem Mitbewohner Theo fährt sie hin und freundet sich mit Mila an. Als Mila, dann bei Theo und Rike einzieht, erfährt Rike einige ihrer Geheimnisse…

Mir gefällt das Buch sehr gut, weil man sieht wie zwei Welten verschmilzen…
Ich hoffe euch gefällt es auch!

Numbers

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…Augen, so heißt es, sind das Fenster zur Seele. Doch wenn Jem in fremde Augen blickt, sieht sie eine Zahl. Und sie ist unauslöschlich.  Denn die Zahl ist ein Datum. Der Tag, an dem ihr Gegenüber sterben wird…
Numbers ist ein Buch über ein 15-jähriges Mädchen mit einer besonderen Gabe: Sie kann das Datum des Todes eines Menschen sehen, sobald sie der Person in die Augen blickt.
Dieses Buch erzählt eine realistische  Geschichte der Teenager und dessen zerstreutes Leben. Die ganze Geschichte befindet sich in einer farblosen, düsteren Umgebung – Furcht vor den Polizisten  und gefährliche Gangs, und Angst, dass der Tag immer näher rückt, an dem sie ihren besten Freund, Spinne, verlieren wird.
Mir gefällt das Buch besonders gut. Es ist spannend geschrieben und hat auch eine furchteinflössende  Seite. Besonders gut gefallen hat mir die Idee des Buches. Gelungen ist außerdem das schockierende Ende, nämlich der Tod von Spinne. Das Buch ist so geschrieben, als wäre man in der Geschichte und alles wäre in Zeitlupe dargestellt. Das Ende ist aber leider kein Happy End. Sie kann immer noch das Todesdatum von anderen Menschen sehen. Und es ist unveränderlich. Das Ende ist deshalb sehr passend ,da es ja im realen Leben nicht immer ein Happy-End gibt.
Ich finde, dass das Buch sehr gut gelungen ist!

Kuanwei  (12 Jahre)

Schwarzer Rettich

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Gustave ist ein normaler Junge.Doch es ist 1940 und er ist Jude.

Auf einmal erfährt er,dass er mit seiner Familie aufs Land ziehen muss, weil das Leben für Juden in Paris immer gefährlicher wird!Was würde mit seinen Freunden Jean-paul und Marcel passieren und zu den Pfadfinder soll er nun auch nicht mehr gehen?

Während Gustave in St. Georges friedlich ,aber gelangweilt lebt, besetzten die Deutschen ein Land nach dem anderem und schließlich auch einen Teil Frankreichs!Gustave lebt noch in der unbesetzten Zone ,doch Marcel und Jean-paul leben in Paris in großer Gefahr!

Bald lernt er eine neue Freundin kennen, Nicole, dessen nazifeindlicher Vater Juden und andere Leute aus dem besetzten Gebiet ins unbesetzte schmuggelt.Könnte er doch nur seine Freunde und dessen Familien rüberschmuggeln! Doch da hat Gustave einen Plan …

Das Buch ist sehr leicht zu lesen und auch sehr verständlich.Es erzählt aber auch viel über die Judenverfolgung im 2. Weltkrieg und ähnelt dem Buch : der Junge im gestreiften Pyjama.

Man muss sagen Susan Meyer hat sich bei der Story sehr bemüht!

Leo (12 Jahre)

Die kleine Hexe von Otfried Preussler

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Die kleine Hexe von Otfried Preussler erschien 1957  im K.Thienemanns Verlag, wurde in Sprachen übersetzt, hat 127 Seiten und ist geeignet für Kinder ab 7 Jahren oder schon früher zum Vorlesen.

Die kleine Hexe ist erst einhundertsiebenundzwanzig Jahre alt und das ist ja für eine Hexe noch gar kein Alter. Sie lebt mit dem klugen, sprechenden Raben Abraxas tief im Wald in ihrem Hexenhaus.Täglich übt sie das Hexen, doch sehr oft geht etwas daneben(siehe Leseprobe). Die kleine Hexe möchte unbedingt am Hexentanz in der Walpurgisnacht teilnehmen. Das geht nur heimlich, denn sie ist noch zu jung. Sie wird von ihrer Muhme (Tante) Rumpumpel erwischt und vor die Oberhexe gebracht. Dort wird ihr zur Strafe der Besen weggenommen, aber es wird ihr versprochen dass sie im nächsten Jahr vielleicht an der Walpurgisnacht teilnehmen darf, wenn sie eine gute Hexe geworden ist.
Also bemüht sich die kleine Hexe nach Kräften, Gutes zu tun. Sie übt eifrig. Die einzelnen Geschichten sind kurz und manche ausgesprochen lustig. Zum Beispiel wird ein brutaler Bierkutscher, der immer seinen Ochsen schlägt, plötzlich selbst von der verhexten Peitsche verprügelt.
Am Tag der Hexenprüfung stellt sich allerdings heraus, dass sich der Hexenrat eine “gute” Hexe ganz anders vorstellt, nämlich ganz, ganz böse. Doch da zeigt die kleine Hexe, was sie gelernt hat, und hext den bösen Hexen das Hexen ab , macht mit den Besen der anderen Hexen einen Scheiterhaufen und feiert ihre eigene Walpurgisnacht.

Hauptperson des Buchs ist die kleine Hexe. Sie lernt eifrig, aber es gelingt nicht alles. Sie wird sehr sympathisch beschrieben.
Der Rabe Abraxas ist sehr klug und steht der Hexe immer mit seinem Rat zur Seite und warnt vor Fehlern und Konsequenzen.
Die Muhme Rumpumpel ist der Inbegriff der bösen, heimtückischen Hexe. Sie verrät die kleine Hexe, obwohl diese sie, ihre Tante, inständig bittet, es nicht zu tun.

Das Buch wurde 1957 geschrieben, das merkt man an der Sprache. Es kommen viele alte Wörter vor, die man als Kind nicht kennt, wie Muhme, Klaubholzweib oder Schürhaken. Auch die Lebensumstände der armen Menschen, denen die kleine Hexe hilft, sind uns heute nicht geläufig (z.B. Reisig sammeln). Trotzdem ist das Buch sehr schön und lustig zu lesen und es eignet sich auch gut zum Vorlesen für Kinder, die selbst noch nicht lesen können.

Otfried Preussler hat noch viele andere Bücher geschrieben, ich kenne noch ‘”Das kleine Gespenst” und “Krabat”, die mir auch gut gefallen haben. “Die kleine Hexe” war sehr lange mein Lieblingsbuch.

Leseprobe:

Die kleine Hexe war erst auf Seite zweihundertdreizehn des Hexenbuches. Sie übte gerade das Regenmachen. Sie saß auf der Bank vor dem Backofen, hatte das Hexenbuch auf den Knien liegen und hexte. Der Rabe Abraxas saß  neben ihr und war unzufrieden.
“Du sollst einen Regen machen”,  krächzte er vorwurfsvoll, “und was hext du? Beim ersten Mal lässt du es weiße Mäuse regnen, beim zweiten Mal Frösche, beim dritten Mal Tannenzapfen! Ich bin ja richtig gespannt, ob du wenigstens jetzt einen richtigen Regen zustande bringst!” Da versuchte die kleine Hexe zum vierten Mal, einen Regen zu machen. Sie ließ eine Wolke am Himmel aufsteigen, winkte sie näher und rief, als die Wolke genau über ihnen stand: “Regne!”  Die Wolke riss auf und es regnete – Buttermilch.
“Buttermilch!”, kreischte Abraxas. “Mir scheint, du bist vollständig übergeschnappt! Was willst du denn noch alles regnen lassen? Wäscheklammern vielleicht?  Oder Schusternägel? Wenn es doch wenigstens Brotkrümel oder Rosinen wären!”

Daniel, 12 Jahre

Das Orakel

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In  einem großen  dunklen Wald lebte ein Bär. Er hatte eine schöne Höhle , vor der Höle wuchsen saftige Bäreen und  bei einem nahen Baum hatten wilde Bienen ihren Honigstock. Als er eines tages aufwachte merkte er  das etwas fehlte: ein Freund. Also machte er sich auf die Suche  er traf eine Eule die ihm den Ratt gab  zum Orakel zu gehen. Auf seinem Weg lernte er einen Pfau kennen der ihm den Weg zum Orakel zeigte. Das Orakel sagte sie sollen zusammen auf die suche nach Freunden gehen (der Pfau suchte auch einen Freund).Sie machten sich auf die lange Suche und hatten sehr viel spaß miteinander. Sie spielten miteinander und der Pfau schlief immer in zwischen den Pfoten des Bären. Aber trotzdem kehrten sie um , um sich beim Orakel zu beschweren das sie keinein Freund gefunden haben.

Was glaubt ihr , sagt das Orakel.

Ich glaube, dass  das Buch für etwas jüngere Kinder ist. Aber das Buch war süß zum Lesen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Judith,9 Jahre

DIE WOLKE von Gudrun Pausewang

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Das Buch  “Die Wolke” von Gudrun Pausewang erschien 1987 im Ravensburger Buchverlag, hat 223 Seiten und ist geeignet für Kinder ab 12 Jahren.

Die Autorin schrieb das Buch nach der Tschernobyl-Katastrophe.Im deutschen Atomkraftwerk Grafenrheinfeld kommt es zu einem Super GAU mit massivem Austritt von Radioaktivität. Das 14-jährige Mädchen Janna-Berta verliert bei dem Unglück ihre ganze Familie. Sie selbst wird stark verstrahlt und kommt in ein Nothospital. Sie leidet an Durchfall, hohem Fieber und Haarausfall. Sie wird von ihrer Tante Helga aus Hamburg aufgenommen, fährt dann aber zu ihrer anderen Tante Almut, die sie besser versteht. Als ihr Heimatort Schlitz wieder zugänglich ist, fährt Janna-Berta hin. Dort trifft sie die Großeltern, die auf Mallorca waren und glauben, dass niemand in der Familie von dem Unglück betroffen ist. Doch dann nimmt Janna-Berta ihre Mütze ab (sie hat keine Haare) und beginnt zu erzählen.

Die Hauptperson des Buches ist Janna-Berta, ein 14-jähriges Mädchen aus Schlitz, das bei dem Unglück ihre Eltern und ihre zwei Brüder und eine Großmutter verliert. Im Lauf der Geschichte sterben auch noch Ayse, ein türkisches Mädchen, mit dem sie sich im Nothospital angefreundet hat, und Elmar, ein ehemaliger Klassenkamerad, der Selbstmord verübt.

Die beiden Tanten sind die letzten Verwandten von Janna-Berta (auß er den Großeltern, die auf Mallorca sind und von Tante Helga über die Folgen der Katastrophe belogen werden).
Tante Helga aus Hamburg ist Lehrerin, hat keinen Mann und keine Kinder, ist sehr korrekt und zeigt nie Gefühle. Obwohl sie Janna-Berta ein schönes Zimmer bietet und für sie sorgt, fühlt sich Janna-Berta unverstanden. Vor allem, weil Tante Helga sie drängt, ihre Glatze unter einer Mütze zu verstecken. Denn die Leute in Hamburg, die nicht direkt von dem Unfall betroffen sind, wollen nicht immer an die Katastrophe erinnert werden. Aber Janna-Berta will erinnern.
Tante Almut ist ganz anders, mit ihr versteht sich Janna-Berta sehr gut. Almut ist auch betroffen, sie musste ihr Baby abtreiben lassen. Obwohl in der Wohnung von Tante Almut sehr wenig Platz ist, fühlt sich Janna-Berta dort wohl.

Die Autorin beschreibt in dem Buch das Thema Atomkraft. Sie zeigt das Leben nach einem Reaktorunfall, die Krankheiten, die Probleme mit den verstrahlten Nahrungsmitteln, die Ausreden der Politiker.

Die Sprache ist einfach und leicht zu lesen. Es kommen keine Schimpfwörter oder moderne Ausdrücke von Jugendlichen vor. Manchmal wird nicht alles deutlich ausgesprochen, zum Beispiel in der Szene, als Almut erzählt, dass sie ihr Baby abtreiben lassen musste (S146).

Fazit:

Das Buch hat mir nicht so gut gefallen, weil so viele Menschen sterben, vor allem so viele, die Janna-Berta nahestehen. Es passiert so viel Trauriges. Besonders schockiert haben mich die Szenen, in denen erzählt wird, wie verstrahlte Menschen erschossen werden. Auch die Massenpanik bei der Flucht aus Schlitz und die Szenen am Bahnhof Hersfeld fand ich furchtbar. Jeder denkt nur an sich und es herrscht das Recht des Stärkeren.
Am Ende hätte ich noch gern die Reaktion der Großeltern erfahren.

Daniel, 12 Jahre

Leo lernt zaubern

Leo

Leo möchte gerne ein Zauberer werden. Eines Tages ging er zu seinem Opa und fragte ihn, ob er zaubern könnte. Opa sagte ” ja, aber anders als du denkst. Zaubern, ist z.B. eine gute Tat an anderen.”

Am Ende der Geschichte findet Leo eine Brieftasche, in der ein Zettel mit dem Namen der Frau stand. Zuerst wollte er sich die Geldtasche behalten.  Aber dann beschloss er zu zaubern. Die Frau freute sich sehr über seine gute Tat.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es leicht zu lesen war für mich. Ich habe es am Abend ausgelesen. Außerdem ist am Ende ein Rätsel, das hat mir auch Spaß gemacht.

Simon, 9 Jahre

GEFÄHRTEN von Michael Morpurgo

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Michael Morpurgo ist ein erfolgreicher englischer Kinder- und Jugendbuchautor. Er wurde 1943 in London geboren und viele seiner Bücher wurden mit Preisen ausgezeichnet. Kensukes Königreich ist eines seiner Jugendbücher, das auch auf Deutsch bekannt geworden ist.
Das Buch Gefährten spielt zur Zeit des 1. Weltkrieges in England und an der Westfront in Frankreich. Es erzählt die bewegende Geschichte des Pferdes Joey, das ursprünglich als Arbeitspferd auf einem Bauernhof in England lebt.
1914 muss der Bauernsohn Albert auf sein geliebtes Tier verzichten, da es sein Vater aus Geldnöten an die Armee verkauft. Joey kommt mit den Soldaten an die französische Front und durchlebt dort alle Grausamkeiten des Krieges.
Doch auch im Krieg gewinnt Joey Freunde, sowohl auf englischer, französischer und auch deutscher Seite, als er in Gefangenschaft gerät. Joey meistert die Gefahren, hofft jedoch nur auf eine Rückkehr zu Albert auf den Bauernhof.
Meine Lieblingsfigur in diesem Buch ist Albert, da er sich immer um Joey kümmert und das Pferd auch nicht vergisst, obwohl er ihn drei Jahre lang nicht sieht. Außerdem ist er ein fleißiger Arbeiter auf dem Bauernhof und sehr pflichtbewusst Auf das Buch aufmerksam wurde ich durch die Werbung für den gleichnamigen Kinofilm. Eigentlich interessiere ich mich nicht so sehr für Bücher, in denen Tiere im Mittelpunkt stehen, doch dieses Buch ist packend von der ersten Seite an. Morpurgo erzählt die Geschichte sehr bewegend und gleichzeitig spannend, denn immer wieder muss man um das Leben von Joey bangen. Außerdem erfährt man viel über das Leben während des 1. Weltkrieges, die historischen Hintergründe des Krieges werden jedoch nicht näher erläutert.  Vor dem Lesen des Buches war mir nicht bewusst, welche Rolle die Pferde im 1. Weltkrieg spielten und dass sie ebenso litten wie die Soldaten.
Meine Lieblingsfigur in diesem Buch ist Albert, nicht nur, weil er einer der wenigen Jugendlichen in dem Buch ist, sondern vor allem, weil er ein treuer Freund ist. Auffällig ist, dass die meisten Figuren, die mit Joey näher zu tun haben, sehr positiv beschrieben werden.
Ich würde das Buch erst ab einem Alter von 12 Jahren empfehlen, da die Gräuel des Krieges doch sehr schockierend sind. Insgesamt ist es jedoch ein lesenswertes Buch, nicht nur für Pferdeliebhaber, sondern für alle, denen Freundschaft und Treue wichtig sind.

Fabjan, 14 Jahre

Nirgendwo in Berlin von Beate Teresa Hanika

Nirgendwo in berlin

Greta zieht nach der Trennung ihrer Eltern mit ihrer Mutter, Moa, aus ihrem kleinen bayrischen Dorf nach Berlin. “Du wirst neue Freunde finden, und bis die Schule wieder anfängt, wirst du hier nicht mehr wegwollen.”, sagt Moa zu ihr. In Wirklichkeit läuft aber alles ganz anders: Moa hat keine Zeit für sie, weil sie in der Redaktion zu tun hat, der Hausmeister geht allen Hausbewohnern zutiefst auf die Nerven, Cindy ihre Nachbarin ist dreizehn und sehr aufdringlich und Konrad, der über ihr wohnt, dreht die Musik so laut auf wie er will und benimmt sich wie ein Schlägertyp. Die einzige Freundin die sie findet ist in einem Chat. Sie heißt Pampolina und ist in einer ähnlichen Situation wie Greta. Pampolina erzählt ihr, dass sie im Chat jemanden kennengelernt hat, den sie liebend gern’ treffen würde. Als dann kurz darauf ein Mädchen verschwindet und Pampolina nicht mehr im Chat auftaucht, gerät Greta in Panik. Sie erzählt alles Cindy und die zwei schließen sich zusammen. Sie wollen Pampolina finden und retten!

Beate Teresa Hanika schreibt spannend und interessant. Man kann sich in Greta reinversetzen.
Mir gefallen ihre Vorstellungen von Pampolina am besten. Empfehlenswert!

Käfersommer von Brigitte Jünger

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Das Buch ist aus zwei Sichten geschrieben. Aus der von Edda und der von Jo:

Jo ist ein Junge der Käfer liebt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sein Vater ein Käferforscher ist. Zumindest wäre er das, wenn er einen Job gefunden hätte. Nun ist er Hausmeister und trinkt. Jo muss den Hausmeisterpflichten nachgehen und hat keine Zeit für die Schule. Eines Tages kommt eine Lehrerin und redet mit Jos Vater. Ab dem Tag geht er wieder in die Schule. Allerdings nicht in die in die er früher gegangen ist. Sondern in die in die Edda geht. Als dann auch noch sein Vater von der Polizei abgeholt wird, ist Jo vollkommen fertig…

Edda ist ein aufgewecktes Mädchen, ihre Eltern ein Zootierarzt und eine Archeologin, sind immer für sie da. Sie wohnen in einer dunklen kleinen Wohnung und alle drei würden nichts lieber tun als ausziehen. Eines Tages geht sie auf ihrem Schulweg über eine Straße. Am Straßenrand sitzt ein Junge den sie sehr interessant findet. Er hat etwas in der Hand, sie würde zu gerne wissen was aber traut sich nicht ihn anzusprechen. Ab diesem Moment hofft sie immer ihn wiederzutreffen. Und tatsächlich kommt er einige Zeit später in ihre Klasse. Da sie ihn immer noch nicht ansprechen will, folgt sie ihm nach der Schule als sie sieht wie sein betrunkener Vater von der Polizei abgeholt wird, überlegt sie fieberhaft was sie tun soll…

OSKAR UND DER GEHEIME FERIENPLAN von Sigrid Zeevaert

Oskar

Hauptrollen: Oskar ( 9 Jahre)und sein Papa , Tim und Clarissa ( Freunde) Ihr Vater Fritz

Wichtig auch Esmeralder – wer kann das sein ?

Oskar will seine Ferien bei seinem Vater verbringen, denn seine Eltern leben getrennt. Sein Vater hat ein großes Schloss von  Onkel Friedbert geerbt. Jetzt wohnt sein Vater in diesem Schloss und gemeinsam fahren sie hin.
Als er in seinem Bett lag, sah er Stiefel auf einem Kasten stehen. Er möchte diese Stiefel nicht in seinem Zimmer, weil ihm immer komische Geschichten darüber einfallen. Kurz nach seinem Einzug in das Schloss, kam ein Freund seines Vater mit seinen zwei Kindern. Oskar freute sich gar nicht. Er wollte lieber die Zeit mit seinem Vater alleine verbringen. Wie es dann wurde und über den geheimen Plan , verrate ich nicht.
Das ganze Buch war immer wieder spannend aber auch lustig.
Ich wollte dieses Buch auch lesen , weil mein Bruder Oskar heißt und wir auch mit unserem Vater manchmal die Ferien verbringen.

Rosa ( 9 Jahre)

Nicht jetzt, niemals

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“Nicht jetzt, niemals” von Ursula Dubrosarsky ist 2011 im Ueberreuter-Verlag erschienen und wurde vom (australischen) Englisch von Silvia Schröder ins Deutsche übersetzt. Es hat 143 Seiten.

Was einem gleich ins Auge fällt sind die Zitate von anderen Autoren, die einleitend dem Text vorangestellt sind.

Das Buch ist in den 1960ern in einer australischen Stadt angesiedelt und spielt in einer Mädchensschule, in der die elf kleinen Mädchen aufmerksam den Wörtern ihrer etwas verrückten aber liebenswerten Lehrerin Mrs. Renshaw lauschen. Eines Tages besucht sie gemeinsam mit einem geheimnisvollen Mann namens Morgen eine Höhle. Die Mädchen bekommen in der Höhle Angst und laufen nach draußen. Mrs. Renshaw kommt nicht mehr zurück und die Kinder liefen zur Schule zurück. Da ihre Lehrerin nicht mehr auftaucht, werden die Mädchen natürlich von der Direktorin zu dem Lehrausgang befragt. Mrs. Renshaw hat den Mädchen aber immer eingetrichtert, dass diese nichts über Morgen erzählen dürfen, weshalb diese auch  wie ein Grab schweigen… zunächst!

In diesem Buch geht es um die Themen Freundschaft, Geheinmisse, Sozialkritik, vergangene Zeiten, Übernatürliches (gibt es Geister oder nicht?).

Die Sprache des Buches ist sehr schön, da sie stellenweise sehr poetisch ist. Das Buch ist überdies sehr schön gemacht, dass beispielsweise die Kapitel die Titel von Bildern eines Malers tragen, finde ich sehr interessant.

Man kann sich gut in die Welt dieser kleinen Gemeinschaft  hineinversetzen. Eine zentrale Frage hier ist auch, wie lange man ein Geheimnis wirklich für sich behalten sollte.

Toll war das Ende des absolut lesenswerten Buches, das ich hier aber nicht verraten möchte. Viel Spaß beim Lesen!

Mathilda (16)

Sadakos Kraniche

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Auch dieses Mal möchte ich ein wunderschönes Bilderbuch vorstellen, das sicher für Erwachsene ebensogut wie für Kinder geeignet ist.

Das Buch “Sadakos Kraniche” von Judith Loske ist 2011 bei minedition erschienen.

Besonderes Interesse hat der Titel des Buches bei mir geweckt, weil es ja um die bekannte Geschichte von der kleinen Sadako geht, die aufgrund der Atombombe von Hiroshima dem Tode geweiht scheint. In Japan gibt es den Volksglauben, dass man einen Wunsch frei hat, wenn man 1000 Papierkraniche gefaltet hat. Deshalb beginnt die kranke Sadako eifrig Kraniche zu falten…

In “Sadakos Kraniche” erzählt ein schöner, sanfter, lieber Kater als ihr Weggefährte ihre Geschichte.

Das Buch ist sehr kunstvoll gestaltet, der Text schmiegt sich wie selbstverständlich an die wunderschönen, filigranen Bilder.

Es sind immer wieder japanische Schriftzeichen eingefügt, die nochmals die fremdländische Atmosphäre dieses Buches unterstreichen.

Interessant ist auch der Hinweis auf einen Link, der eine Bastelanleitung für Papierkraniche bietet.

Ich empfehle “Sadakos Kraniche” allen, die sie für gute Geschichten und schöne Bücher interessieren.

Katharina (19)

“Weine nicht, Prinzessin!” von Caroline Philipps.

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Lara ist süchtig. Süchtig nach Liebe, süchtig nach Zuneigung, süchtig nach Henk. Für ihn würde sie alles tun. Und als Henk sie bittet, ihn von seinen Schulden zu befreien, schreckt Lara nicht davor zurück, ihren Körper zu verkaufen.
Die Geschichte eines trostsuchenden Mädchen nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter, welches in einem Loverboy die große Liebe gefunden zu haben glaubt und zu spät dessen Absichten bemerkt, ist in einer einfachen, aber trotzdem fesselnden und vor allem reizvollen Sprache geschrieben. Durch Rückblenden und Gedanken in Kursivschrift fängt die Handlung an realistisch zu werden und macht es einem beinahe unmöglich, das Buch beiseite zu legen.
Das Thema ist schockierend und dramatisch und ganz sicher keine leichte Lektüre. Eines ist sicher: “Weine nicht, Prinzessin” gibt jedem noch lange zu denken, auch wenn Laras Geschichte längst vorbei ist. …

Anna, 14 Jahre

“Prinz und Bettelknabe”

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An einem Herbstag, es ist die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts, kommen in Großbritanniens Hauptstadt London zwei Buben auf die Welt. Einer, Tom, ist in seiner Familie, den Cantys, allerdings unerwünscht. Währenddessen wird auch im Königshaus ein Kind zur Welt gebracht, der lang ersehnte Thronfolger, genannt Edward. Eines Tages lernen sich die Kinder zufällig beim Spielen kennen und vertauschen ihre Rollen. Da sie sich ziemlich ähnlich sehen, werden sie vertauscht. Prinz Edward wird davongejagt, während der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Tom, nachdem der herrschende König gerade verstorben war, auf seine Krönung vorbereitet wird…

Der Roman spielt mit dem klassischen Verwechslungsmotiv. Das 325 Seiten lange, von Mark Twain 1881 verfasste und von Käthe Recheis kindergerecht übersetzte Buch “das übrigens stark von der Originalversion abweicht” hat mir sehr gut gefallen. Das Buch setzt sich mit der damals politschen Instabilität und ausgebrochenen Seuchen und Krankheiten zusammen, ist jedoch trotzdem sehr humorvoll.

Paul 12 Jahre

“Das zweite Leben des Cassiel Roadnight” von Jenny Valentine

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Der Roman “Das zweite Leben des Cassiel Roadnight” veröffentlicht 2011 von Jenny Valentine befasst sich mit einem obdachlosen Jugendlichen, der aufgrund seiner unglaublichen Ähnlichkeit zu einem vermissten Jungen, Cassiel Roadnight, für diesen gehalten wird und nun gezwungener Maßen dessen Leben lebt.

Er hieß solange er sich erinnern kann “Chap”, doch als sein Großvater, bei dem er lebte, verschwindet und er plötzlich obdachlos ist, findet er heraus, dass der Mann, der ihn großgezogen hat gar nicht sein Großvater ist und auch nicht mit ihm verwandt ist. Eine Welt bricht für Chap zusammen, denn plötzlich ist er ganz alleine und weiß nicht wer er ist, wo er her kommt und wo er hin gehört.

Als er eines Tages von der Straße aufgegriffen wird, glauben alle, dass er der schon seit zwei Jahren vermisste Cassiel Roadnight ist und er nimmt mit dem Wunsch und der Hoffnung auf ein ruhiges, normales und geliebtes Leben die Identität des vermissten Jungen an. Aufgrund der unglaublichen Ähnlichkeit bemerkt niemand den Betrug und es scheint zuerst als könne Chap wirklich Cassiels Platz einnehmen. Doch schon bald merkt er, dass es nicht so einfach ist wie gedacht, einen Sohn, Bruder und Freund zu spielen, der er nicht ist. Er versucht unauffällig mehr über Cassiel herauszufinden, doch mag ihm das nicht so recht gelingen ohne Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Eines Nachts beschließt er abzuhauen, weil er glaubt, dass es so einfacher und besser für alle wäre. Doch auf seinem Weg trifft er Floyd, der Cassiel gekannt hat und behauptet, dass Cassiel – sprich er – von seinem Bruder Frank umgebracht worden wäre und es somit unmöglich ist, dass er noch lebe. Chap fragt nach und Floyd erzählt ihm, dass in der Nacht seines Verschwindens er ihm eine Tasche mit Beweisen in die Hand gedrückt hat, die Frank belastet haben und noch in derselben Nacht Frank ihn umgebracht hätte. Chap versucht so zu tun, als wäre er Cassiel doch Floyd bemerkt schnell den Betrug und erzählt ihm alles was er über das Verschwinden von Cassiel weiß.

Cassiel hatte nämlich vor seinem Tod herausgefunden, dass sein älterer Bruder, Frank, einen Millionär umgebracht und dessen Geld geklaut hatte und ihn mit dem Wissen erpresst. Als Cassiel immer mehr Geld verlangte, hat Frank ihn umgebracht und es so aussehen gelassen, als ob Cassiel abgehauen wäre. Mit diesem Wissen versuchen nun Chap und Floyd Frank in eine Falle zu locken um ihm endgültig das Handwerk zu legen. Doch noch bevor es soweit kommt, erfährt Chap, dass Cassiel sein Zwillingsbruder war von dem niemand was gewusst hatte. Dieses Puzzlestück ändert aber nichts an Chaps Entschluss Frank zu überführen, im Gegenteil er möchte seinen Zwillingsbruder, den er nie kennen gelernt hat rächen. Chap erpresst Frank mit seinem Wissen, in der Hoffnung, dass Frank durchdreht und ein Geständnis ablegt, was auch gelingt. Frank wird von der Polizei abgeholt, nachdem Chap ihn niedergeschlagen hat, weil Frank versuchte nun auch Chap umzubringen.

Als Chap vor der Polizei auspacken muss, erfahren auch seine Mutter und seine Schwester, dass er gar nicht Cassiel ist sondern eigentlich Damiel heißt und der Todgeglaubte Zwilling von Cassiel ist.

Das Buch ist eine perfekte Lektüre für zwischendurch! Jenny Valentine benutzt sehr einfaches und aussagekräftiges Vokabular, was dem Leser den Lesefluss erleichtert. Auch die simple und doch abwechslungsreiche Satzstruktur und der Aufbau des Romans sorgen nie für Verwirrung. Man kann das Buch leicht mal weg legen und nach ein paar Tagen wieder weiterlesen und man hat keine Probleme wieder hineinzufinden. Es ist alldem entsprechend, meiner Meinung nach, kein besonders anspruchsvolles Buch, wobei das nicht negativ aufgefasst werden soll.

Der Inhalt ist durchaus komplex, doch nie verwirrend. Es sind viele Themen wie Freundschaft, Vertrauen, Familie, Wer bin ich eigentlich und was möchte ich? vertreten, die deutlich zeigen, dass es sich um ein Jugendbuch handelt.Und was ich besonders schätze ist, dass es bis zur letzten Seite spannend bleibt.  Ich muss zugeben, ich konnte es am Ende gar nicht mehr beiseitelegen, weil ich so gespannt auf den Ausgang war.

Und auch wenn es nie ein Klassiker werden wird, kann ich es trotzdem jedem empfehlen der eine leichte, spannende Lektüre  zwischen dem Schulleben sucht.

Moana (17 Jahre)

“Der Ruf der Wildnis”

Jack-London

Bestimmt für Leser von 11-14 Jahren. Natürlich auch für ältere begeisterte Klassiker-Leser.

Hauptpersonen:
Buck:Ein großer, prächtig und starker Hund.
Reicher Besitzer:Bucks früherer Besitzer, dem der Hund sehr Nahe stand.
Goldjäger(2):Schlittenhundeverkäufer(Misshandeln die Hunde und verkaufen sie)
Francois und Perrault:Käufer Bucks. Standen dem Hund sehr nahe.
Es gab noch mehrere Käufer Bucks aber es gibt noch zwei wichtige.
Einer davon, waren ein Ehepaar und ihr Bruder ,die die Hunde zwei Tonnen
Gepäck schleppen liesen. Und ein Hund nach dem anderen starb.
Sein letzter Besitzer:Ein Indianer aus dem Süden, Buck mochte ihn sogar lieber als seinen
ersten Herren.
Und mehrere tierische Begleiter Bucks.
Leider stehen im Buch nicht die Namen der einzelnen Personen ausser die der Hunde und die
von Francois und Perrault.

Es ist die Zeit der Goldsuche in Alaska. Der Hund Buck aufgewachsen auf einer großen Farm. Er wird eines Nachts von einem Spielsüchtigen Butler seines Herren(Der Butler benötigte Geld für sein Spielsucht) an Brutale Goldjäger und Schlittenhundverkäufer verkauft und anschließend nach Alaska verschleppt.Unter den blutrünstig und erbarmungslosen Schlägen der Verkäufer begreift der Hund das “Gesetz” der Gewalt und der “Ruf” seiner Vorfahren und der Wildnis verfolgt ihn immer mehr. Eines Abends wird Buck grundlos bewusstlos geschlagen und in einen Käfig gesteckt. Als er seine Augen öffnete sah er viele Hund ,die er nicht aus den Zwingern kannte um sich und vor allem, bemerkte er einen blutrünstig aussehenden Spitz ,der ihn nicht beachtete. Er hatte neue Besitzer, zwei Franzosen Francois und Perrault. Nach Monaten Schwerstarbeit ,wurde es Buck zu viel und der Ruf der Wildnis packte ihn immer mehr.Er tötete den Spitz, der einst Leithund gewesen war und nun war er der mächtigste Hund im Gespann. Jeder seiner Gefährten unterwarf sich, wenn es eine Annäherung auf einen Kampf gab.

An einem normalen eiskalten Wintertag wurde Buck in einer Stadt in Alaska verkauft. Er hatte etliche Male einen neuen Besitzer, die im Buch nicht so wichtig sind und ich diesen Teil nicht erzählen werde. Doch nach ein paar Jahren wurde er an ein Ehepaar und IHREN blutrünstigen Bruder verkauft. Sie konnten mit den Hunden die sie gekauft hatten nicht umgehen und wagten es auch noch mit zwei Tonnen Gepäck und nur SECHS Hunden zur einer Stadt über einen See mit nur einer dreißig Zeintimeter großen Eisschicht zu fahren. Bevor sie über den See fuhren starben allein schon drei Hunde und als ob das helfen würde kauften sie ,ich glaube drei Chihuahuas und noch andere kleinen Hunde die gleich starben. Als ein Partner Bucks sich eine Pfote
verletzte nam der Bruder der Frau seinen Revolver, ging hinter einen Felsen und erschoss den Verletzen(Das war nur ein Beispiel für den brutalen Umgangs des Bruders). Zufällig machten sie in dem Moment vor einer Indianerhütte halt und der Dunkelhäutige musste alles mit ansehen, als der Bruder auf Buck mit einem Knüppel einschlug. Dem Indianer wurde es zu viel und er bedrohte den harten Mann. Die Frau schrie los aber den Mann kümmerte es nicht, denn er war schon fertig genug. Sie fuhren mit den restlichen Hunden weiter nur nicht Buck, der blieb bei dem Indianer und hatte ein schönes Leben. Der Sommer brach ein,das Eis schmolz und der Indianer hatte Lust auf ein Abenteuer mit seinen zwei Freunden. Inzwischen war der dunkelhäutige Buck so ans Herz gewachsen,dass er ihn sogar mehr mochte als seinen ersten Besitzer.Die Reise ging an eine noch nie entdeckte, von Sagenumwobenen Goldgräberstelle, wo noch nie ein Mensch lebend zurückgekommen war.Der Südländer machte mit seinen Freunden und den Hunden für mehrere Wochen auf einer Lichtung ein Lager auf. Buck wollte eines Tages den Wald erkunden ,denn “der Ruf der Wildnis” hatte ihn schon fast erreicht. Im Wald traf er auf einen Wolf mit dem er sich befreundet und dann nie wieder sah. Als er in das Lager zurückkam lagen überall Leichen am Boden und Hunde, Bucks Besitzer und andere Typen kämpften auf der Lichtung .Doch Buck kam zu spät er erreichte die Lichtung genau in dem Moment, wo sein Herrchen getötet wurde. Doch er schwor Rache.Der Ruf der Wildnis hatte ihn gepackt .Der blutrünstige tolle Hund zerfetzte jeden einzelnen dieser Typen(Ich weiss nicht wie die heissen)und er war nun das einzige Lebewesen auf der Lichtung. Er wusste nih, was er tun sollte doch dann fiel im sein Wolfsfreund ein und er suchte ihn auf. Er traf auf seinen Freund und auf ein Wolfsrudel. Nun war er ein Rudeltier.

Das Buch ist sehr spannend geschrieben und ich empfehle es zu kaufen,obwohl ich schon so viel erzählt habe. Das Buch ist sehr spannend, brutal aber leider auch traurig. Ich empfehle es euch wirklich sehr .Es ist glaube ich das beste Buch ,das ich je gelesen habe!!!!!!

Der Autor Jack London wurde am 12.1 1876 in San Francisco geboren. Aufgewachsen ist er in Armut und war in der Jugend sehr kriminell. Er war Fabrikarbeiter,Seemann,Goldgräber und Kriegsberichterstatter. Er schrieb das Buch nach seinen eigenen Erfahrungen,doch natürlich erfand er auch Teile des Buches.Am 12.11 1916 starb er an seiner Alkoholsucht.

Hier eine kleine Kostprobe für diese super Schreibweise:
“Wahrhaftig , Buck sah wie ein Teufel aus ,als er die Haare gesträubt,Schaum vor dem Mund und ein irres Leuchten in den blutunterlaufenen Augen,zum Sprung ansetzte. Pfeilgerade schnellte er seine mit Haß und Leidenschaft vollgestopften hundertvierzig Pfund gegen seinen Wiedersacher. Mitten im Sprung, gerade als er seine gewaltigen Zähne in denHals des Mannes verbeißen wollte, erhielt er einen Schlag, wieer ihn noch nie gefühlt hatte. Seine Kiefer schlossen sichknirschend, er taumelte und fiel auf den Rücken. Noch nie inseinem Leben hatte ihn jemand mit einem Knüppelniedergeschlagen, er verstand nicht, was mit ihm geschehenwar. Mit einem Aufheulen, das eher dem Fauchen einesRaubtieres als dem Bellen eines Hundes glich, sprang er auf und griff wieder an. Noch einmal traf ihn dieser entsetzlicheSchlag, der ihn niederwarf, und er wußte nun, daß es derKnüppel war, aber seine Raserei ließ ihn jede Vorsichtvergessen. Ein dutzendmal noch setzte er zum Angriff an, undebensooft schmetterte ihn der Stock zu Boden.”

von Nepomuk (12 Jahre)